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| DVDs: Erland Josephson | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Nostalgia [UK IMPORT] Erland Josephson, Oleg Yankovsky, Domiziana Giordano DVD, 24. Februar 2003 Verkaufsrang: 6258 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderbarer Film, keine Ton-Restauration 4 von 5 Punkten Tarkowskijs Filme verlieren nie an Faszination, weil sie aus tiefster aufopfernder Leidenschaft die menschlichen Sehnsüchte und die Kunst thematisieren. Sie entwickeln eine kraftvolle Präsenz, die oft die Wirklichkeit zu übertreffen scheint - und dies ist ein wirklich typischer Moment in Filmen wie Opfer, Stalker und Nostalgia: indem sie die tieferen Schichten des Seins offenzulegen scheinen und eine ungeheure Präsenz erzeugen, kommt dem Betrachter seine alltägliche Wirklichkeitswahrnehmung beinahe flach vor. Dieser, wie alle Tarkowskij Filme, stehen unter den besten Filmen aller Zeiten ganz oben.
Leider ein dickes Minus für den Ton. Die wunderbare Stille der Szenen wird von einem ziemlich aufdringlichen Grundrauschen gestört. Brillianz und Lautstärke schwanken und oft knackt und knistert es.
Eigentlich sehr peinlich, dass man dieses Werk für die digitale Adaption so fahrlässig behandelt hat.
(Außerdem muss man Tarkowskij-Filme auf dem Cover nicht mit Kommentaren der Financial Times verunzieren. Expertisen aus dieser Ecke hat dieser Regisseur sicherlich nicht nötig.) |
Opfer (2 DVDs) Erland Josephson, Susan Fleetwood, Tommy Kjellqvist, Allan Edwall, Gudun S. Gisladottir DVD, 30. Mai 2008 Verkaufsrang: 26227 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Opfer DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wieder nur 4:3 3 von 5 Punkten Wiederum nur ein Release im Bildseitenverhältnis 4:3/Letterbox. Zu einer Zeit, da man in deutschen Elektronikmärkten fast nur noch 16:9-Geräte erstehen kann eigentlich ein Affront jedem Liebhaber dieses Films gegenüber. Das Original-Bildformat ist 1.66:1 und eine anamorphe Abtastung grundsätzlich angesagt. 3 Sterne für die Tatsache, das man nun den Film auch in deutscher Sprache erstehen kann. Der Film erhält als solcher selbstverständlich die fünf Sterne die er verdient, nicht jedoch diese DVD-Veröffentlichung. Besser auf ein ordentliches Release warten. Vielleicht ist dann auch die Dokumentation von Chris Marker enthalten.
Endlich 5 von 5 Punkten Es ist -vom zum Großteil verdorbenen Geschmack des durchschnittlichen Publikums mal abgesehen- kein Wunder, dass sich Filme wie diese kaum durchsetzen. Es wird normalerweise kaum Werbung dafür gemacht und überhaupt lassen Veröffentlichungen oft auf sich warten bzw. man wartet vergebens. Nachdem Arthaus diesen Titel schon lange nicht mehr führt, blieb nur noch die Wahl zwischen alten VHS-Beständen oder eben Import. Endlich ist Tarkowskijs (leider) letzter Film wieder erhältlich, und ich hoffe, dass dessen auch einige Leute gewahr werden. Denn was nützt es, dass der Film erhältlich ist, nur keiner weiss es. Immerhin sah man für diese VÖ etwas Öffentlichkeitsarbeit im Internet.
Zur DVD: Es gibt zwei davon, und selbst wenn man den Film bereits kennt, lohnt sich die Anschaffung schon wegen der Dokumentation. Leider gibt es nicht die Videoaufnahmen von Chris Marker (nur Ausschnitte davon), aber dennoch ist es sehr interessant, was sich auf der zweiten Disc befindet. Selbst das mir nur vom hören bekannte Desaster mit der komplexen Plansequenz ist dokumentiert und läd zum mitfiebern und mitleiden ein. Dieses "Making-Of" ist weit besser als manch anderer Film.
Der Hauptfilm liegt in Bildtechnisch zwar guter Qualität vor, aber einige Doppelkonturen trüben doch den cineastischen Hochgenuss. Das fällt aber hauptsächlich bei den Titeln auf. Und da Ton ja 75% des Filmes ausmacht, ist es ja wieder gut, denn der ist -zumindest im Original- so organisch und atmosphärisch, wie er ursprünglich gedacht war.
Die dunklen Sequenzen im Film (die normal sind, genauso wie die körnigen SW-Sequenzen) werden ganz passabel wiedergegeben.
Ich bin glücklich...noch schöner wäre HD, und im Zuge dessen auch gleich alle anderen Tarkowskijs neu abgetastet, inklusive "Nostalghia". |
Szenen einer Ehe (Special Edition, 3 DVDs) Liv Ullmann, Erland Josephson, Bibi Andersson DVD, 19. April 2005 Verkaufsrang: 14322 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ingmar Bergmans Szenen einer Ehe zeigt zu Beginn ein Ehepaar - Marianne (Liv Ullmann) und Johan (Erland Josephson) - das für eine Zeitschrift interviewt wird. Ihr Miteinander ist mit Spannung aufgeladen - und just in dem Moment, in dem sie anfangen, sich zu entspannen, bittet sie der Journalist, für ein Foto stillzuhalten. Nachdem sie beide einige banale Kommentare abgegeben haben, fangen sie an, intime Details aus ihrem Eheleben preiszugeben und gestehen, dass sie allein die Einsamkeit zusammengebracht habe. Doch bereits im nächsten Moment behaupten sie wieder, eine Modell-Ehe zu führen. Szenen einer Ehe verfolgt ihre Beziehung auch dann noch weiter, nachdem sie geschieden und mit anderen Partnern verheiratet sind. Es ist ein Film voller widersprüchlicher Momente, voller Ehrlichkeit und Lebenslügen, Grausamkeit und Wärme, Anteilnahme und Egotismus - allesamt bloßgelegt durch die hervorragenden Schauspieler und das meisterhafte Drehbuch. Jede Szene funktioniert als eigenständiger Film; Szenen einer Ehe war nämlich ursprünglich eine 6-teilige TV-Serie, die Bergman zu einem abendfüllenden Spielfilm reduziert hat. Es ist eine seiner populärsten Arbeiten geworden, da der Film von realem menschlichen Verhalten getragen wird - und weniger von Symbolen und abstrakten Themen. Bergman hat es hier verstanden, die richtige Balance zu finden zwischen Schmerz und Verzweiflung und dem aufrichtigen Bemühen der Charaktere, ihr Leben zu verbessern. Bergmans Epigonen reduzieren alles auf Leiden und Entfremdung; Bergman selbst sieht stets das Gute in seinen Figuren, auch wenn ihr Handeln abscheulich ist. Der Film gewann mehrere Preise, unter anderem für Liv Ullmanns Darstellung. -Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Szenen einer Ehe 5 von 5 Punkten Seit fast drei Jahrzehnten waren Ingmar Bergmans Filme bei Kritikern und einem ausgewählten, kleinen Publikum eine überaus begehrte Kinokost, doch erst im Jahre 1973 sollte der schwedische Meisterregisseur auch bei einem Millionenpublikum ankommen. Dass "Szenen einer Ehe" zu seinem bekanntesten Werk werden sollte, ist hauptsächlich dem Medium des Fernsehens zu verdanken, das den Film als sechsteilige Serie mit einer Gesamtlänge von fast 5 Stunden ausstrahlte und damit Millionen von Zuschauern vor den Bildschirm lockte. Für Bergman war es anfangs eine völlig unbekannte Erfahrung, allabendlich ein Massenpublikum als Rezipienten seines Werkes anzutreffen. Der Film findet vor allem deshalb so nachdrückliche Zustimmung, weil Bergman mit gewissenhafter Akribie alle möglichen Etappen einer Ehekrise mit anthropologischer Kennerschaft und nicht selten verhaltener Ironie vorführt, wozu das pointierende Spiel Liv Ullmanns und Erland Josephsons nachdrücklich beitragen.
Zu Beginn treten Marianne und Johan als scheinbar glückliches und harmonisch zusammenlebendes Ehepaar auf. Der Streit zweier verheirateter Freunde, der schließlich in einer Scheidung mündet, bleibt jedoch auch für ihre Beziehung nicht ohne Wirkung. In zunächst latenten Andeutungen und später immer offeneren Auseinandersetzungen zeigt sich, dass seit langer Zeit nie ausgetragene Konflikte die Ehe unterschwellig belastet haben. Zu einem endgültigen Bruch kommt es, als Johan eine 23jährige Studentin kennen lernt und überlegt, einen Auslandslehrauftrag anzunehmen. Nach quälenden Diskussionen, die an den Rand der Selbstzerfleischung führen, entschließen sich beide zur Trennung, ohne jedoch in den kommenden Jahren ganz voneinander loskommen zu können.
"Szenen einer Ehe" war von Beginn an als Fernsehfilm konzipiert worden und entstand mit einem bescheidenen Budget von 300000 Euro. In Deutschland erlebte der Film seine Erstaufführung zuerst im Kino, in einer gekürzten Fassung mit einer Laufzeit von 163 Minuten. In Schweden waren die Fernsehzuschauer von dem Ehedrama so gebannt, dass die Straßen und Plätze während der jeweiligen Sendetermine wie ausgestorben wirkten. Der Film wurde neben dem Skandalstreifen Das Schweigen zum erfolgreichsten Werk in Bergmans Karriere.
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Hanussen Klaus Maria Brandauer, Erland Josephson, Walter Schmidinger, Grazyna Szapolowska, Adriana Bierdrzynska DVD, 15. August 2007 Verkaufsrang: 32095 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Hanussen, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 20.08.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Klasse Film, mieser Preis 3 von 5 Punkten Den Film an sich kann man wirklich empfehlen, sehr gut und Fans von Klaus Maria Brandauer werden ihre helle Freude daran haben.
Aber - für eine DVD ohne jegliche Extras, ohne Untertitel und mit diesem Bild/Ton (lt. Angaben) finde ich den Preis schlicht unverschämt.
Und wer sich fragt, wozu Untertitel - es gibt viele schwerhörige oder taube Menschen, die auch gern Filme genießen.
Der Film an sich wäre mehr Sterne wert und es ist auch nur der Film, der dieser DVD eine 3-Stern-Bewertung von mir bringt. |
Fanny & Alexander (2 Tapes) [UK-Import] Pernilla Allwin, Bertil Guve, Ewa Fröling, Jan Malmsjö, Erland Josephson Videokassette, 4. November 2002 Verkaufsrang: 523
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Dieses Meisterwerk gibt es jetzt auch auf Deutsch 5 von 5 Punkten Wie oft saß ich vor dieser Seite: Fanny und Alexander, ein Meisterwerk, aber nur auf Englisch auf DVD. Doch seit kurzem ist der Film in der 5-DVD-Box "Ingmar Bergman Edition" auch auf Deutsch erschienen, und zwar sowohl in der 3stündigen Kino- wie auch in der 6stündigen Fernsehfassung. Ein unvergeßlicher Film.
Nachtrag: Amazon Deutschland unterstützt leider immer noch keine Produkt-Links. Für die deutsche Fassung muß man also bei Amazon.de nach der ASIN-Nr. "B000BSNH7E" oder nach "Ingmar Bergman Edition (5 DVDs)" suchen.
Mit Kinderaugen 5 von 5 Punkten In diesem Film von Bergmann (der hier leider nur auf Englisch oder sogar nur mit englischen Untertiteln zu erhalten ist) wird die Welt aus den Augen eines Kindes betrachtet. Nach dem Tod des Vaters, der sehr phantasievoll und fröhlich war, schaffen die Kinder Fanny und Alexander, die um die Jahrhundertwende 1900 aufwachsen, sich ihre eigene Welt. Die Mutter, die sich bald schon mit einem strengen Pfarrer vermählt, will erst nicht wahrhaben, dass dieser die Kinder zu hart bestraft. Die Kinder wiederum leiden nur teilweise unter dem strengen Stiefvater, für sie zeigen sich Lebensverhältnisse und Geschehnisse immer noch einmal in einem anderen, kindlichen Blickwinkel. Später versucht die Mutter, mit den Kindern von ihrem strengen Mann zu fliehen, was Fanny und Alexander auf eine längere, phantasievolle Reise schickt. Der Film ist in dunklen, schweren, samtigen Bildern gedreht, die Blicke der Kinder folgen lange den Dingen, die sich um sie bewegen, und die Kamera sieht das, was Kinderaugen sehen würden. Ein sehr kunstvoller Film, die Geschichte tritt beinahe zurück und lässt Raum für die dunklen Bilder, die seltsamen Räume, die Zimmer des Hauses und die Blicke der Kinderaugen.Ein sehenswerter, phantasievoller, nachdenklicher schöner Film.
5 stunden - die erweiterte version eines film-meilensteins 5 von 5 Punkten wie im film "wilde erdbeeren" untersucht ingmar bergman in seinem reifsten werk seine kindheits-eindrücke, die ihn lebenslang geprägt haben. sein vater war tatsächlich pastor - im film "fanny und alexander" wird das verhältnis zur kirche thematisiert in der person des bischofs vergerus, welcher alexanders (bergmans alter ego) mutter emilie heiratet nach dem tod ihres ersten ehemannes (oscar). der hatte ein schauspieler-ensemble zeitlebens um sich versammelt - was naturgemäß eine andere atmosphäre geschaffen hatte als die dicken, unbehauenen klostermauern, in denen alexander seine zweite form von kindheit nunmehr durchleben sollte. oft genug entfloh er der drückenden, repressiven atmosphäre und flüchtete sich hin zu einem freundlichen jüdischen antiquitäten-händler, der es ihm ermöglichte, sich zurückzuträumen in seine polyphonere erste kindheits-phase: die war geprägt gewesen von humor und überschäumender lenbensfreude, von temperamentvollen streitereien und unverklemmter erotik. in der zweiten erziehungs-phase nun dominierte eine fundamentalistische, straf-zentrierte, kalte religiösität. das vorherige fröhliche matriarchat verwandelte sich in eine szenerie von duckmäusertum und masochismus. keine frage, bergman favorisiert stark die fröhlichen kindheits-einflüsse - hat sich aber dennoch der faszination des klerikalen schwarz-weiß-urteilens, des aufteilens in sünder und heilige, zeitlebens nicht entziehen können - wie zum beispiel auch der mittelalterlich düstere film "das siebte zeichen" belegt. tendiert das emotionale gesamt-resümee der zuschauer (zum beispiel beim film "das schweigen") in richtung depressivität [ein amerikanischer rezensent schrieb: While Bergman films usually make me want to stick my head in the gas oven], ist es bei "fanny und alexander" eher der fröhliche kniefall vor der liberalen atmosphäre eines schauspieler-haushaltes - die gegen ende des melodrams auch erfreulicherweise obsiegt ...
Bergmans Schwanengesang 5 von 5 Punkten Sic transit gloria mundi- Bergman für jeden Cineasten ein must- bei DVD kaum noch vertreten- in diesem ganzen Meer von Filmschrott fast versunken. Fanny und Alexander wenigstens- dieses Filmgroßwerk- ist noch erhältlich. Viele Schauspieler aus der Bergman-Welt tauchen nochmals auf, sein Hang fürs Wunderliche bekommt interessante neue Varianten- eine Mumie, die atmet, ein eingesperrter junger Mann mit dem zweiten Gesicht, immer wieder dem Kind erscheinende Geister- kein bißchen ghostbuster, sondern einfach die Welt aus der Sicht eines Kindes mit dessen Ängsten. Großartig dann die zusammenfassende Rede des Herrn Direktors am Schluß des Panoramas. Dieser zieht das Fazit von Bergman selbst: die Kunst und Leben, die Kunst des Lebens. Ein Wunsch vor allem: Bergman.Filme sollten nicht in der Vergessenheit verschwinden. Das ist Film-Kunst vom Besten. Alle die Filme lieben, würden Filme wie Von ANGESICHT zu ANGESICHT immer vermissen !
ein wunderschoener und beeindruckender Film 5 von 5 Punkten Der Film "Fanny & Alexander" spielt ca. Ende des 19. Jahrhunderts in einer wohlhabenden schwedischen Familie, die seit Generationen mit dem Theater verbunden ist. Als der Vater, der derzeitige Theaterdirektor, stirbt, laesst er seine noch ziemlich junge Frau und seine beiden Kinder Fanny und Alexander zurueck. Von da an nimmt deren Leben einen recht dramatischen Verlauf. In den Nebenhandlungen geht es um die naehere Verwandtschaft aus dieser Theaterdynastie, was manchmal ziemlich lustig ist. Der Film ist ruhig und unaufgeregt erzaehlt, obwohl doch unheimlich viel passiert. Trotz seiner Laenge fand ich ihn kein bisschen langatmig, sondern aeusserst spannend. Es gibt sehr interessante und ungewoehnliche Figuren in dem Film, deren Charaktere beeindruckend ausgearbeitet sind. Stellenweise wird der Film auch surreal, was seinen Reiz fuer mich noch erhoeht. Und trotz des zeitweise sehr bedrueckenden Verlaufs der Handlung vermittelt der Film auch viel Lebensfreude und Kraft. Natuerlich kein Film fuer Freunde von Action- und Mainstream-Hollywood-Filmen. Ansonsten ein wunderschoener, romanartiger Film; besonders schoen im Kinoleinwand-Format (auch wenn das hier eine Rezension fuer's Video ist).
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Der Blick des Odysseus Harvey Keitel, Maia Morgenstern, Erland Josephson Videokassette, 4. November 1996 Verkaufsrang: 2478 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Der griechische Regisseur Theo Angelopoulos, Gewinner der Goldenen Palme 1998 auf dem Filmfestival in Cannes für Die Ewigkeit und ein Tag , wird nie ein Publikum haben, das aus sporadischen Kinogängern besteht. Aber das will er auch gar nicht. Fordernd, schwierig und unheimlich folgt Angelopoulos seinem eigenen wohlüberlegten Stil: manchmal Ehrfurcht einflößend, manchmal verzaubernd. Wenn er sein Bestes gibt, wie in dem wunderschönen und verwirrenden Landschaft im Nebel, kann das Ergebnis äußerst fesselnd sein. Der Blick des Odysseus ist ein charakteristisches und mit drei Stunden Spieldauer ein typisch langes Werk. Harvey Keitel (Blue in the Face), der sich mit intensivem Murmeln durch den Film bewegt, spielt einen Filmemacher, den man nur unter dem Namen "A" kennt. Nachdem er viele Jahre in Amerika verbracht hat, kehrt er zurück zu einer ganz persönlichen Odyssee auf der Suche nach altem Filmmaterial, das zu Beginn des Jahrhunderts auf dem Balkan gedreht worden sein soll. Die Nachforschungen führen ihn durch das vom Krieg zerrissene Gebiet und endlich in das zerbombte Sarajewo. Angelopoulos etabliert einen derartig traumhaften Rhythmus und seine Bilder (wie zum Beispiel ein gigantischer Kopf Lenins, der auf einem Fluss treibt) sind so beeindruckend, dass mutige Filmliebhaber dieses Experiment fesselnd, wenn auch rätselhaft finden werden. Auf der anderen Seite beschreibt der amerikanische Filmkritiker Roger Ebert den Blick des Odysseus als "betäubend langweilig". Aber sogar er würde wahrscheinlich zugeben, dass niemand auf der Erde solche Filme dreht wie Theo Angelopoulos. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Hier sind Vergangenheit und Gegenwart eins 5 von 5 Punkten Dieser Blick des Odysseus senkt sich auf die jüngere Vergangenheit und die Gegenwart des Balkan. Die Hauptfigur, ein seit langer Zeit in Amerika lebender, griechischer Filmregisseur, macht sich auf die Suche nach ein paar Filmrollen von Pionieren des Kinos, den Manakia-Brüdern. Er macht sich auf den Weg durch den Balkan, auf den Spuren der Filmpioniere, seiner eigenen Geschichte und der Geschichte der ganzen Region, auf den Spuren von Konflikten und Kriegen. Zeitebenen fliessen hier ineinander und verweben sich zu einer ungewöhnlichen Handlung, ohne das diese Paradoxien in Frage gestellt würden oder a la Star Trek erklärt werden müssten, sie sind einfach Teil der Handlung, Teil der Bilderwelt. Dieser Film ist langatmig und bildgewaltig, wird untermalt von einer sehr getragenen, meditativen Filmmusik (den Soundtrack kann ich an dieser Stelle auch nur empfehlen), ich kann jeden verstehen, der ihn für langweilig hält, man muss hier einfach europäisches Kino mögen. Das Ende ist brutal, hart und schockierend, der Gegensatz zur langen Ruhe vorher. Mich hat dieser Film sehr bewegt!
Die Musik ist einzigartig gut. 3 von 5 Punkten Der Film von Theo Angelopoulos ist ein schöner, schwieriger und trotzdem aufregender Film. |
Opfer Erland Josephson, Susan Fleetwood, Valérie Mairesse Videokassette, 15. März 1995 Verkaufsrang: 3365
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Das Opfer, sich diesen Film anzusehen, lohnt nicht! 1 von 5 Punkten Ich möchte mich ja hier nicht als Verächter von Kunstfilmen outen, ganz im Gegenteil. Gerade Andrej Tarkovsky hat einige große Filme gedreht, erinnert sei hier nur an den bildgewaltigen "Andrej Rublov" oder an "Solaris" (obwohl mir die Neuverfilmung von Soderbergh besser gefallen hat, da das Original doch schon etwas angestaubt wirkt). Auch diese beiden Filme waren ohne Zweifel Kunstfilme, aber bei "Opfer" hat der Regisseur doch etwas übertrieben. Schöne Bilder aneinanderzureihen, reicht halt nicht aus. "Opfer" ist streckenweise schrecklich langatmig, obendrein höchst verstörend, wobei die Verwirrungsspiele weder an die Spannung noch an die Bildsprache eines "David Lynch" heranreichen. Kurz gesagt, es lohnt nicht, sich diesen Film anzutun!!!
Zwischen Wahrheit und religiösem Wahn 4 von 5 Punkten Im neunten und letzten Film Andrej Tarkowskijs erfolgt eine Zuspitzung des Themas, das sich schon in den früheren Filmen (Stalker, Nostalghia) angekündigt hatte: nichts weniger als die Rettung der Welt vor ihrem drohenden Untergang. Dem Materialismus und der Oberflächlichkeit der Welt setzt Tarkowskij Geistigkeit und Glauben entgegen, wobei seine Ideen stark an denjenigen traditionell antiwestlicher russisch-orthodoxer Kreise angelehnt sind (Florenskij, Solowjew). Trotzdem ist dem Film außer hervorragender Bilder und der von anderen Regisseuren kaum überbietbaren geistigen Tiefe im Grunde kein rettendes Konzept für die wirkliche Welt zu extrahieren. Dennoch keine Frage: Tarkowskij ist und bleibt der größte Regisseur, den die mittlerweile fast 1 Jahrhundert alte Filmgeschichte hervorgebracht hat. An Tarkowskij vollzieht sich der Übergang des Films von der Massenbelustigung zur autonomen Kunstform. Nach "Nostalghia" und "Stalker" ist wohl "Opfer" derjenige Film, der auch für ein größeres Publikum "verständlich" ist. Die Radikalität seiner Opposition zum Mainstream läßt sich vielleicht auch dadurch erklären, daß Tarkowskij während der Dreharbeiten von seinem nahen Ende wußte. Schon zur Preisverleihung konnter er nicht mehr anwesend sein.
Ein Meisterwerk des ruhigen künstlerischen Films 4 von 5 Punkten Tarkowskys letzter Film bevor er starb. Prosaisch, voller wunderschöner ruhiger Bilder. Nichts für actionverwöhnte Hollywoodfans. Mystisch manchmal knapp am kitschigen vorbei, wenn die Haushälterin (Maria) durch ihre Bereitschaft zur Liebe die Welt rettet. Auch wenn Sie manchmal etwas hölzern wirkt, das Thema an sich, die Aufarbeitung verdienen vier Sterne. Vor allem die nervige Ehefrau ist prima umgesetzt. Nur "Stalker" und "Solaris" von Tarkowsky sind besser. |
Fanny & Alexander [UK IMPORT] Pernilla Allwin, Bertil Guve, Ewa Fröling, Jan Malmsjö, Erland Josephson DVD, 25. Februar 2002 Verkaufsrang: 38603
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Dieses Meisterwerk gibt es jetzt auch auf Deutsch 5 von 5 Punkten Wie oft saß ich vor dieser Seite: Fanny und Alexander, ein Meisterwerk, aber nur auf Englisch auf DVD. Doch seit kurzem ist der Film in der 5-DVD-Box "Ingmar Bergman Edition" auch auf Deutsch erschienen, und zwar sowohl in der 3stündigen Kino- wie auch in der 6stündigen Fernsehfassung. Ein unvergeßlicher Film.
Nachtrag: Amazon Deutschland unterstützt leider immer noch keine Produkt-Links. Für die deutsche Fassung muß man also bei Amazon.de nach der ASIN-Nr. "B000BSNH7E" oder nach "Ingmar Bergman Edition (5 DVDs)" suchen.
Mit Kinderaugen 5 von 5 Punkten In diesem Film von Bergmann (der hier leider nur auf Englisch oder sogar nur mit englischen Untertiteln zu erhalten ist) wird die Welt aus den Augen eines Kindes betrachtet. Nach dem Tod des Vaters, der sehr phantasievoll und fröhlich war, schaffen die Kinder Fanny und Alexander, die um die Jahrhundertwende 1900 aufwachsen, sich ihre eigene Welt. Die Mutter, die sich bald schon mit einem strengen Pfarrer vermählt, will erst nicht wahrhaben, dass dieser die Kinder zu hart bestraft. Die Kinder wiederum leiden nur teilweise unter dem strengen Stiefvater, für sie zeigen sich Lebensverhältnisse und Geschehnisse immer noch einmal in einem anderen, kindlichen Blickwinkel. Später versucht die Mutter, mit den Kindern von ihrem strengen Mann zu fliehen, was Fanny und Alexander auf eine längere, phantasievolle Reise schickt. Der Film ist in dunklen, schweren, samtigen Bildern gedreht, die Blicke der Kinder folgen lange den Dingen, die sich um sie bewegen, und die Kamera sieht das, was Kinderaugen sehen würden. Ein sehr kunstvoller Film, die Geschichte tritt beinahe zurück und lässt Raum für die dunklen Bilder, die seltsamen Räume, die Zimmer des Hauses und die Blicke der Kinderaugen.Ein sehenswerter, phantasievoller, nachdenklicher schöner Film.
5 stunden - die erweiterte version eines film-meilensteins 5 von 5 Punkten wie im film "wilde erdbeeren" untersucht ingmar bergman in seinem reifsten werk seine kindheits-eindrücke, die ihn lebenslang geprägt haben. sein vater war tatsächlich pastor - im film "fanny und alexander" wird das verhältnis zur kirche thematisiert in der person des bischofs vergerus, welcher alexanders (bergmans alter ego) mutter emilie heiratet nach dem tod ihres ersten ehemannes (oscar). der hatte ein schauspieler-ensemble zeitlebens um sich versammelt - was naturgemäß eine andere atmosphäre geschaffen hatte als die dicken, unbehauenen klostermauern, in denen alexander seine zweite form von kindheit nunmehr durchleben sollte. oft genug entfloh er der drückenden, repressiven atmosphäre und flüchtete sich hin zu einem freundlichen jüdischen antiquitäten-händler, der es ihm ermöglichte, sich zurückzuträumen in seine polyphonere erste kindheits-phase: die war geprägt gewesen von humor und überschäumender lenbensfreude, von temperamentvollen streitereien und unverklemmter erotik. in der zweiten erziehungs-phase nun dominierte eine fundamentalistische, straf-zentrierte, kalte religiösität. das vorherige fröhliche matriarchat verwandelte sich in eine szenerie von duckmäusertum und masochismus. keine frage, bergman favorisiert stark die fröhlichen kindheits-einflüsse - hat sich aber dennoch der faszination des klerikalen schwarz-weiß-urteilens, des aufteilens in sünder und heilige, zeitlebens nicht entziehen können - wie zum beispiel auch der mittelalterlich düstere film "das siebte zeichen" belegt. tendiert das emotionale gesamt-resümee der zuschauer (zum beispiel beim film "das schweigen") in richtung depressivität [ein amerikanischer rezensent schrieb: While Bergman films usually make me want to stick my head in the gas oven], ist es bei "fanny und alexander" eher der fröhliche kniefall vor der liberalen atmosphäre eines schauspieler-haushaltes - die gegen ende des melodrams auch erfreulicherweise obsiegt ...
Bergmans Schwanengesang 5 von 5 Punkten Sic transit gloria mundi- Bergman für jeden Cineasten ein must- bei DVD kaum noch vertreten- in diesem ganzen Meer von Filmschrott fast versunken. Fanny und Alexander wenigstens- dieses Filmgroßwerk- ist noch erhältlich. Viele Schauspieler aus der Bergman-Welt tauchen nochmals auf, sein Hang fürs Wunderliche bekommt interessante neue Varianten- eine Mumie, die atmet, ein eingesperrter junger Mann mit dem zweiten Gesicht, immer wieder dem Kind erscheinende Geister- kein bißchen ghostbuster, sondern einfach die Welt aus der Sicht eines Kindes mit dessen Ängsten. Großartig dann die zusammenfassende Rede des Herrn Direktors am Schluß des Panoramas. Dieser zieht das Fazit von Bergman selbst: die Kunst und Leben, die Kunst des Lebens. Ein Wunsch vor allem: Bergman.Filme sollten nicht in der Vergessenheit verschwinden. Das ist Film-Kunst vom Besten. Alle die Filme lieben, würden Filme wie Von ANGESICHT zu ANGESICHT immer vermissen !
ein wunderschoener und beeindruckender Film 5 von 5 Punkten Der Film "Fanny & Alexander" spielt ca. Ende des 19. Jahrhunderts in einer wohlhabenden schwedischen Familie, die seit Generationen mit dem Theater verbunden ist. Als der Vater, der derzeitige Theaterdirektor, stirbt, laesst er seine noch ziemlich junge Frau und seine beiden Kinder Fanny und Alexander zurueck. Von da an nimmt deren Leben einen recht dramatischen Verlauf. In den Nebenhandlungen geht es um die naehere Verwandtschaft aus dieser Theaterdynastie, was manchmal ziemlich lustig ist. Der Film ist ruhig und unaufgeregt erzaehlt, obwohl doch unheimlich viel passiert. Trotz seiner Laenge fand ich ihn kein bisschen langatmig, sondern aeusserst spannend. Es gibt sehr interessante und ungewoehnliche Figuren in dem Film, deren Charaktere beeindruckend ausgearbeitet sind. Stellenweise wird der Film auch surreal, was seinen Reiz fuer mich noch erhoeht. Und trotz des zeitweise sehr bedrueckenden Verlaufs der Handlung vermittelt der Film auch viel Lebensfreude und Kraft. Natuerlich kein Film fuer Freunde von Action- und Mainstream-Hollywood-Filmen. Ansonsten ein wunderschoener, romanartiger Film; besonders schoen im Kinoleinwand-Format (auch wenn das hier eine Rezension fuer's Video ist).
Weitere Kundenmeinungen |
The Sacrifice [UK IMPORT] Erland Josephson, Susan Fleetwood, Valerie Malresse, Allan Edwall, Sven Wollter DVD, 28. Oktober 2002 Verkaufsrang: 49913 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
nostalgia 5 von 5 Punkten it took me more than 30 years to understand, more than a tree needs to grow
"Jedes Geschenk ist ein Opfer" 4 von 5 Punkten Nur sieben Langfilme hat er fertigstellen können, dies ist sein letzter. Es ist auch sein bester. Ich habe das Mysterium der Zone in "Stalker" nicht geglaubt, "Spiegel" trotz eindrücklicher Bilder aufgrund seiner Inkohärenz nicht geschätzt, Soderberghs "Solaris" besser gefunden als das filmische Original. Tarkovskij mag ein Bilderfinder und Zeichensetzer von besonderem Talent gewesen sein, aber mich erreicht das alles nicht. "Opfer" hingegen habe ich teilweise fasziniert verfolgt. Natürlich habe ich nicht gänzlich verstanden, was Alexander dazu treibt, sein Haus anzuzünden. Aber die Idee, dass jemand ein großes Opfer bringt, ohne gleich jemandem das Leben zu nehmen (also kein Sohnesopfer wie Abraham und Isaak), um einen atomaren Konflikt zu verhindern, das ist eine unglaubliche Idee - und es braucht schon einen Erland Josephson, um das glaubhaft zu machen. Ein wenig erstaunt schon, dass der Postbote Nietzsche zitiert. Oder dass Alexanders Sohn kein Wort spricht. Und wer ist Maria? Die gute Hexe? Man mag einige Dinge darin zu symbolisch finden, zu sehr verdunkelt. Aber im Gegensatz zu Filmen wie "Nosthalgia" oder "Spiegel" ist das fast schon leichte Kost. "Opfer" ist auch ein Film der Selbstgespräche, nicht nur der Bilder (von Sven Nykvist). Dazu gibt es auch eine irre Geschichte von den Dreharbeiten. Das Anzünden und Abbrennen des Hauses bis zur Ambulanz, die auf das Grundstück fährt und Alexander einsammelt, sollte in einer Plansequenz gefilmt werden. Insofern musste alles minutiös geplant werden. Als die Szene im Kasten war, stellte Nykvist fest, dass das Aufnahmegerät kaputt war! Das gesamte Haus musste in monatelanger Arbeit neu aufgebaut werden. Also haben auch die am Film Beteiligten ein Opfer besonderer Art gebracht.
correction 5 von 5 Punkten Someone has to review great art, but I would rather not do that, it doesn't need my help. Just one thing pierced the ear in the review below: That is not correct - Tarkovsky did not know it will be his last film; and he did not "hurry" (easy to say!) or anything like that. He wouldn't hurry even if he knew, because true artists don't. This very DVD, by the way, also includes a documentary, which tells something about the work on the "Sacrifice," and there are many other sources about Tarkovsky's work, including his own "Sculpting in Time."
What can I say? 3 von 5 Punkten What can I say? Director of this film Andrei Tarkovsky (one of the best Russian directors) was already an immigrant at the time when he made this film. Soviet government made him leave his country. Same as "Nostalgia", this film shows how much he was heart. At the same time he was very sick and he didn't have much time left. He was in hurry ... you can tell. Used his cinematography from previous films but it didn't work. Last 15 minutes - was a movie "The Sacrifice". The privies 2 hours? Just trying to put all his thoughts in one film. If you want to se best films by Andrei Tarkovsky, go to : "Stalker", "Solaris", "Andrei Rublev", "Mirror". Mr. Tarkovsky, I still think - you are the best! Your film "Stalker" changed my life. |
Nach der Probe Erland Josephson, Ingrid Thulin, Lena Olin DVD, 17. November 2006 Verkaufsrang: 48206 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Nach der Probe, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 17.11.06
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Nostalgia [UK-Import] Erland Josephson, Oleg Yankovsky, Domiziana Giordano Videokassette, 13. Juli 1992 Verkaufsrang: 12216
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderbarer Film, keine Ton-Restauration 4 von 5 Punkten Tarkowskijs Filme verlieren nie an Faszination, weil sie aus tiefster aufopfernder Leidenschaft die menschlichen Sehnsüchte und die Kunst thematisieren. Sie entwickeln eine kraftvolle Präsenz, die oft die Wirklichkeit zu übertreffen scheint - und dies ist ein wirklich typischer Moment in Filmen wie Opfer, Stalker und Nostalgia: indem sie die tieferen Schichten des Seins offenzulegen scheinen und eine ungeheure Präsenz erzeugen, kommt dem Betrachter seine alltägliche Wirklichkeitswahrnehmung beinahe flach vor. Dieser, wie alle Tarkowskij Filme, stehen unter den besten Filmen aller Zeiten ganz oben.
Leider ein dickes Minus für den Ton. Die wunderbare Stille der Szenen wird von einem ziemlich aufdringlichen Grundrauschen gestört. Brillianz und Lautstärke schwanken und oft knackt und knistert es.
Eigentlich sehr peinlich, dass man dieses Werk für die digitale Adaption so fahrlässig behandelt hat.
(Außerdem muss man Tarkowskij-Filme auf dem Cover nicht mit Kommentaren der Financial Times verunzieren. Expertisen aus dieser Ecke hat dieser Regisseur sicherlich nicht nötig.) |
Zauber der Venus Glenn Close, Niels Arestrup, Erland Josephson, Moscu Alcalay, Macha Meril Videokassette Verkaufsrang: 18663
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Einfach wunderbar, Wagner Lebt!! 5 von 5 Punkten Ein wunderbarer Film mit gigantischer Musik aus Wagners Tannhäuser. Zum Inhalt: ein Dirigent aus Ungarn muss sich mit den Gepflogenheiten an der Pariser Oper auseinandersetzen, was nicht immer einfach ist. Die Gewerkschaft dem das Orchester angehört und das nur zu bestimmten Zeiten spielen will, die Sänger die man bei Laune halten muss u.s.w.. Er merkt bald, dass an der Pariser Oper nicht die Musik im Vordergrund steht. Das ganze findet seinen Höhepunkt bei der Premiere, als die Bühnenarbeiter streiken und sich weigern den eisernen Vorhang zu öffnen. Aber wie sagt man immer so gerne "Alles wird Gut"!
Musikliebhaber (Wagner) aufgepasst! 5 von 5 Punkten Dargestellt wird eine Liebesgeschichte zwischen einem (verheirateten) Dirigenten aus Ungarn (zu Zeiten des kalten Krieges) und einer seiner Hauptdarstellerin in der Oper Paris. Dies wird kombiniert mit Tannhäuser, der Oper von Wagner. Es ist also nicht nur eine Romanze, sondern auch ein musikalischer Genuss, wenn auch nur in Fragmenten.
Ich finde diesen Film spitze, habe ihn bestimmt schon 5 mal gesehen. Die Liebesgeschichte mag etwas schwach sein, aber in Kombination mit Wagners Oper finde ich diesen Film sehenswert, ein (nicht so bekannter) Leckerbissen.
Ironische Betrachtung der Oper 5 von 5 Punkten Natürlich ist auch eine Liebesgeschichte darin, eine Dreiecksgeschichte, die ein Bild auf den Charakter des Dirigenten wird. Aber im Vordergrund steht doch der Intrigen-Grossbetrieb " Oper".Szabo versammelt alle immer wieder auftauchenden Widerstände in einem Focus und man wundert sich, dass es überhaupt je zu einer Aufführung kommt. Das Menschliche scheint das Künstlerische absolut zu überwuchern, scheint...denn es kommt zu einer Aufführung und, vielleicht ein wenig dick aufgetragen die Paralelle zum Tannhäuser, am trockenen Holze blüht es- zur Transformation durch Musik.Durch die Kraft der Kunst, der Musik werden Widrigkeiten überwunden,Nickligkeiten und Verletzungen ausgeblendet. Man findet zur Gemeinsamkeit im Tun.
Das ist eine großartige Vision ( und wahrscheinlich nicht einmal so Wirklichkeitsfremd). Ein grossartiger Film von Szabo, zu wenig beachtet. |
The Sacrifice [UK IMPORT] Erland Josephson, Susan Fleetwood, Valerie Malresse Videokassette, 13. April 1992 Verkaufsrang: 24203
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Das Opfer, sich diesen Film anzusehen, lohnt nicht! 1 von 5 Punkten Ich möchte mich ja hier nicht als Verächter von Kunstfilmen outen, ganz im Gegenteil. Gerade Andrej Tarkovsky hat einige große Filme gedreht, erinnert sei hier nur an den bildgewaltigen "Andrej Rublov" oder an "Solaris" (obwohl mir die Neuverfilmung von Soderbergh besser gefallen hat, da das Original doch schon etwas angestaubt wirkt). Auch diese beiden Filme waren ohne Zweifel Kunstfilme, aber bei "Opfer" hat der Regisseur doch etwas übertrieben. Schöne Bilder aneinanderzureihen, reicht halt nicht aus. "Opfer" ist streckenweise schrecklich langatmig, obendrein höchst verstörend, wobei die Verwirrungsspiele weder an die Spannung noch an die Bildsprache eines "David Lynch" heranreichen. Kurz gesagt, es lohnt nicht, sich diesen Film anzutun!!!
Zwischen Wahrheit und religiösem Wahn 4 von 5 Punkten Im neunten und letzten Film Andrej Tarkowskijs erfolgt eine Zuspitzung des Themas, das sich schon in den früheren Filmen (Stalker, Nostalghia) angekündigt hatte: nichts weniger als die Rettung der Welt vor ihrem drohenden Untergang. Dem Materialismus und der Oberflächlichkeit der Welt setzt Tarkowskij Geistigkeit und Glauben entgegen, wobei seine Ideen stark an denjenigen traditionell antiwestlicher russisch-orthodoxer Kreise angelehnt sind (Florenskij, Solowjew). Trotzdem ist dem Film außer hervorragender Bilder und der von anderen Regisseuren kaum überbietbaren geistigen Tiefe im Grunde kein rettendes Konzept für die wirkliche Welt zu extrahieren. Dennoch keine Frage: Tarkowskij ist und bleibt der größte Regisseur, den die mittlerweile fast 1 Jahrhundert alte Filmgeschichte hervorgebracht hat. An Tarkowskij vollzieht sich der Übergang des Films von der Massenbelustigung zur autonomen Kunstform. Nach "Nostalghia" und "Stalker" ist wohl "Opfer" derjenige Film, der auch für ein größeres Publikum "verständlich" ist. Die Radikalität seiner Opposition zum Mainstream läßt sich vielleicht auch dadurch erklären, daß Tarkowskij während der Dreharbeiten von seinem nahen Ende wußte. Schon zur Preisverleihung konnter er nicht mehr anwesend sein.
Ein Meisterwerk des ruhigen künstlerischen Films 4 von 5 Punkten Tarkowskys letzter Film bevor er starb. Prosaisch, voller wunderschöner ruhiger Bilder. Nichts für actionverwöhnte Hollywoodfans. Mystisch manchmal knapp am kitschigen vorbei, wenn die Haushälterin (Maria) durch ihre Bereitschaft zur Liebe die Welt rettet. Auch wenn Sie manchmal etwas hölzern wirkt, das Thema an sich, die Aufarbeitung verdienen vier Sterne. Vor allem die nervige Ehefrau ist prima umgesetzt. Nur "Stalker" und "Solaris" von Tarkowsky sind besser. |
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