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| DVDs: Mathieu Kassovitz | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Die fabelhafte Welt der Amélie Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus DVD, 1. Juli 2004 Verkaufsrang: 122 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen - aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil - der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben - eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. -Nikki Disney
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 225 Bewertungen)
Wunderschön! 5 von 5 Punkten Ja, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film!
Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend.
Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf.
Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert.
Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl!
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Die fabelhafte Welt der Amélie (2 DVDs) Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus DVD, 25. April 2002 Verkaufsrang: 6146 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen - aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil - der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben - eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. -Nikki Disney
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 225 Bewertungen)
Wunderschön! 5 von 5 Punkten Ja, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film!
Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend.
Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf.
Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert.
Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl!
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Der Stellvertreter Ulrich Tukur, Mathieu Kassovitz, Ulrich Mühe DVD, 2. April 2003 Verkaufsrang: 2882 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Concorde Der Stellvertreter, USK/FSK: 12+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Die Industrialisierung des Bösen. 5 von 5 Punkten Der deutsche Chemiker Kurt Gerstein war im Zweiten Weltkrieg als Offizier der Waffen-SS mit der Qualitätskontrolle des Giftes Zyklon B betraut. Vor Ort erlebt er die grausamen Auswirkungen dieses Giftes. In seiner eigenen Familie unverstanden, sucht er den Kontakt zur Diplomatie und zur Kirche, um auf die Geschehnisse im Osten aufmerksam zu machen. In dem italienischen Jesuitenpater Riccardo Fontana findet er einen Mitstreiter mit guten Kontakten zum Vatikan. Fontana reist nach Rom und stößt in seiner Familie auf die gleichen Vorbehalte wie Gerstein. Gegen alle Interventionen konfrontiert Fontana den Papst in einer Privataudienz und fordert eine Stellungnahme. Damit verstößt er nicht nur gegen das Protokoll. Die von ihm genannten Zahlen liegen so unvorstellbar hoch, das man seine Glaubwürdigkeit anzweifelt. Die diplomatischen Berater des Papstes sind angesichts dieser Fakten überfordert. Die Züge rollen weiter.
Der Film setzt Rolf Hochhuths christliches Trauerspiel anspruchsvoll in Szene. Es ist dennoch kein Film der Handlungen, sondern einer der Dialoge.
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Die fabelhafte Welt der Amélie (Book Edition, 2 DVDs) Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus DVD, 28. August 2008 Verkaufsrang: 10654 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen - aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil - der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben - eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. -Nikki Disney
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
...eine fabelhafte Welt in einem fabelhaften Film 5 von 5 Punkten ...ein gigantischer Film mit einer überragenden Audrey Tautou als Amélie in einem Märchen in Paris, mit allem Charme einer poetischen Verzauberung.
Ausgearbeitet bis ins kleinste Detail erzeugen diese wunderschönen Bilder ein "Festival der Sinne".
Amélie, eine gute Fee inmitten von skurrilen Charakteren.
...eine phantastische Geschichte in den Schluchten der Großstadt ...die Akteure in grellen Farben gemalt auf zartem Hintergrund ...mit sehnsüchtiger Musik begleitet.
...ein genialer Film, so leicht und trotzdem so tiefgründig
Darsteller:
* Audrey Tautou: Amélie Poulain
* Mathieu Kassovitz: Nino Quincampoix
* Rufus: Raphaël Poulain
* Lorella Cravotta: Amandine Poulain
* Serge Merlin: Raymond Dufayel
* Clotilde Mollet: Gina
* Jamel Debbouze: Lucien
* Claire Maurier: Suzanne
* Dominique Pinon: Joseph
* Isabelle Nanty: Georgette
* Urbain Cancelier: Mr. Collignon
* Yolande Moreau: Madame Wallace
* Maurice Bénichou: Dominique Bredoteau
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Birthday Girl - Braut auf Bestellung Nicole Kidman, Ben Chaplin, Mathieu Kassovitz DVD, 4. Juni 2003 Verkaufsrang: 31233 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Birthday Girl ist zwar ein recht weit hergeholter Thriller, aber auch ein ziemlich absurder Spaß mit einigen sehr interessanten Schauspielern. Nicole Kidman spielt Sophia, eine kettenrauchende, wilde Katalogbraut aus Russland mit verschmierter Mascara, die auf die Internet-Partnerschaftsanzeige des einsamen britischen Bankangestellten John (Ben Chaplin) antwortet. Eine Zeit lang geben die beiden ein interessantes und faszinierendes Paar ab: Sie spricht scheinbar kein Englisch und er ergeht sich naiv über die Aufrichtigkeit des Web-Geschäftes, das sie beide zusammengebracht hat. Die umwerfende Kidman und Chaplin mit dem traurigen Blick scheinen zunächst ihre ganz eigene Geschichte zu schreiben, aber dann passiert etwas. Sophia hat augenscheinlich irgendetwas Geheimnisvolles vor. An ihrem Geburtstag bekommt sie Besuch von zwei russischen "Cousins" (der französische Filmemacher Mathieu Kassovitz und einer seiner bevorzugten eigenen Stars, Vincent Cassel). Plötzlich spinnt sich aus Johns Suche nach einer Partnerin ein Netz aus Täuschung und Korruption. Regie führte Jez Butterworth, aus dessen Feder zusammen mit seinem Bruder Tom auch das Drehbuch stammt. Birthday Girl ist ein bisschen gezeichnet von Schwerfälligkeit und unzureichender Charakterentwicklung. Trotz allem: sehr originell und außerordentlich unterhaltsam. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Burtzdag... 4 von 5 Punkten Dieser Film ist auf eine sehr subtile Art romantisch.
Am Anfang besticht er durch guten englischen trockenen Humor, bis er sich in eine Art Thriller verwandelt und zum Schluss hochromantisch wird. Nicole Kidman überzeugt mit ihren teils gewohnten kindlich unschuldigen Gesichtsausdruck und dann mit einer neu hinzugewonnenen (sollte wohl typisch russisch wirken) abgebrühter Mimik...
Ben Chaplin dagegen könnte in diesem Film nicht britischer sein! ;-))) Ein symbolträchtiger, spannender Film bis zu Schluss und nun:
I teper podnimite bokaly. Na sdorowje!
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Die fabelhafte Welt der Amélie Audrey Tautou|Mathieu Kassovitz Videokassette, 25. April 2002 Verkaufsrang: 1100 Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen - aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil - der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist von märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese feenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zur Zeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wiederzugeben - eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen Freude zu bereiten. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein heraus, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. -Nikki Disney
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 225 Bewertungen)
Wunderschön! 5 von 5 Punkten Ja, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film!
Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend.
Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf.
Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert.
Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl!
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Amélie - Collector´s Edition Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus DVD, 7. April 2005 Verkaufsrang: 33606 Universal Amèlie Collectors Edition (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.04.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
"Le fabuleux Destin d'Amélie Poulain" 4 von 5 Punkten Bisher stand ich dem französischen Kino recht skeptisch gegenüber. Was ich bisher gesehen habe, hat mich kaum zu überzeugen vermocht, deswegen war es eher Zufall, dass ich "Amélie" im Fernsehen sah. Doch zu meiner eigenen Überraschung vermochte es der Film, mich in den ersten Minuten gleich zu faszinieren.
Die Erzählweise war so außergewöhnlich und die Story schon am Anfang mit soviel Charme und Witz erzählt, dass ich unmöglich abschalten konnte. Der größtte Pluspunkt an Jean-Pierre Jeunet's mit Preisen überhäuften Werk ist allerdings Audrey Tautou, die mit solcher Leichtigkeit und so viel Charme agiert, dass man ihr "unverbrauchtes" Gesicht sofort als "Amélie Poulain" verinnerlicht.
Ab und an kam es dann aber doch, dass ich das Gefühl hatte, durch die Optik und die Erzählweise von der eigentlichen Story abgelenkt zu werden, irgendwann hatte ich auch langsam genug von all den kleinen Gags und Späßen, und das Ende war meiner Meinung nach ein wenig vorhersehbar. Vielleicht ist das der Grund, warum der Film trotz fünf Oscar-Nominierungen nicht bester fremdsprachiger Film geworden ist?!
Naja, von mir gibt's trotzdem gute vier Sterne.
Französisches Märchen mit Charme... 3 von 5 Punkten Gibt es in der technisierten Welt des einundzwanzigsten Jahrhunderts noch Märchen? Doch, es gibt sie. Mit "Die fabelhafte Welt der Amélie" wurde ein ganz besonders gelungenes Beispiel geschaffen: Regisseur Jean-Pierre Jeunet - er experimentierte bislang genre- und konzeptmäßig total gegensätzliche Filme wie "Delicatessen" oder "Alien Resurrection" begab sich auch mit Amélie auf neues Terrain und dabei gelang ihm mit einer geradezu schelmischen Lässigkeit und einer gehörigen Portion französischem Charme einer der vielleicht bezauberndsten und liebenswertesten Filme der vergangenen Jahre - wenn nicht Jahrzehnte. Man fühlt sich sofort wohl und geborgen in der Geschichte, die mit viel Witz und Augenzwinkern erzählt wird, die es schafft Gefühl, Spannung, (mitunter skurrilen) Humor und Hoffnung zu einem cineastischen drei-Hauben-Menü zu verquicken; darüberhinaus ist Audrey Tautou eine der süßesten Versuchungen, nicht erst seit es Schokolade gibt. Auch die anderen Charaktere sind gut und glaubwürdig gespielt, man muß sie einfach gern haben. Paris, die Stadt der Liebe, ist mittels raffinierter Kamera- und Computertechnik in ein wunderbar weiches Licht getaucht, begleitet von einem hübsch gespielten Soundtrack von Yann Tiersen. Sammler-Editionen sind als im Vergleich zur film-only Fassung aufgewertete (limitierte) Auflegen grundsätzlich eine feine Sache. Auch die von Universal sicher gutgemeinte "Collector's Edition" mag zwar auf den ersten Blick recht interessant sein, entspricht aber leider einer sehr stark abgespeckten Version der französiscehn und japanischen Sammler-Ausgabe von Amelie, die bereits vor über zwei Jahren erschien: In diesen Ländern wurde Amelie in einer hübschen Blechdose veröffentlicht, die neben dem Film originellerweise Gartenzwerg-Polaroids, ein Teelicht in Herzform, einen Teelöffel (creme brulee!) sowie die Soundtrack-CD enthielt. Die nun veröffentlichte deutesche Fassung muß sich hingegen mit einem Sack Glasmurmeln, Postkarten und dem Audrey Tautou-Film "Wahnsinnig verliebt" begnügen. Eine netter Versuch, aber eben leider nicht das volle Programm. |
Munich [UK IMPORT] Eric Bana, Hiam Abbass, Ziad Adwan, Sharon Alexander, Mosko Alkalai DVD, 12. Juni 2006 Verkaufsrang: 49122 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Absolut sehenswert! 5 von 5 Punkten Ich schließe mich in allen Punkten der vorhergehenden ausführlichen Rezension an. Kein Film für schwache Nerven aber sehr empfehlenswert. Berührt einen auf allen Ebenen und wirkt noch lange nach.
Deutsches Trauma vs. Agenten-Actionthriller 5 von 5 Punkten Steven Spielberg beweist sich mit seinem neuen Werk einmal mehr als meisterhafter Erzähler. Selbst wenn man den realen Hintergrund ausblendet oder die Story vom Agentenquartett, das die Drahtzieher der Terroranschläge auf die Olympiade in München 1972 liquidiert, als Fiktion bezeichnet, bleibt unterm Strich ein schnörkelloser Agententhriller in der Tradition und Machart ähnlicher Verschwörungskrimis der 70er/Anfang 80er Jahre. Die über 160 Minuten vergehen wie im Flug und bieten eine Menge spektakulärer und hochspannender Szenen, teils mit von Spielberg ungekannter, kompromissloser Brutalität (abgesehen von DER SOLDAT JAMES RYAN) bebildert. Die grausamste und - zumindest bei mir - am nachhaltigsten wirkende Szene ist die Exekution der Killerin in Amsterdam, die sehr qualvoll anzuschauen ist. Eventuell etwas weit hergeholt könnte man vermuten, dass Spielberg mit dieser Szene Hitchcock zitieren oder imitieren wollte, der bekanntlich in seinem (ebenfalls Agenten-)Film DER ZERRISSENE VORHANG seinerzeit demonstrieren wollte, wie schwer es ist, einen Menschen umzubringen. Wer sich nicht mehr erinnert: Wolfgang Kieling wird in einer minutenlangen, dialoglosen Sequenz von Liv Ullman und Paul Newman gewürgt, geschlagen und gestochen, bis er letztendlich mit dem Kopf im Backofen vergast wird.
Ansonsten liefert das komplette Darsteller-Ensemble Höchstleistungen ab, allen voran natürlich der fast in jeder Szene präsente Eric Bana, der zum wiederholten Male beweisen kann, dass er mühelos in der Lage ist, einen Film zu tragen. Gefolgt vom nächsten Bond-Darsteller Daniel Craig, den ich mir zwar nach wie vor nicht recht als smarten Agenten ihrer Majestät vorstellen kann, sondern eher als den Mann fürs Grobe, den er in "München" mit eindrucksvoller Präsenz und ständig unterdrückte Aggression ausstrahlend gibt. Ciaran Hinds und Hanns Zischler gehen neben den beiden zwar etwas unter, haben aber trotzdem ihre kleinen, Glanzlichter setzenden Auftritte. Nicht zu vergessen der einmalige Geoffrey Rush als oberster Befehlshaber der Operation.
Grandios und wirklich oscarreif ist das Setdesign, das den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde in einem Kraftakt der Ausstatter, die eine Vielzahl europäischer Hauptstädte von London, Paris, Rom bis Athen und nicht zu vergessen München mit zeitgenössischen Automobilen, Klamotten, Plakatierungen etc. auszustatten hatten, in die 70er Jahre zurückversetzt.
Über die politischen Bezüge, auch zum aktuellen Zeitgeschehen, kann man bestimmt lange diskutieren. Die Vorwürfe diverser Kritiker bzw. auch betroffener Israelis und Palästinenser, der Regisseur habe keine eindeutige Position bezogen, kann ich nicht nachvollziehen. Die Gesamtaussage des Films richtet sich meiner Ansicht nach allgemeingültig an alle Nationalitäten, Regierungen oder Gruppierungen und ist im Grunde genommen für vernunftbegabte und einigermaßen intelligente Wesen recht einfach und logisch: Gewalt mit Gegengewalt zu begegnen führt nur zur Ingangsetzung einer schwer zu stoppenden Gewaltspirale, die keinem anderen Zweck dient, als Täter, Opfer, Unschuldige physisch und psychisch zu zerstören.
Fazit: mit diesem Film hat Spielberg erneut bewiesen, dass er in so gut wie jedem Genre stilprägend und auf hohem Niveau seinen Beitrag leisten und selbst mit schwierigen Themen perfekte Unterhaltung bieten kann - auch wenn man nach dem DVD-Konsum zwiespältig feststellen muss, dass man im Grunde genommen zwei Stunden damit zugebracht hat, (mehr oder weniger) eiskalten Killern bei ihrem mörderischen Treiben zuzusehen und mitzufiebern, die sich im Auftrag einer angeblich gerechten Sache auf brutale, Collateralschäden achselzuckend in Kauf nehmende Weise quer durch Europa bomben und schießen. Abschließend ist außerdem sicherer denn je, dass Spielberg keine schlechten Filme machen kann, allenfalls schwächere, innerhalb seines Oeuvres, aber dann immer noch über dem Hollywood-Durchschnitt. |
Amelie [UK IMPORT] Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus, Yolande Moreau DVD, 15. April 2002 Verkaufsrang: 17443 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen - aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil - der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben - eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. -Nikki Disney
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 225 Bewertungen)
Wunderschön! 5 von 5 Punkten Ja, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film!
Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend.
Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf.
Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert.
Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl!
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Birthday Girl - Braut auf Bestellung Nicole Kidman, Ben Chaplin, Mathieu Kassovitz Videokassette, 4. Juni 2003 Verkaufsrang: 13544 Birthday Girl ist zwar ein recht weit hergeholter Thriller, aber auch ein ziemlich absurder Spaß mit einigen sehr interessanten Schauspielern. Nicole Kidman spielt Sophia, eine kettenrauchende, wilde Katalogbraut aus Russland mit verschmierter Mascara, die auf die Internet-Partnerschaftsanzeige des einsamen britischen Bankangestellten John (Ben Chaplin) antwortet. Eine Zeit lang geben die beiden ein interessantes und faszinierendes Paar ab: Sie spricht scheinbar kein Englisch und er ergeht sich naiv über die Aufrichtigkeit des Web-Geschäftes, das sie beide zusammengebracht hat. Die umwerfende Kidman und Chaplin mit dem traurigen Blick scheinen zunächst ihre ganz eigene Geschichte zu schreiben, aber dann passiert etwas. Sophia hat augenscheinlich irgendetwas Geheimnisvolles vor. An ihrem Geburtstag bekommt sie Besuch von zwei russischen "Cousins" (der französische Filmemacher Mathieu Kassovitz und einer seiner bevorzugten eigenen Stars, Vincent Cassel). Plötzlich spinnt sich aus Johns Suche nach einer Partnerin ein Netz aus Täuschung und Korruption. Regie führte Jez Butterworth, aus dessen Feder zusammen mit seinem Bruder Tom auch das Drehbuch stammt. Birthday Girl ist ein bisschen gezeichnet von Schwerfälligkeit und unzureichender Charakterentwicklung. Trotz allem: sehr originell und außerordentlich unterhaltsam. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Burtzdag... 4 von 5 Punkten Dieser Film ist auf eine sehr subtile Art romantisch.
Am Anfang besticht er durch guten englischen trockenen Humor, bis er sich in eine Art Thriller verwandelt und zum Schluss hochromantisch wird. Nicole Kidman überzeugt mit ihren teils gewohnten kindlich unschuldigen Gesichtsausdruck und dann mit einer neu hinzugewonnenen (sollte wohl typisch russisch wirken) abgebrühter Mimik...
Ben Chaplin dagegen könnte in diesem Film nicht britischer sein! ;-))) Ein symbolträchtiger, spannender Film bis zu Schluss und nun:
I teper podnimite bokaly. Na sdorowje!
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Amelie [UK IMPORT] Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus, Yolande Moreau Videokassette, 15. April 2002 Verkaufsrang: 13737 Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen - aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil - der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben - eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. -Nikki Disney
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 225 Bewertungen)
Wunderschön! 5 von 5 Punkten Ja, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film!
Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend.
Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf.
Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert.
Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl!
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Jakob The Liar [UK IMPORT] Robin Williams, Alan Arkin, Bob Balaban, Hannah Taylor-Gordon, Nina Siemaszko Videokassette, 17. Januar 2001 Verkaufsrang: 41435 Roberto Begninis Das Leben ist schön bei Seite gelassen, ist es jedes Mal ein gefährliches Spiel, den Holocaust für ein paar Lacher heranziehen zu wollen. Im Schatten eines derart monströsen Verbrechens bekommt selbst der schwärzeste Humor einen üblen Beigeschmack, sei er noch so therapeutisch angelegt. Es wirkt ein bisschen wie ein Tanz auf einem Massengrab. Genau mit diesem Problem hat auch Jakob der Lügner zu kämpfen. Die Abenteuer des Protagonisten werden in einer Art Semi-Farce dargeboten und ereignen sich zirka 1944 in den Straßen des Warschauer Ghettos. Über Jakobs Heimatstadt hängt immer ein bleierner Himmel, was das komische Klima reflektiert, mit dem diese unglückliche Adaption von Jurek Beckers autobiografischem Roman (erstmals 1975 von Frank Beyer verfilmt) durchzogen ist. Jakob Heym (Robin Williams, Der Club der toten Dichter) verstrickt sich in Selbsterhaltungs-Lügengeschichten über ein angeblich verstecktes Radio, in dem fortwährend die nahende Rettung durch die siegreiche Rote Armee angekündigt wird. Seine verzweifelten Versuche, einige Freunde und die obligatorischen Nazischergen zu überzeugen, dass das Radio nicht existiert, werden zusätzlich durch die Tatsache kompliziert, dass er ein Flüchtlingskind auf seinem Dachboden versteckt hält. Reichlich unkomische Missverständnisse und Tölpeleien überwiegen in dieser Hollywood-Variante von Anatevka (man erwartete geradezu, dass Robin Williams jeden Moment "If I were a funny man..." zu singen beginnt). Letztlich fällt Jakob der Lügner durch hässliche Gewaltszenen und eine scheußliche Wendung am Schluss endgültig aus dem Rahmen. -Kathleen Murphy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Ein besonderer Film 5 von 5 Punkten Jakob der Lügner ist eine Geschichte, die im von Deutschen besetzten Polen im jüdischen Ghetto spielt. Jakob, ein älterer Mann, der sich auch um ein kleines Mädchen kümmert, hört durch Zufall eine Radiomeldung, nach der die Russen sich auf dem Vormarsch befinden. Die Story verbreitet sich wie ein Lauffeuer, plötzlich meint jeder, Jakob wäre im Besitz eines Radios und will Neuigkeiten erfahren. Radiohören ist allerdings streng verboten und die ganze Zwangsgemeinschaft gerät in noch größere Gefahr..
Der Film hat mich besonders beeindruckt, da man hier weitgehend ohne plakativ gezeigte Grausamkeiten auskommt, die sonst (natürlich ist es realistisch) bei solchen Filmen vorkommen müssen. Der Film arbeitet mit einfachen Mitteln, mit Psychologie und gekonnter Darstellung der Persönlichkeiten (besonders hat mir hier die Figur des Kowalski gefallen), mit einer guten Geschichte - hier werden keine Effekte oder drastischen Darstellungen herbemüht - es ist fast ein lustiger Film, wobei einem natürlich das Lachen im Halse steckenbleibt.
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Der Stellvertreter Ulrich Tukur, Mathieu Kassovitz, Ulrich Mühe Videokassette, 2. April 2003 Verkaufsrang: 8061 Die Zeiten, in denen Rolf Hochhuths "christliches Trauerspiel" Der Stellvertreter noch - wie damals, 1962, bei seiner Uraufführung - einen Skandal und große Diskussionen ausgelöst hat, sind lange vorbei. Wir wissen vom Schweigen des Papstes und der hohen Kurie angesichts des Holocausts. Die Wut und die Entrüstung, die vor 40 Jahren Christen auf der ganzen Welt empfunden haben, sind anderen, gedämpfteren Gefühlen gewichen, vielleicht sogar einer gewissen resignativen Gleichgültigkeit. Gerade deshalb kommt Costa-Gavras' Filmadaption des Stückes nun genau zur rechten Zeit. Sie wirkt dem Vergessen und der Verdrängung entgegen und profitiert zugleich von der nicht mehr ganz so erhitzten Sicht auf die von Hochhuth akribisch genau dargestellten Ereignisse. Rolf Hochhuth war in der Wahl seiner Mittel nicht gerade sehr subtil, nichts sollte die Botschaft seines Trauerspiels verdecken. Und so setzt auch Costa-Gavras auf deutliche Zeichen. Immer wieder zeigt er die Züge, die Hunderte von Menschen in die Todesfabriken von Auschwitz bringen und dann wieder leer zurückfahren, um die nächsten zu holen. Vor dem Hintergrund dieser nicht abreißenden Transporte bekommen die Bemühungen des deutschen Chemikers und Offiziers der Waffen-SS Kurt Gerstein (Ulrich Tukur) und des italienischen Jesuitenpaters Riccardo Fontana (Mathieu Kassovitz) um eine Intervention des Vatikans, nicht nur eine ungeheuere Dringlichkeit. Sie sind einfach selbstverständlich, und man kann kaum begreifen, wie Papst Pius XII. (Marcel Iures) und seine Berater aus diplomatischen Erwägungen heraus die Augen verschließen konnten. Aber bei aller politischen und historischen Eindringlichkeit ist Der Stellvertreter doch viel mehr als nur eine filmische Geschichtslektion. Die konkreten Ereignisse sind der Hintergrund, vor dem Costa-Gavras die zu jeder Zeit gültigen Dramen und Tragödien von Kurt Gerstein, Riccardo Fontana und dem namenlos bleibenden Doktor (Ulrich Mühe), der die Todesmaschinerie im Osten überwacht, ausbreitet. Der Christ Gerstein, der die Qualität des Zyklon B kontrolliert, kämpft gleich auf mehreren Ebenen gegen die Vernichtung der Juden an. Dafür bleibt ihm nur ein Weg: Er muss in seiner Position bei der Waffen-SS verharren und so selbst Tag für Tag schuldig werden. Die Schuld, die er auf sich lädt, zerreißt Gerstein innerlich fast, und man spürt, die auf ihm liegende Last in jedem Blick, in jeder Geste Ulrich Tukurs. Sein Porträt des Widerständlers, der doch Teil des Systems ist, wird man so schnell nicht wieder vergessen. Und auch Mathieu Kassovitz und Ulrich Mühe überzeugen durch ihre eindringliche Darstellung des idealistischen Geistlichen und des zynischen Opportunisten. In Hochhuths Tragödie ist der "Doktor" eine Figur, die man verabscheut. Ulrich Mühe verwandelt ihn in einen vielschichtigen Charakter, den man letztlich nicht einmal hassen kann. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Die Industrialisierung des Bösen. 5 von 5 Punkten Der deutsche Chemiker Kurt Gerstein war im Zweiten Weltkrieg als Offizier der Waffen-SS mit der Qualitätskontrolle des Giftes Zyklon B betraut. Vor Ort erlebt er die grausamen Auswirkungen dieses Giftes. In seiner eigenen Familie unverstanden, sucht er den Kontakt zur Diplomatie und zur Kirche, um auf die Geschehnisse im Osten aufmerksam zu machen. In dem italienischen Jesuitenpater Riccardo Fontana findet er einen Mitstreiter mit guten Kontakten zum Vatikan. Fontana reist nach Rom und stößt in seiner Familie auf die gleichen Vorbehalte wie Gerstein. Gegen alle Interventionen konfrontiert Fontana den Papst in einer Privataudienz und fordert eine Stellungnahme. Damit verstößt er nicht nur gegen das Protokoll. Die von ihm genannten Zahlen liegen so unvorstellbar hoch, das man seine Glaubwürdigkeit anzweifelt. Die diplomatischen Berater des Papstes sind angesichts dieser Fakten überfordert. Die Züge rollen weiter.
Der Film setzt Rolf Hochhuths christliches Trauerspiel anspruchsvoll in Szene. Es ist dennoch kein Film der Handlungen, sondern einer der Dialoge.
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