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| DVDs: Juliane Köhler | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Aimée & Jaguar Maria Schrader, Juliane Köhler, Johanna Wokalek DVD, 7. August 2000 Verkaufsrang: 4594 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die wahre Geschichte von Aimée und Jaguar, von der Mutterkreuzträgerin Lilly Wust und der zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzehnte später für so viel Aufsehen gesorgt haben. Die Liebe dieser beiden Frauen setzte sich eben nicht nur über den gegen Juden geschürten Hass hinweg, sie rückt auch noch die weitgehend übergangene Frage nach dem Schicksal lesbischer Frauen im Dritten Reich ins Rampenlicht. Insofern war es selbstverständlich, dass diese bewegende, von der Historie verbürgte Geschichte ihren Weg auf die Leinwand finden würde. Doch Max Färberböcks ambitionierter und sehr schnell mit einigen wichtigen Preisen (meist für die beiden Hauptdarstellerinnen Juliane Köhler und Maria Schrader) ausgezeichneter Film war alles andere als unumstritten. Für einige Kritiker wurde er zum Paradebeispiel für eine neue Tendenz im deutschen Kino, die aus den Tragödien des Nationalsozialismus und des Krieges große, von Schauwerten bestimmte Unterhaltung macht. Doch dieser Vorwurf verfehlt eigentlich schon vom Ansatz her sein Ziel. Natürlich sucht Max Färberböck nach einer Filmsprache, die sich an den mitreißenden Bildern Hollywoods orientiert und doch den Schrecken dieser Zeit nicht vergisst - ein schwieriges Unterfangen, das ihm letztlich vielleicht nicht ganz glückt. Gerade in den Momenten des Untergangs, der Bombardierungen Berlins, dieser Götterdämmerung des Dritten Reiches, geht er nicht weit genug und bleibt so hinter Rainer Werner Fassbinders grandiosem Film Lili Marleen zurück. Aber diese Schwächen werden von Färberböcks Ensemble schnell ausgeglichen. Maria Schrader bietet als die leidenschaftlich-sorglose Abenteurerin Felice eine ihrer ergreifendsten Leistungen; Juliane Köhler findet für die biedere Hausfrau und Mitläuferin Lilly genau die richtige Mischung aus Angepasstsein und Aufbegehren; und die Nebendarsteller, zu denen auch Detlev Buck als in seiner Schwächlichkeit gefährlicher Ehemann von Lilly gehört, können ohne Ausnahme genauso überzeugen. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
* * * * * * 5 von 5 Punkten Film, Schauspieler und Soundtrack sind einfach herausragend;
ein beeindruckender und berührender Film zum immer wieder anschauen!
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Nirgendwo in Afrika (Einzel-DVD) Juliane Köhler, Merab Ninidze, Matthias Habich DVD, 1. Dezember 2005 Verkaufsrang: 1846 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sunfilm Nirgendwo in Afrika S.E. (2 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 20.03.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Toller Afrika-Film mit eindrucksvollen Bildern 5 von 5 Punkten Die jüdische Familie Redlich flieht kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs aus Deutschland, wo der Familienvater, Walter Redlich, als Anwalt gearbeitet hat, bis ihm diese Tätigkeit von den Nazis untersagt wurde. Zusammen mit seiner aus gutem Haus stammenden Ehefrau Jettel und ihrer gemeinsamen Tochter Regina gelangen die drei Flüchtlinge nach Afrika, wo sie ein neues Leben zu beginnen versuchen. Während sich die Tochter immer heimischer fühlt, kommt Jettel anfangs überhaupt nicht mit dem neuen Leben zurecht. Als Walter Redlich von den Engländern eingezogen wird, ist Jettel sich selbst überlassen: Sie lernt mit den afrikanischen Lebensweisen umzugehen und diese zu tolerieren. Als der Krieg endet und Walter wieder auf die Farm zurückkommt, bekommt er eine Nachricht aus Deutschland: Er soll für den Wiederaufbau als Richter arbeiten. Er, der in einer Identitätskrise steckt, will das Angebot annehmen. Aber Jettel und Regina müssen sich entscheiden, ob sie zurück nach Deutschland wollen, wo viele Verwandte von den Nazis umgebracht wurden, oder ob sie nicht viel lieber auf der inzwischen vertrauten Farm bleiben möchten. Schauspielerich können alle Akteure in diesem Film überzeugen: Eine Familie, die fliehen muss, und die vor eine schwere Entscheidung gestellt wird. Eindrucksvolle Bilder des schönen Afrikas krönen das Glanzwerk über ein Stück deutsch-afrikanischer Geschichte.
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Pünktchen und Anton Elea Geissler, Max Felder, Juliane Köhler DVD, 7. November 2001 Verkaufsrang: 9530 Mit ihrem Debüt, dem Kinohit Jenseits der Stille, der von Hollywood mit einer Oscarnominierung bedacht wurde, weckte die Regisseurin Caroline Link Erwartungen beim Publikum. Erwartungen, die sie mit ihrer Verfilmung des Erich-Kästner-Klassikers Pünktchen und Anton nicht einlösen konnte. Warum? Es ist nicht die Geschichte, denn mit dieser konnte sie nichts falsch machen: Die zehnjährige Louise (Elea Geissler), auch Pünktchen genannt, stammt aus reichem Hause, ihr bester Freund Anton (Max Felder), ist arm. Pünktchen möchte Anton, dessen Mutter (Meret Becker) schwer krank ist, nun gerne in irgendeiner Form helfen. Dies ist aber nicht einfach, denn ihre Eltern halten ihr Engagement für kaum mehr als eine kindliche Spielerei. In dieser Situation muss Pünktchen feststellen, dass Anton aus armen Hause stammen mag, dort aber eine viel herzlichere, liebevollere Atmosphäre herrscht als bei ihr daheim. Der Film scheitert nun auf mehreren inszenatorischen Ebenen. Obwohl in den 90er Jahren angesiedelt, versucht Caroline Link dem Film eine Art Zeitlosigkeit zu verleihen, um die zeitlose Geschichte entsprechend zu adaptieren: Dies aber misslingt, da die lieblose Ausstattung des Filmes, die dem Charme der Dekoration eines Vorstadt-Möbelhauses entspricht, ganz einfach kein Gefühl der Zeitlosigkeit aufkommen lassen will. Mehrere Gesangsnummern sollen dem Film nun die Leichtigkeit einer Disney'schen Familienkomödie verleihen. Dies aber funktioniert nicht, da die Melodien wenig eingängig sind und die dazugehörigen Tanznummern ganz einfach als verunglückt bezeichnet werden müssen. Dies alles wäre wenig tragisch, wären die Charaktere stimmig. Sind sie aber nicht. Der Umgang der Figuren untereinander wirkt selten dramatisch. Es entwickelt sich eine unerträgliche "Wir sollten mal drüber reden"-Atmosphäre, die in das Zimmer eines Schulpsychologen gehört, auf der Leinwand jedoch deplaziert wirkt. So bleiben die Figuren Klischees, ohne Ecken und Kanten, die keine wirklichen Veränderungen durchmachen. Wer gut ist, bleibt gut, wer böse ist, bleibt böse. Und sollte sich jemand, wie Pünktchens Mutter (Juliane Köhler), doch noch charakterlich verändern, wirkt diese Veränderung unglaubwürdig und ist dramaturgisch kaum zu erklären. Das Ergebnis ist eine Ansammlung von Kompromissen; es ist ein Film, der niemanden weh tun und erst recht nicht in irgendeiner Form geistig überanstrengen soll. Wer aber keinerlei Risiken eingeht, ist am Ende zum Scheitern verurteilt. -Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Zuckersüß und unterhaltsam 5 von 5 Punkten Diese wunderschöne Verfilmung hat den verstaubten Kästner-Roman aus dem Jahr 1931 mit einem dicken Sahnehäubchen versehen und erfolgreich in die Gegenwart befördert. Wir haben den Streifen ohne große Erwartungen besorgt, um einen netten Freitagabend mit unseren drei Kindern (8-11 Jahre alt) im Heimkino zu erleben. Es folgten noch viele Abende, an denen wir uns für diesen Kinderfilm entschieden - spannend, witzig, unterhaltsam und mit viel Herz. Mitreißend ist es, zu sehen, welche Fähigkeiten in Kindern schlummern, was manche Mamis alles leisten müssen und wie groß die Unterschiede zwischen Eltern sein können.
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Nirgendwo in Afrika (2 DVDs) Juliane Köhler, Merab Ninidze, Matthias Habich DVD, 7. November 2002 Verkaufsrang: 12993 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nirgendwo in Afrika, Caroline Links Verfilmung von Stefanie Zweigs gleichnamigem autobiografischen Roman, ist eine Demonstration, der deutschen Filmindustrie genauso wie seiner jungen, vom Erfolg verwöhnten Regisseurin. Beide wollen sie den Beweis erbringen, dass große, epische Filme, in denen sich Abenteuer und Anspruch, Ambition und Exotik nicht widersprechen, auch in Deutschland und nicht nur in Hollywood entstehen können. Und so ist Nirgendwo in Afrika erst einmal ein barocker Entwurf, eine Antwort auf Sydney Pollacks modernen Klassiker Jenseits von Afrika. In beiden Filmen steht eine Frau im Mittelpunkt, die unvorbereitet nach Afrika kommt und dort gezwungen ist, an sich selbst und dem fremden, oft auch abweisenden Land zu wachsen. Nur wird dieser Prozess der langsamen Selbstfindung im Exil hier noch durch den mörderischen Wahnsinn der deutschen Geschichte kompliziert. Der jüdische Anwalt Walter Redlich (Merab Ninidze) hat es 1937 noch rechtzeitig geschafft, aus Deutschland herauszukommen. Als er ein Jahr später als Verwalter einer Farm in Kenia wieder etwas Fuß gefasst hat, lässt er seine Frau Jettel (Juliane Köhler) und seine fünfjährige Tochter Regina nachkommen. Während das weite neue Land für das Mädchen einfach nur ein zauberhaftes Reich ist, das es zu entdecken gilt, kann ihre Mutter sich nicht damit abfinden, was sie durch das Exil verloren hat. Der schwarze Kontinent stößt sie ab, und ihre ungewohnte Lebenssituation macht sie unzufrieden. Wie in Stefanie Zweigs Roman ist auch in der Verfilmung Regina die Erzählerin. Caroline Link schaut durch die Augen des Mädchens auf das Land und seine Menschen, deren von Staunen und Neugier geprägter Blick gibt ihre Sicht vor. So sind Gernot Rolls Einstellungen auf eine für das Kino typische Art pittoresk und exotisch, zugleich wirken sie aber auch neu und ungewohnt. Auf der Ebene der Bilder gelingt Caroline Link ein eindrücklicher Balanceakt, den sie auch auf der Ebene der Erzählung zu wahren versucht. Nur verliert sie dort immer wieder das Gleichgewicht. Regina ist zwar ihre Erzählerin, aber das eigentliche Augenmerk der Filmemacherin gilt Jettel, die zunächst nur aus Afrika weg will und schließlich, als es so weit ist, gar nicht mehr fort möchte. Mit dieser doppelten Perspektive, die auch zwei ganz unterschiedliche Reaktionen auf das Exil offenbaren soll, wagt Caroline Link einen packenden Gang auf einem filmischen Drahtseil, dem Nirgendwo in Afrika zweifellos seine gelungensten Momente verdankt. Aber um nicht abzustürzen, muss die Regisseurin und Drehbuchautorin immer wieder auf Vereinfachungen zurückgreifen. Letztlich formt sie weder Jettels noch Reginas Figur ganz aus. So haftet beiden etwas Klischeehaftes an, das auch Juliane Köhler und die beiden Darstellerinnen des Mädchens, Lea Kurka spielt die fünfjährige Regina, Karoline Eckertz später dann die Jugendliche, nicht ausgleichen können. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Asante! 5 von 5 Punkten Den Oscar hat dieser Film zu Recht bekommen. Besonders großartig natürlich die Landschaftsaufnahmen. Wer schon mal afrikanische Lieder gesungen hat, wird bei diesem Film wieder merken, was für eine schöne Sprache Kisuaheli ist.
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Mondkalb Juliane Köhler, Axel Prahl, Leonard Carow DVD, 1. August 2008 Verkaufsrang: 20592 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Mondkalb, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.08.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Lautlos und schleichend nähert sich das Mondkalb 4 von 5 Punkten Die schauspielerischen Leistungen sind ohne Frage hervoragend und überzeugend gespielt.Ein paar eindringliche Moment sind definitiv auch vorhanden. Nur etwas zu langsam, für meinen Geschmack, bewegt sich die Handlung. Fast schleichend nähert sich uns die Geschichte, die größtenteils das Thema zwischenmenschliche Beziehungen zwischen Mann und Frau, Frau und Kind, Kind und Familie, beinhaltet. Ereignisse der Vergangenheit beeinflussen das Leben der Hauptrollen so schmerzlich stark, das sie daran zu zerbrechen drohen und immer wieder mit selbst errichteten Blockaden zu kämpfen haben. "Mondkalb" besitzt eine angenehme Schwere, die aber durch die kleinen sarkastischen Bemerkungen zeitweise an Gewicht verliert. Somit bekommt man nicht eine strenge Tragödie zu sehen, sondern ein schlichtes einfaches deutsches Melodram. Dem es zwar an der begleitenden Filmmusik fehlt, aber sicher so gewollt war. Denn letztendlich ist es die Stille, die den Menschen so nackt und realistisch darstellt.
Der Film wirkt also nicht besonders weltbewegend. Aber wenn man ihn von der Sicht aus betrachtet, das die heutige Zeit immer schneller wird, bemerkt man während des Film-schauens, wie sehr die Welt an Geschwindigkeit verliert-nur für ein paar Momente.
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Mein erstes Wunder Henriette Confurius, Juliane Köhler, Leonard Lansink DVD, 1. Dezember 2003 Verkaufsrang: 23731 Alive Mein erstes Wunder, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.12.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
"Du wirst nie mehr Angst haben" 5 von 5 Punkten Das sagt eine 11jährige zu einem erwachsenen Mann, den sie in seinem Haus einfach abholt, um mit ihm ins Ungewisse fort zu gehen. Beide haben sich bei einem Badeurlaub kennen gelernt. Beide hatten in diesem Urlaub mit dem Unverständnis ihrer Familie zu kämpfen und haben gleichzeitig ihre spontane Übereinstimmung, ja Seelenverwandtschaft entdeckt. Erzählt werden nur herkömmliche Geschehnisse, in denen die beiden hervorragend gespielten Hauptfiguren die Magie des Lebens und die kleinen Wunder des Alltags entdecken. So ist eine behutsame und leise Geschichte über eine (gesellschaftlich unmögliche) Liebe, die Kraft der Fantasie und den Willen, seine Träume zu leben, entstanden. Ein seltener und darum kostbarer Film. Sehenswert!
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Aimée & Jaguar Maria Schrader, Juliane Köhler, Johanna Wokalek Videokassette, 5. Oktober 1999 Verkaufsrang: 1971 Die wahre Geschichte von Aimée und Jaguar, von der Mutterkreuzträgerin Lilly Wust und der zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzehnte später für so viel Aufsehen gesorgt haben. Die Liebe dieser beiden Frauen setzte sich eben nicht nur über den gegen Juden geschürten Hass hinweg, sie rückt auch noch die weitgehend übergangene Frage nach dem Schicksal lesbischer Frauen im Dritten Reich ins Rampenlicht. Insofern war es selbstverständlich, dass diese bewegende, von der Historie verbürgte Geschichte ihren Weg auf die Leinwand finden würde. Doch Max Färberböcks ambitionierter und sehr schnell mit einigen wichtigen Preisen (meist für die beiden Hauptdarstellerinnen Juliane Köhler und Maria Schrader) ausgezeichneter Film war alles andere als unumstritten. Für einige Kritiker wurde er zum Paradebeispiel für eine neue Tendenz im deutschen Kino, die aus den Tragödien des Nationalsozialismus und des Krieges große, von Schauwerten bestimmte Unterhaltung macht. Doch dieser Vorwurf verfehlt eigentlich schon vom Ansatz her sein Ziel. Natürlich sucht Max Färberböck nach einer Filmsprache, die sich an den mitreißenden Bildern Hollywoods orientiert und doch den Schrecken dieser Zeit nicht vergisst - ein schwieriges Unterfangen, das ihm letztlich vielleicht nicht ganz glückt. Gerade in den Momenten des Untergangs, der Bombardierungen Berlins, dieser Götterdämmerung des Dritten Reiches, geht er nicht weit genug und bleibt so hinter Rainer Werner Fassbinders grandiosem Film Lili Marleen zurück. Aber diese Schwächen werden von Färberböcks Ensemble schnell ausgeglichen. Maria Schrader bietet als die leidenschaftlich-sorglose Abenteurerin Felice eine ihrer ergreifendsten Leistungen; Juliane Köhler findet für die biedere Hausfrau und Mitläuferin Lilly genau die richtige Mischung aus Angepasstsein und Aufbegehren; und die Nebendarsteller, zu denen auch Detlev Buck als in seiner Schwächlichkeit gefährlicher Ehemann von Lilly gehört, können ohne Ausnahme genauso überzeugen. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
* * * * * * 5 von 5 Punkten Film, Schauspieler und Soundtrack sind einfach herausragend;
ein beeindruckender und berührender Film zum immer wieder anschauen!
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Nirgendwo in Afrika Juliane Köhler, Merab Ninidze, Matthias Habich Videokassette, 7. November 2002 Verkaufsrang: 2090 Nirgendwo in Afrika, Caroline Links Verfilmung von Stefanie Zweigs gleichnamigem autobiografischen Roman, ist eine Demonstration, der deutschen Filmindustrie genauso wie seiner jungen, vom Erfolg verwöhnten Regisseurin. Beide wollen sie den Beweis erbringen, dass große, epische Filme, in denen sich Abenteuer und Anspruch, Ambition und Exotik nicht widersprechen, auch in Deutschland und nicht nur in Hollywood entstehen können. Und so ist Nirgendwo in Afrika erst einmal ein barocker Entwurf, eine Antwort auf Sydney Pollacks modernen Klassiker Jenseits von Afrika. In beiden Filmen steht eine Frau im Mittelpunkt, die unvorbereitet nach Afrika kommt und dort gezwungen ist, an sich selbst und dem fremden, oft auch abweisenden Land zu wachsen. Nur wird dieser Prozess der langsamen Selbstfindung im Exil hier noch durch den mörderischen Wahnsinn der deutschen Geschichte kompliziert. Der jüdische Anwalt Walter Redlich (Merab Ninidze) hat es 1937 noch rechtzeitig geschafft, aus Deutschland herauszukommen. Als er ein Jahr später als Verwalter einer Farm in Kenia wieder etwas Fuß gefasst hat, lässt er seine Frau Jettel (Juliane Köhler) und seine fünfjährige Tochter Regina nachkommen. Während das weite neue Land für das Mädchen einfach nur ein zauberhaftes Reich ist, das es zu entdecken gilt, kann ihre Mutter sich nicht damit abfinden, was sie durch das Exil verloren hat. Der schwarze Kontinent stößt sie ab, und ihre ungewohnte Lebenssituation macht sie unzufrieden. Wie in Stefanie Zweigs Roman ist auch in der Verfilmung Regina die Erzählerin. Caroline Link schaut durch die Augen des Mädchens auf das Land und seine Menschen, deren von Staunen und Neugier geprägter Blick gibt ihre Sicht vor. So sind Gernot Rolls Einstellungen auf eine für das Kino typische Art pittoresk und exotisch, zugleich wirken sie aber auch neu und ungewohnt. Auf der Ebene der Bilder gelingt Caroline Link ein eindrücklicher Balanceakt, den sie auch auf der Ebene der Erzählung zu wahren versucht. Nur verliert sie dort immer wieder das Gleichgewicht. Regina ist zwar ihre Erzählerin, aber das eigentliche Augenmerk der Filmemacherin gilt Jettel, die zunächst nur aus Afrika weg will und schließlich, als es so weit ist, gar nicht mehr fort möchte. Mit dieser doppelten Perspektive, die auch zwei ganz unterschiedliche Reaktionen auf das Exil offenbaren soll, wagt Caroline Link einen packenden Gang auf einem filmischen Drahtseil, dem Nirgendwo in Afrika zweifellos seine gelungensten Momente verdankt. Aber um nicht abzustürzen, muss die Regisseurin und Drehbuchautorin immer wieder auf Vereinfachungen zurückgreifen. Letztlich formt sie weder Jettels noch Reginas Figur ganz aus. So haftet beiden etwas Klischeehaftes an, das auch Juliane Köhler und die beiden Darstellerinnen des Mädchens, Lea Kurka spielt die fünfjährige Regina, Karoline Eckertz später dann die Jugendliche, nicht ausgleichen können. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Asante! 5 von 5 Punkten Den Oscar hat dieser Film zu Recht bekommen. Besonders großartig natürlich die Landschaftsaufnahmen. Wer schon mal afrikanische Lieder gesungen hat, wird bei diesem Film wieder merken, was für eine schöne Sprache Kisuaheli ist.
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Pünktchen und Anton Elea Geissler, Max Felder, Juliane Köhler Videokassette, 25. November 1999 Verkaufsrang: 3478 Mit ihrem Debüt, dem Kinohit Jenseits der Stille, der von Hollywood mit einer Oscarnominierung bedacht wurde, weckte die Regisseurin Caroline Link Erwartungen beim Publikum. Erwartungen, die sie mit ihrer Verfilmung des Erich-Kästner-Klassikers Pünktchen und Anton nicht einlösen konnte. Warum? Es ist nicht die Geschichte, denn mit dieser konnte sie nichts falsch machen: Die zehnjährige Louise (Elea Geissler), auch Pünktchen genannt, stammt aus reichem Hause, ihr bester Freund Anton (Max Felder), ist arm. Pünktchen möchte Anton, dessen Mutter (Meret Becker) schwer krank ist, nun gerne in irgendeiner Form helfen. Dies ist aber nicht einfach, denn ihre Eltern halten ihr Engagement für kaum mehr als eine kindliche Spielerei. In dieser Situation muss Pünktchen feststellen, dass Anton aus armen Hause stammen mag, dort aber eine viel herzlichere, liebevollere Atmosphäre herrscht als bei ihr daheim. Der Film scheitert nun auf mehreren inszenatorischen Ebenen. Obwohl in den 90er Jahren angesiedelt, versucht Caroline Link dem Film eine Art Zeitlosigkeit zu verleihen, um die zeitlose Geschichte entsprechend zu adaptieren: Dies aber misslingt, da die lieblose Ausstattung des Filmes, die dem Charme der Dekoration eines Vorstadt-Möbelhauses entspricht, ganz einfach kein Gefühl der Zeitlosigkeit aufkommen lassen will. Mehrere Gesangsnummern sollen dem Film nun die Leichtigkeit einer Disney'schen Familienkomödie verleihen. Dies aber funktioniert nicht, da die Melodien wenig eingängig sind und die dazugehörigen Tanznummern ganz einfach als verunglückt bezeichnet werden müssen. Dies alles wäre wenig tragisch, wären die Charaktere stimmig. Sind sie aber nicht. Der Umgang der Figuren untereinander wirkt selten dramatisch. Es entwickelt sich eine unerträgliche "Wir sollten mal drüber reden"-Atmosphäre, die in das Zimmer eines Schulpsychologen gehört, auf der Leinwand jedoch deplaziert wirkt. So bleiben die Figuren Klischees, ohne Ecken und Kanten, die keine wirklichen Veränderungen durchmachen. Wer gut ist, bleibt gut, wer böse ist, bleibt böse. Und sollte sich jemand, wie Pünktchens Mutter (Juliane Köhler), doch noch charakterlich verändern, wirkt diese Veränderung unglaubwürdig und ist dramaturgisch kaum zu erklären. Das Ergebnis ist eine Ansammlung von Kompromissen; es ist ein Film, der niemanden weh tun und erst recht nicht in irgendeiner Form geistig überanstrengen soll. Wer aber keinerlei Risiken eingeht, ist am Ende zum Scheitern verurteilt. -Christian Lukas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Zuckersüß und unterhaltsam 5 von 5 Punkten Diese wunderschöne Verfilmung hat den verstaubten Kästner-Roman aus dem Jahr 1931 mit einem dicken Sahnehäubchen versehen und erfolgreich in die Gegenwart befördert. Wir haben den Streifen ohne große Erwartungen besorgt, um einen netten Freitagabend mit unseren drei Kindern (8-11 Jahre alt) im Heimkino zu erleben. Es folgten noch viele Abende, an denen wir uns für diesen Kinderfilm entschieden - spannend, witzig, unterhaltsam und mit viel Herz. Mitreißend ist es, zu sehen, welche Fähigkeiten in Kindern schlummern, was manche Mamis alles leisten müssen und wie groß die Unterschiede zwischen Eltern sein können.
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