|
| DVDs: Silvia Janisch | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Fabian Hans-Peter Hallwachs, Hermann Lause, Silvia Janisch DVD, 8. November 2004 Verkaufsrang: 14927 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es lebe der kleine Unterschied! - Fabian verdient seinen Lebensunterhalt mehr schlecht als recht als Reklametexter einer Zigarettenfirma. Ansonsten lebt er unbekümmert in den Tag hinein. Die Nächte verbringt er gemeinsam mit seinem besten Freund Labude in Berlins Clubs und Bars. Er lernt die Studentin Cornelia kennen und die beiden verlieben sich ineinander. Umso größer die Ernüchterung, als Fabian unerwartet seine Arbeit verliert. Bisher hat er die Arbeitslosen auf den Straßen von Berlin kaum wahrgenommen, jetzt zählt er selbst dazu. Cornelia bekommt ein großzügiges Angebot von einem Filmproduzenten und verlässt Fabian, um Karriere zu machen. Dann nimmt sich auch noch Labude, bei den Nazis als Linker verschrien, das Leben. Fabian verlässt Berlin und kehrt zu seiner Mutter in seine Heimatstadt zurück. Dort geht er bei dem Versuch, ein Kind vor dem Ertrinken zu retten, buchstäblich unter?
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Entspricht fast komplett der gelungenen Romanvorlage - sehenswert 4 von 5 Punkten Vor wenigen Tagen erst habe ich die Romanvorlage aus der Hand gelegt - unter der Überschrift "Totentanz der Weimarer Republik" ist meine Rezension, hier bei Amazon, veröffentlicht worden.
Der Niedergang der Weimarer Republik ist das eigentliche Thema des Romanes und somit natürlich auch zugleich das Thema der Literaturverfilmung - FABIAN dient dem Zuschauer als erzählender Zeitzeuge, an seinem Beispiel wird deutlich, warum der Traum von Demokratie und Frieden zu jener Zeit wie eine Seifenblase platzte....
Der Film selbst verdient für die ersten 60 Minuten filmisch inszenierter Handlung ebenfalls 5 Sterne - glich er doch von Beginn an der unzweifelhaft großartigen Romanvorlage wie ein Ei dem anderen - die gedruckte Version wurde nicht zuletzt wegen der überaus guten Schauspieler (u.a. Hans Peter Hallwachs in der Rolle des FABIAN), der zeitgemäßen Musik und Kostüme,im wahrsten Sinne des Wortes, lebendig.
Warum ich trotzdem einen Stern abgezogen habe?
Gegen Ende des Films, vor allen Dingen während der letzten 20 Minuten, hat man sich, für meinen Geschmack, leider doch noch die ein oder andere, unnötige, Abweichung vom Roman geleistet - wobei die Ursache dieser störenden "Improvisationen" wohl in der damals herrschenden Teilung Deutschlands zu suchen ist - der Film wurde 1979 in der BRD produziert - die Handlung des Romanes von Erich Kästner endet im Original jedoch mit der Rückkehr des FABIAN nach Dresden - somit wurde der Abschluss des BRD-Filmprojektes kurzerhand in den Dunstkreis einer namenlosen Kleinstadt verlegt, schade, aber zur damaligen Zeit wohl nicht zu ändern.
|
 | Seiten: 1 |  |
|

|