DVDs: Lisa Kreuzer

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Der Besuch der alten Dame - Christiane HörbigerDer Besuch der alten Dame
Christiane Hörbiger, Michael Mendl, Muriel Baumeister, Lisa Kreuzer, Rolf Hoppe

DVD, 16. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 2658      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Christiane Hörbiger, Michael Mendl, Muriel Baumeister und Rolf Hoppe glänzen in der Verfilmung des Theaterstücks von Friedrich Dürrenmatt "Der Besuch der alten Dame"
Claire Zachanassian (Christiane Hörbiger), eine erfolgreiche Geschäftsfrau, Weltbürgerin und Milliardärin, reist in die Stadt Güllen. Hier hat sie einst als Klara Wäscher gelebt, eine junge, schöne und lebenslustige Frau, die sich damals in Alfred Ill (Michael Mendl) verliebt hatte. Er war für sie die einzigartige, die ganz große Liebe, ohne Zweifel. Nach einem schweren Verkehrsunfall, bei dem Klara bleibende Schäden davon trägt, lässt Ill sie für eine bessere Partie fallen, verrät sie, tritt ihre Gefühle mit Füßen und verleugnet sogar das gemeinsame, ungeborene Kind.
Danach hat Klara alles verloren: ihre Gesundheit, ihr Baby, ihre Liebe und den Glauben an das Gute im Menschen. Aber sie kämpft. Brutal gegen sich selbst und andere. Den Luxus von Gefühlen untersagt sie sich. Im Alltag regierte ihr scharfer Verstand. Als Claire schafft sie es ganz nach oben. Glücklich ist sie nicht. Sie denkt an Rache, will Vergeltung an Ill üben. Sie weiß, dass die offene Rechnung noch beglichen werden muss. Deshalb reist sie wieder nach Güllen und macht den Bürgern der Stadt ein mörderisches Angebot…

Pressestimmen
  • Der Erfolg ist auch der überragenden Leistung von Christiane Hörbiger zu verdanken. Keiner hätte die Rolle der Claire Zachanassian besser verkörpern können als sie. Ard Degeto-Geschäftsführer Hans-Wolfgang Jurgan
  • Christiane Hörbiger, die Grande Dame des deutschen Films, spielt resolut und souverän wie immer. TV-Spielfilm
  • In Regisseur Nikolaus Leytners erstklassig besetzter Adaption der gleichnamigen tragischen Komödie von Friedrich Dürrenmatt zieht die gebürtige Wienerin (Christiane Hörbiger) alle Register ihres Könnens. www.bild.de
  • Michael Mendl […] überzeugt ebenso wie das übrige Ensemble. www.tele.at


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Verzeihung ist die beste Rache. ( Sprichwort)      5 von 5 Punkten
Die Multimillionärin Claire Zachanassian (Christiane Hörbiger) besucht nach 40 Jahren ihren Heimatort, die Kleinstadt Gülle. In den USA wurde sie steinreich. In Gülle war sie einst ein unbegütertes Mädchen, dem man übel mitspielte.
Vor Ort geht der Pleitegeier um, weil der größte Arbeitgeber und Steuerzahler in Gülle seinen Betrieb geschlossen hat. Der Bürgermeister erhofft sich eine kräftige Finanzspritze seitens Claire. Um diese zur Spendenfreudigkeit zu bewegen, bittet er und der Gemeinderat den Autohausbesitzer Allfred Ill ( Michael Mendl) ,- den ehemaligen Verlobten von Claire -, auf diese einzureden. Zunächst windet sich Ill, sagt dann aber schließlich doch zu.
Im Vieraugengespräch mit ihr erfährt der Ex-Verlobte die Konditionen für die finanzielle Zuwendung. Claire lässt ihn nicht im Ungewissen, dass sie der Stadt zwei Milliarden Franken zahlt, wenn er sterben wird. Diese Bedingung wiederholt sie im Stadtrat und erklärt, dass das Geld anteilig pro Kopf an jeden Mitbürger ausgezahlt werden soll. Anfänglich sind die Bürger empört über das unmoralische Angebot. Doch die Gier beginnt schnell zu wachsen. Man plant bereits gedanklich mit dem Geld. Als deutlich wird, dass Ill seine einstige Verlobte 40 Jahre zuvor verraten und im Stich gelassen hat, haben die Bürger einen Exkulpationsgrund für ihre unmoralischen Erwägungen, die in Wahrheit einzig auf Habsucht beruhen.
Ill hatte mit seiner schwangeren Verlobten damals einen Verkehrsunfall, bei dem diese schwer verletzt wurde und als Spätfolge ihr Kind verlor. Als klar wurde, dass Claire ein Invalide bleiben würde, stritt Ill die Vaterschaft ab und sagte gemeinsam mit zwei Freunden aus, dass Claire mit allen drei Männern Sex hatte. Da es zu diesem Zeitpunkt noch keinen Gentest gab, musste Ill für das Kind nicht aufkommen. Claire war nun als Flittchen verschrien und verließ die Kleinstadt, um in den USA ihr Glück zu versuchen. Nach einer Fehlgeburt heiratete sie in den USA einen steinreichen alten Mann, dessen Vermögen sie erbte. Trotz des materiellen Erfolges konnte sie Ill nicht vergeben, zumal sie ahnt, dass er der Verursacher des damaligen Verkehrsunfalls war, für den man sie veranwortlich gemacht hat. Sie will sich an Ill, aber auch an anderen Mitbürgern der Kleinstadt rächen, die ihr damals nicht zur Seite standen.
Ill möchte sie vernichten und die bigotten Kleinstädter in ihrer Monstrosität entlarven...... Dies gelingt ihr bestens.
Kann man ihren Hass und ihren Wunsch nach Vergeltung nachvollziehen? Im gewissen Sinne schon, aber man weiß, dass Hass kein guter Berater ist, denn er lässt den Akteur in der Regel verbittern. Auch Claire kehrt als verbitterte Frau in die USA zurück.

Mir hat die filmische Darstellung von Dürrenmatts Stück gefallen, auch wenn der Drehbuchautor leichte Veränderungen vorgenommen hat.

Hörbiger und Mendl haben überzeugend gespielt.


Empfehlenswert.


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Alice in den Städten - Rüdiger VoglerAlice in den Städten
Rüdiger Vogler, Lisa Kreuzer, Yella Rottländer

DVD, 12. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 5725      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Alice in den Städten -, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.10.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein wunderbarer Film      5 von 5 Punkten
Mich hat die Sensibilität sehr beeindruckt, mit der Regisseur und Hauptpersonen diesen Film geschaffen haben. "Sensibilität" ist hier aber positiv gemeint, im Sinne von "Natürlichkeit". Schön fand ich auch den auf der DVD wählbaren Audiokommentar von Wim Wenders, Rüdiger Vogler und Yella Rottländer. Dadurch wirkt der Film noch innerlich authentischer, da in den Stimmen dieser drei Menschen ehrliche Sympathie füreinander zu hören ist. Was man auch in diesem Audiokommentar erfährt: Etliche Nebenrollen in diesem Film spielten gar keine Schauspieler. Auch das trägt deutlich zur Authentizität dieses Films bei. Man mag sich an der Melancholie mancher Szenen stören, aber das wirkt der Beliebigkeit nur noch entgegen, da dies einen wunderbaren Kontrast zur Freundschaft der beiden Hauptpersonen bildet. Alles in allem ist es ein stimmiges Gesamtbild, welches in diesem Werk geschaffen worden ist.

ruhiger Film      4 von 5 Punkten
Alice in den Städten ist ein sehr ruhiger Film der aber trotzdem die meiste Zeit sehr unterhaltsam ist. Allerdings finde ich ihn zum einen stellenweise dann doch etwas langatmig und Alice selber ist die ersten 25-30 Minuten überhaupt nicht zu sehen obwohl sie die Titeldarstellerin ist. Aber Yella Rottländer und ihr Schauspielpartner spielen dafür sehr gut so dass man ihnen ihre Rolle auch abnimmt.

Schön aber auch lang      3 von 5 Punkten
Neben "Im Laufe der Zeit" ein weiteres Road Movie aus der frühen Wim Wenders Zeit: Ein depressiver, von Schreibstörungen geplagter Journalist kümmert sich auf dem Heimflug von New York nach Amsterdam um Alice, ein etwa zehnjähriges Mädchen. Die Mutter, die keinen Platz mehr bekommen hatte, hält ihr Versprechen nicht, mit dem nächsten Flugzeug hinterher zu reisen. Und so müssen sich Rüdiger Vogler und Alice auf die Suche nach der Stadt machen, in der die Großeltern des Kindes wohnen. Es gibt vieles sehr schön Beobachtetes. So wird sehr subtil erfahrbar, wie sich zwischen Mann und Kind eine Beziehung herstellt. Aber: An diesem Film hat der Zahn der Zeit genagt. Sicher, wer Wim Wenders Filme mag, der mag auch seine langen ruhigen Einstellungen, der läßt sich gerne Zeit beim Betrachten eines Films. Doch hier dehnt sich manches Mal die Zeit doch sehr und nicht immer empfindet der Zuschauer Genuß sondern eher zähe Anstrengung.


Der amerikanische Freund - Bruno GanzDer amerikanische Freund
Bruno Ganz, Dennis Hopper, Lisa Kreuzer

DVD, 8. Februar 2005
     Verkaufsrang: 21326      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Wim Wenders - Der Amerikanische Freund, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 02.02.05

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

ýRegisseure sind die größten Gaunerý      5 von 5 Punkten
- das meint der deutschstämmige Filmemacher Wim Wenders, bekannt für Werke wie „Der Himmel über Berlin", oder „Paris, Texas". In diesem frühen und zu seinen besten Filmen zählenden Werk nahm er sich den 3 Ripley von Patricia Highsmith vor - und verärgerte die gute Dame anfangs sehr.
Jeder anständige Literatur -, oder Filmfreund kennt ihn, den unmoralischen, aber überaus sympathischen Schurken, bereits dargestellt von Leinwandgrößen wie Alain Delon, John Malcovich; oder neulich vom aufstrebenden Matt Damon. Highsmith hat den geliebten Detektiven und Kommissaren nicht nur einen netten Gegenpol vor die Nase gesetzt, sie hat auch alle Gesetze der Kriminalliteratur pulverisiert. Ripley war klar ihre Lieblingsfigur - und da setzt ein junger deutscher Regisseur, den sie aus Mitleid die Rechte an ihrem damals neuestem Ripleyroman überlassen hatte einen (nach den Dreharbeiten zu „Apocalypse Now") vollkommen kaputten Dennis Hopper ein, der konfuse Sätze in ein Diktiergerät spricht und auf einem frisch verpackten Billardtisch desillusioniert die Bälle umherkullern lässt. Doch gerade diese Änderung bringt dem Film seine vollkommene Existenzberechtigung ein, er ist nicht bloß eine seelenlose Nachfilmerei des Romans, sondern ein eigenständiges, intensives Werk geworden, dass Herrn Wenders ein „First Class" - Ticket zu Francis Ford Coppola höchstpersönlich verschaffen sollte.
Weil er sich ihm gegenüber überaus unhöflich benommen hat, verwandelt Tom Ripley den todkranken Jonathan Zimmermann in einen Auftragskiller - denn mit dem hohen Honorar könnte dieser Frau und Kind nach seinem Ableben ein schönes Leben ermöglichen.
Anders als Highsmith, die sich mehr für die Wandlung vom Familienvater zum Mörder interessiert, steht bei Wenders klar die faszinierend ungewöhnliche Männerfreundschaft im Vordergrund - fantastisch illustriert von Dennis Hopper und Bruno Ganz. Die im Film etwas unglaubwürdigere Mutation zum Killer wird durch die reine Spielfreunde der komplett unterschiedlichen Schauspielmeister mühelos hinweggeblasen. Hopper ist zwar ein ganz anderer Ripley als Alain Delon in „Nur die Sonne war Zeuge", doch die Intensität der Darstellung vollbringt das Kunststück aus gegebenen Charakterstücken eine vollkommen neue, nicht minder interessante Figur herauszuschälen. Ganzs Portrait des todkranken Zimmermann bleibt nahe bei der Vorlage, ist aber kaum weniger herausragend.
„Der amerikanische Freund" ist durchweg dreckig und gemessen am Alter sehr schnell geschnitten. Hamburg, New York und Paris verschmelzen bei Wenders zu einer einzigen, riesigen, auswegslosen Stadt, in der die Baussubstanz einander gleicht. Seine ausgefeilte Farbdramaturgie bleibt im deutschen Kino der 70er unerreicht, ebenso die Schilderung des schrittweisen Identitätsverlustes.
Die DVD aus der „Wim Wenders Edition" von Kinowelt ist technisch (anamorphes Bild & 5.1 Ton) einwandfrei und bietet u.a. einen (etwas zähflüssigen) Audiokommentar von Dennis Hopper und Wenders selbst, ein ausführliches Interview (ca.25 min) und zahlreiche geschnittenen Szenen (kommentiert). Vorbildliche DVD!


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Im Lauf der Zeit - Rüdiger VoglerIm Lauf der Zeit
Rüdiger Vogler, Hanns Zischler, Lisa Kreuzer

DVD, 9. August 2005
     Verkaufsrang: 8207      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Im Lauf der Zeit, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 08.08.05

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

ICH ENTBLÖDE MICH GERNE      5 von 5 Punkten
Telefone/hörer in diesem Film, oh ja, MIT Schnüren, wenn man damit keine Selbstgespräche führen möchte:
"Wenn's kä Ferng'spräch is'" - "Is' awer ä Ferng'spräch!", entspinnt sich ein ganz kurzer Dialog zwischen einem der beiden Protagonisten (Robert) und einem Inhaber eines der Provinzkinos im Hessischen - mit dem Ergebnis, dass Robert doch zum Hörer greifen darf, um (s)eine Frau anzurufen. Viel später, diesmal Bruno beseelt vom Wunsch, eine Frau anzurufen, "entblödet sich" einen Uralt-Apparat notdürftig zu flicken, um damit telefonieren zu können - und dringt doch nicht "durch". Es folgt ein längerer Monolog im Beisein von Robert, Schauplatz des ganzen die deutsch-deutsche Grenze, und zwar "hautnah" dran - welch ein Bild!
Ich mag mich täuschen oder dies nun weit herholen, aber mir drängt sich hier eine Szene in Tarkowskis "Stalker" auf: mitten im Niemandsland klingelt unvermittelt ein Telefon, eine ansonsten "überhöhte" Situation erhält plötzlich Züge einer Farce - und wird zu einem Märchen: hinter den sieben Bergen gab es einmal ein Land ..


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Alice in den Städten - Rüdiger VoglerAlice in den Städten
Rüdiger Vogler, Lisa Kreuzer, Yella Rottländer

DVD, 20. Juli 2007
     Verkaufsrang: 11902      Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen.

Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Alice in den Städten DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

melancholische Leichtigkeit      5 von 5 Punkten
Der Schriftsteller Philipp reist durch die USA. In der gesichtslosen Welt der austauschbaren Kleinstädte wird er gewahr, daß er sich selbst abhanden gekommen ist. Vergeblich versucht er der Wirklichkeit durch Fotografien auf die Spur zu kommen. Er fragt sich, wie man leben soll in den unmenschlichen Verhältnissen deren Werbung das Fernsehen selbst ist.
Auf dem New Yorker Flughafen lernt er Alice und ihre Mutter kennen. Sie warten gemeinsam auf einen Rückflug nach Europa als die Mutter verschwindet und Philipp schriftlich mit Alice betraut. Die beiden fliegen nach Amsterdam, reisen weiter nach Wuppertal und schließlich ins Ruhrgebiet. In der Bewegung entsteht eine melancholische Leichtigkeit die sowohl den mitgeführten als auch den aufkommenden Schwierigkeiten die Schärfe nimmt. Alice und Philipp werden Komplizen der Geborgenheit. Das Mädchen fotografiert Philipp 'Damit Du wenigstens weißt, wie Du aussiehst' und als Philipp das Bild betrachtet spiegelt sich Alices Gesicht darin. Im Anerkennen des Anderen erkennt er sich selbst.


Im Lauf der Zeit - Rüdiger VoglerIm Lauf der Zeit
Rüdiger Vogler, Hanns Zischler, Lisa Kreuzer

Videokassette
     Verkaufsrang: 20518     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Fotografisches Portrait der Zonenrandgebiete um 1974      3 von 5 Punkten
Ein schöner "Roadmovie". Bruno (Rüdiger Vogler) repariert von Kleinstadt zu Kleinstadt alte Filmprojektoren der Kinos, lebt in seinem Lastwagen.
Eines Morgens sieht er, wie ein VW in den Fluß rast, heraus kommt Robert (Hans Zischler) ohne VW, der Bruno auf seinen Fahrten begleitet. Robert hat gerade seine Frau verlassen und hat noch keinen Plan.
Sie treffen auf seltsame Gestalten, etwa einen Mann, der gerade seine Frau beim Autounfall verlor. Wim Winders schrieb kein Drehbuch, die Ereignisse gehen langsam 3 Stunden vorbei, es ist schwer ein roter Faden zu sehen. Die Einstellungen sind sehr lang und meditativ. Die Musik ist passend zu "on the Road" Beispiele:
- Bruno trifft bei der Reparatur eines Projektors eine Kassiererin (Lisa Kreutzer, sie spielte die Mutter von "Alice in den Städten", mit der er eine Nacht verbringt. Das kleine Theater zeigt 1974 gerade einen Sex-Film à la Schulmädchen-Report.
- Robert kann sich endlich aufraffen, seinen Vater auf dem Lande zu besuchen, der eine Druckerei hat.
- Bruno besucht das Haus seiner Kindheit auf einer Insel des Rhein.
- Sie unternehmen eine Motorradfahrt mit einer alten BMW.
- Es gibt einige humoristische Szenen, z.B. das unfreiwillige Pantominespiel in einem Schulkino, als sie nicht in der Lage sind, den Projektor und Ton zu reparieren und stattdessen selbst etwas als Pantomine spielen müssen.
Der Film ist der dritte aus der frühen Reisetriologie Wim Wenders von 1973-75. Mir gefiel am besten "Alice in den Städten", weil neben dem permanenten Reisen auch eine spannende Geschichte (ein Mädchen sucht seine verlorenen Eltern) dabei ist. Eine solche Geschichte hatte "Falsche Bewegung" nicht gehabt, es gab aber mehr interessante (weibliche) Charaktere, so wie Hanna Schygulla und die 15-jährige Nastassja Kinski.
Dies geht "Im Lauf der Zeit" leider ab, der Film geht im Zeitlupentempo vorbei und konzentriert sich auf Bruno und Robert. Auch die einzige Frau (Lisa Kreutzer) verhilft der Handlung zu keiner festen Kontur.Wenders hatte keine Lust gehabt ein Drehbuch zu schreiben, hätte er nicht eine kriminalistische Verfolgungsgeschichte durch diese Gebiete und Personen oder ähnliches inszenieren können? Eigentlich nur etwas für Spezialisten, Poeten und Cineasten?
Nein, der Film ist ein fotografisches Dokument der Bundesrepublik um 1974. Wohl kaum ein anderer hat mit so viel Konzentration die ländlichen Zonenrandgebiete portraitiert: Landstraßen, Telefonzellen, Telefone, die alten Kinos, Verkehrsschilder, VW-Käfer, Opel-Kadetts, versteckt die innerdeutschen Identitätsprobleme anhand der beiden Charaktere. Das Kinosterben ist ja heute wieder ein Thema mit den Cinopolis-Palästen. Hier erzählten ganz alte Kinovorführer noch Geschichten aus ihrer Jugend, als sie Klavier spielten zu Stummfilmen wie Fritz Langs "die Nibelungen". Das der Film wieder in Schwarz / Weiß gedreht wurde, kommt gut, heute scheint das ja mit 28 Jahren zurück schon so etwas wie eine andere Dekade zu sein (das gleiche zeitliche Erlebnis, wie wenn man 1974 einen Handlung von 1946 sah). Wie schnell die Zeit vergeht. Deutschland wird wie ein Tramperland à la Amerika portraitiert, ob das für die Jugend 1974 typisch war, sei mal dahingestellt. Mir gefiel auch, daß im Gegensatz zu Kerouacs "On the Road again" die Hauptakteure nicht besoffen oder bekifft rumreisen, sondern stets einen kleines neues Ziel für den nächsten Tag haben, was dem Film trotz seiner Problematik etwas Optimismus verleiht. Der Streifen endet offen ...


Alice in den Städten - Rüdiger VoglerAlice in den Städten
Rüdiger Vogler, Yella Rottländer, Lisa Kreuzer, Edda Köchl, Ernest Boehm

Videokassette
     Verkaufsrang: 17446     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Mädchen sucht ihre Familie      5 von 5 Punkten
Mein Lieblingsfilm von Wim Wenders. Mancher Roadmovie von ihm war etwas langweilig oder zu intellektuell, dieser hier nicht.
Alice (10) wird von ihrer Mutter (Lisa Kreutzer) alleine in New York gelassen, Rüdiger Vogler ist zufällig in dem Hotel und ist gezwungen, sich um sie zu kümmern. Die Kleine kann sich nicht an die Namen ihrer Familie (Großeltern, Onkel) erinnern. Die Odyssee führt von New York nach Amsterdam, Wuppertal, Ruhrpott (Oberhausen) und schließlich nach München.
Durch das Mädchen muß sich Rüdiger Vogler endlich auf etwas verbindlich konzentrieren, Aufmerksamkeit schenken und aktiv sein. Vorher hatte er eine ziemlich unmotivierte Reise als Fotograf in den USA gemacht, seiner Pflicht Reiseberichte für ein Magazin zu schreiben kam er nicht nach.
Wenn die eigenen Siebziger Jahre so fern nicht empfunden werden: es sind 30 Jahre!, was durch Schwarz/Weiß bewußter wird. Der Film ist einer der schönsten der Nachkriegs Bundesrepublik die ich kenne, deshalb sollte Amazon ihn stets auf Lager haben. Er ist streckenweise etwas langatmig - zugegeben -, hat aber einiges an Humor (das "Ausblasen" der Lichter des Empire State z.B. oder die Konflikte um die Mahlzeiten des Kindes (ihr Argument "Du bist saudoof") und ist durch die Suche durchaus spannend. Trotz dem ständigen Reisen im Auto hat der Streifen durch die typisch langen Einstellungen etwas beruhigendes. Wim Wenders hatte längere Zeit in der Pariser Cinemathek die Ästhetik der alten Stummfilme studiert, streckenweise wird hier kaum geredet, man hört nur entfernt die Geräusche der Städte.

Wieder zu Hause      5 von 5 Punkten
Meine meinung nach, der Regie manchmal hat sich wie Alice (die Kleine) sich vorgestellt und gefuehl. Selbestverstandlich, diese "Reise" durch das Ruhrgebiet nachdem ein zurückflug aus den Vereinigten Staaten, könnte ein Anflug sein, weil er in Düsseldorf geboren worden ist und seine Jungelichkeit in Oberhausen verbraucht hat. Außendem, das mädchen das Alice interpretiert hat, war einfach perfekt. Der man der sie während die Reise begleitet hat, war (es tut mir leid aber das ist war) ohnehim einer Begleiter.


Der amerikanische Freund - Bruno GanzDer amerikanische Freund
Bruno Ganz, Dennis Hopper, Lisa Kreuzer

Videokassette, 1. Januar 1995

Verkaufsrang: 2088

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The American Friend [UK IMPORT] - Dennis HopperThe American Friend [UK IMPORT]
Dennis Hopper, Bruno Ganz, Nicholas Ray, Samuel Fuller, Lisa Kreuzer

DVD, 14. Juli 2008

Verkaufsrang: 67479
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Preis: € 24,99
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Radio On - David BeamesRadio On
David Beames, Lisa Kreuzer, Sandy Ratcliff, Andrew Byatt

DVD, 26. Mai 2008

Verkaufsrang: 71878
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Aus der Familie der Panzerechsen - Die Insel - Lisa KreuzerAus der Familie der Panzerechsen - Die Insel
Lisa Kreuzer, Katja Wulf, Thomas Brandt, Nicolas Brieger, Marquard Bohm

Videokassette

Verkaufsrang: 38030

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The American Friend [UK IMPORT] - Dennis HopperThe American Friend [UK IMPORT]
Dennis Hopper, Bruno Ganz, Nicholas Ray, Samuel Fuller, Gerard Blain

Videokassette, 28. März 1994

Verkaufsrang: 22768

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Hallo Onkel Doc! - Jonas - Ulrich ReinthallerHallo Onkel Doc! - Jonas
Ulrich Reinthaller, Eric Benz, Ralf Lindemann, Thomas Naumann, Lisa Kreuzer

Videokassette

Verkaufsrang: 24351

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The American Friend [UK IMPORT] - Dennis HopperThe American Friend [UK IMPORT]
Dennis Hopper, Bruno Ganz, Nicholas Ray, Samuel Fuller, Lisa Kreuzer

Videokassette, 23. Juni 2003


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Unter Wölfen - Claude BrasseurUnter Wölfen
Claude Brasseur, Jean-Hugues Anglade, Bernard-Pierre Donnadieu, Gerard Darmon, Niels Arestrup

Videokassette

Verkaufsrang: 16145

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Aus der Familie der Panzerechsen/Die Insel/Arisha, der Bär und der steinerne Ring - Lisa KreuzerAus der Familie der Panzerechsen/Die Insel/Arisha, der Bär und der steinerne Ring
Lisa Kreuzer, Katja Wulf, Thomas Brandt

Videokassette, 28. Mai 2001

Verkaufsrang: 31565

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Kaltes Fieber - Klaus RohrmoserKaltes Fieber
Klaus Rohrmoser, Michael Rehberg, Lisa Kreuzer, Joachim Krol, Katharina Böhm

Videokassette

Verkaufsrang: 19873

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The American Friend [UK IMPORT] - Bruno GanzThe American Friend [UK IMPORT]
Bruno Ganz, Dennis Hopper, Lisa Kreuzer, Nicholas Ray, Gerard Blain

DVD, 23. Juni 2003

Verkaufsrang: 62565
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