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| DVDs: Catherine Keener | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Being John Malkovich John Cusack, Cameron Diaz, Catherine Keener DVD, 25. Januar 2001 Verkaufsrang: 42980 Viele Filme erleben das Schicksal eines kreativen Bankrotts, ohne auch nur im Entferntesten etwas Neues oder zumindest Interessantes zu erzählen. Being John Malkovich kann man diesen Vorwurf allerdings wahrlich nicht machen, denn was Regisseur Spike Jonze und Drehbuchautor Charlie Kaufman hier erschaffen haben, ist etwas erfrischend Neues, das einem als Zuschauer den Glauben an das Kino zurückgibt. Der Film kitzelt das Gehirn und rührt das Herz. Das ist mehr, als man sonst über einen Film, der im Endeffekt nur die Geschichte eines verzweifelten, im Leben gescheiterten Puppenspielers (John Cusack) erzählt, auch nur ansatzweise erwarten darf. Wie dies möglich ist? Es ist ein Moment im Rahmen der Geschichte. Jener Moment, in dem genau dieser Puppenspieler einen Eingang entdeckt - einen Eingang in das Gehirn von John Malkovich. Cusacks Puppenspieler arbeitet, um Geld zu verdienen, als Angestellter im siebeneinhalbten Stockwerk eines Bürogebäudes in Manhattan. Allein die Geschichte des siebeneinhalbten Stockwerkes würde ausreichen, um die Handlung eines ganzes Filmes mit ihr zu füllen. In Being John Malkovich aber ist dies nur ein kleiner Gag am Rande. Im Mittelpunkt des Geschehens steht vielmehr der Versuch des Puppenspielers und einer Kollegin (Catherine Keener), aus dem Weg in Malkovichs Gehirn Geld zu machen. Sie öffnen Touristen den Weg in sein Gehirn und geben ihnen die Chance, 15 Minuten im Kopf des Schauspielers zu verbringen. Die Geschichte wird kompliziert, als John Malkovich spürt, dass etwas mit ihm nicht stimmt und den Ursachen für dieses Problem auf den Grund geht. Dreh- und Angelpunkt des Filmes ist natürlich John Malkovich, der, obwohl als introvertierter Schauspieler bekannt, sich in dieser wilden Tour über die Leinwand selbst nicht allzu ernst nimmt. Sensationeller Höhepunkt des Filmes ist schließlich ein Tripp von John Malkovich in sein eigenes Gehirn und seine Begegnung mit Dutzenden Malkovichs in sich drin. Manchmal könnte man meinen, Autor und Regisseur würden den Film mit all ihren Ideen überfrachten. Im Endeffekt aber gelingt es ihnen stets, die Balance zwischen abgedrehter Komödie und unterhaltsamem Mainstream-Film zu bewahren! -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
Kranker Film über eine verführerische Idee 5 von 5 Punkten Ein kranker Film über die verführerische Idee, einmal in den Kopf eines Anderen schauen zu können.
Craig Schwartz ist ein Loser. Der arbeitslose Puppenspieler fristet ein trauriges Dasein in seiner Werkstatt, mit seiner Frau Lotte und ihrem Heimzoo oder indem er auf der Straße versucht mit seiner Berufung ein bisschen Geld zu verdienen - wobei er regelmäßig verprügelt wird. Lotte versucht ihn dazu zu bewegen, einen Job zu suchen, doch Craig verbringt statt dessen viel Zeit damit sich zu wünschen, jemand anders zu sein. Lotte wiederum denkt zu viel an ihre Tiere. Vor allem Affe Elijah bereitet ihr Sorgen - durch die Tierpsychologin hat sie herausgefunden, dass das arme Tier aufgrund eines Kindheitstraumas ein Magengeschwür entwickelt hat.
Eines Tages bemerkt Craig eine Stellenanzeige bei einem Archivierungsunternehmen und bekommt dort auch einen Job. Reichlich merkwürdig sind jedoch die Arbeitsbedingungen: die Firma hat ihren Sitz auf der siebten Etage eines Gebäudes, die sich dadurch auszeichnet, dass die Decke halb so hoch hängt wie gewöhnlich. Die Etage war das Geschenk des Erbauers an eine Halbwüchsige. Auch die schwerhörige Sekretärin ist ziemlich verwirrend, vor allem da der Chef nur wegen ihr der festen Überzeugung ist, einen Sprachfehler zu haben.
Zu allem Überfluss begegnet Craig auf der Arbeit der toughen Maxine, in die er sich prompt verliebt. Allerdings weist sie ihn auf mehr als direkte Art ab, was Craig nur dazu verleitet, es auf andere Weise zu probieren.
Richtig interessant wird es schließlich, als Craig eines Tages ein geheimnisvolles Türchen hinter einem Aktenschrank entdeckt. Hinter diesem Türchen befindet sich seltsamerweise ein Tunnel. Als Craig nicht widerstehen kann und tief ins Dunkle hinein kriecht, fällt hinter ihm auf einmal die Tür zu und er wird von einem Sog erfasst, der ihn direkt in das Hirn von John Malkovich katapultiert. Nach 15 Minuten endet der Spuk jedoch und Craig fällt wie aus dem Nichts in einen Graben an der Schnellstraße nach New Jersey.
Nun hat Craig Blut geleckt. Sofort erzählt er Maxine von dieser Geschichte, die ihm aber nicht glaubt. Später jedoch schlägt sie vor, daraus ein Geschäft zu schlagen: sie würde Interessierte für 200$ in den Kopf von John Malkovich schauen lassen. Die Idee wird in die Tat umgesetzt, doch spätestens nachdem seine Frau Lotte davon erfahren und den Trip selbst erlebt hat, gerät das öde, aber übersichtliche Leben von Craig kräftig aus den Fugen. Was folgt sind herrliche Gedankenspiele zum Thema "Wie gern wäre ich doch jemand anders" und intime Einblicke in das Leben anderer - insgesamt jedoch hauptsächlich die filmische Umsetzung kranker Ideen.
Fazit: Wer mich kennt, weiß, dass ich an kranken Dingen viel Spaß haben kann; Being John Malkovich ist hier keine Ausnahme. Der Film bricht Tabus, philosophiert über das Unmögliche und strotzt nur so von Ironie und Satire. Schauspielerisch hervorragend dargeboten - vor allem John Cusack und John Malkovich, der dem Film seinen Namen gab, sind hier zu nennen - fand ich den Film sehr amüsant, wenngleich das auch nur ein eingeschränktes Publikum wird nachvollziehen können. Wer mit Gedankenspielen zu alternativen Realitäten oder anspruchsvollem Humor seine Probleme hat, sollte von diesem Film vielleicht lieber die Finger lassen. Wer hingegen auch etwas "alternative" Filme mag, kann das Wagnis durchaus mal eingehen.
Abschließend möchte ich noch die DVD-Extras erwähnen, die zwar nicht übermäßig lang, aber dennoch recht interessant und witzig sind.
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Living in Oblivion Steve Buscemi, Catherine Keener, Dermot Mulroney DVD, 28. April 2005 Verkaufsrang: 45746 Universal Living in Oblivion, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 28.04.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Echt lustig und sehenswert 4 von 5 Punkten Da ich ein großer Steve Buscemi Fan bin habe ich mir diese DVD ausgeliehen, und muss sagen es hat sich gelohnt. :) Man bekommt einen Eindruck wie es bei einem Low-Budget Filmdreh zugeht, und ich musste an einigen Stellen echt lachen. Hier werden einem viele Klischees vorgeführt, wie der Beleuchter der gerne der große Filmemacher wär, und der "Star" voller Starallüren. Ein wirklich guter kleiner Film ohne viel Handlung, aber mit viel Situationskomik. Vier Sterne, weil er etwas "eigenwillig" ist.
Von einem der auszog, das Filmen zu lernen 5 von 5 Punkten Inhaltlich handelt Tom DiCillos Film "Living in oblivion" von den Dreharbeiten eines Low Budget-Films. Dabei stehen die Konflikte hinter der Kamera im Vordergrund, ohne die Pannen davor zu vernachlässigen. Die schauspielerischen Leistungen sind gewollt uneinheitlich. Steve Buscemi als Regisseur und Catherine Keener in der Rolle der Hauptdarstellerin überzeugen mich durch Ausstrahlung und Facettenreichtum (allein die Darstellung des stetigen Konzentrationsverlustes Keeners beim Dreh der ersten Einstellung ist beachtlich!), andere Charaktere sind bewusst oberflächlicher angelegt und sorgen so für einige Schenkelklopfer (z.B. der egomanische Superstar, der griesgräme Kleinwüchsige oder die einfältigen Techniker). Insgesamt zeichnet sich der Humor des Films jedoch durch feine Ironie aus, die insbesondere aus den zunehmend verzweifelten Versuchen des Regisseurs entstehen, seine Mitarbeiter zu motivieren. Dazu kommen noch einige kleine Ideen und Überraschungen (z.B. Sprünge in den Handlungsebenen und Änderungen in der Optik), die diesen Film zu einem Kleinod machen, das ich vor allem all jenen ans Herz legen möchte, die selbst von der Produktion eines kleinen eigneen Filmes träumen. Es lohnt sich nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch wegen der netten technischen Einfälle. Wer hingegen mehr auf Popcorn-Kino steht, wird sich möglicherweise bei diesem Film langweilen. Schon allein die grobkörnigen Schwarz-Weiß-Bilder zu Beginn und im weiteren Verlauf des Films werden Blockbuster gewohnte Zuschauer eher irritieren, und die Special Effects im Film sind auf eine alte Nebelmaschine und einen Radiowecker beschränkt. Damit komme ich zum technischen Teil meiner Kritik. Die Bildqualität der DVD ist insgesamt in Ordnung. Abweichungen vom technisch machbaren im Film sind gewollt (s.o.), und dass das Menue etwas wackelig und unscharf ist, stört nicht besonders. Beim Ton sind wir auf Dolby Stereo beschränkt - ein Tribut an den Independentfilm und das damit verbundene knappe Budget. Allerdings ist Dolby 5.1 angesichts der Special Effects auch wirklich nicht notwendig. Unter den Extras gefällt mir besonders der Vorfilm "Surprise", der auch schon seinerzeit in deutschen Kinos die Stimmung vor "Living in Oblivion" vorwärmte. Eine sehr gute Idee, diesen Film mit auf die DVD zu brennen! Etwas nervig ist das überflüssige Interview mit dem Regisseur des Kurzfilms, das direkt daran anknüpft. Da hilft nur der Griff zur Fernbedienung. Interessanter, aber auch nicht umwerfend ist das recht kurze Interview mit Tom Di Cillo, das neben einigen völlig überflüssigen Trailern das einzige klassiche Extra der DVD ist. Weil ich den Living in oblivion so liebe, gebe ich 5 Sterne. Rein technisch gesehen hätte die DVD aber nur 4 Sterne verdient, den Bonus für den Vorfilm eingerechnet. |
Total abgedreht Steve Buscemi, Catherine Keener, Dermot Mulroney Videokassette, 4. November 1996 Verkaufsrang: 6571
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hammerfilm!! Aber wo bleibt die deutsche DVD? 5 von 5 Punkten Der Film ist die Kür eines jeden Filmfreak-Videoabend und ideal für jeden, der schon mal über seinen eigenen Film nachgedacht hat. Steve Buscemi (Fargo, Trees Lounge, Desperado...) hier in einer gnadenlosen Hauptrolle rund um das Thema Filmedrehen und deren Begleiterscheinungen! Trotz internationaler Auszeichnung und Kultcharakter hat es der Film meines Wissens bisher nicht auf eine deutsche DVD geschafft... |
Into The Wild [HD DVD] [UK IMPORT] Catherine Keener, Jena Malone, William Hurt, Hal Holbrook, Marcia Gay Harden HD DVD, 10. März 2008 Verkaufsrang: 50081 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Sean Penns Filmadaption von Jon Krakauers Bestseller Into the Wild wird durch eine hervorragende Besetzung und eine angemessene Behandlung einer wahren Geschichte vorangetrieben. Emile Hirsch spielt Christopher McCandless, den Spross einer reichen, aber vom Pech verfolgten Familie, der nach seinem Abschluss an der Emory University in Atlanta Anfang der Neunziger Jahre beschließt, alles hinzuschmeißen und sich als "Reisender in Sachen Ästhetik" auf der Suche nach der "ultimativen Freiheit" aufzumachen. Und dabei macht er keine halben Sachen: McCandless spendet seine nicht unbeträchtlichen Ersparnisse wohltätigen Organisationen, verbrennt im wahrsten Sinne des Worten sein verbliebenes Bargeld, ändert seinen Namen in "Alexander Supertramp", verlässt seine Familie (William Hurt und Marcia Gay Harden als zänkische, ahnungslose Eltern und Jena Malone als seine erstaunte, aber liebevolle Schwester, die als Überstimme einen großen Teil der Hintergrundgeschichte erzählt) und macht sich auf den Weg in Richtung der Wildnis Alaskas, wo er sich vor der Welt verstecken will. In den folgenden zwei Jahren lebt er ein Vagabundenleben, nimmt hin und wieder einen Job an, fährt im Kajak im Grand Canyon nach Mexiko, landet in L.A. in der Gosse und dreht jedem, der sich mit ihm anfreunden will, den Rücken zu (darunter Catherine Keener und Brian Dierker als Hippies mittleren Alters und Hal Holbrook in einer bewegenden Rolle als alternder Witwer, der "Alex" unter seine Fittiche nehmen will). Penn, der Regie führte und das Drehbuch schrieb, wechselt diese Sequenzen ab mit Szenen, die McCandless' Alaska-Idylle zeigen - wobei sich dies bald als nicht wirklich idyllisch herausstellt. McCandless richtet sich in einem liegengebliebenen Schulbus ein und kommt eine Zeitlang über die Runden, indem er Kleintiere (und einen riesigen Elch) erlegt, Bücher liest und seine existenzialistischen Überlegungen zu Papier bringt. Aber als die harte Realität eines Lebens in der Wildnis einsetzt, merkt er schnell, dass er nicht nur auf die Anforderungen des täglichen Überlebens schlecht vorbereitet ist, sondern dass er auch die Wichtigkeit jener Dinge unterschätzt hat, denen er entkommen wollte: menschlichen Beziehungen. Es wäre einfach, McCandless entweder als wahren Freigeist zu idealisieren, der von den sozialen Bindungen, die uns Andere einschränken, befreit ist oder ihn als hoffnungslos unreifen Naivling abzutun, als Verrückten, dessen Ignoranz gegenüber der praktischen Realität ihn zum Scheitern verurteilt. Into the Wild tut weder das Eine noch das Andere, sondern erzählt dem Zuschauer diese Geschichte auf bewundernswert unsentimentale Art und Weise und überlässt einem so die Entscheidung darüber. -Sam Graham
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 64 Bewertungen)
Ein Wunderbarer Film! 5 von 5 Punkten "Into The Wild" ist bestimmt nicht für jeden etwas. Der Film ist ein Mix aus Drama und Abenteuer. Die Geschichte wird immer wieder in verschiedenen Zeiten erzählt. Einmal ist der Zuschauer fast am Ende, dann sieht man wieder einen Zwischenteil. Dazu erzählt seine Schwester (manchmal auch er selber) im Off immer wieder ein paar Geschichten über Ihre Kindheit/Jugend und dazu sieht man ab und zu ein paar Ausschnitte aus dieser Zeit. Die Musik Music for the Motion Picture Into The Wild ist einfach nur Gigantisch und passt zu jeder einzelnen Szene. Sehr gut hat mit das letzte Bild zum Schluss gefallen.
Chris ist 22 Jahre alt und frisch mit dem College fertig. Er spendet sein ganzes Geld und ohne sich zu verabschieden will er nach Alaska gehen ohne Geld, Kreditkarten, Ausweise und unter dem Namen Alexander Supertramp. Auf der Reise trifft er immer wieder neue Menschen mit denen er etwas Zeit verbringt. Einmal ist es ein Bauer (Vince Vaughn), ein Hippie-Ehepaar (Catherine Kenner), ein Mädchen das sich in Chris verliebt (Kirsten Stewart singt auch im Film), u.v.m.. Nach langer Reise findet er Alaska und seinen "Magic-Bus"....
Die DVD ist schön animiert und mit der tollen Musik von Eddie Vedder unterlegt. Als Extras sind ein paar Trailer (Der Nebel, P.S. Ich Liebe dich, u.s.w.) zu finden sowie ein paar Interviews mit Emile Hirsch, Sean Penn, Hal Holbrook, Jon Krakauer (Buchvorlage) und Eddie Vedder. Dazu gibt es noch ein paar TV-Spots und Kino-Trailer sowie ein sehr schönes Musikvideo, dass die schönsten Momente aus dem Film nochmal zeigt. Als Featurettes gibt es noch The Story, The Characters sowie The Experience. Die Laufzeit beträgt ca. 64 Minuten (die gesamten Extras).
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Being John Malkovich - John Malkovich Olmak John Cusack, Cameron Diaz, Catherine Keener DVD Verkaufsrang: 83365 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Viele Filme erleben das Schicksal eines kreativen Bankrotts, ohne auch nur im Entferntesten etwas Neues oder zumindest Interessantes zu erzählen. Being John Malkovich kann man diesen Vorwurf allerdings wahrlich nicht machen, denn was Regisseur Spike Jonze und Drehbuchautor Charlie Kaufman hier erschaffen haben, ist etwas erfrischend Neues, das einem als Zuschauer den Glauben an das Kino zurückgibt. Der Film kitzelt das Gehirn und rührt das Herz. Das ist mehr, als man sonst über einen Film, der im Endeffekt nur die Geschichte eines verzweifelten, im Leben gescheiterten Puppenspielers (John Cusack) erzählt, auch nur ansatzweise erwarten darf. Wie dies möglich ist? Es ist ein Moment im Rahmen der Geschichte. Jener Moment, in dem genau dieser Puppenspieler einen Eingang entdeckt - einen Eingang in das Gehirn von John Malkovich. Cusacks Puppenspieler arbeitet, um Geld zu verdienen, als Angestellter im siebeneinhalbten Stockwerk eines Bürogebäudes in Manhattan. Allein die Geschichte des siebeneinhalbten Stockwerkes würde ausreichen, um die Handlung eines ganzes Filmes mit ihr zu füllen. In Being John Malkovich aber ist dies nur ein kleiner Gag am Rande. Im Mittelpunkt des Geschehens steht vielmehr der Versuch des Puppenspielers und einer Kollegin (Catherine Keener), aus dem Weg in Malkovichs Gehirn Geld zu machen. Sie öffnen Touristen den Weg in sein Gehirn und geben ihnen die Chance, 15 Minuten im Kopf des Schauspielers zu verbringen. Die Geschichte wird kompliziert, als John Malkovich spürt, dass etwas mit ihm nicht stimmt und den Ursachen für dieses Problem auf den Grund geht. Dreh- und Angelpunkt des Filmes ist natürlich John Malkovich, der, obwohl als introvertierter Schauspieler bekannt, sich in dieser wilden Tour über die Leinwand selbst nicht allzu ernst nimmt. Sensationeller Höhepunkt des Filmes ist schließlich ein Tripp von John Malkovich in sein eigenes Gehirn und seine Begegnung mit Dutzenden Malkovichs in sich drin. Manchmal könnte man meinen, Autor und Regisseur würden den Film mit all ihren Ideen überfrachten. Im Endeffekt aber gelingt es ihnen stets, die Balance zwischen abgedrehter Komödie und unterhaltsamem Mainstream-Film zu bewahren! -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
Kranker Film über eine verführerische Idee 5 von 5 Punkten Ein kranker Film über die verführerische Idee, einmal in den Kopf eines Anderen schauen zu können.
Craig Schwartz ist ein Loser. Der arbeitslose Puppenspieler fristet ein trauriges Dasein in seiner Werkstatt, mit seiner Frau Lotte und ihrem Heimzoo oder indem er auf der Straße versucht mit seiner Berufung ein bisschen Geld zu verdienen - wobei er regelmäßig verprügelt wird. Lotte versucht ihn dazu zu bewegen, einen Job zu suchen, doch Craig verbringt statt dessen viel Zeit damit sich zu wünschen, jemand anders zu sein. Lotte wiederum denkt zu viel an ihre Tiere. Vor allem Affe Elijah bereitet ihr Sorgen - durch die Tierpsychologin hat sie herausgefunden, dass das arme Tier aufgrund eines Kindheitstraumas ein Magengeschwür entwickelt hat.
Eines Tages bemerkt Craig eine Stellenanzeige bei einem Archivierungsunternehmen und bekommt dort auch einen Job. Reichlich merkwürdig sind jedoch die Arbeitsbedingungen: die Firma hat ihren Sitz auf der siebten Etage eines Gebäudes, die sich dadurch auszeichnet, dass die Decke halb so hoch hängt wie gewöhnlich. Die Etage war das Geschenk des Erbauers an eine Halbwüchsige. Auch die schwerhörige Sekretärin ist ziemlich verwirrend, vor allem da der Chef nur wegen ihr der festen Überzeugung ist, einen Sprachfehler zu haben.
Zu allem Überfluss begegnet Craig auf der Arbeit der toughen Maxine, in die er sich prompt verliebt. Allerdings weist sie ihn auf mehr als direkte Art ab, was Craig nur dazu verleitet, es auf andere Weise zu probieren.
Richtig interessant wird es schließlich, als Craig eines Tages ein geheimnisvolles Türchen hinter einem Aktenschrank entdeckt. Hinter diesem Türchen befindet sich seltsamerweise ein Tunnel. Als Craig nicht widerstehen kann und tief ins Dunkle hinein kriecht, fällt hinter ihm auf einmal die Tür zu und er wird von einem Sog erfasst, der ihn direkt in das Hirn von John Malkovich katapultiert. Nach 15 Minuten endet der Spuk jedoch und Craig fällt wie aus dem Nichts in einen Graben an der Schnellstraße nach New Jersey.
Nun hat Craig Blut geleckt. Sofort erzählt er Maxine von dieser Geschichte, die ihm aber nicht glaubt. Später jedoch schlägt sie vor, daraus ein Geschäft zu schlagen: sie würde Interessierte für 200$ in den Kopf von John Malkovich schauen lassen. Die Idee wird in die Tat umgesetzt, doch spätestens nachdem seine Frau Lotte davon erfahren und den Trip selbst erlebt hat, gerät das öde, aber übersichtliche Leben von Craig kräftig aus den Fugen. Was folgt sind herrliche Gedankenspiele zum Thema "Wie gern wäre ich doch jemand anders" und intime Einblicke in das Leben anderer - insgesamt jedoch hauptsächlich die filmische Umsetzung kranker Ideen.
Fazit: Wer mich kennt, weiß, dass ich an kranken Dingen viel Spaß haben kann; Being John Malkovich ist hier keine Ausnahme. Der Film bricht Tabus, philosophiert über das Unmögliche und strotzt nur so von Ironie und Satire. Schauspielerisch hervorragend dargeboten - vor allem John Cusack und John Malkovich, der dem Film seinen Namen gab, sind hier zu nennen - fand ich den Film sehr amüsant, wenngleich das auch nur ein eingeschränktes Publikum wird nachvollziehen können. Wer mit Gedankenspielen zu alternativen Realitäten oder anspruchsvollem Humor seine Probleme hat, sollte von diesem Film vielleicht lieber die Finger lassen. Wer hingegen auch etwas "alternative" Filme mag, kann das Wagnis durchaus mal eingehen.
Abschließend möchte ich noch die DVD-Extras erwähnen, die zwar nicht übermäßig lang, aber dennoch recht interessant und witzig sind.
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The Real Blonde OFF THE SCHEDULE [UK IMPORT] Daryl Hannah, Elizabeth Berkley, Matthew Modine, Catherine Keener, Maxwell Caulfield DVD, 23. Juni 2003 Verkaufsrang: 82634
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Intelligente, beschwingte Komödie 5 von 5 Punkten Die echten Blondinen erkennt man, wenn man ihnen ins Höschen schaut. Das meint zumindest einer der Protagonisten aus Tom DiCillos "Echt blond". Nach etlichen Affären mit gefälschten und gefärbten kriegt er dann auch tatsächlich eine echte ins Bett. Dumm nur, daß er ausgerechnet bei ihr mit Impotenz reagiert. Dies ist nur eine von mehreren Episoden von DiCillos mehr als gelungenem "Echt blond". Hauptsächlich geht es um junge Menschen aus der Film- und Fernsehbranche, jene Twenty- und Thirty-Somethings zwischen Winnern und Losern, die man auch aus anderen Filmen kennt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Filmen schafft "Echt blond" jedoch den schwierigen Spaghat zwischen dem treffenden Portrait einer Generation und gleichzeitig einer ausgesprochen liberalen, progressiven Haltung. Denn wo sich in Amerika auf der einen Seite die humorlosen Dogmatiker die "politische Korrektheit" auf die Fahnen geschrieben haben und gegen alles mit Zensur vorgehen, was nicht ihrer Weltsicht entspricht, und auf der anderen Seite rücksichtslose Brachialkomiker ihre abgestandenen Stammtisch- und Altherrenzoten mit dem Prädikat der "politischen Unkorrektheit" adeln, zeigt DiCillos Film einen echten Ausweg: Der Film ist politisch korrekt im besten Sinne. Hier lacht der Zuschauer über und vor allem mit Männern und Frauen, Schwarzen und Weißen, Homos und Heteros - und ganz ohne jeglichen Zeigefinger oder Moralgeschwätz. DiCillos Film ist stattdessen wirklich komisch, intelligent, ausgelassen und vor allem: sexy. |
Box Of Moonlight [UK IMPORT] John Turturro, Sam Rockwell, Catherine Keener, Lisa Blount, Annie Corley Videokassette, 4. Juni 2001 Verkaufsrang: 43082
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
ein höchst charmanter film 5 von 5 Punkten John Turturro als steifer, überkorrekter Spießervorgesetzter, der eines Tages durch das überraschende Ende eines Jobs aus seinem gewohnten Rythmus gerissen wird - genial, charmant und zugleich nachdenklich machend. Wie er seinem absoluten Gegenpol begegnet, der sein Leben für eine Zeit aus dem Lot bringt und ihm aufzeigt, dass es auch ganz anders geht - das sollte man sich ansehen. Das Ende ist ebenso überraschend wie logisch - ein klasse Film mit viel Witz, skurilen Einfällen und Charme. |
Box of Moonlight John Turturro, Sam Rockwell, Catherine Keener DVD, 3. März 2006 Verkaufsrang: 53755
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Geheimtipp 5 von 5 Punkten Dieser Film passt irgendwie in keine Kategorie.
Er handelt von zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Der eine ist ruhig, schüchtern, beruflich erfolgreich, der Gesellschaft angepasst und verklemmt. Der andere ist chaotisch, unkonventionell, extrovertiert, lebenskünstlerisch und fröhlich.
Das Schicksal führt diese beiden zusammen. Für einige Tage lebt der Verklemmte das Leben eines Lebenskünstlers, zuerst unfreiwillig. Doch er findet immer mehr Gefallen daran, vor allem auch an der Freundschaft zu dem "Chaoten".
Den Rest sollte man sich einfach selbst ansehen.
Das ist auch einer der Filme, die man sich meiner Meinung nach auch mehrmals ansehen kann.
Mit wenig Budget wurde ein ziemlich guter Film gedreht. Die Schauspieler sind zwar eher aus der zweiten oder dritten Reihe, aber spielen ihre Rollen sehr gut und überzeugend.
Nachts entfaltet der Film seine Atmosphäre am besten finde ich, vor allem wenn man am nächsten Tag nicht arbeiten muss. |
Living In Oblivion [UK IMPORT] Steve Buscemi, Catherine Keener, Dermot Mulroney, Danielle von Zerneck, Robert Sertner Videokassette, 19. Juli 1996 Verkaufsrang: 20307
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hammerfilm!! Aber wo bleibt die deutsche DVD? 5 von 5 Punkten Der Film ist die Kür eines jeden Filmfreak-Videoabend und ideal für jeden, der schon mal über seinen eigenen Film nachgedacht hat. Steve Buscemi (Fargo, Trees Lounge, Desperado...) hier in einer gnadenlosen Hauptrolle rund um das Thema Filmedrehen und deren Begleiterscheinungen! Trotz internationaler Auszeichnung und Kultcharakter hat es der Film meines Wissens bisher nicht auf eine deutsche DVD geschafft... |
The Interpreter [UK IMPORT] Nicole Kidman, Sean Penn, Catherine Keener, Jesper Christensen, Yvan Attal DVD, 5. Juni 2006 Verkaufsrang: 55126 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| The Ballad Of Jack And Rose [UK IMPORT] Daniel Day-Lewis, Catherine Keener, Camilla Belle, Paul Dano, Jena Malone DVD, 14. August 2006 Verkaufsrang: 53533 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen.
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Lovely And Amazing [UK IMPORT] Catherine Keener, Brenda Blethyn, Emily Mortimer, Raven Goodwin, Aunjanue Ellis DVD, 30. April 2007 Verkaufsrang: 57349
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| The 40 Year Old Virgin [HD DVD] [UK IMPORT] Steve Carell, Catherine Keener, Paul Rudd, Leslie Mann, Elizabeth Banks HD DVD, 11. Februar 2008 Verkaufsrang: 71924 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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Forgetting Sarah Marshall/40 Year Old Virgin [UK IMPORT] Jason Segel, Elizabeth Banks, Kristen Bell, Mila Kunis, Russell Brand DVD, 10. November 2008 Verkaufsrang: 74016 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
| Lovely And Amazing [UK IMPORT] Catherine Keener, Brenda Blethyn, Emily Mortimer, Raven Goodwin, Aunjanue Ellis DVD, 31. März 2003 Verkaufsrang: 74938
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Girls Night In [UK IMPORT] Kirsten Dunst, Frances McDormand, Joan Cusack, Adam Sandler, Drew Barrymore DVD, 3. November 2008 Verkaufsrang: 91690 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
| Friends With Money [UK IMPORT] Frances McDormand, Jennifer Aniston, Joan Cusack, Jason Isaacs, Catherine Keener DVD, 25. September 2006 Verkaufsrang: 64738 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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