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| DVDs: Herbert Knaup | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Lola rennt Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup DVD, 22. April 2003 Verkaufsrang: 5009
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Ein Film der etwas anderen Art 4 von 5 Punkten sehr gut umgesetzt,und der Film regt zum Nachdenken an.
In diesem Film geht es um die Liebe zweier Menschen und um ein starkes mutiges Mädchen, das wirklich alles tun würde, um ihren Freund zu retten, die Zeit spielt dabei eine große Rolle...
Super Schauspieler,Musik sehr schrill - fügt sich aber gut in das hektische Geschehen ein,
Einfach eine schöne Geschichte,lohnt sich anzusehen.
... 1 von 5 Punkten ...weis bis heute nicht was an diesem Film so toll sein soll !? Mag auch an meiner Abneigung betreffs der beiden Protagonisten des Films liegen.
Hab mir trotz aller Vorbehalten den ganzen Film angesehen und fand es war Zeitverschwendung. Da gibt}s bessere deutsche Filme en massé.
Sorry!
Marathonfrau Franka rennt immer noch gut 5 von 5 Punkten Fast zehn Jahre sind vergangen seit Lola (Franka Potente) erstmals auf der Leinwand lief. Mittlerweile sprintet sie über die Bildschirme - am kreativen Tempo, das dieser Film vorlegt, hat sich nichts geändert. Ein Marathonerfolg der deutschen Kinematographie!
Regisseur Tom Tykwer hat in seinen Themen einen Hang zu Außenseiterpärchen ("Der Krieger und die Kaiserin", ebenfalls mit Franka Potente oder "Heaven" mit dem genialen Duo Cate Blanchett/Giovanni Ribisi). Er setzt diese ungewöhnlichen Liebesgeschichten mit verstörenden Elementen um, die aber durch ihren Surrealismus entschärft sind, sodass sie nicht wirklich verstören, sondern der Handlung einfach zusätzlich Pfiff geben. Darin hat Tykwer wahre Meisterschaft erreicht. Ein weiteres Kennzeichen seiner Filme ist der oftmalige Perspektivenwechsel, nicht nur in der interessanten Kameraführung, sondern direkt in der Geschichte.
In "Lola rennt" hat Lola 20 Minuten Zeit, um für ihren Freund Manni (Moritz Bleibtreu) 100.000 DM aufzutreiben, sonst könnte der Gute in arge Schwierigkeiten kommen. Zwanzig Minuten, die nicht nur über ein, sondern gleich mehrere Leben entscheiden. Die Handlung verläuft nicht linear, sondern bietet aneinanderfolgend drei Parallelwirklichkeiten an, in denen jeweils Sekundenbruchteile über Erfolg und Misserfolg bzw. Leben oder Tod entscheiden.
Franka Potente hatte 2002 Gelegenheit, mit Matt Damon durch die "Bourne Identität" zu hetzen, "Lola rennt" ist aber der bessere Renner, weil weniger Action beladen, dafür aber mit vielen kleinen kreativen Ideen (Zeichentrick- und Zeitraffersequenzen).
Interessante Thematik 5 von 5 Punkten Ich gebe zu, dass ich am Anfang Vorurteile hatte, was den Film betraf. "Lola rennt"... wieder so ein verrückter Film ohne richtige Handlung, das dachte ich und weigerte mich, ihn mir anzusehen. Dann sah ich gestern Abend rein zufällig den Vorspann und der machte mich neugierig... Na ja, man kann ja mal reinschauen... Und dann war ich so fasziniert von der Thematik, dass ich mir den ganzen Film ansah. Es geht zwei Menschen (Lola & Manni), die sich lieben... und um das Leben, das von Zufällen bestimmt wird, die man nicht beeinflussen kann... oder doch??? Der Film regt zum Nachdenken an und ist wirklich keine Sekunde langweilig!!!
Ich bereue, dass ich ihn nicht schon früher angeschaut habe.
Deutsches Filmjuwel 5 von 5 Punkten Leben ist das Ergebnis einer Kette von Zufällen. Jeder einzelne Tag kann in unendlich vielen Variationen erlebt werden, aber nur eine davon wird realisiert. Von den anderen potentiellen Möglichkeiten haben wir nur hin und wieder eine dunkle Ahnung. Schon unsere eigene Existenz ist reiner Zufall. Wäre vor dem Zeitpunk unserer Zeugung irgendetwas anders verlaufen, es würde uns nicht geben, ebenso wie wir mit unserer Existenz das Leben anderer Menschen beeinflussen, die wiederum nach dem Schneeballprinzip Einfluss auf das Leben anderer ausüben usw, usw.
"Lola rennt" erzählt auf unterhaltsamer Weise von den Möglichkeiten, die das Leben bieten kann. So ist es auch nur Zufall, dass die Geschichte von Lola erzahlt wird. Am Anfang des Filmes wird sie quasi aus einer Menschenmenge herausgegriffen. Es hätte auch die Geschichte von Frau Jäger, Herrn Meier, Herrn Schuster oder sonst jemanden erzählt werden können.
Es ist ein heißer Sommertag in Berlin. Manni hat Scheiße gebaut. Er ist Geldkurier für einen Gangster und vergisst in der U-Bahn eine Tüte mit 100.000 Mark. Wenn er die nicht in 20 Minuten abliefert, ist er ein toter Mann. Verzweifelt ruft seine Freundin Lola an. Die liebt Manni über alles und will ihm helfen 100.000 Mark aufzutreiben. Und so rennt Lola los, um ihren Vater, einen Bankdirektor, um Hilfe zu bitten.
Dreimal wird Lola ihren Lauf antreten, dreimal wird der Lauf durch Berlin anders verlaufen und enden. Jede Variation ergibt sich aus der Art und Weise wie Lola nach Mannis Anruf auf einen Jungen mit einem Hund im Treppenhaus des elterlichen Hauses reagiert. Dieser entscheidende Angelpunkt wird immer in einer Zeichentricksequenz dargestellt. Im weiteren Verlauf trifft Lola immer wieder auf die gleichen Personen, einmal ein paar Sekunden früher, einmal ein paar Sekunden später, wodurch Lolas Lauf schließlich immer wieder eine völlig andere Wendung nimmt, aber auch das Leben der Menschen, mit denen Lola zusammentrifft. Der Regisseur hat hier einen wunderbaren Einfall. Das zukünftige Leben dieser Menschen wird in einer kurzen Fotoreportage erzählt.
Parallel zu den Möglichkeiten des Lebens, zeigt Tykwer die Möglichkeiten des Films. So werden 35 mm, Video, Dia, Zeitlupe, Zeitraffer, Farbe, Schwarzweiß und Zeichentrick miteinander verwoben um Lolas Geschichte zu erzählen.
Die Dynamik des Films ist mitreißend. Die Schnittfrequenz ist hoch, teilweise rasant. "Moulin Rouge" schnellste Schnittfolgen wirken dagegen wie Zeitlupenaufnahmen. Das Ganze wird mit Techno-Beats unterlegt. Selten bilden Soundtrack und Bilder so eine Einheit wie bei "Lola rennt". Der keuchende Atem, der Widerhall der Schritte und der Vorwärtsdrang von Lola spiegeln sich ideal in den Techno-Beats wieder. Sieht man Potente so durch die Straßen von Berlin laufen, möchte man am liebsten selbst zu den Laufschuhen greifen und mitlaufen. Schon vom Zusehen steigt der Endorphinspiegel. ;)
Der Film ist bis in die Nebenrollen glänzend besetzt. Die Angst, die in Manni hochkommt, wird durch Bleibtreu förmlich greifbar. Potente stellt Lola voller Lebendigkeit dar, man nimmt ihr die Liebe zu Manni ab. Und so fiebert man dreimal mit Lola mit, dass ihr Lauf durch Berlin Mannis Leben rettet.
Ich kann keinen zweiten deutschen Film nennen, der mich so wie "Lola rennt" mitgerissen hat. Wer Spass an "Was wäre wenn"- Fragen hat, gerne beobachtet und Techno nicht abgrundtief hasst, für den ist "Lola rennt" wahrlich ein Highlight des deutschen Kinos.
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Lola Rennt (2 DVDs) Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Franka Potente DVD, 21. März 2005 Verkaufsrang: 13931
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 54 Bewertungen)
Meine Kaufempfehlung ist die DVD/Blu-Ray aus Großbritannien 1 von 5 Punkten Über diesen genialen Film muß ich nichts mehr sagen!!!
Ich kann leider nur von allen DVDs der deutschen Verleihern abraten!
Das Bildformat stimmt nicht und der Nachspann ist gekürzt! Das immer wieder gleiche Master glänzt auch nicht vor Quallität!
Eine bessere Alternative ist die UK DVD/Blu-Ray von Sony Pictures Home Entertainment!
Technischdaten der DVD:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 76:54 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 16:9, 1:1.85 (anamorphic Widescreen)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch (ausblendbar)
Bonusmaterial:
- Audiokommentar der Beteiligten (in Englisch),
- UK Trailer (1:25 Min),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Filmographien von Tom Tykwer, Franka Potente und Moritz Bleibtreu.
Technischedaten der Blu-Ray:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 79:50 Min.
Regionalcode: 0
Bildformat: 1,85:1 (1080p)
Tonformate:
- Englisch (Dolby TrueHD 5.1),
- Deutsch (Dolby TrueHD 5.1,
- Spanisch (Dolby Digital 5.1),
- Portugiesisch (Dolby Digital 5.1),
- Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:
- Englisch,
- Englisch für Hörgeschädigte,
- Französisch, Portugiesisch,
- Spanisch, Audiokommentar.
Bonusmaterial:
- Audiokommentar,
- Making of (Kommentar von Regisseur Tom Tykwer und Franka Potente),
- Making Of "Still Running" (in englisch)(10:58 Min.),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Previews: Blu-Ray Disc is High Definition! (0:32 Min.),
- Close Encounters of the Third Kind (1:29 Min.).
Zugebeben, dass Bonusmaterial der DVD ist etwas sperlich ausgefallen, aber immer noch einen Blick wert!
Time enough for love 2 von 5 Punkten This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)
The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.
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This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.
Lola Rennt 4 von 5 Punkten Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.
Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.
Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.
Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.
Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.
In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.
Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.
Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.
Hervorragender Film! 5 von 5 Punkten Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!
Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!
Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.
Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.
Mal was anderes 3 von 5 Punkten "Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.
Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"
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Agnes und seine Brüder Martin Weiß, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup DVD, 15. April 2005 Verkaufsrang: 11491 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Drei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein können Hans-Jörg Moritz Bleibtreu ist Bibliothekar und sexsüchtig - ein leidenschaftlciher Voyeur, der sich allabendlich mit einem 15 Jahre alten Playboy-Foto in den Schlaf rettet. Werner Herbert Knaup ist ein erfolgreicher Polit-Karrierist mit einer selbstbewussten Frau und zwei Söhnen. Doch hinter der Fassade der glücklichen Vorzeigefamilie bröckelt es Seine Frau Signe Katja Riemann liebt ihn nicht mehr, und sein Sohn Ralf Tom Schilling nutzt jede Gelegenheit, ihn zu diskreditieren. Und da ist Agnes Martin Weiß, die früher einmal ein Mann war und sich nun aus unerfüllter Liebe und mit großer Sehnsucht als Tänzerin durchs Nachtleben treiben lässt. Sie alle verbindet die Hassliebe auf den Mann, der ihr Leben entscheidend geprägt hat - ihr exzentrischer Vater. Und eines Tages holt einer von ihnen zum großen Befreiungsschlag aus...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Sehr gut 5 von 5 Punkten Ich beurteile nicht den Inhalt, sondern eher das "Drumherum". Ein erstklassiger, deutscher Fim. Die schauspielerische Leistung der Darsteller ist sehr gut und war sicher nicht ganz so einfach, das muss man ganz klar sagen. Laien werden es nicht erkennen, aber die Kamera und vor allem auch die Hintergründe, die Szenen die man nicht mit Worten beschreibt sind ebenfalls sehr gut, denn die Szene versucht darzustellen, was in den Menschen der jeweiligen Rollen vor sich geht, Informationen ohne Worte sozusagen. Jeder Mensch hat einen eigenen Filter und dieser kommt hier ganz besonders gut an. Beispiele: Scene wo jemand von der Damentoilette gehen "musste" und im Hintergrund im Flur nur noch Damen zu sehen waren als er ging. Oder als jemand am Fenster stehend glaubte, dass sein Bruder und sein Vater unsittliche Dinge treiben würden, weil er es so sehen wollte. Dieses Team könnte meiner Meinung nach weitere, unschlagbare Filme drehen, man muss nur das passende Thema finden.
Ganz toll auch die Art, wie sich die Schauspieler geben. Absolut natürlich. Nicht so komisch deutsch-kalt, wie so manche bestimmte Produktionen. Dann haben wir noch Agnes, eine Person die ihr Leben so lebt wie er/sie will mit großem Charakter und ebenfalls hervorragender, schauspielerischer Leistung. Ein solcher Film kann nur gemacht werden, wenn ALLE Leute ihr Handwerk beherrschen. Es geht mir nicht so sehr um die Handlung/Story (ja, die Parallelgeschichten sind natürlich super), sondern vor allem um das WIE. Kleidung, Szene, Set, Kamera, alles perfekt.
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Anatomie 2 Barnaby Metschurat, Herbert Knaup, Heike Makatsch DVD, 9. September 2003 Verkaufsrang: 12035 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit dem im Mediziner-Milieu angesiedelten Slasher-Film Anatomie hatte der österreichische Filmemacher Stefan Ruzowitzky den Überraschungserfolg des deutschen Kinojahres 2000 gelandet. Mehr als drei Millionen Zuschauer hatten sich seinerzeit von seinen eindrucksvollen Effekten und gezielt gesetzten Schockeffekten das Fürchten lehren lassen. Eine Fortsetzung war also praktisch unvermeidlich. Doch statt einfach nur die erprobte Formel des ersten Teils zu wiederholen, bricht Stefan Ruzowitzky, der auch wieder für Regie und Drehbuch verantwortlich ist, ganz bewusst mit ihr. Der vordergründige Horror seines Vorgängers weicht in Anatomie 2 einem weitaus psychologischeren Schrecken. Die Behinderung seines Bruders lastet wie ein schwarzer Schatten über Jo Hausers Leben. Sie hat ihn Medizin studieren lassen, und sie ist es auch, die ihn nun als Arzt im Praktikum von Duisburg nach Berlin gehen lässt. Dort will Jo (Barnaby Metschurat) unbedingt in den Kreis um Professor Dr. Müller-LaRousse (Herbert Knaup) gelangen. Der arrogante, gottähnlich auftretende Wissenschaftler hat einen Kreis von Jüngern um sich geschart, mit denen er an künstlichen Muskelimplantaten experimentiert. Als Jo schließlich in diesen exklusiven Zirkel aufgenommen wird, wird er fast automatisch zum Mitglied in der Geheimloge der Anti-Hippokraten. Außerdem muss er sich wie auch alle anderen Schüler von Müller-LaRousse selbst künstliche Muskeln implantieren lassen. Die Zeiten, in denen deutsche Regisseure das fantastische Kino entscheidend geprägt haben, sind schon lange vorbei. Gerade im Bereich der klassischen Genreproduktionen wird hier bei uns eigentlich nur noch für das Fernsehen gearbeitet. Vor diesem Hintergrund überrascht ein Film wie Anatomie 2 umso mehr. Stefan Ruzowitzky hatte zwar schon beim ersten Teil bewiesen, dass er das Handwerk des Horrorkinos perfekt beherrscht, doch da ging seine technische und dramaturgische Brillanz oft noch auf Kosten der Geschichte und der Figuren. Aber erst jetzt ist es ihm gelungen, sie fest in der Thematik und Figurenkonstellation zu verankern. Die großen, fast schon opernhaft wirkenden Schocksequenzen weisen immer auch über sich selbst hinaus. In ihnen erhalten Ruzowitzkys Figuren eine psychologische und emotionale Tiefe, wie sie nicht nur im deutschen Genrekino eine Seltenheit geworden ist. Aber es sind nicht nur seine Inszenierung und Andreas Bergers grandiose Kameraarbeit, die Anatomie 2 eine einzigartige, fast schon morbid-dekadente Atmosphäre verleihen. Letztlich haben sie vielleicht sogar nur eine unterstützende Funktion. Denn die unvergleichliche emotionale Intensität des Films erwächst vor allem aus dem Spiel von Ruzowitzkys überragendem Darstellerensemble, zu dem neben Barnaby Metschurat und Herbert Knaup auch Heike Makatsch, Frank Giering, Roman Knizka, Wotan Wilke Möring und die aus Großbritannien stammende Entdeckung Rosie Alvarez gehören. Sie alle haben eine perfekte Balance zwischen genretypischen Überzeichnungen und psychologischer Genauigkeit gefunden. So wirken selbst Ruzowitzkys abstruseste Ideen und Szenerien noch ungeheuer wahrhaftig. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Anatomie 2 - Nicht unbedingt eine Fortsezung von Teil 1 5 von 5 Punkten Sehr junge deutsche Ärzte unter Führung eines extrem ehrgeizigen Professors (historisch kein unbelastetes Thema) erforschen hier künstliche Muskeln, um etwa gelähmten Menschen zu helfen, aber vor allem sind sie auf den Nobelpreis aus und in ihren Methoden, einschließlich Selbstversuchen, nicht zimperlich. Wer den Film als Fortsetzung von Teil 1 sieht, wird wahrscheinlich sehr enttäuscht sein. Man sollte sich aber auch einmal klar machen, wie schwer es ist, eine Fortsetzung zu drehen: Macht man alles wie im ersten Teil, gilt der Film als langweilige Kopie, macht man es anders, sind die Leute enttäuscht. Für Filme, wie auch diesen hier, wäre es wesentlich einfacher, wenn es den Vorgänger gar nicht gäbe. Ich finde den Film recht interessant, da es kaum gute deutsche, vergleichbare Filme gibt, und vor allem ist hier die DVD sehr gut ausgestattet: gutes Booklet, interessanter Audiokommentar (auf Deutsch!), gutes Making of, zusätzliche Szenen, und noch den üblichen Kleinkram wie Trailer, Fotogalerie, Biografien, Filmografien, usw. Medizin-Thriller aus Deutschland haben Seltenheitswert, und man kann nicht immer alles nur im direkten Vergleich am Vorgänger messen.
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Marlene Katja Flint, Hans-Werner Meyer, Herbert Knaup DVD, 26. Oktober 2000 Verkaufsrang: 12043 Joseph Vilsmaier träumt seit Jahren vom großen Kino, von einem anderen deutschen Film. Seine Stoffe sind zwar immer in unserer Geschichte und oft auch ganz direkt in unserem Boden verwurzelt, aber er nähert sich ihnen mit einem an Hollywood geschulten Blick und einer beinahe amerikanischen Haltung der Historie und ihrer Formbarkeit gegenüber. Eine Mischung, die manchmal wie bei Comedian Harmonists faszinierende Blüten trägt und manchmal wie bei Stalingrad einfach nur in einer Katastrophe endet. Auch Marlene, Vilsmaiers Filmbiographie der umstrittenen Diva Marlene Dietrich, ist dieser doppelten Strategie verpflichtet. Eine deutsche Wunde soll geschlossen, ein Land soll mit seinem größten Star versöhnt werden, der ihm 1933 den Rücken gekehrt und ein Zeichen gesetzt hatte. Deshalb nimmt Vilsmaier sich Freiheiten, erfindet einen guten deutschen Offizier (Heino Ferch), der nun Marlenes große Liebe ist. Die Zuneigung des Stars - der sonst nur an seine Karriere gedacht hat - zu dem Soldaten symbolisiert in Vilsmaiers Vorstellung die Liebe der Dietrich zu einem anderen, besseren Deutschland; ein Kniff Hollywoods, der hier aber auf fatale Weise ins Leere läuft. Denn Marlene ertränkt diese schicksalhafte tragische Liebe in hohlen Bildern, die weder Emotionen heraufbeschwören noch den Zwiespalt der Diva zwischen ihren Überzeugungen und ihren Gefühlen ausdrücken. Vilsmaier scheitert hier an seinen großen Ambitionen, denen das Drehbuch mit seinen Seifenopern-Dialogen nie gerecht werden kann. Selbst im Hinblick auf den Stil hat er sich hier scheinbar übernommen. Wenig ist in Marlene zu spüren von Vilsmaiers Erfahrung als Kameramann, von seinem Auge für Landschaften und Räume. Aber trotz all seiner Schwächen besitzt diese Annäherung an die unnahbare Dietrich doch einen gewissen Charme. Alleine der Wille, unserer (Film-)Geschichte in Form eines bunten und schnellen Szenenreigens beizukommen, setzt Marlene von den meist schulmeisterlichen deutschen Versuchen auf dem Terrain des Historienfilms ab. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Nettes Marlene "Märchen" 3 von 5 Punkten Eigentlich wollte ich mir den Film "Marlene" gar nicht anschauen, da ich schon im Vorfeld befürchtete, was sich nach Anschauen jetzt bewahrheitete, nämlich, daß der Film zwar in gewisser Weise ambitioniert ist, aber zwischen Ambition u. Wirklichkeit "Welten" liegen,u. das, obwohl der Regisseur, der ansonsten sehr von mir geschätzte Josef Vilsmaier ist.
Ich habe mir den Film also nicht mit allzu großen Erwartungen angesehen, daher konnte ich auch nicht so sehr enttäuscht werden.
Dennoch möchte ich hier einige meiner Eindrücke wiedergeben. Da ist zunächst einmal die Besetzung des Films, ich finde sie großartig gewählt, da bis in die kleinste Nebenrolle das Who is Who der deutschen Schauspielstars zu sehen ist. Nur um ein paar Namen zu nennen, Suzanne von Borsody, Heino Ferch, Christiane Paul, Monica Bleibtreu, Herbert Knaup, Armin Rhode, Ben Becker, und, und, und. Einzig Hans Werner Meyer als Joseph von Sternberg halte ich für eine zu kraftlose Erscheinung als Gegenpart zu Katja Flint alias Marlene, man spürt keine Anziehung zwischen den Beiden, die ein Folgen nach Amerika plausibel machen würde, was ich für eine Grundvoraussetzung für die Rolle von Sternbergs halte. Kommen wir zur Hauptdarstellerin Katja Flint. Häufig ist mir ihr Spiel zu prätentiös, u. so befürchtete ich das Schlimmste, doch ich wurde eines Besseren belehrt, denn das Gegenteil war der Fall. Katja Flint machte ihre Sache geradezu hervorragend, sie nahm sich selber völlig zurück zugunsten der Rolle was dem Film außerordentlich gut getan hat. Auch Kostüm u. Maske waren überzeugend. Einzig das Drehbuch sprich die Story war mehr als dürftig, da konnten auch schöne Bilder, Kostüme u. bis ins kleinste Detail der Zeit nachempfundene Filmsets nichts retten.
Am meisten geärgert hat mich die erfundene Liebesgeschichte zwischen Marlene u. einem deutschen Offizier, gespielt von Filmbeau Heino Ferch, die es so in Wirklichkeit überhaupt nicht gegeben hat. Da fragt man sich schon was wollte der Regisseur uns damit sagen ??? Oder sollte diese eine "Schmachtliebe" stellvertretend stehen für all die vielen Affären u. Beziehungen die die echte Marlene hatte ??? Wenn man sich diesen Film anschaut, um etwas über die wirkliche Marlene Dietrich zu erfahren, so ist dieser Film sicherlich ungeeignet allein schon wegen der fiktiven Liebesgeschichte. Wenn man den Film allerdings einfach nur so zur reinen Unterhaltung ohne Anspruch auf Wahrheit anschaut, dann kann man sich doch einigermaßen gut unterhalten. Für Katja Flint war es sicher nicht leicht diese Rolle zu spielen, da es sich bei der darzustellenden Person immerhin um einen Weltstar handelte, u. obwohl sie ihre Sache sehr gut gemacht hat, war mir ihre Darstellung der Marlene in manchen Szenen zu "gefühlig", ich kann mir nicht vorstellen, das Marlene Dietrich so "weich" war, wie Flint sie in einigen Szenen dargestellt hat. Was ich aus Porträts über die echte Marlene Dietrich erfahren habe, war eher, daß sie eine sehr harte Frau war, sowohl gegen sich als auch gegen andere u. das kam im Film nicht so rüber. Spannend hätte ich es auch gefunden die Lebensgeschichte in diesem Film bis zu ihrem tatsächlichen Ende zu erzählen u. nicht bei ihrem Karriereende aufhören zu lassen, denn die Zeit bis zu ihrem realen Tod war doch im Grunde mit ein Grund, warum Marlene Dietrich als so geheimnisvoll gegolten hat.
Sympathisch war sie mir jedenfalls nie, Katja Flint schon eher.
Wer gerne ein hübsch bebildertes "Märchen" über eine fiktive Marlene schauen möchte, der ist mit diesem Film sicherlich nicht schlecht bedient. Wer allerdings ein Fan von Marlene ist oder jemand der sich wirklich authentisch für das Leben oder die Person der Marlene Dietrich interessiert, für den ist dieser Film sicherlich eher eine Enttäuschung.
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Irren ist männlich Herbert Knaup, Corinna Harfouch, Richy Müller DVD, 23. August 2001 Verkaufsrang: 22206 Anwalt Thomas Neumann (Herbert Knaup) ist beruflich überaus erfolgreich und zudem glücklich mit seiner Frau Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet. Trotzdem hat er nebenbei eine Geliebte, die ihm eines Tages offenbart, dass sie ein Kind von ihm möchte. Thomas lässt sich darauf ein, muss aber bei einem Spermatest feststellen, dass er unfruchtbar ist. Da stellt sich natürlich die Frage, wer dann der wirkliche Vater seiner beiden Kinder ist. Thomas sucht Rat bei seinem Bruder Johannes (Richy Müller). Sherry Hormanns Beziehungs-Verwirrspiel Irren ist männlich bietet recht passable Komödienunterhaltung auf ansprechendem Niveau. Einige Gags wollen zwar nicht so richtig zünden, doch insgesamt bleibt es überwiegend amüsant. Wer auf typisch deutsche Komödien steht, wird jedenfalls bestens bedient. Ausgezeichnet sind die darstellerischen Leistungen sämtlicher Haupt- und Nebendarsteller, besonders der hektische Herbert Knaup (Die Sieger) und die aparte Corinna Harfouch, die für ihre Rolle mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, überzeugen als Ehepaar in der Krise. -Marc Osmers
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Keine Untertitel! 1 von 5 Punkten Sehr ärgerlich, dass diese DVD nicht über Untertitel für Hörgeschädigte verfügt. Stattdessen hat sie andere vergleichsweise unwichtigere Extras. Ohne Untertitel ist diese DVD für Tausende Hörgeschädigte (allein in Deutschland leben 8 Millionen Gehörlose und Schwerhörige) völlig uninteressant. Ohne Untertitel als wichtigste Ausstattungsmöglichkeit bleibt das Potenzial dieser DVD ungenutzt.
Unwahrscheinlich, aber amüsant 4 von 5 Punkten Thomas Neumann (Herbert Knaup), ein erfolgreicher Anwalt, unterzieht sich einem Fruchtbarkeitstest, obwohl er bereits zwei Kinder hat und glücklich mit Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet ist. Seine Freundin will nämlich ein Kind von ihm und wird seit längerer Zeit nicht schwanger, obwohl bei ihr alles in Ordnung ist. Thomas fällt aus allen Wolken, als er erfährt, daß er seit Jugend an unfruchtbar ist. Und nun stellt er sich die Frage: wer ist der wirkliche Vater seiner Kinder? Sein Bruder Johannes (Richy Müller), ein Priester, unterstützt ihn bei der Wahrheitsfindung. Thomas verdächtigt zwei ehemalige Freunde, mit denen er und Bettina früher oft in Urlaub gefahren sind. Er lädt sie zu sich nach Hause ein, um in Ruhe vergleichende Studien durchführen zu können, Gentests gab es damals nämlich noch nicht. Der eine Freund ist inzwischen übergeschnappt, der andere blind. Die beiden bringen Thomas' Haushalt gehörig durcheinander, zumal er noch einen wichtigen Geschäftspartner aus Übersee bei sich daheim bewirten muß. Bei diesem Film überraschen die satten Farben. Die technische Qualität ist durchaus gelungen, die Extras verdienen diesen Namen. Ein absoluter Spitzenfilm ist es nicht, aber durchaus amüsante Unterhaltung. |
Die Sieger Herbert Knaup, Hansa Czypionka, Heinz Hoenig DVD, 4. September 2002 Verkaufsrang: 20630 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer glaubt, dass ein Action-Film mit allem genrespezifischem Drum und Dran, wie Explosionen und waghalsigen Stunts, in Deutschland nicht machbar ist, hat 1994 anscheinend Dominik Grafs von der Kritik gefeierten Film Die Sieger verpasst. Bei dem Film, in dem ein Mitarbeiter eines SEK-Teams dunklen Machenschaften seiner Organisation auf die Spur kommt, handelt es sich um einen der wenigen gelungenen Versuche, dem Genre des Action-Thrillers einen glaubhaften deutschen Vertreter zu schenken. Zudem setzt der Film nicht auf platte Action-Bolzerei, sondern verbindet die technischen Effekte mit einem cineastischen Anspruch, der die Verwerfungen im Seelenleben der Protagonisten überzeugend thematisiert. Dazu trägt auch die hervorragende Schauspielerriege bei, die nicht nur in den Hauptrollen mit Herbert Knaup, Hansa Czypionka, Heinz Hoenig oder Katja Flint prominent besetzt ist. Die detailliert ausgearbeiteten Nebenrollen, wie die des im September 2002 verstorbenen Werner Karle jun. als bulliger SEK-Kämpfer, der in den Mühlen seines eigenen Apparates umkommt, tragen ebenfalls zur Aura des Films bei. Deswegen stört es nicht weiter, dass ab der Mitte des Films die Handlung verworrener wird. Schließlich gerät auch die Psyche der Filmhelden zunehmend in Unordnung, bevor sich alles im tödlichen Showdown auflöst. -Dietmar Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Guter Film, aber von Überarbeitung keine Spur 3 von 5 Punkten Zum Film selber muss nciht viel gesagt wedren. EinA ctionthriller mit guter handlung, Spanndendem Finale und guten Schauspielern. Making-Of ist interessant, geschnittene Szenen auch. der Film hat zwar seine Längen und kleinen Hänger, aber für einen deutschen Film (blöd, so etwas immer zu sagen) ist er wirklich gut. Leider ist die "digitale Überarbeitung" etas mager ausgefallen, denn hinsichtlich der "alten" Version ist da keine Verbesserung festzustellen (jedenfalls nicht mir für mich).
Fazit: 4 Sterne für den Film und 1 Stern Abzug für die "Überabeitung".
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Südsee, eigene Insel Herbert Knaup, Andrea Sawatzki, Alexandra Maria Lara DVD, 21. Januar 2008 Verkaufsrang: 16570 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Südsee, eigene Insel, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 21.01.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
ein Lacher während des ganzen Filmes 2 von 5 Punkten Für Freunde von anspruchsvollen Komödien nicht zu empfehlen, flache eindimensionale Witze, einzig Alexandra Maria Lara lässt einen den Film zu Ende gucken. |
Das Leben der Anderen (inklusive DVD Das Ministerium für Staatssicherheit) - exclusiv bei Amazon.de Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Thomas Thieme DVD, 16. November 2006 Verkaufsrang: 28597 Gleich siebenmal wurde Das Leben der Anderen beim Deutschen Filmpreis 2006 ausgezeichnet - unter anderem für den besten Film, den besten Regisseur, das beste Drehbuch sowie den besten Haupt- und Nebendarsteller. Eine mehr als beachtliche Leistung für einen Debütfilm, der sich über all seine wohlverdienten Preise hinaus auch einen bedeutsamen Platz in der Geschichte des deutschen Kinos sicherte. Denn mit seinem Erstlingswerk setzte Regisseur und Autor Florian Henckel von Donnersmarck der bis dato von verklärend-verharmlosender Ostalgie á la Goodbye, Lenin geprägten filmischen Aufarbeitung der DDR-Geschichte ein nachhaltiges Ende. Gänzlich ohne ironischen Spreewaldgurken-Charme fängt Das Leben der Anderen den erdrückenden Überwachungsalltag im real existierenden Sozialismus ein und zeichnet ein ebenso realistisches wie erschütterndes Bild über die Methoden der Macht und die Ohnmacht der Betroffenen. Meisterhaft erzählt der Film die Geschichte von Stasi-Offizier Gerd Wiesler (Ulrich Mühe), der mit der Observierung eines Künstlerpaares beauftragt wird und durch die unbemerkte Teilhabe an ihrem Leben still und langsam von seinem Ideologie-Glauben abfällt - und sich damit selbst in Gefahr bringt. Kongenial macht von Donnersmarck über das Schicksal der Einzelnen die Funktionsweise des gesamten Systems deutlich, verpackt in ein hochklassiges, packendes und von brillanten Darstellern getragenes Drama, das nicht nur national, sondern auch international zu den besten Filmen seines Jahrgangs zählte. - Frank-Michael Helmke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 194 Bewertungen)
Tiefe Verbeugung 5 von 5 Punkten In diesem Film stimmt einfach alles, so dass mir nichts bleibt, als mich tief zu verbeugen vor der Leistung aller Beteiligten. Zumal ich mir den Film erst spät geleistet habe, weil ich aktuelle Filme mit viel Rummel eher scheue. Zu oft wurde ich nämlich enttäuscht. Gerade wenn's den Oscar gab ...
Hier aber keine Enttäuschung, nirgends.
Deshalb verbeuge ich mich an erster Stelle vor Ulrich Mühe, gleich gefolgt von Martina Gedeck und dann von Sebastian Koch. Das Spiel auf mehreren Ebenen der Kommunikation - eine eigentliche, eine vielsagende, eine versteckte und indirekte - hat viel von den Schauspielern gefordert. Und es ist ihnen gelungen, authentisch haben sie gespielt und gesprochen (!), differenzierte Mimik und Gestik in oft winzigen Nuancen.
Mein Respekt auch für Florian Henckel von Donnersmarck. Der Plot stimmt, das Timing sitzt, die Details passen, die Spannung nicht oberflächlich, sondern psychologisch ausgefeilt, wieder auf mehreren Ebenen.
Und selbst dem Komponisten, Gabriel Yared, ein großes Lob, denn die Musik darf in diesem Film nicht unterschätzt werden, zumal sie ja auch Thema ist. Auch sie spielt ihre Rolle gekonnt auf mehreren Ebenen.
Gut also, dass es diesen Film gibt. Nicht zuletzt um der Geschichte der DDR und ihrer Stasi willen, die ich als Westler in Kontakten mit (teilweise auch oppositionell eingestellten) Freunden und Verwandten in der DDR selber erlebt habe. Ja, so ist es gewesen.
Tiefe Verbeugung daher zuletzt vor dem Mut, das Thema so anzupacken. Und dabei so menschlich ergreifend.
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Run Lola Run [Blu-ray] [UK IMPORT] Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Joachim Krol, Nina Petri Blu-ray, 18. Februar 2008 Verkaufsrang: 7832 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 54 Bewertungen)
Meine Kaufempfehlung ist die DVD/Blu-Ray aus Großbritannien 1 von 5 Punkten Über diesen genialen Film muß ich nichts mehr sagen!!!
Ich kann leider nur von allen DVDs der deutschen Verleihern abraten!
Das Bildformat stimmt nicht und der Nachspann ist gekürzt! Das immer wieder gleiche Master glänzt auch nicht vor Quallität!
Eine bessere Alternative ist die UK DVD/Blu-Ray von Sony Pictures Home Entertainment!
Technischdaten der DVD:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 76:54 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 16:9, 1:1.85 (anamorphic Widescreen)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch (ausblendbar)
Bonusmaterial:
- Audiokommentar der Beteiligten (in Englisch),
- UK Trailer (1:25 Min),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Filmographien von Tom Tykwer, Franka Potente und Moritz Bleibtreu.
Technischedaten der Blu-Ray:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 79:50 Min.
Regionalcode: 0
Bildformat: 1,85:1 (1080p)
Tonformate:
- Englisch (Dolby TrueHD 5.1),
- Deutsch (Dolby TrueHD 5.1,
- Spanisch (Dolby Digital 5.1),
- Portugiesisch (Dolby Digital 5.1),
- Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:
- Englisch,
- Englisch für Hörgeschädigte,
- Französisch, Portugiesisch,
- Spanisch, Audiokommentar.
Bonusmaterial:
- Audiokommentar,
- Making of (Kommentar von Regisseur Tom Tykwer und Franka Potente),
- Making Of "Still Running" (in englisch)(10:58 Min.),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Previews: Blu-Ray Disc is High Definition! (0:32 Min.),
- Close Encounters of the Third Kind (1:29 Min.).
Zugebeben, dass Bonusmaterial der DVD ist etwas sperlich ausgefallen, aber immer noch einen Blick wert!
Time enough for love 2 von 5 Punkten This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)
The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.
-
This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.
Lola Rennt 4 von 5 Punkten Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.
Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.
Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.
Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.
Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.
In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.
Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.
Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.
Hervorragender Film! 5 von 5 Punkten Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!
Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!
Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.
Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.
Mal was anderes 3 von 5 Punkten "Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.
Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"
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Lola rennt Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup DVD, 15. Oktober 2002 Verkaufsrang: 34483
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 54 Bewertungen)
Meine Kaufempfehlung ist die DVD/Blu-Ray aus Großbritannien 1 von 5 Punkten Über diesen genialen Film muß ich nichts mehr sagen!!!
Ich kann leider nur von allen DVDs der deutschen Verleihern abraten!
Das Bildformat stimmt nicht und der Nachspann ist gekürzt! Das immer wieder gleiche Master glänzt auch nicht vor Quallität!
Eine bessere Alternative ist die UK DVD/Blu-Ray von Sony Pictures Home Entertainment!
Technischdaten der DVD:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 76:54 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 16:9, 1:1.85 (anamorphic Widescreen)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch (ausblendbar)
Bonusmaterial:
- Audiokommentar der Beteiligten (in Englisch),
- UK Trailer (1:25 Min),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Filmographien von Tom Tykwer, Franka Potente und Moritz Bleibtreu.
Technischedaten der Blu-Ray:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 79:50 Min.
Regionalcode: 0
Bildformat: 1,85:1 (1080p)
Tonformate:
- Englisch (Dolby TrueHD 5.1),
- Deutsch (Dolby TrueHD 5.1,
- Spanisch (Dolby Digital 5.1),
- Portugiesisch (Dolby Digital 5.1),
- Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:
- Englisch,
- Englisch für Hörgeschädigte,
- Französisch, Portugiesisch,
- Spanisch, Audiokommentar.
Bonusmaterial:
- Audiokommentar,
- Making of (Kommentar von Regisseur Tom Tykwer und Franka Potente),
- Making Of "Still Running" (in englisch)(10:58 Min.),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Previews: Blu-Ray Disc is High Definition! (0:32 Min.),
- Close Encounters of the Third Kind (1:29 Min.).
Zugebeben, dass Bonusmaterial der DVD ist etwas sperlich ausgefallen, aber immer noch einen Blick wert!
Time enough for love 2 von 5 Punkten This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)
The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.
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This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.
Lola Rennt 4 von 5 Punkten Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.
Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.
Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.
Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.
Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.
In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.
Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.
Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.
Hervorragender Film! 5 von 5 Punkten Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!
Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!
Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.
Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.
Mal was anderes 3 von 5 Punkten "Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.
Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"
Weitere Kundenmeinungen |
Lola rennt Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup DVD Verkaufsrang: 31883
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 54 Bewertungen)
Meine Kaufempfehlung ist die DVD/Blu-Ray aus Großbritannien 1 von 5 Punkten Über diesen genialen Film muß ich nichts mehr sagen!!!
Ich kann leider nur von allen DVDs der deutschen Verleihern abraten!
Das Bildformat stimmt nicht und der Nachspann ist gekürzt! Das immer wieder gleiche Master glänzt auch nicht vor Quallität!
Eine bessere Alternative ist die UK DVD/Blu-Ray von Sony Pictures Home Entertainment!
Technischdaten der DVD:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 76:54 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 16:9, 1:1.85 (anamorphic Widescreen)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch (ausblendbar)
Bonusmaterial:
- Audiokommentar der Beteiligten (in Englisch),
- UK Trailer (1:25 Min),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Filmographien von Tom Tykwer, Franka Potente und Moritz Bleibtreu.
Technischedaten der Blu-Ray:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 79:50 Min.
Regionalcode: 0
Bildformat: 1,85:1 (1080p)
Tonformate:
- Englisch (Dolby TrueHD 5.1),
- Deutsch (Dolby TrueHD 5.1,
- Spanisch (Dolby Digital 5.1),
- Portugiesisch (Dolby Digital 5.1),
- Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:
- Englisch,
- Englisch für Hörgeschädigte,
- Französisch, Portugiesisch,
- Spanisch, Audiokommentar.
Bonusmaterial:
- Audiokommentar,
- Making of (Kommentar von Regisseur Tom Tykwer und Franka Potente),
- Making Of "Still Running" (in englisch)(10:58 Min.),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Previews: Blu-Ray Disc is High Definition! (0:32 Min.),
- Close Encounters of the Third Kind (1:29 Min.).
Zugebeben, dass Bonusmaterial der DVD ist etwas sperlich ausgefallen, aber immer noch einen Blick wert!
Time enough for love 2 von 5 Punkten This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)
The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.
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This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.
Lola Rennt 4 von 5 Punkten Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.
Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.
Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.
Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.
Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.
In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.
Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.
Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.
Hervorragender Film! 5 von 5 Punkten Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!
Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!
Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.
Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.
Mal was anderes 3 von 5 Punkten "Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.
Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"
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Lola rennt Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup DVD, 12. Februar 2002 Verkaufsrang: 35239
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 54 Bewertungen)
Meine Kaufempfehlung ist die DVD/Blu-Ray aus Großbritannien 1 von 5 Punkten Über diesen genialen Film muß ich nichts mehr sagen!!!
Ich kann leider nur von allen DVDs der deutschen Verleihern abraten!
Das Bildformat stimmt nicht und der Nachspann ist gekürzt! Das immer wieder gleiche Master glänzt auch nicht vor Quallität!
Eine bessere Alternative ist die UK DVD/Blu-Ray von Sony Pictures Home Entertainment!
Technischdaten der DVD:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 76:54 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 16:9, 1:1.85 (anamorphic Widescreen)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch (ausblendbar)
Bonusmaterial:
- Audiokommentar der Beteiligten (in Englisch),
- UK Trailer (1:25 Min),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Filmographien von Tom Tykwer, Franka Potente und Moritz Bleibtreu.
Technischedaten der Blu-Ray:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 79:50 Min.
Regionalcode: 0
Bildformat: 1,85:1 (1080p)
Tonformate:
- Englisch (Dolby TrueHD 5.1),
- Deutsch (Dolby TrueHD 5.1,
- Spanisch (Dolby Digital 5.1),
- Portugiesisch (Dolby Digital 5.1),
- Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:
- Englisch,
- Englisch für Hörgeschädigte,
- Französisch, Portugiesisch,
- Spanisch, Audiokommentar.
Bonusmaterial:
- Audiokommentar,
- Making of (Kommentar von Regisseur Tom Tykwer und Franka Potente),
- Making Of "Still Running" (in englisch)(10:58 Min.),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Previews: Blu-Ray Disc is High Definition! (0:32 Min.),
- Close Encounters of the Third Kind (1:29 Min.).
Zugebeben, dass Bonusmaterial der DVD ist etwas sperlich ausgefallen, aber immer noch einen Blick wert!
Time enough for love 2 von 5 Punkten This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)
The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.
-
This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.
Lola Rennt 4 von 5 Punkten Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.
Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.
Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.
Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.
Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.
In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.
Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.
Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.
Hervorragender Film! 5 von 5 Punkten Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!
Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!
Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.
Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.
Mal was anderes 3 von 5 Punkten "Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.
Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"
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Lola rennt Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup Videokassette, 24. August 2001 Verkaufsrang: 2507
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 54 Bewertungen)
Meine Kaufempfehlung ist die DVD/Blu-Ray aus Großbritannien 1 von 5 Punkten Über diesen genialen Film muß ich nichts mehr sagen!!!
Ich kann leider nur von allen DVDs der deutschen Verleihern abraten!
Das Bildformat stimmt nicht und der Nachspann ist gekürzt! Das immer wieder gleiche Master glänzt auch nicht vor Quallität!
Eine bessere Alternative ist die UK DVD/Blu-Ray von Sony Pictures Home Entertainment!
Technischdaten der DVD:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 76:54 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 16:9, 1:1.85 (anamorphic Widescreen)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch (ausblendbar)
Bonusmaterial:
- Audiokommentar der Beteiligten (in Englisch),
- UK Trailer (1:25 Min),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Filmographien von Tom Tykwer, Franka Potente und Moritz Bleibtreu.
Technischedaten der Blu-Ray:
Filmtitel: Run Lola Run
Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 79:50 Min.
Regionalcode: 0
Bildformat: 1,85:1 (1080p)
Tonformate:
- Englisch (Dolby TrueHD 5.1),
- Deutsch (Dolby TrueHD 5.1,
- Spanisch (Dolby Digital 5.1),
- Portugiesisch (Dolby Digital 5.1),
- Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:
- Englisch,
- Englisch für Hörgeschädigte,
- Französisch, Portugiesisch,
- Spanisch, Audiokommentar.
Bonusmaterial:
- Audiokommentar,
- Making of (Kommentar von Regisseur Tom Tykwer und Franka Potente),
- Making Of "Still Running" (in englisch)(10:58 Min.),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Previews: Blu-Ray Disc is High Definition! (0:32 Min.),
- Close Encounters of the Third Kind (1:29 Min.).
Zugebeben, dass Bonusmaterial der DVD ist etwas sperlich ausgefallen, aber immer noch einen Blick wert!
Time enough for love 2 von 5 Punkten This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)
The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.
-
This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.
Lola Rennt 4 von 5 Punkten Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.
Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.
Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.
Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.
Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.
In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.
Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.
Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.
Hervorragender Film! 5 von 5 Punkten Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!
Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!
Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.
Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.
Mal was anderes 3 von 5 Punkten "Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.
Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"
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Irren ist männlich Herbert Knaup, Corinna Harfouch, Richy Müller Videokassette, 15. Januar 1998 Verkaufsrang: 3251 Anwalt Thomas Neumann (Herbert Knaup) ist beruflich überaus erfolgreich und zudem glücklich mit seiner Frau Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet. Trotzdem hat er nebenbei eine Geliebte, die ihm eines Tages offenbart, dass sie ein Kind von ihm möchte. Thomas lässt sich darauf ein, muss aber bei einem Spermatest feststellen, dass er unfruchtbar ist. Da stellt sich natürlich die Frage, wer dann der wirkliche Vater seiner beiden Kinder ist. Thomas sucht Rat bei seinem Bruder Johannes (Richy Müller). Sherry Hormanns Beziehungs-Verwirrspiel Irren ist männlich bietet recht passable Komödienunterhaltung auf ansprechendem Niveau. Einige Gags wollen zwar nicht so richtig zünden, doch insgesamt bleibt es überwiegend amüsant. Wer auf typisch deutsche Komödien steht, wird jedenfalls bestens bedient. Ausgezeichnet sind die darstellerischen Leistungen sämtlicher Haupt- und Nebendarsteller, besonders der hektische Herbert Knaup (Die Sieger) und die aparte Corinna Harfouch, die für ihre Rolle mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, überzeugen als Ehepaar in der Krise. -Marc Osmers
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Keine Untertitel! 1 von 5 Punkten Sehr ärgerlich, dass diese DVD nicht über Untertitel für Hörgeschädigte verfügt. Stattdessen hat sie andere vergleichsweise unwichtigere Extras. Ohne Untertitel ist diese DVD für Tausende Hörgeschädigte (allein in Deutschland leben 8 Millionen Gehörlose und Schwerhörige) völlig uninteressant. Ohne Untertitel als wichtigste Ausstattungsmöglichkeit bleibt das Potenzial dieser DVD ungenutzt.
Unwahrscheinlich, aber amüsant 4 von 5 Punkten Thomas Neumann (Herbert Knaup), ein erfolgreicher Anwalt, unterzieht sich einem Fruchtbarkeitstest, obwohl er bereits zwei Kinder hat und glücklich mit Bettina (Corinna Harfouch) verheiratet ist. Seine Freundin will nämlich ein Kind von ihm und wird seit längerer Zeit nicht schwanger, obwohl bei ihr alles in Ordnung ist. Thomas fällt aus allen Wolken, als er erfährt, daß er seit Jugend an unfruchtbar ist. Und nun stellt er sich die Frage: wer ist der wirkliche Vater seiner Kinder? Sein Bruder Johannes (Richy Müller), ein Priester, unterstützt ihn bei der Wahrheitsfindung. Thomas verdächtigt zwei ehemalige Freunde, mit denen er und Bettina früher oft in Urlaub gefahren sind. Er lädt sie zu sich nach Hause ein, um in Ruhe vergleichende Studien durchführen zu können, Gentests gab es damals nämlich noch nicht. Der eine Freund ist inzwischen übergeschnappt, der andere blind. Die beiden bringen Thomas' Haushalt gehörig durcheinander, zumal er noch einen wichtigen Geschäftspartner aus Übersee bei sich daheim bewirten muß. Bei diesem Film überraschen die satten Farben. Die technische Qualität ist durchaus gelungen, die Extras verdienen diesen Namen. Ein absoluter Spitzenfilm ist es nicht, aber durchaus amüsante Unterhaltung. |
Die Braut Veronica Ferres, Herbert Knaup, Sibylle Canonica Videokassette, 29. Oktober 2001 Verkaufsrang: 2986
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Sehr sehenswert! 5 von 5 Punkten Ich empfehle diesen Film!
1. Der Film stellt die Zeit und die Personen vergleichsweise authentisch dar. Egon Günther gibt uns ein wahres Bild dieser vergangenen Welt.
2. Der Film gibt uns lebendige, reale, genau gezeichnete Charaktere, einschließlich der Nebenfiguren. Er ist damit auf "Goethe-Niveau".
3. Der Film dreht sich um Christiane, nicht um Goethe. Darum kommt Goethe weniger als Schriftsteller denn als Mann, Liebhaber und Gatte vor. Christiane hat keinen Bezug zu Literatur und zur Tätigkeit Goethes. Genau das schätzt Goethe auch. Er braucht nicht auch noch eine Literatin oder Literaturkritikerin bei sich im Bett und im Haushalt. Egon Günther lässt uns Goethe ganz aus dem Blickwinkel von Christiane sehen - das macht eine der Stärken des Filmes aus.
4. Es ist nicht leicht, ein Leben in den ca. 90 Minuten eines Filmes schlüssig einzufangen. Egon Günther gelingt dieses Kunststück. Alle Szenen überzeugen mich - außer einer: die Straßenszene, als die Franzosen einmarschieren, bleibt für mich etwas blass und klischeehaft. Dafür wird man mit vielen Szenen entschädigt, die ganz einfach brilliant sind.
5. Die schauspielerischen Leistungen sind sehr gut, und die Rollen sind hervorragend besetzt. Einzige - allerdings schwerwiegende - Ausnahme: Christiane war nicht so schön wie Veronika Ferres. Und sie wurde mit der Zeit ziemlich fett. Hier MUSSTE der Regisseur mogeln - und wir Zuschauer sind im wohl alle dankbar dafür, dass er da gemogelt hat. Veronika Ferres ist eine Augenweide, Christiane war das eher nicht ... was ja nichts gegen ihre vielen Qualitäten sagt, deretwegen Unser Großer Goethe sie geliebt und geachtet hat.
Zusammenfassend kann ich sagen: Ich hatte bei diesem Film immer das Gefühl: So hätte es sein können. So sind die Menschen. So ist das Leben. So war es damals.
Was will man mehr von einem historischen Film?
Liebesfilm, Porträt, Biographie ... 1 von 5 Punkten ... was immer man von diesem Film auch erwartet, man sollte keinen Film erwarten, in dem gesprochen wird. Gesprochen? Goethe war ein vielseitig begabter Mensch, ein exzellenter Fabulierkünstler, ein Mann der Sprache. Nun möchte dieser Film nicht ein Porträt über Johann Wolfgang von G. aufbauen, sondern über Christiane, seine Frau. Zugegebenermaßen muß Goethe somit nicht vordergründig gewürdigt werden, aber so wie es in diesem Film geschieht, hätte man ihn auch gleich weglassen können - er ist den Autoren (in Anlehnung an Frau Damm), dem Regisseur nur lästig, das merkt man. Man wollte eine ehrliche Schilderung der nicht einfachen Beziehung zwischen Christiane und Johann Wolfgang schildern - ein wunderbare Idee, aber ein Goethe der nicht sprechen kann (der mehr stottert als spricht, der holprig seine Sprache zum besten gibt), ist eine Zumutung und kann der Wahrheit nicht entsprochen haben (dazu muß man nur die ersten Seiten jedes seiner Werke lesen - man wird sofort von der Sprachgewalt berauscht). Goethe war kein Gott - das ist klar. Auf viele seiner Zeitgenossen wirkte er despotisch, anmaßend, auf viele aber auch mitreißend, gewandt, vielseitig und charmant (die Mischung macht's). Insofern ist es durchaus berechtigt, die weniger strahlenden Seiten Goethes zeigen zu wollen (und das wollte ja irgendwie oder auch irgendwie nicht?! dieser Film), aber man muß dann noch immer Goethe zeigen! Goethe war kein Gott, aber er war göttlich ... ... und Christiane eine bemerkenswerte Frau - keine andere hätte einen solchen Mann fesseln können. Sie verdient ein warmes Porträt und keine halbherzigen Schilderungen. ... es gäbe noch viel zu sagen und ich könnte noch seitenweise meine Gedanken zum Thema niederschreiben - nur eins noch: der Regisseur ist gut (um so mehr verwundert mich dieser Film und um so mehr war ich enttäuscht, als ich ihn in Weimar im Rahmen des Kulturstadtjahres 1999 sah), man kann also durchaus andere Filme von ihm genießen. Knaup ist nicht Goethe (hier hat man falsch gewählt), die Rolle nehme ich ihm nicht ab. Alles in allem: es gibt manche, die den Film mögen - ich nicht !!! |
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