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| DVDs: Charlotte Kerr | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Plutonium Charlotte Kerr, Wolf Roth, Werner Rundshagen Videokassette, 9. März 1999 Verkaufsrang: 10158
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Jederzeit sehenswert und (immer noch) aktuell 5 von 5 Punkten Der Film ist eigentlich gar kein Film im üblichen Sinne. Rainer Erler hat 1979 eine fiktive Fernsehreportage aufgezeichnet. Hier setzt auch schon meine größte Kritik an. Die Qualität - eventuell die Echtheit - wird auch durch ein zum Teil unmögliche Bildgüte, die wohl dem damaligen Standart entsprach, und merkwürdige Aufnahmetechniken (u.a. eine angebliche Aufnahme einer Fernsehsendung in einem Hotel über den Bildschirm mit einer Handkamera) ist mit voller Absicht mittelmäßig bis schlecht. War das wirklich nötig? Anna Ferroli, sehr gekonnt gespielt von Charlotte Kerr, der Witwe von Friedrich Dürrenmatt, geht dem Verschwinden von 50 Kilo Plutonium in einem Land der Dritten Welt nach. Dieses Land (irgendwo in Süd- oder Mittelamerika) wird von einer Militärdiktatur beherrscht. Im Laufe des Geschehens treffen wir auf Terroristen - Freiheitskämpfer - und den Geheimdienst der Militärs, staatlich gelegten und kontrollierten Fernsehsendern und den Vertuschungsversuchen der deutschen Betreiber der Atomanlage. Schließlich kann Anna Ferroli, die ganzen verzwickten Umstände aufklären, allerdings mit tragischen Folgen für sie und ihren Kameramann.... Rainer Erler hat vor mehr als zwanzig Jahren, wie eigentlich immer in seinen Filmen, ein sehr beängstigende Weitsicht bewiesen. Der Film, die ganze Story, ist keineswegs irgendeine utopische Spinnerei, sondern kann, wenn nicht schon gesehen, jederzeit sehr aktuell werden. |
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