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| DVDs: Harvey Keitel | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
U 571 (Einzel-DVD) Matthew McConaughey, Bill Paxton, Harvey Keitel DVD, 23. Februar 2004 Verkaufsrang: 13035 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Straff und ergreifend erzählt U-571 von den Abenteuern einer fiktiven US-amerikanischen U-Boot-Besatzung im Zweiten Weltkrieg, die sich auf geheimer Mission befindet, um eine deutsche Enigma-Maschine zu ergattern, mit der man Dokumente des Feindes zu entziffern hofft. Drehbuchautor und Regisseur Jonathan Mostow (Breakdown) erzählt hier eine intensive, sich auf das Wesentliche beschränkende Geschichte, die die besten Momente des klassischen Kriegsfilms wachruft, während er gleichzeitig moderne Empfindungen einfließen lässt. Es ist das Frühjahr 1942: Eine Crew junger U-Boot-Matrosen befindet sich gerade auf einem dringend notwendigen 48-stündigen Landgang, als sie plötzlich zusammengerufen und in eine geheime Mission eingebunden werden. An der Spitze dieser Mission befinden sich Fregattenkapitän Mike Dahlgren (Bill Paxton), Leutnant Andrew Tyler (Matthew McConaughey) und Fähnrich Klough (Harvey Keitel). Tylers Kumpel aus der Marineakademie, Leutnant Pete Emmett (Jon Bon Jovi) und Leutnant Hirsch (Jake Weber), der zusammen mit Major Coonan (David Keith) die Mission organisiert, sind weitere zentrale Figuren dieser Geschichte. Da ein Großteil des Films in einem U-Boot des Zweiten Weltkriegs spielt, gibt es unvermeidliche Parallelen zum technischen Meisterwerk dieses Genres, Das Boot. Mostows meisterhaft gedrehte Geschichte kann sich jedoch mühelos selbst behaupten. McConaugheys ernsthafte Darstellung des Leutnant Tyler ist glaubhaft, während er die Realität, die Tragödie und die Konsequenzen in den Griff bekommt, die seine Rolle als Kommandant mit sich bringen. Obwohl dieser explosionsgeschüttelte Film durchweg sein straffes Tempo beibehält (wie schon der unterbewertete Breakdown), beschreibt er dennoch mit überraschender Zurückhaltung eine wahrlich menschliche Geschichte - wie auch den bemerkenswerten Weg eines unerwarteten Helden. -N.F. Mendoza
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Hochspannend und tiefgründig! 5 von 5 Punkten Der Film ist klasse! Gestern habe ich mir diesen Film angesehen und war begeistert! Obwohl dieser Film Partei für die Amerikaner ergreift, beginnt er mit dem deutschen U-Boot. Der Film hat die ganze Zeit ein hohes Tempo und eine Mordsspannung und ist wirklich nichts für schwache Nerven. Der Inhalt ist meiner Meinung nach ebenfalls sehr gut, aber die Schauspieler überzeugen gleichermaßen. Bill Paxton verkörpert seine Rolle ebensogut wie es Jon Bon Jovi tut. Ein Film der Superlative, der mit anderen Blockbustern problemlos mitziehen kann.
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Clockers Harvey Keitel, John Turturro, Delroy Lindo DVD, 18. Oktober 2001 Verkaufsrang: 17760 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Clockers
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Reifer Spike Lee Film 5 von 5 Punkten In Spike Lees erstem großen Erfolg "Do the Right Thing" spielt die Polizei nur eine negative Nebenrolle. In "Clockers" lässt Spike Lee zwei Detectives in der Drogenszene der New Yorker Housing Projects in einem Mordfall ermitteln. Harvey Keitel stellt den Polizistencharakter (good cop) komplex dar, er hält sich an Regeln und glaubt trotz seines Sarkasmus an das Potenzial des Guten. Die Hauptrolle spielt der Clocker Strike, ein Straßen-Drogendealer, der sein Magengeschwür mit Schokomilch bekämpft und der die "Vererbung" der Kriminellenkarriere so weiterführen will wie er sie selbst erfahren hat. Er soll für seinen Boss einen Mord begehen, verhaftet wird sein anständiger Bruder. Strikes Geschichte gibt den Rahmen für die präzise und sehr unbequeme Analyse der menschlichen Beziehungen im schwarzen Minderheitenmilieu, die Spike Lee hier dem Zuschauer aufbürdet. Keine Gut-Böse Schubladen in diesem Film, dessen Schluss vielleicht nicht 100% logisch erscheint. Der Film ist insgesamt einsame Spitze, nichts für Gutmenschen.
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Bad Lieutenant Harvey Keitel, Frankie Thorn, Zoe Lund DVD, 29. August 2000 Verkaufsrang: 11109 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In diesem 1992 gedrehten Film des Regisseurs Abel Ferrara über einen New Yorker Polizisten am Abgrund der Selbstzerstörung zieht Harvey Keitel mit seiner radikalen Darstellung alle Register und beweist, dass er der wohl furchtloseste Schauspieler seiner oder jeder anderen Generation ist. Der Titel des Films ist wörtlich zu verstehen: Außer dem verzweifelten Bedürfnis nach Erlösung hat Keitels Figur keinerlei höhere Werte. Leonard Maltin's Movie & Video Guide nennt diesen Film zu Recht "mit übertriebenem katholischen Schuldverständnis belastet". Ferrara und Keitel haben ihn jedoch so überzeugend umgesetzt, dass sie über dieses äußerst unangenehme Thema hinauswachsen und ihm eine Art tragische Göttlichkeit verleihen. Der Protagonist ist so widerwärtig und korrupt, dass er die Drogen, die er konfisziert selbst konsumiert oder weiterverkauft. Als er im Fall der brutalen Vergewaltigung einer Nonne ermitteln soll, die sich weigert die Sache zur Anzeige zu bringen, empfindet er dies als die Gelegenheit, seine verdorbene Seele zu retten. In den USA wurde der Film auf Grund seines expliziten Inhalts und einer frontalen Nacktszene, auf die selbst Harvey Keitels Fans hätten verzichten können, erst ab 17 Jahren freigegeben (in Deutschland ab 16). Die einen lieben, die anderen hassen diesen Film, aber nur wenige können sich der Intensität und der inneren Zerissenheit entziehen, mit denen Keitel seine Rolle spielt. Wie auch immer Ihre Reaktion ausfallen mag, unvergesslich bleibt dieser Film für die meisten. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Limit überschritten, ist nur für Männer 5 von 5 Punkten Hallo, seht nach meinen anderen Filmen, die noch da sind! Dieser Film hier ist kein B-Movie ! Absolut sehenswert. Viel Spaß noch und anspruchsvolle Unterhaltung Wir sind alle Sklaven unserer Illusionen.(FREAKS) Dieser Film ist jeden EURO wert.
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Copland [Blu-ray] Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Ray Liotta, Robert de Niro Blu-ray, 23. Juni 2008 Verkaufsrang: 9038 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Cine Plus Copland, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 27.05.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Unterirdische Bildqualität 1 von 5 Punkten Wer diesen Film sehen möchte sollte sich die DVD zulegen. Die Bildqualität der Blu Ray ist eine Zumutung. Dafür benötigt man kein HD Medium!
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Das Vermächtnis der Tempelritter (2-DVDs mit O-Ring) Nicolas Cage, Christopher Plummer, Harvey Keitel, Sean Bean, Jon Voight DVD, 17. Januar 2008 Verkaufsrang: 20764 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vermächtnis der Tempelritter liefert Popcorn-Spannung und ausreichend jungenhaften Charme, um damit die alberne Handlung zu überspielen. Der Film ist auf seine eigene seltsame Art und Weise unterhaltsam, obwohl von allen Seiten kritisiert wurde, es handele sich dabei nur um einen billigen Abklatsch von Jäger des verlorenen Schatzes und Sakrileg. Nicholas Cage beweist erneut, dass der ansteckende Enthusiasmus eines Schauspielers eine Unmenge an Filmsünden kompensieren kann. Die konstruierte Handlung dreht sich um Nicholas Cages' Suche nach dem alten Schatz der Tempelritter, welcher über Jahrhunderte hinweg von den Freimaurern des jeweiligen Zeitalters geheim gehalten wurde. Um den Schatz zu finden, muss man die Unabhängigkeitserklärung stehlen (natürlich stehen auf deren Rückseite wichtige Hinweise in Bezug auf den Schatz!), also kann man das Genre 'Gaunerkomödie' zum Genre-Mix dieser Jerry Bruckheimer Produktion hinzu fügen. Niemand wird Regisseur Jon Turteltaub beschuldigen können, künstlerische Ambitionen verfolgt zu haben, aber man muss zugeben, dass er doch eine angenehme Dosis jugendfreier Unterhaltung liefert - voller geheimnisvoller Hinweise, Skelette, dunklen Tunnels und harmlosen Abenteuern in der Tradition der alten Schule. Es ist eine Menge Hokus-Pokus, aber dieser Hokus-Pokus macht Spaß, und das ist die Hauptsache.-Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 142 Bewertungen)
Die "Mission" an den Zuschauer kommt bei vielen nicht an, ... 5 von 5 Punkten ..., der Film als Popcornunterhaltungskino ist gelungen.
Ich mußte den Film zwei Mal ansehen, um ihn "wirklich" zu verstehen.
Und die vielen Vergleiche der Vorrezensenten mit Indiana Jones sind völlig daneben. Wie gesagt, viele Zuseher erkennen nicht die Absicht der Macher des Films bzw. deren Sponsoren ... obwohl diese doch neben der tollen Unterhaltung offenkundig auf der Hand liegen.
Hab den Film selbst drei Mal gesehen und gucke ihn in Kürze das vierte Mal an. Auf die Fortsetzung bin ich schon jetzt gespannt.
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Saturn 3 Farrah Fawcett, Kirk Douglas, Harvey Keitel DVD, 5. Dezember 2007 Verkaufsrang: 4868 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Saturn 3 DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Schauspieler sind auch nur Menschen... 2 von 5 Punkten SATURN 3 (auch bekannt als SATURN CITY) ist der beste Beweis, dass selbst erstklassige Schauspieler wie Kirk Douglas und Harvey Keitel nur deshalb in manchen Filmen auftreten, weil sie das Geld brauchen. Sie erledigen ihren Job dennoch professionell und tadellos, und so stört es nicht weiter, dass Farah Fawcett in diesem Streifen lediglich als optisches Sahnehäubchen fungiert und noch weit von ihren späteren Glanzleistungen als Charakterdarstellerin entfernt ist (oder klug genug war, sich dem allgemeinen Niveau des Films anzupassen).
Nach dem sensationellen Erfolg des ersten STAR WARS-Films (heute bekannt als EPISODE IV: A NEW HOPE, dt. EINE NEUE HOFFNUNG), verging kaum ein Monat, in dem nicht eine neue Space Opera in den Kinos anlief. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um schnell und billig heruntergekurbelte Machwerke, die auf der Welle mitreiten wollten, aber schon nach kurzer Zeit jämmerlich absoffen, und das zu Recht.
Zu den besseren Werken zählten BATTLESTAR GALACTICA (dt. KAMPFSTERN GALACTICA), FLASH GORDON und BUCK ROGERS IN THE 25TH CENTURY (dt. BUCK ROGERS), die wenigstens mit einigermaßen originellen, eigenständigen Ideen und annehmbaren Spezialeffekten aufwarten konnten.
Viele andere Streifen hingegen konnten sich nur mit Mühe gegenüber dem großen Vorbild behaupten (auch wenn sie trotzdem oder gerade deswegen heutzutage fast schon Kultstatus genießen und im Falle einer DVD-Veröffentlichung in Fan-Kreisen der Renner wären), darunter die japanischen Filme WAKUSEI DAISENSO - THE WAR IN SPACE (dt. DER GROSSE KRIEG DER PLANETEN) und UCHÛ KARA NO MESSÊJI - MESSAGE FROM SPACE (dt. STERNENKRIEG IM WELTALL) oder der unsagbar schlechte italienische STAR WARS-Verschnitt L'UMANOIDE - THE HUMANOID (dt. KAMPF UM DIE 5. GALAXIS), in dem immerhin die 007-Girls Corinne Clery (MOONRAKER) und Barbara Bach (THE SPY WHO LOVED ME, dt. DER SPION, DER MICH LIEBTE) mitspielen, sowie Richard Kiel, der in beiden (!) genannten Bond-Abenteuern als Jaws, der Beißer, auftrat - wieder ein Beweis dafür, dass Schauspieler ihre Brötchen verdienen und dafür auch mal Mist drehen müssen.
Das gilt ebenso für BATTLE BEYOND THE STARS (dt. SADOR - HERRSCHER IM WELTRAUM), einer futuristischen Version des Westerns THE MAGINIFICENT SEVEN (dt. DIE GLORREICHEN SIEBEN) oder, wenn man es so will, des japanischen Klassikers SHICHININ NO SAMURAI (dt. DIE SIEBEN SAMURAI), produziert von Roger Corman, dem Meister des B und C-Films. In dieser (unbestritten unterhaltsamen) Zelluloid-Gurke agieren - man halte sich fest - George Peppard und Robert Vaughn, immerhin einstmals große Hollywood-Stars, außerdem bekannte Darsteller wie John Saxon, Richard "John Boy Walton" Thomas und, mit Abstrichen in Sachen Popularität, Sybill Danning und Darlanne Fluegel.
Doch das sind nur ein paar Beispiele jener mehr oder weniger geglückten STAR WARS-Nachfolger, mit denen das überwiegend junge und fantasy-hungrige Publikum dieser Jahre gefüttert wurde, bis zu Mel Brooks genialer Persiflage SPACE BALLS, die den vorläufigen Schlusspunkt dieser Filmwelle setzte, und da gab es bereits STAR WARS EPISODE V - THE EMPIRE STRIKES BACK {dt. DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK).
Okay, genug mit mit meinem Filmwissen geprotzt, diese Rezension sollte sich ja mit SATURN 3 beschäftigen. Ich wollte damit nur aufzeigen, welch gewaltigen Einfluss STAR WARS auf das zeitgenössische Kino hatte, und dass kaum ein anderer Film jemals so inspirierend auf Produzenten, Drehbuchautoren, Regisseure und alle möglichen Geschäftsleute im Movie-Business gewirkt hat wie dieser. Nun aber zurück zu Adam und Eva, pardon: Alex.
Leider schneidet SATURN 3 nicht viel besser ab als die genannten Negativ-Beispiele, obwohl Regie-Veteran Stanley Donen die Inszenierung übernahm und mit Douglas, Keitel und Fawcett auf eine prominente Besetzung zurückgreifen konnte. Aber selbst damit war die konfuse Story beim besten Willen nicht zu retten. Darin tötet der geistig leicht derangierte Captain Benson einen Piloten und stiehlt den neuesten Superroboter, um damit auf der Raumstation Saturn 3 zu landen, die von Major Adam und seiner niedlichen Assistentin Alex bewohnt wird. Warum Benson sich des Roboters und des Raumschiffs bemächtigt und Saturn 3 ansteuert, wohin der Roboter ohnehin planmäßig geliefert werden sollte, weiß niemand, selbst am Ende des Films bleibt diese Frage ungeklärt, doch das Drama kann seinen Lauf nehmen.
Adam und Alex forschen nach neuen Wegen, um die Menschheit in Zukunft zu ernähren, und fühlen sich in ihrer trauten Zweisamkeit ausgesprochen wohl. Umso mehr werden sie von Bensons Ankunft gestört, zumal dieser sofort ein begehrliches Auge auf die bildhübsche Alex wirft. Als der Captain den hünenhaften Roboter namens Hector zusammenbaut, ist es endgültig vorbei mit der Ruhe, denn das stählerne Ungetüm ist telepathisch mit Bensons krankem Geist verbunden und übernimmt von ihm so gut wie jede schlechte Eigenschaft, einschließlich Mordlust und Eifersucht. Natürlich verliert Benson schon bald die Kontrolle über Hector, und dieser wird zur tödlichen Gefahr für die Besatzung der Raumstation...
So weit, so schlecht. Das Drehbuch ist gespickt mit schwarzen Löchern, die jegliche Logik unbarmherzig in sich aufsaugen, und die Spezialeffekte hinken teilweise erstaunlich weit hinter dem damaligen Standard her. Besonders Bensons Raumschiff, die Mondoberfläche und die Forschungsstation sind auf den ersten flüchtigen Blick als Modelle erkennbar, und die unendlichen Weiten des Alls kommen ziemlich zweidimensional daher. Andererseits gibt es eine Reihe wirklich guter Momente, die hier nicht verschwiegen werden sollen. Das Design des Roboters ist durchaus gelungen, ebenso das Innere der Raumstation, und die Szene, in der sich Hector mit dem Kopf seines Schöpfers schmückt, verfehlt ihre Wirkung nicht. Dabei wird deutlich, dass SATURN 3 weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt und das vorhandene Potential in keinster Weise ausschöpft. Auch eine gewisse Spannung lässt sich dem Film nicht absprechen, doch leider hebt und senkt sich die gesamte Qualität wie bei einer Berg- und Talbahn. Insgesamt wirkt SATURN 3 wie ein gut gemeinter, aber leider nicht konsequent umgesetzter TV-Film und ungeeignet für die große Leinwand, nicht zuletzt aufgrund seiner bisweilen unfreiwilligen Komik.
Bleibt noch zu erwähnen, dass die DVD von der Billig-Schmiede MIB auf den Markt gebracht wurde, was man der Bild- und Tonqualität auch anmerkt. Extras sucht man vergeblich, aber immerhin ist die englische Original-Tonspur enthalten, was bei DVDs dieser Firma keine Selbstverständlichkeit ist.
Fazit: Mit ein paar pangalaktischen Donnergurglern und Spaß an trashigen B- und C-Movies kann man sich bei SATURN 3 durchaus gut unterhalten.
Gute Ideen unsinnig umgesetzt 2 von 5 Punkten Die DVD als solche ist schlicht und einfach Billigramsch. Bild geht grad so, Extras gibt's keine und der Ton ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit. Der Film als solcher wäre eigentlich auch nur interessant unter dem Aspekt "Was hat man denn so gedreht in den Endsiebzigern...?" - wäre er andererseits nicht eine wahre Fundgrube an formalen Ideen, die andere später so gut umgesetzt haben, dass sie heute als Klassiker gelten. Da ist einmal das Set, dass düster und opulent an Filme wie "Die Robbinsons", "Super Nova" u.a. erinnert. Da sind Ideen, wie die der beiden Hauptdarsteller, die sich, vor dem Roboter fliehend in einen Gang flüchten, dessen Decke ein Gitterboden ist, durch den immer wieder der Arm der "verrückten" Maschine stößt, um sich die beiden zu greifen. Hier recht hübsch, in "Aliens" (2) ein nervenzerfetzender Hammer. Es gibt noch wesentlich mehr solcher Ideen in diesem Film, der zeitgleich mit "Alien" (1) gedreht wurde und somit lange vor all den Filmen, die dann von diesen Ideen profitiert haben. Und somit fand ich es dann doch ganz interessant, ihn nochmal zu sehen. |
Taking Sides - Der Fall Furtwängler Harvey Keitel, Stellan Skarsgård, Moritz Bleibtreu DVD, 9. Januar 2007 Verkaufsrang: 23543 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Cine Plus Taking Sides - Der Fall Furtwängler, USK/FSK: 12+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein Amerikaner gegen einen Schweden, der einen Deutschen spielt 3 von 5 Punkten Bislang kenne ich keinen Szabo-Film, der wenigstens meine innere Triangel zum Klingen gebracht hätte. Dabei kenne ich natürlich die Trilogie mit Brandauer, verbinde mit Szabo vor allem eine Kameraarbeit der weißen Strahlefenster und einer ganz speziellen Form von Langeweile. "Sunshine" hatte ich sogar trotz Ralph Fiennes vorzeitig verlassen. Aber dieser Film hat gewisse Stärken, weil sich Szabo nicht allzu viel vornimmt. Kein historisches Panorama, kein Lebenslauf im Kaiserreich - das Kammerspielartige rettet den Film, ein wenig zumindest. Die Schauspieler sind ideal gecastet. Harvey Keitel als kunstferner, arroganter (alle Siegermächte befinden sich naturgemäß in einer solchen Position) und sicherlich auch vom Holocaust schockierter Verhörspezialist ist kein Abziehbild des "american soldier", und Stellan Skarsgard akzentuiert eine gewisse Beamtenhaftigkeit hinter einer schlierenhaften Upperclass-Würde. Verhör-Filme sind aber nur so gut, wie es die Regie erlaubt. Szabo ist kein Meister seines Fachs. Und Furtwängler ist kein hundsgemeiner Folterknecht vom Format eines Amon Göth. Zeitweise fragt man sich, warum einen dieser Stoff überhaupt interessieren soll. Furtwängler war einer dieser unsäglichen "Unpolitischen", wie es Heinz Rühmann ganz genauso war (und im Nachhinein integer blieb) und Grustaf Gründgens bekanntermaßen (der allerdings konnte sich keine saubere Weste bewahren), aber ein Künstler von seinem Rang geht offenbar notgedrungen Kompromisse ein - doch hätte er sich anders entscheiden können? Diese Kernfrage macht den Film stellenweise - ich will nicht sagen: spannend - aber zumindest sehenswert, wenn man sonst nichts zu tun hat. Für die Ausstattung wurde leider wenig Geld ausgegeben. Eine Fahrt mit der Straßenbahn durch die zerbombte Stadt sieht leider etwas billig aus, hätte man weglassen müssen.
Wer dirigiert ? 2 von 5 Punkten Wie kann man bloss in einem Film über Furtwängler diesen nicht die Werke dirigieren lassen,um die es in diesem Film geht ? Aufnahmen gibt es viele von Furtwängler selbst, teilweise grossartige bewegende Interpretationen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. und dann wird die Filmmusik von Barenboim dirigiert.Sicher ein guter Dirigent, aber eben kein Furtwängler. Der Sound wäre nicht so gut. Stimmt sicher. Aber comedian harmonist sind auch mit den historischen Aufnahmen aus der Weimarer Zeit sogar gemacht worden, also kein Argument, denn heute bestehen besonder Methode der Aufarbeitung, die auch alte Aufnahmen anhörbar machen. Ein Film über Furtwängler, dirigiert von Barenboim ist so, als wenn ein Mercedes mit einer VW-Lizenz gesteuert würde. |
Holy Smoke! Kate Winslet, Harvey Keitel, Pam Grier DVD, 10. Juli 2006 Verkaufsrang: 24994 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die junge, bildschne Australierin Ruth gert auf einer Indienreise in die Fnge eines Gurus, worauf ihre Freundin und Reisebegleiterin Prue vor Schreck die Flucht ergreift und berstrzt nach Australien zurckkehrt. Daraufhin wird Ruth von ihrer Mutter unter der Vorspiegelung, der Vater sei sterbenskrank heimgeholt. Zu Hause wartet der teure Sektenspezialist PJ aus Amerika, den die besorgte Familie beauftragt hat, Ruth zu therapieren. Auf einer abgelegenen Ranch sind beide auf sich gestellt. Nach ersten Konfrontationen verfhrt die widerspenstige Ruth ihren vermeintlichen Heiler PJ. Der verliert Kopf, Contenance und Professionalitt. Das Machtspiel luft ihm sukzessive aus dem Ruder ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Feine Ironie mit Herz aus Down Under ... 5 von 5 Punkten ... schwappt hier in einem wilden Mix aus psychischer Gewalt, exotischen Bildern, geschickt gewählten Musiktiteln und erotischen Obsessionen von der südlichen Hälfte des Globus in unsere DVD-Player ... Ein Erlebnis, das nachhaltig berühren und auch belustigen kann, wenn man in der Lage ist, die teils verwirrenden Bilder und Handlungsstränge der Regisseurin und (gemeinsam mit ihrer Schwester Anna) Autorin Jane Campion ("Das Piano") zu deuten, die allerdings mit einer FSK16 passender bewertet wären, ist doch sehr viel nackte Haut und Sex zu sehen.
Mutig gespielt wird die Geschichte von Kate Winslet ("Finding Neverland") als sinnsuchender australischer Twen Ruth (deren Familie ironischer Weise in einer Siedlung namens "Sans Souci" lebt) und Harvey Keitel ("Bad Lieutenant") als alternder sich die Haare färbender Macho-Deprogrammierer PJ, der eigens von der besorgten Mutter aus dem USA eingeflogen wird, um die Tochter "aus der Sekte" zu befreien. Tatsächlich wirkt Ruth nach ihrer spirituellen Erfahrung mit Baba im Vergleich zu ihrer paranoiden asthmatischen Mutter extrem natürlich und wach. Eben gar nicht "auf Droge" oder fremdbestimmt, sondern einfach aus dem Herzen lebend. Das macht ja westlich konditionierten Menschen oftmals eine entsetzliche Angst, die auch gut dargestellt wird.
Ruth wird von der Mutter unter falschen Behauptungen (der Vater habe einen Schlaganfall gehabt und liege im Sterben ...) aus Indien zurück nach Australien gelockt, um sie "aus der Sekte zu retten". Dort wird sie von ihrer Familie genötigt, Zeit mit PJ, dem Star der internationalen Deprogrammierer zu verbringen. Tatsächlich zeigt sich hier die Absurdität des Vorgehens bereits sehr deutlich: Die Familie übt genau den Zwang aus und ist unehrlich zu Ruth, den sie dem indischen Lehrer unterstellt hat. Dort war Ruth aus freien Stücken. Hier wird sie belogen und mit einem neurotischen Mann in ein Haus gesperrt. Nachts kommt die Schwägerin vorbei, die gleich mit PJ Sex hat, der schon von vornherein Bedenken äußert, allein mit Ruth zu arbeiten. Zu recht ...
In den folgenden Tagen läuft die Geschichte mehr und mehr aus dem Ruder... immer deutlicher wird, dass Ruth eine geheime systemische Verstrickung mit ihrem fremdgehenden Vater hat, die sie nun durch die Verführung PJs auslebt, der ihr mehr und mehr verfällt und auch seine eigenen - anscheinend ungeheilten - traumatischen Erfahrungen mit einem homosexuellen Guru berichtet. Als Carol (Pam Grier in einem kleinen aber intensiven Gastauftritt), PJs Freundin auftaucht, versteht sie sofort, was abläuft und ist sehr wütend. PJ versucht aber ihr (und sich?) einzureden, er habe alles unter Kontrolle ... Ruth demütigt PJ daraufhin mehrfach, zieht ihm ein Frauenkleid an, schläft nochmal mit ihm ... dann will sie fliehen, wird aber von PJ eingefangen und niedergeschlagen ...
Am Ende ist Ruth mit ihrer Mutter gemeinsam in Indien und schreibt heimlich an PJ, der ihr ebenso heimlich aus den USA antwortet. Beide spüren, dass etwas zwischen ihnen geschehen ist, das echt war, das nachwirkt in ihnen und das sie für wert halten, bewahrt zu werden.
Fazit: Aus meiner Sicht ein sehr mutiger Film, der Fragen aufwirft, wie z.B. mit welchem Recht eine degenerierte und geistlose Gesellschaft wie die westliche es sich anmaßt, Menschen zu bewerten und mit Gewalt aus Erfahrungen heraus zu holen, die für die Person selbst wertvoll und tiefgreifend sind. Und die Moral von der Geschicht: Wenn eine Frau mit ihrem Vater verstrickt ist und mit ihm schlafen will, findet sie einen, und wenn er sogar von der eigenen Mutter eigens engagiert werden muss, was dem Film in genialer Weise die Krone aufsetzt ... Keine leichte Kost, oder um es mit Hesse zu sagen: "Nicht für Jedermann - nur für Verrückte!"
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Blue in the Face Harvey Keitel, Lou Reed, Roseanne DVD, 31. Mai 1999 Verkaufsrang: 23484 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Blue in the Face ist die Fortsetzung der Kultkomdie Smoke. Der Brooklyner Tabakwarenladen von Auggie Wren ist wieder das Zentrum, um das sich seine Stammkunden, Prominente und Unbekannte scharen. Klug, lakonisch und hinreiend komisch erzhlen sie vom Leben.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Episodenfilm der besten Sorte 5 von 5 Punkten So "blue" ist das Geschehen dieses Filmes allemal nicht. Und allein die Tatsache, dass Michael J. Fox und Madonna so lange nervten, bis sie jeweils einen Kurzauftritt in diesen Film "reingeschrieben" bekamen, spricht wohl für den Autor und seinen Regisseur. Bedenkt man, dass das "Drehbuch" dieses Films nur aus richtungsweisenden Fragmenten besteht, freut man sich um so mehr über das Geschehen. Und dass der Musiker und Hobbyphilosoph Lou Reed dann auch noch eine Lehrstunde über Brillen gibt, setzt dem Ganzen nochmals einen drauf. Sicher, dieser Film ist definitiv nichts für Fans von hochgestyltem Kino à la Hollywood, aber deshalb spielt er ja in Brooklyn. In einem kleinen Zigarrenshop. Ansehen! Sonst verpaßt Du was! Und nicht nur für Raucher geeignet!
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Copland - Special Edition Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Ray Liotta, Annabella Sciorra DVD, 1. Juni 1999 Verkaufsrang: 12689 Nachdem er ein bei den Kritikern hochangesehenes Debüt mit dem Low-Budget Independent-Film Hungry for Love (im Original Heavy) lieferte, übernahm Regisseur und Drehbuchautor James Mangold dieses hervorragende Polizeidrama, das stark damit beworben wurde, dass es Sylvester Stallones Rückkehr in das Fach der ernsthaften und dramatischen Rollen sei. Umgeben von ausgezeichneten Costars, inklusive den GoodFellas-Stars Robert De Niro, Harvey Keitel und Ray Liotta, spielt Stallone Freddy Hefflin, den machtlosen Sheriff eines Vorortes in New Jersey, der von einer Gruppe korrupter New Yorker Polizeibeamten in ihr kriminelles Reich umgewandelt wurde. Auf einem Ohr taub und verzweifelt darum bemüht, seinen Wert zu beweisen, nimmt es Hefflin, mit der zurückhaltenden Unterstützung eines Beamten für interne Angelegenheiten (De Niro), mit den Polizisten auf. Diese Auseinandersetzung endet natürlich mit einem explosiven Höhepunkt. Die hochkarätige Besetzung ist unschlagbar und Stallone ist ziemlich gut in seiner Rolle als übergewichtiger Polizist, der sich seiner Würde noch bewusst ist. Das Drehbuch von Mangold ist streckenweise holprig, aber der Film schafft es trotzdem, mit geballter Faust zuzuschlagen. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Große Märchenstunde 5 von 5 Punkten
Wer in Bezug auf den Inhalt objektive und richtige Informationen will, sollte lieber bei Wikipedia nach "Cop Land" suchen. Das gibt mehr Aufschluss als hier, versprochen.
Der Film ist im Übrigen hervorragend, in welcher seiner einzelnen Qualitäten man auch sein persönliches Highlight entdecken mag - Jeder hat dazu eine andere Meinung, wie man den Rezensionen ja ansieht. Ganz schön viel Blödsinn geben manche von Euch hier allerdings auch von sich.
Ein Geheimtipp jedenfalls. Auch wegen des eher mäßigen Bekanntheitsgrades. Auch ein Film der geeignet ist, Symphatien für Stallone zu wecken bei Zuschauern, die den Schauspieler wegen vieler reißerischer, flacher Actionfilme in seiner Biographie ansonsten eher weniger schätzen. Großes Kino, meiner Meinung nach. Bitte anschauen!
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Thelma & Louise (Gold Edition) Susan Sarandon, Geena Davis, Harvey Keitel DVD, 27. April 2004 Verkaufsrang: 21273 Thelma & Louise ist ein auf der Kinoleinwand verewigtes feministisches Manifest, eine clevere und lustige Umkehrung der Geschlechterrollen innerhalb des üblichen Kumpelgespanns à la Hollywood: ein außergewöhnliches Roadmovie, dessen Charaktere auf der Stelle zu Pop-Ikonen wurden. Wie auch immer man ihn definieren möchte, Ridley Scotts Kinokassen-Hit von 1991 traf einen Nerv. Wegen seines einzigartigen humorvollen Angriffs auf das traditionelle Geschlechterbild gelangte er sogar auf die Cover amerikanischer Nachrichtenmagazine. Callie Khouris Drehbuch aktualisiert das traditionelle Kumpelprinzip in einer Story über zwei beste Freundinnen (Susan Sarandon und Geena Davis) auf einer befreienden Abenteuerreise durch die USA, die sich zu einer staatenübergreifenden Polizeijagd entwickelt, nachdem ein traumatisches Ereignis beide Frauen zu Flüchtigen macht. Sie befinden sich auf dem Weg in ein Schicksal, von dem sie nie geträumt hätten. Durch die perfekte Besetzung mit Sarandon und Davis ist Thelma & Louise ein Filmklassiker, und Brad Pitt wurde nach seinem Auftritt als kleinkrimineller Cowboy, der Davis eine denkwürdige (aber teure) Nacht in einem Motel verschafft, über Nacht zum Star. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Für mich persönlich der beste Film, den ich je gesehen habe 5 von 5 Punkten Zunächst einmal zu Barney:
ich finde es absolut daneben, bei einer Rezension das Ende eines Films zu verraten. Auch wenn dieser schon weit über 10 Jahre alt ist, so gibt es genug Menschen, die ihn noch nicht gesehen haben und welche bis zum Ende gerne den Spannungsbogen erleben möchten.
Seltsamerweise ging der Film zunächst an mir vorbei - erst vor zwei Jahren erfuhr ich per Zufall davon. Schon beim ersten Sehen wußte ich, dass es für mich der beste Film ist, welchen je gesehen zu haben ich mich rühmen darf. Da ich nun bereits 50 Jahre alt bin habe ich hunderte (tausende?) von Filmen gesehen, aber nie hat mich einer dermaßen beeindruckt wie dieser:
- die Geschichte an sich (an welcher Stelle gab es eigentlich noch eine Chance zur Umkehr? Ich behaupte, eigentlich nie wirklich, zumindest nicht für Louise)
- die Kameraführung, die in imposanten Bildern die Landschaft und Stimmung einfängt. Wer möchte nach dem Sehen nicht am liebsten genau so durch die USA reisen?
- die beiden Frauen spielen einfach unglaublich gut.
- die Musik, vor allem die von Hans Zimmer, allein wäre es schon wert, den Film zu kaufen. Es gibt einzelne Szenen, die ich bestimmt schon hundert Mal gesehen habe - vor allem die bei Sonnenuntergang gedrehten.
Wer eine spannende, zugleich unglaublich dramatische und dennoch zeitweise auch tragikomische Geschichte sucht, gepaart mit traumhaft schönen Landschaftsaufnahmen untermalt von einer Musik, die einen nicht mehr los läßt, der ist hier richtig.
Unbedingt ansehen und am besten gleich die Musik CD mitbestellen.
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Die Untersuchung Keith Carradine, Harvey Keitel, Phyllis Logan DVD, 23. Juni 2005 Verkaufsrang: 16832 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden EMS Die Untersuchung - Stand Jesus von den Toten auf?, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.06.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Grossartige Inszenierung und starke Schauspieler 5 von 5 Punkten Da man in letzter Zeit historische Themen die aus der Zeit des ersten nachchristlichen Jahrhunderts meist mit Filmen wie "Augustus" oder "Nero" unglaublich schlecht behandelt hat ist der Film "Die Untersuchung" ein grossartiger Kontrast.
Obwohl die Geschichte rein fiktiv ist, ein hoher römischer Beamter wird von Kaiser Tiberius nach Judäa geschickt um die Umstände des Todes und vor allem der Auferstehung des Jesus von Nazareth zu untersuchen, wirkt dieser Film in der Dramaturgie nie aufgesetzt oder schwülstig.
Das Duell zwischen Taurus (Keith Carradine) und Pontius Pilatus (Harvey Keitel) steht im Mittelpunkt des Films. Während Pilatus, ein römischer Realpolitiker, nicht mehr in der Geschichte um Jesus rühren möchte und den Dingen eher ihren Lauf lassen will, wird Tauros der anfangs nur einen kaiserlichen Auftrag erfüllen möchte von seiner Mission immer mehr fasziniert. Das Taurus am Schluss seiner Suche scheitern muss, sich aber nicht zu dem neuen Glauben bekehrt, und von Pilatus beseitigt wird gibt dem Film noch einen zusätzlichen Schub an Glaubwürdigkeit.
Dieser Film wurde meines Wissens bisher nur zweimal im Free-TV gezeigt. Wer sich für die Zeit des Römischen Imperiums und des frühen Christentums interessiert, und auch einen Film sehen will der sich auch in seiner Ausstattung um höchstmögliche Authenzität bemüht dem sei "Die Untersuchung" dringend ans Herz gelegt. |
Die Duellisten Harvey Keitel, Keith Carradine, Christina Raines DVD, 6. März 2003 Verkaufsrang: 23355
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Klasse Film! 5 von 5 Punkten Vor einigen Wochen habe ich Scotts Meisterwerk (besser: eines seiner Meisterwerke) zum gemeinsamen Filmabend mit Freunden eingepackt. Selten hat ein Film so für Diskussion und Begeisterung in der Runde gesorgt, wie die "Duellisten". Das in einer fast schon Herzog'schen Naturbeleuchtung und grandioser Location- und Bilderwahl inszeniertes Meisterwerk hat auch fast 30 Jahre nach seiner Entstehung kein Deut an Faszination verloren. Kein Vergleich zum gewohnten Action-überfrachteten Hollywood-Schwachsinn - ein ruhiger, besinnlicher Film über Ehre, Werte und die daraus resultierenden (oftmals schwer nachvollziehbaren) Blüten und Abgründe. Genial fotografiert, genial inszeniert, genial besetzt und noch lange nachklingend!
Absolute Empfehlung!
Ein ganze besonderer Film ... 5 von 5 Punkten ... über die nicht enden wollende Fehde zweier napoleonischer Offiziere die beide
zu zerstören droht. Die Duellisten ist der erste größere Film von Ridley Scott und hier offenbarte sich schon das große Potential dieses Regiesseurs. Für nur 900.000 Dollar gelingt ihm ein wundervoller Kostümfilm der neben seiner Ausstattung natürlich auch von der guten darstellerischen Leistung von Harvey Keitel und David Carradine lebt. Der wahre Hauptdarsteller des Films sind allerdings die Sets auf denen es Scott mit ausgeklügelten Licht und Schatteneffekten gelingt ganz besondere Bilder auf die Leinwand zu bannen. Ein Film den man sein Alter von 30 Jahren wirklich nicht ansieht.
Die DVD Umsetzung ist ebenfalls sehr gelungen. Neben einer wirklich ausgezeichneten Bildqualität besticht die DVD durch diverse Interviews und Einblicke hinter die Kulissen des Films. Als besonderes Gimmick liegt auf der DVD noch Scotts erste Kurzfilm Boy and Bicycle bei.
Ein toller Film! 5 von 5 Punkten Der Debütfilm von Ridley Scott war bereits 1977 ein großer Erfolg. Heute - annähernd 30 Jahre später - weiß er immer noch zu beeindrucken. Dies liegt u.a. an den hervorragend choreographierten Kampfszenen, den opulenten Kostümen, und nicht zuletzt an der schauspielerischen Darbietung der beiden Hauptcharaktere Harvey Keitel und Keith Carradine. Dieser Film konzentriert sich ausschließlich auf dieses Duell; der historische Kontext wird ihm völlig untergeordnet, was "Die Duellisten" angenehm vom kitschigen Massenepos unterscheidet. Die technische Seite glänzt ebenfalls: Umfangreiches Bonusmaterial und ein Originalton in 5.1.-Qualität runden diese tolle DVD ab.
Sehenswert & kaufenswert 5 von 5 Punkten Ridley Scott, dazu fällt einem ein: ALIEN. Oder BLADE RUNNER. Oder GLADIATOR. Dazu fällt einem eher nicht ein: DIE DUELLISTEN. Das allerdings ist schade, denn DIE DUELLISTEN sind ein im wahrsten Sinne des Wortes sehenswerter Film. Scotts Auge für visuelle Kompositionen beschert diesem seinem Spielfilm-Debüt eine Fülle von Bildern, die sich der Erinnerung in ihrer Schönheit einbrennen. Die Kostüme, die Interieurs, die Locations, alles hat vor allem eines (gleichgültig wie unerfreulich der Inhalt der Bilder auch sein mag) - eine visuelle Schönheit, die von Howard Blakes ebenfalls sehr gelungenem Soundtrack wirksam untermauert wird . Außerdem präsentiert der Film einen Harvey Keitel in bedrohlicher Höchstform und einen Keith Carradine, den ich hier zum ersten Mal überhaupt als Schauspieler wahrgenommen habe. Die eigentlich schlicht gestrickte Story zweier napoleonischer Soldaten, die sich über 15 Jahre hinweg immer wieder miteinander duellieren, bis sie schließlich zum schicksalhaften, letzten Duell aufeinandertreffen, ist nur das Vehikel für die episodischen Bilderwelten, die Scott in diesem Film konstruiert, und das merkt man ihm mitunter auch ein wenig an. Insgesamt aber lohnt der Kauf dieser für kleines Geld zu erwerbenden DVD auf jeden Fall. Die Extras sind aufgrund der heute ja moderat zu nennenden Länge des Films (96 Minuten hat er) üppig ausgefallen und durch die Bank sehenswert. Besonders das kurzweilig produzierte „Duell der Regisseure", in dem der „Fan" Kevin Reynolds den Regisseur Ridley Scott über die Dreharbeiten befragt und Scotts erster, in schwarz-weiß gedrehter Kurzfilm „Boy and Bicycle", an dem man die Begeisterung seines Machers für Strukturen und visuellen Formationen ablesen kann, sind absolute „must-sees" dieser rundum gelungenen DVD-Zusammenstellung. Fazit: Wunderschöner Film + ausladende Extras + günstiger Preis = da kann man nur 5 Sterne geben.
Film 5/5, DVD 5/5 5 von 5 Punkten Dieser sehr gute und niveauvolle Film ist eine gelungene Abwechslung zu dem sonstigen Hollywoodschrott, den man so auf DVD bekommt. Die Bildqualität ist 1a, der Transfer muss sich neben vielen Transfers neuerer Filme auf keinen Fall verstecken. Der englische Ton wird in einem Stereoupmix präsentiert, bei dem die schöne Musik gut zur Geltung kommt. Der deutschsprachige Ton ist wie die restlichen Tonspuren in Mono, die Synchronisation ist aber gut und an sich die Qualität auch nicht schlecht (kein Rauschen usw.). Die Extras haben es wirklich in sich. So sollten Extras für DVDs im Allgemeinen aussehen! Und das auch noch um diesen Preis! Tja, echte Qualität kann eben auch günstig sein!
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U-571 (2 DVDs) Matthew McConaughey, Bill Paxton, Harvey Keitel DVD, 1. November 2003 Verkaufsrang: 14486 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Straff und ergreifend erzählt U-571 von den Abenteuern einer fiktiven US-amerikanischen U-Boot-Besatzung im Zweiten Weltkrieg, die sich auf geheimer Mission befindet, um eine deutsche Enigma-Maschine zu ergattern, mit der man Dokumente des Feindes zu entziffern hofft. Drehbuchautor und Regisseur Jonathan Mostow (Breakdown) erzählt hier eine intensive, sich auf das Wesentliche beschränkende Geschichte, die die besten Momente des klassischen Kriegsfilms wachruft, während er gleichzeitig moderne Empfindungen einfließen lässt. Es ist das Frühjahr 1942: Eine Crew junger U-Boot-Matrosen befindet sich gerade auf einem dringend notwendigen 48-stündigen Landgang, als sie plötzlich zusammengerufen und in eine geheime Mission eingebunden werden. An der Spitze dieser Mission befinden sich Fregattenkapitän Mike Dahlgren (Bill Paxton), Leutnant Andrew Tyler (Matthew McConaughey) und Fähnrich Klough (Harvey Keitel). Tylers Kumpel aus der Marineakademie, Leutnant Pete Emmett (Jon Bon Jovi) und Leutnant Hirsch (Jake Weber), der zusammen mit Major Coonan (David Keith) die Mission organisiert, sind weitere zentrale Figuren dieser Geschichte. Da ein Großteil des Films in einem U-Boot des Zweiten Weltkriegs spielt, gibt es unvermeidliche Parallelen zum technischen Meisterwerk dieses Genres, Das Boot. Mostows meisterhaft gedrehte Geschichte kann sich jedoch mühelos selbst behaupten. McConaugheys ernsthafte Darstellung des Leutnant Tyler ist glaubhaft, während er die Realität, die Tragödie und die Konsequenzen in den Griff bekommt, die seine Rolle als Kommandant mit sich bringen. Obwohl dieser explosionsgeschüttelte Film durchweg sein straffes Tempo beibehält (wie schon der unterbewertete Breakdown), beschreibt er dennoch mit überraschender Zurückhaltung eine wahrlich menschliche Geschichte - wie auch den bemerkenswerten Weg eines unerwarteten Helden. -N.F. Mendoza
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 101 Bewertungen)
Top Unterhaltung, Super Sound! 5 von 5 Punkten Ich gehe hier mal gar nicht auf die schlechten Bewertungen ein.
Mir ist da schnurzpiepegal ob da was wahr ist und was wirklich passiert ist. Ich bin an den Film ran gegangen ohne Vorkenntnisse und habe einen spannenden unterhaltsamen Film gesehen. Für mich hat da einer ein Drehbuch geschrieben das verfilmt wurde. Ob da was wahr ist oder nicht ist mir sowas von egal. Filme müssen nicht wahr sein. Filme müssen mich unterhalten und für 2 Stunden vom Alltagsstress abschalten lassen.
Für mich eine spannendes Filmchen. Nach "Das Boot" der beste U-Boot Film.
Super Atmosphäre, Spannung, Action und ein SOUND zum niederknieen.
Ja, dieser Film gehört in jede DVD Sammlung wo eine Heimkinoanlage vorhanden ist. Auch wenn die Geschichte einem nicht so gefallen sollte. Diese DVD hat einen Mega SOUND! Ob die Wasserbomben, das knarzen im U Boot, alles perfekt abgemischt.
Da nur noch wenige Stück auf Lager sind, und die 2 Disc DVD bald OOP sein dürfte, würde ich sofort zugreifen. Denn die 2 Disc Edition hat noch eine tolle und informative Bonusdisc.
Wer Action und Spannung mag, sollte klar kaufen!!!
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Smoke William Hurt, Harvey Keitel, Harold Perrineau jr. DVD, 15. Juni 1999 Verkaufsrang: 24506 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es hat etwas Erfrischendes einen Film zu sehen, bei dem der Drehbuchautor in den Credits gemeinsam mit dem Regisseur genannt wird - ein Beleg dafür, dass die Dialoge tatsächlich etwas bedeuten. So ist es bei Smoke, einem Film über eine Gruppe von untereinander vernetzten zeitgenössischen New Yorker Charakteren, deren Wege sich in einem Tabakladen an der Ecke kreuzen und die von einem talentierten Schauspielerensemble auf unkompliziert-direkte Art verkörpert werden. Autor Paul Auster und Regisseur Wayne Wang (Töchter des Himmels, Slam Dance) haben zusammen jahrelang an der Geschichte gearbeitet, bevor sie den Film gedreht haben. Zu ihren Figuren gehören Paul (William Hurt wieder einmal in einer großartigen Rolle), ein von Trauer gezeichneter Romanautor, Auggie (Harvey Keitel), der Besitzer des Tabakladens, der eine geheime Leidenschaft hat, Ruby (Stockard Channing), die vor langer Zeit einmal Auggies Geliebte war, und Rashid (Harold Perrineau), ein Teenager, mit dem sich Paul anfreundet und der seinen allein lebenden Vater (Forest Whitaker) sucht. All diese Figuren sind grandiose Geschichtenerzähler, sei es nun aus Einsamkeit, aus einer inneren Notwendigkeit heraus oder einfach aufgrund ihrer Natur. Wie schon Paul Austers Roman Die Musik des Zufalls vollbringt auch dieser Film eine unglaublich große und seltene Leistung: er gibt uns das Gefühl, als ob wir einen ernsthaften Roman lesen und nicht gerade dabei sind, einen Film zu sehen. -Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
So wurde ich zum Raucher... 5 von 5 Punkten ...stimmt zwar nicht ganz. Könnte aber.
'Smoke' ist besonders. Keine platte Geschichte nach dem Motto "Wenn Ihnen abc und xyz gefallen hat, könnte Ihnen auch dieser Film gefallen". Es ist einfach ein richtig guter Film mit außergewöhnlicher Story, klasse Besetzung und berührender Stimmung.
Und einem Konfliktverhalten, das nicht im gegenseitigen Erschießen mündet, sondern gemeinsam am Tisch im Hinterzimmer in Ruhe...
...bei einer guten Zigarette.
5 Sterne.
Frank Herberg
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Grenzpatrouille Jack Nicholson, Harvey Keitel, Valerie Perrine DVD, 3. August 2006 Verkaufsrang: 12258 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Grenzpatrouille (Kultfilm mit Jack Nicholson), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 03.08.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Für einen sogenannten Action-Thriller ist der Film sehr ruhig 3 von 5 Punkten Charlie Smith (Jack Nicholson) zieht mit Frau Marcy (Valerie Perrine) ins südliche Texas. Charlie arbeitet mit Kollege und gleichzeitigem Nachbarn Cat (Harvey Keitel) als Grenzpolizist. Als er herausfindet das Cat korrupt ist, will er damit nichts zu tun haben. Das ändert sich als er feststellt das seine Frau mehr Geld ausgibt, als er verdient. Doch als er herausfindet, das Cat auch vor Mord nicht zurückschreckt will Charlie wieder aussteigen...
Was Regisseur Richardson mit diesem Film sagen will bleibt schleierhaft. Für einen so genannten Action-Thriller, wie der Film angekündigt wird, fehlt eindeutig die Action ; und für einen Thriller fehlt eindeutig die Spannung. Der Film ist einfach zu unspektakulär in Szene gesetzt. Daran können auch Jack Nicholson, Harvey Keitel und Warren Oates nichts ändern, dass sich keine Atmosphäre einstellen will. Die guten Schauspieler sind auch der Grund, dass man nicht ausschaltet.
Richardson zeigt einfach den Tagesablauf einer Grenzpatrouille die sich mit dem alltäglichen Wahnsinn der flüchtenden Mexikaner auseinander müssen oder auch nicht. Manche Polizisten haben längst aufgegeben und halten die Hand auf. Auch vor Mord wird nicht zurückgeschreckt. Das ein Polizist versucht sich etwas Menschlichkeit zu bewahren ist zwar nachvollziehbar aber das unkonventionelle Ende des Films lässt einen etwas ratlos zurück.
Die Thematik von illegalen mexikanischen Einwanderern hätte eine würdigere Umsetzung verdient gehabt.(6/10)
Mit guter Absicht aber zu schwerfällig inszeniert. 3 von 5 Punkten Außer Frage steht die hervorragende Darstellung Jack Nicholsons in der Hauptrolle als Grenzpolizist.
Das Thema der illegalen Einwanderung an der mexikanisch-amerikanischen Grenze ist einen Film ebenfalls wert.
Die Tatsache, daß ein europäischer Regisseur sich wesentlich kritischer gegenüber den tatsächlichen Vorgängen äußert wurde mit der Verpflichtung von Tony Richardson sinnvollerweise berücksichtigt.
Leider gelingt es Richardson nicht den Zuschauer auf seine Seite zu ziehen - zu viele private Konflikte der Protagonisten werden in diesen Film reingepackt, so daß schlußendlich die Chance vertan wird einen wirklich großen und auch einen wirklich guten Film zu präsentieren. |
Thelma & Louise - FOCUS-Edition Susan Sarandon, Geena Davis, Harvey Keitel DVD, 2. April 2007 Verkaufsrang: 30106 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! THELMA & LOUISE
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Cop Land Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Ray Liotta DVD, 15. Mai 2007 Verkaufsrang: 27476 Cine Plus Cop Land, USK/FSK: 12+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Die Gummi-Lippe schlug wieder zu, 5 von 5 Punkten Die Gummi-Lippe schlug wieder zu, doch ganz anders als bei seinen Boxer- oder Rambo-Epen. Das hat Actionstar Sylvester Stallone sicher auch Regisseur und Drehbuchautor James Mangold zu verdanken, der ihm half, eine nuancenreiche, herausragende schauspielerische Leistung zu bieten.
Eine kleine Ansiedlung in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, im US-Bundesstaat New Jersey gelegen, rückt in den Fokus des Geschehens. Was diese Kleinstadt Garrison von ähnlichen, abgeschirmten Wohngebieten unterscheidet, ist: Dort wohnen nahezu ausschließlich Cops, die in New York ihrer Arbeit nachgehen. Sie wollen sich und ihren Familien, ein ruhiges Leben außerhalb beruflicher Hektik ermöglichen. Kein Wunder, dass eine Wohnmöglichkeit dort in diesem beschränkten, räumlichen Umfeld, sehr begehrt ist. Nicht alle, die dort hinziehen wollen, haben die Möglichkeit dazu.
Diese HEILE WELT droht zu zerbrechen, als nach einem Doppelmord an zwei Schwarzen der Polizist mit dem Jokename SUPERBOY spurlos verschwindet - oder einfach auch nur künstlich aus der Schusslinie gebracht wird. Man spricht gar von seinem Selbstmord, während der alkoholexzessive Parties feiert. Kann man das wirklich unter der Decke halten?
Die internen Ermittler des NYPD spüren, da stimmt was nicht, zumal der selbsternannte Vorreiter der idyllischen Gemeinde, Ray Donlan, der Onkel des verschwundenen Polizisten ist, und der ist bekannterweise für manchen Trick gut.
Der leicht naive Gemeindesheriff Freddy Heflin (wirklich überzeugend Sylvester Stallone), der von den örtlichen Bullen-Vollprofis nicht so ganz für voll genommen wird, hilft bei den Ermittlungen des NYPDs. Er kommt an Hinweise und schließlich auch an Beweise heran, die das Image des selbstherrlichen Donlan und seiner Mitläufer mächtig ankratzen.
Letztlich steht die Entscheidung Loyalität zu den Kumpels oder Treue zum Gesetz für den Ortssheriff an.
Lt. Moe Tilden (Robert DeNiro, der in dieser Nebenrolle zurückgenommen agiert und die Starrolle Stallone überlässt, ohne sich dabei etwas zu vergeben) muss irgendwann die Ermittlungen einstellen. Doch wie entscheidet sich Freddy Heflin?
Ein sehenswerter, atmosphärisch dichter Film unter dem Motto: Niemand steht über dem Gesetz. HMcM
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Crime Spree - Ein gefährlicher Auftrag Gérard Depardieu, Harvey Keitel, Johnny Hallyday DVD, 13. August 2003 Verkaufsrang: 7582 Daniel Foray Gerard Depardieu ist der Anführer einer Diebesbande, die in Paris ihr Unwesen treibt. Ein angeblich todsicherer Tip fuhrt sie nach Chicago, wo sie hoffen, mit einem Juwelenraub den großen Coup zu landen. Doch von Anfang an geht alles schief. Sie geraten in ein übles Viertel, wo sie sich gleich mit dem Anführer einer Gang anlegen. Auf der anschließenden Flucht knacken sie ausgerechnet den Wagen eines Chicagoer Gangsterbosses. Als sie sich endlich am Ziel glauben. brechen sie in das falsche Haus ein, überwältigen den Bewohner und rauben ihn aus. Zu spät bemerken sie, dass es sich um den berüchtigten Mafiaboss Zammeti Harvey Keitel handelt, der nun furchterliche Rache sinnt. Doch nicht genug. Zammetis Haus stand unter Beobachtung des FBI, das natürlich an den Dokumenten und Kassetten interessiert ist, die das Gaunerquintett mitgehen ließ. Was nun folgt ist eine unbeschreibliche Hetzjagd quer durch Chicago. Verfolgt von der Mafia, dem FBI und der Polizei versuchen die unglücklichen Ganoven aus Chicago zu entkommen. Sie müssen sich etwas einfallen lassen, um zu uberleben. Oder gelingt es doch noch den Coup zu Ende zu führen?
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
absoluter Mordsspaß 5 von 5 Punkten Na, das war ja wohl mal ein absoluter Überraschungserfolg! Eigentlich habe ich mit einem Langweiler gerechnet, das Cover sieht billig und bemüht "hart" aus, aber dieser Film macht wirklich Spaß. Die Besetzung ist auch in den Nebenrollen gut gewählt und die Story wird lustig und intelligent immer weiter gesponnen. Vor allem ist der Film kurzweilig, eigentlich ist man ein wenig traurig, wenn er dann schon vorbei ist. Ach ja, gaaaanz coole Musik! Sehr empfehlenswert
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