DVDs: Chulpan Khamatova

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Good Bye, Lenin! - Daniel BrühlGood Bye, Lenin!
Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova

DVD, 18. September 2003
     Verkaufsrang: 1202      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Viele Jahre sind nun schon seit dem Fall der Mauer im Herbst 1989 vergangen. Genug Zeit, um mit einem gewissen Abstand auf die historischen Ereignisse zurückblicken zu können und damit allen, Wessis wie Ossis, eine neue, aufschlussreiche Perspektive auf diese zu vermitteln. Und genau das ist jetzt dem Filmemacher Wolfgang Becker und seinem Drehbuchautor Bernd Lichtenberg mit Good Bye, Lenin! geglückt. Ihre Geschichte aus den Monaten, in denen alles viel schneller zusammenwuchs, als es sich je ein Mensch hätte vorstellen können, wirft ein neues Licht auf die Wiedervereinigung und mehr noch auf all die chaotischen, oft auch widerstreitenden Gefühle, die mit ihr einhergingen.
Christiane Kerner (Katrin Saß) ist gerade auf dem Weg zum Palast der Republik, um dort den 40. Geburtstag der DDR zu feiern, als sie mit ansehen muss, wie eine friedliche Demonstration von der Staatsmacht niedergeprügelt wird. Unter den Geschlagenen ist auch ihr Sohn Alex (Daniel Brühl). Und man kann sich nicht sicher sein, was sie nun eigentlich härter trifft: das Vorgehen der Volkspolizei oder vielleicht doch die Erkenntnis, dass ihr Sohn ihre Ideale nicht teilt. Noch bevor sie sich selbst darüber klar werden kann, erleidet sie einen Herzinfarkt und fällt ins Koma. Acht Monate später wacht sie wie durch ein Wunder wieder auf. Nur ist die Welt nun eine andere. Die DDR ist Geschichte, und der Kapitalismus hat Ostberlin mit all seinen Markenprodukten im Sturm erobert. Das darf sie allerdings nicht erfahren. Schließlich könnte sie jede Aufregung töten. Und so beschließt der 21-jährige Alex, ihr zusammen mit den anderen Mitgliedern der Familie vorzuspielen, dass die DDR noch immer existiert.
Die Idee, die DDR zumindest in den Wänden einer Wohnung und der Vorstellung einer Frau aufrechtzuerhalten, ist natürlich der reinste Irrsinn, und doch hat sie etwas für sich. Eine absurde Komik geht von Alex' immer verzweifelteren und auch immer aussichtsloseren Versuchen aus, seine Scharade fortzuführen. Aber so absurd ist sein Festhalten an der Vergangenheit letztlich gar nicht. Wenn er nur wenige Monate nach dem Fall der Mauer im Supermarkt nach alten DDR-Produkten sucht und nur Westwaren findet, stellt sich tatsächlich die Frage, ob alles so kommen musste, wie es damals kam - besonders, wenn man sich bewusst wird, dass seit einigen Jahren klassische Produkte der DDR durchaus ein Comeback erlebt haben. Aber Wolfgang Becker geht es bei diesen Szenen nicht um eine leere Nostalgie oder sentimentale Verklärung. Er fängt vielmehr die Dynamik der Ereignisse ein und führt uns vor Augen, wie wir damals alle von ihr überwältigt worden sind.
Wenn Daniel Brühl mit einer an die Komik der Slapstick-Zeit erinnernden Besessenheit und Verzweiflung versucht, eine Lüge zur Wahrheit werden zu lassen, dann ist es eben keine DDR-Nostalgie - wie sie etwa Peter Timm in Der Zimmerspringbrunnen liebevoll karikiert hat -, die ihn treibt. Er erschafft nur für seine Mutter und sich selbst eine andere, ideale DDR. In seinen Bemühungen offenbart sich ein Traum von einem ganz anderen Deutschland jenseits der alten Kapitalismus-/Sozialismus-Modelle, an den nur 1989/90 niemand so recht glauben konnte. Am Ende muss Alex scheitern, aber das macht ihn längst nicht zu einem Verlierer. Viel mehr noch als er haben all diejenigen verloren, die damals eine einmalige Chance verpasst haben. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 103 Bewertungen)

Klasse Idee - wunderbar umgesetzt!      5 von 5 Punkten
Vor Good Bye Lenin, stand ich dem Deutschen Film immer etwas skeptisch gegenüber, aber dieser Film hat mich besseres belehert.
Das Leben in dieser Zeit ist derart authentisch dargestellt, dass man ohne Probleme meinen könnte, es wäre Wirklichkeit.
Good Bye Lenin verbindet Witz, Melancholie und Charme perfekt miteinander und bringt einen selbst zum Nachdenken.
Auch die Schauspieler, vor allem Daniel Brühl, passen perfekt und setzen ihre Charaktere gekonnt um.
Mein Fazit ist, dass dieser Film gezeigt hat das es wirklich großes Deutsches Kino gibt!


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Luna Papa - Chulpan KhamatovaLuna Papa
Chulpan Khamatova, Moritz Bleibtreu, Merab Ninidze

DVD, 3. April 2001
     Verkaufsrang: 19753      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Samarkand, das ist die Stadt aus "1001 Nacht", ein verwunschener Ort, voll von Geistern und Geschichten. Aber das ist nur eine Seite dieser Metropole, das literarische Traumbild, dem eine alles andere als märchenhafte Wirklichkeit gegenübersteht. Als Gebietshauptstadt in Usbekistan ist Samarkand auch ein Ort der Anarchie, des politischen Chaos, das der Zusammenbruch der Sowjetunion in den einzelnen Staaten zurückgelassen hat. Bachtiar Chudojnazarov gelingt es, in Luna Papa von beiden Seiten zu erzählen. Samarkand und seine Umgebung besitzen noch den Zauber aus Scheherazades Märchen, alles ist hier möglich, aber die Wunden, die die politischen Verwicklungen der letzten Jahre gerissen haben, sitzen tief.
Die 17-jährige Mamlakat (Chulpan Hamatova), die mit ihrem verwitweten Vater Safar (Ato Muchamedschanov) und ihrem seit seinen Erlebnissen im Afghanistan-Krieg verwirrten Bruder Nasreddin (Moritz Bleibtreu) in einem kleinen Dorf unweit von Samarkand lebt, träumt davon Schauspielerin zu werden. Doch das ist schwer in einer Welt, in der das Leben ein ständiges Ringen um das Nötigste ist. In einer dunklen Nacht lernt sie einen Mann kennen, den sie für einen Schauspieler hält. Er verführt Mamlakat, ohne dass sie einen einzigen Blick auf sein Gesicht werfen kann. Aber die Frucht dieser magischen Nacht verändert noch einmal alles für sie. Ihr Vater will unbedingt, dass Mamlakat den Verführer heiratet, und bricht zusammen mit ihr und Nasreddin zu einer Odyssee auf, die sie durch alle Theater der Umgebung und von einem seltsamen Abenteuer zum nächsten führen wird.
Ein bisschen erinnert Luna Papa an die Filme Emir Kusturicas. Wie in ihnen durchdringt auch hier ein poetischer Zauber die Wirklichkeit und entreißt die Menschen einem traurigen Schicksal. Aber wo Kusturicas Ideen oft erzwungen und irgendwie auch banal wirken, geht von Bachtiar Chudojnazarovs magisch-poetischem Realismus eine ganz und gar ursprüngliche Kraft aus. Ohne die traurige Wirklichkeit Samarkands auszublenden oder zu verharmlosen, erträumt er sich mit den Mitteln des Kinos eine bessere, gerechtere Welt. Ein vielleicht naiver, aber zweifellos beneidenswerter Glaube an Wunder durchdringt die Abenteuer Mamlakats, der die großartige Chulpan Hamatova, die auch Veit Helmers an sich nervende Kopfgeburt Tuvalu gerettet hat, einen entwaffnenden Charme verleiht. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Eine faszinierende Welt in Absurdistan      5 von 5 Punkten
Nachdem mich Moritz Bleibtreu in "Solino" fasziniert hatte, habe ich mir "Luna Papa" angeschaut, den ich vor langer Zeit im TV aufgenommen hatte. Über den Filminhalt hatte ich mich - entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten - nicht vorab informiert. Eine neue Erfahrung! Fast hätte ich nach kurzer Zeit auf die Austaste gedrückt, weil mich das Tohubawohu völlig kirre gemacht hat. Aber was ich einmal angefangen habe, führe ich auch zu Ende - und bin froh darüber. Wo spielt der Film bloß - ich hatte keinen Plan, dachte mir, dass die Filmemacher die Handlung irgendwo nach Absurdistan verlegt haben müssen, in einen fiktiven Staat, der alle möglichen Klischees miteinander verschmilzt. War es Griechenland, die Türkei, Afghanistan - irgendwo dort musste es sein. Von Istambul war die Rede, von Moskau. Aber egal. Was da abging war so skurill, dass ich immer wieder lauthals lachen musste. Herrliche running gags, wie z. B. die rasenden vollbeladenen Autos, und nichts fiel herunter. Oder der ständig im Tiefflug über die Dörfer bretternde Flieger, die Jungs, die sich aus der Luft ein Schaf schnappen oder wie zum Schluss, einfach eine Kuh als Geschenk von oben in die Hochzeitsgesellschaft schmeissen, ständig ausrastende Bühnenschauspieler im Theater, die durch abfällige Benmerkungen aus dem Publikum auf die Palme gebracht werden, und last but not least der cholerische Vater, den die Tochter vor der schlechten Nachricht mit dessen Einverständnis vorsichtshalber fesselt. Ich hab mich schlapp gelacht. Aber Vorsicht! Das war letzlich nicht der Reiz des Filmes. Das Eintauchen in eine völlig fremde Welt mit ihren Farben und Gerüchen ; - ) und Menschen (!!), die so weit von unserer reglementierten, automatisierten und normierten Gesellschaft entfernt sind, dass man einen völlig neuen Eindruck von dem bekam, was Leben/leben heißt, haben mich in den Bann gezogen. Die Sachlage war ernst, aber der Alltag ging dermaßen improvisierend und befreiend über die Filmrolle, wie ich es mir für unsere verkrampfte Gesellschaft oftmals wünsche. Und dann noch etwas: Ich glaube, dass man sich den Film unbedingt zwei Mal anschauen muss, um die ganze Komplexität der Bilderflut vollends zu erfassen. Und Chulpan Khamatova - genial!!!


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Viktor Vogel - Commercial Man - Götz GeorgeViktor Vogel - Commercial Man
Götz George, Alexander Scheer, Chulpan Khamatova

DVD, 9. Oktober 2001
     Verkaufsrang: 17026      Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 11 Tagen.

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sony Pictures Viktor Vogel - Commercial Man, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 08.10.01

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Klasse Film!      5 von 5 Punkten
Es gibt nur ganz wenige, gute deutsche Filme. Dieser hier ist auch einer von den seltenen Perlen, die man sich ansehen sollte.
Worum es geht? Es geht darum, wenn wir einfach mal nicht über die Berufe der Werbeagenturen reden, darum so zu sein wie man es sein sollte und nie anderen in den ... Sie wissen schon, kriechen sollte.
Individualität und Selbständigkeit sind Trumpf. Ein toller Film, tolle Schauspieler, schöne, abwechslungsreiche Szenen (Stadt,Meer, schöne Menschen) , viel Farbe, es passt einfach alles. Wenn ich Kritiker wäre, dieser Film würd einen Preis von mir bekommen. Bin aber nur irgendwer, irgendwo in einer kleinen Stadt, in einer kleinen Straße und ich find den Film super.
Es gibt tatsächlich noch gute Filme in diesem Land.


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Good Bye, Lenin! (Deluxe Edition, 3 DVDs) - Daniel BrühlGood Bye, Lenin! (Deluxe Edition, 3 DVDs)
Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova

DVD, 27. Februar 2004
     Verkaufsrang: 25928     

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Viele Jahre sind nun schon seit dem Fall der Mauer im Herbst 1989 vergangen. Genug Zeit, um mit einem gewissen Abstand auf die historischen Ereignisse zurückblicken zu können und damit allen, Wessis wie Ossis, eine neue, aufschlussreiche Perspektive auf diese zu vermitteln. Und genau das ist jetzt dem Filmemacher Wolfgang Becker und seinem Drehbuchautor Bernd Lichtenberg mit Good Bye, Lenin! geglückt. Ihre Geschichte aus den Monaten, in denen alles viel schneller zusammenwuchs, als es sich je ein Mensch hätte vorstellen können, wirft ein neues Licht auf die Wiedervereinigung und mehr noch auf all die chaotischen, oft auch widerstreitenden Gefühle, die mit ihr einhergingen.
Christiane Kerner (Katrin Saß) ist gerade auf dem Weg zum Palast der Republik, um dort den 40. Geburtstag der DDR zu feiern, als sie mit ansehen muss, wie eine friedliche Demonstration von der Staatsmacht niedergeprügelt wird. Unter den Geschlagenen ist auch ihr Sohn Alex (Daniel Brühl). Und man kann sich nicht sicher sein, was sie nun eigentlich härter trifft: das Vorgehen der Volkspolizei oder vielleicht doch die Erkenntnis, dass ihr Sohn ihre Ideale nicht teilt. Noch bevor sie sich selbst darüber klar werden kann, erleidet sie einen Herzinfarkt und fällt ins Koma. Acht Monate später wacht sie wie durch ein Wunder wieder auf. Nur ist die Welt nun eine andere. Die DDR ist Geschichte, und der Kapitalismus hat Ostberlin mit all seinen Markenprodukten im Sturm erobert. Das darf sie allerdings nicht erfahren. Schließlich könnte sie jede Aufregung töten. Und so beschließt der 21-jährige Alex, ihr zusammen mit den anderen Mitgliedern der Familie vorzuspielen, dass die DDR noch immer existiert.
Die Idee, die DDR zumindest in den Wänden einer Wohnung und der Vorstellung einer Frau aufrechtzuerhalten, ist natürlich der reinste Irrsinn, und doch hat sie etwas für sich. Eine absurde Komik geht von Alex' immer verzweifelteren und auch immer aussichtsloseren Versuchen aus, seine Scharade fortzuführen. Aber so absurd ist sein Festhalten an der Vergangenheit letztlich gar nicht. Wenn er nur wenige Monate nach dem Fall der Mauer im Supermarkt nach alten DDR-Produkten sucht und nur Westwaren findet, stellt sich tatsächlich die Frage, ob alles so kommen musste, wie es damals kam - besonders, wenn man sich bewusst wird, dass seit einigen Jahren klassische Produkte der DDR durchaus ein Comeback erlebt haben. Aber Wolfgang Becker geht es bei diesen Szenen nicht um eine leere Nostalgie oder sentimentale Verklärung. Er fängt vielmehr die Dynamik der Ereignisse ein und führt uns vor Augen, wie wir damals alle von ihr überwältigt worden sind.
Wenn Daniel Brühl mit einer an die Komik der Slapstick-Zeit erinnernden Besessenheit und Verzweiflung versucht, eine Lüge zur Wahrheit werden zu lassen, dann ist es eben keine DDR-Nostalgie - wie sie etwa Peter Timm in Der Zimmerspringbrunnen liebevoll karikiert hat -, die ihn treibt. Er erschafft nur für seine Mutter und sich selbst eine andere, ideale DDR. In seinen Bemühungen offenbart sich ein Traum von einem ganz anderen Deutschland jenseits der alten Kapitalismus-/Sozialismus-Modelle, an den nur 1989/90 niemand so recht glauben konnte. Am Ende muss Alex scheitern, aber das macht ihn längst nicht zu einem Verlierer. Viel mehr noch als er haben all diejenigen verloren, die damals eine einmalige Chance verpasst haben. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 103 Bewertungen)

Klasse Idee - wunderbar umgesetzt!      5 von 5 Punkten
Vor Good Bye Lenin, stand ich dem Deutschen Film immer etwas skeptisch gegenüber, aber dieser Film hat mich besseres belehert.
Das Leben in dieser Zeit ist derart authentisch dargestellt, dass man ohne Probleme meinen könnte, es wäre Wirklichkeit.
Good Bye Lenin verbindet Witz, Melancholie und Charme perfekt miteinander und bringt einen selbst zum Nachdenken.
Auch die Schauspieler, vor allem Daniel Brühl, passen perfekt und setzen ihre Charaktere gekonnt um.
Mein Fazit ist, dass dieser Film gezeigt hat das es wirklich großes Deutsches Kino gibt!


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Eine Liebe in Königsberg - Wolfgang StumphEine Liebe in Königsberg
Wolfgang Stumph, Marijam Agischewa, Chulpan Khamatova

DVD, 24. März 2006
     Verkaufsrang: 21488      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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EINE LIEBE IN KÖNIGSBERG

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Schön, wie deutsche Geschichte hier integriert wurde!      5 von 5 Punkten
Es wundervoll anzusehender Film.
Ganz ehrlich: Großes Kino!
Wolfgang Stumph mochte ich vorher gar nie recht sehen. Seine Go Trabi Go Filme fand ich schrecklich langweilig. Salto Postale ging in die selbe Richtung.

Aber dieser Stumph hat mich gerührt.

Toll finde ich, wie deutsche Geschichte hier aufbearbeitet, bzw. eingearbeitet wurde. Königsberg ist schön, wie eh und je.
Eine traumhafte Kulisse für eine romantische und doch auch traurige Geschichte.

Die Schauspieler haben mich alle überzeugt. Auch diese DVD. Das Bonusmaterial ist super:

- ZDF Reportage: "Kaviar inklusive" (ca. 30 Minuten)
- ZDF Reportage: "Königsberg - ferne, fremde Heimat" (90 Minuten)
- eine Bildergalerie
- MAKING OF (30 Minuten)

Zum Making Of muss noch gesagt werden - unbedingt anschauen.
Toll gemacht. Man schaut hinter die Kulissen: ist bei Drehbesprechungen, an der Kamera ganz nah, sieht die Schauspieler
ohne Schminke und ohne Maske (Stumph ohne T-Shirt),...
Das Making Of gefällt mir persönlich vom Bonusmaterial am allerbesten.


Großes Kino, kleiner Preis.

Echte Gefühle statt Kitsch      5 von 5 Punkten
Dieser Film erzählt die interessante Geschichte einer Reise in die Gegenwart und Vergangenheit zugleich.

Susanne von Bordosy, Wolfgang Stumph und die aparte Chulpan Khamatova zeigen unter der einfühlsamen Regie von Peter Kahane schauspielerische Spitzenleistungen, die heute nur noch selten in Filmen zu bewundern ist.

Die Aussenaufnahmen, die in Kaliningrad - dem früheren Königsberg - stattfanden verleihen dem Film einen besonderen Reiz und Flair. Aber der bemerkenswerte Film ruft auch zur Völkerversöhnung und dem gegenseitigen Respekt unter den Menschen auf.

Auf eine Inhaltsangabe möchte ich verzichten, da man den Film einfach gesehen haben muß.

Einer der besten Filmen der letzten Zeit und absolut 5 Sterne.


Goodbye Lenin!  [UK IMPORT] - Daniel BrühlGoodbye Lenin! [UK IMPORT]
Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova, Maria Simon, Florian Lukas

DVD, 17. Juni 2004
     Verkaufsrang: 24909      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 25,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Einer der besten deutschen Filme, jetzt auch auf Englisch      5 von 5 Punkten
Kurz zusammengefasst geht es in diesem Film um die DDR, die anhand der Geschichte einer Familie dargestellt wird; aber eigentlich ist es ein Film über die Liebe eines Sohnes zu seiner Mutter.
Ich war wohl einer der letzten Deutschen, die sich den Film im Kino angeschaut haben, ich habe es mir lange überlegt, denn die deutschen Produktionen sind meiner Meinung nach im allgemeinen nicht besonders gut. Als ich aber über die Rekordzahl der Besucher hörte, bin ich doch ins Kino gegangen und war wirklich begeistert!
Ich habe mir diese englisch-sprachige DVD gekauft, um diesen Film meinen Freunden außerhalb Deutschland zu zeigen, weil es einer der besten deutschen Filme ist.


Doctor Zhivago (Engl. subt) (DVD NTSC) - Kirill PirogovDoctor Zhivago (Engl. subt) (DVD NTSC)
Kirill Pirogov, Andrej Panin, Sergej Garmash, Vladimir A. Il'in, Oleg Men'shikov

DVD
     Verkaufsrang: 68579     

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In Doctor Zhivago, the life of a young doctor is intertwined with the fate of Russia at the beginning of the 20th century.



Luna Papa - Chulpan KhamatovaLuna Papa
Chulpan Khamatova, Moritz Bleibtreu, Merab Ninidze

Videokassette, 3. April 2001
     Verkaufsrang: 7323     

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Samarkand, das ist die Stadt aus "1001 Nacht", ein verwunschener Ort, voll von Geistern und Geschichten. Aber das ist nur eine Seite dieser Metropole, das literarische Traumbild, dem eine alles andere als märchenhafte Wirklichkeit gegenübersteht. Als Gebietshauptstadt in Usbekistan ist Samarkand auch ein Ort der Anarchie, des politischen Chaos, das der Zusammenbruch der Sowjetunion in den einzelnen Staaten zurückgelassen hat. Bachtiar Chudojnazarov gelingt es, in Luna Papa von beiden Seiten zu erzählen. Samarkand und seine Umgebung besitzen noch den Zauber aus Scheherazades Märchen, alles ist hier möglich, aber die Wunden, die die politischen Verwicklungen der letzten Jahre gerissen haben, sitzen tief.
Die 17-jährige Mamlakat (Chulpan Hamatova), die mit ihrem verwitweten Vater Safar (Ato Muchamedschanov) und ihrem seit seinen Erlebnissen im Afghanistan-Krieg verwirrten Bruder Nasreddin (Moritz Bleibtreu) in einem kleinen Dorf unweit von Samarkand lebt, träumt davon Schauspielerin zu werden. Doch das ist schwer in einer Welt, in der das Leben ein ständiges Ringen um das Nötigste ist. In einer dunklen Nacht lernt sie einen Mann kennen, den sie für einen Schauspieler hält. Er verführt Mamlakat, ohne dass sie einen einzigen Blick auf sein Gesicht werfen kann. Aber die Frucht dieser magischen Nacht verändert noch einmal alles für sie. Ihr Vater will unbedingt, dass Mamlakat den Verführer heiratet, und bricht zusammen mit ihr und Nasreddin zu einer Odyssee auf, die sie durch alle Theater der Umgebung und von einem seltsamen Abenteuer zum nächsten führen wird.
Ein bisschen erinnert Luna Papa an die Filme Emir Kusturicas. Wie in ihnen durchdringt auch hier ein poetischer Zauber die Wirklichkeit und entreißt die Menschen einem traurigen Schicksal. Aber wo Kusturicas Ideen oft erzwungen und irgendwie auch banal wirken, geht von Bachtiar Chudojnazarovs magisch-poetischem Realismus eine ganz und gar ursprüngliche Kraft aus. Ohne die traurige Wirklichkeit Samarkands auszublenden oder zu verharmlosen, erträumt er sich mit den Mitteln des Kinos eine bessere, gerechtere Welt. Ein vielleicht naiver, aber zweifellos beneidenswerter Glaube an Wunder durchdringt die Abenteuer Mamlakats, der die großartige Chulpan Hamatova, die auch Veit Helmers an sich nervende Kopfgeburt Tuvalu gerettet hat, einen entwaffnenden Charme verleiht. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Eine faszinierende Welt in Absurdistan      5 von 5 Punkten
Nachdem mich Moritz Bleibtreu in "Solino" fasziniert hatte, habe ich mir "Luna Papa" angeschaut, den ich vor langer Zeit im TV aufgenommen hatte. Über den Filminhalt hatte ich mich - entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten - nicht vorab informiert. Eine neue Erfahrung! Fast hätte ich nach kurzer Zeit auf die Austaste gedrückt, weil mich das Tohubawohu völlig kirre gemacht hat. Aber was ich einmal angefangen habe, führe ich auch zu Ende - und bin froh darüber. Wo spielt der Film bloß - ich hatte keinen Plan, dachte mir, dass die Filmemacher die Handlung irgendwo nach Absurdistan verlegt haben müssen, in einen fiktiven Staat, der alle möglichen Klischees miteinander verschmilzt. War es Griechenland, die Türkei, Afghanistan - irgendwo dort musste es sein. Von Istambul war die Rede, von Moskau. Aber egal. Was da abging war so skurill, dass ich immer wieder lauthals lachen musste. Herrliche running gags, wie z. B. die rasenden vollbeladenen Autos, und nichts fiel herunter. Oder der ständig im Tiefflug über die Dörfer bretternde Flieger, die Jungs, die sich aus der Luft ein Schaf schnappen oder wie zum Schluss, einfach eine Kuh als Geschenk von oben in die Hochzeitsgesellschaft schmeissen, ständig ausrastende Bühnenschauspieler im Theater, die durch abfällige Benmerkungen aus dem Publikum auf die Palme gebracht werden, und last but not least der cholerische Vater, den die Tochter vor der schlechten Nachricht mit dessen Einverständnis vorsichtshalber fesselt. Ich hab mich schlapp gelacht. Aber Vorsicht! Das war letzlich nicht der Reiz des Filmes. Das Eintauchen in eine völlig fremde Welt mit ihren Farben und Gerüchen ; - ) und Menschen (!!), die so weit von unserer reglementierten, automatisierten und normierten Gesellschaft entfernt sind, dass man einen völlig neuen Eindruck von dem bekam, was Leben/leben heißt, haben mich in den Bann gezogen. Die Sachlage war ernst, aber der Alltag ging dermaßen improvisierend und befreiend über die Filmrolle, wie ich es mir für unsere verkrampfte Gesellschaft oftmals wünsche. Und dann noch etwas: Ich glaube, dass man sich den Film unbedingt zwei Mal anschauen muss, um die ganze Komplexität der Bilderflut vollends zu erfassen. Und Chulpan Khamatova - genial!!!


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Tuvalu - Denis LavantTuvalu
Denis Lavant, Chulpan Khamatova, Philippe Clay

DVD, 17. Januar 2002
     Verkaufsrang: 40219     

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Mit Kurzfilmen wie dem prämierten Surpise und zahlreichen Werbespots hat Veit Helmer schon früh angedeutet, dass er zu den ungewöhnlichsten deutschen Filmemachern zählt, doch erst Tuvalu, sein Spielfilmdebüt, offenbart seine ganze Eigenwilligkeit, seine unnachgiebige Einzigartigkeit. Sein Erstling wirkt wie ein Fremdkörper im deutschen Kino der 90er-Jahre, das meist eher auf Erfolg als auf Eigenständigkeit setzte. Während viele junge Regisseure ganz offenbar nach dem Weg suchen, der sie nach Hollywood führen könnte, folgt Veit Helmer hier einfach seiner Vision. Dafür muss man ihn bewundern, auch wenn er dabei vielleicht letztlich zu weit gegangen ist.
An Delicatessen des Regieduos Jeunet und Caro und an die Filme von Emir Kusturica muss man bei Tuvalu gelegentlich denken. Doch auch diese Verweise und Verwandtschaften verlieren im Verlauf der Geschichte von Anton (Denis Lavant), der mit all seiner Kraft ein altes, immer stärker verfallendes Schwimmbad am Leben erhält, und Eva (Chulpan Khamatova), die ihn liebt, aber ihm nicht vertrauen kann, an Bedeutung. Eine völlig eigene Welt entsteht in den Bildern des imposanten Badehauses und der trostlosen Stadt, die es umgibt.
Veit Helmer hat in Sofia und Varna gefilmt und dort Schauplätze entdeckt, die auf eine seltsame, verstörende Art märchenhaft wirken. Sie scheinen eher aus einem Reich der Fantasie als aus der Wirklichkeit zu kommen. Ihre Fremdheit verstärkt Helmer noch durch seine Ästhetik - die Bilder und ihre Kompositionen erinnern an die Anfänge des Kinos - und durch seinen weitgehenden Verzicht auf Dialoge. Eine Traumatmosphäre entsteht, die einen praktisch aus der Wirklichkeit davon treiben lässt.
In seinen beeindruckendsten Momenten hat Tuvalu etwas geradezu Surrealistisches, aber nicht jeder von Veit Helmers skurrilen Einfällen besitzt diese Wirkung. Manchmal wäre hier weniger durchaus mehr geworden - vor allem in den Szenen, in denen das Märchenhafte umkippt ins Pseudopoetische. Doch man kann Helmer seine Manierismen und seine etwas überzogene Ambitioniertheit verzeihen, da die Liebesgeschichte von Eva und Anton dank ihrer wunderbar exzentrischen Darsteller einen nahezu unwiderstehlichen Zauber entwickelt. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

wunderschönes Märchen      5 von 5 Punkten
Muss ganz ehrlich sagen, Tuvalu war ein Film, der mich sehr überrascht hat und zwar im positiven Sinne!!
Hab mich zwar vorher über den Film und seinen (eigenwilligen) Stil informiert, aber dennoch nicht mit einer solchen "Konsequenz" gerechnet, wie der Regisseur die Art und Weise des Erzählens durchzieht. Der komplette Film verzichtet (bis auf ein paar Namen) quasi komplett auf Dialoge o.ä., sondern erzählt die Geschichte komplett durch Bilder und die Gestik der wunderbaren (und etwas skurrilen) Darsteller...
Alles in allem wars ein wunderbarer Film. Am ehesten trifft es wahrscheinlich die Bezeihung Märchen für Erwachsene (trotz FSK0). Entweder man liebt oder man hasst ihn... Bei mir trifft ganz klar ersteres zu!!


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Viktor Vogel - Commercial Man - Götz GeorgeViktor Vogel - Commercial Man
Götz George, Alexander Scheer, Chulpan Khamatova

Videokassette, 5. Februar 2002
     Verkaufsrang: 11186     

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Das Kino steht schon seit langem im Bann der Werbung. Frank Tashlins Sirene in Blond, Delbert Manns Ein Pyjama für Zwei, Bruce Robinsons Ein erfolgreicher Mann, sie alle haben in der Welt der Reklame einen Spiegel für unsere Gesellschaft und ihren ständigen Wandel gefunden. In diese Tradition reiht sich Lars Kraume mit seiner manchmal absurden, manchmal auch einfach nur albernen Komödie Viktor Vogel - Commercial Man ein. Die Lügen der Werbung sind die Lügen des Lebens, die vielleicht mehr Wahrheit enthalten, als uns allen lieb sein kann. Der junge Regisseur, der seit seinem Debüt Dunckel als eine der viel versprechendsten Hoffnungen des deutschen Kinos gilt, errichtet ein Labyrinth der Täuschungen und der Enttäuschungen, das man durchqueren muss, um etwas Wahrhaftigkeit zu finden.
Viktor Vogel (Alexander Scheer) will Karriere in der Werbung machen, nur fehlen ihm dafür einige entscheidende Voraussetzungen. So wurde seine Bewerbung bei der renommierten Agentur Brainstorm, bei der sein großes Vorbild Eddie Kaminsky (Götz George) als Creative Director tätig ist, schon mehrfach abgelehnt. Deshalb spaziert er eines Tages einfach in eine der Konferenzen von Brainstorm und gibt sich als neuer Mitarbeiter aus. Der Kunde ist so beeindruckt von Viktors Vorstellung, dass sich ihm plötzlich alle Türen öffnen.
Lars Kraume wagt sich mit Viktor Vogel - Commercial Man auf neues, höchst umstrittenes Terrain. Die hier auftauchenden Namen der großen Konzerne sind fast durchweg echt und die Werbekampagnen zum Teil auch. Die Grenze zwischen der Geschichte um den großen Naiven Viktor und unserer alltäglichen Werbe-Realität verschwindet. Lars Kraume betreibt selbst Werbung, und doch gelingt es ihm, die Mechanismen des Geschäfts offen zu legen. Insofern kann seine Komödie nur ein einmaliger Versuch bleiben, der die Techniken des Product Placement auf die Spitze treibt und damit transparent macht.
Lars Kraumes Chuzpe ist bewundernswert, sie lässt einen sogar über einige Schwächen und Entgleisungen hinwegsehen. Aber trotzdem stände er mit diesem bizarren Experiment auf verlorenem Posten, wenn nicht Alexander Scheer, Götz George und Chulpan Khamatova als enthusiastische Videokünstlerin, in die sich Viktor unsterblich verliebt, um sie dann aber aus Egoismus zu hintergehen, seinen letztlich kopfgeborenen Figuren Leben und Individualität einhauchen würden. Gerade in ihrem Zusammenspiel entwickeln die Drei eine unglaubliche Dynamik. Sie ergänzen sich perfekt und wirken dabei völlig natürlich. Ihre Ausstrahlung sprengt all die Lügen und Fassaden der Frankfurter Werbebranche. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Klasse Film!      5 von 5 Punkten
Es gibt nur ganz wenige, gute deutsche Filme. Dieser hier ist auch einer von den seltenen Perlen, die man sich ansehen sollte.
Worum es geht? Es geht darum, wenn wir einfach mal nicht über die Berufe der Werbeagenturen reden, darum so zu sein wie man es sein sollte und nie anderen in den ... Sie wissen schon, kriechen sollte.
Individualität und Selbständigkeit sind Trumpf. Ein toller Film, tolle Schauspieler, schöne, abwechslungsreiche Szenen (Stadt,Meer, schöne Menschen) , viel Farbe, es passt einfach alles. Wenn ich Kritiker wäre, dieser Film würd einen Preis von mir bekommen. Bin aber nur irgendwer, irgendwo in einer kleinen Stadt, in einer kleinen Straße und ich find den Film super.
Es gibt tatsächlich noch gute Filme in diesem Land.


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Good Bye, Lenin! - Daniel BrühlGood Bye, Lenin!
Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova

Videokassette, 18. September 2003
     Verkaufsrang: 1265     

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Viele Jahre sind nun schon seit dem Fall der Mauer im Herbst 1989 vergangen. Genug Zeit, um mit einem gewissen Abstand auf die historischen Ereignisse zurückblicken zu können und damit allen, Wessis wie Ossis, eine neue, aufschlussreiche Perspektive auf diese zu vermitteln. Und genau das ist jetzt dem Filmemacher Wolfgang Becker und seinem Drehbuchautor Bernd Lichtenberg mit Good Bye, Lenin! geglückt. Ihre Geschichte aus den Monaten, in denen alles viel schneller zusammenwuchs, als es sich je ein Mensch hätte vorstellen können, wirft ein neues Licht auf die Wiedervereinigung und mehr noch auf all die chaotischen, oft auch widerstreitenden Gefühle, die mit ihr einhergingen.
Christiane Kerner (Katrin Saß) ist gerade auf dem Weg zum Palast der Republik, um dort den 40. Geburtstag der DDR zu feiern, als sie mit ansehen muss, wie eine friedliche Demonstration von der Staatsmacht niedergeprügelt wird. Unter den Geschlagenen ist auch ihr Sohn Alex (Daniel Brühl). Und man kann sich nicht sicher sein, was sie nun eigentlich härter trifft: das Vorgehen der Volkspolizei oder vielleicht doch die Erkenntnis, dass ihr Sohn ihre Ideale nicht teilt. Noch bevor sie sich selbst darüber klar werden kann, erleidet sie einen Herzinfarkt und fällt ins Koma. Acht Monate später wacht sie wie durch ein Wunder wieder auf. Nur ist die Welt nun eine andere. Die DDR ist Geschichte, und der Kapitalismus hat Ostberlin mit all seinen Markenprodukten im Sturm erobert. Das darf sie allerdings nicht erfahren. Schließlich könnte sie jede Aufregung töten. Und so beschließt der 21-jährige Alex, ihr zusammen mit den anderen Mitgliedern der Familie vorzuspielen, dass die DDR noch immer existiert.
Die Idee, die DDR zumindest in den Wänden einer Wohnung und der Vorstellung einer Frau aufrechtzuerhalten, ist natürlich der reinste Irrsinn, und doch hat sie etwas für sich. Eine absurde Komik geht von Alex' immer verzweifelteren und auch immer aussichtsloseren Versuchen aus, seine Scharade fortzuführen. Aber so absurd ist sein Festhalten an der Vergangenheit letztlich gar nicht. Wenn er nur wenige Monate nach dem Fall der Mauer im Supermarkt nach alten DDR-Produkten sucht und nur Westwaren findet, stellt sich tatsächlich die Frage, ob alles so kommen musste, wie es damals kam - besonders, wenn man sich bewusst wird, dass seit einigen Jahren klassische Produkte der DDR durchaus ein Comeback erlebt haben. Aber Wolfgang Becker geht es bei diesen Szenen nicht um eine leere Nostalgie oder sentimentale Verklärung. Er fängt vielmehr die Dynamik der Ereignisse ein und führt uns vor Augen, wie wir damals alle von ihr überwältigt worden sind.
Wenn Daniel Brühl mit einer an die Komik der Slapstick-Zeit erinnernden Besessenheit und Verzweiflung versucht, eine Lüge zur Wahrheit werden zu lassen, dann ist es eben keine DDR-Nostalgie - wie sie etwa Peter Timm in Der Zimmerspringbrunnen liebevoll karikiert hat -, die ihn treibt. Er erschafft nur für seine Mutter und sich selbst eine andere, ideale DDR. In seinen Bemühungen offenbart sich ein Traum von einem ganz anderen Deutschland jenseits der alten Kapitalismus-/Sozialismus-Modelle, an den nur 1989/90 niemand so recht glauben konnte. Am Ende muss Alex scheitern, aber das macht ihn längst nicht zu einem Verlierer. Viel mehr noch als er haben all diejenigen verloren, die damals eine einmalige Chance verpasst haben. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 103 Bewertungen)

Klasse Idee - wunderbar umgesetzt!      5 von 5 Punkten
Vor Good Bye Lenin, stand ich dem Deutschen Film immer etwas skeptisch gegenüber, aber dieser Film hat mich besseres belehert.
Das Leben in dieser Zeit ist derart authentisch dargestellt, dass man ohne Probleme meinen könnte, es wäre Wirklichkeit.
Good Bye Lenin verbindet Witz, Melancholie und Charme perfekt miteinander und bringt einen selbst zum Nachdenken.
Auch die Schauspieler, vor allem Daniel Brühl, passen perfekt und setzen ihre Charaktere gekonnt um.
Mein Fazit ist, dass dieser Film gezeigt hat das es wirklich großes Deutsches Kino gibt!


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Tuvalu - Denis LavantTuvalu
Denis Lavant, Chulpan Khamatova, Philippe Clay

Videokassette, 17. Januar 2002
     Verkaufsrang: 9255     

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Mit Kurzfilmen wie dem prämierten Surpise und zahlreichen Werbespots hat Veit Helmer schon früh angedeutet, dass er zu den ungewöhnlichsten deutschen Filmemachern zählt, doch erst Tuvalu, sein Spielfilmdebüt, offenbart seine ganze Eigenwilligkeit, seine unnachgiebige Einzigartigkeit. Sein Erstling wirkt wie ein Fremdkörper im deutschen Kino der 90er-Jahre, das meist eher auf Erfolg als auf Eigenständigkeit setzte. Während viele junge Regisseure ganz offenbar nach dem Weg suchen, der sie nach Hollywood führen könnte, folgt Veit Helmer hier einfach seiner Vision. Dafür muss man ihn bewundern, auch wenn er dabei vielleicht letztlich zu weit gegangen ist.
An Delicatessen des Regieduos Jeunet und Caro und an die Filme von Emir Kusturica muss man bei Tuvalu gelegentlich denken. Doch auch diese Verweise und Verwandtschaften verlieren im Verlauf der Geschichte von Anton (Denis Lavant), der mit all seiner Kraft ein altes, immer stärker verfallendes Schwimmbad am Leben erhält, und Eva (Chulpan Khamatova), die ihn liebt, aber ihm nicht vertrauen kann, an Bedeutung. Eine völlig eigene Welt entsteht in den Bildern des imposanten Badehauses und der trostlosen Stadt, die es umgibt.
Veit Helmer hat in Sofia und Varna gefilmt und dort Schauplätze entdeckt, die auf eine seltsame, verstörende Art märchenhaft wirken. Sie scheinen eher aus einem Reich der Fantasie als aus der Wirklichkeit zu kommen. Ihre Fremdheit verstärkt Helmer noch durch seine Ästhetik - die Bilder und ihre Kompositionen erinnern an die Anfänge des Kinos - und durch seinen weitgehenden Verzicht auf Dialoge. Eine Traumatmosphäre entsteht, die einen praktisch aus der Wirklichkeit davon treiben lässt.
In seinen beeindruckendsten Momenten hat Tuvalu etwas geradezu Surrealistisches, aber nicht jeder von Veit Helmers skurrilen Einfällen besitzt diese Wirkung. Manchmal wäre hier weniger durchaus mehr geworden - vor allem in den Szenen, in denen das Märchenhafte umkippt ins Pseudopoetische. Doch man kann Helmer seine Manierismen und seine etwas überzogene Ambitioniertheit verzeihen, da die Liebesgeschichte von Eva und Anton dank ihrer wunderbar exzentrischen Darsteller einen nahezu unwiderstehlichen Zauber entwickelt. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

wunderschönes Märchen      5 von 5 Punkten
Muss ganz ehrlich sagen, Tuvalu war ein Film, der mich sehr überrascht hat und zwar im positiven Sinne!!
Hab mich zwar vorher über den Film und seinen (eigenwilligen) Stil informiert, aber dennoch nicht mit einer solchen "Konsequenz" gerechnet, wie der Regisseur die Art und Weise des Erzählens durchzieht. Der komplette Film verzichtet (bis auf ein paar Namen) quasi komplett auf Dialoge o.ä., sondern erzählt die Geschichte komplett durch Bilder und die Gestik der wunderbaren (und etwas skurrilen) Darsteller...
Alles in allem wars ein wunderbarer Film. Am ehesten trifft es wahrscheinlich die Bezeihung Märchen für Erwachsene (trotz FSK0). Entweder man liebt oder man hasst ihn... Bei mir trifft ganz klar ersteres zu!!


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Good Bye, Lenin! - Daniel BrühlGood Bye, Lenin!
Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova

DVD, 24. November 2006

Verkaufsrang: 37278

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Good bye Lenin - Moviecard (Glückwunschkarte inkl. Original-DVD) - Daniel BrühlGood bye Lenin - Moviecard (Glückwunschkarte inkl. Original-DVD)
Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova

DVD, 15. Januar 2006

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