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| DVDs: Catherine Keener | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Being John Malkovich John Cusack, Cameron Diaz, Catherine Keener DVD, 4. Oktober 2007 Verkaufsrang: 2104 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Being John Malkovich DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Intelligent und ausgefallen! 5 von 5 Punkten Dieses Meisterwerk werden sich hauptsächlich eingefleischte John Malkovich Fans ansehen, da der Film meines Wissens keine nennenswerte Popularität erreicht hat. LEIDER! Denn was für ein toller Film!
Die Geschichte ist so abgedreht, dass sie anfangs viel Heiterkeit erregt und man erst im Laufe der Handlung kapiert, dass es sich eigentlich um einen Thriller handelt.
Die Story: Craig Schwartz (John Cusack), seines Zeichens erfolgloser Puppenspieler, nimmt die Stelle eines Registraturangestellten in einer Firma an, die sich im siebeneinhalbsten Stock eines New Yorker Geschäftsgebäudes befindet. Alle die hier arbeiten müssen gebückt laufen, da das Stockwerk deutlich niedriger ist als ein gewöhnliches. Eine Erklärung für seine Entstehung findet sich (auch) im Bonusmaterial. In diesem seltsamen Laden entdeckt Schwartz eine Geheimtür in den Kopf/das Gehirn/das Bewußtsein von John Malkovich, der sich in dem Film selbst verkörpert. Nach 15 Minuten wird man wieder aus ihm herauskatapultiert und landet an der Schnellstrasse nach New Jersey!
Daraus entwickelt er zusammen mit seiner tiernärrischen Ehefrau (Cameron Diaz) und der angebeteten Kollegin Maxine (Catherine Keener) die Geschäftsidee, den Zugang zum Kopf des Schauspielers zu vermarkten. Doch jetzt entwickelt sich ein komplexes Beziehungsgeflecht unter den drei "Jungunternehmern", welches immer skurrilere Züge annimmt. Schliesslich bemerkt auch John Malkovich, dass etwas mit ihm vorgeht, doch da ist es eigentlich schon zu spät!
Einfach brilliant sind die schauspielerischen Leistungen von Malcovich, Diaz und Cusack, die keine Angst vor der eigenen Hässlichkeit zeigen und sich virtous selbst karikieren. Gerade Cameron Diaz war für mich am Anfang des Filmes überhaupt nicht zu erkennen, da ich sie noch nie in einer vergleichbaren Rolle gesehen habe. John Malkovich, ohnehin einer der besten Charakterdarsteller der 90er Jahre ("Von Mäusen und Menschen", Gefährliche Liebschaften", etc.) bietet dem Zuschauer eine Theatervorstellung der Extraklasse, und vollführt einen regelrechten Seelenstriptease, der auch Einblicke in den wirklichen Menschen Malkovich zuläßt. Eine sehr mutige Entscheidung!
Die Idee hinter der Geschichte, Kontrolle über einen anderen Menschen zu erhalten und ihn und andere damit zu manipulieren, ist sicher nicht neu. Aber diese Umsetztung ist einzigartig und kunstvoll! Die Skurrilität der Handlung und das teiweise sehr groteske Gebahren der Akteure macht den Film für den Durchschnittsgeschmack zur schwer verdaulichen Kost, aber wenn er einmal auf Arte läuft - unbedingt anschauen, oder diese DVD besorgen!
Eigentlich würde ich mir als Bonusmaterial Interviews mit John Malkovich und den anderen Darstellern wünschen, da es sehr interessant wäre ihre Gedanken zu Filmidee, Dreh und Zusammenarbeit innerhalb des Filmteams zu erfahren, aber das leistet die DVD leider nicht!
Eine wirklich aussergewöhnliche und selten gesehene filmerische Leistung aus Hollywood!
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Capote Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Clifton Collins Jr. DVD, 22. August 2006 Verkaufsrang: 8095 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im November 1959 fesselt der Mord an einer Kleinstadt-Familie in Kansas die Fantasie von Truman Capote, den berhmten Autor von Frhstck bei Tiffany. Gemeinsam mit seiner Jugendfreundin Harper Lee, Autorin des kurz vor seiner Verffentlichung stehenden Romans Wer die Nachtigall strt, macht sich Capote an die Recherchen vor Ort. Trotz seines grospurigen Auftretens gelingt es ihm, die Einwohner auf seine Seite ziehen. Whrend er eine gute Verbindung zu den Mrdern aufbaut und das Datum ihrer Hinrichtung immer nher rckt, fordert die Arbeit an Kaltbltig - dem Buch, das die Entwicklung der amerikanischen Literatur mageblich beeinflussen wird - einen hohen Preis von Capote und verndert ihn auf eine Weise, wie er es nie erwartet htte.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
Film über ein Scheusal 5 von 5 Punkten Der Darsteller des Truman Capote spielt seine Rolle so überzeugend, dass Bergeisterung schwer fällt, denn der Truman Capote im Film ist ein Scheusal. Er ist um nichts besser als die beiden Mörder, über die er schreibt, nur dass seine Form der Skrupellosigkeit ihn nicht dazu bringt zur Waffe zu greifen. Er versucht mit allen Mitteln, an die Informationen zu kommen, die er für sein neues Buch 'Kaltblütig' braucht. Er belügt Menschen, gaukelt Freundschaften vor und vieles mehr. Durch und durch verachtenswert.
Der Film stellt ein Psychogramm über einen innerlich zerrissenen Menschen dar. Spannung ist hier nicht zu erwarten und wird auch nicht geboten, und vorallem würde sie auch nicht in den Film passen.
Für mich ist der Film ein Meisterwerk. Vielleicht auch deshalb, weil er sehr interessante Hintergrundinformation über eines der besten Bücher liefert, die ich je gelesen habe.
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Jungfrau (40), männlich, sucht ... (XXL-Version) Steve Carell, Catherine Keener, Paul Rudd DVD, 9. Februar 2006 Verkaufsrang: 4589 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DVD Video
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
Wer Asia Poster rahmt findet nie eine Frau... 5 von 5 Punkten Wer die Simpsons mag wird auch diesen Film mögen! Das mal vorweg als Orientierungshilfe welche Art Humor hier auf die Zuschauer zukommt. Eine herzerfrischende Geschichte wie aus dem richtigen Leben, Charaktere mit Schwächen aber dennoch mit Moral, eine positive Botschaft und politisch nicht korrekter Humor.
Mehr noch als Judd Apatows zweiter Erfolg Beim ersten Mal ist Jungfrau, 40, männlich sucht ein Film zum immer wieder Ansehen. Beim wiederholten Gucken fallen weitere liebevolle Details auf und je nach Stimmung und Alter wird der Zuschauer den Film unterschiedlich erleben.
Es ist sogar ein brauchbarer Flirtratgeber! Unvorteilhafte Gewohnheiten aufgeben, Freunde suchen, modischer kleiden, Unsicherheiten überwinden, charmant und natürlich sein und keine Angst vor einer Abfuhr haben! Am besten mit einer Frau flirten die selbst einen Mann sucht.
Für Andys (Steve Carell) Kollegen aus dem Elektronik-Fachgeschäft ist die Sache klar, als sie endlich herausgefunden warum Andy so seltsam ist. Während sie von ihren Sexerlebnissen prahlen können verbringt er sein Wochenende damit Zinnsoldaten zu bemalen oder einen Eiersandwich zuzubereiten. Gerechnet hat sie mit allem von schwul bis zu Massenmörder, aber das der schüchterne 40-jährige Andy, der mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt und in einer Junggesellenwohnung voller Spielzeug lebt, eine Jungfrau ist, damit hatte niemand gerechnet.
Regisseur Apatow gelingt es diese zuerst etwas unglaubwürdig klingende Story sensibel, glaubwürdig und vor allem sehr komisch umzusetzen. Es ist ja nicht so, dass es Andy nie versucht hätte, aber es hat nie so recht funktioniert und eigentlich lässt es sich doch ganz gut ohne Frau leben. Freizeitmöglichkeiten gibt es genug. Computerspiele machen auch noch als Erwachsener Spass und wer ewig in einem Kinderzimmer lebt, der bemerkt nicht so schnell das er alt wird.
Dennoch lässt sich Andy dazu überreden nun doch endlich seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Ein steiniger Weg, der sein Leben komplett umkrempelt. Wie ein grosses Kind tappst Andy durch die unbekannte Welt der Discos, Speed-Datings, Verabredungen und Flirts. Sogar eine Brustenthaarung lässt er über sich ergehen und löst damit beim Zuschauer Lacher und Mitleid gleichermassen aus. Ohne seine Freunde, die sich allmählich als doch nicht so souverän beim Thema Frauen herausstellen, würde Andy am liebsten wieder zurückkehren zu seinen originalverpackten Actionfiguren von Iron Man, Hulk und Aqua-Man.
Das Bonusmaterial der DVD ist unspektakulär, der alternative feuchte Traum ist witzig.
Bild und Ton sind so wie es bei einer DVD zu erwarten ist.
Zoten, Kiffen und stellenweiser derber Humor sind bei diesem Film nur die eine Hälfte. Eine romantische Liebesgeschichte ohne Hollywood-Kitsch und kein Vergleich zu Teenie-Klamotten wie American Pie. Und die US-Band Asia liefert am Ende, nachdem sie vorher mit Spott übeschüttet wurde, mit dem Song Heat of the moment die Musik für eine der schönsten Szenen des Films. Ohnehin gibt es hier etliche gut gewählte Bezüge zu Musik und Popkultur.
Ein Juwel unter den Liebeskomödien!
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Die Dolmetscherin Nicole Kidman, Sean Penn, Catherine Keener DVD, 25. August 2005 Verkaufsrang: 4343 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Die Dolmetscherin, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.08.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 51 Bewertungen)
Toll 5 von 5 Punkten Ich habe den Film gestern im Fernsehn gesehen und ich finde ihn einfach toll! ich find den an manchen Stellen bissel schwer zu verstehen, aber er ist immer spannend und interessant! Und die Schauspieler Nicole Kidman und Sean Penn sind auch richtig Klasse in dem Film.
Ich kann den Film echt nur weiter empfehlen!
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An American Crime (Steelbook Edition) Ellen Page, Catherine Keener, James Franco, Ari Graynor, Evan Peters DVD, 16. Mai 2008 Verkaufsrang: 5715 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Gewalt und Moral. 3 von 5 Punkten In den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigt die us-amerikanische Justiz ein bizarrer Fall. Die beiden Mädchen eines Schaustellerehepaares werden in die Obhut einer alleinstehenden Frau mit eigenen Kindern gegeben.
Die beiden Mädchen Sylvia und Jenny erleben bei ihrer Pflegemutter Gertrude die wahre Hölle. Die Anfangs strenge Erziehung kippt und eskaliert. Immer neue Quälereien denkt sich Gertrude aus und lässt zu, dass sich ihre Kinder, sowie ebenso die aus der Nachbarschaft daran beteiligen. Die Gewalttaten werden immer drastischer und enden für eines der Mädchen tödlich.
Der Film fußt auf einer wahren Begebenheit und zeigt die ausufernde Gewaltbereitschaft eines psychisch gestörten Menschen. Wie ein Sog erfassen die Gewalttaten die übrigen beteiligten jungen Menschen und vermittelt ihnen falsche Werte. Schlicht weg ergreifend.
Schockierend real 5 von 5 Punkten Dieser Film beruht auf einer wahren Begebenheit!!!!
Gerade diese Aussage, die man beim ansehen des Films automatisch im Hinterkopf hat, macht dem Zuschauer am meisten zu schaffen, denn man kann es einfach nicht verstehen, das so etwas überhaupt möglich ist und keiner etwas dagegen unternommen hat.
Zum Inhalt:
Im Sommer 1965 werden die Schwestern Sylvia und Jenny in einer Pflegefamilie untergebracht, da ihre Eltern Schausteller sind und den Großteil des Jahres im ganzen Land unterwegs sind. Am Anfang läuft auch alles gut, die Schwestern verstehen sich mit der Pflegemutter Gerti und ihren 6 Kindern sehr gut, doch schon bald beginnt der wahre Horror.
Der Film ist ein Drama, das beim Zuschauer aber den echten Horror auslöst, ungläubig folgt man dem Geschehen, immer mit der Gewissheit im Hinterkopf, das sich wirklich alles so, oder so ähnlich zugetragen hat. Die 16 jährige Sylvia erlebt hier im wahrsten Sinne des Wortes die "Hölle auf Erden", sie wird nicht nur von ihrer Pflegemutter sadistisch gequält, auch deren Kinder und sogar noch Jugendliche aus der Umgebung vergehen sich an ihr. Als die Beteiligten später vor Gericht gefragt werden, warum sie an den Peinigungen teilgenommen haben, kam voon allen lediglich die Antwort: "Ich weiß es nicht".
Und genau diese Antwort spiegelt eigentlich auch den ganzen Film wieder und auch die Ohnmacht, die teilweise durch das Geschehen beim Betrachter ausgelöst wird. Denn es gab eigentlich für Niemanden einen Grund, die kleine Sylvia so unmenschlich zu behandeln, es wirkte eher wie eine Art Gruppenzwang, den man sich einfach nicht erklären kann. Auch die Gleichgültigkeit und das bewuste Wegsehen der Nachbarn, die ständig die Schreie von Sylvia gehört haben, lösen totale Fassungslosigkeit aus. Man kann es nicht verstehen, wie Menschen so grausam und gleichgültig sein können.
Die Ähnlichkeiten zu Jack Ketchum's "Evil", der ja wohl eher lose auf diesem Fall basiert, sind schon frappierend, die Frage, welcher Film besser ist, lässt sich wohl schwer beantworten. Beide Filme gehen unter die Haut und regen den Zuschauer zum nachdenken an, auf jeden Fall gehen beide Filme nicht spurlos an einem vorbei und hinterlassen ihre Spuren.
Was mir bei "An American Crime besonders imponiert hat, sind die wirklich ausgezeichneten Darsteller, allen voran Ellen Page ( Sylvia ) und Catherine Keener ( Gertrude ), die ihren Charaktären wirklich Leben einhauchen und ihnen eine Seele geben. Von Ellen Page war ich schon bei "Hard Candy" begeistert, ich habe selten eine so talentierte Jungdarstellerin gesehen, die in der Lage ist, dem von ihr gespielten Charaktären so viel Leben einzuhauchen.
Fazit :
"An American Crime" ist ein Drama, das gleichzeitig fasziniert und schockiert. Durch die ausgezeichneten Darsteller erlangt der Film eine noch größere Glaubwürdigkeit. Ein Film, der auch zeigt, wie wichtig es ist, auch in unbequemen Situationen nicht wegzusehen und ein Film, der auch ein Mahnmahl ist und Jedem zeigt, wie wichtig es ist, Zivilcourage zu haben.
Die Bestie Mensch 5 von 5 Punkten Und wieder einmal der Beweis, dass das Leben Geschichten schreibt, welche 10x grausamer als jede erfundene Story sein können.
An American Crime schildert den Leidensweg eines jungen Mädchens, welches von ihrer Pflegemutter, deren Kindern und gar den Nachbarskindern misshandelt wird, als sei es normal.
Und dabei ist der Film nicht ansatzweise auf reisserische Effekthascherei wie Hostel und Co aus, sondern geht dem Zuschauer durch nüchternen Realismus unter die Haut. Ich muss gestehen, dass ich den Film zwischendurch pausieren musste, da es mir schwer fiel ihn zu gucken, aber genau das ist die Stärke des Filmes. Er schreckt ab, rüttelt auf und regt zum Nachdenken an. Man fragt sich unweigerlich wie Menschen so etwas tun können, warum Menschen bei solch Taten wegsehen anstatt zu helfen.
Ein schockierneder und wirklich erstklassiger, aber auch schwer zu verdauender Film.
Kindesmisshandlung im Amerika der 60er - Wer braucht sowas? 2 von 5 Punkten Nach den euphorischen Rezensionen habe ich mir diesen Film gestern abend in aller Muße angesehen, konzentriert und ohne Ablenkung. Ich muss sagen, dass er mich schwer enttäuscht hat. Um nicht allzu weitschweifig zu werden, möchte ich meine Pros und Cons in einer Liste zusammenfassen. Fangen wir mit dem Positiven an:
Pro:
Die Darsteller sind durch die Bank gut ausgewählt und in ihrer jeweiligen Rolle überzeugend. Vor allem Ellen Page hat eine bemerkenswerte Ausstrahlung, sie allein trägt diesen Film. Ihre Film-Ziehmutter Catherine Keener schlägt sich ebenfalls tapfer, wirkt jedoch aufgrund der vom Drehbuch verordneten ständigen Stimmungsschwankungen (zwischen Mutterliebe und Wahnsinn) oft unglaubwürdig. Ihre Handlungsmotive sind mir den ganzen Film über schleierhaft geblieben. Womit wir schon beim Negativen wären.
Contra:
Beim Abspann dieses Filmes habe ich mich verwirrt gefragt: Was will uns dieser Film im Jahr 2008 sagen? Stellt er ein Sittenbild der 60er Jahre in Amerika dar, indem er die bittere Armut in Großfamilien, eine bigotte Sexualmoral und den blinden Gehorsam der Jugend gegenüber den allwissenden Erwachsenen detailgenau beschreibt? In diesem Falle wäre der Film noch halbwegs gelungen und zumindest für Kulturhistoriker sowie angehenden Psychologiestudenten/-innen zu empfehlen.
Doch vermute ich eher, dass hier - wie so oft - der mahnende Zeigefinger erhoben werden soll, um eine Läuterung in der Jetztzeit zu bewirken. Und da sag' ich mir doch: Die Zustände in Amerika wie überall in der Welt sind mittlerweile bedeutend bestürzender, ja um ein Vielfaches grausamer! Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Horrormeldungen über misshandelte Kinder und Jugendliche bekannt werden (Stichwort Belgien und Österreich). Oftmals sind sogar die Eltern selbst involviert, sperren ihre Kinder in Verliese, lassen sie verwahrlosen und verhungern, missbrauchen sie sexuell, prügeln sie zu Tode und und und...
Wie beschämend das Schicksal der 16-jährigen Sylvia aus Indiana für alle an ihrem Tode mitverantwortlichen auch ist, an die Greuel der Gegenwart kommt dieser Film nicht ansatzweise heran. Er ist daher für mich schlicht und ergreifend überflüssig. Wozu fehlgeleitete Kinder und Jugendliche fähig sind, ist uns allen seit der Hitlerjugend hinlänglich bekannt. Und die Grausamkeiten geistig verwirrter Eltern gegenüber den ihnen anvertrauten Kindern ist ja - wie bereits gesagt - in aller Munde.
Dieser Film hat meine Erkenntnisse zum Thema Kindesmisshandlung in keiner Weise erweitert. Für mich ist er sogar eher ein Rückschritt in die ach so bigotte amerikanische Vergangenheit. Die heutige Realität hat diesen Film schon vor dem Start überholt. Absolut entbehrlich!
Ein Film der nichts für Schwache Nerven ist! 5 von 5 Punkten Also ich muss schon sagen das die Geschichte von dem Film mega übel ist ... also wenn man sich vorstellt das es sowas mal gegeben hat ei ei ei das ist schon sehr fies ... also der Film ist sehr gut Dargestellt da sieht man mal wie fies die Menschheit sein kann !! also wer keine Schwachen Nerven hat sollte sich den Film mal angucken .. es war ein Super Film .. was ich ein bischen schade fande das es kein Happy end gab aber das kann ja auch nicht immer sein ! 5*
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Being John Malkovich John Cusack, Cameron Diaz, Catherine Keener DVD, 3. März 2005 Verkaufsrang: 4416 Viele Filme erleben das Schicksal eines kreativen Bankrotts, ohne auch nur im Entferntesten etwas Neues oder zumindest Interessantes zu erzählen. Being John Malkovich kann man diesen Vorwurf allerdings wahrlich nicht machen, denn was Regisseur Spike Jonze und Drehbuchautor Charlie Kaufman hier erschaffen haben, ist etwas erfrischend Neues, das einem als Zuschauer den Glauben an das Kino zurückgibt. Der Film kitzelt das Gehirn und rührt das Herz. Das ist mehr, als man sonst über einen Film, der im Endeffekt nur die Geschichte eines verzweifelten, im Leben gescheiterten Puppenspielers (John Cusack) erzählt, auch nur ansatzweise erwarten darf. Wie dies möglich ist? Es ist ein Moment im Rahmen der Geschichte. Jener Moment, in dem genau dieser Puppenspieler einen Eingang entdeckt - einen Eingang in das Gehirn von John Malkovich. Cusacks Puppenspieler arbeitet, um Geld zu verdienen, als Angestellter im siebeneinhalbten Stockwerk eines Bürogebäudes in Manhattan. Allein die Geschichte des siebeneinhalbten Stockwerkes würde ausreichen, um die Handlung eines ganzes Filmes mit ihr zu füllen. In Being John Malkovich aber ist dies nur ein kleiner Gag am Rande. Im Mittelpunkt des Geschehens steht vielmehr der Versuch des Puppenspielers und einer Kollegin (Catherine Keener), aus dem Weg in Malkovichs Gehirn Geld zu machen. Sie öffnen Touristen den Weg in sein Gehirn und geben ihnen die Chance, 15 Minuten im Kopf des Schauspielers zu verbringen. Die Geschichte wird kompliziert, als John Malkovich spürt, dass etwas mit ihm nicht stimmt und den Ursachen für dieses Problem auf den Grund geht. Dreh- und Angelpunkt des Filmes ist natürlich John Malkovich, der, obwohl als introvertierter Schauspieler bekannt, sich in dieser wilden Tour über die Leinwand selbst nicht allzu ernst nimmt. Sensationeller Höhepunkt des Filmes ist schließlich ein Tripp von John Malkovich in sein eigenes Gehirn und seine Begegnung mit Dutzenden Malkovichs in sich drin. Manchmal könnte man meinen, Autor und Regisseur würden den Film mit all ihren Ideen überfrachten. Im Endeffekt aber gelingt es ihnen stets, die Balance zwischen abgedrehter Komödie und unterhaltsamem Mainstream-Film zu bewahren! -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
Kranker Film über eine verführerische Idee 5 von 5 Punkten Ein kranker Film über die verführerische Idee, einmal in den Kopf eines Anderen schauen zu können.
Craig Schwartz ist ein Loser. Der arbeitslose Puppenspieler fristet ein trauriges Dasein in seiner Werkstatt, mit seiner Frau Lotte und ihrem Heimzoo oder indem er auf der Straße versucht mit seiner Berufung ein bisschen Geld zu verdienen - wobei er regelmäßig verprügelt wird. Lotte versucht ihn dazu zu bewegen, einen Job zu suchen, doch Craig verbringt statt dessen viel Zeit damit sich zu wünschen, jemand anders zu sein. Lotte wiederum denkt zu viel an ihre Tiere. Vor allem Affe Elijah bereitet ihr Sorgen - durch die Tierpsychologin hat sie herausgefunden, dass das arme Tier aufgrund eines Kindheitstraumas ein Magengeschwür entwickelt hat.
Eines Tages bemerkt Craig eine Stellenanzeige bei einem Archivierungsunternehmen und bekommt dort auch einen Job. Reichlich merkwürdig sind jedoch die Arbeitsbedingungen: die Firma hat ihren Sitz auf der siebten Etage eines Gebäudes, die sich dadurch auszeichnet, dass die Decke halb so hoch hängt wie gewöhnlich. Die Etage war das Geschenk des Erbauers an eine Halbwüchsige. Auch die schwerhörige Sekretärin ist ziemlich verwirrend, vor allem da der Chef nur wegen ihr der festen Überzeugung ist, einen Sprachfehler zu haben.
Zu allem Überfluss begegnet Craig auf der Arbeit der toughen Maxine, in die er sich prompt verliebt. Allerdings weist sie ihn auf mehr als direkte Art ab, was Craig nur dazu verleitet, es auf andere Weise zu probieren.
Richtig interessant wird es schließlich, als Craig eines Tages ein geheimnisvolles Türchen hinter einem Aktenschrank entdeckt. Hinter diesem Türchen befindet sich seltsamerweise ein Tunnel. Als Craig nicht widerstehen kann und tief ins Dunkle hinein kriecht, fällt hinter ihm auf einmal die Tür zu und er wird von einem Sog erfasst, der ihn direkt in das Hirn von John Malkovich katapultiert. Nach 15 Minuten endet der Spuk jedoch und Craig fällt wie aus dem Nichts in einen Graben an der Schnellstraße nach New Jersey.
Nun hat Craig Blut geleckt. Sofort erzählt er Maxine von dieser Geschichte, die ihm aber nicht glaubt. Später jedoch schlägt sie vor, daraus ein Geschäft zu schlagen: sie würde Interessierte für 200$ in den Kopf von John Malkovich schauen lassen. Die Idee wird in die Tat umgesetzt, doch spätestens nachdem seine Frau Lotte davon erfahren und den Trip selbst erlebt hat, gerät das öde, aber übersichtliche Leben von Craig kräftig aus den Fugen. Was folgt sind herrliche Gedankenspiele zum Thema "Wie gern wäre ich doch jemand anders" und intime Einblicke in das Leben anderer - insgesamt jedoch hauptsächlich die filmische Umsetzung kranker Ideen.
Fazit: Wer mich kennt, weiß, dass ich an kranken Dingen viel Spaß haben kann; Being John Malkovich ist hier keine Ausnahme. Der Film bricht Tabus, philosophiert über das Unmögliche und strotzt nur so von Ironie und Satire. Schauspielerisch hervorragend dargeboten - vor allem John Cusack und John Malkovich, der dem Film seinen Namen gab, sind hier zu nennen - fand ich den Film sehr amüsant, wenngleich das auch nur ein eingeschränktes Publikum wird nachvollziehen können. Wer mit Gedankenspielen zu alternativen Realitäten oder anspruchsvollem Humor seine Probleme hat, sollte von diesem Film vielleicht lieber die Finger lassen. Wer hingegen auch etwas "alternative" Filme mag, kann das Wagnis durchaus mal eingehen.
Abschließend möchte ich noch die DVD-Extras erwähnen, die zwar nicht übermäßig lang, aber dennoch recht interessant und witzig sind.
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Simone Al Pacino, Catherine Keener, Jay Mohr DVD, 18. Juni 2003 Verkaufsrang: 14477 Was machen Sie, wenn Sie einen neuen Superstar entdeckt haben, und in Wirklichkeit gibt es ihn gar nicht? Das ist die reizende Vorlage für Simone, ein neues intelligentes und provokatives Was-wäre-wenn-Szenario von Drehbuchautor und Regisseur Andrew Niccol (Gattaca). Dessen Drehbuch für Die Truman Show bot ein ähnlich schräges Beispiel von manipulierter Wahrnehmung. Simone verbindet zu gleichen Teilen versponnene Komödie, Hollywood-Satire und technologische Extrapolation und setzt sich mit dem unvermeidlichen Einsatz von digitalen "Synthespians" auseinander, die nur als formbarer Computercode existieren und nach der Laune des Programmierers spielen. In diesem Fall geht es um einen ehemaligen Filmregisseur (Al Pacino in einer umwerfenden Comedy-Rolle), der in den Besitz der Sim-One-Technologie kommt und den Senkrechtstarter Simone einsetzt (gespielt von der bisher recht unbekannten Schauspielerin Rachel Roberts inklusive digitaler Erweiterungen), um das "Supermodel mit der Mitgliedskarte des Schauspielerverbands" (Wynona Ryder) zu ersetzen, das ihn bei seinem letzten unglückseligen Film im Stich ließ. Voller cleverer Ideen und ausgezeichneter Nebendarsteller kommt Simone hin und wieder etwas ungleichmäßig und unlogisch daher. Der Film ist dennoch durchweg brillant. Und vergessen Sie keinesfalls, ihn über den Nachspann hinaus laufen zu lassen! -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Der Schein vom Sein 5 von 5 Punkten Nachdem ihm von einer zickigen Diva (Winona Ryder) das längst überfällige Comeback vermasselt wurde und ihn seine Studio-Chefin (Catherine Keener), die dummerweise auch seine Ex-Ehefrau ist, feuerte, wird in der Filmmetropole Hollywood einem einstmals gefeierten Regisseur (Al Pacino) von einem Fan, einem genialen Computer-Freak (Elias Koteas), eine Software hinterlassen, mit der man sich seinen Star am PC selbst kreieren kann. So setzt sich der Regisseur über Nacht seine neue ideale Hauptdarstellerin zusammen: "Simulation One" alias "Simone", die ultimative Traumfrau. Simone (Rachel Roberts) ist bildschön, sie ist talentiert, charismatisch, gehorsam und willig, sie ist in jeder Hinsicht perfekt, bis auf eine - sie ist nicht real...
"Unsere Fähigkeit, eine Fälschung zu erzeugen, ist nun größer als unsere Fähigkeit, sie aufzudecken." Ein wahres Wort aus dem Mund des ebenso faustischen wie leidgeprüften Regisseurs, der in dieser Satire über die Filmindustrie, über Hollywood-Illusionen und ihre Vermarktung, über Ikonen und Personenkult, absurdes Fanverhalten und mediale Manipulationen fast den Kopf verliert. Gespickt mit pointierten Einfällen zum Thema Prominenz, lotet der Neuseeländer Niccol ein weiteres Mal sein Lieblingsthema aus, das Verhältnis von Realität und Fiktion, Identität und Illusion, und geht erneut der Frage nach, wie sich menschliche Identität definiert. Sein Werk besticht durch Ideenreichtum, optisches Raffinement und eine beeindruckende Protagonistin. Überhaupt ist mit dem überzeugenden Al Pacino, der ihren Status selbst parodierenden Winona Ryder, mit Catherine Keener, mit der begabten, während der Dreharbeiten erst 15-jährigen Evan Rachel Wood und vor allem mit dem damals 23-jährigen kanadischen Spitzen-Modell Rachel Roberts in ihrem Filmdebüt ein Ensemble von Darstellern versammelt, die sich mit Witz und Präzision souverän zwischen den Polen Schein und Sein bewegen.
Das immer aktuellere Thema Virtuelle Realität ist von Niccol überzeugend angegangen; der Film ist sehenswert durch oft eindrucksvolle Bilder und von Ironie und hintergründigem Witz gezeichnet. Die deutsche Synchronisation - selten genug der Fall - ist gelungen, vor allem die Synchronstimme von "Simone" überzeugt. WANN KOMMT DIE DEUTSCHE DVD WIEDER ?
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Voll Frontal David Duchovny, Nicky Katt, Catherine Keener DVD, 12. Februar 2004 Verkaufsrang: 7891 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Buena Vista Voll Frontal - Das ganze Leben ist ein Film, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.02.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
verschlungen, aber super 5 von 5 Punkten Bei diesem Film muss man sehr darauf achten, in welcher Realität man sich im Moment befindet, da es verschiedene Ebenen gibt in denen die selben Schauspieler handeln. Nach einigen Momenten in denen man sich nicht sicher ist, wo man jetzt ist beginnt man diesen Film einfach zu genießen und es wird ein wundervolles Erlebnis. Ein Film den, ich jeden empfehlen kann, der Julia Roberts einmal in einem Film sehen will, der etwas weniger leichte Kost ist als Pretty Woman, Die Hochzeit meines besten Freundes,... ist. Aber trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen ein wunderbares Werk von einem großartigen Regisseur der in diesem Werk mit vielen Stars zusammenarbeitet, die aber eigentlich alle winzige Rollen haben. Ein interessantes Erlebnis all diese Stars, die normalerweise Hauptrollen übernehmen, nur in Nebenrollen zu erleben. Ein toller Film.
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Into The Wild [UK IMPORT] Catherine Keener, Jena Malone, William Hurt, Hal Holbrook, Marcia Gay Harden DVD, 10. März 2008 Verkaufsrang: 19316 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sean Penns Filmadaption von Jon Krakauers Bestseller Into the Wild wird durch eine hervorragende Besetzung und eine angemessene Behandlung einer wahren Geschichte vorangetrieben. Emile Hirsch spielt Christopher McCandless, den Spross einer reichen, aber vom Pech verfolgten Familie, der nach seinem Abschluss an der Emory University in Atlanta Anfang der Neunziger Jahre beschließt, alles hinzuschmeißen und sich als "Reisender in Sachen Ästhetik" auf der Suche nach der "ultimativen Freiheit" aufzumachen. Und dabei macht er keine halben Sachen: McCandless spendet seine nicht unbeträchtlichen Ersparnisse wohltätigen Organisationen, verbrennt im wahrsten Sinne des Worten sein verbliebenes Bargeld, ändert seinen Namen in "Alexander Supertramp", verlässt seine Familie (William Hurt und Marcia Gay Harden als zänkische, ahnungslose Eltern und Jena Malone als seine erstaunte, aber liebevolle Schwester, die als Überstimme einen großen Teil der Hintergrundgeschichte erzählt) und macht sich auf den Weg in Richtung der Wildnis Alaskas, wo er sich vor der Welt verstecken will. In den folgenden zwei Jahren lebt er ein Vagabundenleben, nimmt hin und wieder einen Job an, fährt im Kajak im Grand Canyon nach Mexiko, landet in L.A. in der Gosse und dreht jedem, der sich mit ihm anfreunden will, den Rücken zu (darunter Catherine Keener und Brian Dierker als Hippies mittleren Alters und Hal Holbrook in einer bewegenden Rolle als alternder Witwer, der "Alex" unter seine Fittiche nehmen will). Penn, der Regie führte und das Drehbuch schrieb, wechselt diese Sequenzen ab mit Szenen, die McCandless' Alaska-Idylle zeigen - wobei sich dies bald als nicht wirklich idyllisch herausstellt. McCandless richtet sich in einem liegengebliebenen Schulbus ein und kommt eine Zeitlang über die Runden, indem er Kleintiere (und einen riesigen Elch) erlegt, Bücher liest und seine existenzialistischen Überlegungen zu Papier bringt. Aber als die harte Realität eines Lebens in der Wildnis einsetzt, merkt er schnell, dass er nicht nur auf die Anforderungen des täglichen Überlebens schlecht vorbereitet ist, sondern dass er auch die Wichtigkeit jener Dinge unterschätzt hat, denen er entkommen wollte: menschlichen Beziehungen. Es wäre einfach, McCandless entweder als wahren Freigeist zu idealisieren, der von den sozialen Bindungen, die uns Andere einschränken, befreit ist oder ihn als hoffnungslos unreifen Naivling abzutun, als Verrückten, dessen Ignoranz gegenüber der praktischen Realität ihn zum Scheitern verurteilt. Into the Wild tut weder das Eine noch das Andere, sondern erzählt dem Zuschauer diese Geschichte auf bewundernswert unsentimentale Art und Weise und überlässt einem so die Entscheidung darüber. -Sam Graham
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 52 Bewertungen)
"Interessant, gerade in der heutigen Zeit!" 5 von 5 Punkten Regissuer Sean Penn erwarb damals die Filmrechte an Jon Krakauers Erfolgsgeschichte "Into the Wild". (Die durch gefundene Tagebucheinträge, Postkarten und Erzählungen der Menschen die Chris auf seiner Reise traf, rekonstruiert wurde.) Bekam aber erst rund 10 Jahre später die Zustimmung der Eltern von Christopher McCandless für die Verfilmung. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte über einen jungen Mann der in reichen Verhältnissen aufwuchs, der im Sport wie in der Schule ein Überflieger war.
Er ist Anfang zwanzig und nach dem Abschluss seines Studiums im Jahre 1992 entschließt er sich, seine Ersparnisse (immerhin ca. 25.000 $) an die Hungerhilfe zu spenden, in Richtung Alaska zu trampen und dort in der Wildnis zu leben. Ausgerüstet mit dem Nötigsten beginnt er seine abenteuerliche Reise, in derer er die unterschiedlichsten Charaktere kennen lernt, die sein Leben und das seiner Wegbegleiter formt und prägt. Im Vordergrund steht hier eine selbstzerstörerische Suche eines Einzelgängers, eine Suche nach Freiheit...
Über mehrere Jahre entsagt er allen Besitztümern, welche ihn nur einengen würden. Während einiger Niederlagen auf seine Reise hin und hergerissen, sich doch wieder dem Wohlstand zu ergeben und zu seinen aus seiner Sicht spießigen Eltern zurück zu kehren, widersteht er diesem Gedanken und entwickelt dadurch ein ganz neues Gefühl des Starkseins, des Erhabenseins.
Die Umsetzung des Buches ist gelungen wenn auch nicht ganz so ausführlich, aber das macht ja Bücher schließlich aus. Der Film bietet beeindruckende Naturaufnahmen und zeigt wie verschieden doch die amerikanischen Landschaften und die damit verbundenen Menschen sind. Wir werden entführt in Wüstengebiete, über Kornfelder, bis hin zu den kalten Bergen Alaskas. Untermalt wird das ganze von einem stimmigen Soundtrack. Ein Glücksfall finde ich die Besetzung der Hauptrolle mit Emile Hirsch, der den Chris McCandless sensationell spielt. Man spürt die innere Zerissenheit, zwischen Wut auf der einen und der Suche nach Geborgenheit und Glück auf der anderen Seite. Auch sein Aussehen, sowie seine Gesichtszüge, die den Wohlstandszustand genauso wie das Abgehalfterte/Gezeichnete (er nahm viele Kilos während des Filmes ab) glaubwürdig erscheinen lassen. Wenn man das letzte Originalbild von Chris auf dem Buchrücken kennt und die gleiche Szene im Film sieht, wird klar wie gleich beide aussehen. Auch die übrige Besetzung mit Hal Hoolbrook, William Hurt, Vince Vaughn, Catherine Keener u.a. reiht sich nahtlos ein.
Die Laufzeit des Filmes die mit 142 minuten sehr lang ist, aber nie lang erscheint, lässt einem die Zeit für eigene Gedanken ohne dabei schleppend zu sein.
Insgesamt mal was ganz anderes, gerade in unserer schnellebigen und technisierten Welt , mal Menschen zu sehen die den ganzen bunten Bildern den Rücken kehren. Auch wenn es hier eher unvorbereitet und von jugendlicher Naivität geprägt ist. Chris McCandless war vom Idealismus besessen, der mit der heutigen Zeit nicht leicht zu vereinbaren ist.
Aber letzendlich lebte er seinen Traum...
Empfehlenswert für jeden, der sich um die Wertigkeiten in seinem Leben, und in der Gesellschaft Gedanken macht.
Interessant auch das 64 minütige Bonusmaterial mit vielen Interviews der Darsteller und das Regisseurs.
(DVD)
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Tötet Smoochy Edward Norton, Robin Williams, Catherine Keener DVD, 8. Mai 2003 Verkaufsrang: 20860 Warner Home Tötet Smoochy, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 12.05.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Genial 5 von 5 Punkten Norton in seiner besten Rolle, hervorragend gespielt. Williams unterstützt ihn dabei, auch er spielt klasse. Keener ebenso und auch DeVito trägt zu diesem außergewöhnlichen Film dabei. Ein absoluter Muss-Film!
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Into The Wild [UK IMPORT] Catherine Keener, Jena Malone, William Hurt, Hal Holbrook, Marcia Gay Harden DVD, 10. März 2008 Verkaufsrang: 19316 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sean Penns Filmadaption von Jon Krakauers Bestseller Into the Wild wird durch eine hervorragende Besetzung und eine angemessene Behandlung einer wahren Geschichte vorangetrieben. Emile Hirsch spielt Christopher McCandless, den Spross einer reichen, aber vom Pech verfolgten Familie, der nach seinem Abschluss an der Emory University in Atlanta Anfang der Neunziger Jahre beschließt, alles hinzuschmeißen und sich als "Reisender in Sachen Ästhetik" auf der Suche nach der "ultimativen Freiheit" aufzumachen. Und dabei macht er keine halben Sachen: McCandless spendet seine nicht unbeträchtlichen Ersparnisse wohltätigen Organisationen, verbrennt im wahrsten Sinne des Worten sein verbliebenes Bargeld, ändert seinen Namen in "Alexander Supertramp", verlässt seine Familie (William Hurt und Marcia Gay Harden als zänkische, ahnungslose Eltern und Jena Malone als seine erstaunte, aber liebevolle Schwester, die als Überstimme einen großen Teil der Hintergrundgeschichte erzählt) und macht sich auf den Weg in Richtung der Wildnis Alaskas, wo er sich vor der Welt verstecken will. In den folgenden zwei Jahren lebt er ein Vagabundenleben, nimmt hin und wieder einen Job an, fährt im Kajak im Grand Canyon nach Mexiko, landet in L.A. in der Gosse und dreht jedem, der sich mit ihm anfreunden will, den Rücken zu (darunter Catherine Keener und Brian Dierker als Hippies mittleren Alters und Hal Holbrook in einer bewegenden Rolle als alternder Witwer, der "Alex" unter seine Fittiche nehmen will). Penn, der Regie führte und das Drehbuch schrieb, wechselt diese Sequenzen ab mit Szenen, die McCandless' Alaska-Idylle zeigen - wobei sich dies bald als nicht wirklich idyllisch herausstellt. McCandless richtet sich in einem liegengebliebenen Schulbus ein und kommt eine Zeitlang über die Runden, indem er Kleintiere (und einen riesigen Elch) erlegt, Bücher liest und seine existenzialistischen Überlegungen zu Papier bringt. Aber als die harte Realität eines Lebens in der Wildnis einsetzt, merkt er schnell, dass er nicht nur auf die Anforderungen des täglichen Überlebens schlecht vorbereitet ist, sondern dass er auch die Wichtigkeit jener Dinge unterschätzt hat, denen er entkommen wollte: menschlichen Beziehungen. Es wäre einfach, McCandless entweder als wahren Freigeist zu idealisieren, der von den sozialen Bindungen, die uns Andere einschränken, befreit ist oder ihn als hoffnungslos unreifen Naivling abzutun, als Verrückten, dessen Ignoranz gegenüber der praktischen Realität ihn zum Scheitern verurteilt. Into the Wild tut weder das Eine noch das Andere, sondern erzählt dem Zuschauer diese Geschichte auf bewundernswert unsentimentale Art und Weise und überlässt einem so die Entscheidung darüber. -Sam Graham
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 52 Bewertungen)
"Interessant, gerade in der heutigen Zeit!" 5 von 5 Punkten Regissuer Sean Penn erwarb damals die Filmrechte an Jon Krakauers Erfolgsgeschichte "Into the Wild". (Die durch gefundene Tagebucheinträge, Postkarten und Erzählungen der Menschen die Chris auf seiner Reise traf, rekonstruiert wurde.) Bekam aber erst rund 10 Jahre später die Zustimmung der Eltern von Christopher McCandless für die Verfilmung. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte über einen jungen Mann der in reichen Verhältnissen aufwuchs, der im Sport wie in der Schule ein Überflieger war.
Er ist Anfang zwanzig und nach dem Abschluss seines Studiums im Jahre 1992 entschließt er sich, seine Ersparnisse (immerhin ca. 25.000 $) an die Hungerhilfe zu spenden, in Richtung Alaska zu trampen und dort in der Wildnis zu leben. Ausgerüstet mit dem Nötigsten beginnt er seine abenteuerliche Reise, in derer er die unterschiedlichsten Charaktere kennen lernt, die sein Leben und das seiner Wegbegleiter formt und prägt. Im Vordergrund steht hier eine selbstzerstörerische Suche eines Einzelgängers, eine Suche nach Freiheit...
Über mehrere Jahre entsagt er allen Besitztümern, welche ihn nur einengen würden. Während einiger Niederlagen auf seine Reise hin und hergerissen, sich doch wieder dem Wohlstand zu ergeben und zu seinen aus seiner Sicht spießigen Eltern zurück zu kehren, widersteht er diesem Gedanken und entwickelt dadurch ein ganz neues Gefühl des Starkseins, des Erhabenseins.
Die Umsetzung des Buches ist gelungen wenn auch nicht ganz so ausführlich, aber das macht ja Bücher schließlich aus. Der Film bietet beeindruckende Naturaufnahmen und zeigt wie verschieden doch die amerikanischen Landschaften und die damit verbundenen Menschen sind. Wir werden entführt in Wüstengebiete, über Kornfelder, bis hin zu den kalten Bergen Alaskas. Untermalt wird das ganze von einem stimmigen Soundtrack. Ein Glücksfall finde ich die Besetzung der Hauptrolle mit Emile Hirsch, der den Chris McCandless sensationell spielt. Man spürt die innere Zerissenheit, zwischen Wut auf der einen und der Suche nach Geborgenheit und Glück auf der anderen Seite. Auch sein Aussehen, sowie seine Gesichtszüge, die den Wohlstandszustand genauso wie das Abgehalfterte/Gezeichnete (er nahm viele Kilos während des Filmes ab) glaubwürdig erscheinen lassen. Wenn man das letzte Originalbild von Chris auf dem Buchrücken kennt und die gleiche Szene im Film sieht, wird klar wie gleich beide aussehen. Auch die übrige Besetzung mit Hal Hoolbrook, William Hurt, Vince Vaughn, Catherine Keener u.a. reiht sich nahtlos ein.
Die Laufzeit des Filmes die mit 142 minuten sehr lang ist, aber nie lang erscheint, lässt einem die Zeit für eigene Gedanken ohne dabei schleppend zu sein.
Insgesamt mal was ganz anderes, gerade in unserer schnellebigen und technisierten Welt , mal Menschen zu sehen die den ganzen bunten Bildern den Rücken kehren. Auch wenn es hier eher unvorbereitet und von jugendlicher Naivität geprägt ist. Chris McCandless war vom Idealismus besessen, der mit der heutigen Zeit nicht leicht zu vereinbaren ist.
Aber letzendlich lebte er seinen Traum...
Empfehlenswert für jeden, der sich um die Wertigkeiten in seinem Leben, und in der Gesellschaft Gedanken macht.
Interessant auch das 64 minütige Bonusmaterial mit vielen Interviews der Darsteller und das Regisseurs.
(DVD)
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Living in Oblivion Steve Buscemi, Catherine Keener, Dermot Mulroney DVD, 1. September 2005 Verkaufsrang: 6475
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Total abgedreht.. 5 von 5 Punkten ..das ist der auch ziemlich passende Titel, der deutschen VHS-Version des Films. Living in Oblivion ist natürlich viel schöner und nicht so platt. Der Film immerhin schon 1995 rausgekommen, (was man ihm gar nicht anmerkt) hält etliche wirklich witzige und authentische Szenen bereit. ich glaube hier kann man auf sehr lustige Weise nachvollziehen, was es beim Filmemachen so für Schwierigkeiten geben kann...Wer auf gut ausgearbeitete und echte Charaktere aus dem wirklichen Leben steht, kommt hier garantiert auf seine Kosten. Als Bonus gibts noch einen handcolorierten Kurzfilm, der mich nicht so sehr beeindruckt hat, aber angucken kann man sich diesen auf jeden Fall.
die Tücken des Filmemachens 5 von 5 Punkten Ursprünglich als Kurzfilm geplant und dann später auf eine Abendfüllende Länge ausgebaut erzählt der Film anhand von 3 Episoden die Probleme eines Regisseurs auf dem Set zwischen arroganten Darstellern und der Liebe.
Steve Buscemi brilliert hierbei in der Rolle des Regisseurs und hält diesen Film und seine Episoden zusammen.
Für alle die mal wissen wollten wie es auf manchen Sets zugeht liefert dieser Film die Antworten und als Schmankerl darf man mal überlegen welche Stars für manche Rollen wohl Pate standen.
Ein rudum gelungener und zu empfehlender Film.
wunderschön komisch, fast surreal 4 von 5 Punkten Living in oblivion - Leben in Vergessenheit? Das macht neugierig. Regisseur DiCillo gibt im Interview freimütig zu, dass der Klang der Worte ihn zu dem Titel inspiriert hat.
Die Low-Budget-Produktion über die Dreharbeiten einer Low-Budget-Produktion stellt einen Drehtag dar, an dem so alles schief geht, was schief gehen kann, wobei Traum und Wirklichkeit sich überlappen. Drei zu drehende Szenen bieten unendlich viele Möglichkeiten des Scheiterns, was bei Filmen mit geringem Budget natürlich immer das endgültige Aus bedeuten kann. Neurosen der Darsteller, technische Patzer und natürlich die zwischenmenschlichen Probleme. In seinen besten Momenten erinnert der Film an Truffauts "Die amerikanische Nacht". Cathrine Keeners Rolle bietet jedenfalls deutliche Parallen zu Julie Baker (Jacqueline Bisset) bei Truffaut. In seinen alberneren Szenen war ich mitunter an die Kevin-Kline-Posse "Soapdish" (Lieblingsfeinde -eine Seifenoper) erinnert. Das Ensemble agierte mit sichtbar guter Spiellaune, die Darsteller verzichteten auf Gagen und sponserten teilweise sogar den Film.
Es mag sein, dass der Film keine Identifikationsfiguren anbietet, allerdings sind viele Gereiztheiten der Darsteller sehr gut nachvollziehbar. Wer kennt sie nicht, diese Tage, an denen nichts gelingt. Da hilft dann nur noch sich abends einen guten Film wie diesen anzusehen - siehe da, wenn anderen so was passiert, kann es sogar brüllend komisch sein. Ich jedenfalls werde noch oft "in Vergessenheit leben". Die Frage, ob im Traum Zwerge auftauchen, wird leider auch in diesem Film nicht geklärt. Egal ob Kult oder nicht: dieser Film ist einzigartig, uneitel, alles andere als Mainstream!
Als Extras bietet die DVD einen (überflüssigen) 6-minütigen Vorfilm (sehr experimentell und ziemlich gaga), ein Interview mit dem Regisseur und einige Filmtrailer. Außerdem liegt ein 8-seitiges Booklet mit Produktionsnotizen bei.
Einziges Manko: Die deutschen Untertitel sind in der Originalfassung des Films im Gegensatz zum Interview mit DiCillo nicht ausblendbar.
Wäre gern ein Kultfilm geworden ... 3 von 5 Punkten ... ist aber dann doch eher als angestrengtes Kunstfilmchen geboren worden. Der sonst in schrägen Nebenrollen auftauchende Steve Buscemi (z.B. "Fargo") ist auch hier nicht wirklich ein Sympathieträger, so dass die ganze Geschichte letztlich zur Sezierung einer an persönlichen Eitelkeiten und Animositäten zerbrechenden Independentfilmproduktion gerät, in der jeder mal seine unangenehmen oder gar ekelhaften Seiten zeigen darf.
Einmal anschauen ist ok, zum wiederholten Filmgenuss fehlt schlicht der Sympathiefaktor. Zudem wird das Zuschauen nach einer Weile eher langweilig, wenn klar wird, dass es lediglich darum geht, was als nächstes noch schief gehen wird.
Fazit: Nicht vom Label "Kultfilm" blenden lassen. Wenn überhaupt, lieber ausleihen.
Geniale Hommage ans Kino - doch Vorsicht vor DVD! 4 von 5 Punkten Dieser Film erschien 1995 zum 100.Geburtstag des Kinos und dieser Ehre wird er voll gerecht. Wir werden Zeuge der Herstellung eines Low-Budget-Streifens und all der Widrigkeiten, die am Set damit verbunden sind. Der eigentliche "Film im Film" welcher hier gedreht wird erscheint anfänglich bunt und die "realen" Sequenzen dazwischen schwarz-weiß, was sich interessanterweise auch im Verlaufe des Films ändert. Steve Buscemi, meiner Meinung nach Mitte der 90er auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, ist perfekt als verzweifelter Regisseur und die Eskapaden eitler Stars sowie die Eifersüchteleien und Intrigen, deren Zeuge wir hier werden, sind unbeschreibbar unerhaltsam. Ich habe mir von Mitmenschen, die an der Produktion realer Kinofilme beteiligt waren, sagen lassen, dass dies durchaus realistisch sei.
Trotz des hervorragenden Films kann ich leider nur vier Sterne vergeben, da die DVD die englische Tonspur nur mit dt. Untertiteln bietet, obwohl dies NICHT angegeben ist. Das ist natürlich eine bodenlose Frechheit und ich habe die DVD zurückgetauscht in der Hoffnung auf eine zukünftige DVD, die dieser genialen Parodie angemessen ist.
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Living in Oblivion Steve Buscemi, Catherine Keener, Dermot Mulroney DVD, 28. April 2005 Verkaufsrang: 35066 Universal Living in Oblivion, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 28.04.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Echt lustig und sehenswert 4 von 5 Punkten Da ich ein großer Steve Buscemi Fan bin habe ich mir diese DVD ausgeliehen, und muss sagen es hat sich gelohnt. :) Man bekommt einen Eindruck wie es bei einem Low-Budget Filmdreh zugeht, und ich musste an einigen Stellen echt lachen. Hier werden einem viele Klischees vorgeführt, wie der Beleuchter der gerne der große Filmemacher wär, und der "Star" voller Starallüren. Ein wirklich guter kleiner Film ohne viel Handlung, aber mit viel Situationskomik. Vier Sterne, weil er etwas "eigenwillig" ist.
Von einem der auszog, das Filmen zu lernen 5 von 5 Punkten Inhaltlich handelt Tom DiCillos Film "Living in oblivion" von den Dreharbeiten eines Low Budget-Films. Dabei stehen die Konflikte hinter der Kamera im Vordergrund, ohne die Pannen davor zu vernachlässigen. Die schauspielerischen Leistungen sind gewollt uneinheitlich. Steve Buscemi als Regisseur und Catherine Keener in der Rolle der Hauptdarstellerin überzeugen mich durch Ausstrahlung und Facettenreichtum (allein die Darstellung des stetigen Konzentrationsverlustes Keeners beim Dreh der ersten Einstellung ist beachtlich!), andere Charaktere sind bewusst oberflächlicher angelegt und sorgen so für einige Schenkelklopfer (z.B. der egomanische Superstar, der griesgräme Kleinwüchsige oder die einfältigen Techniker). Insgesamt zeichnet sich der Humor des Films jedoch durch feine Ironie aus, die insbesondere aus den zunehmend verzweifelten Versuchen des Regisseurs entstehen, seine Mitarbeiter zu motivieren. Dazu kommen noch einige kleine Ideen und Überraschungen (z.B. Sprünge in den Handlungsebenen und Änderungen in der Optik), die diesen Film zu einem Kleinod machen, das ich vor allem all jenen ans Herz legen möchte, die selbst von der Produktion eines kleinen eigneen Filmes träumen. Es lohnt sich nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch wegen der netten technischen Einfälle. Wer hingegen mehr auf Popcorn-Kino steht, wird sich möglicherweise bei diesem Film langweilen. Schon allein die grobkörnigen Schwarz-Weiß-Bilder zu Beginn und im weiteren Verlauf des Films werden Blockbuster gewohnte Zuschauer eher irritieren, und die Special Effects im Film sind auf eine alte Nebelmaschine und einen Radiowecker beschränkt. Damit komme ich zum technischen Teil meiner Kritik. Die Bildqualität der DVD ist insgesamt in Ordnung. Abweichungen vom technisch machbaren im Film sind gewollt (s.o.), und dass das Menue etwas wackelig und unscharf ist, stört nicht besonders. Beim Ton sind wir auf Dolby Stereo beschränkt - ein Tribut an den Independentfilm und das damit verbundene knappe Budget. Allerdings ist Dolby 5.1 angesichts der Special Effects auch wirklich nicht notwendig. Unter den Extras gefällt mir besonders der Vorfilm "Surprise", der auch schon seinerzeit in deutschen Kinos die Stimmung vor "Living in Oblivion" vorwärmte. Eine sehr gute Idee, diesen Film mit auf die DVD zu brennen! Etwas nervig ist das überflüssige Interview mit dem Regisseur des Kurzfilms, das direkt daran anknüpft. Da hilft nur der Griff zur Fernbedienung. Interessanter, aber auch nicht umwerfend ist das recht kurze Interview mit Tom Di Cillo, das neben einigen völlig überflüssigen Trailern das einzige klassiche Extra der DVD ist. Weil ich den Living in oblivion so liebe, gebe ich 5 Sterne. Rein technisch gesehen hätte die DVD aber nur 4 Sterne verdient, den Bonus für den Vorfilm eingerechnet. |
Box of Moonlight John Turturro, Sam Rockwell, Catherine Keener DVD, 5. November 2007 Verkaufsrang: 22863 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Universum Film Box of Moonlight, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.11.07
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Capote + Kaltblütig (Collector's Edition, 2 DVDs) Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Robert Blake DVD, 22. August 2006 Verkaufsrang: 34166 Capote + Kaltbltig Collectors Ed.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Philip Seymour Hoffman in einer großen Rolle... 5 von 5 Punkten
Die meisten überbezahlten Schauspieler bringen, meines Erachtens, nicht die Überzeugung mit, die Hoffman verkörpert und umsetzen kann.
CAPOTE ist ein guter Film. Klasse gespielt und richtig in Szene gesetzt.
Abgerundet wird die DVD-Box mit einem Spielfilm von Capote: "Kaltblütig".
Ich kannte den Film überhaupt nicht. Und die Qualität überraschte mich - ich dachte erst,
er wäre vor kurzem gedreht worden. Daher ist er schon etliche Jahre alt.
Dennoch ein grandioser Thriller.
Für den Preis unbedingt empfehlenswert.
Für Hoffman-Fans sowieso.
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The Interpreter [UK IMPORT] Nicole Kidman, Sean Penn, Catherine Keener, Jesper Christensen, Yvan Attal DVD, 5. Juni 2006 Verkaufsrang: 39168 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Girls Night In [UK IMPORT] Kirsten Dunst, Frances McDormand, Joan Cusack, Adam Sandler, Drew Barrymore DVD, 3. November 2008 Verkaufsrang: 44570 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
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