DVDs: Inge Keller

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Aimee And Jaguar [UK IMPORT] - Maria SchraderAimee And Jaguar [UK IMPORT]
Maria Schrader, Kyra Mladeck, Jochen Stern, Peter Weck, Juliane Kohler

DVD, 29. Oktober 2001
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Die wahre Geschichte von Aimée und Jaguar, von der Mutterkreuzträgerin Lilly Wust und der zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzehnte später für so viel Aufsehen gesorgt haben. Die Liebe dieser beiden Frauen setzte sich eben nicht nur über den gegen Juden geschürten Hass hinweg, sie rückt auch noch die weitgehend übergangene Frage nach dem Schicksal lesbischer Frauen im Dritten Reich ins Rampenlicht. Insofern war es selbstverständlich, dass diese bewegende, von der Historie verbürgte Geschichte ihren Weg auf die Leinwand finden würde.
Doch Max Färberböcks ambitionierter und sehr schnell mit einigen wichtigen Preisen (meist für die beiden Hauptdarstellerinnen Juliane Köhler und Maria Schrader) ausgezeichneter Film war alles andere als unumstritten. Für einige Kritiker wurde er zum Paradebeispiel für eine neue Tendenz im deutschen Kino, die aus den Tragödien des Nationalsozialismus und des Krieges große, von Schauwerten bestimmte Unterhaltung macht. Doch dieser Vorwurf verfehlt eigentlich schon vom Ansatz her sein Ziel. Natürlich sucht Max Färberböck nach einer Filmsprache, die sich an den mitreißenden Bildern Hollywoods orientiert und doch den Schrecken dieser Zeit nicht vergisst - ein schwieriges Unterfangen, das ihm letztlich vielleicht nicht ganz glückt. Gerade in den Momenten des Untergangs, der Bombardierungen Berlins, dieser Götterdämmerung des Dritten Reiches, geht er nicht weit genug und bleibt so hinter Rainer Werner Fassbinders grandiosem Film Lili Marleen zurück. Aber diese Schwächen werden von Färberböcks Ensemble schnell ausgeglichen. Maria Schrader bietet als die leidenschaftlich-sorglose Abenteurerin Felice eine ihrer ergreifendsten Leistungen; Juliane Köhler findet für die biedere Hausfrau und Mitläuferin Lilly genau die richtige Mischung aus Angepasstsein und Aufbegehren; und die Nebendarsteller, zu denen auch Detlev Buck als in seiner Schwächlichkeit gefährlicher Ehemann von Lilly gehört, können ohne Ausnahme genauso überzeugen. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

* * * * * *      5 von 5 Punkten
Film, Schauspieler und Soundtrack sind einfach herausragend;
ein beeindruckender und berührender Film zum immer wieder anschauen!


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Zugverkehr unregelmäßig - Claus HolmZugverkehr unregelmäßig
Claus Holm, Inge Keller, Hanns Groth

DVD, 4. Mai 2004
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Der Kraftfahrer Jochen hat dem Polizisten Erich einmal das Leben gerettet, seitdem sind sie Freunde. Darum kann Erich nicht glauben, dass Jochen auf die schiefe Bahn geraten ist. Als Aufsichtsbeamter bei der S-Bahn hatte er einen neuen Job gefunden, doch der war ihm nicht aufregend genug. Er fiel der Westberliner Agentin Ellen, die seine Kenntnisse braucht, in die Hände und beteiligt sich nun an Sabotageakten. Plötzlich hat er viel Geld, und sogar Erichs Freundin Inge läuft zu ihm über.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Unterhaltsamer Film, magere DVD      3 von 5 Punkten
Dieser DEFA-Spionagefilm aus dem Jahre 1951 handelt von einem Mitarbeiter der Berliner S-Bahn, der auf die schiefe Bahn gerät und im Auftrag westlicher Agenten Sabotageakte auf das Ost-Berliner Schienennetz verübt. Der Film bietet so einiges an leicht durchschaubarer Propaganda, was gelegentlich unfreiwillige Komik aufkommen lässt. Überzeugen kann der Film in erster Linie durch viel Lokalkolorit und zahlreiche Aufnahmen an Originalschauplätzen. Einen weiteren Pluspunkt verdient der Film durch die überzeugenden Hauptdarsteller.
Die DVD überzeugt in erster Linie durch die gute Bildqualität. Offensichtlich hat man den Film für diese Veröffentlichung neu digital abgetastet. Der Ton der Originalvorlage ist gelegentlich sehr verrauscht, wobei man eine größere Beeinträchtigung durch sinnlose Nachbearbeitung aber verhindert hat. Die Extras beschränken sich auf Texttafeln zu den Hauptdarstellern und altes Wochenschaumaterial, das abgesehen vom Entstehungsjahr mit dem Film nichts zu tun hat und lediglich einen Einblick in die damaligen Zeit vermitteln soll. Untertitel für Gehörlose oder in Fremdsprachen fehlen leider gänzlich, weshalb dieses Produkt leider nicht auf 4 Punkte kommen kann.


Ärztinnen - Die Macht der Multis verschleiert Arzneimittelskandal - Walter ReyerÄrztinnen - Die Macht der Multis verschleiert Arzneimittelskandal
Walter Reyer, Inge Keller, Daniel Jacob, Michael Gwisdek, Judy Winter

Videokassette
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Nach dem Theaterstück von Rolf Hochhuth. H. (*1931 in Eschwege) war Buchhändler und Verlagslektor. Seit 1963 lebt er als freier Autor in Basel und Berlin und leitete mit seinem Verfahren, historische Individuen in präzise recherchierten Situationen zu zeigen, eine Welle des politischen Theaters ein: "Es gibt keinen deutschen Schriftsteller, der in den Abraumhalden der Geschichte mehr über die Schuld und über die Würde einzelner Menschen in unserem Jahrhundert entdeckt und damit mehr bewirkt hat als Rolf Hochhuth." (Walther Schmieding) Mit seinem Stück "Ärztinnen" klagt Hochhuth die Pharmaindustrie an, um des Profites willen Menschen zu opfern. Zwei Ärztinnen, Mutter und Tochter, stehen im Mittelpunkt des Stücks. Die Mutter - angesehene, erfahrene Medizinerin in einem Pharma-Unternehmen - verliert ihre Position, als sie sich eines Tages weigert, im Auftrag der Firma weiter offensichtliche Mängel eines Präparats zu vertuschen. Ihre Tochter arbeitet in einer Klinik und spezialisiert sich auf die Erforschung einer waghalsigen Lungenschock-Prophylaxe. Dabei treibt sie ihr Ehrgeiz so weit, dass sie nicht mehr erkennt, für wen und zu wessen Nutzen sie ihre fatalen Versuche macht, die zumindest in einem Fall nachweisbar zum Tod einer Patientin führen. Ihre Schuld und die der Mutter stürzt die beiden Frauen in einen unlösbaren Konflikt, dessen Opfer der 17-jährige Sohn und Enkel wird. Indirekt tragen die Ärztinnen Verantwortung an seinem Tod.



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