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| DVDs: Branka Katic | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Warriors [UK-Import] Ioan Gruffudd, Branka Katic, Cal Macaninch, Jodhi May, Simon Shepherd Videokassette, 29. November 1999 Verkaufsrang: 321
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Mutiger Film...erstklassige Darsteller 5 von 5 Punkten Habe den Film gestern zum 1. Mal gesehen und wünschte mir, es gäbe ihn auch mit ordentlichen deutschen Untertiteln.
Was er hinterlässt: Sprachlosigkeit, Ergriffenheit..
Erbarmungslos, ohne zu übertreiben und Effekthascherei schildert er das Elend des Krieges, Ohnmacht, Wut und Verzweiflung sowohl der Zivilisten als auch der Soldaten.
Er hinterlässt aber auch gemischte Gefühle, denn manchmal wünschte man sich, die UN Soldaten hätten schießen dürfen...., was den Anti Kriegsfilm eigentlich ins Gegenteil verkehrt. Zerbrochen sind die Soldaten an ihrer Ohnmacht. Da wird es einem ein bisschen warm ums Herz, wenn Private Alan den Jungen in den Panzer rettet und 5 min später eiskalt, wenn sie ihn als Kriegsgefangenen einer serbischen Streife ausliefern müssen, wissend, welches Schicksal ihm blüht... man hält sich ebenfalls die Nase zu, wenn Alan auf den Lastwagen mit den Leichen klettert...man spürt die Verzweiflung der jungen bosnischen Soldatin bei ihrem "help me", während "only the most seriously wounded" eine Chance auf Hilfe durch die UN haben. Dieser verzweifelte Appell "Come on board!!" an die Soldaten, während sich die attackierten Flüchtlinge in den Wald schlagen müssen...eskortiert von einer einzigen jungen mutigen Frau mit Gewehr.
Ich hab schon lange bei keinem Film mehr heulen müssen, da wars dann wieder soweit...als Feeley am Bett von Amiras Mann sitzt! Als er sich zum Schluss die Pistole an den Kopf hält, als Loughrey sein Kind, für das er nichts empfinden kann in den Arm nimmt...
Keine Sa. Abend Kost....aber ein "Must Have" in der Filmsammlung. Dieser Film geht unter die Haut.
Eingebrannt... 5 von 5 Punkten hat sich mir dieser Film,erstmals gesehen im deutschen Fernsehen auf N als 2-Teiler.Ich sehe es noch genau,wie ich zu meiner Frau lief und sagte:"Schalt mal um,das musst du gesehen haben!".Unsere Gefühle schwankten echt zwischen Kotzen und Heulen! Wir dachten nur: "Ich kannn nicht mehr!" So intensiv,real und beklemmend wie kein zweiter. Noch heute verfolgen mich die Bilder und ich bekomme Gänsehaut,wenn ich nur dran denke,obwohl ich mich bisher nicht traute,einen 2. Versuch zu wagen.Absolut sehenswert,Oscar-reif und darum umso trauriger,dass das Thema offiziell verschwiegen wird und es den Film nicht auf DVD gibt!
Beklemmend 5 von 5 Punkten Ich habe diesen Film vor Jahren im TV auf Deutsch gesehen und über die beeindruckende Realität zum Schluß des 2Teilers nur noch geweint.
Nun konnte ich den gleichen Film im englischen Original vor ca. 2 oder 3 Jahren aus dem TV aufnehmen und hüte diese beiden Videocasetten wie einen Schatz, da dieses Original noch beklemmender ist als die deutsche Version.
Ich frage mich, warum dieser Film nicht fester Bestandteil als Lehr- und Anschauungsmaterial in Schulen und beim Militär und BESONDERS BEI DEN VERANTWORTLICHEN POLITIKERN! aufgenommen wird.
Zur gleichen Kategorie zählt "Welcome to Sarajevo", der unlängst im TV lief, in der Programmzeitschrift aber zum falschen Zeitpunkt angekündigt wurde.
Ich hatte einfach nur Glück, ihn, wie bei solchen Filmen üblich mitten in der Nacht! zu erwischen.
Ich kann einfach nur jedem raten, sich diese beiden Filme anzusehen.
Wer heute noch durch das ehemalige Kriegsgebiet fährt, kann sich auch nur ansatzweise vorstellen, was dort alles passiert ist.
Krieg ist immer furchtbar, aber was auf dem Balkan abging, spottet jeder Beschreibung. Es war, als ob es keine Genfer Konventionen, Menschenrechte oder dgl. geben würde. Lernt die Menschheit denn nie dazu???
Ein Meilenstein in der Geschichte der Kriegsfilme! 5 von 5 Punkten Zu schade, dass dieser Spielfilm mittlerweile nur noch schwer erhältlich ist. Er hätte es verdient, viel stärkere Beachtung in der Öffentlichkeit zu finden. Vermutlich ist er zu wenig massenkompatibel und zu unangenehm in seiner Aussage, als dass er für eine Oscar-Nominierung in Frage gekommen wäre. Denn die hätte ohne Zweifel ihre Berechtigung gehabt... Der Film porträtiert einige junge britische Berufssoldaten, die unerwartet aus ihrem Alltagsleben gerissen und im Rahmen einer UN-Blauhelm-Mission ins kriegsgebeutelte Bosnien des Jahres 1992 entsendet werden. Dort erleben sie hautnah mit, wie paradox es ist, "Friedenstruppen" in einem unerbittlichen und grausamen Bürgerkrieg einzusetzen. Sie stehen zwischen allen Fronten, werden Zeugen von "ethnischen Säuberungen" und sehen, wie wehrlose Zivilisten - darunter kleine Kinder - von gewissenlosen Milizen massakriert werden. Das substanzlose UN-Mandat jedoch verbietet ihnen jede Form militärischen Eingreifens. Den Soldaten sind die Hände gebunden, sie sind zum Zuschauen verdammt. Der Schlussteil widmet sich dem zivilen Leben der Soldaten nach Ende des sechsmonatigen Einsatzes. Eindrucksvoll wird deutlich, wie stark die meisten von ihnen unter den traumatischen Erlebnissen zu leiden haben. Ihr Leben hat sich für immer gewandelt. Sie werden aufgezehrt von Schuldgefühlen gegenüber den Kriegsopfern, die sie tatenlos ins Verderben laufen lassen mussten. Der Film ist geradezu erschreckend realistisch. Er wurde gedreht auf der Grundlage von Erzählungen echter Soldaten, die für die UN in Bosnien gedient haben. Wenngleich die handelnden Personen erfunden sind, so spielt die Geschichte vor dem Hintergrund tatsächlicher Begebenheiten. So ist beispielsweise das unfassbare Massaker von Ahmici vom April 1993 dargestellt. Der Zuschauer wird angeregt, über einige Fragen nachzudenken. Wie betreibt ein zusammenwachsendes Europa Krisenmanagement in einem Krieg vor der eigenen Haustür? Kann man Frieden in einer Region "erhalten", in der es ihn gar nicht gibt? Darf man jungen Menschen den Auftrag erteilen, Augenzeuge von Kriegsverbrechen zu werden und ihnen gleichzeitig auferlegen, nichts dagegen zu tun? Die Antworten muss sich ein jeder selbst geben. "Warriors" schockiert und sensibilisiert zugleich und kommt dabei ohne Effekthascherei aus. Er gehört fraglos zu den besten je gedrehten Kriegsfilmen und ist uneingeschränkt empfehlenswert.
Sehr zu empfehlen!!! 5 von 5 Punkten Dieser Film zeigt eigentlich die Sinnlosigkeit, warum Soldaten innerhalb eines Mandats,bei dem sie nicht tätig werden dürfen,Gefahren und psychischem Druck ausgesetzt werden.Ich selber war Jahre nach dem Krieg in Jugoslawien, in umkämpften Gebieten und es war für mich damals schon erschrecken zu sehen,was diese " Ethnische Säuberung" angerichtet hat,aber für Soldaten und Personen,die dort zum Einsatz beordert waren,muß es die Hölle gewesen sein und das zeigt dieser Film schonungslos.Die Ohnmacht,taten zu sehen,aber nicht eingreifen zu DÜRFEN.Ich kann den Film nur empfehlen.
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Black Cat, White Cat [UK IMPORT] Bajram Sevredzan, Srdan Todorovic, Branka Katic DVD, 22. Mai 2006 Verkaufsrang: 50590 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Lebensfreude Pur 5 von 5 Punkten Dieser Film strahlt Lebensfreude pur aus. Dafür sorgen vor allem die vielen skurrilen Typen, das untypische Setting und die wunderbare Balkanmusik. Das alles bringt Kusturica so unverschämt charmant auf die Leinwand, dass man sofort in diese skurrile Welt eintauchen möchte. Nun kurz zum Inhalt: Der Zigeuner Matko lebt vom Schwarzhandel mit den Russen mehr schlecht als recht. Durch einen gerissenen Plan will er mit einem Schlag reich werden. So reich wie der Gangster Dadan, den er um Hilfe bittet. Doch Dadan ist ein ausgekochtes Schlitzohr: Matko wird reingelegt und gezwungen, seinen charmanten Sohn Zare mit Dadans unattraktiver Schwester zu verheiraten. Die Geschichte bietet viele überraschende Wendungen, die immer wieder für Überraschungen sorgen. Der Film hat ein angenhem hohes Tempo, wirkt aber nie überhastet, was zum Glück auch an fehlenden Action-Feuerwerken liegt, die "Black Cat, White Cat" auch gar nicht nötig hat. Im Gegensatz zu Kusturicas anderem Meisterwerk "Arizona Dream" ist dieser Film eher eine Komödie mit Happy-End, aber genua das soll sie auch sein. Chapeau |
Black Cat, White Cat [UK IMPORT] Bajram Severdzan, Florijan Ajdini, Salija Ibraimova, Srdan Todorovic, Branka Katic Videokassette, 18. Oktober 1999 Verkaufsrang: 27969 Nachdem Regisseur Emir Kusturica vorgeworfden wurde, er mache mit seinem Film Underground Propaganda für die Serben, hat der Exil-Serbe beschlossen, gerade deshalb eine kleine Geschichte aus diesem Film weiterzuspinnen - die der musizierenden Zigeuner. Heraus gekommen ist Schwarze Katze, weißer Kater, eine rasante Slapstickkomödie fern jeglicher zeitgeschichtlicher Bedeutung, die von der puren Lebenslust der Zigeuner erzählt, die sich irgendwo zwischen der Donau und dem Nichts an der eigenen Schlitzohrigkeit ergötzen. Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Gauner: der erfolgreiche Dadan und der ewige Versager Matko. Beide leben vom Schmuggel, vom Drogenhandel und vom Faulenzen. Doch während der eine im Geld schwimmt und schon mal selbst einen Lobgesang auf sich anstimmt (herrlich klischeehaft sein Lied: "I'm a pitbull"), muss der andere regelmässig den Kürzeren ziehen, ist aber weit davon entfernt, sich dies einzugestehen. Das geht soweit, dass Matko einwilligen muss, dass sein Sohn Zare Dadans kleinwüchsige Schwester Afrodita heiratet. Doch genauso wie die ewigen Kontrahenten sind Zare und Afrodita mit allen Wassern gewaschen, können diese Hochzeit verhindern und ihre eigenen Liebesträume verwirklichen. Bis es soweit ist, müssen Opas sterben und wiederauferstehen und Gangsterbosse in ihrer eigenen Scheiße baden. Regisseur Emir Kusturica versetzt den Zuschauer im rasanten Tempo in eine Traumwelt, in der das Leben ein heiteres und energiegeladenes Spiel ist: Hässliche Menschen sind zum Knutschen sympathisch, Prügeleien sind ein reiner Austausch freundschaftlicher Zärtlichkeiten und nicht das ergaunerte Geld sondern die Musik ist das wahre Lebenselexier. Gerade deshalb ist, trotz Gags und Klischees, Schwarze Katze, weißer Kater mehr als nur eine Komödie. -Annette Link
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Kuriose Liebeserklärung an den Balkan 5 von 5 Punkten Ein verrottendes Hausboot. Der Zigeuner Matko liegt auf seiner Hängematte neben einer Vielzahl kurioser Gegenstände, Möbel und allerlei flatternder Tiere. Matko steht nur auf, wenn ein Boot mit Russen kommt, denn er verdingt seinen bescheidenen Lebensunterhalt mit Schwarzhandel von alten elektrischen Geräten und Dieselöl. Von den Russen übervorteilt, wendet er sich an Onkel Girka, um sich ein großes Ding vorfinanzieren zu lassen, das er mithilfe des Syndikat-Bosses Dadan durchziehen möchte. Der folgende Zugüberfall geht natürlich völlig in die Hose, weil die bestochenen Bahnbeamten ihr eigenes Spiel betreiben. Dadan kann das nur recht sein, denn er zwingt nun Matko, dessen gutaussehenden Sohn Zare mit seiner kleinwüchsigen Schwester Ladybird zu verheiraten. Doch ersterer hat sein Herz schon anderweitig verschenkt und Ladybird will noch auf die Liebe warten. Umstände, die ein furioses Finale während ihrer Hochzeit einleiten.
"Schwarze Katze, weißer Kater" setzt einen herrlichen in sich geschlossenen Mikrokosmos aus abgründigen Balkan-Klischees ins Bild, auch wenn der schmale Grat zur Albernheit manchmal überschritten wird. Der Film fängt von Anfang an eine unglaublich lebensbejahende Athmosphäre ein und die Vielzahl trashiger, kurioser Details ist äußerst bemerkenswert. Wer ein dermaßen verqueres Bild seiner Heimat zeichnet wie Regisseur Emir Kosturica, kann diese nur sehr lieben.
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