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| DVDs: Beat Takeshi Kitano | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Gohatto [UK IMPORT] Ryuhei Matsuda, Shinji Takeda, Tadanobu Asano, 'Beat' Takeshi Kitano, Masato Ibu DVD, 24. Februar 2003 Verkaufsrang: 44786 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Japan im 19. Jh. 5 von 5 Punkten Ich als Dissertant der Japanologie mit Schwerpunkt der ehemaligen japanischen Kaiserstadt Kyoto und der Polizeitruppe namens "Shinsengumi" im 19. Jh. kenne diesen Film aus Japan, wo ich ihn mir im Original angesehen habe. Vordergründig in diesem Film sind die sexuellen und attraktiven Beziehungen unter Männern während der Meiji-Restoration, in der der amtierende Kaiser Meiji versucht, die Macht des Landes vom Shogun zu entreißen. Diese Art von Beziehung mag für unsere Vorstellung im Westen befremdlich wirken, aber in Japan war sie unter dem Samuraistand sogar üblich! In "Gohatto" tritt der junge Okita Soji der Shinsengumi bei, um für seine Überzeugung zum Shogun und Kyoto zu kämpfen. Dabei erregt er die Aufmerksamkeit des Anführer der Shinsengumi, Hijikata Toshizo. Inmitten einer reinen Männerwelt ist es nicht so abwegig, Beziehungen untereinander zu haben, vor allem weil die Shinsengumi ein Gesetz zu befolgen hatten: nicht zu heiraten. Demzunach durften sie auch keine Frauen lieben, außer Kurtisanen. Wer jedoch eine dauerhafte Beziehung mit einer Frau hatte, musste Selbstmord wählen. Grausame Gesetze in einer grausamen Zeit, aber die gab es überall. Ich finde es von Kitano Takeshi bewunderswert und mutig, so einen Film zu produzieren, der mit einem Tabu bricht. Bedauerlicherweise starb der wahre Okita Soji mit 25 Jahren an Tuberkulose. Hijikata Toshizo starb während einer Burgbelagerung im Norden Japans. Alle Figuren im Film sind reale Figuren.
Männer unter sich... 4 von 5 Punkten Japan im Mittelalter: Ein neuer Schüler sorgt in einer Samurai-Kampfschule für Unruhe, denn seine Schönheit weckt das Begehren der Männer in der von Frauen abgeschlossenen Gemeinschaft. Der Neue wird zum Spielball der Macht und des sexuellen Verlangens anderer. Doch je mehr potentielle Verführer sich um den Neuen scharen, desto mehr gerät die Situation innerhalb und außerhalb der Schule außer Kontrolle, bis es zu mehreren Morden kommt... Nagisa Oshimas Spätfilm ist wunderschön fotografiert, eine wahre Augenweide. Der Japanunkundige Betrachter wird sich allerdings schwertun, die komplizierten gesellschaftlichen Regeln und Verhaltensweisen zu verstehen und die Beziehungen der Männer aus den Andeutungen zu entschlüsseln. Leider entgehen dadurch auch viele der komischen Elemente. Für Japan-Interessierte mit Vorkenntnissen aber sehr zu empfehlen. |
Gohatto [UK IMPORT] Ryuhei Matsuda, Shinji Takeda, Tadanobu Asano, 'Beat' Takeshi Kitano Videokassette, 24. Februar 2003 Verkaufsrang: 30024
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Japan im 19. Jh. 5 von 5 Punkten Ich als Dissertant der Japanologie mit Schwerpunkt der ehemaligen japanischen Kaiserstadt Kyoto und der Polizeitruppe namens "Shinsengumi" im 19. Jh. kenne diesen Film aus Japan, wo ich ihn mir im Original angesehen habe. Vordergründig in diesem Film sind die sexuellen und attraktiven Beziehungen unter Männern während der Meiji-Restoration, in der der amtierende Kaiser Meiji versucht, die Macht des Landes vom Shogun zu entreißen. Diese Art von Beziehung mag für unsere Vorstellung im Westen befremdlich wirken, aber in Japan war sie unter dem Samuraistand sogar üblich! In "Gohatto" tritt der junge Okita Soji der Shinsengumi bei, um für seine Überzeugung zum Shogun und Kyoto zu kämpfen. Dabei erregt er die Aufmerksamkeit des Anführer der Shinsengumi, Hijikata Toshizo. Inmitten einer reinen Männerwelt ist es nicht so abwegig, Beziehungen untereinander zu haben, vor allem weil die Shinsengumi ein Gesetz zu befolgen hatten: nicht zu heiraten. Demzunach durften sie auch keine Frauen lieben, außer Kurtisanen. Wer jedoch eine dauerhafte Beziehung mit einer Frau hatte, musste Selbstmord wählen. Grausame Gesetze in einer grausamen Zeit, aber die gab es überall. Ich finde es von Kitano Takeshi bewunderswert und mutig, so einen Film zu produzieren, der mit einem Tabu bricht. Bedauerlicherweise starb der wahre Okita Soji mit 25 Jahren an Tuberkulose. Hijikata Toshizo starb während einer Burgbelagerung im Norden Japans. Alle Figuren im Film sind reale Figuren.
Männer unter sich... 4 von 5 Punkten Japan im Mittelalter: Ein neuer Schüler sorgt in einer Samurai-Kampfschule für Unruhe, denn seine Schönheit weckt das Begehren der Männer in der von Frauen abgeschlossenen Gemeinschaft. Der Neue wird zum Spielball der Macht und des sexuellen Verlangens anderer. Doch je mehr potentielle Verführer sich um den Neuen scharen, desto mehr gerät die Situation innerhalb und außerhalb der Schule außer Kontrolle, bis es zu mehreren Morden kommt... Nagisa Oshimas Spätfilm ist wunderschön fotografiert, eine wahre Augenweide. Der Japanunkundige Betrachter wird sich allerdings schwertun, die komplizierten gesellschaftlichen Regeln und Verhaltensweisen zu verstehen und die Beziehungen der Männer aus den Andeutungen zu entschlüsseln. Leider entgehen dadurch auch viele der komischen Elemente. Für Japan-Interessierte mit Vorkenntnissen aber sehr zu empfehlen. |
Vernetzt - Johnny Mnemonic Keanu Reeves, Dolph Lundgren, Beat Takeshi, Dina Meyer, Ice-T Videokassette In den USA nannten Kritiker den Film "Johnny Moronic", was wenig schmeichelhaft ist. Moronic heißt nämlich nichts anderes als "geisteschwach". Traurig wird die Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass Cyberpunk-Guru William Gibson für diese Geschichte auch noch selbst das Drehbuch verfasst hat. Zuerst fragt man sich, warum absolut geheime Elektronikgeheimnisse ausgerechnet in dem Pflaumenhirn eines menschlichen Kuriers (Keanu Reeves) versteckt werden, der diese Infos über den Landweg von China nach New Jersey transportiert. Hätte es keine originelleren, weniger anfälligen Wege gegeben? Sicher, aber Vernetzt - Johnny Mnemonic ist im Endeffekt nur ein ganz normaler Thriller in einem futuristischen Design und mit einigen schicken Spezialeffekten. Alles in allem aber geht es Gibson und Regisseur Robert Longo nur um oberflächlichen Glanz und eine Cyberpunk-Atmopshäre. Und bei allen Schmährufen, die der Film über sich ergehen lassen musste: Auf diesem Sektor funktioniert er. Auch gibt der japanische Filmstar Takeshi Kitano (auch als Beat Takeshi bekannt, Hana-Bi) einen guten Bösewicht ab, wie die Besetzung überhaupt ungewöhnlich ist: Rapper Ice-T spielt einen Widerstandskämpfer, Dolph Lundgren einen durchgedrehten religösen Fanatiker, und auch Udo Kier ist in einer seiner üblichen Schurkenrollen zu sehen. Sie können den Film zwar auch nicht vor dem Absturz bewahren, die Fans der Gibson-Bücher aber werden sich zumindest an der Atmosphäre erfreuen. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein Superfilm... 5 von 5 Punkten .... für jeden der Matrix mochte. Zwar nicht ganz so viel Action, aber für Leute die Endzeitstimmung wie bei Matrix oder Blade Runner mögen ein absolutes MUSS.
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