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| DVDs: Deborah Kaufmann | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
König der letzten Tage (2 DVDs) - Große Geschichten 7 Christoph Waltz, Mario Adorf, Omero Antonutti, Vlastimil Bedrna, Deborah Kaufmann DVD, 27. Oktober 2008 Verkaufsrang: 8054 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Enttäuschend 2 von 5 Punkten Bild und Ton dieser DVD-Wiederveröffentlichung eines TV-2-Teilers von 1993 sind ok, der Inhalt ist es leider nicht. Mit den historischen Begebenheiten wird sehr "frei" umgegangen - und wie so oft im TV oder Film - werden die Figuren und persönlichen Beziehungen den Abläufen und Hintergründen vorgezogen. Man erfährt nichts über die Vorgeschichte des "Täuferreichs zu Münster", nichts über die religiösen Hintergründe im Zeitalter der Reformation u. Gegenreformation. Dafür erscheint es so als sei Jan von Leiden ein Scharlatan der von einer - wie kann es anders sein - schönen und intriganten Frau zu seinen Schandtaten angestiftet wird. Zudem hat er wesentliche Erfolge bei den münsteraner Bürgen der Pyrotechnik des - frei erfundenen - Sebastian zu verdanken. Die schauspielerischen Leistungen sind auch eher mau. Die Figuren bleiben flach, agieren zum Teil übertrieben und wirken fast unfreiwillig komisch. Und für eine angeblich ach so aufwendige Produktion sind auch Kulissen und Ausstattung eher ärmlich. Sorry, aber so nicht. Eine "grosse Geschichte" - aber eine sehr kleine Umsetzung...
Unbedingt sehenswert 5 von 5 Punkten Wer sich für dies atemberaubende Kapitel der münsterschen Geschichte und die unglaublichen Vorfälle während der Wiedertäuferherrschaft interessiert, muss diesen Film gesehen haben. Da die Fernsehpremiere 1993 komplett an mir vorbei gegangen ist und weder im Handel noch bei ebay eine Kopie zu bekommen war, habe ich die Produktion und Auslieferung der DVD seit Wochen mit Spannung erwartet. Aufmachung, Bild- und Tonqualität lassen keine Wünsche offen; bei der Erstausstrahlung ist wohl noch niemand in den Genuss solch hochwertiger Bilder und des Dolby Digital Sounds gekommen. Inhaltlich bieten die 200 Minuten teilweise überraschende Abweichungen von den historischen überlieferten Fakten. Gestört hat mich aber eigentlich nur der an den Haaren herbeigezogene Schlussauftritt der erfundenen Figur des Sebastian. Viel wichtiger ist, dass es dem Film gelingt, einen beeindruckenden und detailreichen Bilderbogen des Zeitgeschehens, der Sitten, Lebensumstände, Moralwerte und Irrungen zu präsentieren. Bis zum Wahn gesteigerter religiöser Fanatismus, Weltuntergangs- und Allmachtsphantasien, Intoleranz, Willkür und Menschenverachtung; all das präsentiert der Film in beeindruckend großen Bildern und mit einem ebenso eindringlichen musikalischen Hintergrund. Mit den realen Geschehnissen in Münster, die in der höchsten Not sogar vor Kannibalismus nicht Halt machten, geht der Film teilweise sogar schonend um. Vielleicht ein Zugeständnis an die Altersfreigabe ab 12 Jahren. Last not least: Die hervorragend besetzten Hauptrollen machen diese DVD endgültig zu einem Filmerlebnis erster Klasse. Wer nach dem Film Lust auf weitere Informationen hat, der sollte zur Pflichtlektüre Barret/Gurgand "Der König der letzten Tage" greifen, einer sowohl an den historischen Fakten orientierten als auch leicht zu lesenden Darstellung. Mit sehr viel mehr Phantasie umgeben, aber auch um Längen unterhaltsamer ist der Roman "Kristus" von Robert Schneider, der als historischen Kern ebenfalls die Ereignisse aus Münster enthält.
TV Film fürs Kino 5 von 5 Punkten "König der letzten Tage" ist ein TV-Zweiteiler,der 1994 ursprünglich für das ZDF in der Bundesrepublik und in Tschechien gedreht wurde.Regie führte der leider 2006 verstorbene Regisseur Tom Toelle und zentrales Thema ist die kurze aber intensive Schreckensherrschaft der Sekte der Wiedertäufer, im Münster des Jahres 1534..Fokus und Zuschauerblickwinkel beim Eintauchen in dieses
kurze, aber dramatische Kapitel Deutscher Geschichte und Deutscher Glaubensgeschichte sind 2 zentrale Charaktere:Der historisch reale Jan van Leyden (eigentlich Jan Bockelsohn),ein Hurenwirt(Zuhälter und Boerdellbesitzer) aus dem Niederländischen Leyden,der nach plötzlichen Visionen und Berufenheitsgefühlen sein Glück und seinen Glauben in Münster verwirklichen will..Es gelingt ihm,immensen Einfluß unter der Münsteraner Bürgerschaft zu erlangen;nicht zuletzt durch sein charismatisches Auftreten und der damit verbundenen Bewunderung der Frauen der Stadt.Bald ist er weithin berühmter Führer der Wiedertäufer-Sekte in Münster und Umgebung;es gelingt ihm, in der Stadt jeden Widerstand auszuschalten und schließlich in der reichsten und blühendsten Handelsmetropole Westfalens eine Art Sektenstaat zu errichten,einem oligarchisch geführten Gottesstaat gleich..Der zweite,weniger bedeutsame aber sehr viel menschlichere Charakter ist Sebastian Kien,ein fahrender Gaukler und Spielmann;ein alter Jugendfreund Bockelsohns und einziger späterer Kritiker des Sektenführers..Trotz seiner Warnungen und Versuche,Bockelsohn auf einen praktizierbareren,vorsichtigeren Weg zurückzubringen,steigert sich dieser in Allmachtsfantasien,Vielweiberei und schließlich gar in Terror gegen die fanatisierte und traumatisierte Bevölkerung.Es kommt,wie es kommen muß:Der eigentliche Landesherr,Fürstbischof Graf von Waldeck,hat nach einer Weile genug davon, das ein Haufen Verrückter seine schönste Perle plündert und lässt Münster erst belagern ("Geht,rekrutiert mir 1000 Mann..Die Unerschrockensten..Und katholisch bis ins Mark sollen sie sein!..")Zu guter Letzt stürmen die Söldnertruppen des Fürstbischofs die verwahrloste Stadt und die Anführer der Wiedertäufer enden als Rabenfutter in lebensgrossen Käfigen,die am Münsteraner Lamberti-Dom hochgezogen werden (Sie hängen als Touristenattraktion noch heute da..)
Jan van Leyden endet,in dem er öffentlich langsam mit glühenden Zangen vom Leben zum Tode befördert wird..
Nicht nur das hervorragende Ensemble macht diesen Film so unvergleichlich intensiv und einprägsam ("Richard Oetker" Christoph Waltz als Jan van Leyden,ein hypnotischer Vollblutmime,dem beim Gutentagsagen vor schauspielerischer Anstrengung bereits die Schweißperlen auf der Oberlippe stehen;Unverbraucht und fast mitleiderregend einfach der tschechische Kinderfilm-Schauspiler Otto Kukla als Sebastian Kien und last but not least der sardonische und in seiner Bequemlichkeit gestörte Fürstbischof;Mario Adorf erinnert in DIESER Rolle fast ein wenig an Jack Nicholson..)Auch vermitteln Drehort,Kulisse und VOR ALLEM die Filmmusik einen cineastischen Genuss,der einem Kinofilm um nichts nachsteht..Komponist ist der solide Altmeister Wojchiech Kilar,der schon "Bram Stoker's Dracula" so unvergeßlich vertonte..
Für Geschichtsfans,für Kirchengeschichtsinteressierte,für Fans von Dramen, Ausstattungsfilmen und Schicksalsepen..Für Zuschauer,die vor dem für das 16.Jh. realistische,grausame Benutzen von Schwertern und vor dem Vergiessen von Blut im Film keine Scheu haben und schlichtweg für JEDE(N),der einen guten Film mit Tiefgang und das Beeindrucktsein beim Zuschauen liebt...
EIN MUSS!!! |
Der Trinker Harald Juhnke, Jutta Wachowiak, Deborah Kaufmann DVD, 28. März 2008 Verkaufsrang: 4801 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DER TRINKER 1995
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Nochmals ein grandioser Harald Juhnke... 5 von 5 Punkten Inhalt
Landwirtschaftsgrossist Erwin ist kinderlos verheiratet mit Magda und führt das Familienunternehmen durchaus erfolgreich. Doch dann gibt es erste geschäftliche Rückschläge und Erwin beginnt, sich mit Alkohol zu trösten. Zunächst trinkt er heimlich, dann feiert er Sektorgien mit der Kellnerin des Dorfgasthauses. Die Versuche seiner Frau, ihn unter ärztliche Aufsicht zu stellen, misslingen. Der unaufhaltsame Abstieg beginnt.
Bildbewertung
Lange hat es gedauert, bis es diesen wunderbaren Film endlich auf DVD gibt. Nun endlich, Dank "MORE Brands and Products GmbH & Co. KG" ist Harald Juhnkes (1929-2005) letzter großer Fernsehfilm auf DVD erschienen.
Ohne Übertreibung kann dieser Film als einer der Besten, wenn nicht gar DER Beste Film des Ausnahmekünstlers Harald Juhnke bezeichnet werden. Die Darstellung des "Erwin Sommer" in der Verfilmung des Buchs "Der Trinker" von Hans Fallada (1893-1947) wird so intensiv und beeindruckend durch Harald Juhnke dargestellt, dass man überlegt, ob das was da gezeigt wird, gespielt oder doch schon Realität ist. Beinahe könnte behauptet werden, der Film trägt autobiographische Züge in sich. Harald Juhnke schafft es, in dieser Rolle die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwinden zu lassen. Unwillkürlich fragt man sich "Was muss in diesem Mann beim Dreh zu diesem Film vor sich gegangen sein ?". Das Harald Juhnke auch im wahren Leben seine Probleme im Umgang mit dem Alkohol hatte, daraus machte er selber und auch die Medien nie ein Geheimnis. Jutta Wachowiak die seine Frau, in " Der Trinker" spielte, bezeichnete ihn einmal als schüchternen, vorsichtigen und "zarten" Mann. Diese sanften Charakterzüge bringt der Schauspieler Harald Juhnke in voller Intensität und Wirklichkeit mit in die Rolle des Alkoholkranken "Erwin Sommer" im Film ein. Einer der ganz Großen von Deutschlands Künstlern hat sich in und mit diesem Film sein eigenes Denkmal gesetzt.
Die Bilder auf der DVD befinden sich im Bildformat 4:3 und auf dem Qualitätsstandard wie bei der Ausstrahlung im TV. Das Bild zeigt sich in seinen Farben sehr natürlich und angepasst. Die Schärfe und der Kontrast sind in ihren Einstellungen gut gesetzt, auch wenn etwas mehr von beiden, dem Film sicher gut getan hätte. Aber jeder hat die Möglichkeit, an seinem Fernseher diese Einstellungen dem persönlichen Geschmack noch anzupassen. Ein wenig schwieriger wird es da beim Schwarzwert der Bilder. Da schwächelt das Bild dann doch schon etwas und dunkle Nachtszenen wirken dann eher Grau wie Schwarz. Etwas störend und auch auffällig ist, die doch recht oft zu bemerkende Grobkörnigkeit im Bild
Ein Rauschen im Bild ist vorhanden, aber meist nur unauffällig und wenig störend. Es fällt allerdings in großflächigen und helleren Bereichen im Bild auf, wenn auch nur an wenigen Filmstellen. Als ganzes gesehen, kann das Bild auf der DVD als gelungen und dem Alter der Produktion angemessen bezeichnet werden.
Das DVD-Menü wurde sehr stimmig und passend gestaltet. Problemlos erreicht man alle angebotenen Optionen auf der DVD. Einige nette und informative Extras vervollkommnen diese gelungene DVD-Veröffentlichung. So finden sich auf der DVD eine Biografie, Filmografie sowie Diskografie über und von Harald Juhnke, nebst erhaltenen Auszeichnungen.
Tonbewertung
Auf der DVD liegt der Ton zum Film im Dolby Digital 2.0 vor. Der Ton ist in guter Qualität und ermöglicht ein müheloses und stetiges Verfolgen der Dialoge. Die den Hauptton umgebenden Neben- und Hintergrundgeräusche sind harmonisch in den Gesamtton eingefügt. Sie wirken nie überzeichnet oder deplaziert. Störende Geräusche im Ton fielen mir während der Wiedergabe der DVD nicht auf.
Gesamturteil:
Ein überragend spielender Harald Juhnke in einer sehr gut umgesetzten Verfilmung des Buches von Hans Fallada. Anspruchsvoller realitätsnaher Film ohne Längen. Unbedingt empfehlenswert !
Autor: Torsten
www.Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
Prädestiniert 5 von 5 Punkten Ohne jede Häme. Ganz Deutschland wusste von den Alkohol-Problem des Harald Juhnke. Seine lange Karriere endete ohne happy end. Der Alkohol war stärker.
In diesem Film gelingt ihm ein Proträt des Trinkers " von innen". Er ist nicht zu nah dran,um irgendetwas zu verfälschen, weil Süchtige ja grossartige Manipulierer sind, sich selbst betrügen und ihre Umwelt dazu.
Das ist nicht böser Wille, sondern Bestandteil der Krankheit.
Unendliches Selbstmitleid, Manipulation der Umgebung, Verstecken der Alkoholsucht vor sich und anderen. Verstecken des Alkohols und der Sucht.
Das volle Programm.
Der Alkoholismus als Sucht-Problem total unterschätzt, in einer Gesellschaft, die viele Steuer-Millionen daran verdient und die Kosten der Krankheit dagegen ausblendet.
Es ist ja nicht nur das Schicksal des Trinkers selbst, sondern die Qualen seine Umfelds und die Folgen, die der oft agressive Charakter des Alkoholismus auslöst.
Juhnke half leider dieses Spiegelung im Spiel nichts. Er war immerhin Profi genug, sein Privatleben nicht insoweit in die Rolle hineinzunehmen, das irgendetwas beschönigt wurde.
Er hat die üblichen Bestandteile des Suchtverhaltens so beieindruckend dargestellt, dass man diesen Film unbedingt als Aufklärungsmaterial überall da einsetzen sollte, wo es um Kampf gegen diese Sucht geht. |
Der Bernsteinfischer Heiner Lauterbach, Sonsee Ahray Floethmann, Deborah Kaufmann DVD, 5. Dezember 2007 Verkaufsrang: 21982 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DER BERNSTEINFISCHER
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr gut mit Starbesetzung!! 5 von 5 Punkten
Ein weiterer Thriller um einen Serienmörder bzw. in diesem Fall Entführer. Was mit "Das Schweigen der Lämmer" zu einem Kultstatus führte, wurde ja dutzende Male neu verfilmt. Hier findet man aber mal wieder einen dieser Thriller der wirklich klasse hat.
Junge Mädchen verschwinden. Als auch die Nichte des Polizeipsychologen Jim Matt}s verschwindet, macht er sich auf den Weg um die Ermittlungen zu unterstützen.
Er erfährt, dass bereits schonmal ein junger Mann verschwunden war und tot aufgefunden wurden.
Morgan Freeman und John Lithgow bilden ein Spitzengespann. Freeman als erfahrener Polizist (diese Rollen liegen ihm ja bekanntlich) und Lithgow als Opfer, das sich aber mit der Lämmchenrolle gar nicht zufrieden gibt.
Der Film nimmt einige sehr überraschende Wendungen, überzeugt durch einen sehr guten Spannungsaufbau und auch die Story, wenn auch nicht neu, ist sehr gut dargestellt und gefällt (zumindest mir) ausgesprochen gut.
Eine sehr solide Inszenierung von John Korty, die sich auf Anhieb zu einem meiner Lieblingsfilme dieses Genre gemacht hat. Wer also "Sieben" und "Der Knochenjäger" mochte, wird an diesem Film nicht vorbeikommen und mir zustimmen.
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