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| DVDs: William Collier jr. | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Der kleine Cäsar Edward G. Robinson, Douglas Fairbanks jr., William Collier jr. DVD, 25. Februar 2005 Verkaufsrang: 6975 Warner Home Der kleine Cäsar, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.02.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Stilechter Klassiker des alten Gangsterfilms 5 von 5 Punkten Am 16. Januar 1920 trat der 18. Zusatz zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika endgültig in Kraft und verbot jegliche Herstellung und Vertrieb alkoholischer Getränke. Lange Jahre dieser Prohibition vergingen, bevor das umstrittene und ungeliebte Gesetz im Dezember 1933 unter Präsident Franklin D. Roosevelt endlich wieder aufgehoben wurde. 14 lange Jahre, in denen ausufernde Bandenkriminalität mit Erpressung und Mord ein ganzes Land beherrschten. Der große Börsenkrach von 1929 führte schließlich zu Bankrott, Entlassungen, Massenarbeitslosigkeit und tiefer Depression.
An dieser Ära kam auch Hollywood nicht vorbei, und so entstand vor jenem Hintergrund zu Beginn der 1930er Jahre eine neue Art des harten Gangsterfilms. Die nahezu zeitgleich entstandenen Klassiker DER KLEINE CÄSAR (1930) sowie DER ÖFFENTLICHE FEIND (1931) zählen bis heute zu den Urvätern dieses Subgenres. Sowohl für Edward G. Robinson, als auch für den jungen James Cagney begründeten die charismatischen Rollen brutaler Unterweltbosse den späteren Weltruhm.
DER KLEINE CÄSAR entstand nach der gleichnamigen Novelle von William Ripley Burnett, beschreibt in Anlehnung des berühmten Chicagoer Gangsterboss Al Capone den Werde- und Untergang des skrupellosen Cäsar Enrico Bandello. Der damals noch recht unbekannte Edward G. Robinson brilliert hier überzeugend in der Titelrolle. An seiner Seite agieren routiniert u.a. Douglas Fairbanks jr. als Joe Massara, George E. Stone als Otera, Stanley Fields als Sam Vettorio und Thomas Jackson in der Rolle des hartnäckigen Polizisten Flaherty.
Die Bildqualität der DVD erscheint dem Alter des Films entsprechend. Der Scharzweiß- Kontrast ist recht gut, das Bild wechselt jedoch häufig zwischen kaum bis stark verrauschten Sequenzen. Die deutsche Tonspur klingt minimal dunkel, ansonsten aber sauber und gut verständlich. Es handelt sich dabei um die ZDF- Synchronisation aus dem Jahre 1970. Der unvergessene deutsche Schauspieler Günter Strack lieh Edward G. Robinson hier seine markante Stimme. Den im Original etwas nölenden Robinson imitierte Strack mit absoluter Perfektion. O- Ton Freunde müssen sich hingegen mit einer recht verrauschten und ziemlich dünn klingenden englischen Tonspur zufrieden geben. Aber die ist ja auch nunmehr stolze 76 Jahre alt.
Fazit: DVD mit umfangreichen Specials. Wer Freude hat an alter amerikanischer (Film) Geschichte, wird mit DER KLEINE CÄSAR stilecht bedient. Für alle Cineasten des Genres ist der Streifen ohnehin ein Pflichtkauf.
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