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| DVDs: Toby Jones | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Stephen King's Der Nebel [Blu-ray] William Sadler, Jeffrey DeMunn, Marcia Gay Harden, Andre Braugher, Laurie Holden Blu-ray, 3. November 2008 Verkaufsrang: 3176 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Frank Darabonts nervenaufreibende Verfilmung der Kurzgeschichte von Stephen King, in der eine Kleinstadt von einem unheimlichen Nebel, in dem sich mörderische Kreaturen tummeln, befallen wird. Ein kleines Dörfchen an der Küste von Maine wird ohne Vorwarnung von einem unheimlichen Nebel heimgesucht, in dem sich mörderische Kreaturen tummeln. Einer bunt zusammengewürfelten Truppe von Überlebenden gelingt es, sich in einem Supermarkt zu verbarrikadieren. Erschwert wird die verzweifelte Situation durch die anwesende Mrs. Carmody, eine religiöse Fanatikerin, die den Angriff als Zorn Gottes wertet und dafür plädiert, den Allmächtigen mit einem Menschenopfer zu besänftigen. Als immer mehr Menschen sterben, schlägt die Stimmung zu ihren Gunsten um. Pressestimmen - Ein fesselnder, handwerklich versierter Horrorfilm nach einer Vorlage von Stephen King. Dem Regisseur gelingt ein vielschichtiger, verstörender Unterhaltungsfilm, der dem Genre neue kreative Impulse verleiht. film-dienst.kim-info.de
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 120 Bewertungen)
Ein bisschen mehr Hitchchock hätte dem Film gut getan! 3 von 5 Punkten Hier meine kurze Rezension, weil schon viel geschrieben wurde:
Ein bisschen mehr Hitchcock hätte dem Film gut getan, sprich: mehr durch weniger! Besonders die lächlichwirkende Splatterszene am Rolltor, zog den Film arg nach unten.
Ätzend auch die immer wieder gewendeten Dialoge, besonders die im Kassenbereich der Supermarktes. Da hätte man am Dialogdrehbuch ordentlich feilen müssen. Auch hier, mehr durch weniger.
Alles im allem versuchte man den Faden weiterzudrehen, den Spielberg in KAMPF DER WELTEN aufnahm, also die Verzweiflung und die daraus resultierende Hysterie einer Gesellschaft.
Der Faden wurde aber oft durch B-Movie Darstellung einiger Schauspieler und etwas billig wirkende Spezialeffekte überdreht. Schade!
Versöhnliche 3 Sterne, da die Hoffnungslosigkeit des Schlusses mich stark überrascht hat!
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Stephen King's Der Nebel Thomas Jane, Marcia Gay Harden, Laurie Holden, Toby Jones, Jeffrey DeMunn DVD, 2. Oktober 2008 Verkaufsrang: 2732 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DER NEBEL
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Anfang echt gut, aber dann klischeebeladen und effektlastig! 3 von 5 Punkten Anscheinend müssen heute alle Horrorfilm von F/X leben, sonst sind sie wohl nicht gut. Angeblich wollte Regisseur Darabont seinen Film an die Science-Fiction und Horrorfilme der 50er Jahre anlehnen. Aber obwohl anfangs wirklich gut entwickelt und mit einem soliden Aufbau eines Spannungsbogens, verfällt der Film zu sehr in eine Klischeekiste und obwohl am Schluss mal wieder das Gute (wie man's nimmt) siegt (??) ist das Ende sehr, sehr bitter, wenn nicht sogar ein wenig geschmacklos.
Absolut obernervig ist aber die Tante die predigt Gott will die bestrafen die ihn verhöhnt und verachtet haben, auch die blöden Hillbillies erfüllen mal wieder das Klischee der Macho-Rednecks, die schnell eines besseren belehrt werden und einen größenwahninnigen Quoten Teenie am Anfang muss es auch unbedingt geben.
Warum dann 3 Sterne, Thomas Jane spielt sehr gut, wenn er einem am Schluss durchaus leid tut. Aber das typische Happy-End ist wohl passé, sondern ein bitterer Nachgeschmack muss wohl bleiben, denn schliesslich sehen wir einen Horrorfilm und das ist genau das was Mr. Drayton erlebt, den blanken Horror, mit den üblichen Lagern, vielen (teilweise guten) Specialeffects, erstaunlich viel Kunstblut und den wie oft angesprochenen ewigen Klischees.
Mitteldaumen!
Kleine unterschätzte Genreperle, die vielleicht in Jahren als echter Klassiker gewürdigt wird.... 5 von 5 Punkten Frank Darabont mit seiner vierten Stephen King Adaption: Seine beiden Filme "Die Verurteilten" und "Green Mile" haben ja inzwischen Klassikerstatus und zählen mit zu den besten Gefängnisfilmen, die je gemacht wurden.
"Der Nebel" spielt zu einem grossen Teil auch in einer Art Gefängnis, es ist der Supermarkt des kleinen Örtchen Castle Rock in Maine. Dorthin verschanzen sich nämlich einige Überlebende einer vielleicht vom Militär verursachten Katastrophe, die am frühen Morgen aus heiterem Himmel kam: Nebel, der von Tieren oder Monstern, auf jeden Fall "was Bösem" belebt wird. Was immer es auch ist: Es ist feindlich gesinnt und tötet. Und das Kaufhaus bietet wohl nur vorübergehend einen trügerischen Schutz, weil man die Türen geschlossen hat...draussen ist dieser Nebel...überall.
Es wird damit wohl zwingend notwendig, dass diese relativ grosse Gruppe unterschiedlicher Menschen in dieser Notsituation entweder gemeinsam nach Lösungen sucht oder sich spaltet.
Vor allem dann wenn noch eine religiöse Fanatikerin (Marcia Gay Harden in einer bösartigen, bigotten Performance, im Vergleich zu ihrer Mrs. Carmody ist Carries Filmmutti noch harmlos) ausser Kontrolle gerät...und sich die Frage stellt, ob es nicht erträglicher ist, sich draussen gefrässigen Mutantenkäfern, einer Spinnenarmada oder Monsterkraken zu stellen.
Natürlich braucht diese Story einen Helden David Drayton (Thomas Jane) mit seinem Sohn Billy rein zufällig wegen seinem streitsüchtigen Nachbarn in diesem Supermarkt.
Der Film erinnerte mich in seiner Machart positiv an alte Klassiker des SF-Genres wie "Die Dämonischen", "Das Ding aus einer anderen Welt" oder die Jack Arnold 50er Filme..."Der Nebel" ist ebenso fesselnd, etwas naiv und unheimlich, daher wohltuend altmodisch, verleiht jedoch diesem Motiv besonders am Ende neue kreative und sehr progressive Impulse.
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Amazing Grace [UK IMPORT] Ioan Gruffudd, Romola Garai, Benedict Cumberbatch, Albert Finney, Michael Gambon DVD, 6. August 2007 Verkaufsrang: 5731 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
4 sterne kino mit tendenz zu drei sternen 4 von 5 Punkten michael apteds blick auf william wilberforce und seinen kampf gegen die abschaffung des sklavenhandels ist ein eher konventionelles "biopic" geworden, das vor allem wohl wegen des heheren themas gefällt, aber nicht alle klischees und untiefen zu umschiffen vermag, stellenweise zu bemüht und etwas kraftlos wirkt.
es mangelt nicht an den fürs britische kino typischen, gediegenen aufnahmen von schönen menschen aus schönen häusern in schönen landschaften. die am filmen beteiligten handwerklichen departments haben ordentliche arbeit geleistet, ausstattung, kostüme, perrücken und maske sitzen super (naja, die "leading lady" ist vielleicht etwas zu modern angehaucht). die dialoge sind nicht so tiefgründig und ausgefeilt wie in beispielsweise "john adams", jedoch sind einige herrliche, typisch insulare gags dabei, was immerhin zu einem sympathischen grundtenor beiträgt.
so richtig reißt es aber erst das um den soliden ioan gruffudd herum gecastete, glänzende darstellerensemble heraus. wenn michael gambon als charles fox mit einer perrücke auf dem kopf, die aussieht wie der wischmop in albert finneys alias john newtons hand, auf einer sitzung der sklavereigegner auftaucht, dem überraschten wilberforce ein "großer gott!" entschlupft und fox rotztrocken antwortet: "naja, fast.", dann glaubt man ihm das auch ;o). ähnlich exzellent: benedict cumberbatch als primeminister william pitt. ganz zu schweigen von der unmenge weiterer gut aufgelegter mimen, wie romola garai, rufus sewell, ciarán hinds, toby jones, sylvestra le touzel um nur einige zu nennen.
zu dem englischen o-ton gibt es untertitel, einen audiokommentar des regisseurs und seines hauptdarstellers, ein (etwas trivialisierendes) musikvideo, trailer und ein featurette zu dem lied: "amazing grace: how sweet the sound".
alles in allem: ehrenwert, aber nicht großartig. |
Kaltes Blut - Auf den Spuren von Truman Capote Toby Jones, Sandra Bullock, Gwyneth Paltrow DVD, 21. Dezember 2007 Verkaufsrang: 27164 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kaltes Blut - Auf den Spuren von DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
capote gegen capote 5 von 5 Punkten Auch wenn ich ein Fan von Seymour Hoffman bin, lief mir beim Schauen von "Capote" eine Gänsehaut über den Rücken - Hoffman war für mich überzogen, seine Stimme im Original ein Albtraum. Auch die Art, wie "Capote" erzählt wurde hat mir überhaupt nicht gelegen. Dann erfuhr ich, daß parallel "Infamous" (deutsch "Kaltes Blut") gedreht wurde und las, wer alles mitspielt. Und - Hand aufs Herz - dieser Film hat alle Oscars verdient.
Genial trifft es am besten - der Erzählstil, die Schauspieler, die Art und Weise in der Capote dargestellt wird, der Humor, die Bitterkeit und Grausamkeit. Hier ist eine Perle ganz anonym in der Filmwelt untergegangen, weil ein mehr gepushter Film mit demselben Thema sich vorgedrängelt hat.
Wer auch immer die Chance hat, sollte den Film sehen und wenn es geht auf Englisch. Ich habe mir ihn erst ausgeliehen, dann gekauft - auch wenn ich nicht glaube, daß ich ihn noch einmal sehen werde, so will ich ihn da haben, und wenn jemand über Capote spricht, bekommt er den Film in die Hände gedrückt. Respekt muß sein.
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Weill, Kurt - Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Gwyneth Jones, Roy Cornelius Smith, Wilbur Pauley, Catherine Malfitano, Jerry Hadley DVD, 19. März 2001 Verkaufsrang: 42507 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eiserne Lady unterstützt Prostitution und Alkoholkonsum 4 von 5 Punkten Ich habe alle Vorstellungen der Salzburger Produktion von "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" gesehen, und bin der Meinung, dass die vorliegende Aufzeichnung einen sehr guten Eindruck dieser Theaterproduktion vermittelt. Ich persönlich fand die Regiearbeit von Peter Zadek sehr interessant. Es gab unkonventionelle, neue Ideen, gleichzeitig blieb Zadek absolut werktreu. Vielleicht hätte man Brecht "schärfer" inszenieren können, zuweilen mehr Mut zur Häßlichkeit zeigen können. Andererseits waren die Salzburger Festspiele wohl auch froh, ihrem Publikum ein ohnehin sehr gesellschaftskritisches Werk in einer ästhetischen Version präsentieren zu können. So wurde die Produktion angenommen, und war auch ein wirtschaftlicher Erfolg. Jerry Hadley als Jimmy Mahoney war der Star des Abends. Darstellerisch und stimmlich eine Idealbesetzung! Wie er als einziger Bewohner von Mahagonny dem Sittenverfall widersteht, und seinen Werten treu bleibend in den Tod geht - großartig! Catherine Malfitano als Jenny Smith hat mir auch sehr gut gefallen, und hat ehrlich überzeugt - obwohl sie streng genommen der Rolle längst entwachsen ist. Die Rolle der Witwe Begbick war in dieser Inszenierung nicht als Puffmutter, sondern eine Art Maggie Thatcher, demnach als emotional verarmte, eiserne Lady, die für Geld eine ganze Stadt in den moralischen Ruin treibt, gezeichnet - was einige Kritiker sehr irritierte. Gwyneth Jones, die einst gefeierte Wagner- und Strauss Heroine bewies einmal mehr ihren Mut, und gab auch in dieser ungewöhnlichen Rolleninterpretation ihr bestes. Besonders überzeugend fand ich die Bestzungen der kleineren Partien. Roy Cornelius Smith als "Fatty" - ein liebenswertes Schlitzohr. Stimmlich prägnant und sehr authentisch im Ausdruck. Wilbur Pauley als Moses, Dale Duesing als Bill und Harry Peeters als Joe - alle in höchstem Maße rollendeckend. Dennis Russel Davies hat schwungvoll dirigiert, nicht zu opernhaft, sondern die Jazz-Passagen betonend. Zudem sehr sängerfreundlich! Insgesamt finde ich die vorliegende Aufnahme sehr ansprechend. Einziger Wermutstropfen ist die Bildregie. Gar nicht typisch für Brian Large, ein Genie der Bildregie, die anhaltenden Großaufnahmen der Sänger. Diese rauben einigen Szenen den Pfiff, da sie die Interaktion zwischen den Protagonisten nicht widergeben. Da wünschte ich zuweilen eine andere Perspektive.
Im wesentlichen gelungen 4 von 5 Punkten Ein mustergültige Inszenierung aus Salzburg. Glanzvolle Stimmen, hervorragende Darsteller, vor allem Jerry Hadley. Gwyneth Jones und Catherine Malfitano überzeugen nicht so recht. Die anderen Darsteller und der Chor brillieren, ohne dass Weill und Brecht zu kurz kommen. |
American Gun James Coburn, Virginia Madsen, Barbara Bain, Alexandra Holden, Ryan Locke DVD, 15. September 2003 Verkaufsrang: 61143
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr bewegend 5 von 5 Punkten Ich wußte nicht wirklich, was mich erwartete, als ich den Film das erst Mal sah. So hatte ich keine großen Erwartungen, die letztlich hätten enttäuscht werden können. Der Film lebt von James Coburns Darstellung eines Mannes, der seine Tochter auf so schreckliche Weise verloren hat. Dabei schleicht er sich förmlich als gebrochener Mann durch die Handlung. Ebenso großartig ist Barbara Bain als trauernde Mutter, die jedoch ihren eigenen Weg sucht, mit der Tragödie fertig zu werden. Das Ende ist ein wenig überraschend ... jedoch nicht zu überraschend, wenn man zuvor sehr aufmerksam auf die Dialoge geachtet hat. Insgesamt halte ich den Film für 100%ig sehenswert - nicht nur, weil es James Coburns letzter Film war. |
Bedazzled [UK IMPORT] Elizabeth Hurley, Brendan Fraser, Frances O'Connor, Orlando Jones, Toby Huss DVD, 2. August 2004 Verkaufsrang: 68893 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen. Brendan Fraser spielt die Hauptrolle in Teuflisch: Elliot, einen von allen Kollegen verschmähten Büroangestellten, der sich nach Alison (gespielt von Frances O'Connor aus Mansfield Park) verzehrt, eine Mitarbeiterin, die kaum von seiner Existenz weiß. Als er so dahin sagt, dass er seine Seele für Alison hergeben würde, erscheint der Teufel (Elizabeth Hurley) und bietet ihm sieben Wünsche im Austausch dafür. Elliot zweifelt zunächst, doch aus lauter Verzweiflung willigt er ein. Unglücklicherweise räumt jeder seiner Wünsche dem Teufel einiges an Auslegungsspielraum ein. Als er darum bittet, reich und mächtig zu sein, verwandelt ihn der Teufel in einen Drogenbaron, der von allen Seiten bedrängt wird. Als er sich wünscht, ein erfolgreicher, begabter Autor zu sein, fügt der Teufel dem ganzen noch einen männlichen Liebhaber hinzu. Die Ausgangsituation und die Episoden sind clever, auch wenn sich Teuflisch nicht auf die Suche nach Antworten auf wahrhaftige moralische oder theologische Fragen begibt und etwas weniger Biss hat als das Original (Mephisto '68) mit Dudley Moore (Arthur) und Peter Cook (Dotterbart). Doch bietet der Film mehr komödiantisches Material, als Fraser in früheren Rollen (George aus dem Dschungel) erhielt. Fraser zeigte in Gods and Monsters, dass er auf dramatischem Gebiet sogar neben jemandem wie dem britischen Akteur Ian McKellen (X-Men) bestehen konnte. Und er hatte durchgehend erfreuliche Auftritte, sowohl in amüsanten (Die Mumie als auch weniger amüsanten Filmen (Dudley Do right). Teuflisch mag Fraser nicht unbedingt mehr Einfluss im Filmgeschäft einbringen, aber seinen Fans gibt es etwas zum Lachen. O'Connor ist durchweg sympathisch in ihrer größtenteils ernsthaften Rolle, und Hurley füllt ihre Rolle ebenso gut aus wie eine ganze Reihe enthüllender Kleider. Ein sehr vergnügliches Stück leichter Unterhaltung. -Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
Wenn man alle Wünsche erfüllt bekommt 5 von 5 Punkten Eliot ist ein totaler Looser, hat überhaupt keine Freunde, und in seiner Arbeit meiden ihn seine Kollegen, weil er so entsetzlich nervt. Und unglücklich verknallt in seine Arbeitskollegin Alison ist er auch noch. Damit ist er das gefundene Fressen für Teufelin Liz Hurley. Ehe Eliot es sich versieht, hat er schon den Vertrag unterzeichnet, in dem er gegen die Erfüllung von 7 Wünschen seine Seele verkauft. Den ersten Wunsch verplempert er gleich mit einem Hamburger und einer Cola, doch beim nächsten Wunsch wird Eliot schlauer: reich, mächtig und mit Alison verheiratet möchte er sein. Prompt wird ihm der Wunsch erfüllt: Eliot lebt als stinkreicher Drogenboss auf einer traumhaften Hazienda, an seiner Seite als Ehefrau Alison. Natürlich ist an der Erfüllung eines Wunsches durch den Teufel auch immer ein Haken. Ehefrau Alison hat ein Verhältnis mit dem Hauslehrer und auf der Hazienda bricht ein Drogenkrieg aus, dem Eliot in letzter Sekunde entfliehen kann. Zu dumm, dass auch jeder weitere Wunsch mit gewaltigen Haken belastet ist. Großartig in der Rolle des Eliot ist Brendan Frazer. Ein toller wandelbarer Schauspieler, der genauso als Drogenboss, als smarter, eloquenter Buchautor, als sensibles Weichei und Frauenversteher oder als Ex-Präsident der Vereinigten Staaten besticht. Und als nervender Eliot kommt Brendan Frazer auch völlig überzeugend rüber. Und Liz Hurley als Teufel(in) ist ebenfalls große Klasse. Der Film ist ein lustiger Spaß. Das Ende finde ich auch gelungen. Durch mehr Glück als Verstand kommt Eliot aus dem Vertrag raus und findet auch ohne Teufelswerk die Frau, die zu ihm passt. Ein Film muss ja nicht immer den totalen Anspruch haben. Ein guter, phantasievoller Unterhaltungsfilm, nicht zu oberflächlich und mit tollen Hauptdarstellern.
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Elizabeth I [UK IMPORT] Jeremy Irons, Barbara Flynn, Helen Mirren, John McEnery, Diana Kent DVD, 17. April 2006 Verkaufsrang: 54737 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
The Queen 4 von 5 Punkten Der für Channel 4 produzierte Zweiteiler über die reiferen Jahre Elizabeths I. überzeugt durch hervorragende Schauspielleistungen, ein sehr gutes Drehbuch und eine opulente Ausstattung (tolle Kostüme!). Die beiden Teile haben zusammen eine Spielzeit von etwa 3 1/2 Stunden, dazu gibt es auf der DVD Zusatzfeatures über deleted scenes und visionary effects (letzteres ist eher verzichtbar).
Der Film behandelt die Regierungszeit von Elizabeth ab etwa 1580: es geht um das Heiratsbündnis mit Anjou, die Komplotte im Namen von Mary Queen of Scots, den Angriff der spanischen Armada und die Frage, wer der "Virgin Queen" auf den Thron folgen soll. Im Vordergrund stehen aber Elizabeths Beziehungen zu ihren "Favoriten" - im ersten Teil Robert Dudley, Earl of Leicester (Jeremy Irons, der für diese Rolle zu Recht den Golden Globe bekam), im zweiten Teil Robert Devereux, Earl of Essex (Hugh Dancy). Mirren stellt die Gefühle und Gewissenskonflikte der Königin sehr glaubwürdig und packend dar - wie ein Teenager freut sie sich z.B. über die Aufmerksamkeiten von Devereux und merkt in ihrer Verliebtheit zu spät, wie gefährlich es ist, einem unzuverlässigen, impulsiven Ehrgeizling so viel Macht zu geben.
Der Film geht mit historischen Fakten sorgsam um - es wurde zwar ein Treffen zwischen Elizabeth und Mary Stuart eingebaut, das aber als so geheim dargestellt wird, dass es sogar so stattgefunden haben könnte. Bei der Hinrichtung Mary Stuarts stimmen alle Details. Die Sprache wurde ein bisschen der des 16. Jahrhunderts angenähert, was aber meiner Meinung nach nie theatralisch oder künstlich wirkt, sondern das Zeitkolorit unterstreicht, ohne dabei die Verständlichkeit zu beeinträchtigen. Die Schauplätze wurden von meinen Mitrezensenten zu Recht kritisiert. Manchmal merkt man den Gebäuden an, dass sie im Computer generiert wurden. Und ja, die Hinrichtungen sind eine ziemlich blutige Angelegenheit, aber das ist keine sinnlose Gewaltdarstellung und kann meines Erachtens auch ruhig so grausam gezeigt werden, wie es eben war.
Alles in allem ein sehr stimmungsvolles und spannendes Drama für historisch Interessierte und Fans großer britischer Schauspielkunst.
die queen - in der hauptrolle... helen mirren 3 von 5 Punkten bei dieser verfilmung der regentschaft elizabeth I. handelt es sich sicher um die most sophisticated lizzy, die je auf irgendeiner leinwand/mattscheibe zu sehen war.
die dialoge sind zumeist ausgefeilt, spitzzüngig und fussen zum teil auf von elisabeth überlieferten versen. die schauspieler sind - wenn auch nicht alle (emmy) preisgekrönt, so doch durch die bank stark und spielen überaus elegant auf. man vergleiche an dieser stelle nur mal hans mathesons essex mit dem von hugh dancy.
die kostüme sind eine wahre pracht und augenweide und helen mirren eindeutig der "star", unterstützt von eben hugh dancy, jeremy irons, patrick malahide, ian mcdiarmid und dem immer wunderbaren toby jones.
aber - und ein aber muss nun kommen - die ganze wortgewandheit mündet mitunter im geschwätzigen und - wie auch von meinem vormann angemerkt - melodramatischen und geht zu lasten der spannung. irgendwann hat man einfach keine lust mehr auf die kleinen scharmützel, posen und eingeschnapptheiten zwischen elizabeth und ihrem dudley.
da offensichtlich alles geld für die kostüme ausgegeben wurde, konnte nicht an originalschauplätzen in england gedreht werden. so sieht man beispielsweise der bulligen burg, in der das (fiktive) treffen von maria stuart und elizabeth stattfindet durchaus den landestypischen - litauischen - charakter an. fotheringhay zumindest sieht anders aus. weiterhin sind die computeranimierten einblendungen der elisabethanischen bauten nicht gelungen und stören bisweilen das sonst so pompöse bild.
weiterhin wird die gediegene stimmung durch unverhältnismäßig harte gewaltdarstellungen durchbrochen. so weidet sich die kamera genüßlich daran, wie der scharfrichter in den innereien der - noch - lebenden delinquenten umherwühlt. auch wenn dies durchaus legitim den krassen gegensatz der epoche, die durch elizabeths lange herrschaft und die daraus resultierende, relative (!) innere ruhe eine rege entwicklung und verfeinerung des geisteslebens hervorrief, jedoch trotz allem mit gewissenlosesten, als "mittelalterlich" verschriehenen folter- und verschwörungsmethoden und religiösen auseinandersetzungen zu kämpfen hatte, verdeutlichen soll. das ist mir an dieser stelle doch eine spur zu blutrünstig. und ich sehe mir mit vorliebe tarantino filme an...
die box enthält 2 dvds mit englischer tonspur in stereo. dazu gibt es deleted scenes und ein feature zu ausgerechnet DEN cgi-bearbeitungen.
Packend, aber manchmal zu theatralisch 4 von 5 Punkten Nach der Darstellung der englischen Königin Charlotte in "The madness of King George" und vor der mit dem Oscar ausgezeichneten Darstellung der englischen Königin Elizabeth II gab Helen Mirren 2005 in diesem period drama die Rolle einer weiteren englischen Königin, Elizabeth I, neben Queen Victoria sicherlich die bekannteste englische Königin.
Dieses period drama (ausnahmsweise mal nicht von der BBC, sondern für die US-amerikanische HBO) erzählt im Vergleich zum großartigen "Elizabeth"-Film mit Cate Blanchett in der Hauptrolle die Lebensgeschichte einer etwas reiferen Elizabeth I, wobei es in beiden Filmen einige Handlungsstränge gibt, die sich sozusagen überschneiden. Während der Kinofilm "Elizabeth" sich auf die frühen Regierungsjahre Elizabeths beschränkt, geht dieser fürs Fernsehen gedrehte Zweiteiler zeitlich etwas weiter bis zum Tod der Regentin und behandelt auch ihren Konflikt mit Maria Stuart und die sogenannte Essex-Verschwörung. Die Handlung setzt ungefähr 20 Jahre nach Elizabeths Thronbesteigung ein.
"Elizabeth I" ist ein biopic, das sicherlich jeden Fan der (BBC) period dramas in Entzücken versetzen dürfte. Die Ausstattung ist als gelungen zu betrachten, wenn die Schlösser auch nicht gerade besonders englisch wirken (gedreht wurde in Litauen), die Kostüme sind jedoch prächtig und detailverliebt. Mitunter hatte ich beim Anschauen jedoch das Gefühl, eher einer Theateraufführung beizuwohnen als einem Spielfilm, da die Kulissen (rote Glasfenster etc.) ab und an ein wenig sehr theatralisch rüberkommen. Gleiches gilt leider auch für so manche Dialogzeile, die manchmal arg melodramatisch rüberkommt. Sicherlich kann man von Personen der Renaissance nicht erwarten, daß sie wie heutige Menschen reden, einiges wirkt jedoch zu melodramatisch und theatralisch und somit leider nicht immer unbedingt glaubhaft.
Grandios und absolut glaubhaft ist jedoch die Besetzung der Hauptrollen. Helen Mirren gibt eine großartige Elizabeth I, die vor allem im zweiten Teil immer mehr gewinnt und eine wunderbare Charakterstudie der englischen Königin abliefert. Jeremy Irons als Earl of Leicester harmoniert wunderbar mit Helen Mirren, man sieht ihm richtig an, wie er sich einerseits von Elizabeth angezogen fühlt und sie liebt, sie aber auch andererseits betrügt und verrät. Hugh Dancy als Earl of Essex ist ebenfalls großartig und herrlich durchtrieben und man möchte Elizabeth so manches mal zurufen "Jetzt guck Dir doch mal diesen Knaben genauer an! Der liebt dich nicht, der tut nur so!" In den Nebenrollen überzeugen bekannte Darsteller wie Patrick Malahide ("Victoria & Albert") und Ian McDiarmid ("Charles II. The power and the passion").
Alles in allem ist "Elizabeth I" ein großartiges Drama mit (leider) einigen Längen im ersten Teil, die jedoch der fulminante zweite Teil wieder rausreißt. Historisch genauer als der Kinofilm "Elizabeth" kann ich dieses biopic jedem empfehlen, der sich ein wenig intensiver mit dem Leben der "virgin queen" beschäftigen möchte! |
American Gun James Coburn, Virginia Madsen, Barbara Bain, Alexandra Holden, Ryan Locke Videokassette, 15. September 2003 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr bewegend 5 von 5 Punkten Ich wußte nicht wirklich, was mich erwartete, als ich den Film das erst Mal sah. So hatte ich keine großen Erwartungen, die letztlich hätten enttäuscht werden können. Der Film lebt von James Coburns Darstellung eines Mannes, der seine Tochter auf so schreckliche Weise verloren hat. Dabei schleicht er sich förmlich als gebrochener Mann durch die Handlung. Ebenso großartig ist Barbara Bain als trauernde Mutter, die jedoch ihren eigenen Weg sucht, mit der Tragödie fertig zu werden. Das Ende ist ein wenig überraschend ... jedoch nicht zu überraschend, wenn man zuvor sehr aufmerksam auf die Dialoge geachtet hat. Insgesamt halte ich den Film für 100%ig sehenswert - nicht nur, weil es James Coburns letzter Film war. |
A Harlot's Progress Toby Jones, Nicholas Rowe, Adam Levy, John Castle, Geraldine James DVD, 14. Januar 2008 Verkaufsrang: 65467 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
| The Mist [UK IMPORT] Thomas Jane, Marcia Gay Harden, Laurie Holden, Andre Braugher, Toby Jones DVD, 10. November 2008 Verkaufsrang: 89957 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Labyrinth/Krull [UK IMPORT] David Bowie, Jennifer Connelly, Toby Froud, Ken Marshall, Lysette Anthony DVD, 6. Oktober 2008 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
| The Mist [UK IMPORT] Thomas Jane, Marcia Gay Harden, Laurie Holden, Andre Braugher, Toby Jones DVD, 10. November 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Infamous [UK IMPORT] Toby Jones, Sandra Bullock, Daniel Craig, Gwyneth Paltrow, Sigourney Weaver DVD, 4. Juni 2007 Verkaufsrang: 59206 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| The City Of Ember [UK IMPORT] Toby Jones, Martin Landau, Bill Murray, Tim Robbins, Harry Treadaway DVD, 23. Februar 2009 Noch nicht veröffentlicht
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