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| DVDs: Robin Jäger | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Blauvogel Robin Jäger, Gabriel Marian Oseciuc, Jutta Hoffmann DVD, 4. Januar 2005 Verkaufsrang: 9879 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mitte des 18. Jahrhunderts ist die Familie Ruster nach Amerika eingewandert. Der Vater, ein ehemaliger Knecht, führt mit seiner Familie ein hartes Siedlerleben. Eines Tages wird der neunjährige George, sein zweitjüngster Sohn, von Irokesen entführt. Er wird von einer Indianerfamilie anstelle ihres verstorbenen Sohnes angenommen und bekommt auch dessen Namen Blauvogel. Der Junge hat Heimweh und Schwierigkeiten sich den Sitten der Indianer anzupassen. Allmählich aber beginnt er sich wohlzufühlen, avanciert zum gleichberechtigen Mitglied dieser Gesellschaft. Doch dann wird der Stamm von den weißen Siedlern überfallen...
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Berlin Is in Germany Jörg Schüttauf, Julia Jäger, Robin Becker DVD, 17. November 2003 Verkaufsrang: 24662 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
tiefgründige Milieu- und Geschichtsstudie 5 von 5 Punkten Mit "Helden wie wir", "Herr Lehmann" oder "Good Bye Lenin!" gibt es einige gute "Wendefilme", die an der Oberfläche kratzen und in denen mit einem komödienhaften Plot Einzelschicksale verfolgt werden. Mit "Berlin Is In Germany" wurde das Genre dieser geschichtlich für unsere Generation so wichtigen Zeit jedoch keineswegs unnötig gestreckt. Vielmehr wurde es um eine realitätsnahe Geschichte bereichert, in der gesellschaftliche Kritik nicht jedoch ausschließlich an der DDR-Vergangenheit geübt wird.
Auch hier geht es um ein Einzelschicksal, auch hier gibt es urkomische Situationen. Erwähnt seien nur die Telefonzelle als Job- und Bewerbungscenter oder der Helfer in der Not, sprich: der Game-Boy im Knast.
Martin Schulz, zu DDR-Zeiten wegen Mord verurteilt und zwei Monate vor'm Mauerfall weggesperrt, wird nach mehr als einem Jahrzehnt, nach Umwandlung seines Urteils in Todschlag, aus der Brandenburger Justizvollzugsanstalt entlassen. Der laut Urteil "zu Tode geprügelte" HGL-er erlitt in Wirklichkeit jedoch nur einen Unfall, resultierend aus einem Schubser von Schulz. Dass das Urteil seinerzeit als politisch motiviert galt, kann keineswegs darüber hinwegtäuschen, dass auch heute gilt, wer am falschen Ort zur falschen Zeit ist, hat eben die Ar***karte gezogen. Besonders schön kommt dieser Bezug im Dialog mit dem Bremer Kriminalbeamten zur Geltung, den Schulz lange für einen von "denen" hält.
Nicht nur die Wende hat er verpasst. Auch seine Frau, die zu Schulz' Haftantritt durch ihn schwanger wurde, hat ihr Leben neu geordnet und einen süddeutschen Karrieristen zur Komplettierung ihrer Familie an ihre Seite gestellt.
Aber da gibt es ja noch gute alte Freunde und unterschiedliche moralische Auffassungen über den "geeigneten" Umgang, die mal gesellschaftskonform einleuchtend klingen, aber im nächsten Moment wie chemisch behandelte Euroscheine zerbröseln.
Mit seinen kleinen Facetten (ich denke auch speziell an den Seitenhieb auf das Image des Anhangs eines Berliner Fußball-Clubs in Zusammenhang mit rechtsradikalen und ausländerfeindlichen Äußerungen) und den vielen Berliner Schauplätzen (meistens im ehemaligen Osten der Stadt) erkläre ich diesen Streifen für mich zu einem kleinen Filmjuwel und somit zum Vater des Genre, auch wenn einige Söhne älter sind.
Spannend und lehrreich 5 von 5 Punkten "Berlin is in Germany" ist ein Film, der mit seinen gewonnenen Auszeichnungen große Erwartungen weckt. Er erfüllt diese Erwartungen durchweg problemlos.
Die Hauptfigur ist im Sommer 89 in der DDR zu einer Haftstrafe wegen Mordes verurteilt worden. Ein Urteil, das sich im späteren Verlauf des Films als politisch motiviert herausstellt.
Mehr als ein Jahrzehnt später, nach der Geburt seines Sohnes, dem Mauerfall, Vereinigung der beiden deutschen Teilrepubliken, dem wirtschaftlichen Umbruch der Ex-DDR und der Dotcom-Blase wird der Strafgefangene entlassen. Er kennt seinen Sohn nicht und die Welt, die ihn umgibt nur aus dem Fernsehen. Für ihn beginnt eine Odyssee durch eine neue Welt, die viele Probleme in sich birgt. Immer, wenn sich ihm eine neue Chance eröffnet, holt ihn seine Vergangenheit wieder ein.
Die Thematik erinnert die aus "Good bye, Lenin!", der Film wirkt aber tiefgründiger und nachdenklicher. Gesellschaftskritik lässt sich in ganz verschiedenen Formen erkennen, was allerdings jeder Zuschauer für sich selbst beurteilen sollte.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass es ein sehr spannender und absolut sehenswerter Film ist, den man auf jeden Fall gesehen haben sollte. |
Blauvogel Robin Jäger, Gabriel Marian Oseciuc, Jutta Hoffmann Videokassette, 16. November 1999 Verkaufsrang: 3211 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine Geschichte über die Liebe einer Familie zu ihrem Sohn. 5 von 5 Punkten Georg ist gerade 9 Jahre als er von Indianern entführt wird. Anfangs hat er Angst, aber unter der Obhut der jungen Malia lebt er sich rasch in das Indianerleben ein. Malias Familie nimmt den Jungen anstelle eines verstorbenen Sohnes an. Von nun an heißt Georg Blauvogel und ist Stammessohn des Schildkrötenklan. Im Gegensatz zu seinen weißen Eltern schlagen Morgensonne und Kleiner Bär ihre Kinder nie. Gewalt gibt es nicht bei den Indianern und Kinder sind das kostbarste was es gibt. Verständlich also, das der gesamte Stamm dafür kämpft, das Blauvogel bleiben darf, denn die Gier der Weißen ist unerbittlich. Einem unfairen Handel zu Folge befiehlt ein englischer General alle einst von Indianern gefangenen Menschen zurück in die weißen Forts zu bringen. Auch die adoptierten. Blauvogel und viele andere Kinder werden zurück in die 'weiße Welt' transportiert. Kaum das sie sich auf dem Truck befinden schreien alle nach ihren Eltern. Nach Geschwistern, nach der Familie. Den Irtümern der Weißen zufolge ruft jedoch keiner von ihnen nach ihrer weißen Familie, sondern nach den indianischen Angehörigen, die ihnen näher stehen als irgendjemand sonst. Am Ende gelingt es Blauvogel sich zu befreien und seinen Weg zurück zu gehen, dahin wo er zuhause ist. __________________________________ Ein wunderschön geschriebenes Buch, das die Liebe einer Familie zu ihrem Sohn zeigt und den unstillbaren Durst der Weißen nach Macht, Geld und Besitz! |
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