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| DVDs: Gottfried John | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Störtebeker (2 DVDs) Ken Duken, Claire Keim, Gottfried John DVD, 18. April 2006 Verkaufsrang: 4860 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Störtebeker, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 18.04.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
kurzweilig und spannend 4 von 5 Punkten Vieles ist beim TV-Zweiteiler Störtebeker gelungen, einiges nicht. Lobend erwähnen muss man die Besetzung, die bis in die Nebenrollen klasse ist. Ken Duken überzeugt auf ganzer Linie. Ihm nimmt man den draufgängerischen Freibeuter jederzeit ab. Etwas verwirrend ist zunächst, dass die weibliche Hauptdarstellerin gefühlte zehn Jahre älter aussieht als der Held, aber daran gewöhnt man sich recht fix.
So gut die Darsteller auch sind, auf See hilft das auch nichts mehr. Die Tricktechnik ist bei den Schiffszenen dermaßen schlecht, dass man seinen Augen nicht trauen mag. Davon gibts leider reichlich, ist ja schließlich ein Piratenfilm.
An Land wendet sich das Blatt allerdings. Hier passt so ziemlich alles. Die üblichen Mantel- und Degen-Duelle erinnern eben nicht an an Errol Flynn selig, sondern sind wohltuend modern in Szene gesetzt. Klasse auch die Kameraarbeit. Hier hat man wirklich versucht, ungewöhnliche, noch nicht totgefilmte Einstellungen zu finden.
Alles in allem ist Störtebeker kurzweilige, spannende Unterhaltung, wobei der zweite Teil ein bisschen besser abschneidet, weil der Schwerpunkt mehr auf Action, denn auf die etwas schmonzettigen Liebeszenen gesetzt wird.
Mag das Ganze auch nicht historisch korrekt sein: Mich juckt das weniger. Wenn ich historische Tatsachen haben will, dann kauf ich mir ne Doku.
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Der Unhold John Malkovich, Armin Mueller-Stahl, Gottfried John DVD, 25. Januar 2008 Verkaufsrang: 18433 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Unhold, The DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
der erlkönig im dritten reich 5 von 5 Punkten volker schlöndorff ( u. a. "die blechtrommel" , "tod eines handlungsreisenden" ) versucht sich erneut an einer literaturverfilmung und bringt den roman "le roi des aulnes" - ( deutscher titel : "der erlkönig" )von michel tournier auf die große leinwand.
in zusammenarbeit mit jean claude carriere erarbeitete er neben seiner eigentlichen tätigkeit als regisseur zusätzlich das dem film zugrundeliegende drehbuch und so entstand 1996 unter seiner leitung ein aufwendig gestaltetes epos über die manipulation des volkes durch die macht der bilder im dritten reich.
abel - von john malkovich grandios dargestellt - ein eigentlich herzensguter , jedoch naiver , in seiner entwicklung auf den niveau eines kindes stehender mensch , verschlägt es in eine eliteschule des dritten reichs ( napola ) und er verfällt wie so viele andere auch dem pompösen und effektbeladenem tra ra der machthabenden.
sehr beliebt bei den schülern wird er dort alsbald mit der aufgabe betraut neue lernwillige zu rekrutieren und so zieht er im schwarzem umhang gewandet mit seinem rappen los um auf den umherliegenden gehöften sämtliche bauernsöhne von ihrem vermeintlichen glück zu überzeugen.
hier nimmt schlöndorff symbolisch bezug zur erlkönig figur der goethe ballade - denn genauso lockend und fröhlich wie dieser wirkt auch abel der unhold.
der regisseur hat in meinen augen einen bedrückenden und visuell gewaltigen film geschaffen , der das innenleben des nazi regimes beleuchtet und seine teuflischen verführungskünste offenlegt - ohne dabei unbedingt wertend zu sein , sondern auf die aussagekraft der geschichte und ihrer bilder vertraut.
in seinem entstehungsjahr war dem streifen kein wirklicher erfolg beschieden - er spielte nicht mal seine herstellungskosten ein - heute 12 jahre später gilt er , zu recht wie ich meine , als vielgelobtes meisterwerk.
Bildgewaltige, kontroverse Innenansicht des Nazi-Reichs 4 von 5 Punkten Nach "Die Blechtrommel" beschäftigt sich Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff ein weiteres mal mit dem Zweiten Weltkrieg. Diesmal aus der Perspektive eines einfältigen Mannes, der der Sogkraft des Hitlerregimes hoffnungslos ausgeliefert ist.
In bombastischen Cineascope-Aufnahmen, die wohl illustrieren sollen, wie effektiv die Manipulation durch die "Macht der Bilder" im Nazi-Regime funktionierte, erzählt Schlöndorff die Geschichte eines unkritischen jungen Mannes, der von der Pracht der Innenansicht des Nazi-Reiches schlicht überwältigt wird. Der sich von pompösen Paraden und Masseninszenierungen das Gehirn durchwaschen lässt. Ohne nachzudenken. Ohne zu hinterfragen. Ohne den geringsten Widerstand. Wie Millionen andere auch...
Schlöndorff ist ein Regisseur, der sein Handwerk wahrlich beherrscht. Der Mann denkt in großen Kinobildern - und zaubert selbige auf die Leinwand. Der Ausstattungspomp, der hier betrieben wurde, kann sich wahrlich sehen lassen.
Auch die Schauspieler beeindrucken: John Malkovich, wahrscheinlich einer der wandlungsfähigsten Darsteller unserer Tage, liefert dabei eine beklemmende Performance als naiver Nazi-Handlanger. Und auch der Göring-Darsteller Volker Spengler, dessen Filmographie auch mit einigen Christoph Schlingensief'schen Leinwandexzessen glänzt, bleibt in Erinnerung.
Lediglich das Ende wirkt mit seiner pathetisch-religiösen Erretter-Metaphorik doch etwas berechnend. Das dürfte aber der Literaturvorlage geschuldet sein...
Fazit: Ein ebenso unheimlicher wie bildgewaltiger Film, der anschaulich demonstriert, wie effektiv die Manipulation durch die "Macht der Bilder" im Nazi-Regime funktionierte. Vielleicht etwas zu "bildungsbürgerliches", aber sehens- und diskussionswertes deutsches Vergangenheitsbewältigungskino der spannenden Art.
(Harald L., filmtipps.at) |
Space Rangers [UK IMPORT] Clint Howard, Linda Hunt, Jack McGee, Cary-Hiroyuki Tagawa, Gottfried John DVD, 26. Juli 2004 Verkaufsrang: 23451 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Endlich gibt es diesen Kult SciFi-Trash 4 von 5 Punkten Ok, Space Rangers würde ich jetzt nicht unbedingt zu den sternstunden des SciFi zählen, aber um ehrlich zu sein, die Serie hatte etwas. Gerade durch ihren Trashigen Look und die z.T wirklich billigen CGI Effekte, schaffte es die Serie eine Atmosphäre zu kreieren, die fast alle Serien heute nicht mehr haben. Wenn ich sehe was alles auf DVD rauskommt, ist es eigentlich eine Schande, daß den deutschen Fans Serien wie diese, Space 2063, Captain Power,Max Headroom, etc immer noch nicht auf DVD zugänglich gemacht werden; der Markt und die Fans sind jedenfalls da.
Ich werde mir auf jeden Fall diese DVD besorgen, wer weiß, ob die Serie überhaupt jemans in Deutschland rauskommt.
SciFi Trash der einfach Spass macht und nicht zu Unrecht Kult ist!
Na endlich! 4 von 5 Punkten Leicht trashige, nicht mehr ganz aktuelle SF-Serie um eine Art Weltraum-Polizeitruppe - mit für damalige Verhältnisse solide gemachten Computer-Effekten, die freilich heute mehr lustig als beeindruckend wirken. Trotzdem - ich habe die Serie, als sie damals im TV lief, aufgenommen und noch immer auf Band. Ich freue mich, daß die ramponierten Tapes nun bald durch DVDs ersetzt werden können. |
In einem Jahr mit 13 Monden Volker Spengler, Ingrid Caven, Gottfried John DVD, 11. Januar 2005 Verkaufsrang: 26718 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus In einem Jahr mit 13 Monden, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 11.01.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Fassbinders persönlichster Film.. 5 von 5 Punkten RWF`s Filme polarisieren in ihren Grundansätzen. Entweder widerspiegeln sie einen zutiefst persönlichen Aspekt als Grundlage (Bolwieser, Effi Briest, Chinesisches Roulette) oder sie favorisieren gesellschaftskritische Ansätze (Angst essen Seele auf, Welt am Draht, Lola). Vermischungen seien inbegriffen (Maria Braun, Veronika Voss, Angst essen Seele auf).
In "In einem Jahr mit 13 Monden" zeigt sich Fassbinder von seiner persönlichsten Seite. Alles dreht sich um einen Mann, der sich aus Liebe zu einem anderen Mann geschlechtlich umwandeln lässt, dann doch eine Abfuhr erhält, in der Folge nicht zu sich(als Frau) steht und zerbricht. Wie weit geht ein Mensch um der Liebe willen.. RWF`s große Leistung in seinen Filmen war und wird immer die Hinterfragung zwischenmenschlicher Beziehungen sein. (Katzlmacher, Warum läuft Herr R Amok, Ich will doch nur, daß ihr mich liebt). Meines Erachtens zeigt Fassbinder mit diesem Film seine eigene komplizierte(verständliche) Sicht auf Beziehungen zwischen Menschen und lässt sie ebenso verständlich daran scheitern.
Fassbinders persönlichster Film!? 5 von 5 Punkten Zugegeben, aufgrund der etwas durchwachsenen Tonqualität und der fehlenden Untertitel ist anfangs nicht jedes Wort klar zu verstehn....aber solche Filme sieht man ja nicht nur einmal.
Die schauspielerische Leistung von Volker Spengler sucht im Deutschen Kino vergeblich einen adäqaten Vergleich.
Seine Freundin und Begleiterin Ingrid Caven ist auch eine Wonne.
Im Endeffekt ein tief trauriger Film über einen Menschen und die Gesellschaft in der er lebt/stirbt.
Besonders hervorzuheben sind die Extras, die bei deutschen DVD}s rar gesäht sind. Lange Podiumsdiskussion mit vielen Darstellern und Beteiligten. |
Der Unhold John Malkovich, Armin Mueller-Stahl, Gottfried John Videokassette, 6. Oktober 1997 Verkaufsrang: 2547 In den Jahren um 1925 lernt der junge Waise Abel während seiner Schulzeit in einem strengen Pariser Kloster die Welt der Erwachsenen hassen. Als er eines Tages die Heiligen um die Vernichtung der Klosterschule anfleht, brennt die verhasste Anstalt nieder. Um vor sich und Gott die Unschuld zu wahren, blockiert der erwachsene Abel, gespielt von John Malkovich (Der Mann in der eisernen Maske, Portrait of a Lady), seine innere Entwicklung. Er bleibt ein großes Kind. Allein anderen Kindern schenkt er sein Vertrauen. Die Gesellschaft ist durch den Sonderling beunruhigt. Man schiebt den angeblich pädophilien Automechaniker ab an die Fronten des 2. Weltkrieges. Als französischer Kriegsgefangener dient Abel in Feldmarschall Görings Jagdschloss. Zum Ende des Krieges wird er auf eigenen Wunsch zu einer SS-Eliteschule verlegt und betreut dort junge Knaben. Abel scheint sein Paradies gefunden zu haben. Volker Schlöndorffs(Die Blechtrommel, Homo Faber) aufwendige Literaturverfilmung nach Michel Tourniers Der Erlkönig begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln der Verführung durch den nationalsozialistischen Pomp. Durch die Augen Abels erscheint die Glimmerwelt der Nazielite wie ein phantastischer Abenteuerspielplatz für nette Jungs. Für den Zuschauer ist diese Sichtweise nicht immer leicht nachvollziehbar. Die Riten und Zeichen des 3. Reiches entziehen sich heute einer neutralen Betrachtung. So wird Schlöndorffs Held zu einem blinden Tor, der das Höllenspektakel mit einer himmlischen Oper verwechselt. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Von der Verführbarkeit des Menschen 5 von 5 Punkten Für Volker Schlöndorffs in der Kritik gescholtenen Film "Der Unhold" muss man definitiv eine Lanze brechen. Der Film gewährt tiefe Einblicke in die Psychologie des Hitlerismus und wie dieser die Jugend verführte. Die literarische Vorlage dazu lieferte der französische Schriftsteller Michel Tournier mit seinem gleichnamigen Roman.
Im Zentrum des Films steht die Lebensgeschichte des Franzosen Abel (John Malkovich). Sein kindliches und zutiefst naives Gemüt wird ihm ein ums andere Mal zum Verhängnis. Spiegel dieses inneren Kindseins ist seine Liebe zu Kindern, die ihm als Erwachsener schließlich zum Verhängnis wird: Als Pädophiler verhaftet wird er schließlich an die Front berufen, von Deutschen gefangen genommen und per Zug in Richtung Ostpreußen gebracht. An diesem Punkt beginnt Schlöndorffs Film eigentlich erst, der hie und da mit Märchenmotiven spielt. Am "Jägerhof", einem imaginierten Jägerpalast mitten im Wald, lernt Abel gar Göring kennen und steigt in seiner Reputation vom Kriegsgefangenen zum allseits beliebten und geachteten "Mädchen fur alles" mächtig auf. Als sich das Kriegsgeschehen wendet, findet die mondäne Jagd-Gesellschaft ein jähes Ende. Abels letzte Station ist die Burg "Kaltenborn" (die real existierende Marienburg in Masuren), eine alte Ordensburg, in der Hitlerjungen ausgebildet werden.
Man muss sich klarmachen, dass Schlöndorff bewusst auf Wertungen weitgehend verzichtet und das Geschehen in den alten Mauern aus Abels kindlich-naiver Sicht heraus schildert. Die Bilder müssen prächtig, üppig und verfüherisch dargestellt sein, denn nur so wird deutlich, wie und warum das Hitlerregime die Jugend verführte, missbrauchte und mit in den Untergang riss. Die archaischen Paraden, die Feuer und Flammen ziehen Abel in einen Bann, dem er sich nicht widersetzen kann. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus fester Überzeugung schafft er aus der gesamten Umgebung Knaben heran, sei es mit Gewalt, weil er in Kaltenborn seine eigenen Wunschträume verkörpert sieht. Er glaubt, den Jungen ginge es gut; den Drill der SS-Offiziere nimmt er allenfalls mit Albernheit zur Kenntnis.
Wer Schlöndorff Verherrlichung der NS-Welt vorwirft, der hat den Film nicht in Ansätzen verstanden. Es geht vielmehr darum, die Hintergründe für Mitmachertum und den irrationalen Glauben zu erläutern. Zu diesem Zweck muss auch die Faszination und Suggestionskraft des Regimes aufgezeigt werden.
John Malkovich sticht aus Schlöndorffs Darsteller-Ensemble deutlich hervor. In dem riesenhaften Abel steckt eben doch nur ein unschuldiges Kind, das sich letztlich schuldig macht. Oder doch nicht?
Aber auch Gottfried John vermag in der Rolle des märchenhaften Jägers zu überzeugen, ebenso so wie Dieter Laser in der Rolle des dem Rassenwahn verfallenen "Wissenschaftlers" Professor Blättchen.
Fazit: Schlöndorff ist mit dem "Unhold" eine sehr gelungene Innenansicht des Dritten Reichs gelungen. Da mehr als deutlich klar gemacht wird, wohin diese archaischen Rituale samt des Rassenwahns führen, braucht man dem Film keine Beschönigungen oder gar Verherrlichungen zu unterstellen. Vielmehr ist die mythische Erzählweise, die dezent mit Märchenmotiven spielt, geradezu ideal, aus der Sichtweise eines naiven Kindmenschens die Suggestionskraft der Spektakel zu erläutern.
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Der Unhold John Malkovich, Armin Mueller-Stahl, Gottfried John Videokassette, 6. Oktober 1997 Verkaufsrang: 3035 In den Jahren um 1925 lernt der junge Waise Abel während seiner Schulzeit in einem strengen Pariser Kloster die Welt der Erwachsenen hassen. Als er eines Tages die Heiligen um die Vernichtung der Klosterschule anfleht, brennt die verhasste Anstalt nieder. Um vor sich und Gott die Unschuld zu wahren, blockiert der erwachsene Abel, gespielt von John Malkovich (Der Mann in der eisernen Maske, Portrait of a Lady), seine innere Entwicklung. Er bleibt ein großes Kind. Allein anderen Kindern schenkt er sein Vertrauen. Die Gesellschaft ist durch den Sonderling beunruhigt. Man schiebt den angeblich pädophilien Automechaniker ab an die Fronten des 2. Weltkrieges. Als französischer Kriegsgefangener dient Abel in Feldmarschall Görings Jagdschloss. Zum Ende des Krieges wird er auf eigenen Wunsch zu einer SS-Eliteschule verlegt und betreut dort junge Knaben. Abel scheint sein Paradies gefunden zu haben. Volker Schlöndorffs(Die Blechtrommel, Homo Faber) aufwendige Literaturverfilmung nach Michel Tourniers Der Erlkönig begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln der Verführung durch den nationalsozialistischen Pomp. Durch die Augen Abels erscheint die Glimmerwelt der Nazielite wie ein phantastischer Abenteuerspielplatz für nette Jungs. Für den Zuschauer ist diese Sichtweise nicht immer leicht nachvollziehbar. Die Riten und Zeichen des 3. Reiches entziehen sich heute einer neutralen Betrachtung. So wird Schlöndorffs Held zu einem blinden Tor, der das Höllenspektakel mit einer himmlischen Oper verwechselt. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Von der Verführbarkeit des Menschen 5 von 5 Punkten Für Volker Schlöndorffs in der Kritik gescholtenen Film "Der Unhold" muss man definitiv eine Lanze brechen. Der Film gewährt tiefe Einblicke in die Psychologie des Hitlerismus und wie dieser die Jugend verführte. Die literarische Vorlage dazu lieferte der französische Schriftsteller Michel Tournier mit seinem gleichnamigen Roman.
Im Zentrum des Films steht die Lebensgeschichte des Franzosen Abel (John Malkovich). Sein kindliches und zutiefst naives Gemüt wird ihm ein ums andere Mal zum Verhängnis. Spiegel dieses inneren Kindseins ist seine Liebe zu Kindern, die ihm als Erwachsener schließlich zum Verhängnis wird: Als Pädophiler verhaftet wird er schließlich an die Front berufen, von Deutschen gefangen genommen und per Zug in Richtung Ostpreußen gebracht. An diesem Punkt beginnt Schlöndorffs Film eigentlich erst, der hie und da mit Märchenmotiven spielt. Am "Jägerhof", einem imaginierten Jägerpalast mitten im Wald, lernt Abel gar Göring kennen und steigt in seiner Reputation vom Kriegsgefangenen zum allseits beliebten und geachteten "Mädchen fur alles" mächtig auf. Als sich das Kriegsgeschehen wendet, findet die mondäne Jagd-Gesellschaft ein jähes Ende. Abels letzte Station ist die Burg "Kaltenborn" (die real existierende Marienburg in Masuren), eine alte Ordensburg, in der Hitlerjungen ausgebildet werden.
Man muss sich klarmachen, dass Schlöndorff bewusst auf Wertungen weitgehend verzichtet und das Geschehen in den alten Mauern aus Abels kindlich-naiver Sicht heraus schildert. Die Bilder müssen prächtig, üppig und verfüherisch dargestellt sein, denn nur so wird deutlich, wie und warum das Hitlerregime die Jugend verführte, missbrauchte und mit in den Untergang riss. Die archaischen Paraden, die Feuer und Flammen ziehen Abel in einen Bann, dem er sich nicht widersetzen kann. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus fester Überzeugung schafft er aus der gesamten Umgebung Knaben heran, sei es mit Gewalt, weil er in Kaltenborn seine eigenen Wunschträume verkörpert sieht. Er glaubt, den Jungen ginge es gut; den Drill der SS-Offiziere nimmt er allenfalls mit Albernheit zur Kenntnis.
Wer Schlöndorff Verherrlichung der NS-Welt vorwirft, der hat den Film nicht in Ansätzen verstanden. Es geht vielmehr darum, die Hintergründe für Mitmachertum und den irrationalen Glauben zu erläutern. Zu diesem Zweck muss auch die Faszination und Suggestionskraft des Regimes aufgezeigt werden.
John Malkovich sticht aus Schlöndorffs Darsteller-Ensemble deutlich hervor. In dem riesenhaften Abel steckt eben doch nur ein unschuldiges Kind, das sich letztlich schuldig macht. Oder doch nicht?
Aber auch Gottfried John vermag in der Rolle des märchenhaften Jägers zu überzeugen, ebenso so wie Dieter Laser in der Rolle des dem Rassenwahn verfallenen "Wissenschaftlers" Professor Blättchen.
Fazit: Schlöndorff ist mit dem "Unhold" eine sehr gelungene Innenansicht des Dritten Reichs gelungen. Da mehr als deutlich klar gemacht wird, wohin diese archaischen Rituale samt des Rassenwahns führen, braucht man dem Film keine Beschönigungen oder gar Verherrlichungen zu unterstellen. Vielmehr ist die mythische Erzählweise, die dezent mit Märchenmotiven spielt, geradezu ideal, aus der Sichtweise eines naiven Kindmenschens die Suggestionskraft der Spektakel zu erläutern.
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Fedora [ Spanische Fassung, Keine Deutsche Sprache ] Frances Sternhagen, Gottfried John, Henry Fonda, Hildegard Knef, José Ferrer DVD Verkaufsrang: 57096 Spanien Edition, PAL/Region 0 DVD:TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ),Spanisch ( Dolby Digital 2.0 ),Spanisch ( Untertitel ),BONUSMATERIAL: Filmographies, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü,SYNOPSIS: Ein vor der Pleite stehender Hollywood-Produzent kommt nach Korfu, um den legendären Star Fedora zu einem neuen Film zu überreden. Von Billy Wilder als übersteigertes Melodram inszeniert, das mit bitterem Spott einen Abgesang auf das Kino alter Schule anstimmt.
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Der Unhold John Malkovich, Armin Mueller-Stahl, Gottfried John DVD, 22. Oktober 2001 Verkaufsrang: 43294 In den Jahren um 1925 lernt der junge Waise Abel während seiner Schulzeit in einem strengen Pariser Kloster die Welt der Erwachsenen hassen. Als er eines Tages die Heiligen um die Vernichtung der Klosterschule anfleht, brennt die verhasste Anstalt nieder. Um vor sich und Gott die Unschuld zu wahren, blockiert der erwachsene Abel, gespielt von John Malkovich (Der Mann in der eisernen Maske, Portrait of a Lady), seine innere Entwicklung. Er bleibt ein großes Kind. Allein anderen Kindern schenkt er sein Vertrauen. Die Gesellschaft ist durch den Sonderling beunruhigt. Man schiebt den angeblich pädophilien Automechaniker ab an die Fronten des 2. Weltkrieges. Als französischer Kriegsgefangener dient Abel in Feldmarschall Görings Jagdschloss. Zum Ende des Krieges wird er auf eigenen Wunsch zu einer SS-Eliteschule verlegt und betreut dort junge Knaben. Abel scheint sein Paradies gefunden zu haben. Volker Schlöndorffs(Die Blechtrommel, Homo Faber) aufwendige Literaturverfilmung nach Michel Tourniers Der Erlkönig begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln der Verführung durch den nationalsozialistischen Pomp. Durch die Augen Abels erscheint die Glimmerwelt der Nazielite wie ein phantastischer Abenteuerspielplatz für nette Jungs. Für den Zuschauer ist diese Sichtweise nicht immer leicht nachvollziehbar. Die Riten und Zeichen des 3. Reiches entziehen sich heute einer neutralen Betrachtung. So wird Schlöndorffs Held zu einem blinden Tor, der das Höllenspektakel mit einer himmlischen Oper verwechselt. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Von der Verführbarkeit des Menschen 5 von 5 Punkten Für Volker Schlöndorffs in der Kritik gescholtenen Film "Der Unhold" muss man definitiv eine Lanze brechen. Der Film gewährt tiefe Einblicke in die Psychologie des Hitlerismus und wie dieser die Jugend verführte. Die literarische Vorlage dazu lieferte der französische Schriftsteller Michel Tournier mit seinem gleichnamigen Roman.
Im Zentrum des Films steht die Lebensgeschichte des Franzosen Abel (John Malkovich). Sein kindliches und zutiefst naives Gemüt wird ihm ein ums andere Mal zum Verhängnis. Spiegel dieses inneren Kindseins ist seine Liebe zu Kindern, die ihm als Erwachsener schließlich zum Verhängnis wird: Als Pädophiler verhaftet wird er schließlich an die Front berufen, von Deutschen gefangen genommen und per Zug in Richtung Ostpreußen gebracht. An diesem Punkt beginnt Schlöndorffs Film eigentlich erst, der hie und da mit Märchenmotiven spielt. Am "Jägerhof", einem imaginierten Jägerpalast mitten im Wald, lernt Abel gar Göring kennen und steigt in seiner Reputation vom Kriegsgefangenen zum allseits beliebten und geachteten "Mädchen fur alles" mächtig auf. Als sich das Kriegsgeschehen wendet, findet die mondäne Jagd-Gesellschaft ein jähes Ende. Abels letzte Station ist die Burg "Kaltenborn" (die real existierende Marienburg in Masuren), eine alte Ordensburg, in der Hitlerjungen ausgebildet werden.
Man muss sich klarmachen, dass Schlöndorff bewusst auf Wertungen weitgehend verzichtet und das Geschehen in den alten Mauern aus Abels kindlich-naiver Sicht heraus schildert. Die Bilder müssen prächtig, üppig und verfüherisch dargestellt sein, denn nur so wird deutlich, wie und warum das Hitlerregime die Jugend verführte, missbrauchte und mit in den Untergang riss. Die archaischen Paraden, die Feuer und Flammen ziehen Abel in einen Bann, dem er sich nicht widersetzen kann. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus fester Überzeugung schafft er aus der gesamten Umgebung Knaben heran, sei es mit Gewalt, weil er in Kaltenborn seine eigenen Wunschträume verkörpert sieht. Er glaubt, den Jungen ginge es gut; den Drill der SS-Offiziere nimmt er allenfalls mit Albernheit zur Kenntnis.
Wer Schlöndorff Verherrlichung der NS-Welt vorwirft, der hat den Film nicht in Ansätzen verstanden. Es geht vielmehr darum, die Hintergründe für Mitmachertum und den irrationalen Glauben zu erläutern. Zu diesem Zweck muss auch die Faszination und Suggestionskraft des Regimes aufgezeigt werden.
John Malkovich sticht aus Schlöndorffs Darsteller-Ensemble deutlich hervor. In dem riesenhaften Abel steckt eben doch nur ein unschuldiges Kind, das sich letztlich schuldig macht. Oder doch nicht?
Aber auch Gottfried John vermag in der Rolle des märchenhaften Jägers zu überzeugen, ebenso so wie Dieter Laser in der Rolle des dem Rassenwahn verfallenen "Wissenschaftlers" Professor Blättchen.
Fazit: Schlöndorff ist mit dem "Unhold" eine sehr gelungene Innenansicht des Dritten Reichs gelungen. Da mehr als deutlich klar gemacht wird, wohin diese archaischen Rituale samt des Rassenwahns führen, braucht man dem Film keine Beschönigungen oder gar Verherrlichungen zu unterstellen. Vielmehr ist die mythische Erzählweise, die dezent mit Märchenmotiven spielt, geradezu ideal, aus der Sichtweise eines naiven Kindmenschens die Suggestionskraft der Spektakel zu erläutern.
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Asterix And Obelix Take On Caesar [UK IMPORT] Gerard Depardieu, Roberto Benigni, Christian Clavier, Michel Galabru, Claude Pieplu DVD, 30. Juni 2003 Verkaufsrang: 63647 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Die Amerikaner haben es den Europäern vorgemacht. Nicht nur Verfilmungen hochgeistiger Literatur lassen die Kinokassen klingeln. Auch Comicverfilmungen können Produzenten glücklich machen. Ob Batman, Superman oder die Men in Black: Sie alle basieren auf Comicvorlagen - und füllten die Geldbeutel ihrer Produzenten. Auch Europa hat seine gezeichneten Helden. Und der Größte von ihnen ist Asterix. 1959 verprügelten der kleine Gallier und sein etwas tumber Freund Obelix in der Zeitschrift Pilote zum ersten Mal römische Legionäre. Vierzig Jahre später durften sie schließlich als reale Personen auf der Kinoleinwand ihren Gegnern ihre durch den Zaubertrank des Druiden Miraculix verliehenen Superkräfte spüren lassen. Mit überwältigendem Erfolg übrigens. Die Handlung des von Claude Zidi (Die Bestechlichen) inszenierten Spielfilmes ist Nebensache: Der hinterhältige Gouverneur Destructivus (Oscar-Preisträger Roberto Begnini) gelangt in den Besitz des Zaubertranks und nimmt Cäsar (Gottfried John) gefangen, um selbst Herrscher des Römischen Reiches zu werden. Ausgerechnet in der Hand von Asterix (Christian Clavier) und Obelix (Gérard Depardieu), die alles andere als Freunde des Imperators sind, liegt das Schicksal Roms. Der Film ist gespickt mit Zitaten aus den Comics. Ob Asterix, der Gallier, Asterix als Gladiator oder Der Seher: Vor allem die frühen Comic-Bände finden ihre szenische Entsprechung. Genau dies aber ist auch die Schwäche des Filmes. Statt einen Comic auszuwählen und diesen zu verfilmen, macht der Film den Fehler (wie schon die letzten Asterix-Zeichentrickfilme), nur Einzelszenen aneinander zu reihen. Szenen, die zwar immer wieder zum Schmunzeln animieren, selten aber einen richtigen Lacher erzeugen. Hinzu kommt, dass die witzigen Szenen stets einen Tick zu übertrieben sind. Seien es die Effekte, die selten ein richtiges Timing besitzen und daher keine dramaturgische Bewandtnis haben. Oder seien es die Schauspieler, die sich nicht wie Menschen, sondern wie Zeichentrickfiguren aus der Feder eines alkoholisierten Animateurs verhalten. Um Zeichentrickfiguren zu sehen, braucht man allerdings keinen Realfilm. Lediglich Christian Clavier hebt sich hier aus dem Heer der Darsteller hervor und spielt seinen Asterix weitestgehend so, wie man ihn sich nach rund 30 Comics als Leser in etwa vorgestellt hat. -Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Originell, charmant, witzig, für die ganze Familie 5 von 5 Punkten Als grosser Fan der gezeichneten Asterix Filme war ich natürlich erstmal sehr skeptisch, als ich mir diese DVD gekauft habe, und habe befürchtet dass Depardieu und Co den Witz und den Charme von Asterix und Obelix nicht angemessen darstellen können. Der Film besticht jedoch nicht nur durch ausgezeichnete schauspielerische Leistungen, sondern auch der slapstickartige Humor kommt ausgezeichnet rüber. Meiner Meinung nach ein grosser Spass sowohl für eingefleischte Asterix-Fans als auch für die ganze Familie.
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Thumbelina [UK IMPORT] Thumbelina, Carol Channing, John Hurt, Gilbert Gottfried, Jodie Bensen Videokassette, 17. März 1995 Verkaufsrang: 28654
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Märchen werden wahr 5 von 5 Punkten Däumeline ist ein wunderschönes Märchen!
Die kleine (in diesem Fall wirklich "klein"*g*) Däumeline lebt bei ihrer Menschenmutter (in diesem Fall "groß") auf einem Bauernhof und ist total glücklich. Sie hat viele Freunde unter den Tieren - sie singen miteinander und haben großen Spaß.
Doch eines Tages ist Däumeline sehr traurig und unglücklich, weil sie keine Freunde in ihrer Größe hat. Sie fängt an von ihrem Traumprinz zu träumen... und es dauert nicht lange und schon erscheint der Feenprinz Cornelius.
Sie verlieben sich ineinander. Doch Däumeline wird wegen ihrer schönen Singstimme von Fröschen entführt. Cornelius sucht überall nach ihr, doch er kann sie nicht finden und bald brichte der eisige Winter herein.... Hiermit beginnt eine Reise durch das große Reich der Tiere aus der Sicht eines ganz ganz kleinen Mädchens.
Es gibt fantastische Szenen und Bilder! Die Lieder sind WIRKLICH wunderschön und die Hauptcharaktere haben sehr sehr schöne Stimmen! Kinder lieben diese Lieder und werden sie garantiert bald mitsingen können :)
Die Story ist sehr schön und bleibt durchgehend spannend. Es gibt auch sehr viele lustige Szenen. Däumeline gerät öfters in Gefahr, doch ihr Freund der Vogel kann ihr zum Glück ab und zu helfen. Das Ende ist wunderschön und keineswegs kitschig.
Dieser Film darf in einer Sammlung von guten Kinderfilmen einfach nicht fehlen!!!!!
Ein großer Spaß mit ganz viel Herz für groß und klein und ganz ganz klein ;)
Einfach entzückend!!!! |
Aladdin And The King Of Thieves [UK IMPORT] Aladdin, Robin Williams, Gilbert Gottfried, Jerry Orbach, Scott Weinger Videokassette, 13. Januar 1997 Verkaufsrang: 33459
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Abschluss einer Saga... 3 von 5 Punkten "Aladdin und der König der Diebe" beendet die Geschichte eher mittelmäßig! Die lieder, sonst immer super, sind diesmal nur Mittelmaß. Auch die Story ist nicht sonderlich beeindruckend, aber wenigstens wurde die Story vernünftig beendet, ohne noch unzählige Sequels.
Disney hat bessere Filme... 3 von 5 Punkten ...natürlich nur für den, der auch schon so begeistert von alltbekannten Disney-Meisterwerken wie "Mulan", "Pocahontas" oder dem "Dschungelbuch" war.Zwar bietet "Aladdin und der König der Diebe" typische Disney-Zeichentrickqualität,aber auch nur hinsichtlich der Filmgestalten.Die eigentliche Story ist schnell erzählt: endlich soll Aladdin Prinzessin Jasmin,die Tochter des Sultans, heiraten dürfen als er plötzlich in die Jagd nach der Hand des Midas verstrickt wird.Diese ist nicht irgendeine Hand, sondern besitzt magische Kräfte mit kaum vorstellbaren Wirkungen.... Auch in dieser Aladdin-Episode darf natürlich der quirlige Flaschengeist nicht fehlen, jedoch kann der sonst so lustige Dschinni diesmal auch nicht die sonst von Disney gewohnte Atmosphäre,die normalerweise selbst den erwachsenen Zuschauer in Kindheitserinnerung stürzt, herstellen.Wem wie bereits erwähnt die anderen Movies aus der traditionellen amerikanischen Zeichentrick-Fabrik bekannt sind, der wird hier wahrscheinlich die Magie, die viele der Klassiker verströmten, vermissen. |
Institute Benjamenta [UK-Import] Alice Krige, Gottfried John, Mark Rylance Videokassette, 10. Juni 1996 Verkaufsrang: 28151 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Dieser Traum, den die Menschen Leben nennen. 4 von 5 Punkten Im Institut Benjamenta werden junge Männer zu Dienern ausgebildet. Unter der Anleitung von Lisa Benjamenta und ihrem Bruder Johannes beschäftigen sich die künftigen Lakaien immer wieder mit denselben Messern, Gabeln und Servietten und lernen Hausregeln und Merksprüche auswendig. Der Sinn ihrer Handlungen sind die Handlungen selbst, die Dienerausbildung wird zur Meditation. In diesem verstörten und verstörenden Universum bewegt sich Jakob von Gunten, Fräulein Benjamentas Lieblingsschüler. Trotz ihrer erotischen Avancen bleibt die Prinzessin für ihn unerreichbar, und er muss am Schluss zur Kenntnis nehmen: "Instead of a mystery, there is only a goldfish." Ausgehend von Robert Walsers Roman "Jakob von Gunten" schufen die Brüder Stephen und Timothy Quay eine Traumwelt in Schwarz-Weiß; eine Bilder-Orgie surrealer Tableaus. |
Asterix & Obelix Christian Clavier, Gerard Depardieu, Roberto Benigni, Gottfried John, Michel Galabru Videokassette Verkaufsrang: 24164 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Die Amerikaner haben es den Europäern vorgemacht. Nicht nur Verfilmungen hochgeistiger Literatur lassen die Kinokassen klingeln. Auch Comicverfilmungen können Produzenten glücklich machen. Ob Batman, Superman oder die Men in Black: Sie alle basieren auf Comicvorlagen - und füllten die Geldbeutel ihrer Produzenten. Auch Europa hat seine gezeichneten Helden. Und der Größte von ihnen ist Asterix. 1959 verprügelten der kleine Gallier und sein etwas tumber Freund Obelix in der Zeitschrift Pilote zum ersten Mal römische Legionäre. Vierzig Jahre später durften sie schließlich als reale Personen auf der Kinoleinwand ihren Gegnern ihre durch den Zaubertrank des Druiden Miraculix verliehenen Superkräfte spüren lassen. Mit überwältigendem Erfolg übrigens. Die Handlung des von Claude Zidi (Die Bestechlichen) inszenierten Spielfilmes ist Nebensache: Der hinterhältige Gouverneur Destructivus (Oscar-Preisträger Roberto Begnini) gelangt in den Besitz des Zaubertranks und nimmt Cäsar (Gottfried John) gefangen, um selbst Herrscher des Römischen Reiches zu werden. Ausgerechnet in der Hand von Asterix (Christian Clavier) und Obelix (Gérard Depardieu), die alles andere als Freunde des Imperators sind, liegt das Schicksal Roms. Der Film ist gespickt mit Zitaten aus den Comics. Ob Asterix, der Gallier, Asterix als Gladiator oder Der Seher: Vor allem die frühen Comic-Bände finden ihre szenische Entsprechung. Genau dies aber ist auch die Schwäche des Filmes. Statt einen Comic auszuwählen und diesen zu verfilmen, macht der Film den Fehler (wie schon die letzten Asterix-Zeichentrickfilme), nur Einzelszenen aneinander zu reihen. Szenen, die zwar immer wieder zum Schmunzeln animieren, selten aber einen richtigen Lacher erzeugen. Hinzu kommt, dass die witzigen Szenen stets einen Tick zu übertrieben sind. Seien es die Effekte, die selten ein richtiges Timing besitzen und daher keine dramaturgische Bewandtnis haben. Oder seien es die Schauspieler, die sich nicht wie Menschen, sondern wie Zeichentrickfiguren aus der Feder eines alkoholisierten Animateurs verhalten. Um Zeichentrickfiguren zu sehen, braucht man allerdings keinen Realfilm. Lediglich Christian Clavier hebt sich hier aus dem Heer der Darsteller hervor und spielt seinen Asterix weitestgehend so, wie man ihn sich nach rund 30 Comics als Leser in etwa vorgestellt hat. -Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Originell, charmant, witzig, für die ganze Familie 5 von 5 Punkten Als grosser Fan der gezeichneten Asterix Filme war ich natürlich erstmal sehr skeptisch, als ich mir diese DVD gekauft habe, und habe befürchtet dass Depardieu und Co den Witz und den Charme von Asterix und Obelix nicht angemessen darstellen können. Der Film besticht jedoch nicht nur durch ausgezeichnete schauspielerische Leistungen, sondern auch der slapstickartige Humor kommt ausgezeichnet rüber. Meiner Meinung nach ein grosser Spass sowohl für eingefleischte Asterix-Fans als auch für die ganze Familie.
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GoldenEye [UK IMPORT] Pierce Brosnan, Tcheky Karyo, Michael Kitchen, Desmond Llewelyn, Gottfried John DVD, 1. Februar 2000 Verkaufsrang: 96968 Pierce Brosnan spielt in diesem 17. Bond-Film zum ersten Mal die Titelfigur. Und er braucht etwas Zeit, um in die Rolle des 007 hineinzuwachsen. Dieser Film, in dem freischaffende Terroristen aus der ehemaligen Sowjetunion eine Super-High-Tech-Waffe in ihre Finger bekommen, gibt ihm dazu jedoch genug Gelegenheit. So sind die interessantesten Momente für Brosnan jene, in denen er sich von einer dunklen Seite präsentieren darf. Seiten, die sehr stark an Sean Connerys Darstellung von James Bond erinnern. Ansonsten bringt der Film frischen Wind in die Bond-Serie. Mit Blick auf AIDS wird Bonds Verhältnis zu den Frauen neu bestimmt, und auch die Rolle des Superagenten für die Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges wird definiert. Dies geschieht stets mit leichter Ironie und das Gelingen dieser neuen Richtungsweisung geht eindeutig auf das Konto von Regisseur Martin Campbell (Die Maske des Zorro). Die beste Szene im ganzen Film ist eine Verfolgungsjagd mit einem Panzer durch die Straßen von Moskau. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Brosnans bester Bond 5 von 5 Punkten Sechs Jahre nach dem letzten Bond-Film, Timothy Daltons (kommerziellen) Flops “Lizenz zum Töten“, machte man sich daran, die Figur James Bond mit einem neuen Darsteller, Pierce Brosnan, wiederzubeleben.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion regiert das Chaos in Russland, der machthungrige General Ourumov (Gottfried John) stiehlt eine geheime sowjetische Superwaffe namens GoldenEye, um die Macht an sich zu reißen. James Bond bricht sofort auf, um die Welt zu retten; mit Ouromov hat er sowieso noch eine alte Rechnung offen, denn dieser hat vor Jahren seinen Freund 006 (Sean Bean) getötet.
Unübersehbar ist das Bemühen der Produzenten, den Film zeitgemäß, wenn nicht sogar “politisch korrekt“ zu gestallten. Der von Sean Connery geprägte Sexismus der früheren James-Bond-Filme amüsiert den (männlichen) Zuschauer zwar heute noch köstlich, ist aber eher ein Zeitzeugnis der 60er Jahre und passt wohl nicht wirklich in die Gegenwart.
Also muss sich der moderne Bond zunächst einmal mit seiner neuen, weiblichen Chefin herumärgern, die ihn auch gleich als „sexistischen Dinosaurier“ beschimpft. Eine Aussage, die nicht ganz unberechtigt ist; zu Beginn des Films wirkt Bond schon ziemlich schmierig, wenn er die Amtspsychologin vernascht nur um später eine bessere Beurteilung von ihr zu bekommen. Die Besetzung des M mit der großartigen Dame Judi Dench ist trotz des feministischen Hintergedankens ein Glücksfall für die gesamte Reihe. Als Chefin des Geheimdienstes ist sie jederzeit glaubwürdig, zudem zu dieser Zeit auch in der Realität eine Frau Chefin des MI5 war.
Während in Timothy Daltons Filmen Miss Moneypenny eher farblos blieb, hat man in Goldeneye versucht, auch dieser Figur etwas mehr Charakter zu verleihen. Bei der neuen, von Samantha Bond (!) gespielten Moneypenny ist man dabei aber über das Ziel hinausgeschossen; sie eindeutig zu zickig geraten, schließlich ist man(n) seit dreißig Jahren gewohnt, dass sie ihren James vom Schreibtisch aus anschmachtet; stattdessen muss sich der arme Pierce ziemlich kalt abservieren lassen.
Auch die Bond-Girls wurden entstaubt, Izabella Scorupco überzeugt sowohl als russische Computerprogrammiererin wie auch als Frau an Bonds Seite; Highlight des gesamten Filmes ist trotz gnadenlosem Überzeichnens jedoch Famke Janssen (X-Men) als bösestes Bond-Girl aller Zeiten.
Zum modernen Ton gehört auch die gelungene Musik von Eric Serra, obwohl seine Arbeit den Produzenten teilweise zu gewagt war und einige Schlüsselszenen von einem anderen Komponisten neu arrangiert wurden, was dem Soundtrack insgesamt einen etwas uneinheitlichen Eindruck verleiht.
GoldenEye beeindruckt durch seine denkwürdigen Action-Sequenzen (ein Bungee-Sprung von einer Talsperre, Verfolgungsjagden im klassischen Aston Martin, Panzerfahrten bei denen halb St.-Petersburg zerlegt wird), und das braucht dieser Film auch, denn sonst würde zu schnell auffallen, dass die Story eigentlich gar keinen Sinn ergibt…
Trotz aller Kritikpunkte ist GoldenEye ein wirklich gelungener Bond-Film, und er macht wirklich Spaß. Brosnan wirkt hart genug für die Rolle, vielleicht ein wenig zu glatt, aber letztlich überzeugt er als smarter Geheimagent. Er hakt gekonnt alle Klischees ab (Casino, Aston Martin, Martini, mein Name ist… usw.), er hatte ja auch als Remington Steele jahrelang Zeit zum üben. Der Film ist bis in kleinste Nebenrollen gut besetzt (z.B. Alan Cumming als Hacker Boris, Minnie Driver als grottenschlechte Nachtclubsängerin); es gibt tolle Action ohne aufdringliche Computereffekte, coole Sprüche (genial: Robbie Coltraine als zynischer Gangsterboss), exotische Schauplätze, schöne Frauen, und insgesamt stellt sich wieder ein “Bond-Gefühl“ ein, welches viele wohl zuletzt bei “Lizenz zum Töten“ vermisst hatten und auch in Brosnans späteren Filmen irgendwie wieder verloren ging.
Pierce Brosnans erster Auftrag braucht den vergleich mit den Klassikern der Bond-Reihe nicht zu scheuen, GoldenEye ist aber leider auch der beste Film der Brosnan-Ära geblieben.
Die DVD ist mit 2.35:1 Widescreen und Dolby Digital 5.1 in Deutsch und Englisch technisch tadellos. Als Extras gibt es einen Audiokommentar von Regisseur und Produzent, diverse Trailer, das Musikvideo zu Tina Turners gutem, aber nicht überragendem Titelsong, ein 15minütiges Making-Of, sowie eine nette James-Bond-Doku moderiert vom “Austin-Powers-Girl“ Liz Hurley.
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James Bond 007 - Goldeneye (Widescreen) [UK-Import] Pierce Brosnan, Sean Bean, Izabella Scorupco, Famke Janssen, Gottfried John Videokassette, 1. Februar 2000 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Pierce Brosnan spielt in diesem 17. Bond-Film zum ersten Mal die Titelfigur. Und er braucht etwas Zeit, um in die Rolle des 007 hineinzuwachsen. Dieser Film, in dem freischaffende Terroristen aus der ehemaligen Sowjetunion eine Super-High-Tech-Waffe in ihre Finger bekommen, gibt ihm dazu jedoch genug Gelegenheit. So sind die interessantesten Momente für Brosnan jene, in denen er sich von einer dunklen Seite präsentieren darf. Seiten, die sehr stark an Sean Connerys Darstellung von James Bond erinnern. Ansonsten bringt der Film frischen Wind in die Bond-Serie. Mit Blick auf AIDS wird Bonds Verhältnis zu den Frauen neu bestimmt, und auch die Rolle des Superagenten für die Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges wird definiert. Dies geschieht stets mit leichter Ironie und das Gelingen dieser neuen Richtungsweisung geht eindeutig auf das Konto von Regisseur Martin Campbell (Die Maske des Zorro). Die beste Szene im ganzen Film ist eine Verfolgungsjagd mit einem Panzer durch die Straßen von Moskau. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Brosnans bester Bond 5 von 5 Punkten Sechs Jahre nach dem letzten Bond-Film, Timothy Daltons (kommerziellen) Flops “Lizenz zum Töten“, machte man sich daran, die Figur James Bond mit einem neuen Darsteller, Pierce Brosnan, wiederzubeleben.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion regiert das Chaos in Russland, der machthungrige General Ourumov (Gottfried John) stiehlt eine geheime sowjetische Superwaffe namens GoldenEye, um die Macht an sich zu reißen. James Bond bricht sofort auf, um die Welt zu retten; mit Ouromov hat er sowieso noch eine alte Rechnung offen, denn dieser hat vor Jahren seinen Freund 006 (Sean Bean) getötet.
Unübersehbar ist das Bemühen der Produzenten, den Film zeitgemäß, wenn nicht sogar “politisch korrekt“ zu gestallten. Der von Sean Connery geprägte Sexismus der früheren James-Bond-Filme amüsiert den (männlichen) Zuschauer zwar heute noch köstlich, ist aber eher ein Zeitzeugnis der 60er Jahre und passt wohl nicht wirklich in die Gegenwart.
Also muss sich der moderne Bond zunächst einmal mit seiner neuen, weiblichen Chefin herumärgern, die ihn auch gleich als „sexistischen Dinosaurier“ beschimpft. Eine Aussage, die nicht ganz unberechtigt ist; zu Beginn des Films wirkt Bond schon ziemlich schmierig, wenn er die Amtspsychologin vernascht nur um später eine bessere Beurteilung von ihr zu bekommen. Die Besetzung des M mit der großartigen Dame Judi Dench ist trotz des feministischen Hintergedankens ein Glücksfall für die gesamte Reihe. Als Chefin des Geheimdienstes ist sie jederzeit glaubwürdig, zudem zu dieser Zeit auch in der Realität eine Frau Chefin des MI5 war.
Während in Timothy Daltons Filmen Miss Moneypenny eher farblos blieb, hat man in Goldeneye versucht, auch dieser Figur etwas mehr Charakter zu verleihen. Bei der neuen, von Samantha Bond (!) gespielten Moneypenny ist man dabei aber über das Ziel hinausgeschossen; sie eindeutig zu zickig geraten, schließlich ist man(n) seit dreißig Jahren gewohnt, dass sie ihren James vom Schreibtisch aus anschmachtet; stattdessen muss sich der arme Pierce ziemlich kalt abservieren lassen.
Auch die Bond-Girls wurden entstaubt, Izabella Scorupco überzeugt sowohl als russische Computerprogrammiererin wie auch als Frau an Bonds Seite; Highlight des gesamten Filmes ist trotz gnadenlosem Überzeichnens jedoch Famke Janssen (X-Men) als bösestes Bond-Girl aller Zeiten.
Zum modernen Ton gehört auch die gelungene Musik von Eric Serra, obwohl seine Arbeit den Produzenten teilweise zu gewagt war und einige Schlüsselszenen von einem anderen Komponisten neu arrangiert wurden, was dem Soundtrack insgesamt einen etwas uneinheitlichen Eindruck verleiht.
GoldenEye beeindruckt durch seine denkwürdigen Action-Sequenzen (ein Bungee-Sprung von einer Talsperre, Verfolgungsjagden im klassischen Aston Martin, Panzerfahrten bei denen halb St.-Petersburg zerlegt wird), und das braucht dieser Film auch, denn sonst würde zu schnell auffallen, dass die Story eigentlich gar keinen Sinn ergibt…
Trotz aller Kritikpunkte ist GoldenEye ein wirklich gelungener Bond-Film, und er macht wirklich Spaß. Brosnan wirkt hart genug für die Rolle, vielleicht ein wenig zu glatt, aber letztlich überzeugt er als smarter Geheimagent. Er hakt gekonnt alle Klischees ab (Casino, Aston Martin, Martini, mein Name ist… usw.), er hatte ja auch als Remington Steele jahrelang Zeit zum üben. Der Film ist bis in kleinste Nebenrollen gut besetzt (z.B. Alan Cumming als Hacker Boris, Minnie Driver als grottenschlechte Nachtclubsängerin); es gibt tolle Action ohne aufdringliche Computereffekte, coole Sprüche (genial: Robbie Coltraine als zynischer Gangsterboss), exotische Schauplätze, schöne Frauen, und insgesamt stellt sich wieder ein “Bond-Gefühl“ ein, welches viele wohl zuletzt bei “Lizenz zum Töten“ vermisst hatten und auch in Brosnans späteren Filmen irgendwie wieder verloren ging.
Pierce Brosnans erster Auftrag braucht den vergleich mit den Klassikern der Bond-Reihe nicht zu scheuen, GoldenEye ist aber leider auch der beste Film der Brosnan-Ära geblieben.
Die DVD ist mit 2.35:1 Widescreen und Dolby Digital 5.1 in Deutsch und Englisch technisch tadellos. Als Extras gibt es einen Audiokommentar von Regisseur und Produzent, diverse Trailer, das Musikvideo zu Tina Turners gutem, aber nicht überragendem Titelsong, ein 15minütiges Making-Of, sowie eine nette James-Bond-Doku moderiert vom “Austin-Powers-Girl“ Liz Hurley.
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James Bond 007 - Goldeneye [UK-Import] Pierce Brosnan, Sean Bean, Izabella Scorupco, Famke Janssen, Gottfried John Videokassette, 3. November 2003 Verkaufsrang: 15405 Pierce Brosnan spielt in diesem 17. Bond-Film zum ersten Mal die Titelfigur. Und er braucht etwas Zeit, um in die Rolle des 007 hineinzuwachsen. Dieser Film, in dem freischaffende Terroristen aus der ehemaligen Sowjetunion eine Super-High-Tech-Waffe in ihre Finger bekommen, gibt ihm dazu jedoch genug Gelegenheit. So sind die interessantesten Momente für Brosnan jene, in denen er sich von einer dunklen Seite präsentieren darf. Seiten, die sehr stark an Sean Connerys Darstellung von James Bond erinnern. Ansonsten bringt der Film frischen Wind in die Bond-Serie. Mit Blick auf AIDS wird Bonds Verhältnis zu den Frauen neu bestimmt, und auch die Rolle des Superagenten für die Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges wird definiert. Dies geschieht stets mit leichter Ironie und das Gelingen dieser neuen Richtungsweisung geht eindeutig auf das Konto von Regisseur Martin Campbell (Die Maske des Zorro). Die beste Szene im ganzen Film ist eine Verfolgungsjagd mit einem Panzer durch die Straßen von Moskau. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Brosnans bester Bond 5 von 5 Punkten Sechs Jahre nach dem letzten Bond-Film, Timothy Daltons (kommerziellen) Flops “Lizenz zum Töten“, machte man sich daran, die Figur James Bond mit einem neuen Darsteller, Pierce Brosnan, wiederzubeleben.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion regiert das Chaos in Russland, der machthungrige General Ourumov (Gottfried John) stiehlt eine geheime sowjetische Superwaffe namens GoldenEye, um die Macht an sich zu reißen. James Bond bricht sofort auf, um die Welt zu retten; mit Ouromov hat er sowieso noch eine alte Rechnung offen, denn dieser hat vor Jahren seinen Freund 006 (Sean Bean) getötet.
Unübersehbar ist das Bemühen der Produzenten, den Film zeitgemäß, wenn nicht sogar “politisch korrekt“ zu gestallten. Der von Sean Connery geprägte Sexismus der früheren James-Bond-Filme amüsiert den (männlichen) Zuschauer zwar heute noch köstlich, ist aber eher ein Zeitzeugnis der 60er Jahre und passt wohl nicht wirklich in die Gegenwart.
Also muss sich der moderne Bond zunächst einmal mit seiner neuen, weiblichen Chefin herumärgern, die ihn auch gleich als „sexistischen Dinosaurier“ beschimpft. Eine Aussage, die nicht ganz unberechtigt ist; zu Beginn des Films wirkt Bond schon ziemlich schmierig, wenn er die Amtspsychologin vernascht nur um später eine bessere Beurteilung von ihr zu bekommen. Die Besetzung des M mit der großartigen Dame Judi Dench ist trotz des feministischen Hintergedankens ein Glücksfall für die gesamte Reihe. Als Chefin des Geheimdienstes ist sie jederzeit glaubwürdig, zudem zu dieser Zeit auch in der Realität eine Frau Chefin des MI5 war.
Während in Timothy Daltons Filmen Miss Moneypenny eher farblos blieb, hat man in Goldeneye versucht, auch dieser Figur etwas mehr Charakter zu verleihen. Bei der neuen, von Samantha Bond (!) gespielten Moneypenny ist man dabei aber über das Ziel hinausgeschossen; sie eindeutig zu zickig geraten, schließlich ist man(n) seit dreißig Jahren gewohnt, dass sie ihren James vom Schreibtisch aus anschmachtet; stattdessen muss sich der arme Pierce ziemlich kalt abservieren lassen.
Auch die Bond-Girls wurden entstaubt, Izabella Scorupco überzeugt sowohl als russische Computerprogrammiererin wie auch als Frau an Bonds Seite; Highlight des gesamten Filmes ist trotz gnadenlosem Überzeichnens jedoch Famke Janssen (X-Men) als bösestes Bond-Girl aller Zeiten.
Zum modernen Ton gehört auch die gelungene Musik von Eric Serra, obwohl seine Arbeit den Produzenten teilweise zu gewagt war und einige Schlüsselszenen von einem anderen Komponisten neu arrangiert wurden, was dem Soundtrack insgesamt einen etwas uneinheitlichen Eindruck verleiht.
GoldenEye beeindruckt durch seine denkwürdigen Action-Sequenzen (ein Bungee-Sprung von einer Talsperre, Verfolgungsjagden im klassischen Aston Martin, Panzerfahrten bei denen halb St.-Petersburg zerlegt wird), und das braucht dieser Film auch, denn sonst würde zu schnell auffallen, dass die Story eigentlich gar keinen Sinn ergibt…
Trotz aller Kritikpunkte ist GoldenEye ein wirklich gelungener Bond-Film, und er macht wirklich Spaß. Brosnan wirkt hart genug für die Rolle, vielleicht ein wenig zu glatt, aber letztlich überzeugt er als smarter Geheimagent. Er hakt gekonnt alle Klischees ab (Casino, Aston Martin, Martini, mein Name ist… usw.), er hatte ja auch als Remington Steele jahrelang Zeit zum üben. Der Film ist bis in kleinste Nebenrollen gut besetzt (z.B. Alan Cumming als Hacker Boris, Minnie Driver als grottenschlechte Nachtclubsängerin); es gibt tolle Action ohne aufdringliche Computereffekte, coole Sprüche (genial: Robbie Coltraine als zynischer Gangsterboss), exotische Schauplätze, schöne Frauen, und insgesamt stellt sich wieder ein “Bond-Gefühl“ ein, welches viele wohl zuletzt bei “Lizenz zum Töten“ vermisst hatten und auch in Brosnans späteren Filmen irgendwie wieder verloren ging.
Pierce Brosnans erster Auftrag braucht den vergleich mit den Klassikern der Bond-Reihe nicht zu scheuen, GoldenEye ist aber leider auch der beste Film der Brosnan-Ära geblieben.
Die DVD ist mit 2.35:1 Widescreen und Dolby Digital 5.1 in Deutsch und Englisch technisch tadellos. Als Extras gibt es einen Audiokommentar von Regisseur und Produzent, diverse Trailer, das Musikvideo zu Tina Turners gutem, aber nicht überragendem Titelsong, ein 15minütiges Making-Of, sowie eine nette James-Bond-Doku moderiert vom “Austin-Powers-Girl“ Liz Hurley.
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