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| DVDs: Gwyneth Jones | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Richard Strauss: Der Rosenkavalier (2 DVDs) Bayerisches Staatsorchester, Brigitte Fassbaender, Chor der Bayerischen Staatsoper, Gwyneth Jones, Lucia Popp DVD, 2. August 2005 Verkaufsrang: 19008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seit ihrem Brandunfall als junges Mädchen verbirgt Christiana ihr Gesicht hinter einer Maske. Ihr Vater, Graf von Rossewitz, schickt seine für den Heiratsmarkt untaugliche Tochter zu ihrer Tante auf die hinter Nebelbänken verborgene Insel Eden. Dort gewinnt die junge Frau schon sehr bald das Vertrauen und den Respekt der Inselbewohner. Als sich der attraktive Sir Anthony Haven in Christiana verliebt, weiß sie, dass sie sich erst ihrer Vergangenheit stellen muss. Doch ein Geheimnis lastet schwer auf ihren Schultern und zwingt sie zu einem Leben in Einsamkeit.Bis zu jenem Tag, an dem der Mann, den sie liebt, in Gefahr gerät &
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein wahr gewordener Traum! 5 von 5 Punkten Der "Rosenkavalier" von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss ist ja an sich schon etwas vom Schönsten, was es auf dieser Welt gibt. Und diese Aufführung der Bayerischen Staatsoper München aus dem Jahr 1979, die jetzt in wunderbarer Bild- und Tonqualität auf DVD endlich erschienen ist, war (und ist!) das Beste, was man sich für dieses Meisterwerk vorstellen kann. Eine Einheit von Musik und Bühnengeschehen, wie sie perfekter und dennoch ungezwungener nicht möglich ist. Der geniale Carlos Kleiber als Dirigent, Gwyneth Jones als wunderbare Marschallin und all die anderen Sängerinnen und Sänger - alles Glücksfälle! Aber wirklich epochal ist Brigitte Fassbaender in der Rolle des jungen Octavian Graf Rofrano! Ich bin sicher, dass es weder vor ihr noch nach ihr je einer Sängerin gelungen ist bzw. gelingen wird, diese Bühnen-Persönlichkeit derart glaubwürdig zu verkörpern und noch dazu so sensationell gut zu singen! Ein wahr gewordener Traum in einer traumhaft schönen und unvergänglichen Jahrhundertaufführung!
Ist ein Traum, kann nicht wirklich sein 5 von 5 Punkten Endlich ist er da, der "erste" Kleibersche Rosenkavalier aus München- und er muss sich hinter der späteren aufwändigeren Wiener Produktion keineswegs verstecken. Wer wie ich das Glück hatte, diese Produktion mehrmals in München zu sehen, wird sofort wieder an diese magischen Momente zurückerinnert, in denen man vom ersten Takt an spürte, dass man Zeuge etwas ganz "ungeheuerlichen" war. Kleibers Zugang zur Partitur ist in München noch etwas "radikaler" als in Wien. Von den Sängern demonstriert vor allem Brigitte Fassbaender als Octavian, dass sie in dieser Rolle eine Klasse für sich war und ist, eine singuläre Leistung. Gwyneth Jones gelingt es als Marschallin ihre große, in der Höhe überscharfe Stimme gut unter Kontrolle zu bringen und damit eines ihrer besten Rollenportraits hier zu präsenteren. Manfred Jungwirths Ochs kommt zwar an Kurt Moll nicht heran, bietet aber eine vollblütige, glaubhafte Leistung. Lucia Popp ist eine hinreissende Sophie, wie schade, dass es keine Aufnahme ihrer Marschallin mit Kleiber am Pult gibt. Alle anderen Rollen sind ebenfalls mehr als rollendeckend besetzt, und Francisco Araizas "Kiekser" bei der Sängerarie vermittelt zudem ein echtes Live-Gefühl. Auch wer den Wiener "Rosenkavalier" unter Kleiber schon besitzt, braucht diese DVD, die zudem in Klang und Bild wesentlich brillanter daherkommt als die alte VHS-Kassette, auf der die Aufnahme bisher nur greifbar war. |
Kaltes Blut - Auf den Spuren von Truman Capote Toby Jones, Sandra Bullock, Gwyneth Paltrow DVD, 21. Dezember 2007 Verkaufsrang: 12942 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kaltes Blut - Auf den Spuren von DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
capote gegen capote 5 von 5 Punkten Auch wenn ich ein Fan von Seymour Hoffman bin, lief mir beim Schauen von "Capote" eine Gänsehaut über den Rücken - Hoffman war für mich überzogen, seine Stimme im Original ein Albtraum. Auch die Art, wie "Capote" erzählt wurde hat mir überhaupt nicht gelegen. Dann erfuhr ich, daß parallel "Infamous" (deutsch "Kaltes Blut") gedreht wurde und las, wer alles mitspielt. Und - Hand aufs Herz - dieser Film hat alle Oscars verdient.
Genial trifft es am besten - der Erzählstil, die Schauspieler, die Art und Weise in der Capote dargestellt wird, der Humor, die Bitterkeit und Grausamkeit. Hier ist eine Perle ganz anonym in der Filmwelt untergegangen, weil ein mehr gepushter Film mit demselben Thema sich vorgedrängelt hat.
Wer auch immer die Chance hat, sollte den Film sehen und wenn es geht auf Englisch. Ich habe mir ihn erst ausgeliehen, dann gekauft - auch wenn ich nicht glaube, daß ich ihn noch einmal sehen werde, so will ich ihn da haben, und wenn jemand über Capote spricht, bekommt er den Film in die Hände gedrückt. Respekt muß sein.
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Beethoven, Ludwig Van - Fidelio (GA) Gwyneth Jones, James King, Josef Greindl, Gustav Neidlinger DVD, 17. Juni 2008 Verkaufsrang: 20461 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Super Aufnahme 5 von 5 Punkten ich habe mir die Aufnahme eigentlich nur wegen dem Sänger Gustav Neidlinger
kaufen wollen. Lange, aber ganz lange habe ich solch eine Aufnahme nicht mehr
gehört und gesehen. Die Inzinierung endlich so wie man sich diese Szenerie
vorstellt. Leonore(Gwyneth Jones), Florestan(James King) super,
vor allem deutlich im Text und schauspielerisch unübertroffen.
Die beiden Bässe Josef Greindl(Rocco) Martti Talvela(Don Fernando) klasse.
Und dann Gustav Neidlinger, so wie wir ihn Stuttgart oft gehört und erlebt haben haben; ein echter Don Pizarro.
Vergessen darf man auch Marzelline(Olivera Miljakovic) Jaquino(Donald Grobe)nicht.
Der Chor, das Orchester der Deutschen Oper Berlin und Karl Böhm runden das
das Ganze ab. Für meine Begriffe ist die Aufnahme die beste die ich gehört habe. Ich kann sie nur empfehlen.
Endlich da... 5 von 5 Punkten dieser Fidelio ist einfach nur zu empfehlen.
Ein Ausflug des "Mozart-Dirigenten" Karl Böhm zu Beethoven.
Ich finde, da stimmt einfach alles. Regie, Szene, Sänger, Orchester.
Eine berührende Inszenierung von A bis Ende, besonders die Kerkerszene.
Da ist die bis zur Selbstaufgabe liebende Leonore(Gwyneth Jones), eine enttäuschte Marzeline die sich dann halt mit Jacquinho tröstet, ein fast väterlich wirkender Rocco als Gefängniswärter(Josef Greindl), der bösartige Don Pizzaro(Gustav Neidlinger), aber darüber ein
fazinierender James King als Florestan.
Dazu kommen noch Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin,
Regie hatte G.R.Sellner
Wenn die DVD da ist, zuschlagen. Es lohnt sich |
Wagner, Richard - Die Walküre (2 DVDs) Gwyneth Jones, Jeannine Altmeyer, Hannah Schwarz DVD, 20. Juni 2005 Verkaufsrang: 14463 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zum 100. Jubiliäum der Uraufführung in Bayreuth präsentierten 1976 Pierre Boulez und Patrice Chreau ihre Vision von Wagners "Ring des Nibelungen" und lösten einen Skandal unter Wagnerianern aus, der seinesgleichen bis heute sucht. Dem jungen Regisseur Patrice Chreau und dem Dirgenten-Genie Pierre Boulez gelang eine moderne aber zeitlose Version des monumentalen Meisterwerks Richard Wagners, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ergreifend!! 5 von 5 Punkten In der unübertrefflichen „Walküre" erreicht Chéreaus Ring-Inszenierung ihren Höhepunkt, weil Musik, Personenführung und Bühnenbild einander immer perfekt ergänzen. Auch die stimmliche Leistung ist homogen und ohne Fehlbesetzung. Herausragen Jeannine Altmeyers Sieglinde (später wechselte sie unglücklicherweise ins hochdramatische Fach) und Matti Salminens Hunding. Peter Hofmann überzeugt als Siegmund trotz seiner sehr unkontrolliert geführten und etwas angestrengten Tenorstimme, auch weil er ein höchst überzeugender Darsteller ist. Chéreau wollte diese einzige Heldenfigur des gesamten Rings, die sich nicht korrumpieren lässt (schon Ernst Bloch war von dieser Figur beeindruckt), von einem Spieler mit der Ausstrahlung eines Helden verkörpert sehen. Daher sind auch die Erzählungen seines Leidens „öffentlich" vor Hundings versammeltem Gefolge. Donald Mc Intyres Darstellung des Wotan, der vor seinem Spiegelbild zurückschreckt („zum Ekel find ich ewig nur mich ..."), kann nicht genug gelobt werden. In Nahaufnahmen demonstriert er die Verwandtschaft dieser Figur mit Shakespeares König Lear. Gwyneth Jones überzeugt als verstoßene Tochter Brünnhilde. Insgesamt erbringen alle Sänger Leistungen, die sonst nur von Filmschauspielern erwartet werden und Chéreau enthüllt das anrührend Menschliche dieses Musikdramas. Warnung! Nach Ansehen dieser Aufzeichnung wird Ihnen manche Operninszenierung (Met u.a.) nur noch oberflächlich erscheinen. Zur DVD: Alles ist sehr schlicht. Informationen über die Inszenierung wird man vergebens suchen. Untertitel auf Englisch und Französisch sind vorhanden; für „Einsteiger" wären deutsche Untertitel zum Mitlesen sicherlich hilfreich gewesen. Das Bild ist - wie schon in den Fernsehübertragungen - häufig sehr dunkel.
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Strauss, Richard - Der Rosenkavalier Gwyneth Jones, Brigitte Fassbaender, Lucia Popp Videokassette, 2. Dezember 1991 Verkaufsrang: 1478 Eine Sternstunde des Musiktheaters war 1979 die Aufführung von Strauss' und Hofmannsthals Meisterwerk in der Bayerischen Staatsoper. Eine luxuriöse Besetzung, ein genialer Dirigent, eine herrliche Inszenierung - mehr kann man kaum von einer Opernaufführung erwarten. Otto Schenks Inszenierung ist traditionell, gediegen, aber zugleich voller Charme und Eleganz. Die komischen Momente kostet er lustvoll aus, findet aber auch für die bewegenden Liebesszenen genau den richtigen Ton. Herausragend ist vielleicht der Beginn des zweiten Aktes: das Erwachen der Liebe bei der Überreichung der silbernen Rose und anschließend die Verschacherung Sophies an den adligen Proleten Ochs, mit einer brillanten Inszenierung der Figuren im Bühnenraum. Die Besetzung lässt kaum Wünsche offen. Vorzüglich ist der Ochs von Manfred Jungwirth, der mit großer Spielfreude den Schwerenöter mit Format gibt. Brigitte Fassbaender ist ein idealer Octavian - auch darstellerisch absolut überzeugend - und Lucia Popp eine bezaubernde Sophie. Wenn Gwyneth Jones als Marschallin auch nicht der Inbegriff des Wienerischen sein mag: was macht das angesichts ihrer souveränen Rollengestaltung? Tief bewegend ist die große Szene am Ende des ersten Aktes, in der sie über Vergänglichkeit, das nahende Alter und das ebenso unmerkliche wie unerbittliche Wirken der Zeit nachsinnt. Und wenn am Ende die wunderbar harmonierenden drei Frauenstimmen sich zum Terzett vereinen, geht einem dies direkt ans Herz. Aber vielleicht steht der eigentliche Star der Aufführung doch am Dirigentenpult: Carlos Kleiber leitet das Orchester mit großer Verve und wienerischem Schmäh und zugleich bewundernswertem Sinn für die bezaubernden Details der Partitur - und lässt keinen Zweifel daran, dass er zu den größten Strauss-Dirigenten überhaupt gehört. -Thomas Klarmeyer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Seltene Ausgabe 5 von 5 Punkten Diese Aufnahme war in der Vergangenheit nur sehr schwer zu bekommen. Es wäre schön, sie auch auf DVD zu erhalten bzw. auch als Musik-CD. Meiner Ansicht nach einer der besten Aufführungen der letzten 30 Jahre. Hier stimmt alles - Regisseur, Besetzung und Bühnenbild. Ein echter Klassiker.
Ein knabenhafter Octavian in charmanter Umgebung 5 von 5 Punkten Habe viele Aufführungen des Rosenkavaliers gesehen und kennen die meisten Aufzeichnungen. Brigitte Fassbaender ist ein knabenhafter tempramentvoller Octavian, dem man gerne glaubt, dass er sich eben Hals über Kopf in ein junges fremdes Mädchen verliebt. Obgleich die Entscheidung ihm verständlicher Weise sehr schwer fällt. Wie lange wird er bei Sophie - Lucia Popp, bleiben? Kann er sich von dieser charmanten Fürstin Feldmarschallin Gwyneth Jones,wirklich ganz lösen. Carlos Kleiber dirigiert das Bayerische Staatsorchester unter Carlos Kleiber ist bestens motiviert und die Otto Schenk Inszenierung verführt durch Leichtigkeit und wiener Nobless. Bild- und Tonqualität lassen ganz in der Handlung aufgehen und ohne störende Faktoren. Sowohl meine 88jährige Mutter, wie mein 18jähriger Sohn freuten sich an dieser Aufführung und waren nicht vor Ende vom Fernseher zu lösen. Ein Vergnügen - charmant. |
Weill, Kurt - Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Gwyneth Jones, Roy Cornelius Smith, Wilbur Pauley, Catherine Malfitano, Jerry Hadley DVD, 19. März 2001 Verkaufsrang: 27906 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eiserne Lady unterstützt Prostitution und Alkoholkonsum 4 von 5 Punkten Ich habe alle Vorstellungen der Salzburger Produktion von "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" gesehen, und bin der Meinung, dass die vorliegende Aufzeichnung einen sehr guten Eindruck dieser Theaterproduktion vermittelt. Ich persönlich fand die Regiearbeit von Peter Zadek sehr interessant. Es gab unkonventionelle, neue Ideen, gleichzeitig blieb Zadek absolut werktreu. Vielleicht hätte man Brecht "schärfer" inszenieren können, zuweilen mehr Mut zur Häßlichkeit zeigen können. Andererseits waren die Salzburger Festspiele wohl auch froh, ihrem Publikum ein ohnehin sehr gesellschaftskritisches Werk in einer ästhetischen Version präsentieren zu können. So wurde die Produktion angenommen, und war auch ein wirtschaftlicher Erfolg. Jerry Hadley als Jimmy Mahoney war der Star des Abends. Darstellerisch und stimmlich eine Idealbesetzung! Wie er als einziger Bewohner von Mahagonny dem Sittenverfall widersteht, und seinen Werten treu bleibend in den Tod geht - großartig! Catherine Malfitano als Jenny Smith hat mir auch sehr gut gefallen, und hat ehrlich überzeugt - obwohl sie streng genommen der Rolle längst entwachsen ist. Die Rolle der Witwe Begbick war in dieser Inszenierung nicht als Puffmutter, sondern eine Art Maggie Thatcher, demnach als emotional verarmte, eiserne Lady, die für Geld eine ganze Stadt in den moralischen Ruin treibt, gezeichnet - was einige Kritiker sehr irritierte. Gwyneth Jones, die einst gefeierte Wagner- und Strauss Heroine bewies einmal mehr ihren Mut, und gab auch in dieser ungewöhnlichen Rolleninterpretation ihr bestes. Besonders überzeugend fand ich die Bestzungen der kleineren Partien. Roy Cornelius Smith als "Fatty" - ein liebenswertes Schlitzohr. Stimmlich prägnant und sehr authentisch im Ausdruck. Wilbur Pauley als Moses, Dale Duesing als Bill und Harry Peeters als Joe - alle in höchstem Maße rollendeckend. Dennis Russel Davies hat schwungvoll dirigiert, nicht zu opernhaft, sondern die Jazz-Passagen betonend. Zudem sehr sängerfreundlich! Insgesamt finde ich die vorliegende Aufnahme sehr ansprechend. Einziger Wermutstropfen ist die Bildregie. Gar nicht typisch für Brian Large, ein Genie der Bildregie, die anhaltenden Großaufnahmen der Sänger. Diese rauben einigen Szenen den Pfiff, da sie die Interaktion zwischen den Protagonisten nicht widergeben. Da wünschte ich zuweilen eine andere Perspektive.
Im wesentlichen gelungen 4 von 5 Punkten Ein mustergültige Inszenierung aus Salzburg. Glanzvolle Stimmen, hervorragende Darsteller, vor allem Jerry Hadley. Gwyneth Jones und Catherine Malfitano überzeugen nicht so recht. Die anderen Darsteller und der Chor brillieren, ohne dass Weill und Brecht zu kurz kommen. |
Wagner, Richard - Götterdämmerung (2 DVDs) Orchester der Bayreuther Festspiele, Gwyneth Jones, Jeannine Altmeyer DVD, 20. Juni 2005 Verkaufsrang: 46499 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zum 100. Jubiliäum der Uraufführung in Bayreuth präsentierten 1976 Pierre Boulez und Patrice Chreau ihre Vision von Wagners "Ring des Nibelungen" und lösten einen Skandal unter Wagnerianern aus, der seinesgleichen bis heute sucht. Dem jungen Regisseur Patrice Chreau und dem Dirgenten-Genie Pierre Boulez gelang eine moderne aber zeitlose Version des monumentalen Meisterwerks Richard Wagners, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat.
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Wagner, Richard - Siegfried (2 DVDs) Donald McIntyre, Gwyneth Jones, Ortrun Wenkel DVD, 20. Juni 2005 Verkaufsrang: 48392 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Eigentlich legendär - sängerisch teilweise defizitär 5 von 5 Punkten Eine Inszenierung (Patrice Chéreau), an der so lange gefeilt wurde, dass sie nahezu perfekt ist. Gleiches gilt für die Kameraführung (Brian Large). Jeder Sänger lebt" seine Rolle: Manfred Jung als anarchischer Held, der die Pläne Mimes und Wotans durchkreuzt, eben weil er vollkommen unwissend aufwächst - was ihn nicht daran hindert, die industriellen Maschinen Wotans zum Schmieden zu nützen. Der Waldvogel bleibt - trotz Käfig - eine autonome Instanz (was er bei Kupfer als Marionette Wotans NICHT mehr ist - aber laut Wagner musikalisch sein sollte: leitmotivisch vollkommen neu!). Hier wird Chéreaus Auffassung der von der Macht (also Wotan bzw. Alberich) vereinnahmten Natur (auch: Rheingold, Walküren, Erda) sichtbar, was weitgehend werkkonform ist. Chéreau verlagert das Geschehen also in die Entstehungszeit, die geprägt ist durch ideologische Fronten (Anarchismus, Marxismus, Bürgertum, Monarchie) und durch die Industrialisierung . Eine aufgezeichnete Inszenierung , die neue Aspekte liefert, ist erst wieder in Stuttgart (Jossi Wieler, Sergio Morabito) gelungen, während Harry Kupfer in Bayreuth, Berlin und Barcelona eher Motive Chereaus variiert (Staudamm >> Kläranlage; Waldvogel im Käfig >> Marionette).
Zur musikalischen Seite: Mit Pierre Boulez` Dirigat steht eine der überzeugendsten Interpretationen zur Verfügung. Analyse und Emotion schließen sich keineswegs aus - sie bedingen einander! Dabei tritt das Orchester teilweise vor den Sängern in den Hintergrund (also das Gegenteil von Thielemann-Aufnahmen ...), was auch durch die von Wagner beabsichtigte Akustik bedingt ist. Zu den Sängern: Manfred Jung in der Titelrolle ist im Vortrag intelligent, allerdings fehlen ihm Stimme und gesangstechnik zum Siegfried. Neben dem Hang zum Tönestemmen überzeugen auch seine H-Laute in den Schmiedeliedern kaum. Nicht ohne Grund wechselte er nach zahlreichen Bayreuth-Debakeln unter Peter Schneider (Dir., 80er Jahre) wieder ins Charakterfach. Andererseits muss gesagt werden: Kein anderer Tenor verstand den Wert dieser Inszenierung! Jung war schlicht und ergreifend der einzige, der bereit war, sich mit Chéreaus Ideen auseinanderzusetzen. René Kollo sang den Siegfried nur in diesem Teil der Tetralogie und kritisierte Chéreaus Ansatz teils vehement. Für die Aufzeichnung forderte der Regisseur denselben Darsteller für "Siegfried" und "Götterdämmerung", wozu nur M.Jung bereit war, während Kollo es vorzog, den Siegfried in der Götterdämmerung" unter Marek janowsky im Studio einzuspielen. Die übrigen Rollen sind sängerisch akzeptabel (McIntyre als Wanderer, Herman Becht als Alberich, Gwyneth Jones als Brünnhilde) bis sehr überzeugend (Heinz Zednik als genialer Mime, Ortrunn Wenkel als erda, Norma Sharp als Waldvogel) besetzt.
Fazit: Eine Aufführung, die das werk exemplarisch erschließt und darin kaum übertroffen wird. Musikalisch befriedigen die Aufnahmen unter Furtwängler (Suthaus - Patzak - Mödl), Solti (Windgassen - Stolze - Nilsson) und Janowsky (Kollo - Schreier - Altmeyer) - diese können als Ergänzung empfohlen werden.
Das ist Wunderbar 5 von 5 Punkten I will not say anything about the music and Wagner's art. I have commented upon that when I reviewed the same recording but in the CD format. I will insist here on the video side of the recording. Since it is a live recording done in 1980, the DVD is the digitalization and re-mastering of the archive probably one camera recording of the production at the time. This of course makes it rather static because the video-director decided to use the 3D processing he could use in 2005 with moderation. I would say that was a wise decision. Siegfried by Wagner is not The Matrix or Star Wars. We can really have a feeling of what happened in 1980 due to the only shooting point that was frontal and that was kept in this DVD, more or less. Boulez and Chéreau chose to make the opera a very dark tale. It all happens in dark forests, in the night, in a dark smithy, in a dark cave, in some dark castle, etc. All the characters are dressed in very uniformly brown or grey or black clothes. They all have the same kind of attire, long coats, except Siegfried, And the two women are dressed in vast robes that are shapeless and colorless. It is a tale of the night, a tale of the darkness depth of the mind that is awakening to the final scene of daybreak and daylight. The second choice was to make the singers really act their parts. That was not always easy but they were chosen for that and they all tried even if they were a little stiff at times, like Siegfried himself, whereas Mime is a lot more flexible. On this choice of the actors-singers we can regret, but that was quite difficult to do otherwise in 1980, that Siegfried is not even close to his real age which is supposed to be 15. He is at least three times that age and it shows. In the same way the Walkyrie, Brünnhilde is not exactly the age she should be in the story and her German is not as good as that of the others singers. She is not German obviously and has some problems with her vowels. But all together Boulez and Chéreau managed to get a pretty nice result, particularly in 1980 in Bayreuth. The third choice was to make things rather simple. The smithy and the hearth are both stylized and simplified. They are symbolical of what they are. In the same way the bird is nicely alive in a cage rather than on the branch and stuffed with straw. The dragon is on a chariot moved around by four or more stage operators, just a big hardly articulated prop that is replaced by a man when he is finally stabbed by Siegfried. We will say that is very symbolical or metaphorical but after all that's what the theater, operatic or dramatic alike, is all about: illusion and make believe or just the suspension of our disbelief with our eyes wide shut. The best part of this production is the effort to direct the actors as actors and to introduce in the acting enough expression to provide a meaning that is not obvious in the text nor in the music. The teenage rebellious mood Siegfried demonstrates against Mime is essentially made visible on top of the meaning of the words and music, even if Siegfried's music is quite vivacious in those moments as compared to that of Mime. That is one example. Another is right at the end when Siegfried and Brünnhilde come together in a love movement and fall on their knees, one facing the other. Three attempts of a kiss are made, two that abort and a third one that becomes an embrace. Nowhere in the text or the stage directions it is said there should be three attempts or even a kiss, even if the last two lines are sung in uni son. Not only is the number particularly important and meaningful, but it is done in an absolutely convincing way that shows how Brünnhilde resists the idea, the appeal, because she considers herself as having been violated in a way, and yet she yields to the three calls from Siegfried a little earlier in this scene: "Sei mein! Sei mein! Sei mein!" It is such elements that turn this production into a very lively show that we will never see again since it is the property of Bayreuth and apparently they did not like it at the time, and what's more most of the singers are today beyond reprieve.
Dr Jacques COULARDEAU, University Paris Dauphine, University Paris 1 Pantheon Sorbonne & University Versailles Saint Quentin en Yvelines
Was für ein Siegfried 5 von 5 Punkten DVD in den Player und los gehts: Die Inszenierung ist wirklich toll: Vor allem der erste Akt treibt einen die Tränen in die Augen. Auch Fafners Höhle und Brünnhildes Felsen überzeugen. Auch die Leistungen der Sänger ist sehr gut: Allen voran Heinz Zedniks Mime! Er ist wohl mit Gerhard Stolze und Graham Clark der beste Mime des 20 Jahrhunderts. Allein Manfred Jung als Siegfried ist schuld an dem klein Minus vor der 1, die ich dieser DVD gebe. Er brüllt! Donald McIntyre singt eine prachtvollen gebrochenen Gott. Hermann Becht singt einen herrlich dämonischen Alberich. Gwyneth Jones als Brünnhilde:Gut! Auch Fritz Hübner (Fafner) und Ortrun Wenkel (Erda) überzeugen sehr. Fazit: Mit einer einmaligen Inszenierung und mit seht guten Sängerleistungen ist dies der beste Siegfried den ich je sah!!!
Inszenierung Top, Gesang naja.... 3 von 5 Punkten Der "Siegfried" als Symbol der Industrialisierung, des Klassenkampfes und der Anarchie? Der junge Regisseur Patrice Chereau mutete dem Bayreuther Publikum gerade mit dem Siegfried einige radikale Regieideen zu, die diese Inszenierung nicht nur zum "Jahrhundertring", sondern zu einer der umstrittensten Wagnerinterpretationen überhaupt machten. Boulez läßt das Bayreuther Orchester einen "entschlackten" Ring spielen, ohne zuviel Pathos, aber passagenweise auch ohne die rechte Spannung. Im Siegfried geht das zweifellos sehr gut, sind doch hier die allzu massierten Klang- und Motiveruptionen wie in Walküre und Götterdämmerung eher unterrepräsentiert, das heitere Moment überwiegt, und Boulez bringt dieses ohne falsches Pathos und mit viel Orchesterdisziplin glaubwürdig zu Gehör, dabei aber durchaus mit der Tendenz, bisher Unbekanntes der Partitur zu entreißen. Die damalige Aufregung über Chereaus Regie ist heute kaum noch nachvollziehbar - Kostüme und Kulissen in einem imaginären "Realstil des 19. Jh." sind als Provokation ebensowenig mehr geeignet wie der weitgehende Verzicht auf Lichtstimmungen, der gerade im "Siegfried" doch eher ungewöhnlich erscheint. Erst beim zweiten Hinsehen merkt man, wie durchdacht und stimmig die vielen Bühnenbilder sind, machen sie doch im "Siegfried" viel vom typischen Charme dieser Produktion aus - man denke nur an die Paralle zur Industrialisierung, die Siegfried sein Schwert mit einer industriellen Presse statt mit dem Hammer herstellen läßt. Die Personenregie von Chereau ist durchweg auf hohem Niveau. Der Gesang ist jedoch ein Schwachpunkt gerade bei diesem Teil der Tetralogie: Besonders das Protagonistenpaar Manfred Jung und Gwyneth Jones überzeugt keineswegs, Jung singt roh und tendiert zum Brüllen, während Jones eine sehr undeutliche Aussprache und ein übertriebenes Vibrato mit deutlicher Überforderung ihrer Stimme an den Tag legt, besonders in den hohen Passagen fehlt es Ihr an Deutlichkeit - in der "Walküre" dieses Zyklus' hielt sie sich mehr zurück und gefiel mir deutlich besser. Donald McIntyre als Wanderer spielt sehr glaubwürdig, doch es fehlt ihm etwas an Tiefe und Stimmkraft. Allenfalls Heinz Zednik als Mime kann wirklich überzeugen. Zur Technik: Daß die Aufnahme 22 Jahre alt ist, ist nicht weiter tragisch. Daß jedoch hier ins amerikanisch/japanische Videoformat NTSC konvertiert wurde, obwohl die Aufnahme in PAL gemacht wurde, ist sehr ärgerlich, hier wurde einiges an Bildqualität verschenkt - vermutlich wollten die Hersteller mit einer einzigen Version für USA/JP/Europa Kosten sparen auf Kosten der Qualität. Der Ton geht angesichts des Alters wirklich in Ordnung, auch wenn man vom remasterten 5.1 keine Wunder erwarten sollte, handelt es sich doch wohl eher um eine Stereoaufnahme mit leichten eingemischten Hallanteilen. Fazit: Einer interessanten Inszenierung stehen sängerische Probleme gegenüber, die zwar die Produktion nicht zu einem Totalausfall machen, aber schon ärgerlich sind, insbesondere der 3. Akt macht so einfach keinen Spaß...
Der Jahrhundert-Ring endlich auf DVD 5 von 5 Punkten Das französische Dirigent-Regisseur-Duo Pierre Boulez und Patrice Chereau (dessen Regiedebut auf der Opernbühne dieser Ring darstellt) gestaltete im Jahr 1976 in Bayreuth den Ringzyklus aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der ersten Gesamtaufführung anlässlich der ersten Bayreuther Festspiele im Jahr 1876. Chereau verlegte die Handlung in die Zeit der Entstehung der Dichtung Wagners (um 1850), der frühen Industrialisierung und erreicht dadurch eine überzeugende Darstellung der Kritik Wagners an bereits bestehenden und noch vorerst nur als Utopie diskutierten (wie z. B. dem Sozialismus, Kommunismus, der gerade von Marx und Engels formuliert wurde) Gesellschaftsformen. Siegfried ist hier nicht der große Held, sondern ein wahrhaft naiver, wenn nicht sogar primitiver Haudegen, der erst durch die Begegnung mit Brünnhilde eine Aufwertung erfährt. Boulez gelingt es, die besondere Akustik des Festspielhauses so geschickt zu nutzen, dass besonders die komplexen Kompositionsstrukturen der Wagnerschen Partitur mit Akribie so offengelegt werden, so dass das Werk oft kammermusikalisch anmutet. Es ist eine Freude, dieses Werk nun auch auf DVD erhalten zu können.
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Only Fools And Horses - The Complete Series 1 To 7 [UK IMPORT] David Jason, Nicholas Lyndhurst, Lennard Pearce, Buster Merryfield, Gwyneth Strong DVD, 15. November 2004 Verkaufsrang: 52213 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Muss für alle Fans der british comedy! 5 von 5 Punkten "Only fools an horses" wurde von den Zuschauern der BBC zur mit Abstand besten Comedy-Serie aller Zeiten gewählt. Dies deutet erstens darauf hin, dass es sich um eine im UK "massenkompatible" Produktion handelt, zweitens aber auch darauf, dass "irgendwas dran" sein muss.
In den DVD-Rezensionen zu britischen Komödien gehört die Bemerkung, es handele sich jeweils um "die beste britische Serie", inzwischen zum Standard (was ja meist nicht gaaaanz falsch ist, da es wirklich sehr viele sehr gute Comedys aus UK gibt!) - bei "Only fools" hat eine solche Aussage jedenfalls noch mehr Berechtigung als bei anderen Serien!
Das Besondere an OFAH und damit die Berechtigung für die herausgehobene Bewertung gründet in seiner Zeitlosigkeit. Die ersten Folgen entstammen den achtziger Jahren, und sie faszinieren immer noch, haben nichts an ihrer Witzigkeit eingebüßt (ein himmelweiter Unterschied zu deutschen Produktionen wie beispielsweise "Ein Herz und eine Seele"!).
Wer britischen Humor schätzt, muss OFAH kennen, so wie man den Flying Circus oder One foot in the grave gesehen haben sollte. Hier werden nicht nur gute Witze gemacht, hier präsentieren sich auch zeitlos gültige Charaktere, und hier demonstrieren die Briten, dass sie gelegentlich auch traurige und ergreifende Inhalte in eine Komödie einpassen können, ohne dass irgendetwas peinlich oder aufgesetzt wirkt.
Die hier besprochene Ausgabe enthält alle 7 Staffeln (jeweils mit zuschaltbaren englischen Untertiteln), nicht jedoch die Christmas-Specials der diversen Produktionsjahre. Wer "alles" von OFAH besitzen möchte und auch auf Extras wert legt, muss zu der (erheblich teureren) Gesamtausgabe greifen.
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Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen (NTSC) Cheraux, Gwyneth Jones, Heinz Zednik, McIntyre DVD, 12. November 2001 Verkaufsrang: 58898 Ein wertvolles Juwel für jeden Wagnerfan und ein epochales Dokument ist dieser komplette, live mitgeschnittene Ring aus Bayreuth. 1976, hundert Jahre nach der Uraufführung, entflammte anlässlich der neuen Produktion des Rings, der in die Geschichte als "der Jahrhundert-Ring" einging, ein greller Skandal auf dem grünen Hügel. Aber die lauten Proteste gegen die Regiearbeit von Patrice Chérau nach der Premiere der Götterdämmerung und die Äußerungen von hysterischem Hass, die den ganzen Zyklus begleiteten, wirken heute wie ein übertriebener Witz. Wesentlich Radikaleres hat man schon gesehen, als einen Ring, der aus dem zeitlosen Reich der Mythen in die Ära der frühen Industrialisierung verlegt wurde. Auch die Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft und die existenziellen Fragen des modernen Menschen wurden schon viel direkter und gar brutaler dargestellt. Was ist also heute von der ganzen Diskussion übrig? Einer der Protagonisten dieser Zeit, der damalige Ring-Dirigent Pierre Boulez, stellt in einem Interview fest: "Wenn Sie den Chéreau-Ring jetzt sehen, fragen Sie sich, was damals eigentlich so revolutionär gewesen ist. Ich glaube, dass die Erneuerungen in der Oper Prozesse sind: Erst hat sich das Publikum über die Regie von Wieland Wagner aufgeregt, als sie akzeptiert wurde, kam Chéreau und sorgte für einen Skandal - fünf Jahre später wurde auch unser Ring gefeiert." Ein durchdachtes und visuell sehr wirksames Konzept hat dieser Ring dem heutigen Zuschauer in der Tat zu bieten. Beleuchtung, Bühnenbilder und Kostüme stellen eine wirksame Kulisse für eine sensible und subtile Personenführung. Der Theatermann Chéreau skizziert die verschiedenen Charaktere kritisch und sehr differenziert (seine Gedanken dazu liest man im Programmheft der DVDs). Pierre Boulez leistet großartig detaillierte Arbeit und versteht es, die romantische Partitur vom "aufgeblasenen Pathos" zu befreien, das er bei Wagner noch heute unerträglich findet. Dennoch wirken seine schlanken Linien im Vergleich zu den Klangfeuerwerken von Solti oder Karajan manchmal unterkühlt. Sein Beitrag zur Interpretationsgeschichte dürfte damit ein bereinigender sein, aber kein beispielhafter. In der Sängerbesetzung weist die Produktion Glanzmomente, aber auch Schatten auf. Ausgezeichnete Sängerleistungen: Heinz Zednicks Mime, Matti Salminens Hunding. Souverän, aber keine Traumbesetzung: Donald Mc Intyre als Wotan, Manfred Jung als Siegfried, Hanna Schwarz als Fricka. Eher enttäuschend die Brünnhilde vom Star Gwyneth Jones. Die überragende Bild- und Tonqualität wird jedoch den anspruchsvollen Wagnerianer glücklich machen. Nur Vorsicht: Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass sowohl Ihr DVD-Spieler als auch Ihr Fernseher NTSC-kompatibel sind! -Kleopatra Sofroniou
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Chéreau's legendäre Inszenierung auf DVD 5 von 5 Punkten Diese Einspielung des Rings, die anlässlich der Bayreuther Jahrhundertfeier auf Video aufgenommen wurde, liegt jetzt auch als DVD mit bestechender Tonqualität vor. Einzig die Bildqualität weist Spuren der damaligen Videotechnik auf. Patrice Chéreau's Inszenierung nimmt den Zuschauer mit in eine faszinierende Welt der Mythen, innovativ (die Kraftwerkstaumauer im Rheingold, die Darstellung der Götterburg Walhall etc.) jedoch nie "übertrieben modern"; heute nach zwanzig Jahren wirkt es sogar eher konservativ. Aber nach Inszenierungen, in denen der Drache als Schaufelbagger dargestellt wurde oder man während des Waldwebens vergeblich auch nur die Andeutung eines Waldes suchte, freut man sich über diese prachtvollen Bilder, bei denen die Vorstellungskraft nicht allzu sehr strapaziert wird. Sehr oft ist man geneigt zu sagen: >> Genauso habe ich mir das vorgestellt <<. Von den exzellenten Sängern werden hier auch schauspielerische Höchstleistungen abverlangt, die sie mit Bravour bestehen. Peter Hofmann (Siegmund) und Jeannine Altmeyer (Sieglinde) faszinieren nicht nur durch ihre stimmliche Brillanz, sondern erzeugen durch ihre darstellerische Kraft beim Betrachter Gänsehaut (Die Walküre 1. Akt). Donald McIntyre verleiht der Darstellung des Wotan Kraft und Ausdruck, was nicht zuletzt an den Anweisungen Chéreau's liegt (der Blick in den Spiegel als er >> Als junger Liebe Lust mir verblich << singt oder das Anhalten des Pendels bei >> Auf geb' ich mein Werk, nur eines will ich noch: das Ende! <<). Heinz Zednik's Mime ist ein Genuss für Augen und Ohren. Er verleiht der Figur sowohl Tragik/Komik als auch List und Tücke in glanzvollem Schauspiel. Einzig Franz Mazura als Gunther wirkt etwas farblos. Boulez's Interpretation des Rings hat sicherlich als CD-Einspielung schon viele Liebhaber gefunden. Das Orchester spielt zurücknehmend, nie brachial, unterstützt so den Ausdruck der Singstimmen vorzüglich ohne diese zu überlagern. Dieser Ring ist ein Muss für jeden Wagnerliebhaber (und nicht nur für diesen!) und bietet als DVD einen Genuss in zweifacher Weise.
Weitere Kundenmeinungen |
Wagner, Richard - Tristan und Isolde (2 DVDs) René Kollo, Robert Lloyd, Gwyneth Jones DVD, 4. November 2002 Verkaufsrang: 26829
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
monumentaler Genuß 5 von 5 Punkten Kaufte mir diese DVD- da sie hinsichtlich Bühnenbild als konservativ beschrieben wurde,und natürlich wegen Rene Kollo. Mein Eindruck ist sehr gut .Ob das Dirigat zu schnell weiß ich nicht zu sagen,es ist mein erstes mal mit dieser Oper.Rene Kollo ist hinreißend stimmlich reif und schauspielerisch überzeugend.Isolde von Gwyyneth Jones gesungen singt herzzerreisend.Ihr Sopran ist sehr weich und fest,niemals spitz ,sie gibt alles auf der Bühne und man ist schier verwundert wie sie diese harte Arbeit meistert. Zum Schlußapplaus kommt sie denn auch wie zerschmettert auf die Bühne um den verdienten Beifall zu genießen. Das Bühnenbild ist für heutige Verhältnisse zurückhaltend , Gott sei Dank.
Tristan - geht das auch ohne Isolde gut? 3 von 5 Punkten Kaum beklagt man den Mangel an "Tristan"-Aufnahmen auf Video, kommt von TDK eine weitere, bisher noch unveröffentlichte Aufnahme heraus. Hohn und Spott in den Kritiken über "das älteste Liebespaar der Welt" war das einzige, was mir von dieser Produktion der Deutschen Oper Berlin bisher bekannt war, und so war diese DVD für mich zuerst einmal Neuland. Offensichtlich war das der Tristan auch für den Dirigenten Jiri Kout: Der versucht zwar, Wagners Partitur jugendlich und schwungvoll zu spielen, legt dabei zuweilen recht hohe Tempi an den Tag (rund 10-15 Minuten kürzer als die Aufnahmen unter Mehta und Barenboim), verliert aber in einigen Passagen ordentlich den Überblick über das musikalische Geschehen. Das betrifft weniger die Führung der Solisten, als vielmehr den Zusammenhalt des Orchesters an sich, was bei einem Weltklasseorchester wie den Berlinern schon verwundert - gerade in rhythmisch schwierigen Passagen läuft es deutlich auseinander. Ansonsten ist das Dirigat eher unauffällig, einzig Kouts Hang zu extremer Dynamik und demzufolge sehr starken forte-Einsätzen wären erwähnenswert (was zu einem Mißverhältnis bei den Lautstärken zwischen Sängern und Orchester führt). Götz Friedrich zeigt hier sich als besonnener und kluger Regisseur, dem man die Altersreife deutlich ansieht. Keine Provokationen, keine sensationell neuen Ideen, keine "Zeittunnel" mehr, dafür solide, aber gleichzeitig sehr am Personalstil orientierte Regiearbeit: Der weitgehende Verzicht auf Hintergrundbilder, das starke Arbeiten mit Licht und Schatten (Im "Tristan" ohnehin angelegt) und die überzeugende Personenregie erinnern mich - im besten Sinne - an seinen Bayreuther "Lohengrin" aus den 70er Jahren. Die Bühne hat immer den Eindruck einer leeren Spielfläche, die im unendlichen Raum ohne Bezug zur Wirklichkeit schwebt, auf Bauten wird fast völlig verzichtet. Höhepunkt ist zweifellos die Entdeckungsszene im 2. Aufzug, wo mit dem einsetzenden Scheinwerferlicht das buchstäbliche Dunkel des Duetts abrupt und beängstigend beendet wird. René Kollo straft den Spott über sein Alter in dieser Produktion weitgehend Lügen: Zwar fehlt ihm etwas die Frische und Stimmkraft alter Zeiten, aber er singt einen überzeugenden und nicht nachlassenden Tristan mit hervorragender Deklamation. Einzig in sehr lauten Passagen kommt er gegen die fortissimo-Eruptionen des Orchesters nicht an (bzw. versucht es glücklicherweise auch nicht) und geht auch im Duett zuweilen etwas unter. Der Vergleich mit der Bayreuther Aufnahme (wg. 2 identischen Protagonisten naheliegend), die diese Detailmängel nicht kennt, führt hier allerdings in die Irre, handelt es sich doch dabei um eine Aufnahme ohne Publikum, wo die Akte einzeln aufgenommen wurden. Im Falle Hanna Schwarz (Brangäne) zeigt sie sich in der älteren Aufnahme jugendlicher und stimmschöner, überzeugt aber dennoch auch hier. Das gilt erst recht für Gerd Feldhoff, der einen Kurwenal mit etwas zu wenig Kraft, aber umso besserem Ausdruck singt, und einen Robert Lloyd als Marke, den man nur als perfekt bezeichnen kann: Kräftig, mit Tiefe und guter Aussprache, dabei vor allem immer glaubwürdig. Da fehlt doch noch was ... Allerdings. Über Gwyneth Jones als Isolde würde ich am liebsten gar keine Worte verlieren, aber es muß wohl sein. Madame Jones malträtiert ihre Stimme, daß es einem selbst weh tut, mit überbordendem Vibrato und unverhohlenem Schreien in lauten Passagen (das Orchester ist wohl anders nicht zu übertönen). Dazu gesellt sich eine sehr schlechte Aussprache, das kaum erträgliche Jaulen und Anlaufnehmen bei hohen Tönen (Schlußgesang!) und passagenweise auch Intonationsprobleme. Einzig Konditionsprobleme scheint sie keine zu haben, aber ob das angesichts der vorliegenden Leistung positiv oder negativ ist, muß jeder selber entscheiden. Auf der DVD findet man überall Hinweise mit "dts, Dolby Digital, 5.1 Sound" - hier kann man leider nur sagen: Glatte Mogelpackung! Es handelt sich um eine Stereoaufnahme, wo in die hinteren Lautsprecher ein bißchen künstlicher Hall eingemischt wurde, nicht um 5.1! Der Stereoklang (PCM) hingegen ist gut, gute Textverständlichkeit, überzeugende Staffelung, allenfalls die recht eingeschränkte Räumlichkeit (die nicht zum optischen Eindruck der unendlichen Bühne paßt) und die wohl eher vom Dirigenten verschuldeten Lautstärkeverhältnisse zwischen Orchester und Solisten könnte man kritisieren. Tja, was zieht man nun für ein Fazit bei so widersprüchlichen und zerrissenen Einzelurteilen? Ergo: Es ist kein Fazit möglich. Wer eine solide Friedrich-Inszenierung oder einen Tristan mit überzeugenden Männerstimmen sehen will, dem sei die DVD dringend empfohlen. Wer eine stimmschöne Isolde oder einen audiophilen Rundumklang erwartet, der sei gewarnt! Und weil man auch aus extremen Werten einen Mittelwert bilden kann, werden es eben 3 Sterne... |
Austin Powers 3 - Goldmember [UK IMPORT] Mike Myers, Beyonce Knowles, Seth Green, Michael York, Robert Wagner DVD, 2. Dezember 2002 Verkaufsrang: 74156 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Trotz leichter Abnutzugserscheinungen ist Goldständer mit Austin Powers ein Wahnsinn, den der ergebene Fan der Filmserie einfach gesehen haben muss. Leider ist das Gesetz von der fallenden Trefferquote hier in vollem Gange: Für jeden Gastauftritt eines großen Namens und für jede Zweideutigkeit gibt es ein gleiches Maß an abgedroschenen Standard-Gags, jugendlicher Fäkalsprache und Popkultur-Verulkung. Aber das ist alles rasch vergeben, angesichts des durchgehend hohen Lacherniveaus. Der Erfolg von Mike Myers, der diesmal den ewig scharfen britischen Spion Austin, dessen Rivalen Dr. Evil, den aufgedunsenen schottischen Spießgesellen Fat Bastard und den neuen holländischen Disko-Bösewicht Goldständer spielt, ist darauf zurückzuführen, dass er chaotische Komik einer zusammenhängenden Handlung vorzieht. Nachdem sie Austin in das Diskofieber von 1975 geworfen haben, wo er seinen Vater retten soll (mutig dargestellt von Michael Caine), erscheinen Myers und Regisseur Jay Roach mit ihren alten und neuen Charakteren - darunter Verne Troyer als Mini-Me und Popstar Beyoncé Knowles (von Destiny's Child) als Pam Grier artige Blaxpoitation-Puppe Foxxy Cleopatra - leicht orientierungslos. Powers ist vielleicht ein wenig müde geworden, aber seine Wirkung hat er ganz bestimmt nicht verloren. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 59 Bewertungen)
der beste Teil 5 von 5 Punkten Dies ist eine Produktion die es vor macht, auch Fortsetzungen können gut sein. In der Austin Powers Reihe wurde jeder neue Film besser als der Vorgänger. Einfach zum wegschmeißen und dann noch die ganzen Gastauftritte, genial.
Weitere Kundenmeinungen |
Only Fools And Horses - Christmas Specials [UK IMPORT] David Jason, Nicholas Lyndhurst, Tessa Peake-Jones, Gwyneth Strong, John Challis DVD, 15. November 2004 Verkaufsrang: 29587 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
| Only Fools And Horses - 1996 Christmas Trilogy [UK IMPORT] David Jason, Nicholas Lyndhurst, Buster Merryfield, Tessa Peake-Jones, Gwyneth Strong DVD, 9. Februar 2004 Verkaufsrang: 29636 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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Only Fools And Horses - Fatal Extraction [UK IMPORT] David Jason, Nicholas Lyndhurst, Buster Merryfield, Tessa Peake-Jones, Gwyneth Strong DVD, 12. Juli 2004 Verkaufsrang: 36143 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
| Austin Powers 3 - Goldständer Mike Myers, Beyonce Knowles, Seth Green, Michael York, Robert Wagner DVD, 15. August 2008 Verkaufsrang: 59689
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Only Fools And Horses - All The Best - Vol. 3 [UK IMPORT] David Jason, Nicholas Lyndhurst, Buster Merryfield, Roger Lloyd-Pack, John Challis DVD, 1. November 2004 Verkaufsrang: 66071 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
| Only Fools And Horses - Modern Men [UK IMPORT] David Jason, Nicholas Lyndhurst, Buster Merryfield, Tessa Peake-Jones, Gwyneth Strong DVD, 9. Februar 2004 Verkaufsrang: 71032 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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Only Fools And Horses - Miami Twice [UK IMPORT] David Jason, Nicholas Lyndhurst, Buster Merryfield, Tessa Peake-Jones, Gwyneth Strong DVD, 19. Mai 2003 Verkaufsrang: 67619 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
| Only Fools And Horses - Heroes And Villains [UK IMPORT] David Jason, Nicholas Lyndhurst, Buster Merryfield, Tessa Peake-Jones, Gwyneth Strong DVD, 9. Februar 2004 Verkaufsrang: 71794 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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