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| DVDs: Asuka Kurosawa | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
A Snake of June - Rinkos Geheimnis Asuka Kurosawa, Yuji Kotari, Shinya Tsukamoto DVD, 4. Oktober 2004 Verkaufsrang: 44011
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Verstörendes Meisterwerk 5 von 5 Punkten Frage: Muß ein Film massenhaft nacktes Fleisch zeigen, um eine erotische Atmosphäre zu erzeugen? Nachdem ich "A Snake Of June" sah, muß ich konstatieren: Definitiv nicht!
Zur Handlung des Films von Shinya Tsukamoto: Die unglücklich mit dem wesentlich älteren und unter krankhaftem Putzwahn leidenden Shigehiko verheiratete Rinko arbeitet bei der Telefonseelsorge. Von einem ihrer suizidgefährdeten Klienten bekommt sie eines Tages heimlich geschossene Fotos zugeschickt, die sie in verfänglichen Situationen zeigen. Der Erpresser zwingt sie, ihre bisher verborgen gehaltenen Fantasien in der Öffentlichkeit auszuleben. Rinko, die zudem ihre Brustkrebserkrankung vor ihrem Mann zu verheimlichen sucht, muß auf die Forderungen eingehen, die immer bizarrer werden...
Die Fotografenszene im Regen ist das Erotischste, was ich seit langem in einem Film gesehen habe und dies, wie bereits erwähnt, ohne allzu viel der Kameraoptik preiszugeben. Dieser Film ist sicherlich nichts für jedermann, Voyeure mögen sich enttäuscht abwenden, Frauen die Dominanz von Männerfantasien bemängeln. Trotzallem ist Tsukamoto (der den todkranken Erpresser spielt) ein Meisterwerk in stark blaustichiger schwarz-weiß-Optik gelungen. Die Handlung des Films wird immer wieder von surrealistischen Momenten unterbrochen, für die Japans Enfant terrible bekannt ist. So lässt der Regisseur den Zuschauer verstört zurück, verpflichtet, sich ein eigenes Urteil zu bilden.
Besonders beeindruckend die darstellerische Leistung der Theaterschauspielerin Asuka Kurosawa als Rinko. Unbedingt ansehen!
Snake of June - wegen Rezensionen gekauft 3 von 5 Punkten Genre: Erotik Drama, DVD Produktgestaltung: 1/5 Synchronisation: 2/5 Erotik: 2/5 Spannung: 3/5 Witz: 3/5 Gewalt: 3/5 Story: 3/5 Umsetzung: 4/5 Musik: 2/5 (23/45) FSK ab 16 halte ich fuer sinnvoll Zu zweit an einem lauschigen Abend haben wir den Film geguckt, und es war schnell klar, hier werden Maennerfantasien gezeigt. Die Scenen machen schon ein wenig lust, und auch neugierig. Doch die erste unerwartete Wandlung im Film laesst gerade hoffen dass tiefsinniges folgt,... doch ... nein. absurde Traum und Gewalt Scenen draengen sich in den Vordergrund ohne die Handlung voranzutreiben. Man mag da nun nach Bild Metaphern suchen und interpretieren, doch der Film ist kein Murakami Buch und das Ende laesst den Zuschauer im kalten Regen stehen. Ein quasi Ende gut ist alles gut, mit kleinen verlusten. Enttaeuschend war das ebend diese Gewaltszenen den ansonsten ruhigen Film zu einer art 'Hurtz'-Kunst degradierten. Deswegen nur 3 Sterne obwohl mich die Umsetzung und das Thema sehr angesprochen und zum nachdenken angeregt hat. Denn dass ist das Positive am Film, man kann spaeter zusammen darueber Raetseln. Der Film ist jedoch fuer Liebhaber des Regisseurs, sicherlich ein muss. Menschen die dem Hang der Japaner fuer 'Overacting' nichts abgwinnen koennen sind falsch bedient. DAS IST KEIN HOLLYWOOD FILM ;) Erotik fuer zwei (mit ebendsoviel Charme und Witz) die ich eher empfehlen wuerde: Secretary
Tsukamoto at it`s best 5 von 5 Punkten Der jp Director Tsukamoto ist wohl meist nur durch seine Werke "Tetsuo 1+2" + "Tokyo Fist" bekannt .... nachdem er am Anfang seiner Karriere mehr dem Experimentellen Underqround Kino verhaftet war ( er ist wohl der einzige Regisseur bei dem mir der Musik Begriff Industrial für seine Filme einfällt ) hat er mit Bullet Ballet, Gemini und Snake of June gezeigt das er auch richtig gute Storys in seine genialen Bildfolgen einbauen kann. Snake Of June ist sowohl Krimi als auch Pinku als auch Underground .... schlicht und einfach sehenswert genial ..... |
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