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| DVDs: Günther Kaufmann | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Kamikaze 1989 Rainer Werner Fassbinder, Günther Kaufmann, Boy Gobert DVD, 23. Mai 2005 Verkaufsrang: 30508 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Kamikaze 1989, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.05.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
So hätte er sich wohl gerne gesehen... 1 von 5 Punkten ..unser dicker Koksprinz! Cool mit Knarre und Tigerfelljacke Deutschland vor den Bösen retten. Was ihm in der Realität versagt blieb, gelingt auch im Film(als Darsteller)nicht mal ansatzweise. Ein übergewichtiger Fassbinder nuschelt sich asthmatisch durch einen belanglosen Film. Gute Nacht. |
Whity Günther Kaufmann, Hanna Schygulla, Ulli Lommel DVD, 17. Januar 2006 Verkaufsrang: 42515 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Whity, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 17.01.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Fassbinder und Ballhaus go West.... 5 von 5 Punkten Günther Kaufmann ist "Whity". Ein schwarzer der als einziger Darsteller eine natürliche Hautfarbe hat (alle anderen sind "maskiert") wird schlecht behandelt von seiner Umgebung und weiß sich zu rächen.....so ungefähr. Das Genre des Western ist mal was neues....die wundervolle Kamera von Michael Ballhaus (hier in der ersten Zusammenarbeit mit Fassbinder) überrascht weniger. Jede Einstellung ist brilliant, wenn auch manchmal geklaut: z.B. von Nicholas Ray´s Eröffnungssequenz aus "Rebel Without a Cause" und ein bissl Leone....sehenswert. Die Doku "Fassbinder in Hollywood" ist schon allein den Kauf wert! |
Götter der Pest Harry Baer, Hanna Schygulla, Günther Kaufmann DVD, 4. September 2002 Verkaufsrang: 55592 So reich sie auch jeweils für sich genommen sind, sollte man letztlich doch keinen von Rainer Werner Fassbinders Filmen ganz isoliert betrachten. Jeder von ihnen ist Teil eines großen, fast organisch anmutenden Lebenswerkes, in dem alles, die frühen Kurzfilme und die eleganten Melodramen, die spröden Gangsterfilme und die späten Frauen-Porträts, miteinander vernetzt ist. Mal sind es nur Kleinigkeiten, die eine Produktion mit den anderen verbindet, und mal kann man sich so wie bei Götter der Pest und Liebe ist kälter als der Tod den einen Film ohne den anderen kaum vorstellen. Fassbinders dritter Spielfilm ist zugleich Fortsetzung und Variation seines Debüts. Die zentrale Figur ist wieder ein kleiner Gangster mit dem Namen Franz. Nur verkörpert ihn diesmal Fassbinders enger Mitarbeiter Harry Baer und nicht der Regisseur selbst. Als Franz nach Jahren aus dem Gefängnis kommt, kehrt er zunächst zu seiner Freundin Joanna zurück, die hier wie in Liebe ist kälter als der Tod von Hanna Schygulla gespielt wird und nun als Sängerin in einem Nachtklub arbeitet. Nur sperrt sie ihn mit ihrer Liebe regelrecht ein, und so bricht er aus. In der Kellnerin Margarethe (Margarethe von Trotta) findet Franz schließlich eine nichts von ihm fordernde Geliebte. Nachdem er seinen alten Freund Gorilla (Günther Kaufmann) wiedergetroffen hat, plant er einen Überfall auf einen Supermarkt. Doch die beiden werden erst von der eifersüchtigen Joanna und später noch von der besorgten Margarethe an die Polizei verraten. Es sind längst nicht nur die Namen der Figuren, die Fassbinders ersten und zweiten Münchner Gangsterfilm miteinander verbinden. Entscheidender sind da schon ihre strukturellen Parallelen. Beide erzählen sie ihre Geschichte in kleinen episodischen Fragmenten, die sich kaum zu einem geschlossenen Ganzen zusammenfügen. Die Welt, die Fassbinder hier wie in allen seinen frühen Filmen porträtiert, ein fast schon proletarisches Kleinbürgermilieu, verweigert sich einem großen erzählerischen Bogen, der Sinn stiftet und ein klares Ziel hat. Mehr noch als in allen seinen anderen Filmen werden hier direkte Wiederholungen und leichte Variationen zum bestimmenden Erzählprinzip. Einige Elemente der Geschichte von Götter der Pest stammen direkt aus seinem Vorgänger und betonen zugleich den Zusammenhang der beiden Filme und die künstlerische Entwicklung, die Fassbinder in der Zwischenzeit gemacht hat. Franz wird erneut von Joanna verraten, auch wenn sie hier aus enttäuschter Liebe statt aus Sorge handelt, und Margarethes Anruf bei der Polizei ist praktisch ein Zitat aus Liebe ist kälter als der Tod, nur war es da eben Joanna, die Franz retten wollte. Zudem spiegelt sich in der Freundschafts- und Liebesbeziehung zwischen Franz und dem Gorilla das Verhältnis von Franz und Bruno. Die Menschen sind bei Fassbinder von der Gesellschaft dazu verbannt, immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Ein Ausbruch aus einmal etablierten Verhaltensmustern ist unmöglich, und so kann am Ende auf alle nur Einsamkeit oder der Tod warten. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kongenial: Sozialkritik als Krimi 4 von 5 Punkten Das Bookler der DVD enthält unter anderem die handschriftliche Besetzungsliste. Die Überschrift der Liste erläutert uns auch den eigenartigen Titel des Films: "Gangster sind unsere Götter. Der Kapitalismus ist eine Pest." Der Gangster Franz Biberkopf will eine Utopie leben. Von und in Liebe leben. Keine Abhängigkeit von Geld. Die Rolle des Franz wird von Harry Baer autistisch interpretiert.Er verläßt seine Freundin Johanna (Hanna Schygulla), da ihr angestrebtes Leben aus Luxus und Besitz seine Utopie bedroht. Erst einem Mann gegenüber - seinem farbigen Freund Günther - zeigt Franz echte Emotionen. Momente des Glücks werden ins Licht gesetzt - laut Booklet zahlte Fassbinder über 1600 DM - im Jahr 1969! - für einen Helikopterflug zur Von-Oben-Aufnahme des Glücks des Franz Biberkopf... Atemberaubend spielt Hanna Schygulla - in einer Bar erleben wir sie als Sängerin. Bald schon muß sie ihren geliebten Franz an die Polizei verraten. Denn den haben die Sachzwänge der Pest eingeholt ("Ein Geld muß her"). Zwischendurch hört Franz eine Karl-Valentin-Schallplatte. Merkwürdige Komik in einem Kriminalfilm. Will uns Fassbinder mitteilen, dass die Sachzwänge der Abhängigkeit vom Geld das Leben zu einer traurigen Komödie machen? Der Film hält dutzende latente Botschaften bereit; auf - für damalige Verhältnisse - internationalem Niveau von Dietrich Lohmann ins Licht gesetzt. Als Extra enthält die DVD ein Interview mit dem Kameramann. Die Filmmusik von Peer Raben greift die Wechselstimmungen zwischen Hoffnung und Verzweiflung sehr gut auf. Dieser sechste Fassbinder-Film ist ein defintiv guter Film. Spätere Werke zeigen allerdings noch eine Steigerung, sowohl was die innere Konsistenz der Einzelhandlungen anbelangt als auch die handwerkliche Umsetzung (Licht, Szenenwechsel, Nahaufnahmen). Daher "nur" vier Sterne. |
Querelle FSK 18 - italienische Fassung Brad Davis, Peer Raben, Franco Nero, Jeanne Moreau, Laurent Malet DVD Verkaufsrang: 69325 Querelle è un marinaio omosessuale del Vengeur, ancorato nel porto di Brest, agli ordini del tenente di vascello Seblon, che di lui è segretamente invaghito. A Brest il punto di ritrovo di quasi tutti i marinai e i portuali è La Feria, un bordello per prostitute e omosessuali, gestito da Nono e da sua moglie Lysiane. È qui che Querelle esplorerà gli abissi della società tra spacciatori e assassini.
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Götter der Pest Harry Baer, Hanna Schygulla, Günther Kaufmann Videokassette, 22. August 2002 Verkaufsrang: 32422 So reich sie auch jeweils für sich genommen sind, sollte man letztlich doch keinen von Rainer Werner Fassbinders Filmen ganz isoliert betrachten. Jeder von ihnen ist Teil eines großen, fast organisch anmutenden Lebenswerkes, in dem alles, die frühen Kurzfilme und die eleganten Melodramen, die spröden Gangsterfilme und die späten Frauen-Porträts, miteinander vernetzt ist. Mal sind es nur Kleinigkeiten, die eine Produktion mit den anderen verbindet, und mal kann man sich so wie bei Götter der Pest und Liebe ist kälter als der Tod den einen Film ohne den anderen kaum vorstellen. Fassbinders dritter Spielfilm ist zugleich Fortsetzung und Variation seines Debüts. Die zentrale Figur ist wieder ein kleiner Gangster mit dem Namen Franz. Nur verkörpert ihn diesmal Fassbinders enger Mitarbeiter Harry Baer und nicht der Regisseur selbst. Als Franz nach Jahren aus dem Gefängnis kommt, kehrt er zunächst zu seiner Freundin Joanna zurück, die hier wie in Liebe ist kälter als der Tod von Hanna Schygulla gespielt wird und nun als Sängerin in einem Nachtklub arbeitet. Nur sperrt sie ihn mit ihrer Liebe regelrecht ein, und so bricht er aus. In der Kellnerin Margarethe (Margarethe von Trotta) findet Franz schließlich eine nichts von ihm fordernde Geliebte. Nachdem er seinen alten Freund Gorilla (Günther Kaufmann) wiedergetroffen hat, plant er einen Überfall auf einen Supermarkt. Doch die beiden werden erst von der eifersüchtigen Joanna und später noch von der besorgten Margarethe an die Polizei verraten. Es sind längst nicht nur die Namen der Figuren, die Fassbinders ersten und zweiten Münchner Gangsterfilm miteinander verbinden. Entscheidender sind da schon ihre strukturellen Parallelen. Beide erzählen sie ihre Geschichte in kleinen episodischen Fragmenten, die sich kaum zu einem geschlossenen Ganzen zusammenfügen. Die Welt, die Fassbinder hier wie in allen seinen frühen Filmen porträtiert, ein fast schon proletarisches Kleinbürgermilieu, verweigert sich einem großen erzählerischen Bogen, der Sinn stiftet und ein klares Ziel hat. Mehr noch als in allen seinen anderen Filmen werden hier direkte Wiederholungen und leichte Variationen zum bestimmenden Erzählprinzip. Einige Elemente der Geschichte von Götter der Pest stammen direkt aus seinem Vorgänger und betonen zugleich den Zusammenhang der beiden Filme und die künstlerische Entwicklung, die Fassbinder in der Zwischenzeit gemacht hat. Franz wird erneut von Joanna verraten, auch wenn sie hier aus enttäuschter Liebe statt aus Sorge handelt, und Margarethes Anruf bei der Polizei ist praktisch ein Zitat aus Liebe ist kälter als der Tod, nur war es da eben Joanna, die Franz retten wollte. Zudem spiegelt sich in der Freundschafts- und Liebesbeziehung zwischen Franz und dem Gorilla das Verhältnis von Franz und Bruno. Die Menschen sind bei Fassbinder von der Gesellschaft dazu verbannt, immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Ein Ausbruch aus einmal etablierten Verhaltensmustern ist unmöglich, und so kann am Ende auf alle nur Einsamkeit oder der Tod warten. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kongenial: Sozialkritik als Krimi 4 von 5 Punkten Das Bookler der DVD enthält unter anderem die handschriftliche Besetzungsliste. Die Überschrift der Liste erläutert uns auch den eigenartigen Titel des Films: "Gangster sind unsere Götter. Der Kapitalismus ist eine Pest." Der Gangster Franz Biberkopf will eine Utopie leben. Von und in Liebe leben. Keine Abhängigkeit von Geld. Die Rolle des Franz wird von Harry Baer autistisch interpretiert.Er verläßt seine Freundin Johanna (Hanna Schygulla), da ihr angestrebtes Leben aus Luxus und Besitz seine Utopie bedroht. Erst einem Mann gegenüber - seinem farbigen Freund Günther - zeigt Franz echte Emotionen. Momente des Glücks werden ins Licht gesetzt - laut Booklet zahlte Fassbinder über 1600 DM - im Jahr 1969! - für einen Helikopterflug zur Von-Oben-Aufnahme des Glücks des Franz Biberkopf... Atemberaubend spielt Hanna Schygulla - in einer Bar erleben wir sie als Sängerin. Bald schon muß sie ihren geliebten Franz an die Polizei verraten. Denn den haben die Sachzwänge der Pest eingeholt ("Ein Geld muß her"). Zwischendurch hört Franz eine Karl-Valentin-Schallplatte. Merkwürdige Komik in einem Kriminalfilm. Will uns Fassbinder mitteilen, dass die Sachzwänge der Abhängigkeit vom Geld das Leben zu einer traurigen Komödie machen? Der Film hält dutzende latente Botschaften bereit; auf - für damalige Verhältnisse - internationalem Niveau von Dietrich Lohmann ins Licht gesetzt. Als Extra enthält die DVD ein Interview mit dem Kameramann. Die Filmmusik von Peer Raben greift die Wechselstimmungen zwischen Hoffnung und Verzweiflung sehr gut auf. Dieser sechste Fassbinder-Film ist ein defintiv guter Film. Spätere Werke zeigen allerdings noch eine Steigerung, sowohl was die innere Konsistenz der Einzelhandlungen anbelangt als auch die handwerkliche Umsetzung (Licht, Szenenwechsel, Nahaufnahmen). Daher "nur" vier Sterne. |
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