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Ally McBeal - Season 2 Part 2 [UK IMPORT] [Box Set] - Calista FlockhartAlly McBeal - Season 2 Part 2 [UK IMPORT] [Box Set]
Calista Flockhart, Vonda Shepard, Lisa Nicole Carson, Greg Germann, Peter MacNicol

DVD, 7. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 72178     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Brillante Dialoge, skurrile Charaktere, absurde Pointen und eine ebenso elegante wie innovative Inszenierung: All diese Qualitäten zeichnen Ally McBeal aus, können das kulturelle Phänomen Ally McBeal aber nicht hinreichend erklären. Es ist eher die Treffsicherheit, mit der Produzent und Autor David E. Kelley die Glückssuche einer ganzen Generation reflektiert und die der Show ihren Ausnahmestatus garantiert.
Ally und ihre Kollegen in der Anwaltskanzlei Cage und Fish sollten sich eigentlich ihres Daseins erfreuen, denn sie alle sind gesunde, gut aussehende Männer und Frauen mit hoch bezahlten Jobs und einem prall gefüllten Terminkalender. Sie repräsentieren einen aufgeklärten Lebensstil, der ihnen zwischen Meetings und Überstunden den Blick für das Wesentliche bewahrt hat, weshalb ihr Büroalltag kaum von Neid und Missgunst, sondern eher von Freundschaft und Anteilnahme bestimmt wird. Doch diese Idylle der schönen neuen Arbeitswelt bewahrt die Protagonisten der Serie kaum vor existenziellen Konflikten. Einsamkeit und Liebeskummer dominieren die kleinen und großen Geschichten: Es gibt kaum eine Folge, die nicht damit endet, dass ein Anwalt allein durch die Straßen Bostons nach Hause geht.
In einer der schönsten Episoden der zweiten Staffel geht es um einen Mann, der von seiner Firma entlassen wurde, weil er zugibt, an Einhörner zu glauben. Er ist ein Seelenverwandter Allys, ein unbeirrbarer Romantiker, der wider besseren Wissens seinen Glauben nicht verleugnen will. Ebenso wenig will Ally ihre Hoffnung auf die große Liebe aufgeben. Eher verliert sie ihren Kampf gegen die Tücken der Realität, als sie sich voreilig mit lauwarmer Zufriedenheit abgeben würde.
Bei aller Melancholie bleibt Ally McBeal jedoch stets eine Komödie: Die Welt mag Allys Träumen wenig Spielraum zur Verwirklichung zugestehen. Aber ihre chaotische Glückssuche weckt die Hoffnung, dass das Leben in all seiner Tragik urkomisch sein könnte. -René Classen


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Für wahre McBealisten natürlich ein Muß      5 von 5 Punkten
Fans wissen ja sicher, was sie erwartet: die zweite Staffel (der geheime Höhepunkt der Serie) setzt allem aus der ersten Staffel nochmal etwas drauf: witzigere und spannendere Gerichtsfälle, mehr Privates von John, Ling, Nelle und Co. und natürlich wieder die absurdesten Geschichten rund um Allys Liebesleben.
Während der erste Teil der zweiten Staffel hauptsächlich Spaß bringt, wird der zweite Teil, den es nun endlich auf DVD gibt, ein Stückchen ernster, Ally verzweifelt an der Suche nach der großen Liebe und erst zum Ende hin gibt es wieder Hoffnung.
Für Fans ist diese DVD natürlich ein Muß.
Erstens, um die bisherige DVD-Sammlung zu ergänzen und
Zweitens, um in den Genuß der englischen Original-Sprachfassung zu kommen, die unsere deutsche Synchronisation (obwohl diese sehr gut ist) natürlich in den Schatten stellt.
Als besonderes Bonbon setzt Fox anscheinend noch einen Bonus zu dieser Box hinzu: eine Featurette über die zweite Staffel, die allerdings, wenn man Vorberichten glauben darf, nicht sehr umfangreich ist.
Fünf Sterne und der KAUFTIP!


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Ally McBeal - Real World/They Eat Horses, Don't They [UK-Import] - Calista FlockhartAlly McBeal - Real World/They Eat Horses, Don't They [UK-Import]
Calista Flockhart, Courtney Thorne-Smith, Greg Germann, Lisa Nicole Carson, Vonda Shepard

Videokassette, 5. April 1999
     Verkaufsrang: 29494     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

The Real World(2. Staffel, Folge 1)
Die Kanzlei stellt eine neue Anwältin ein: Nelle Porter (Portia de Rossi, Stigmata) - intelligent und gutaussehend und somit eine Konkurrentin für Ally. Diese bekommt einen Fall zugewiesen, der ihr labiles Gefühlsleben ins Schwanken bringt: Eine 38 Jahre alte Frau muss sich verantworten, ein Verhältnis mit einem 16-Jährigen zu haben. Der junge Mann gefällt auch Ally. Dummerweise vertritt ihre beste Freundin und Mitbewohnerin, Renee Radick, die Gegenseite.
They Eat Horses, Don't They? (2. Staffel, Folge 2)
Ling Woo (Lucy Liu, Payback) klagt gegen einen Radiomoderator, der mit frauenfeindlichen Witzen für ein schlechtes Betriebsklima in der von ihr geleiteten Firma sorgt. In einem Vergleichsgespräch treffen die resolute und keineswegs auf den Mund gefallene Ling und der für seine Schlüpfrigkeiten berüchtigte Moderator aufeinander.
John Cage (Peter MacNicol Bean) vertritt den Besitzer eines französischen Restaurants, der von einem Gast verklagt wurde. Dieser war nach dem Verzehr eines Gerichtes entsetzt zu erfahren, Pferdefleisch gegessen zu haben. Die Frage kommt auf, ob Pferde höhere Rechte haben als Hühner oder Rinder - wenn es um das Verspeistwerden geht. Wie wird der für seine seltsame Beweisführung bekannte Cage argumentieren? Ab der zweiten Staffel der erfolgreichen Sitcom Ally McBeal wird das Team der Kanzlei durch die beiden neuen Charaktere Nelle Porter und Ling Woo bereichert. Die menschlichen und beruflichen Spannungen, die nun entstehen, machen das kaum Denkbare möglich: Die Serie wird noch turbulenter, amüsanter und verrückter. -Alexander Röder




Ally McBeal - Season 3 Part 2 [UK IMPORT] [Box Set] - Calista FlockhartAlly McBeal - Season 3 Part 2 [UK IMPORT] [Box Set]
Calista Flockhart, Vonda Shepard, Courtney Thorne-Smith, Lisa Nicole Carson, Greg Germann

DVD, 7. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 70630     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Nachdem jahrelang Krankenhaus- und Mystery-Serien das Fernsehen geprägt hatten, ist mit David E.Kellys Ally McBeal in den späten 90er-Jahren noch einmal eine Serie angelaufen, die das Fernsehen revolutionieren konnte. Durch die Art, in der die einzelnen Folgen Sitcom-Elemente, Soap-opera-Motive, skurrile juristische Fälle und große romantische Gefühle miteinander verbinden, hat Kellys Erfindung die Herzen von Millionen Zuschauern auf der ganzen Welt erobert und zugleich bewiesen, dass sich Anspruch und Unterhaltung im Fernsehen nicht widersprechen müssen. Eine der größten Stärken der Serie liegt zudem in ihrer Experimentierfreudigkeit. Man kann immer auf Überraschungen und unerwartete Entwicklungen gefasst sein. So ist bisher auch keine Staffel wie die andere gewesen.
Die erste Staffel legte das Fundament der Serie und etablierte von Beginn an den eigenen, unverwechselbaren Ton von Ally McBeal. Mit der zweiten Staffel hat David E.Kelly dann die Ticks und Marotten seiner Figuren weiter erforscht und so den Neurosen moderner Großstadtsingles ein Fernsehdenkmal gesetzt. In ihrem dritten Jahr wirkt die Serie nun etwas ernster und nähert sich - natürlich auf ihre Art - den schmerzhaften Erfahrungen des Lebens. So gehen im Verlauf der Staffel alle Paare, die sich in den Jahren zuvor gefunden hatten, auseinander, und eine der Hauptfiguren stirbt sogar. Von der ersten Folge an, in der Ally in einer Autowaschanlage Sex mit einem Fremden hat, bis zur letzten, einer Art von Musical, in dem die Mitarbeiter von "Cage & Fish" wieder zueinander finden, ist diese Staffel eine emotionale Achterbahnfahrt, die das Kunststück vollbringt, einen noch stärker an die Serie zu binden als die vorhergehenden Jahre.
Die dritte Staffel zeigt eine Zeit der Veränderungen. Nicht mehr nur Ally und John auch alle anderen Charaktere der Serie machen in diesem Jahr entscheidende Krisen durch. Jeder verliert etwas, aber im Gegenzug gewinnt auch jeder wieder etwas. Die Figuren wachsen, sie werden reifer im Verlauf dieser Staffel und mit ihnen entwickelt sich auch die ganze Serie enorm weiter. So gehören einige Einfälle David E.Kellys, wie die Gruppe der "Anonymen Chauvinisten", der sich der blondierte Billy anschließt, zu den witzigsten überhaupt. Doch bei allen Gags und bizarren Ideen, die auch hier wieder dazu gehören, geht es Kelly in dieser Staffel verstärkt darum, uns zu berühren und nachdenklich zu machen. So hat sich kaum eine Serie einmal so differenziert und melancholisch mit dem Thema Familie, ihren Ritualen und ihrer Bedeutung für jeden Einzelnen auseinandergesetzt wie die Thanksgiving-Episode "Sturmfront". Und die letzte Folge "The Musical, Almost" ist mit ihren dreizehn von unterschiedlichen Cast-Mitgliedern gesungenen Songs ein wahrer Meilenstein der Fernsehgeschichte. Musik hat von Anfang an eine ganz besondere Rolle in der Serie gespielt. Aber wie David E.Kelly sie hier in die Handlung mit einbezieht und sie zur inneren Stimme der Figuren macht, ist einfach überwältigend. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Nicht so gut wie Season 1,2      4 von 5 Punkten
AllyMcBeal was soll man sagen wizig,charmant,sexy und abgedreht. Das star aufgeboht stimmt aber ihre merkwürdigen Vorstellungen vom gegenüber werden drastisch reduziert.Aus disem Grund fehlen in manchen Folgen die großen Lacher.Fazit: Nicht mehr so witzig wie zuvor doch immer noch sein Geld wert.


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Ally McBeal - Season 4 - Part One [UK IMPORT] - Calista FlockhartAlly McBeal - Season 4 - Part One [UK IMPORT]
Calista Flockhart, Lisa Nicole Carson, Greg Germann, Jane Krakowski, Peter MacNicol

Videokassette, 11. Februar 2002
     Verkaufsrang: 12776     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Nach den ersten drei Staffeln von Ally McBeal mit all ihren wunderbaren Einfällen, ihren grandiosen Gags und ihren herzergreifenden Liebesgeschichten war es kaum vorstellbar, dass sich David E. Kelley und sein Team noch einmal selbst übertreffen würden. Doch ihnen ist auch dieses Wunder geglückt. Die vierte Staffel dieser Serie, die sich jeder eindeutigen Kategorisierung entzieht, die genauso Sitcom wie Soap Opera, romantische Komödie wie Gerichtsdrama ist, setzt ein weiteres Mal Maßstäbe. Die vorherigen Staffeln hatten jeweils so etwas wie eine dominante Grundstimmung. Die erste war komisch, die zweite verrückt und die dritte dann eher besinnlich. In der vierten Staffel kommen diese emotionalen Strömungen nun zusammen und bilden eine perfekte Einheit.
Die Fälle, die die Anwälte von Cage & Fish vertreten, waren im Rahmen der Serie eigentlich immer die schönste Nebensache der Welt. Alle in der Kanzlei machen ihren Job hervorragend, aber man hatte nie - wie in den meisten anderen Anwalts- und Gerichtsserien - das Gefühl, dass er ihr ganzer Lebensinhalt ist - nicht einmal bei Richard und Nell. In der vierten Staffel verschiebt sich die an sich schon ungleiche Gewichtung zwischen Arbeit und Privatleben noch mehr. David E. Kelley, der diesmal den größten Teil der Folgen alleine geschrieben hat, konzentriert sich vornehmlich auf die emotionalen Irrungen und Wirrungen seiner Figuren und bringt sie uns damit noch viel näher. So lernt Ally den Anwalt Larry Paul (Robert Downey Jr.) kennen und hat zum ersten Mal eine Beziehung, bei der man ihr wirklich wünscht, dass sie lange halten wird. Selbst Richard macht in diesem Jahr einen entscheidenden Wandel durch. War er bisher eher der Clown der Serie, ein so hemmungslos oberflächlicher Mensch, dass man ihn gerade dafür bewundern musste, offenbart sich nun eine ganz andere, höchst überraschende Seite seines Charakters.
Einen nicht zu unterschätzenden Teil ihres umwerfenden Charme verdankt die vierte Staffel von Ally McBeal Robert Downey Jr. Als Larry Paul kann er - vielleicht sogar zum ersten Mal in seiner Karriere - sein ganzes komödiantisches Potenzial ausschöpfen. Alleine sein Gesicht zu beobachten, während er und Ally sich gegenseitig aufziehen, ist ein reines Vergnügen. Kaum ein Film- oder Serienschauspieler verfügt über eine so nuancenreiche Mimik wie Robert Downey Jr. Er versteht es, einen zum Lachen zu bringen und zugleich direkt ins Herz zu treffen, und verkörpert damit mehr noch als alle anderen Stars der Serie deren emotionale Doppelstrategie.
Aber nicht nur Robert Downey Jr. brilliert in diesem wundervollen vierten Jahr der Serie. David E. Kelley hatte diesmal bei der Auswahl seiner Gaststars überhaupt ein äußerst glückliches Händchen. Jamie Gertz, Anne Heche, Bernadette Peters, deren Charaktere sich übrigens alle in John Cage verlieben, tragen genauso wie Taye Diggs und die Newcomerin Alexandra Holden auf ganz eigene Weise dazu bei, dass diese vierte Staffel die bisher beste geworden ist. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Kurz und knapp: Die beste Staffel Ally McBeal      5 von 5 Punkten
Als diese Staffel damals im TV lief, habe ich die wenigsten der Folgen gesehen. Zu unbedeutend, abwegig, was auch immer erschien mir das ganze....
Allerdings kannte ich auch nicht die ersten drei Staffeln komplett - sondern nur in den VOX-Wiederholungen, die nicht immer chronologisch und vollständig waren.
Mittlerweile habe ich in chronologischer Reihenfolge das gesamte TV-Leben Allys, Johns, Richards etc gesehen - und muß meine Meinung ändern: Mit dem Wissen, was zuvor geschehen ist, ist diese vierte Stafel in gewisser Weise die beste von allen - und eigentlich ein weitaus würdigerer Abschluß als jene, die danach kam.
In ihrem vierten Jahr stimmt einfach alles: Der Witz, das Tempo, die Geschichte(n) - und die Darsteller. Das Anwaltsgespann ist das wohl vielseitigste der ganzen Serie, und Robert Downey Jr. ist mit seinem Sarkasmus und komödiantischen Spielweise etwas vom besten, was der Serie geschehen ist. Die Fälle, die häufig ein Pendant in gerade aktuellen Alltagssituationen der Protagonisten finden, haben mehr Tiefe als früher, der Zuschauer wird auf unterhaltsame Art dazu angeregt, sich über Homosexualität und Homophobie Gedanken zu machen, über Gentechnik und Diskriminierung Kleingewachsener - und die allumfassende Frage: Was ist die große Liebe, wie finde ich sie - und(wie Ling fragt) "Was kann ich dagegen machen?"
Für jene, die noch schwanken: Richard Fish ist in Höchstform, es wird eine glaubwürdige Erklärung für Johns Eigenarten geliefert - und Ally darf zumindest einige Monate lang glücklich sein...
Wenn das mal nichts ist...


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Ally McBeal - Season 4 - Boxset 1 [UK IMPORT] - Calista FlockhartAlly McBeal - Season 4 - Boxset 1 [UK IMPORT]
Calista Flockhart, Lisa Nicole Carson, Greg Germann, Jane Krakowski, Peter MacNicol

DVD, 11. Februar 2002
     Verkaufsrang: 64089     

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Nach den ersten drei Staffeln von Ally McBeal mit all ihren wunderbaren Einfällen, ihren grandiosen Gags und ihren herzergreifenden Liebesgeschichten war es kaum vorstellbar, dass sich David E. Kelley und sein Team noch einmal selbst übertreffen würden. Doch ihnen ist auch dieses Wunder geglückt. Die vierte Staffel dieser Serie, die sich jeder eindeutigen Kategorisierung entzieht, die genauso Sitcom wie Soap Opera, romantische Komödie wie Gerichtsdrama ist, setzt ein weiteres Mal Maßstäbe. Die vorherigen Staffeln hatten jeweils so etwas wie eine dominante Grundstimmung. Die erste war komisch, die zweite verrückt und die dritte dann eher besinnlich. In der vierten Staffel kommen diese emotionalen Strömungen nun zusammen und bilden eine perfekte Einheit.
Die Fälle, die die Anwälte von Cage & Fish vertreten, waren im Rahmen der Serie eigentlich immer die schönste Nebensache der Welt. Alle in der Kanzlei machen ihren Job hervorragend, aber man hatte nie - wie in den meisten anderen Anwalts- und Gerichtsserien - das Gefühl, dass er ihr ganzer Lebensinhalt ist - nicht einmal bei Richard und Nell. In der vierten Staffel verschiebt sich die an sich schon ungleiche Gewichtung zwischen Arbeit und Privatleben noch mehr. David E. Kelley, der diesmal den größten Teil der Folgen alleine geschrieben hat, konzentriert sich vornehmlich auf die emotionalen Irrungen und Wirrungen seiner Figuren und bringt sie uns damit noch viel näher. So lernt Ally den Anwalt Larry Paul (Robert Downey Jr.) kennen und hat zum ersten Mal eine Beziehung, bei der man ihr wirklich wünscht, dass sie lange halten wird. Selbst Richard macht in diesem Jahr einen entscheidenden Wandel durch. War er bisher eher der Clown der Serie, ein so hemmungslos oberflächlicher Mensch, dass man ihn gerade dafür bewundern musste, offenbart sich nun eine ganz andere, höchst überraschende Seite seines Charakters.
Einen nicht zu unterschätzenden Teil ihres umwerfenden Charme verdankt die vierte Staffel von Ally McBeal Robert Downey Jr. Als Larry Paul kann er - vielleicht sogar zum ersten Mal in seiner Karriere - sein ganzes komödiantisches Potenzial ausschöpfen. Alleine sein Gesicht zu beobachten, während er und Ally sich gegenseitig aufziehen, ist ein reines Vergnügen. Kaum ein Film- oder Serienschauspieler verfügt über eine so nuancenreiche Mimik wie Robert Downey Jr. Er versteht es, einen zum Lachen zu bringen und zugleich direkt ins Herz zu treffen, und verkörpert damit mehr noch als alle anderen Stars der Serie deren emotionale Doppelstrategie.
Aber nicht nur Robert Downey Jr. brilliert in diesem wundervollen vierten Jahr der Serie. David E. Kelley hatte diesmal bei der Auswahl seiner Gaststars überhaupt ein äußerst glückliches Händchen. Jamie Gertz, Anne Heche, Bernadette Peters, deren Charaktere sich übrigens alle in John Cage verlieben, tragen genauso wie Taye Diggs und die Newcomerin Alexandra Holden auf ganz eigene Weise dazu bei, dass diese vierte Staffel die bisher beste geworden ist. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Kurz und knapp: Die beste Staffel Ally McBeal      5 von 5 Punkten
Als diese Staffel damals im TV lief, habe ich die wenigsten der Folgen gesehen. Zu unbedeutend, abwegig, was auch immer erschien mir das ganze....
Allerdings kannte ich auch nicht die ersten drei Staffeln komplett - sondern nur in den VOX-Wiederholungen, die nicht immer chronologisch und vollständig waren.
Mittlerweile habe ich in chronologischer Reihenfolge das gesamte TV-Leben Allys, Johns, Richards etc gesehen - und muß meine Meinung ändern: Mit dem Wissen, was zuvor geschehen ist, ist diese vierte Stafel in gewisser Weise die beste von allen - und eigentlich ein weitaus würdigerer Abschluß als jene, die danach kam.
In ihrem vierten Jahr stimmt einfach alles: Der Witz, das Tempo, die Geschichte(n) - und die Darsteller. Das Anwaltsgespann ist das wohl vielseitigste der ganzen Serie, und Robert Downey Jr. ist mit seinem Sarkasmus und komödiantischen Spielweise etwas vom besten, was der Serie geschehen ist. Die Fälle, die häufig ein Pendant in gerade aktuellen Alltagssituationen der Protagonisten finden, haben mehr Tiefe als früher, der Zuschauer wird auf unterhaltsame Art dazu angeregt, sich über Homosexualität und Homophobie Gedanken zu machen, über Gentechnik und Diskriminierung Kleingewachsener - und die allumfassende Frage: Was ist die große Liebe, wie finde ich sie - und(wie Ling fragt) "Was kann ich dagegen machen?"
Für jene, die noch schwanken: Richard Fish ist in Höchstform, es wird eine glaubwürdige Erklärung für Johns Eigenarten geliefert - und Ally darf zumindest einige Monate lang glücklich sein...
Wenn das mal nichts ist...


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