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| DVDs: Michael Jeter | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Mäusejagd Nathan Lane, Lee Evans, Vicki Lewis, Maury Chaykin, Eric Christmas Videokassette, 9. Oktober 2000 Verkaufsrang: 33636 Was eigentlich nur eine kleine Familienkomödie ohne lange Halbwertzeit werden sollte, entpuppte sich bei seinem Kinostart dank seiner besonderen, düsteren Atmosphäre als ein kleines Meisterwerk des gothic-styles (Regisseur des Filmes ist der weitgehend unbekannte Gore Verbinski - könnte er der nächste Tim Burton werden?). Nathan Lane (The Birdcage) und Lee Evans stellen in diesem comic-haft inszenierten Spielfilm zwei vollkommen durchgedrehte Brüder dar, die ein wunderbares altes Haus erben, dieses aber während des Kampfes gegen eine kleine, intelligente Maus vollständig auseinandernehmen. Dabei rangeln die Schauspieler, die in ihren besten Momenten an Laurel und Hardy erinnern, zumeist umwerfend komisch mit den Tücken des Objekts und gestalten so einen der witzigsten Filme, die im Jahr 1997 den Weg in die Kinos fand. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Absoluter Knaller 5 von 5 Punkten Mäusejagd ist eine der besten Slapstickkomödien der 90er. Verbinski und Co. liefern sowas wie eine Huldigung and den morbiden Charme der Filme von Tim Burton. Effekttechnisch lässt sich sagen, dass man sich mit der Maus viel mühe gegeben hat und sie auf VHS vom optischen her eigentlich immer als echt durchgeht. Mag der Film noch so sinnlos sein, er ist ein mordsspaß für alle, die sich auch mal an einem Film freuen, der eigentlich keinen Sinn ergibt.
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Waterworld [UK IMPORT] Kevin Costner, Dennis Hopper, Jeanne Tripplehorn, Tina Majorino, Michael Jeter DVD, 31. Mai 2002 Verkaufsrang: 105356 Seien wir ehrlich: Waterworld ist gar nicht so schlecht, wie seine negativen Kritiken dies im Jahre 1995, als er in die Kinos kam, vermuten ließen. Seinerzeit war er der teuerste Film in der Produktionsgeschichte Hollywoods (er hatte ein Budget von rund 200 Millionen Dollar à la Titanic). Und aufgrund großer Probleme während der Produktion, die das Budget immer weiter nach oben schnellen ließen, erhielt der Film im Vorfeld seiner Kinoauswertung nicht nur schlechte Vorabkritiken, er war vor allem das Ziel bösartigen Hohn und Spotts. Dabei hätte der Film, ein ansehnlicher postapokalyptischer Thriller, weitaus bessere Kritiken verdient. Kevin Costner spielt in Waterworld einen Einzelgänger, der, mit Kiemen am Hals und Schwimmhäuten zwischen seinen Zehen ausgestattet, als einsamer Seefahrer über die endlosen Meere einer Erde segelt, deren Kontinente durch das Schmelzen der Polarkappen untergegangen sind. Von den Bewohnern einer Seestadt gefangengenommen, wird er von Helen (Jeanne Tripplehorn) während eines Angriffs der Smoker, einer Gruppe von vagabundierenden Raubrittern, unter der Bedingung befreit, dass er ihr und einem kleinen Mädchen (Tina Majorino) zur Flucht vor diesen Gesetzlosen verhilft. Angeführt werden diese Smoker übrigens von einem - wie immer - glänzend aufgelegten Dennis Hopper. Es ist schade, dass das Skript nicht wirklich intelligent geschrieben und sehr vorhersehbar ist. Das nautische Stunt-Fest aber ist schon beeindruckend anzuschauen. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Top HD DVD 5 von 5 Punkten Über den Film muss man nichts mehr erzählen, dazu ist er schon zu lange bekannt. Die HD Umsetzung ist top. Guter Sound und Top Bild und hat schon jemand bemerkt, dass der Film bisher ungezeigte Szenen enthält und das auch noch komplett synchronisiert (insgesamt 6min länger). Mag das HD Format sich nicht durchgesetzt haben gegen Sonys vollen Geldkoffern, die Filme sind 1.Wahl auf HD (zum Glück gibts ja noch jede Menge und ein paar kommen noch, ich freu mich schon auf Terminator2 und Elizabeth1+2).Danke HD und totgesagte leben länger.
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Waterworld [UK-Import] Kevin Costner, Dennis Hopper, Jeanne Tripplehorn, Tina Majorino, Michael Jeter Videokassette, 5. August 1996 Seien wir ehrlich: Waterworld ist gar nicht so schlecht, wie seine negativen Kritiken dies im Jahre 1995, als er in die Kinos kam, vermuten ließen. Seinerzeit war er der teuerste Film in der Produktionsgeschichte Hollywoods (er hatte ein Budget von rund 200 Millionen Dollar à la Titanic). Und aufgrund großer Probleme während der Produktion, die das Budget immer weiter nach oben schnellen ließen, erhielt der Film im Vorfeld seiner Kinoauswertung nicht nur schlechte Vorabkritiken, er war vor allem das Ziel bösartigen Hohn und Spotts. Dabei hätte der Film, ein ansehnlicher postapokalyptischer Thriller, weitaus bessere Kritiken verdient. Kevin Costner spielt in Waterworld einen Einzelgänger, der, mit Kiemen am Hals und Schwimmhäuten zwischen seinen Zehen ausgestattet, als einsamer Seefahrer über die endlosen Meere einer Erde segelt, deren Kontinente durch das Schmelzen der Polarkappen untergegangen sind. Von den Bewohnern einer Seestadt gefangengenommen, wird er von Helen (Jeanne Tripplehorn) während eines Angriffs der Smoker, einer Gruppe von vagabundierenden Raubrittern, unter der Bedingung befreit, dass er ihr und einem kleinen Mädchen (Tina Majorino) zur Flucht vor diesen Gesetzlosen verhilft. Angeführt werden diese Smoker übrigens von einem - wie immer - glänzend aufgelegten Dennis Hopper. Es ist schade, dass das Skript nicht wirklich intelligent geschrieben und sehr vorhersehbar ist. Das nautische Stunt-Fest aber ist schon beeindruckend anzuschauen. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Top HD DVD 5 von 5 Punkten Über den Film muss man nichts mehr erzählen, dazu ist er schon zu lange bekannt. Die HD Umsetzung ist top. Guter Sound und Top Bild und hat schon jemand bemerkt, dass der Film bisher ungezeigte Szenen enthält und das auch noch komplett synchronisiert (insgesamt 6min länger). Mag das HD Format sich nicht durchgesetzt haben gegen Sonys vollen Geldkoffern, die Filme sind 1.Wahl auf HD (zum Glück gibts ja noch jede Menge und ein paar kommen noch, ich freu mich schon auf Terminator2 und Elizabeth1+2).Danke HD und totgesagte leben länger.
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Drop Zone Wesley Snipes, Gary Busey, Yancy Butler, Michael Jeter Videokassette Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Anderthalb Jahrzehnte war John Badham das, was man einen "heißen" Regisseur nannte. Von dem abendfüllenden Disco-Besuch Nur Samstag Nacht, der John Travolta zum Star machte, über den Techno-Thriller Das fliegende Auge und den Computerkid-Streifen Wargames - Kriegsspiele bis hin zu dem amüsanten Krimi Stakeout - Die Nacht hat viele Augen und dem Robotermärchen Nummer 5 lebt: Badhams Filme zogen das Publikum an die Kinokassen und ihn in die erste Reihe der Unterhaltungsregisseure. Irgendwann in den Neunzigern verließ ihn der Riecher für begeisternde Stoffe und in einer Reihe folgten Actionaufgüsse, Sequels und Neuverfilmungen. Drop Zone gehört zu den originelleren dieser Reihe und sei es nur, weil die übliche Geschichte des Cops, der im Alleingang die Gangster schnappen will und dabei auch noch eine persönliche Rechnung zu begleichen hat, im Fallschirmspringer-Milieu spielt. Den Cop spielt Wesley Snipes (Die Wiege der Sonne, Blade), der wieder einmal zu beweisen versucht, dass er genauso gut schießen, treten und einstecken kann wie Bruce Willis. Den Bösewicht gibt B-Movie-König Gary Busey (immerhin auch kurz zu sehen in Filmen wie Lost Highway und Fear and Loathing in Las Vegas); als weiblicher Sidekick für Snipes wurde Yancy Butler (Harte Ziele) gecastet, die danach leider fast nur noch im TV zu sehen war. Der Film ist flott inszeniert und fotografiert und fällt keineswegs so tief wie die Hauptdarsteller an ihren Schirmen. Auf jeden Fall sollte man ihn auch mit seinem Konkurrenten vergleichen, der im gleichen Zeitraum entstand: Tödliche Geschwindigkeit von Deran Sarafian, mit Charlie Sheen und Nastassja Kinski. -Alexander Röder
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Langweilige Story 3 von 5 Punkten Das Drehbuch kann nicht wirklich gut gewesen sein, denn nach dem guten Start wird der Film zunehmend langweilig und sehr vorsehbar. Snypes hat es einfach nicht mehr drauf gehabt.
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Der Polarexpress (Exklusiv bei Amazon.de mit Lesezeichen) Tom Hanks, Michael Jeter, Peter Scolari DVD, 11. November 2005 Verkaufsrang: 35447 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Polarexpress war dazu bestimmt, ein feste Größe unter den Weihnachtsfilmen zu werden und läutete gleichzeitig eine neue Ära des komplett digitalen Filmemachens ein. Die Meinungen der Kritiker und Zuschauer waren gespalten zwischen jenen, die den Film schon jetzt als Klassiker feierten, welcher den visuellen Reichtum und die sinnträchtige Unschuld des bekannten Kinderbuchs von Chris Van Allsburg einfängt und anderen, die der Ansicht waren, dass der innovative Gebrauch des "Performance Capture" - einer Technik, mit der die Handlungen und Bewegungen der Schauspieler akkurat auf digitale Charaktere übertragen werden - eine seltsame und nicht wirklich lebensnahe Ablenkung von dem epischen Nordpolabenteuer der Geschichte darstellt. In jedem Falle wird hier der Geist von Weihnachten auf eine angenehme, warmherzige Art und Weise gefeiert - speziell für Kinder, die nahezu aus dem Alter herausgewachsen sind, wo sie an den Weihnachtsmann glauben. Tom Hanks ist der nomineelle Star des Films und spielt fünf verschiedene im Computer erschaffene Charaktere, aber die visuelle Umsetzung stiehlt ihm die Schau, wobei Regisseur Robert Zemeckis weiterhin seinen Weg auf der ständigen Suche nach technischer Innovation verfolgt. Egal, wie man auf die vielen hier dargestellten Wunder reagiert: es ist deutlich, dass "Polarexpress" einen bemerkenswerten Meilenstein innerhalb der digitalen Revolution des Kinos darstellt. Sollte der Film zudem den Zuschauer (trotz der enormen Ansammlung von hektischen Elfen) mit der Freude des Weihnachtsfestes erfüllen, ist das um so besser. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Wer hört das Glöckchen des Weihnachtszauber klingeln? :o) 5 von 5 Punkten Man sagt zwar, sehen heisst glauben, doch manchmal sind die wertvollsten Dinge auf der Welt die, die wir nicht sehen... Zitat Polarexpress
Wunderschöner und zauberhafter Film zu Weihnachten mit grandiosen Kameraaufnahmen. Im Film werden reale Schauspieler, (Tom Hanks übernimmt 5 Rollen z.B. Schaffner, kleiner Junge) vor einem neutralen Hintergrund gefilmt und dann auf Computer digital verarbeitet. Dadurch wirkt es manchmal etwas hölzern, allerdings sehr fotorealistisch, aber das schmälert nicht die Schönheit des Filmes. Besonders die Zugfahrt durch z.B. Schluchten und den zugefrorenen See bringt eine unglaubliche Dynamik und Weite. Zu schön auch die Ankunft in der Weihnachtsstadt. Man spürt diesen Film und ist mittendrin, wenn es z.B. schneit. Sehr schöne Musik- und Tanzeinlagen werden geliefert. Ein Highlight ist, wenn Aerosmith-Sänger Steven Tyler ein kurzes Ständchen gibt.
Worum geht es in diesem Film? Ein kleiner unbekannter Junge hat den Glauben an Weihnachten verloren. Überall Weihnachtskitsch, Weihnachtsmasken und aufgezogene Weihnachtsmänner. Wer soll da schon noch glauben - bis der Polarexpress in der Nacht vor Weihnachten vor seiner Haustür hält. Wo fährt der hin? - Natürlich zum Nordpol! Kinder in Schlafzeug und Morgenmänteln sitzen in diesem Zug und das Abenteuer beginnt - phantastisch! Wer diesen zauberhaften Film über Freundschaft, Vertrauen, Glauben und entzückende Weihnachtseinlagen nicht schaut, nun, der wird hier einiges verpassen. Geeignet für Kinder und die Erwachsenen, die ihre Träume noch nicht verloren haben. Mit diesem Film fängt Weihnachten an! :o)
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Open Range [UK IMPORT] Kevin Costner, Robert Duvall, Annette Bening, Michael Gambon, Michael Jeter DVD, 31. Mai 2004 Verkaufsrang: 81691 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Don't fence me in ... Freundschaft und Freiheit eines rauen und harten Lebens 5 von 5 Punkten Obwohl die Postmoderne für das Weltbild und den Mythos des Western und die Utopie der Vergangenheit nur noch ein müdes Lächeln übrig hatte, wagte sich Costner erneut und ohne maßgebliche finanzielle Unterstützung an das Präriekino mit romantisch poetischen Bildern von der Idylle schier endloser, saftiger Weiden unter durchwölkten Himmel und mit simplen Konfliktmustern eines Loblieds auf die Freegrazer, die freien Cowboys des Wilden Westens, in ihrem Kampf gegen skrupellose Großgrundbesitzer.
A man's gotta do what a man's gotta do ... scheinbar anmaßend ruhig und störrisch langsam gleitet die Geschichte ohne schwerlastige Dialoge durch die grandiosen Weiten des Westens, erläutern die Bilder selbst die Charaktere der Protagonisten in ihrem Umfeld von Ehre und Respekt und von Habgier und Rücksichtslosigkeit, deren Aufeinandertreffen also solches letztendlich den fantastisch dargebotenen Showdown als cineastischen Höhepunkt einfordern.
Die Guten sind gut, die Bösen sind böse ... Immer wieder verziert mit köstlich spröden Dialogen ist diese epische Westernballade über Mut und Freundschaft, den Traum von einem freien Land ohne Zäune und das Kuschelbedürfnis bei feinem Porzellan der und in der Zivilisation ein wunderbar gefilmtes Stück Westerngeschichte frei von jeglicher Apokalypse und Dekadenz, eine wohl klingende und tief ergreifende Hymne auf alte Werte eines Zusammenlebens in grenzenloser Freiheit unter einem endlosen Horizont.
Besetzung
* Robert Duvall : Boss Spearman
* Kevin Costner : Charley Waite
* Annette Bening : Sue Barlow
* Michael Gambon : Denton Baxter
* Michael Jeter : Percy
* Diego Luna : Button
* James Russo : Sheriff Poole
* Abraham Benrubi : Mose
* Dean McDermott : Doc Barlow
Gut 4 von 5 Punkten 10 Jahre ist es nun her, dass sich Kevin Costner mit seinem absoluten, mit 7 Oscars prämierten Meisterwerk über die letzten Indianer Nordamerikas "Der mit dem Wolf tanzt" ein Denkmal setzte. Nun kehrt er zurück; nach vielen Filmen, die von der Kritik nicht gerade gefeiert wurden. "Open Range" erreicht zwar nie die Klasse von "Der mit dem Wolf tanzt", ist jedoch gelungene und spannende Unterhaltung. Die Kameraführung lässt hier manchmal zu wünschen übrig (beispielsweise sieht man eigentlich nie große Naturaufnahmen, obwohl diese ja für die Cowboys so wichtig sind), doch manchmal ist sie auch gut. Ein sehr ruhiger Film, der vor allem von seiner Atmosphäre lebt. Das Showdown am Ende ist sehr realistisch. Fazit: Nicht so gut wie "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Erbarmungslos", aber doch insgesamt ein abslut guter Western.
Einer der besten Western der letzten Jahre 5 von 5 Punkten Toller Film! Mit den drei Ausnahmeschauspielern Costner, Duvall und Benning ist ein bravoröses Meisterwerk entstanden, daß in ruhigen Wellen das Leben der Cowboys im ausghenden 19. Jahrhundert erzählt. Auch die Action-Szenen im letzten Drittel sind meisterhaft gemacht. |
Jurassic Park 3 [UK IMPORT] Sam Neill, Bruce French, Tea Leoni, William H. Macy, Trevor Morgan Videokassette, 7. Juli 2003 Verkaufsrang: 19509 Jurassic Park und seine Fortsetzung Vergessene Welt gehören zu den großen Prestige-Produktionen Hollywoods in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Mit ihren Vorlagen von Michael Crichton und mit Steven Spielberg als Regisseur waren sie von Anfang an als Großereignisse geplant, die zumindest in Sachen Special Effects neue Maßstäbe setzen sollten und auch gesetzt haben. Aber selbst die grandiosen Effekte und die so aufwändigen wie beeindruckenden inszenatorischen Spielereien eines Steven Spielberg können nicht ganz darüber hinwegtäuschen, dass beide Filme klassische B-Movie-Geschichten erzählen. Deswegen ist es umso erfrischender, dass sich Joe Johnston und seine beiden Autoren, Alexander Payne und Jim Taylor, bei Jurassic Park III ganz offen zu ihren Wurzeln bekennen. Sie schließen mit ihrem Dinosaurier-Abenteuer direkt an die Traditionen des alten B-Kinos an und haben damit den bisher spannendsten und unterhaltendsten Jurassic Park-Film erschaffen. Dr. Alan Grant (Sam Neill), der seinen Aufenthalt im Dinosaurier-Themenpark auf der Insel Isla Nubarnur mit knapper Not überlebt hat, widmet sein ganzes Leben wieder der Erforschung fossiler Saurier-Funde und will eigentlich nie wieder etwas vom Jurassic Park hören. Doch um seine Arbeit fortsetzen zu können, benötigt er für sich und seine Studenten finanzielle Mittel, die ihm der Unternehmer Paul Kirby (William H. Macy) verspricht. Grant soll dafür nur Kirby und seine Frau Amanda (Téa Leoni) bei einem Flug über Isla Sorna, der zweiten Dinosaurier-Insel, begleiten. Doch die Kirbys spielen mit verdeckten Karten. Sie wollen auf der Insel landen und nach ihrem 14-jährigen Sohn Eric (Trevor Morgan) suchen, der vor acht Wochen bei einem Abenteuerausflug auf Isla Sorna gelandet ist. Auch Jurassic Park III wartet wieder mit einigen spektakulären Effekten auf. Die Raptoren wirken noch beängstigender als in den vorherigen Filmen. Sie und die hier zum ersten Mal in Erscheinung tretenden prähistorischen Wesen, der gewaltige Spinosaurus und die Pteranodons, eine Rasse überaus gefährlicher Flugsaurier, beweisen einmal mehr, dass der Mensch längst nicht die Krone der Schöpfung darstellt. Aber trotz all der Effekte verliert Joe Johnston nie seine Figuren aus den Augen. Anders als bei seinen beiden Vorgängern sind in diesem Dinosaurier-Spektakel die Menschen wirklich die Hauptfiguren. Wie die früheren B-Film-Regisseure verzichtet Joe Johnston auf jedes überflüssige Beiwerk. Jurassic Park IIIist reines Bewegungs- und Action-Kino, in dem sich die Figuren über ihre Handlungen definieren. So kann sich der großartige William H. Macy von einem Schwindler und Schwächling zu einem wahren Helden entwickeln, und Trevor Morgan kann als ein Teenager brillieren, der den Erwachsenen im Überlebenskampf eindeutig überlegen ist und doch nie altklug oder unrealistisch wirkt. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 110 Bewertungen)
Sehenswert vor allem für Dino-Fans 5 von 5 Punkten Der Film hat zwar einige wenige Schwachpunkte, z.B. endet er ziehmlich abprubt und ist etwa eine halbe Stunde kürzer als die beiden anderen Filme. Speziell zum ersten Angriff des Spinosaurus muss man sagen: ein sauberer Spannungsaufbau sieht anders aus. So ist das Flugzeug gerade einmal fünf Minuten auf der Insel gelandet, als ohne jede Ankündigung urplötzlich und völlig unterwartet der riesige Spinosaurus wie aus dem Nichts auftaucht und fast die halbe Mannschaft tötet.
Jedoch ist dies vielleicht auch besser, als irgendein langes Vorgeplänkel zu bringen, das wahrscheinlich sowieso keinen interessiert.
Alles in allem muss Ich sagen, "Jurassic Park 3" ist der vielleicht beste Dinosaurier-Film, denn ich bisher gesehen habe.
Vor allem der Spinosaurus, aber auch die überarbeiteten Raptoren und Flugsaurier, wirken sehr realistisch und machen den Film sehr beindruckend. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern wirkt dieser Film rasanter und actionreicher.
Besonders interessant finde ich auch, dass die Macher des Films neue Erkenntnisse über Dinosaurier in dem Film eingearbeitet haben, so z.B. der Spinosaurus.
Unter den Dino-Forschern und Dino-Fans gibt es eine Diskussion darüber, welcher Carnosaurier nun der größte Fleischfresser und damit der "König der Dinosaurier" war.
Nachdem man ein Jahrhundert lang den T-Rex für den größten Raubsaurier hielt, wurde in den 90er Jahren mit Giganotosaurus, einem Nachfahren des Allosaurus aus der Jurazeit, erstmals ein noch größer Räuber gefunden.
Anders als Giganotosaurus ist der Spinosaurus keine Neuentdeckung, sondern schon seit etwa hundert Jahren bekannt. Man glaubte zunächst, Spinosaurus sei fast so groß wie T-Rex, jedoch leichter gebaut und schwächer gewesen.
Durch neue Forschungsergebnisse wurde jedoch bekannt, dass Spinosaurus in Wirklichkeit deutlich größer und stärker als bisher angenommen war, und sogar den bisher größten fleischfressenden Dinosaurier Tyrannosaurus (und auch Giganotosaurus) an Größe übertraf.
Auch sind heute die Forscher der Meinung, dass kleine Raubdinosaurier Warmblüter waren und deshalb über ein Federkleid verfügten.
So wird in diesem Film der Velociraptor mit Ansätzen eines Federkleides dargestellt.
Zwar ist der Velociraptor in diesem Film etwas zu groß geraten und seine Intelligenz wird wohl eher übertrieben dargestellt. Wenn es innerhalb der Dino-Forscher auch viele verschiedene Meinungen gibt, so glauben nach meinem Kenntnissstand die meisten Wissenschaftler, dass auch der intelligenteste Dinosaurier (Troodon, ein Verwandter des Velociraptors) nur etwa auf dem Niveau eines heutigen Haushuhnes dachte.
Aus dramaturgischen Gründen haben die Macher des Films dem Velociraptor kurzerhand die Größe seines größeren Verwandten Deinonychus verpasst.
Diese Spitzfindigkeit ist jedoch weniger von Bedeutung, da dafür die entscheidenden Stärken der kleinen Raubdinosaurier, ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit, sehr anschaulich dargestellt werden.
Der Film ist daher sehr gut geeignet, das Interesse für Dinosaurier zu wecken und dem Zuschauer auch neue Arten nahezubringen.
Meiner Meinung nach ist dieser Film eine würdige Fortsetzung des legendären ersten Teils.
Er ist insgesamt besser als der zweite Teil. Der Teil II hatte zwar auch einige interessante Neuerungen zu bieten, wie etwa eine Meute von tödlichen Mini-Raubsauriern und ein T-Rex Baby, jedoch war die Handlung teilweise übertrieben und unglaubwürdig und der Film wirkte ein bißchen als wäre er eiligst heruntergekurbelt worden, um die schnelle Mark zu machen.
Von dem merkwürdigem Öko-Touch, der den zweiten Teil wie ein roter Faden durchzog, ist im drittem Teil nicht mehr viel zu spüren.
Ich habe auch den Eindruck, dass in Teil 3 auch mehr Sorgfalt und Aufwand für die Rekonstruktion der Dinos aufgebracht wurde und diese insgesamt realistischer wirken.
Natürlich besteht bei einem Film wie "Jurassic Park", in dem der Fokus so sehr auf die Urzeittiere gerichtet ist, die Gefahr, dass Handlung und Personen vernachlässigt werden. Ich finde jedoch, dass die Persönlichkeiten in dem vorliegendem Film durchaus symphatisch und glaubwürdig sind, auch wenn die Story von der Rettungsaktion etwas seltsam anmutet.
Positiv hervorheben möchte ich auch, dass der Film durch die Verwendung des Charakters Alan Grant eine enge Verbindung zum erstem Teil aufbaut.
Fazit: ein beindruckender Film, der vielleicht nicht die Erwartungen jedes anspruchsvollen, intellektuell veranlagten Filmkritikers erfüllen kann, jedoch für Dinosaurier-Interessierte absolut sehenswert ist.
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Open Range [UK IMPORT] Kevin Costner, Robert Duvall, Annette Bening, Michael Gambon, Michael Jeter Videokassette, 13. Juni 2005 Verkaufsrang: 14331
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Don't fence me in ... Freundschaft und Freiheit eines rauen und harten Lebens 5 von 5 Punkten Obwohl die Postmoderne für das Weltbild und den Mythos des Western und die Utopie der Vergangenheit nur noch ein müdes Lächeln übrig hatte, wagte sich Costner erneut und ohne maßgebliche finanzielle Unterstützung an das Präriekino mit romantisch poetischen Bildern von der Idylle schier endloser, saftiger Weiden unter durchwölkten Himmel und mit simplen Konfliktmustern eines Loblieds auf die Freegrazer, die freien Cowboys des Wilden Westens, in ihrem Kampf gegen skrupellose Großgrundbesitzer.
A man's gotta do what a man's gotta do ... scheinbar anmaßend ruhig und störrisch langsam gleitet die Geschichte ohne schwerlastige Dialoge durch die grandiosen Weiten des Westens, erläutern die Bilder selbst die Charaktere der Protagonisten in ihrem Umfeld von Ehre und Respekt und von Habgier und Rücksichtslosigkeit, deren Aufeinandertreffen also solches letztendlich den fantastisch dargebotenen Showdown als cineastischen Höhepunkt einfordern.
Die Guten sind gut, die Bösen sind böse ... Immer wieder verziert mit köstlich spröden Dialogen ist diese epische Westernballade über Mut und Freundschaft, den Traum von einem freien Land ohne Zäune und das Kuschelbedürfnis bei feinem Porzellan der und in der Zivilisation ein wunderbar gefilmtes Stück Westerngeschichte frei von jeglicher Apokalypse und Dekadenz, eine wohl klingende und tief ergreifende Hymne auf alte Werte eines Zusammenlebens in grenzenloser Freiheit unter einem endlosen Horizont.
Besetzung
* Robert Duvall : Boss Spearman
* Kevin Costner : Charley Waite
* Annette Bening : Sue Barlow
* Michael Gambon : Denton Baxter
* Michael Jeter : Percy
* Diego Luna : Button
* James Russo : Sheriff Poole
* Abraham Benrubi : Mose
* Dean McDermott : Doc Barlow
Gut 4 von 5 Punkten 10 Jahre ist es nun her, dass sich Kevin Costner mit seinem absoluten, mit 7 Oscars prämierten Meisterwerk über die letzten Indianer Nordamerikas "Der mit dem Wolf tanzt" ein Denkmal setzte. Nun kehrt er zurück; nach vielen Filmen, die von der Kritik nicht gerade gefeiert wurden. "Open Range" erreicht zwar nie die Klasse von "Der mit dem Wolf tanzt", ist jedoch gelungene und spannende Unterhaltung. Die Kameraführung lässt hier manchmal zu wünschen übrig (beispielsweise sieht man eigentlich nie große Naturaufnahmen, obwohl diese ja für die Cowboys so wichtig sind), doch manchmal ist sie auch gut. Ein sehr ruhiger Film, der vor allem von seiner Atmosphäre lebt. Das Showdown am Ende ist sehr realistisch. Fazit: Nicht so gut wie "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Erbarmungslos", aber doch insgesamt ein abslut guter Western.
Einer der besten Western der letzten Jahre 5 von 5 Punkten Toller Film! Mit den drei Ausnahmeschauspielern Costner, Duvall und Benning ist ein bravoröses Meisterwerk entstanden, daß in ruhigen Wellen das Leben der Cowboys im ausghenden 19. Jahrhundert erzählt. Auch die Action-Szenen im letzten Drittel sind meisterhaft gemacht. |
Jakob The Liar [UK IMPORT] Robin Williams, Alan Arkin, Bob Balaban, Hannah Taylor-Gordon, Nina Siemaszko Videokassette, 17. Januar 2001 Verkaufsrang: 42237 Roberto Begninis Das Leben ist schön bei Seite gelassen, ist es jedes Mal ein gefährliches Spiel, den Holocaust für ein paar Lacher heranziehen zu wollen. Im Schatten eines derart monströsen Verbrechens bekommt selbst der schwärzeste Humor einen üblen Beigeschmack, sei er noch so therapeutisch angelegt. Es wirkt ein bisschen wie ein Tanz auf einem Massengrab. Genau mit diesem Problem hat auch Jakob der Lügner zu kämpfen. Die Abenteuer des Protagonisten werden in einer Art Semi-Farce dargeboten und ereignen sich zirka 1944 in den Straßen des Warschauer Ghettos. Über Jakobs Heimatstadt hängt immer ein bleierner Himmel, was das komische Klima reflektiert, mit dem diese unglückliche Adaption von Jurek Beckers autobiografischem Roman (erstmals 1975 von Frank Beyer verfilmt) durchzogen ist. Jakob Heym (Robin Williams, Der Club der toten Dichter) verstrickt sich in Selbsterhaltungs-Lügengeschichten über ein angeblich verstecktes Radio, in dem fortwährend die nahende Rettung durch die siegreiche Rote Armee angekündigt wird. Seine verzweifelten Versuche, einige Freunde und die obligatorischen Nazischergen zu überzeugen, dass das Radio nicht existiert, werden zusätzlich durch die Tatsache kompliziert, dass er ein Flüchtlingskind auf seinem Dachboden versteckt hält. Reichlich unkomische Missverständnisse und Tölpeleien überwiegen in dieser Hollywood-Variante von Anatevka (man erwartete geradezu, dass Robin Williams jeden Moment "If I were a funny man..." zu singen beginnt). Letztlich fällt Jakob der Lügner durch hässliche Gewaltszenen und eine scheußliche Wendung am Schluss endgültig aus dem Rahmen. -Kathleen Murphy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Ein besonderer Film 5 von 5 Punkten Jakob der Lügner ist eine Geschichte, die im von Deutschen besetzten Polen im jüdischen Ghetto spielt. Jakob, ein älterer Mann, der sich auch um ein kleines Mädchen kümmert, hört durch Zufall eine Radiomeldung, nach der die Russen sich auf dem Vormarsch befinden. Die Story verbreitet sich wie ein Lauffeuer, plötzlich meint jeder, Jakob wäre im Besitz eines Radios und will Neuigkeiten erfahren. Radiohören ist allerdings streng verboten und die ganze Zwangsgemeinschaft gerät in noch größere Gefahr..
Der Film hat mich besonders beeindruckt, da man hier weitgehend ohne plakativ gezeigte Grausamkeiten auskommt, die sonst (natürlich ist es realistisch) bei solchen Filmen vorkommen müssen. Der Film arbeitet mit einfachen Mitteln, mit Psychologie und gekonnter Darstellung der Persönlichkeiten (besonders hat mir hier die Figur des Kowalski gefallen), mit einer guten Geschichte - hier werden keine Effekte oder drastischen Darstellungen herbemüht - es ist fast ein lustiger Film, wobei einem natürlich das Lachen im Halse steckenbleibt.
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Mousehunt [UK IMPORT] Nathan Lane, Lee Evans, Vicki Lewis, Maury Chaykin, Eric Christmas DVD, 13. Juli 2006 Was eigentlich nur eine kleine Familienkomödie ohne lange Halbwertzeit werden sollte, entpuppte sich bei seinem Kinostart dank seiner besonderen, düsteren Atmosphäre als ein kleines Meisterwerk des gothic-styles (Regisseur des Filmes ist der weitgehend unbekannte Gore Verbinski - könnte er der nächste Tim Burton werden?). Nathan Lane (The Birdcage) und Lee Evans stellen in diesem comic-haft inszenierten Spielfilm zwei vollkommen durchgedrehte Brüder dar, die ein wunderbares altes Haus erben, dieses aber während des Kampfes gegen eine kleine, intelligente Maus vollständig auseinandernehmen. Dabei rangeln die Schauspieler, die in ihren besten Momenten an Laurel und Hardy erinnern, zumeist umwerfend komisch mit den Tücken des Objekts und gestalten so einen der witzigsten Filme, die im Jahr 1997 den Weg in die Kinos fand. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Absoluter Knaller 5 von 5 Punkten Mäusejagd ist eine der besten Slapstickkomödien der 90er. Verbinski und Co. liefern sowas wie eine Huldigung and den morbiden Charme der Filme von Tim Burton. Effekttechnisch lässt sich sagen, dass man sich mit der Maus viel mühe gegeben hat und sie auf VHS vom optischen her eigentlich immer als echt durchgeht. Mag der Film noch so sinnlos sein, er ist ein mordsspaß für alle, die sich auch mal an einem Film freuen, der eigentlich keinen Sinn ergibt.
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Fear and Loathing in Las Vegas [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ] Benicio Del Toro, Cameron Diaz, Christina Ricci, Ellen Barkin, Gary Busey DVD Niederlande Edition, PAL/Region 2 DVD:TON: Englisch ( Dolby Digital 5.1 ),Holländisch ( Untertitel ),WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Trailer(s),SYNOPSIS: Die Verfilmung eines lange als unverfilmbar apostrophierten "Kultromans" aus den 70er Jahren: Ein Starreporter fährt in Begleitung seines Freundes und Anwalts von Los Angeles nach Las Vegas, um über ein spektakuläres Sandpistenrennen zu berichten. Doch ihr Auftrag spielt nur eine nebensächliche Rolle - viel wichtiger sind jene Ereignisse, die sich im Kopf der Protagonisten abspielen, ausgelöst durch eine Lawine verschiedenster "bewußtseinserweiternder Drogen". Der Film bietet außergewöhnlich innovatives Kino, das von der überbordenden Fantasie seines Regisseurs sowie der Spiellust des Hauptdarstellers getragen wird. Bei aller selbstzerstörerischen Energie der Protagonisten ist der Film von der melancholischen Erkenntnis geprägt, daß die Offenheit und Dynamik einer vergangenen Epoche heutzutage nicht mehr möglich sind. SCREENING/VERGEBEN IN: Cannes Film-Festival,
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Jakob The Liar [UK IMPORT] Robin Williams, Alan Arkin, Bob Balaban, Hannah Taylor-Gordon, Nina Siemaszko DVD, 8. März 2004 Verkaufsrang: 98950 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Roberto Begninis Das Leben ist schön bei Seite gelassen, ist es jedes Mal ein gefährliches Spiel, den Holocaust für ein paar Lacher heranziehen zu wollen. Im Schatten eines derart monströsen Verbrechens bekommt selbst der schwärzeste Humor einen üblen Beigeschmack, sei er noch so therapeutisch angelegt. Es wirkt ein bisschen wie ein Tanz auf einem Massengrab. Genau mit diesem Problem hat auch Jakob der Lügner zu kämpfen. Die Abenteuer des Protagonisten werden in einer Art Semi-Farce dargeboten und ereignen sich zirka 1944 in den Straßen des Warschauer Ghettos. Über Jakobs Heimatstadt hängt immer ein bleierner Himmel, was das komische Klima reflektiert, mit dem diese unglückliche Adaption von Jurek Beckers autobiografischem Roman (erstmals 1975 von Frank Beyer verfilmt) durchzogen ist. Jakob Heym (Robin Williams, Der Club der toten Dichter) verstrickt sich in Selbsterhaltungs-Lügengeschichten über ein angeblich verstecktes Radio, in dem fortwährend die nahende Rettung durch die siegreiche Rote Armee angekündigt wird. Seine verzweifelten Versuche, einige Freunde und die obligatorischen Nazischergen zu überzeugen, dass das Radio nicht existiert, werden zusätzlich durch die Tatsache kompliziert, dass er ein Flüchtlingskind auf seinem Dachboden versteckt hält. Reichlich unkomische Missverständnisse und Tölpeleien überwiegen in dieser Hollywood-Variante von Anatevka (man erwartete geradezu, dass Robin Williams jeden Moment "If I were a funny man..." zu singen beginnt). Letztlich fällt Jakob der Lügner durch hässliche Gewaltszenen und eine scheußliche Wendung am Schluss endgültig aus dem Rahmen. -Kathleen Murphy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Ein besonderer Film 5 von 5 Punkten Jakob der Lügner ist eine Geschichte, die im von Deutschen besetzten Polen im jüdischen Ghetto spielt. Jakob, ein älterer Mann, der sich auch um ein kleines Mädchen kümmert, hört durch Zufall eine Radiomeldung, nach der die Russen sich auf dem Vormarsch befinden. Die Story verbreitet sich wie ein Lauffeuer, plötzlich meint jeder, Jakob wäre im Besitz eines Radios und will Neuigkeiten erfahren. Radiohören ist allerdings streng verboten und die ganze Zwangsgemeinschaft gerät in noch größere Gefahr..
Der Film hat mich besonders beeindruckt, da man hier weitgehend ohne plakativ gezeigte Grausamkeiten auskommt, die sonst (natürlich ist es realistisch) bei solchen Filmen vorkommen müssen. Der Film arbeitet mit einfachen Mitteln, mit Psychologie und gekonnter Darstellung der Persönlichkeiten (besonders hat mir hier die Figur des Kowalski gefallen), mit einer guten Geschichte - hier werden keine Effekte oder drastischen Darstellungen herbemüht - es ist fast ein lustiger Film, wobei einem natürlich das Lachen im Halse steckenbleibt.
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