DVDs: Joachim Krol

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Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday - Joachim KrólEin Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday
Joachim Król, Ben Becker, Stefano Dionisi

DVD, 16. Juni 2003
     Verkaufsrang: 3310      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Universal Ein Lied von Liebe und Tod, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.10.00

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Das Lied, die Liebe und das Leid...      5 von 5 Punkten
...machen diesen Film einzigartig. Budapest in den 1940er Jahren: Die Dreiecksbeziehung zwischen den Protagonisten Laszlo, Andras und Ilona steuert durch die deutsche Besetzung Ungarns ihrem tragischen Ende entgegen - stets begleitet von einem Lied, dass Hunderte Menschen in den Tod treibt...

Hier stimmt einfach alles: Regie, Schauspiel, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Musik und natürlich vor allem die Story! Heraus kommt ein zutiefst bewegender Film, der geschickt menschliche Tragödien mit globalen Ereignissen verbindet.

Unvergesslich!


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Silentium! - Josef HaderSilentium!
Josef Hader, Simon Schwarz, Joachim Król

DVD, 12. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 3779      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Silentium -, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 12.10.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

spannender Film, hochwertige DVD      5 von 5 Punkten
Der Film:
spannender Krimi mit dezentem, österreichischem Humor; sehr kurzweilig; interessante und ungewöhnliche Bildeinstellungen.

Die DVD:
ansprechendes, hochwertiges Booklet; Bildqualität einwandfrei; das Menü ist im gleichem, breiten Bildformat wie der Film; keine Zwangsuntertitel (wie bei "Komm, süßer Tod"); kurzweilige und keinesfalls belanglose Interviews mit den wichtigsten Personen; lustiges Making of (mit den ständigen Fragen, wie Österreicher mit Deutschen zusammen arbeiten)

Fazit:
eine der wenigen DVDs, bei der man gerne alles anschaut. Da jedoch nicht der Humor, sondern der Kriminalfall im Vordergrund steht, muss die DVD jetzt lange im Schrank liegen, ehe man beim zweiten Ansehen die gleiche Spannung empfindet.


Donna Leon - Vendetta / Venezianische Scharade - Joachim KrólDonna Leon - Vendetta / Venezianische Scharade
Joachim Król, Karl Fischer, Barbara Auer

DVD, 16. September 2002
     Verkaufsrang: 8773      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film Vendetta / Venezianische Scharade (Donna Leon), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 16.09.02

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

So gut wie Donna Leons Bücher!      4 von 5 Punkten
_________________________ Vendetta_______________________________
Ein Verkehrsunfall mit einem Lieferwagen voller rumänischen Prostituierten. Kurz danach, mehrere Morde an Prominenten.
Ich muss wirklich sagen, dass mir die "Vergewaltigungsszene"
etwas zu brutal und ausführlich beschrieben war. Aber nach mehrerem Überlegen habe ich eingesehen, dass in Filmen auch die schlechten Seiten der Menschheit und nicht immer nur die guten gegezeigt werden müssen.
Die einzelnen Rollen sind hervorragend besetzt und gespielt, und auch wenn mit etwas zu viel Brutalität, muss ich sagen, dass dieser Film ein wirklich guter Krimi ist!
_________________________________________________________________
______________________Venezianisches Finale______________________
Noch besser als Vendetta!
Eine Prostituierte wird in Nähe der Schlachtfabrik in Mestre gefunden. Aber bei genauerem Hinsehen entdecken die Polizisten,
dass es keine Prostituierte sondern ein Transvestit ist.
Der Fall scheint klar: Verrückter Freier ermordet Transvestit.
Man muss nur noch den Zuhälter des Mannes finden und schon scheint der Fall geklärt.
Erst bis die Witwe des angeblichen Transvestits zur Polizeiwache geht, kommt Licht ins Dunkel.
Wie immer verkörpert Joachim Krol auch hier wieder die Rolle
des feinen "Commissario Brunetti" perfekt, und auch die anderen Schauspieler zeigen ihr Bestes.
Die erste Donna Leon-Verfilmung ist mit die Beste!


Wilsberg - Die allerersten Folgen - Joachim KrolWilsberg - Die allerersten Folgen
Joachim Krol, Leonard Lansink, Heinrich Schafmeister

DVD, 27. September 2007
     Verkaufsrang: 9031      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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WILSBERG



Der Krieger + die Kaiserin (2 DVDs) - Franka PotenteDer Krieger + die Kaiserin (2 DVDs)
Franka Potente, Benno Fürmann, Joachim Król

DVD, 6. Dezember 2001
     Verkaufsrang: 5844      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Warner Home Der Krieger + die Kaiserin, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.12.01

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)

Mit der beste Film, den ich je sah      5 von 5 Punkten
Nachdem ich "der Krieger und die Kaiserin" im Kino sah, bin ich nach dem Film auf die Straße getreten und dachte, dass das wohl einer der schönsten Filme war, den ich je gesehen habe. Die beiden Hauptfiguren sind zauberhaft und skurril zugleich und geben dem Film das gewisse Etwas. Ich bin ohnehin ein Fan von Franka Potente und auch Benno Führmann spielt einfach großartig. Noch dazu ist Tom Tykwer einfach ein großartiger Regisseur; schon "Lola rennt" gehörte zu meinen Favoriten.
Einmal geht es in dem Film um eine wundervoll erzählte Liebesgeschichte, die mich selbst sehr eingewoben hat. Aber auch die eigenen Geschichten der beiden Hauptakteure mit all ihren Problemen, Hoffnungen und Träumen nehmen den Zuschauer sehr mit.
"Der Krieger und die Kaiserin" hat für mich soviele Sterne verdient, wie es sie am Himmel gibt, denn noch nie hat mich ein Film so berührt.
Mehr davon!!!


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Zugvögel... einmal nach Inari - Joachim KrólZugvögel... einmal nach Inari
Joachim Król, Outi Mäenpää, Peter Lohmeyer

DVD, 3. November 2005
     Verkaufsrang: 9573     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

ganz knuffiger Film      4 von 5 Punkten
Das Auswendiglernen von Kursbüchern ist ja ein Hobby, welches Reisen im Kopf ermöglicht und einem so auch eine Menge Geld sparen helfen kann. Im nordfinnischen Inari gibt es (zumindest in diesem Film) sogar einen Wettbewerb, der einem entsprechenden Gedächtnisakrobaten einen schönen Gewinn einzubringen verspricht. Logisch, dass Hannes, Bierkutscher aus dem Pott, und echter Profi in diesem Metier sich dort angemeldet hat. Wie er hinkommt, weiß er natürlich. Leider gibt es da noch ein paar Querelen am Arbeitplatz, die den Film nachher zum regelrechten Krimi machen werden. Schließlich hat sogar noch die Liebe ihre Finger im Spiel. Ein echtes Trainmovie (gibts den Begriff?) das weit hinauf in den Norden führt, für den Zuschauer ist natürlich der Weg das Ziel..für Hannes aber wirklich nur das Ziel. Es gibt einige Abenteuer zu bestehen. Die Begenungen auf der Fahrt haben manchmal ein bisschen etwas theaterhaftes, gekünsteltes, hängt von den Schauspielern ab. Man sollte statt einer Action-komödie auch lieber einen ironischen, meditativen Film erwarten, der nicht nur das Reisen im Kopf thematisiert. Lustig ist auch ein bißchen dass der damalige Zeitgeist in puncto Technik oft durchschlägt, die Leute, die hinter Hannes her sind, versuchen ihn mit Hilfe einer Kursbuch CD-ROM zu überlisten. Huiuiui, das muss ja ein echtes Superhirn sein, wenn er besser als die CD-ROM ist...haha. Ich finde: ein lohnenswerter sympathischer Film mit kleinen Schwächen (s.o. und die musikalische Untermalung ist manchmal etwas unpassend), der ein wirkliches Reisegefühl erzeugen kann, wenn man sich darauf einlässt.

Der Weg ist das Ziel      5 von 5 Punkten
Die Story ist nicht wichtig, fast schon belanglos. Der Weg ist das Ziel. Ein kleiner Mann kennt sich damit besonders aus. Er weiß alle Bahnverbindungen, er weiß, wo man wann umsteigen muß, damit man schneller an sein Ziel gelangt. Nur auf der Reise nach Inari spielt dies auf einmal keine Rolle, weil er der Liebe seines Lebens begegnet, weil die Frau ihm sagt, daß andere Wege zwar länger dauern, aber unvergleichlich schöner sind. So wird er auch einen Wettbewerb verlieren, der ihn zum besten Kursbuchkenner der Welt krönen würde, aber das ist für ihn nicht mehr wichtig. Und ein anderer, einer der ihn jagt, weil er sich des Verdachtes ausgesetzt hat, ein Verbrechen begangen zu haben, lernt mehr über die Wege und Kursbücher als er sich hat träumen lassen. Jochim Król und Peter Lohmeyer spielen herrlich schräg in diesem wundervollen Film "Zugvögel - Einmal nach Inari". Hoffentlich sehen viele Leute diesen Film und stellen fest, daß dieser Film sogar mehr als ein Filmband in Silber verdient hätte.

Joachim Krohl als wandelnde Fahrplanauskunft      5 von 5 Punkten
Eigentlich will dieser Junggeselle nur die Weltmeisterschaft der Fahrplanleser im finnischen Inarie gewinnen. Tags liefert er tonnenweise Bier aus, in seiner Freizeit gibt es nur die Faszination Bahnfahrpläne. Aber die Fasziantion des Nordens und einer Finnin, die er beide auf seinem "Vogelzug" mit der Bahn schätzen lernt, machen die Weltmeisterschaft fast nebensächlich. Und noch einer ist völlig faziniert - ein Kommisar aus dem Pott, der den Mord am Chef des Biergroßhandels aufklären soll und bei seinen Ermittlungen zwischen den Fahrplänen des schon auf der Reise seinenden Weltmeisteranwärters versackt und diesen gänzlich verfällt.
Zugvögel ist keine Actionfilm und auch kein Lifestylefilm. Wer einen bestimmten Kick braucht, wird bei diesem Film einschlafen.
Dennoch bleibt die Spannung bis zum Schluss - ob nun die kriminalistische oder die zwischenmenschliche. Spannung einer anderen Art.
DIe Schauspieler sind einfach nur wunderbar.


Lautlos (Deluxe Edition, 2 DVDs) - Joachim KrólLautlos (Deluxe Edition, 2 DVDs)
Joachim Król, Nadja Uhl, Christian Berkel

DVD, 15. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 5519      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,90 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Warner Home Lautlos (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 14.10.04

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Lautlos zur Spitze      4 von 5 Punkten
Der Thriller "Lautlos" mit Joachim Kròl als eiskalter Profikiller überzeugt auf ganzer Linie. Eiskalt und gefühllos mordet Profikiller Viktor und erfüllt seine Aufträge. Solange Perfekt, bis er die geheimnisvolle Nina nach einem Sprung von einer Brücke rettet und ihr das Leben schenkt. In 92 Minuten inszeniert Mennan Yapo einen Thriller der besonderen Art. Lautlos-Klassisch und doch modern.
Damit ist bewiesen, dass der deutsche Thriller sich nicht vor internationalen Produktionen verstecken muss. Weiterhin kann der deutsche Thriller mit einem genialen Ende aufwarten, was man von den meisten heroischen Abschlüssen der US-Thriller nicht behaupten kann.

Die Extras dieser DVD-Veröffentlichung sind umfangreich und hoch interessant.

Sie suchen einen guten Thriller-Zugreifen lohnt sich.

Den Stern Abzug gibt es für das recht einfallslose DVD-Menü der DVD auf der der Hauptfilm gepresst ist.


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Der bewegte Mann - Til SchweigerDer bewegte Mann
Til Schweiger, Katja Riemann, Joachim Król

DVD, 1. August 2004
     Verkaufsrang: 22021     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein Kultfilm      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach gut. Anfängliche Befürchtungen, das Homosexuelle sich dadurch diskriminiert fühlen könnten, haben sich nicht bestätigt. Für mich die besten Darsteller: Joachim Król als herrlich schüchtener Norbert, Rufus Beck als Waltraud und Armin Rohde als Metzger. Einen zusätzlicher Stern müsste es eigentlich für die Männergruppe geben! Einen weiteren Stern für Max Raabe und seinem Palastorchester!

Ein Klassiker der 90er-Jahre - "Sie heißt Walter und sie ist verliebt!"      5 von 5 Punkten
Unglaublich, dass dieser Film schon zwölf Jahre alt ist! Zum Inhalt von "Der bewegte Mann" muss ich wohl nichts sagen: Jeder kennt ihn und fast jeder mag ihn, oder? Wie viele Filme dieser Art gibt es schon, die man alle paar Jahre anschauen kann, ohne sich zu langweilen? Ich selbst war beim ersten Anschauen erst 14 oder 15 und weiß nur, dass dieses Thema und quasi der ganze Film etwas peinlich waren. Heute ist er "alltäglich", "normal" bzw. nichts Ausgefallenes. Es würde mich nicht wundern, hätte dieser Film zu einem besseren Verständnis der Homosexuellen-Szene beigetragen!

Ein wahrer Goldgriff waren die Schauspieler dieses Films und zwar meiner Meinung nach ausnahmslos alle! Somit 4-5 Sterne für diesen Klassiker!



Ultra lustiger und abgedrehter Film, nur zu empfehlen!!      5 von 5 Punkten
Habe den Film erst neulich im Fernsehen gesehen, nachdem ich schon seit einigen Jahren die von Sat.1 produzierte Serie "Bewegte Männer", die ja auf dem Film bzw. den Comics basiert, geschaut habe. Ich muss sagen: Super lustig!
Auch Heteros (wie z.B. ich) werden sich an dieser Schwulenkomödie prächtig amüsieren, besonders das Ende ist ultra abgedreht. Eine geniale Komödie mit super Darstellern u.a. Til Schweiger und Rufus Beck (in der Serie wird seine Rolle "Waltraud" von Viktor Schefe übrigens ebenso gut verkörpert)!

Unbedingt Anschauen und einfach nur noch lachen!      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist absolut witzig und originell. Sehr gute Schauspieler spielen mit; sehr witzige Dialoge und eine absolut lustige Handlung sind dabei. Ich habe diesen 90-minütigen Film zusammen mit einer Freundin angesehen und wir haben uns wirklich köstlich amüsiert.
Sehr empfehlenswert, unbedingt anschauen!

Aaaahhhh Waltraud, wen haste denn da mitjebracht :)      5 von 5 Punkten
Ich gebe zu, dass ich mir den Film zuerst nicht anschauen wollte. Der Name war mir zu "blöd". GOTT SEI DANK habe ich mich dann doch noch umentschieden. Ich hätte wohl sonst eine der besten deutschen Nachkriegskomödien verpasst. Til Schweiger als Hetero, der von den Schwulen (Joachim Krol und Rufus Beck) umworben wird. Knackige Dialoge und gute Schauspieler runden diese kurzweilige Vergnügen ab. Wer Monty Arnold noch kennt, der hat hier einen Gastauftritt als Sänger. Allein dafür gibts schonmal *****!!! Also unbedingt reinziehen.


Wir können auch anders - Joachim KrólWir können auch anders
Joachim Król, Horst Krause, Konstantin Kotljarov

DVD, 1. August 2001
     Verkaufsrang: 18968     

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Der in Bad Segeberg geborene Detlev Buck lieferte mit Wir können auch anders einen seiner besten Filme. Leider sahen ihn im Kino nur etwa eine halbe Million Zuschauer, 1993 allerdings fast eine Rekordzahl für einen deutschen Film. Die Brüder Kipp (Joachim Król) und Most (Horst Krause) machen sich auf den Weg, um das Gut ihrer Oma zu erben. Auf diesem Weg begegnen sie Viktor (Konstantin Kotljarov), einem desertierten russischen Soldaten, der die beiden kidnappt und Nadine (Sophie Rois), die sich ihnen freiwillig anschließt. Zwischendurch gibt es noch einen Zusammenstoß mit Straßenrowdies, was diesen allerdings nicht gerade gut bekommt. Auf ihrem Weg zum Erbe (oder was davon übrig bleibt) geraten die Protagonisten in manche scheinbar ausweglose Situation.
Aufgrund der hervorragend besetzten Rollen und der irren und witzigen Geschichte gelingt es Buck, den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Szene zu fesseln. Mehrmaliges Anschauen lohnt sich, weil sich immer neue Kleinigkeiten entdecken lassen und manche Gags so gut sind, dass Sie schon darauf warten werden, sie noch einmal zu erleben. Notizen am Rande: Wir können auch anders erhielt 1993 den Deutschen Filmpreis. Bucks erster erfolgreicher Film war Karniggels. Für Leander Haußmann, der in Bucks Männerpension eine Rolle übernahm, spielte Buck in Haußmanns Sonnenallee. Achten Sie in Wir können auch anders auf Ingo Naujoks als LKW-Fahrer und Heinrich Giskes, das frühere Enfant terrible des deutschen Theaters, als Kommissar. Auch als DVD erhältlich. -Ursula Steingaß


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Das schönste deutsche Roadmovie aller Zeiten      5 von 5 Punkten
Anfang der 1990er Jahre im unterkühlten deutschen Norden: Zwei Brüder im betagten Pritschenwagen sind auf dem Weg nach Osten - genauer gesagt: Kipp (Joachim Król) und Moss (Horst Krause), beide des Lesens unkundig und auch sonst keine Nobelpreis-Anwärter, wollen ihr Erbe besichtigen: Oma hat ihnen ein Gut bei Schwerin vermacht.
Nun sind Kipp und Moss zwar nicht die Hellsten, aber sie haben Charakter: Kipp hat im Heim weltmännische Umgangsformen und Fachkenntnisse in der Schweinehaltung erworben, während Moss eher wortkarg, aber beileibe nicht sprachlos ist und seinen Sinn aufs Wesentliche richtet. Leider scheitern sie beide am Entziffern von Wegweisern... Das Roadmovie der etwas anderen Art kann also losgehen.

Wie man sich denken kann, verläuft Kipps und Moss' Fahrt in die große Zukunft nicht ganz reibungslos: Schon in der ersten Nacht nimmt sie der russische Deserteur Viktor (Konstantin Kotljarov) in grober Verkennung der Tatsachen als Geiseln - und erweist sich mit seiner Kalaschnikow als willkommener Reisegefährte, als eine Horde Neonazis das schräge Trio in die Mache nehmen will. Wenn man sagt, dass Leichen ihren weiteren Weg pflastern, so ist das keine Übertreibung...
Jetzt braut sich über den bald unzertrennlichen Dreien natürlich ein wüstes Gewitter zusammen, angerührt von einem Kommandeur der Roten Armee, einem wortkargen Kommissar in knallharter Clint-Eastwood-Manier (Heinrich Giskes) und einigen rachedurstigen Neonazi-Kameraden - ganz Mecklenburg-Vorpommern ist ihnen auf den Fersen, aber davon haben sie keine Ahnung, während sie sich auf allerlei Umwegen ihrem Ziel nähern (Viktor kann zwar lesen, aber nur Russisch...) und unterwegs noch einige arme Schweinchen aus unsachgemäßer Haltung befreien, zu den Klängen eines coolen Herrenoberbekleidungs-Shuffles Viktor zu Zivilkleidung verhelfen, einem windigen Bootsverkäufer auf den Leim gehen, einem schicken Autohändler als letzte Erkenntnis seines Lebens mitgeben, dass sie "auch anders" können, und noch einiges mehr. Und natürlich kommt am Ende noch eine schöne Frau (Sophie Rois) ins Spiel...
Weiter will ich nichts über den Plot mitteilen, außer vielleicht Kipps kluge Erkenntnis "Es gibt ja so viele schöne Länder!".

Mit "Wir können auch anders" hat Detlev Buck das witzigste deutsche Roadmovie überhaupt gedreht, und einen der witzigsten deutschen Filme der letzten 20 Jahre (mindestens!) auch. Er widersteht der Versuchung, aus der grellen Ausgangssituation eine Klamaukorgie zu machen; stattdessen durchzieht ein unterkühlter, lakonischer Witz den ganzen Film, und die furztrockenen Dialoge sind allein schon der reine Genuss.
Der lakonische Witz funktioniert aber auch ohne Worte, etwa wenn der Kommissar gewichtig zu Minimalisten-Rhythm'n'Blues durch seine Amtsräume pest; oder wenn das Erscheinen der drei Outlaws, die garnicht mitgekriegt haben, dass sie Outlaws sind, ausgewachsene Schäferhunde zu winselnden Schoßhündchen macht und rechte Schläger Fersengeld zahlen lässt; oder wenn der mittlerweile arg zerzauste Kranz für Omas Grab bei günstiger Gelegenheit durch bessere Ware ersetzt wird. Auch die kleinen feinen Einzelszenen sind den Dialogen ebenbürtig; der Esprit steckt hier auch im kleinsten Detail.
Ein Roadmovie also, und gleichzeitig eine Parodie aufs Genre. Und nicht nur der taffe Clint Eastwood kriegt hier sein Fett ab; im Soundtrack machen sich Detlef Petersen und seine Band schon mal mit gediegenem Minimalismus über barock instrumentierte "Tatort"- und "James-Bond"-Melodien her, und der dank Viktor allgegenwärtige schmissige sowjetische Militärmarsch "N' Put!" erlebt hier ungeahnte Variationen von flottem Foxtrot bis Rotz-Punk.

"Wir können auch anders" ist ganz einfach rundum gelungen; hier stimmt alles: Die brillanten Leistungen der Schauspieler, allen voran Joachim Król, Horst Krause und Heinrich Giskes; der lakonische Witz der Dialoge und Einzelszenen; die im allgemeinen ruhige Kameraeinstellung mit ihren überraschenden Schwenks, die maßgeschneiderte Musik... Nur die Bildqualität der DVD könnte etwas besser sein, aber dafür können sie alle nichts, die am Zustandekommen dieses Prachtstücks beteiligt waren.


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Der bewegte Mann - Til SchweigerDer bewegte Mann
Til Schweiger, Katja Riemann, Joachim Król

Videokassette, 5. Oktober 1995
     Verkaufsrang: 389     

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Sönke Wortmanns urkomische Realfilm-Adaption Der bewegte Mann nach Ralf Königs Comics wurde nicht nur "der" Kick seiner Karriere und der von Hauptdarsteller Til Schweiger (der Teufel in Der große Bagarozy), sondern auch einer der an den Kinokassen erfolgreichsten deutschen Komödien (6,5 Millionen Zuschauer). Darin jobbt der attraktive Axel als Kellner und wird von seiner Freundin Doro (Katja Riemann seit Abgeschminkt die zweite Heroin des deutschen Komödienboom nach Til Schweiger) in flagranti auf dem Restaurant-Klo erwischt. Das bedeutet Rausschmiss. Weil der kleine Macho pleite ist und nicht weiß, wo er hin soll, lässt er sich, nachdem er von Walter schon bei einer Schwulenparty abgefüllt wurde, vom freundlichen, schwulen Norbert (ebenfalls ein Karrierekick für Joachim Król) überreden, bei ihm zu übernachten. Unterdessen entdeckt Doro, dass sie von Axel schwanger ist und würde ihm vielleicht doch noch verzeihen.
Slapstick in bester Screwball-Comedy-Art serviert hier Sönke Wortmann, der mit Hera Linds Das Superweib und Der Campus weitere Bestseller auf die große Leinwand brachte. Das Verwechslungsspiel mag zwar nicht besonders realistisch sein und die Figuren, vor allem aus der schwulen Szene, sind eher Karikaturen, doch tut das dem ausgelassenen Amusement keinen Abbruch. Einen bemerkenswerten Auftritt hat Armin Rhode, "Bierchen" in Wortmanns Kleine Haie und Nacktläufer in seiner St. Pauli Nacht als "Metzger", der als Lederfetischist mit seinem Freund Pornos guckt. -Heike Angermaier


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Ein echter Knaller!!!      5 von 5 Punkten
Ein echter Knaller, super gelungen! Über 6 Mio. Kinobesucher sagen eigentlich schon alles. Mir persönlich gefällt der Film so gut, weil die fast endlosen Lachstellen des Films mimisch und gestisch perfekt abgestimmt sind. Die top Besetzung hat sich in diesem Film wirklich bezahlt gemacht. Auf jeden Fall ansehen!!!


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Warum halb vier? - Joachim KrólWarum halb vier?
Joachim Król

DVD, 24. April 2008
     Verkaufsrang: 14535      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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WARUM HALB VIER?-ODER DIE LIEB

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Die Wurzeln des Fussball      5 von 5 Punkten
Ein herzlicher, emotionsgeladener Film über den wahren Fussball.

Wunderbar wird aufgezeigt warum immer mehr 'gegen den modernen Fussball' sind. Fussball ist kein Sommermärchen mit Hightec-Arenen voller Eventpublikum. Fussball ist so viel mehr....

Genau dies zeigt 'warum halb vier' in einer fabelhaften Tiefe - Wer hier keine Tränchen verdrückt, der kann kein Fussballfan sein.

5 Sterne - ohne wenn und aber!



Silentium! - Josef HaderSilentium!
Josef Hader, Simon Schwarz, Joachim Król

DVD, 18. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 13476      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Silentium, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.10.05

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Tiefschwarz      5 von 5 Punkten
Sehr guter Film, noch besser als "Komm' süßer Tod". Auch wenn dieser Film eine Art Fortsetzung von "Komm' süßer Tod" ist, kann man ihn sich dennoch bedenkenlos ansehen, ohne ersteren gesehen zu haben. Aber Achtung: wer einer gewissen morbidität nichts abgewinnen kann, wird sich mehr aufregen, als lachen.


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Der bewegte Mann - Til SchweigerDer bewegte Mann
Til Schweiger, Katja Riemann, Joachim Król

DVD, 1. August 1998
     Verkaufsrang: 13175     

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Sönke Wortmanns urkomische Realfilm-Adaption Der bewegte Mann nach Ralf Königs Comics wurde nicht nur "der" Kick seiner Karriere und der von Hauptdarsteller Til Schweiger (der Teufel in Der große Bagarozy), sondern auch einer der an den Kinokassen erfolgreichsten deutschen Komödien (6,5 Millionen Zuschauer). Darin jobbt der attraktive Axel als Kellner und wird von seiner Freundin Doro (Katja Riemann seit Abgeschminkt die zweite Heroin des deutschen Komödienboom nach Til Schweiger) in flagranti auf dem Restaurant-Klo erwischt. Das bedeutet Rausschmiss. Weil der kleine Macho pleite ist und nicht weiß, wo er hin soll, lässt er sich, nachdem er von Walter schon bei einer Schwulenparty abgefüllt wurde, vom freundlichen, schwulen Norbert (ebenfalls ein Karrierekick für Joachim Król) überreden, bei ihm zu übernachten. Unterdessen entdeckt Doro, dass sie von Axel schwanger ist und würde ihm vielleicht doch noch verzeihen.
Slapstick in bester Screwball-Comedy-Art serviert hier Sönke Wortmann, der mit Hera Linds Das Superweib und Der Campus weitere Bestseller auf die große Leinwand brachte. Das Verwechslungsspiel mag zwar nicht besonders realistisch sein und die Figuren, vor allem aus der schwulen Szene, sind eher Karikaturen, doch tut das dem ausgelassenen Amusement keinen Abbruch. Einen bemerkenswerten Auftritt hat Armin Rhode, "Bierchen" in Wortmanns Kleine Haie und Nacktläufer in seiner St. Pauli Nacht als "Metzger", der als Lederfetischist mit seinem Freund Pornos guckt. -Heike Angermaier


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Ein echter Knaller!!!      5 von 5 Punkten
Ein echter Knaller, super gelungen! Über 6 Mio. Kinobesucher sagen eigentlich schon alles. Mir persönlich gefällt der Film so gut, weil die fast endlosen Lachstellen des Films mimisch und gestisch perfekt abgestimmt sind. Die top Besetzung hat sich in diesem Film wirklich bezahlt gemacht. Auf jeden Fall ansehen!!!


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BAP - Viel Passiert - Marie BäumerBAP - Viel Passiert
Marie Bäumer, Joachim Król

DVD, 31. März 2003
     Verkaufsrang: 28246      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Es ist in der Tat Viel passiert in der Karriere von BAP. Was die Band aus dem Rheinland zwischen den Anfängen Mitte der 70er-Jahre und dem Album Aff un zo im Jahre 2001 alles erlebt hat, wird jetzt in einer Filmbiografie noch einmal höchst informativ und zugleich sehr unterhaltsam zusammengefasst. Wie Starregisseur Wim Wenders (Paris, Texas, Der Himmel über Berlin) die Kölschrocker dabei vorstellt, das geht freilich weit über das übliche Bandporträt hinaus. Hier werden nicht, wie man es sonst kennt, lediglich Fakten mehr oder weniger chronologisch aneinander gefügt. Wenders verknüpft stattdessen Songs, Schauspieleinlagen mit Joachim Król und Marie Bäumer, Interviews, Impressionen aus dem Rheinland und Köln, Kommentare von Wolfgang Niedecken und Gastauftritte von Willy Millowitsch, Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll, Wolf Biermann, der Gruppe Anger 77 etc. zur Filmcollage mit Kunstanspruch.
Der Fan darf sich zunächst einmal auf Liveeinspielungen mehrerer Lieder freuen, die teils eigens hierfür in Szene gesetzt wurden. So erklingen zum Beispiel "Waschsalon", "Verdamp lang her", "Liebesleed", der Reggae-Titel "Aff un zo" und die Bearbeitung von Dylans "My Back Pages", "Vill passiert sickher", in tollen Fassungen. Außerdem erinnert sich Wolfgang Niedecken in wehmütigen Kommentaren an die Höhepunkte in der Laufbahn von BAP. Er denkt an den ersten Auftritt beim WDR-Rockpalast, den Flop bei der DDR-Premiere sowie die Anti-Nazi-Demo "Arsch huh - Zäng ussenander" zurück, er erzählt die Entstehungsgeschichte von Stücken wie "Amerika" und "Nix wie bessher", und er berichtet auch von seinen künstlerischen und politischen Ursprüngen, von seiner Kindheit in der Domstadt und seinem Verhältnis zur rheinischen Mundart.
Wim Wenders umrahmt diesen Blick in die Vergangenheit sinnfällig mit alten Wochenschauberichten und anderen Zeitdokumenten. So bindet er BAP in den größeren Zusammenhang der bundesdeutschen Geschichte ein und malt ein Bild von der Band, wie man es bislang noch nicht gesehen hat. Indem Wenders die Songbotschaften von BAP im historischen Kontext betrachtet, dringt er zum Wesenskern der Gruppe vor wie kein anderer vor ihm. Ein Musikfilm der ganz besonderen Art! -Harald Kepler


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Ein Kölner Porträt      5 von 5 Punkten
Es ist eine seltsame Sache für einen Kölner, einen Fim wie diesen mit Untertitel zu sehen. Das ist aber denn auch das einzige Makel welches mir auffällt. Der Film beschreibt nicht nur eine Band sondern zugleich auch einen Teil der Mentalität dieser sehr vitalen Stadt. Nicht-Kölner und vor allem Nicht-BAP-Fans werden wahrscheinlich monieren, dass der Film wie eine Lobhymne auf die Kölner und vor allem auf BAP anmutet aber das wäre eine einseitige Betrachtungsweise. Auch wenn es den Nicht-Kölnern schwerfallen wird, diesem Film zusätzlich zum musikalischen Erleben etwas abzugewinnen, so bleibt doch festzuhalten, dass es Wim Wenders gelungen ist eine Band zu porträtieren, die das Leben vieler in den letzten zwanzig Jahren begleitet, ja, bereichert hat. Alles in allem sehr gelungen.


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Zugvögel... einmal nach Inari - Joachim KrólZugvögel... einmal nach Inari
Joachim Król, Outi Mäenpää, Peter Lohmeyer

DVD, 1. Juni 1999
     Verkaufsrang: 20964     

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"Ich will keine Zeit verlieren", antwortet Hannes Weber auf die Frage, warum er seine Bahnverbindungen nach dem jeweils schnellsten Anschluss auswählt. Seine Reisebekanntschaft Sirpa entgegnet darauf nur: "Gehört sie dir denn?"
Peter Lichtefelds Kinoerstling Zugvögel... einmal nach Inari ist ein Film, der die Bedächtigkeit des Reisens und die Ruhe im Leben lobt, ohne dabei langwierig oder gar langweilig zu sein. Der Wunsch des Bierfahrers Weber (Joachim Król - Wir können auch anders, Rossini - in einer seiner Paraderollen als sympathischer Sonderling), an einem Wettbewerb für Eisenbahn-Kursbuchleser in Finnland teilzunehmen, steht am Beginn. Dies entwickelt sich bald zum filmischen Phänomen einer langsamen Verfolgungsjagd auf den Schienensträngen zwischen Dortmund und dem lappländische Inari. Denn der unbescholtene Weber wird des Mordes an seinem Chef verdächtigt und von einem Kommissar der Kriminalpolizei (Peter Lohmeyer, Kaspar Hauser, Sieben Monde) verfolgt. Mit Bildern, die sich immer mehr dem melancholischen Gemüt der Finnen angleichen, illustriert Kameramann Frank Griebe (Lola rennt) die Geschichte, die neben aller Besinnlichkeit auch immer wieder durch feinen Humor nach Loriot'scher Art amüsiert. -Alexander Röder


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Filmband in Silber!!! Liebesgeschichte & Kriminalkomödie!!!      5 von 5 Punkten
"Auch wem der Weg das Ziel ist, der möchte ab & zu einmal ankommen. In Inari zum Beispiel im nördlichsten Teil Finnlands, wohin es Eisenbahnfan Hannes auf einer Bahnpartie verschlägt, die abenteuerlicher ist, als es ihm lange Zeit bewusst ist...
Sich einfach so abzusetzen, obwohl der Chef den bereits bewilligten Urlaub verboten hat, kommt dem unscheinbaren Bierfahrer schon reichlich kriminell vor. Ein höheres Ziel aber macht ihm Mut: In Inari hat er sich für den "1. Internationalen Wettbewerb der Kursbuchleser" vorbereitet - und wahrlich: Seine Chancen stünden nicht schlecht, wäre nicht kurz nach seiner Abfahrt sein Chef ermordet worden & er für Kommissar Fanck der Hauptverdächtige & wartete nicht im Abteil die Liebe seines Lebens in Gestalt der geheimnisvollen Finnin Sirpa. Das Glück also ist schon vor dem großen Wettbewerb auf seiner Seite & stellt dem nachreisenden Kriminologen manche Falle & Hannes vor die neue Erfahrung, dass es im Leben wie auf der Schiene nicht immer um die kürzeren, sondern ebenso um die schöneren Wege geht.
Eine zärtliche Liebesgeschichte & lakonische Kriminalkomödie, ein Film über Zeit & Liebe, ein Movie über die Entdeckung der Langsamkeit, das augenzwinkernd ironisch die Annäherung zweier Träumer erzählt: des vereinsamten Fahrplanexperten Hannes & der finnischen Rosenzüchterin Sirpa.
"Zugvögel ... Einmal nach Inari" wurde 1998 mit dem Filmband in Silber ausgezeichnet."


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Wir können auch anders - Joachim KrólWir können auch anders
Joachim Król, Horst Krause, Konstantin Kotljarov

DVD, 1. Januar 1999
     Verkaufsrang: 28776     

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Der in Bad Segeberg geborene Detlev Buck lieferte mit Wir können auch anders einen seiner besten Filme. Leider sahen ihn im Kino nur etwa eine halbe Million Zuschauer, 1993 allerdings fast eine Rekordzahl für einen deutschen Film. Die Brüder Kipp (Joachim Król) und Most (Horst Krause) machen sich auf den Weg, um das Gut ihrer Oma zu erben. Auf diesem Weg begegnen sie Viktor (Konstantin Kotljarov), einem desertierten russischen Soldaten, der die beiden kidnappt und Nadine (Sophie Rois), die sich ihnen freiwillig anschließt. Zwischendurch gibt es noch einen Zusammenstoß mit Straßenrowdies, was diesen allerdings nicht gerade gut bekommt. Auf ihrem Weg zum Erbe (oder was davon übrig bleibt) geraten die Protagonisten in manche scheinbar ausweglose Situation.
Aufgrund der hervorragend besetzten Rollen und der irren und witzigen Geschichte gelingt es Buck, den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Szene zu fesseln. Mehrmaliges Anschauen lohnt sich, weil sich immer neue Kleinigkeiten entdecken lassen und manche Gags so gut sind, dass Sie schon darauf warten werden, sie noch einmal zu erleben. Notizen am Rande: Wir können auch anders erhielt 1993 den Deutschen Filmpreis. Bucks erster erfolgreicher Film war Karniggels. Für Leander Haußmann, der in Bucks Männerpension eine Rolle übernahm, spielte Buck in Haußmanns Sonnenallee. Achten Sie in Wir können auch anders auf Ingo Naujoks als LKW-Fahrer und Heinrich Giskes, das frühere Enfant terrible des deutschen Theaters, als Kommissar. Auch als DVD erhältlich. -Ursula Steingaß


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Das schönste deutsche Roadmovie aller Zeiten      5 von 5 Punkten
Anfang der 1990er Jahre im unterkühlten deutschen Norden: Zwei Brüder im betagten Pritschenwagen sind auf dem Weg nach Osten - genauer gesagt: Kipp (Joachim Król) und Moss (Horst Krause), beide des Lesens unkundig und auch sonst keine Nobelpreis-Anwärter, wollen ihr Erbe besichtigen: Oma hat ihnen ein Gut bei Schwerin vermacht.
Nun sind Kipp und Moss zwar nicht die Hellsten, aber sie haben Charakter: Kipp hat im Heim weltmännische Umgangsformen und Fachkenntnisse in der Schweinehaltung erworben, während Moss eher wortkarg, aber beileibe nicht sprachlos ist und seinen Sinn aufs Wesentliche richtet. Leider scheitern sie beide am Entziffern von Wegweisern... Das Roadmovie der etwas anderen Art kann also losgehen.

Wie man sich denken kann, verläuft Kipps und Moss' Fahrt in die große Zukunft nicht ganz reibungslos: Schon in der ersten Nacht nimmt sie der russische Deserteur Viktor (Konstantin Kotljarov) in grober Verkennung der Tatsachen als Geiseln - und erweist sich mit seiner Kalaschnikow als willkommener Reisegefährte, als eine Horde Neonazis das schräge Trio in die Mache nehmen will. Wenn man sagt, dass Leichen ihren weiteren Weg pflastern, so ist das keine Übertreibung...
Jetzt braut sich über den bald unzertrennlichen Dreien natürlich ein wüstes Gewitter zusammen, angerührt von einem Kommandeur der Roten Armee, einem wortkargen Kommissar in knallharter Clint-Eastwood-Manier (Heinrich Giskes) und einigen rachedurstigen Neonazi-Kameraden - ganz Mecklenburg-Vorpommern ist ihnen auf den Fersen, aber davon haben sie keine Ahnung, während sie sich auf allerlei Umwegen ihrem Ziel nähern (Viktor kann zwar lesen, aber nur Russisch...) und unterwegs noch einige arme Schweinchen aus unsachgemäßer Haltung befreien, zu den Klängen eines coolen Herrenoberbekleidungs-Shuffles Viktor zu Zivilkleidung verhelfen, einem windigen Bootsverkäufer auf den Leim gehen, einem schicken Autohändler als letzte Erkenntnis seines Lebens mitgeben, dass sie "auch anders" können, und noch einiges mehr. Und natürlich kommt am Ende noch eine schöne Frau (Sophie Rois) ins Spiel...
Weiter will ich nichts über den Plot mitteilen, außer vielleicht Kipps kluge Erkenntnis "Es gibt ja so viele schöne Länder!".

Mit "Wir können auch anders" hat Detlev Buck das witzigste deutsche Roadmovie überhaupt gedreht, und einen der witzigsten deutschen Filme der letzten 20 Jahre (mindestens!) auch. Er widersteht der Versuchung, aus der grellen Ausgangssituation eine Klamaukorgie zu machen; stattdessen durchzieht ein unterkühlter, lakonischer Witz den ganzen Film, und die furztrockenen Dialoge sind allein schon der reine Genuss.
Der lakonische Witz funktioniert aber auch ohne Worte, etwa wenn der Kommissar gewichtig zu Minimalisten-Rhythm'n'Blues durch seine Amtsräume pest; oder wenn das Erscheinen der drei Outlaws, die garnicht mitgekriegt haben, dass sie Outlaws sind, ausgewachsene Schäferhunde zu winselnden Schoßhündchen macht und rechte Schläger Fersengeld zahlen lässt; oder wenn der mittlerweile arg zerzauste Kranz für Omas Grab bei günstiger Gelegenheit durch bessere Ware ersetzt wird. Auch die kleinen feinen Einzelszenen sind den Dialogen ebenbürtig; der Esprit steckt hier auch im kleinsten Detail.
Ein Roadmovie also, und gleichzeitig eine Parodie aufs Genre. Und nicht nur der taffe Clint Eastwood kriegt hier sein Fett ab; im Soundtrack machen sich Detlef Petersen und seine Band schon mal mit gediegenem Minimalismus über barock instrumentierte "Tatort"- und "James-Bond"-Melodien her, und der dank Viktor allgegenwärtige schmissige sowjetische Militärmarsch "N' Put!" erlebt hier ungeahnte Variationen von flottem Foxtrot bis Rotz-Punk.

"Wir können auch anders" ist ganz einfach rundum gelungen; hier stimmt alles: Die brillanten Leistungen der Schauspieler, allen voran Joachim Król, Horst Krause und Heinrich Giskes; der lakonische Witz der Dialoge und Einzelszenen; die im allgemeinen ruhige Kameraeinstellung mit ihren überraschenden Schwenks, die maßgeschneiderte Musik... Nur die Bildqualität der DVD könnte etwas besser sein, aber dafür können sie alle nichts, die am Zustandekommen dieses Prachtstücks beteiligt waren.


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Zugvögel... einmal nach Inari - Joachim KrólZugvögel... einmal nach Inari
Joachim Król, Outi Mäenpää, Peter Lohmeyer

DVD, 2. Mai 2004
     Verkaufsrang: 25746     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Wärmste Kaufempfehlung...      5 von 5 Punkten
Wärmste Kaufempfehlung: Ein überaus sympathischer, langsamer und stiller Film, der vielleicht mehr Weisheit in sich birgt, als er auf den ersten Blick preisgibt. Joachim Krol war hier in Topform und auch die anderen Rollen sind erstklassig besetzt. Ein "Schienen-Movie", bei dem tatsächlich der Weg und nicht unbedingt das Ziel im Vordergrund steht. Empfohlen wird dem Romantiker zum Anschauen ein wenig Weltschmerz und das eine oder andere Friesisch-Herb. P.S. Ach ja, technisch ist die DVD auch in Ordnung, Extras eher mager, aber das ist ohne Belang...

Ein Schienen-Movie      5 von 5 Punkten
Dieser Film macht neugierig. Neugierig aufs Zugfahren, neugierig auf die Landschaft des Nordens, neugierig auf das Unterwegs-Sein an sich. Faszinierend ist, wie Kommissar Fanck immer mehr dem Kursbuchstudium verfällt.
Sehr still, melancholisch und einfach schön!!

der beste Weg ist nicht unbedingt der schnellste      5 von 5 Punkten
Es fällt schwer, diesen Film einzuordnen, denn selbst die Geschichte spielt mit mehreren Ebenen. Zuallererst ist es wohl ein "Trainmovie", denn selten hat Zugfahren eine so große Rolle gespielt. Schließlich ist Hannes, der Bierkutscher aus Dortmund, auf dem Weg zum ersten Wettbewerb für Eisenbahnexperten und Kursbuchverbindungen im nordfinnischen Inari (in mehrfacher Hinsicht am Ende der Welt) und standesgemäß fährt er als Bahnexperte mit dem Zug - außer einmal. Denn der schnellste Weg sieht eine Strecke mit dem Schiff vor und für Hannes ist der schnellste der beste Weg. Das sieht Sirpa anders. Hannes trifft die FinninSirpa unterwegs und sie betont, das der beste Weg, der schönste sei - und der geht nach Inari eben durch Nordschweden. Hier wird der Film eine stille romantische Liebesgeschichte, in deren schönsten Moment Hannes und Sirpa über ihre Träume im Leben sprechen. Aber da ist ja auch noch der lakonische Kommissar aus Dortmund, der Hannes verfolgt, weil er ihn für einen Mörder hält. Zuletzt erzählt der Film etwas über die Zeit, die nicht dann gut ist, wenn wir durch Eile versuchen viel davon zu bekommen, sondern wenn wir uns die Zeit erfüllen lassen - und dabei unser eigenes Leben finden.
Gerade wegen der letzten Ebene und der damit verbundenen langsamen, verträumten Erzählweise ist "Zugvögel" ein Film auf den man sich mit innerer (und wohl auch äußerer) Ruhe einlassen muss. Dann allerdings verspricht er noch lange nachzuwirken - vielleicht indem man ähnlich versonnen lächelt wie es Joachim Krols Hannes so wunderbar kann.

Nur für Kursbuchleser?      3 von 5 Punkten
Die Faszination des Kursbuchlesens erschließt sich nicht jedem. Erwartungsgemäß ist ein Film über einen Kursbuchwettbewerb spannend wie die Tundra.
Leiser Humor, drei einsame Menschen, die Weite des Nordens . . .
Am Ende ist der Weg das Ziel. Man muß für diesen Film "in Stimmung" sein. Wer Unterhaltung zum Abschalten sucht, Fehlanzeige, ein wenig Blues sollte man schon mitbringen.
Bild und Ton sind mittelmäßig.


Das Superweib - Veronica FerresDas Superweib
Veronica Ferres, Joachim Król, Thomas Heinze

DVD, 15. Mai 2007
     Verkaufsrang: 7338     

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Franziska, gespielt von Veronica Ferres (Rossini, Schtonk!), ist sorgsame Mutter und brave Hausfrau eines ständig abwesenden und untreuen TV-Regisseurs. Frustriert schreibt sie für ihren Scheidungsanwalt alle Eheerlebnisse nieder. Diese umfangreiche Biografie wird als Roman veröffentlicht und Franziska steht am Anfang einer erfolgreichen Schriftstellerkarriere. Doch dann verkauft ihr Verleger die Filmrechte zu ihrem Buch ausgerechnet an ihren Mann.
Sönke Wortmanns (Der bewegte Mann, Campus) verfilmte Das Superweib nach der gleichnamigen Romanvorlage von Hera Lind. Linds Heldin Franziska wächst in ihrer Einsamkeit vom braven Dummchen zur streitbaren Frau heran und fordert ihren Anteil am Glück der Tüchtigen. Sie weiß von ihrer Anziehungskraft auf Männer und setzt diese gewinnbringend ein. Sie ist bereit, auch außerhalb des schützenden Heimes ihre Frau zu stehen.
Ironischerweise stolpert Wortmann in dieselbe Falle wie der karrierehungrige Regiemacho seiner Geschichte. Das Superweib wird in der Verfilmung doch zum vamphaften Männertraum. Die feministische Kraft der Vorlage geht dabei verloren, der Humor jedoch nicht. So bleibt der Film eine unterhaltsame Komödie, deren Aussage nicht ernst genommen werden sollte, da frau sich sonst zu Recht empören müsste. Ob nun gewollt oder ungewollt, das Männer- wie das Frauenbild wird in gleichem Maße aufs Korn genommen. Insofern ist im Umfeld der Protagonistin für ausgleichende Gerechtigkeit gesorgt, so dass unbesorgt gelacht werden darf. Mit Starbesetzung: Heiner Lauterbach, Joachim Król, Thomas Heinze, Richy Müller, Liselotte Pulver. -Peter Kuhn


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Hera Lind Ist Fast Immer Dasselbe      3 von 5 Punkten
Ich habe einen guten Film - Mann fuer Jede Tonart - angeschaut. Der war lustig und hat was. Im Vergleich ist dieser Film fast tot, und irgendwie merkt man Hera Lind schon wieder mit der alten Geschichte. Es fehlt Komoedie, Lebendigkeit, und Thomas Heinze ist so beschraenkt in dieser Rolle, wo normalerweise er ganz herrlich sein kann - und Till Schweiger hat fast gar nichts zu tun.
Die Besetzung ist unterbeschaeftigt und das beste Stueck ist ganz am Anfang mit den beiden Kindern, danach wird's bergab und irgendwie leblos.

Schön das es solche Filme über das Leben noch gibt !      5 von 5 Punkten
Dieser Film schildert den jungentlichen Teil der Lebensgeschichte einer jungen Frau, die unter der Treuelosigkeit ihrers Ehemanns leidet, dieser, ein Starregiesseur, sieht seine Frau kaum noch da er meistens im Ausland tätig ist. Frustrier von diesem öden Lebenstil, zwischen Hausfrau und Mutter eines Kindes, beginnt die junge Frau, teile ihrer Jungend in eine Art Tagebuch niederzu schreiben. Irgendwann hat sie den Mut diese an einen Verlag zu schicken. Völlig unverhoft wird es nicht nur veröffentlicht, es wird sogar ein Bestseller. Mittlerweile, da es auch bald verfilmt wird mischt sich ihr Ehemann, der Regiesseur ein, nun beginnt ein Streit der beiden über die Art der Verfilmung. Dieser Film war irgendwie ergreifend, da die junge Frau immer gegen Ungerechtigkeiten zu kampfen hatte, die ihr angetan wurden. Sie macht den Charakter Wandlungsprozess von einer stillen schüchternen Frau, zu einem selbssicheren Menschen durch. Die Inszenierung ist wirklich gelungen, mit reichlich Humor vollen Szenen und einer überzeugenden schauspielerischen Leistung. Eben ein schöner Film für die ganze Familie.


Wir können auch anders - Joachim KrólWir können auch anders
Joachim Król, Horst Krause, Konstantin Kotljarov

Videokassette, 3. August 1994
     Verkaufsrang: 684     

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Der in Bad Segeberg geborene Detlev Buck lieferte mit Wir können auch anders einen seiner besten Filme. Leider sahen ihn im Kino nur etwa eine halbe Million Zuschauer, 1993 allerdings fast eine Rekordzahl für einen deutschen Film. Die Brüder Kipp (Joachim Król) und Most (Horst Krause) machen sich auf den Weg, um das Gut ihrer Oma zu erben. Auf diesem Weg begegnen sie Viktor (Konstantin Kotljarov), einem desertierten russischen Soldaten, der die beiden kidnappt und Nadine (Sophie Rois), die sich ihnen freiwillig anschließt. Zwischendurch gibt es noch einen Zusammenstoß mit Straßenrowdies, was diesen allerdings nicht gerade gut bekommt. Auf ihrem Weg zum Erbe (oder was davon übrig bleibt) geraten die Protagonisten in manche scheinbar ausweglose Situation.
Aufgrund der hervorragend besetzten Rollen und der irren und witzigen Geschichte gelingt es Buck, den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Szene zu fesseln. Mehrmaliges Anschauen lohnt sich, weil sich immer neue Kleinigkeiten entdecken lassen und manche Gags so gut sind, dass Sie schon darauf warten werden, sie noch einmal zu erleben. Notizen am Rande: Wir können auch anders erhielt 1993 den Deutschen Filmpreis. Bucks erster erfolgreicher Film war Karniggels. Für Leander Haußmann, der in Bucks Männerpension eine Rolle übernahm, spielte Buck in Haußmanns Sonnenallee. Achten Sie in Wir können auch anders auf Ingo Naujoks als LKW-Fahrer und Heinrich Giskes, das frühere Enfant terrible des deutschen Theaters, als Kommissar. Auch als DVD erhältlich. -Ursula Steingaß


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Das schönste deutsche Roadmovie aller Zeiten      5 von 5 Punkten
Anfang der 1990er Jahre im unterkühlten deutschen Norden: Zwei Brüder im betagten Pritschenwagen sind auf dem Weg nach Osten - genauer gesagt: Kipp (Joachim Król) und Moss (Horst Krause), beide des Lesens unkundig und auch sonst keine Nobelpreis-Anwärter, wollen ihr Erbe besichtigen: Oma hat ihnen ein Gut bei Schwerin vermacht.
Nun sind Kipp und Moss zwar nicht die Hellsten, aber sie haben Charakter: Kipp hat im Heim weltmännische Umgangsformen und Fachkenntnisse in der Schweinehaltung erworben, während Moss eher wortkarg, aber beileibe nicht sprachlos ist und seinen Sinn aufs Wesentliche richtet. Leider scheitern sie beide am Entziffern von Wegweisern... Das Roadmovie der etwas anderen Art kann also losgehen.

Wie man sich denken kann, verläuft Kipps und Moss' Fahrt in die große Zukunft nicht ganz reibungslos: Schon in der ersten Nacht nimmt sie der russische Deserteur Viktor (Konstantin Kotljarov) in grober Verkennung der Tatsachen als Geiseln - und erweist sich mit seiner Kalaschnikow als willkommener Reisegefährte, als eine Horde Neonazis das schräge Trio in die Mache nehmen will. Wenn man sagt, dass Leichen ihren weiteren Weg pflastern, so ist das keine Übertreibung...
Jetzt braut sich über den bald unzertrennlichen Dreien natürlich ein wüstes Gewitter zusammen, angerührt von einem Kommandeur der Roten Armee, einem wortkargen Kommissar in knallharter Clint-Eastwood-Manier (Heinrich Giskes) und einigen rachedurstigen Neonazi-Kameraden - ganz Mecklenburg-Vorpommern ist ihnen auf den Fersen, aber davon haben sie keine Ahnung, während sie sich auf allerlei Umwegen ihrem Ziel nähern (Viktor kann zwar lesen, aber nur Russisch...) und unterwegs noch einige arme Schweinchen aus unsachgemäßer Haltung befreien, zu den Klängen eines coolen Herrenoberbekleidungs-Shuffles Viktor zu Zivilkleidung verhelfen, einem windigen Bootsverkäufer auf den Leim gehen, einem schicken Autohändler als letzte Erkenntnis seines Lebens mitgeben, dass sie "auch anders" können, und noch einiges mehr. Und natürlich kommt am Ende noch eine schöne Frau (Sophie Rois) ins Spiel...
Weiter will ich nichts über den Plot mitteilen, außer vielleicht Kipps kluge Erkenntnis "Es gibt ja so viele schöne Länder!".

Mit "Wir können auch anders" hat Detlev Buck das witzigste deutsche Roadmovie überhaupt gedreht, und einen der witzigsten deutschen Filme der letzten 20 Jahre (mindestens!) auch. Er widersteht der Versuchung, aus der grellen Ausgangssituation eine Klamaukorgie zu machen; stattdessen durchzieht ein unterkühlter, lakonischer Witz den ganzen Film, und die furztrockenen Dialoge sind allein schon der reine Genuss.
Der lakonische Witz funktioniert aber auch ohne Worte, etwa wenn der Kommissar gewichtig zu Minimalisten-Rhythm'n'Blues durch seine Amtsräume pest; oder wenn das Erscheinen der drei Outlaws, die garnicht mitgekriegt haben, dass sie Outlaws sind, ausgewachsene Schäferhunde zu winselnden Schoßhündchen macht und rechte Schläger Fersengeld zahlen lässt; oder wenn der mittlerweile arg zerzauste Kranz für Omas Grab bei günstiger Gelegenheit durch bessere Ware ersetzt wird. Auch die kleinen feinen Einzelszenen sind den Dialogen ebenbürtig; der Esprit steckt hier auch im kleinsten Detail.
Ein Roadmovie also, und gleichzeitig eine Parodie aufs Genre. Und nicht nur der taffe Clint Eastwood kriegt hier sein Fett ab; im Soundtrack machen sich Detlef Petersen und seine Band schon mal mit gediegenem Minimalismus über barock instrumentierte "Tatort"- und "James-Bond"-Melodien her, und der dank Viktor allgegenwärtige schmissige sowjetische Militärmarsch "N' Put!" erlebt hier ungeahnte Variationen von flottem Foxtrot bis Rotz-Punk.

"Wir können auch anders" ist ganz einfach rundum gelungen; hier stimmt alles: Die brillanten Leistungen der Schauspieler, allen voran Joachim Król, Horst Krause und Heinrich Giskes; der lakonische Witz der Dialoge und Einzelszenen; die im allgemeinen ruhige Kameraeinstellung mit ihren überraschenden Schwenks, die maßgeschneiderte Musik... Nur die Bildqualität der DVD könnte etwas besser sein, aber dafür können sie alle nichts, die am Zustandekommen dieses Prachtstücks beteiligt waren.


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Run Lola Run [Blu-ray] [UK IMPORT] - Franka PotenteRun Lola Run [Blu-ray] [UK IMPORT]
Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Joachim Krol, Nina Petri

Blu-ray, 18. Februar 2008
     Verkaufsrang: 26520      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 54 Bewertungen)

Meine Kaufempfehlung ist die DVD/Blu-Ray aus Großbritannien      1 von 5 Punkten
Über diesen genialen Film muß ich nichts mehr sagen!!!
Ich kann leider nur von allen DVDs der deutschen Verleihern abraten!
Das Bildformat stimmt nicht und der Nachspann ist gekürzt! Das immer wieder gleiche Master glänzt auch nicht vor Quallität!

Eine bessere Alternative ist die UK DVD/Blu-Ray von Sony Pictures Home Entertainment!

Technischdaten der DVD:

Filmtitel: Run Lola Run

Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 76:54 Min.
Regionalcode: 2
Bildformat: 16:9, 1:1.85 (anamorphic Widescreen)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch (ausblendbar)
Bonusmaterial:
- Audiokommentar der Beteiligten (in Englisch),
- UK Trailer (1:25 Min),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Filmographien von Tom Tykwer, Franka Potente und Moritz Bleibtreu.

Technischedaten der Blu-Ray:

Filmtitel: Run Lola Run

Freigabe: BBFC 15
Laufzeit: 79:50 Min.
Regionalcode: 0
Bildformat: 1,85:1 (1080p)
Tonformate:
- Englisch (Dolby TrueHD 5.1),
- Deutsch (Dolby TrueHD 5.1,
- Spanisch (Dolby Digital 5.1),
- Portugiesisch (Dolby Digital 5.1),
- Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel:
- Englisch,
- Englisch für Hörgeschädigte,
- Französisch, Portugiesisch,
- Spanisch, Audiokommentar.
Bonusmaterial:
- Audiokommentar,
- Making of (Kommentar von Regisseur Tom Tykwer und Franka Potente),
- Making Of "Still Running" (in englisch)(10:58 Min.),
- Musikvideo "Believe" by Franka Potente (4:01),
- Previews: Blu-Ray Disc is High Definition! (0:32 Min.),
- Close Encounters of the Third Kind (1:29 Min.).


Zugebeben, dass Bonusmaterial der DVD ist etwas sperlich ausgefallen, aber immer noch einen Blick wert!



Time enough for love      2 von 5 Punkten
This film may have had a tad of art to it but for the most part it looked like a practice RUN for "Groundhog Day." I appreciate the differences but there is nothing unique about this movie. The only pleasure is comparing this to the hundreds of other similar movies ("Déjà Vu", "Sticky Fingers of Time", "Happy Accidents", etc.)

The story is very basic; boyfriend loses mob money to bum on subway. Girlfriend (Franka Potente quite hansom if you discount the red hair) frantic to help must RUN to his rescuer obtaining 100,000 Deutschmarks (pre-Euro 2002) on the way. We are treated to several versions and there could have been more.

-
This film lends its self well to Blu-ray. And there are a few DVD extras worth watching. Unfortunately they spoke to fast to interpret so I needed the English subtitles. I would have preferred German subtitles then I may have been able to keep up. There is an English soundtrack but much is lost in the translation.


Lola Rennt      4 von 5 Punkten
Lolas (Franka Potente) Telefon klingelt. Es ist ihr Freund Manni (Moritz Bleibtreu), der ängstlich und aufgeregt zugleich klingt. Kein Wunder: Er hat tatsächlich 100.000 DM, die dem Gangsterboss Ronnie (Heino Ferch) gehören, in der U Bahn liegen lassen. Glücklicherweise weiß das Ronnie noch nicht, aber Manni hat nicht viel Zeit die 100.000 DM zu finden. In genau 20 Minuten erscheint Ronnie und will sein Geld sehen. Schlampigkeit bestraft Ronnie erbarmungslos. Verzweifelt erzählt Manni Lola die Kurzfassung am Telefon. Wenn innerhalb von 20 Minuten kein Wunder passiert, will er den nächsten Supermarkt überfallen. Das kann Lola nicht zulassen.

Und jetzt kommt die Geschichte ins Rollen und wird dem Filmnamen gerecht. Lola rast durch die Straßen Berlins und landet bei ihren Vater (Herbert Knaup), der Direktor einer Bank ist. Doch ihr Vater, der übrigens eine Affäre hat, lässt sie eiskalt abblitzen und gibt ihr keinen Pfennig. Lola rennt erneut, aber sie kommt zu spät. Manni ist bereits im Supermarkt und der Überfall läuft auf hohen Touren. Lola schließt sich ihm an und der Überfall gelingt. Jedoch wurde die Polizei bereits verständigt und beide müssen fliehen. Die Flucht ist unmöglich und Lola wird von einem Polizisten erschossen. Lola sackt zu Boden und stirbt. Das Bild färbt sich rot.

Einige Sekunden später stehen wir wieder vor der selben Ausgangssituation des Films. Erneut ruft Manni Lola an und erklärt ihr, dass er 100.000 DM in der U Bahn verloren hat. Wie gehabt flitzt Lola zu ihrem Vater. Allerdings findet die Geschichte in etwas abgeänderter Form statt. Und das ist auch wichtig, denn ansonsten würde Lola erneut sterben. Genau dreimal werden wir die Geschichte sehen, die sich immer um Nuancen (die über Leben und Tod bestimmen) ändert.

Kritik:
Lola Rennt gleicht manchmal einem Computerspiel. Lola ist die Hauptfigur und hat drei Leben bzw drei Versuche die Optimallösung zu finden. Die Optimallösung ist, dass keiner der beiden stirbt und die Summe von 100.000 DM beschafft wird. Andererseits ist Lola Rennt auch mehr als nur Fun. Man kann sich wirklich hinsetzen und förmlich betrachten, was kleine Beiläufigkeiten für verheerende Auswirkungen haben können.

Ausschlaggebend ist jeweils die erste so genannte Beiläufigkeit: Nach dem Telefonat mit Manni hängt Lola den Hörer auf und rennt was das Zeug hält. Sie stürzt die Treppen so schnell es geht. In jeder der drei Geschichten erscheint der Hund im Treppenhaus. Aber Lola verhält sich nicht immer gleich. Bei der ersten Variante rennt sie einfach vorbei, bei der zweiten fällt sie und bei der dritten Variante macht sie einen großen Sprung und gewinnt so mehr Zeit. Der Film vertritt die These, dass jede kleinste Veränderung große Auswirkungen auf das folgende Geschehen haben. So musste z.B. Lola im ersten Leben" sterben und auch beim zweiten Leben misslingt ihr Vorhaben eine Optimallösung zu finden.

In jedem der drei Leben begegnet Lola fast immer den selben Menschen. Mittels Fotos zeigt uns Regisseur Tykwer die Zukunft und Schicksal dieser Personen. Denn auch die Zukunft der Nebenprotagonisten verändert sich in jedem der drei Varianten des Films. Als Beispiel nehm ich den Radfahrer, den Lola, während sie rennt, trifft. Bei der ersten Variante zeigt Tykwer Bilder wie der Radfahrer heiratet. Bei der anderen Variante stirbt der Radfahrer eines grausamen Drogentodes.

Fazit:
Für einige ist Lola Rennt der beste deutsche Film der Neuzeit. Der Beste vielleicht nicht, aber sicherlich einer der Besten. Lola Rennt ist ein rasanter Thriller für die MTV Generation und Franka Potetente ist als Lola perfekt besetzt. Das Gleiche möchte ich gern über Moritz Bleibtreu sagen, der als Kleinganove Manni überzeugt. Schön finde ich auch die Rückblenden wo Lola und Manni im Bett liegen und über das Leben und die Liebe philosophieren. Außerdem gefallen mir noch die wundervollen Straßenszenen. Erfreulich ist, dass dieser Film in Berlin also in Deutschland gedreht wurde. Auf amerikanischen Straßen hätte der Film meines Erachtens beträchtlich gelitten und das hätte auch einen erheblichen Einfluss auf meine Bewertung gehabt. Und obwohl ich überhaupt gar kein Technofan bin, finde ich die Filmmusik sehr passend und in keiner Weise störend. Es gibt eigentlich nur zwei Sachen, die ich bemängeln könnte.

Punkt 1: Die Nebendarsteller sind in Ordnung aber nicht glänzend.
Punkt 2: Die zum Glück wenigen Comicsequenzen sind gar nicht mein Fall. Ich hätte liebend gern auf diese verzichtet und stattdessen Realaufnahmen gesehen.

Hervorragender Film!      5 von 5 Punkten
Auch wenn man im allgemeinen kein Fan von deutschen Filmen ist: Dieser Film ist anders!

Hervorragend gefilmt, noch besser geschnitten, eine super Film-Musik.
Alles in allem ein sehr flottes und spannendes Werk!

Die Story ist nicht unbedingt philosophisch, aber ganz in Ordnung.

Wer Filme mit Zeitachsen-Experimenten mag, der wird diesen Film auch mögen!
Wer aber normalerweise nicht allzu sehr auf "treibende Musik" und "rasante Schnitte" steht, für den ist es eventuell nichts.

Mal was anderes      3 von 5 Punkten
"Lola rennt" ist kein primitiver Film, den man über sich ergehen lässt...nein viel mehr ist er ein Aufgebot aus philosophischem Exkurs und wirft Fragen über die menschliche Existenz auf. Fragen über die Liebe, den Tod, die Vorbestimmung und den freien Willen, über Zufälle und Glück. Man sollte sich auf den Film einlassen, der zudem ein sehr hohes Maß an künstlerischem Experementieren beinhaltet. (Bsp.:Kamera,Filmmusik,Handlungsablauf,Dialoge).
Zudem schaffen die zwei Protagonisten ein sehr authentisches und energiegeladenes Abenteuer an Emotionen.

Im Großen und Ganzen ein empfehlenswerter Film für Leute, die offen gegenüber Neuem sind und Philosoph genüg um die Fragen in das Innere zu lassen um dort ein wenig zu "philosopheln"


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