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| DVDs: Hans Joachim Kulenkampff | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Drei Mann in einem Boot Heinz Erhardt, Hans-Joachim Kulenkampff, Walter Giller DVD, 21. August 2001 Verkaufsrang: 5764 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Roman Drei Mann in einem Boot von Jerome K. Jerome ist an sich eine ernste Geschichte. Drei erwachsene Männer entschließen sich zu einer Fahrt über einen Fluss. Sie wollen Jugenderinnerungen austauschen, noch einmal erleben, wie es ist, ungebunden und frei zu leben. Tatsächlich aber stellen sich die drei im Laufe der Zeit mehr und mehr den eigenen Ängsten - Angst vor der Verantwortung, die sie tragen, der Angst vor dem Tod. Drastisch beschreibt dies Jerome in einer Szene, in der die drei im Hochwasser eine junge Frau entdecken, die ertrunken ist und deren lebloser Körper mit dem Gesicht nach unten im Wasser treibt. So brutal diese Szene auch erscheinen mag - für die drei hat sie einen reinigenden Charakter, denn sie beginnen zu akzeptieren, wo sich ihr Platz in der Gesellschaft befindet. Dass ausgerechnet diese dramatische Geschichte als Vorlage eines Lustspiels dient, ist gewagt. Und im Reigen von Heinz Erhardts Schaffenswerk gehört Drei Mann in einem Boot nicht unbedingt zu den besten Filmen. Sicher aber zu den Populärsten. Das liegt vor allem an der Besetzung: Heinz Erhardt, Walter Giller und Hans-Joachim Kulenkampff waren 1961 echte Kinostars in Deutschland und in Österreich. Und im Endeffekt brauchte man die drei nur agieren lassen - viel falsch machen konnte man mit ihnen nicht. Kulenkampff und Giller spielen Harry Berg und Jo Sommer, zwei Werbestrategen, die Urlaub am Bodensee machen. Um einer Verehrerin zu entkommen, kaufen die beiden kurzerhand ein Boot, um über den Bodensee in Richtung Rhein davonzuschippern. Ihnen schließt sich in der Folge der Kunsthändler Georg Nolte (Erhardt) an, der dringend ein wenig Abwechslung vom tristen Familienleben braucht. Nur lassen sowohl die lästige Verehrerin und Noltes Frau die Männer nicht einfach davon schwimmen. Kurzerhand nehmen sie die Verfolgung auf. Der Film funktioniert nach den üblichen Mechanismen des deutsch/österreichischen Lustspiels der 50er- und frühen 60er-Jahre. Ein paar Verwechselungen, ein paar Wirtschaftswunder-Vorzeigejungmänner, Heinz Erhardt - und fertig. Trotz seiner Schwächen (Heinz Erhardt ist vor allem dazu da, mit seinem trockenen Humor über dramaturgische Schwächen des Drehbuches hinwegzutäuschen) gehört Drei Mann in einem Boot als Literaturverfilmung zu jenen Werken Erhardts, die einer genaueren Betrachtung bedürfen. Und schaut man hinter die an sich simple Kulisse, werden zumindest in Ansätzen einige interessante Aspekte offenbar: So zum Beispiel die Tatsache, dass Erhardt vor seiner Frau flüchtet und über der Bootsfahrt seinem Leben zu entkommen versucht. Erhardt, der Ehebrecher und Aussteiger? Auch Kulenkampff und Giller sind nicht unbedingt klassische Wirtschaftswundervertreter. Vermitteln andere Filme das deutsche Kredo, man lebe um zu arbeiten, sind beide Propagandisten einer gegensätzlichen Einstellung. Sie arbeiten, um Geld zu verdienen, mit dem sie sich ein schönes Leben machen können. Aus dieser Sicht betrachtet, entwickelt der Film einige nette Seitenhiebe auf eine deutsche Gesellschaft, die in ihrem Arbeitswahn, die Verbrechen der Vergangenheit vergessen machen sollte, leider auch vergessen hat, einfach zu leben. Um eine solche Geschichte zu erzählen, bedurfte es tatsächlich einer eher dramatischen Romanvorlage. Leider wird viel dieser Atmosphäre durch das bitter-süße, für die damalige Zeit politisch korrekte Happy End verwässert. -Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Heinz Erhardt in einer seine besten Rollen 5 von 5 Punkten Der Film ist einfach Typisch Heinz Erhardt, er ist humorvoll, hat eine super Besetzung, tolle Lieder und eine Story wie sie nicht besser sein könnte. Walter Giller und Hans Joachim Kuhlenkampf tragen auch einen großen Teil zu diesem wirklich tollen Film bei. Ein meilenstein Deutscher Filmkunst!!!!
Weitere Kundenmeinungen |
Die große Freiheit (Die Gesamte Serie), 2 DVDs) Hans-Joachim Kulenkampff, Karin Dor, Ernst H. Hilbich DVD, 22. September 2005 Verkaufsrang: 10561 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Grosse Freiheit
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
KULI FOREVER !! 4 von 5 Punkten Die 8 Folgen (je 48 Minuten lang) dieser RTL-Fernsehserie geben sich so gemütlich und beschaulich wie es die meisten Zuschauer Anfang der 90er Jahre noch gewohnt waren. Alles dreht sich um den ehemaligen Chefarzt Dr. Jochen Lenz (H.J. Kulenkampff), seine Verehrerin Jutta von Straeten (Karin Dor), seine Tochter (Eva Freese) und seine beiden besten Freunde Zimmi und Wolfgang (Ernst H. Hilbich und Ernst Stankowski), deren Liebschaften und andere Problemchen. Das Ganze wird noch mit viel Segler-Latein verwoben und schon ist eine mundgerechte Sendung für den Hauptakteur Hans-Joachim Kulenkampff - im Volksmund Kuli genannt - massgeschneidert. Seine Präsenz verleiht der 'grossen Freiheit' erst die erforderliche Kontur und den liebenswürdigen Charme, denn eigentlich hätte diese seichte Serie bestenfalls 3 Bewertungspunkte verdient gehabt !
Ich habe den Kuli in zahllosen seiner verschiedenen Quiz-Sendungen im TV genossen. Sein Erfolgsrezept basierte nicht auf der Originalität seiner Shows wie bei Carell und Frankenfeld oder auf der Passgenauigkeit seiner Einsätze wie bei Rosenthal. Nein, seine Stärke lag im Gewicht seiner Persönlichkeit, seinem witzigen Charme und seiner patriaischen Präsentation, die ihn in den 60er und 70er Jahre lange im Spitzenbereich der Zuschauergunst gehalten haben. Nicht umsonst war in seiner bekanntesten Quiz-Show 'EINER WID GEWINNEN' sein Auftakt-Statement (das ca. 15 Minuten dauern konnte), sein witziger Schauspiel- Auftritt in der Mitte und sein Abgangsgag mit Butler Martin Jente immer das Stärkste an dieser Show. Das Abfragen der Quizaufgaben bei den Kandidaten aus x-verschiedenen Ländern dagegen hat mich damals eher zum zwischenzeitlichen Einnicken veranlasst.
Auch über seinen Job zur Hauptsendezeit hinaus vermarktete Kulenkampff seine Popularität für damalige Verhältnisse optimal. Egal ob er Werbung für Tabak oder die SPD machte, die Nachtgedanken las oder in eierlosen Rollen in Film und Fernsehserien auftrat (wobei z.B. AY, AY, SHERIFF von 1974 besser ungesendet im Giftschrank des Senders geblieben wäre), so stand Kuli immer für Professionalität, Souveränität, Liebenswürdigkeit und Ehrlichkeit. Das er in den 80er Jahren in einer Talkshow einmal verbal ausgerutscht ist (Vergleich Geisler mit Goebbels), sollte man den dort gereichten Alkoholika zuschreiben und ihm verzeihen. Er hat sich ja dann später auch dafür entschuldigt.
Als gelernten Schauspieler hat es ihn immer gewurmt, dass er in ebendiesem Fach - vor allem auf der Theaterbühne - viel weniger Meriten bei Kritikern und Publikum einsammeln konnte als vergleichsweise im Fernsehquiz, wo Kuli eben als er selbst aufgetreten ist. Vielleicht haben ihm auch viele Kritiker seinen Erfolg bei der Konkurrenz geneidet, aber letztendlich wird der Hauptgrund für damalige Verrisse (z.B. als General Harras im Theaterstück DES TEUFELS GENERAL) in seiner starken Persönlichkeit gelegen haben. Kuli blieb eben immer Kuli ! Wenn auch der Vergleich hinkt, aber John Wayne war aus ähnlich ehrlichem Holz geschnitzt, ihn aber haben seine Stereotypen erst berühmt gemacht.
Resumee : Die Serie DIE GROSSE FREIHEIT eignet sich hervorragend zum Relaxen und Schmunzeln. Sie war Kulis letzte Schauspielrolle im TV. Einen Typen wie ihn - egal in welcher Funktion - werden viele Zuschauer besonders in der heutigen unruhigen Fernseh-Landschaft schmerzlich vermissen. 10 Jahre ist er nun schon tot - As time goes by !
Die DVD bietet insgesamt ein ordentliches Bild, wenn auch aufgrund technischer Übertragungsfehler die jeweiligen Abspanne und in Folge 7 auch einige bewegte Szenen erheblich zittern. Aber ich denke, dass diese kleinen Mängel erträglich sind.
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Drei Mann in einem Boot Heinz Erhardt, Hans-Joachim Kulenkampff, Walter Giller Videokassette, 6. Mai 1999 Verkaufsrang: 1247 Der Roman Drei Mann in einem Boot von Jerome K. Jerome ist an sich eine ernste Geschichte. Drei erwachsene Männer entschließen sich zu einer Fahrt über einen Fluss. Sie wollen Jugenderinnerungen austauschen, noch einmal erleben, wie es ist, ungebunden und frei zu leben. Tatsächlich aber stellen sich die drei im Laufe der Zeit mehr und mehr den eigenen Ängsten - Angst vor der Verantwortung, die sie tragen, der Angst vor dem Tod. Drastisch beschreibt dies Jerome in einer Szene, in der die drei im Hochwasser eine junge Frau entdecken, die ertrunken ist und deren lebloser Körper mit dem Gesicht nach unten im Wasser treibt. So brutal diese Szene auch erscheinen mag - für die drei hat sie einen reinigenden Charakter, denn sie beginnen zu akzeptieren, wo sich ihr Platz in der Gesellschaft befindet. Dass ausgerechnet diese dramatische Geschichte als Vorlage eines Lustspiels dient, ist gewagt. Und im Reigen von Heinz Erhardts Schaffenswerk gehört Drei Mann in einem Boot nicht unbedingt zu den besten Filmen. Sicher aber zu den Populärsten. Das liegt vor allem an der Besetzung: Heinz Erhardt, Walter Giller und Hans-Joachim Kulenkampff waren 1961 echte Kinostars in Deutschland und in Österreich. Und im Endeffekt brauchte man die drei nur agieren lassen - viel falsch machen konnte man mit ihnen nicht. Kulenkampff und Giller spielen Harry Berg und Jo Sommer, zwei Werbestrategen, die Urlaub am Bodensee machen. Um einer Verehrerin zu entkommen, kaufen die beiden kurzerhand ein Boot, um über den Bodensee in Richtung Rhein davonzuschippern. Ihnen schließt sich in der Folge der Kunsthändler Georg Nolte (Erhardt) an, der dringend ein wenig Abwechslung vom tristen Familienleben braucht. Nur lassen sowohl die lästige Verehrerin und Noltes Frau die Männer nicht einfach davon schwimmen. Kurzerhand nehmen sie die Verfolgung auf. Der Film funktioniert nach den üblichen Mechanismen des deutsch/österreichischen Lustspiels der 50er- und frühen 60er-Jahre. Ein paar Verwechselungen, ein paar Wirtschaftswunder-Vorzeigejungmänner, Heinz Erhardt - und fertig. Trotz seiner Schwächen (Heinz Erhardt ist vor allem dazu da, mit seinem trockenen Humor über dramaturgische Schwächen des Drehbuches hinwegzutäuschen) gehört Drei Mann in einem Boot als Literaturverfilmung zu jenen Werken Erhardts, die einer genaueren Betrachtung bedürfen. Und schaut man hinter die an sich simple Kulisse, werden zumindest in Ansätzen einige interessante Aspekte offenbar: So zum Beispiel die Tatsache, dass Erhardt vor seiner Frau flüchtet und über der Bootsfahrt seinem Leben zu entkommen versucht. Erhardt, der Ehebrecher und Aussteiger? Auch Kulenkampff und Giller sind nicht unbedingt klassische Wirtschaftswundervertreter. Vermitteln andere Filme das deutsche Kredo, man lebe um zu arbeiten, sind beide Propagandisten einer gegensätzlichen Einstellung. Sie arbeiten, um Geld zu verdienen, mit dem sie sich ein schönes Leben machen können. Aus dieser Sicht betrachtet, entwickelt der Film einige nette Seitenhiebe auf eine deutsche Gesellschaft, die in ihrem Arbeitswahn, die Verbrechen der Vergangenheit vergessen machen sollte, leider auch vergessen hat, einfach zu leben. Um eine solche Geschichte zu erzählen, bedurfte es tatsächlich einer eher dramatischen Romanvorlage. Leider wird viel dieser Atmosphäre durch das bitter-süße, für die damalige Zeit politisch korrekte Happy End verwässert. -Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Heinz Erhardt in einer seine besten Rollen 5 von 5 Punkten Der Film ist einfach Typisch Heinz Erhardt, er ist humorvoll, hat eine super Besetzung, tolle Lieder und eine Story wie sie nicht besser sein könnte. Walter Giller und Hans Joachim Kuhlenkampf tragen auch einen großen Teil zu diesem wirklich tollen Film bei. Ein meilenstein Deutscher Filmkunst!!!!
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Je blutiger desto besser! 5 von 5 Punkten Je blutiger desto besser wie mein Voredner schon erwähnte ist dieser Film geschnitten. Trotzdem finde ich es langweilig wenn ich nur die hälfte versteht da kommts auf das eine Liter Blut mehr oder weniger auch nicht mehr an :). Dann lieber die deutsche Version.
Ich finde diesen Film recht unterhaltsam vorallem mit dem Hinblick darauf das der Bösewicht der uns Bekannte Thai Bo Erfinder Billy Blanks ist :).
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Das Spukschloss von Baskermore mit Hans Joachim Kulenkampff Hans Joachim Kulenkampff Videokassette Verkaufsrang: 8532
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