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The Stanley Kubrick Collection (HD DVD) (5 Discs - exklusiv bei Amazon.de) [HD DVD] Richter Daniel, Lockwood Gary, Jack Nicholson, Rain Douglas "Voice Of Hal", Tom Cruise HD DVD, 17. Dezember 2007 Verkaufsrang: 30229 2001 - Odyssee im Weltraum Als Stanley Kubrick den Autor Arthur C. Clarke einlud, mit ihm zusammen an diesem Science-Fiction-Film zu arbeiten, kann man jede Wette eingehen, dass weder der als Einzelgänger bekannte Regisseur noch der große Autor geahnt haben, dass sie einen Film kreieren würden, der die Parameter des Kino-Sehens neu definieren sollte. Inspiriert von einer Kurzgeschichte Clarkes, hat Kubrick ein unkonventionell erzähltes, auf Visualität beruhendes Poem geschrieben (auf 139-Minuten Film kommen nicht einmal 40 Minuten Dialog), das in einer eigenen Bildsprache die Geschichte der Evolution erzählt. Der Evolution, die bereits geschehen ist und einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Beginnt der Film im Zeitalter der Urmenschen, gelingt es Kubrick in nur einer Sequenz ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten und vom Flug eines Raumschiffes namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, um mit der metaphysischen Geburt eines Sternenkindes zu enden. Seine spektakulären, präzise ausgearbeiteten Spezialeffekte haben darüber hinaus die Zeiten überstanden und bestehen selbst heute noch den Vergleich mit aktuellen Produktionen. Ohne zu übertreiben, kann man sagen, dass dies ein cineastischer Meilenstein war und ist: verwirrend, provokativ, perfekt. --Jeff Shannon Uhrwerk Orange Stanley Kubricks bemerkenswerte visuelle Interpretation des berühmten Romans von Anthony Burgess ist ein wahres Meisterwerk. Malcolm MacDowell liefert eine clevere, nicht ganz ernst gemeinte Performance als Alex, Anführer eines Quartetts von "Droogs", eine bösartige Clique junger Rowdys, die ihre Nächte damit verbringen, Autos zu stehlen, Schlägereien mit rivalisierenden Gangs zu suchen, Einbrüche zu begehen und Frauen zu vergewaltigen. Wo andere Regisseure vermutlich das immense Gewaltpotenzial der Geschichte ohne den enthaltenen Subtext ausbeuten würden, legt Kubrick großen Wert darauf, Burgess düster satirischen und sozialkritischen Kommentar auch in seinem Film zu berücksichtigen.
Uhrwerk Orange erzählt Alex' Transformation vom vogelfreien Bösewicht zum Sträfling, der in einem Experiment der Regierung mit dem Ziel, Kriminelle zu resozialisieren, unorthodoxen medizinischen Methoden ausgeliefert ist und so seinerseits zum Opfer wird. Die Therapie soll als Allheilmittel für eine kaputte Gesellschaft dienen, die immer mehr unter einer überhand nehmenden Verbrechensrate zu leiden hat, welche eben dieses Gesellschaftssystem hervorbringt. Die Katze beißt sich also in den Schwanz. Uhrwerk Orange funktioniert auf vielen unterschiedlichen Ebenen -- auf visueller, sozialer, politischer und sexueller -- und ist einer der wenigen Filme, die auch nach mehrmaligem Ansehen ihrem Anspruch gerecht werden und nichts von ihrer Aussagekraft einbüßen. Kubrick arbeitet mit farbenfrohen Bildern und setzt darüber hinaus die klassische Musik (auch Wendy Carlos klassich elektronisches Werk) speziell zur Untermalung der Gewaltszenen geschickt als Stilmittel ein, um den Zuschauer emotional gefangen zu nehmen. Szenen, die als Abbild reinsten Nihilismus' auch heute noch verstörend wirken. Ironischerweise ist genau das der Punkt, der vielen Fans des Films, die die dargestellte Brutalität leider nicht etwa abstoßend, sondern höchst unterhaltsam finden, verborgen bleibt und so häufig zu Missinterpretationen führt. --Bryan Reesman Shining Der einsiedlerische Perfektionist Stanley Kubrick war vielleicht nicht sonderlich produktiv (er führte zwischen 1975 und 1999 lediglich bei drei Filmen Regie), aber seine Filme verstehen es, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vorzudringen. Im Falle von Shining aus dem Jahre 1980 ist es klar ersichtlich, dass Kubricks Film mehr kulturelle Resonanz hervorgerufen hat als Stephen Kings Bestseller, auf dem er basiert. Das Bild von Jack Nicholson, der sich mit einer Axt den Weg durch eine splitternde Tür bahnt und dabei "Hiiiiiiier ist Johnny!" brüllt, stellt nach wie vor einen der bemerkenswertesten Höhepunkte des Horrorkinos dar. Eine Miniserie aus dem Jahre 1997 folgte Kings Vorlage genauer, aber sie verblasst gegenüber den schaurigen Aspekten von Kubricks Interpretation.
Es handelt sich hierbei um eine grandiose Geschichte über ein Spukhaus, in der Nicholson seine Frau (Shelley Duvall) und seinen jungen Sohn zum abgelegenen Overlook Hotel bringt, wo er zwischen den Saisonzeiten als Hausmeister arbeiten will. Hier erleidet er einen psychologischen Zusammenbruch, der nicht nur auf einen Hüttenkoller zurückzuführen ist. Das Hotel besitzt eine gewalterfüllte Vergangenheit, die sich noch immer auf das Gebäude auswirkt; während der junge Danny (Danny Lloyd) durch seine hellseherische Gabe namens "Shining" dieses erschreckende Erbe erkennt, verliert sich sein Vater in einem Zustand von mörderischer Psychose. --Jeff Shannon Full Metal Jacket Stanley Kubricks vorletzter Film aus dem Jahre 1987 erschien vielen Leuten als zu künstlerisch und entsprach nicht der Mode der 80er Jahre, die sich auf solch extrem realistische Porträts des Vietnamkriegs wie Platoon und Die durch die Hölle gehen konzentrierte. Sicherlich gab Kubrick dem Publikum genug Anlass, sich darüber zu wundern, weshalb er den Film überhaupt gemacht hatte: Full Metal Jacket, der im Grunde genommen ein zweiteiliges Drama darstellt, das in einem Trainingslager für zukünftige US-Marines auf Parris Island beginnt und abrupt nach Vietnam wechselt (es wurde in Studios und an Drehorten in der Nähe von London gedreht), ist eine Aneinanderreihung von in sich abgeschlossenen Kapiteln einer Geschichte, deren Logik und Handlungsablauf bestenfalls als nicht geradlinig bezeichnet werden kann.
Full Metal Jacket kann auf gewisse Weise als grimmiges Gegenstück zu 2001 betrachtet werden. Während letzterer mit seinem kritischen und zugleich unschuldigen Ansatz ein wahrer 60er-Jahre-Film ist und die Verquickung von Fortschritt und Isolation behandelt (die in unserer Erlösung durch den Tod endet), betrachtet Full Metal Jacket die 60er Jahre mit ihrem Appetit auf Erfahrungen und Bewusstsein, der in Gewalt ausartete, aus dem Blickwinkel der Bush-Ära. Lee Ermey schrieb als Ausbilder der Marines Filmgeschichte, dessen ritualisierte Erniedrigung der Männer im Namen der Gleichmacherei in einem mörderischen Schwachkopf (Vincent D'Onofrio) einen Racheengel schuf. Matthew Modine liefert als Private Joker, dem ständig herumwitzelnden Militärberichterstatter, der sich danach sehnt, der Propagandamaschinerie zu entkommen und die grausame Wahrheit der Fronteinsätze aus erster Hand zu erfahren, eine clevere und ausgebuffte Vorstellung. In Full Metal Jacket gehen Erfüllung und Verderbtheit Hand in Hand, und es ist kein Wunder, warum Kubrick solch eine eiserne Distanz zu dem Material wahrte, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. --Tom Keogh Eyes Wide Shut Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Endlich kam die Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle im Spätsommer 1999 die Kinos. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat. Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice.
Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
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The Hours [UK IMPORT] Nicole Kidman, Alison Janney, Meryl Streep, Julianne Moore, John C. Reilly Videokassette, 17. November 2003 Verkaufsrang: 5458
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Virginia Woolf auf höchstem filmischen Niveau 5 von 5 Punkten Wenige Stunden im Leben dreier Frauen, an drei verschiedenen Orten, in drei verschiedenen Zeiten.Erstens die Schriftstellerin Virginia Woolf (Nicole Kidman), in den frühen 20er Jahren, am Beginn der Arbeit an ihrem Roman "Mrs. Dalloway". Zweitens Laura Brown (Julianne Moore), in den 50er Jahren, mittelständische Hausfrau im goldenen Käfig, vergehend angesichts der Möglichkeiten, die scheinbar ungelebt bleiben müssen, und nach der Lektüre von "Mrs. Dalloway" von Selbstmordgedanken beherrscht. Drittens - in der Gegenwart - die lesbische Herausgeberin Clarissa Vaughn (Meryl Streep), die von ihrem Exfreund, dem Schriftsteller Richard (Ed Harris), "Mrs. Dalloway" genannt wird, ihrer Ähnlichkeit mit dieser Romanfigur wegen. Clarissa bereitet für Richard, der an AIDS sterben wird, eine Geburtstagsparty vor, Anlass genug, Bilanz zu ziehen über ihr eigenes Leben. Sehnsucht, Begehren, Entscheidungen, Reue und schließlich das Akzeptieren des Gegebenen - das sind die Themen dieses Films. Drei der besten amerikanischen Schauspielerinnen in einem gemeinsamen Film - das allein macht es eigentlich schon wert, "The Hours" zu sehen. Doch nicht nur die schauspielerischen Leistungen sind beeindruckend. Dass die drei Handlungsstränge in den 114 Minuten niemals auseinanderfallen, ist auch dem kunstvollen Schnitt zu verdanken - Montage und Kameraführung sind in diesem Film erstklassig. Dasselbe gilt für die Musik. Die Kenntnis der Romane von Virginia Woolf erleichtert den gedanklichen Zugang, aber der düsteren, klaustrophobischen Atmosphäre dieses Frauenfilms kann man sich auch ohne solche Vorkenntnis nur schwer entziehen. Der 2002 gedrehte Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Michael Cunningham und ist die dritte Regiearbeit von Stephen Daldry (Billy Elliot, 2000). |
To Die For Nicole Kidman, Matt Dillon, Joaquin Phoenix Videokassette, 7. Januar 1997 Verkaufsrang: 5314 Falls jemals jemand Zweifel daran gehabt haben sollte, dass Nicole Kidman eine gute Schauspielerin ist, der sollte sofort dazu gezwungen werden, sich diese wunderbar böse Komödie aus dem Jahr 1995 anzuschauen, für die Kidman verdientermaßen den Golden Globe in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin bekam. Während Regisseur Gus Van Sant (Good Will Hunting) die auf Fakten basierende Geschichte mit messerscharfer Präzision ausführt, liefert Kidman eine köstliche und listige Vorstellung als Suzanne Stone, Hausfrau in einer Kleinstadt in New Hampshire, die sich selbst als nächste Barbara Walters, Jane Pauley, Diane Sawyer und Maria Shriver sieht, alle in einer (übergenau frisierten) Person. Sie ist so darauf fixiert, eine erfolgreiche Fernsehkarriere zu machen, dass sie vor nichts zurückschreckt -- auch nicht vor dem Mord an ihrem Ehemann (Matt Dillon) --, um die Aufmerksamkeit, von der sie glaubt, dass sie ihr zusteht, zu erhalten. Um ihren Plan auszuführen, holt sie sich einige ahnungslose Teenager heran. Darunter ist ein Junge (Joaquin Phoenix, der durchaus neben Kidman besteht), der sich in Suzanne verliebt. Dies führt nicht nur zu sexuellen Seitensprüngen, sondern auch zu vorhersehbaren und Besorgnis erregenden Konsequenzen. Die qualifizierte Arbeit Gus Van Sants macht aus To Die For eine satirische Komödie, aber der Film ist so nah an der Realität der Boulevardzeitungen, dass er an keiner Stelle unglaubwürdig wirkt -- was ihn einerseits komischer macht, andererseits aber auch dafür sorgt, dass das Blut in den Adern gefriert. Mit Illeanna Douglas, George Segal und Wayne Knight (bekannt aus Seinfeld) sind die Nebenrollen bestens besetzt. To Die For ist eine der besten Komödien der 90er Jahre -- vor allen Dingen, wenn Sie schwarze Komödien lieben. Ein Tipp für Cronenberg-Fans: Achten Sie auf den Mann am See. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Nicole und Joaquin im Originalton unschlagbar 5 von 5 Punkten Die deutsche Fassung kenne ich nicht, ich habe mir gleich die englische Version gekauft - und habe es noch kein einziges Mal bereut. Eine wunderbare Nicole Kidman, zickig, eiskalt, karrieregeil und zerbrechlich schön und ein hinreißender Joaquin Phoenix als anrührend sanfter, verletzlicher Teenager. Die Originalsprechstimmen der Schauspieler sind besser als jede Synchronisation. Der Film lebt von den Monologen der Beteiligten, die zum bitterbösen Geschehen Stellung nehmen, es gibt Rückblenden, dann wieder Stellungnahmen. Es ist spannend zu erfahren, wie es letztendlich zu dieser bizarren Geschichte kam und zutiefst menschlich. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich die bisherigen Rezensionen las (die sich aber zum Teil auf die deutsche Version bezogen), denn ich war begeistert von der Eindringlichkeit. Der Film hat Komik, Spannung, Tiefe, deshalb: 5 Sterne.
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BMX Bandits [UK IMPORT] David Argue, John Ley, Nicole Kidman DVD, 23. April 2007 Verkaufsrang: 49295 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
DER Film meiner Kindheit 5 von 5 Punkten an die 1.000.000 mal gesehen - nun in besserer Qualität than ever.
Auch wenn kein Extras-Paket dabei ist, es ist immer noch ein cooler Film! |
Portrait of a Lady Nicole Kidman, John Malkovich, Barbara Hershey DVD, 1. November 1998 Verkaufsrang: 49828 Man überlasse es einfach der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion (Das Piano, Ein Engel an meiner Tafel ), eine Adaption von Henry James hervorragendem Roman (der im ausgehenden 18. Jahrhundert spielt) zu verfilmen. Dies tut sie mit einer Gruppe von Frauen aus dem Australien des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts, die sich über den Wert eines Kusses unterhalten. Wie jede gute Adaption (und dies ist wahrhaftig eine sehr gute) hat der hervorragend in Szene gesetzte Film Portrait Of A Lady mindestens genauso viel von Campion wie von James. Die Geschichte der willensstarken und nach Selbstständigkeit strebenden Isabel Archer (Nicole Kidman, deren Haut hier so fotografiert ist, als bestände sie aus feinstem Porzellan) ist nicht einfach zu bearbeiten, da die Geschichte hauptsächlich von guten Absichten, die schief gehen, Wegen, die nicht beschritten werden, und fehlgeleiteten Entscheidungen, die aus guten Gründen getroffen wurden. Die eigensinnige amerikanische Waise Isabel weist die Hand eines anständigen, vernünftigen englischen Bewerbers, Lord Warburton (Richard E. Grant) zurück, weil sie zuerst ihr eigenes Ziel und ihre eigene Identität finden will. Statt dessen wird sie von Gilbert Osmond (John Malkovich) verführt, einem unermüdlichen Kunst- (und Frauen-) Sammler. Wie Isabels Leben und die Leben derer, die sie lieben, durch diese schicksalhafte (und unwiderrufliche?) Entscheidung beeinflusst werden, davon handelt der größte Teil des Films. Portrait Of A Lady ist wunderbar, herzzerreissend und manchmal erschreckend, so wie nur das Gefühl sein kann, wenn man Entscheidungen gegenübersteht, von denn man weiss, dass sie das weitere Leben nachhaltig verändern werden. Eine wunderbare Literaturverfilmung im Kinoformat. --Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Visuell herausragender, vielschichtiger Film. 5 von 5 Punkten Fast wie im Traum wandert Nicole Kidman durch diese Geschichte. Sie stellt die unkonventionlle,junge Amerikanerin Isabel Archer dar, über die im Europa des späten 19. Jahrhundert das Unglück in Form des intirganten John Malkovich (natürlich!) hereinbricht. Mit jedem mal Ansehen genieße ich den Film mehr, wobei es eher von Vorteil ist, wenn man den tollen Roman schon einmal gelesen hat. Am eindruckvollsten bleiben jedoch die schauspielerischen Leistungen von Martin Donovan und Barbara Hershey in Erinnerung. Es sind gerade die gemeinsamen Szenen mit den beiden, in denen Nicole Kidman wirklich großartig ist. Ein klitzekleiner Minuspunkt sind ihre permanenten Heulkrämpfe im letzten Drittel des Films. Aber wer dabei trotzdem so gut aussieht, dem sei es verziehen. Psychologisch feinfühlig erzählt, in wunderbar unterkühlter Ästhetik gefilmt und subtil dargestellt ist dieser Film allen Frauen und Männern dieser Welt wärmstens zu empfehlen.
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Portrait of a Lady Nicole Kidman, John Malkovich, Barbara Hershey DVD, 1. August 2004 Verkaufsrang: 35087
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr tragisch 3 von 5 Punkten In der Henry James Adaption lässt sich die junge Amerikanerin, Isabel Archer (Nicole Kidman), durch eine Intrige auf eine Ehe mit einem Mann ein, der sie zutiefst unglücklich macht. Als sie hinter das Geheimnis ihres Gatten, Gilbert Osmond (John Malkovich) kommt, beschließt sie einen mutigen Schritt, der sie aus ihrer Abhängigkeit befreien soll.
Der Anfang des Filmes beginnt mit einer Ablehnung. Isabel zieht es vor, den höchst ehrenwerten Antrages eines Lords nicht anzunehmen. Als ihr Cousin Ralph Touchett die Gründe gegen eine solche Heirat von ihr erläutert haben möchte, gibt die junge Frau zu verstehen, dass sie sich noch nicht auf ihre Zukunft festlegen will. Sie möchte die Welt sehen und dann eine Entscheidung treffen. Bald darauf macht sie die Bekanntschaft einer Dame, die für sie der Inbegriff ihres weiblichen Idealbildes ist. Madame Merle ist auf vielen Gebieten sehr bewandert, sei es nun die Kunst, Musik oder modischem Geschmack. Ihre Wahlheimat ist Italien und dorthin möchte sie auch wieder zurück kehren, wenn ihr Besuch bei der Familie Touchett in England beendet ist.
Ralph beschließt schließlich seinen Vater dazu zu überreden, einen großen Teil seines Vermögens seiner Nichte zu hinterlassen, um ihr die gewünschte Bewegungsfreiheit zu garantieren. Er selbst hat die Schwindsucht und sieht daher sein Leben als zu kurz an, um eine Familie zu gründen und das ganze Erbe seines Vaters zu verwenden. Und so erhält Isabel überraschenderweise schon bald ein Vermächtnis ihres Onkels, den sie nur eine kurze Zeit kannte.
Damit ist ihre Entscheidung gefallen und sie begleitet als unabhängige junge Frau ihre neue Freundin, Madame Merle, auf den Kontinent. Diese stellt ihr einen Bekannten vor, den Isabel ungeheuer faszinierend findet. Gilbert Osmond hat einen feinen Geschmack und erlesene Umgangsformen. Ralph warnt seine Cousine vor einer unüberlegten Verbindung mit dem seltsamen Landsmann. Aber Isabel ist Osmond bereits verfallen, doch ihr Liebesglück endet schnell. Als der ehrgeizige Osmond mit Hilfe seiner Ehefrau seine Zukunftspläne für die Tochter Pansy verwirklichen will, kommt es zur Machtprobe zwischen den Eheleuten, die Isabel fast zerbricht. Isabels Schwägerin versucht die unglückliche Frau zu trösten, indem sie ihr die Wahrheit über ihren Bruder erzählt. Nun beschließt Isabel auch gegen den Willen ihres Mannes nach England zu fahren, um ihren geliebten Cousin Ralph noch einmal zu sehen und eine Entscheidung für die weitere Zukunft zu treffen.
Es ist schade, dass die Verfilmung von Jane Campion nur die tragischen Elemente des Romans aufzugreifen vermag. Der heitere Einstieg der Erzählung -wie Isabell von ihrer exzentrischen Tante nach England gebracht wurde um dort die Männerwelt zu verzaubern- fehlt gänzlich. Auch Isabels amerikanische Freundin, die in der Buchvorlage ständig mitmischt und mit ihrer peinlich offenen Art so manch düstere Szene auflockert, wird zu einer absoluten Nebenrolle degradiert.
Wir begegnen Isabel als einer gewandten jungen Frau, die jedoch im Zwiespalt ihrer geheimen (sexuellen) Wünsche und ihrem Drang nach Unabhängigkeit und Abenteuer ist. Angezogen von einem einfühlsamen Klavierspiel begegnet sie Madame Merle zum ersten Mal. Und ahnt nicht, dass es genau diese wunderbare Person sein wird, die sie in Abhängigkeit und Leid stürzen wird. Überhaupt geht es in dem Film hauptsächlich um die Manipulation von Gefühlen und um die grausame Wahrheit fehlgeleiteter Entscheidungen. Man hat jedoch den Eindruck, als ob die Hauptdarstellerin hierbei ausschließ-lich von erotischer Anziehung in ihrer Objektivität getäuscht wurde und daher zu blind ist, um die Wirklichkeit zu erkennen. Dadurch geht jedoch eine wichtige Botschaft verloren. Isabel glaubt sich am Anfang einer Entdeckungsreise. Die junge Amerikanerin hat jedoch bereits bestimmte Vorstellungen der perfekten Lebensart. Das Verhalten eines anderen legt ihr gewisse Rückschlüsse auf die Persönlichkeit nahe. Genau hier spielt Osmond die richtigen Töne auf ihrem Instrument und vermittelt ihr eine völlig falsche Vorstellung. Genauso irrt sich jedoch auch der egoistische Sadist. Er hatte aufgrund ihres schüchternen Verhaltens geglaubt, völlig willfährig handeln zu können. Aber die Veränderung der jungen Dame lässt auf einen stärkeren Charakter schließen, was die Beteiligten der Intrige nicht gedacht hätten.
Trotzdem hat dieser Film einige Glanzmomente der Kunst zu bieten. Herausragend ist die Szene, in der Isabel ihrem Cousin Ralph klar machen möchte, dass er aus Eifersucht ein falsches Bild von Osmond entworfen hat. Die Szene spielt sich abends im Gang eines Pferdestalles ab, die in ein gespenstisches blaues Licht getaucht ist und so die Unwirklichkeit einer Traumsequenz vermittelt. Im kalten Licht werden die Empfindungen der Schauspieler deutlich, die sich fast schmerzhaft in das Gedächtnis des Zuschauers eingraben.
Fazit: Durchaus erschütternd. Aber aus der klassischen Vorlage hätte man mehr machen können!
Der langweiligste Film aller Zeiten! 1 von 5 Punkten Es sei denn, man liebt Verfilmungen von Jane Austen.
Dieser Film hat durchaus Starbesetzung, der man nichts vorwerfen kann: Nicole Kidman und John Malkowich, beide brilliant. Einzig die Story ist so unglaublich langatmig, die ÖDEN Dialoge derart langweilg, dass es eine einzige Zeitverschwendung ist, diesen Film anzusehen.
Die Dramatik (Mätresse hatte Affaire mit Vater und die beiden haben ein gemeinsames Kind) vergangener Jahrhunderte lockt im Jahr 2007 niemanden mehr hinterm Ofen vor.
Fazit: Nur für eingefleischte Jane Austen Fans! Alle anderen: Finger weg, echte Zeitverschwendung!
ein wenig zum film 5 von 5 Punkten zwar gebe ich der meiner vorhergehenden rezension recht, denn auch ich finde es sehr schade, dass man jegliche sprachauswahl weggelassen hat, aber das ist sicherlich nicht das einzige, was sich über diesen film sagen lässt. deswegen (und weil außerdem die filmbeschreibung auf der dvd selbst nicht ganz richtig ist)hier noch ein wenig zum film.the portrait of a lady ist die verfilmung eines Romans von Henry James (deutscher Buchtitel "Portrait einer jungen Dame),ein Klassiker, der in den englischsprachigen Ländern wohl nicht viel weniger berühmt ist als Jane Austen. (seine Werke sind allerdings ernster, zeitkritischer). In den Romanen, die ich von ihm gelesen habe, wurden Menschen porträtiert, die in Konflikten mit Geld und Liebe stehen. Dies trifft auch auf die geschiche dieses Films zu: Erzählt wird die Geschichte der jungen Amerikanerin isabell, die nach dem tod ihres Vaters nach england zu ihrer verwandschaft zieht. obwohl ihr die sehr annehmbare heiratsanträge gemacht werden, schlägt die junge frau immer aus, weil sie vom leben noch mehr sehen will als die ehe. so erklärt sie ihr verhalten auch ihrem cousin (und verehrer) ralph, der daraufhin seinen totkranken vater dazu überredet, isabell ein vermögen zu hinterlassen, damit sie sich ihr leben so gestalten kann, wie sie es möchte, ohne auf die finanzielle hilfe anderer angewiesen zu sein. leider bringt ralphs wohltat isabell bald unglück: kaum ist sie zu reichtum gekommen, macht ihr ein interessanter witwer einen antrag, und isabell verliebt sich in ihn. sie ahnt nicht, dass dieser mann sie nur wegen ihres vermögens heiratet und dass die ehe für sie zur qual werden wird. tatsächlich konnte bei diesem film gar nichts schlechtes herauskommen: er basiert (wie schon erwähnt) auf einer großartigen vorlage der klassischen literatur, Jane Campion ("Das Piano") führte Regie, und auch die Besetzung, Nicole Kidman, John Malkovich und in einer kleinen Nebenrolle zu erwähnen Viggo Mortensen (Arragorn aus "der herr der ringe") kann sich sehen lassen. Der Film ist, wie auch schon das Piano, in Bildern, die wie gemalt wirken, festgehalten, und auch der soundtrack ist eine sehr gut gewählte untermahlung (wenn auch natürlich nicht so vordergründig wie bei the piano). der film hält sich nicht vollkommen an die vorlage des buches, was der geschichte aber vielleicht sogar ganz gut tut. die geschichte fließt langsam und still dahin, was sich aber gut und richtig anfühlt, es wird nicht langweilig. mir persönlich ging der film sehr unter die haut, und auch nach einiger zeit musste ich noch oft an und über ihn (nach)denken. meiner meinung nach ein sehr sehenswerter film der ein bisschen mehr anerkennung verdient hätte.
Warum nur einsprachig? 3 von 5 Punkten Meine Entäuschung und Kritik beziehen sich ausschließlich auf diese DVD-Ausgabe, in keiner Weise auf den Film. Denn leider ist diese einsprachig (deutsch) gehalten und schon so werden die Möglichkeiten des Mediums nicht annähernd ausgeschöpft. Wenn ich richtig gesehen habe, ist das auch schon die 2. Ausgabe (wieder nur in deutsch). Sehr enttäuschend für jemanden, der die Filme auch gerne mal in der OF sieht. |
Moulin Rouge [UK IMPORT] Ewan McGregor, Nicole Kidman, Jim Broadbent, John Leguizamo, Richard Roxburgh DVD, 13. Oktober 2003 Verkaufsrang: 58826 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Baz Luhrmanns Moulin Rouge ist ein strahlend schöner, gelegentlich aber auch ein regelrecht verrückt machender Versuch, das Filmmusical mit aller Gewalt ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Trotz seines Titels hat er aber keinerlei Ähnlichkeit mit den vielen früheren Filmen, die in dem berühmten Pariser Nachtclub spielen. Mit seinen Cancan-Tänzerinnen, seinen schillernden Bohemiens wie Toulouse-Lautrec (John Leguizamo), seinen an allen Ecken stattfindenden zotigen Späßen und seinen an allen Enden verwandten ordinären Sprüchen wirkt die Welt von Moulin Rouge wie das Paris der Jahrhundertwende, doch in Wirklichkeit ist sie ein für Luhrmann typisches popkulturelles Wunderland. Wie schon in Strictly Ballroom und in William Shakespeare's Romeo & Julia, seinen beiden anderen vom Theater und seinem Pomp inspirierten filmischen Extravaganzen, ist auch diesmal alles und jeder angehalten, die Grenzen von Zeit und Struktur zu sprengen. Alles und jeder schaukelt in diesem schnell geschnittenen Strudel der Verzückung wild hin und her, um schließlich zu kollidieren. Dabei spielt es einfach keine Rolle, dass Elton Johns "Your Song" aus den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts stammt, obwohl die Handlung doch im Jahr 1899 angesiedelt ist. Nichts in dieser kaleidoskopartig angelegten, von Absinth-Träumen inspirierten Liebestragödie ist neu -- die Worte, die Musik, alles hat man schon einmal gehört. Aber hat Luhrmann sie erst einmal durch den Filter seiner Liebe zu Popsongs und zu einem zeitlosen darstellerischen Bombast geschickt, verliert ein Begriff wie Originalität jede Bedeutung. Man wird vielmehr an die Macht des Kinos erinnert, das sich erneuern kann, indem es ausgiebig seiner Vergangenheit huldigt. Ob Baz Luhrmanns Konzept nun im Großen und Ganzen aufgeht, darüber kann man sich äußerst heftig streiten. Außerdem kann man sich fragen, wie man die Choreografie des Films würdigen soll, da sie doch durch ein die menschliche Aufnahmefähigkeit sprengendes Schnitt-Tempo in winzige Bröckchen und Stücke zerhackt worden ist. Aber trotz allem besteht da ein ganz besonderes, aufrichtiges Band zwischen seinen beiden Stars Ewan McGregor und Nicole Kidman, die einen armen Poeten und das unerreichbare Objekt seiner Begierde verkörpern. Außerdem beeindrucken die beiden gerade durch ihre Gesangsnummern. Sie können stimmlich sogar mit Luhrmanns rasantem Stil mithalten und gehen nicht unter in dieser Orgie außergewöhnlicher Sets, strahlender Kostüme und digitaler Zauberei. Was neu und aufregend an Moulin Rouge ist, mag im Verlauf des Films etwas verblassen, seine Hingabe an einen perfekt vermarktbaren Soundtrack mag etwas sehr oberflächlich erscheinen, aber Luhrmanns Einfallsreichtum bringt an Ekstase grenzende Momente hervor, in denen die Bilder wie die Töne einem dahinsiechenden Genre den Weg zu einem neuen, höchst willkommenen Leben weisen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 169 Bewertungen)
perfekt!!!! 5 von 5 Punkten bis 2008 hat es gedauert, dass ich diesen Film gesehen habe. Für mich der beste Film, den ich je gesehen habe. Die Bilder, Schauspieler, Effekte und vor allem - die Musik. Die erste halbe Stunde ist beim ersten Mal für mich nicht so ansprechend gewesen und Abschalten wäre eine Maßnahme gewesen - wenn man nicht im Vorfeld so viel Gutes gehört hätte. Beim zweiten Durchlauf ist auch die erste halbe Stunde genial, weil man weiß, was noch kommt und es passt einfach dort hin!
Schlussendlich muss man aber beim Empfehlen vorsichtig sein, da der Funke der Musik und des Orchesters erst bei richtiger Anlage (DTS oder 5.1) zauberhaft überspringt.
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Dead Calm [UK IMPORT] Sam Neill, Nicole Kidman, Billy Zane DVD, 21. Februar 2000 Verkaufsrang: 55714 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Für John und Rae sollte es eine Reise in ein neues Leben werden. Doch plötzlich wird ihre Idylle auf hoher See gestört: ein Fremder, von einem sinkenden Schiff herübergerudert, erzählt, daß die gesamte Besatzung seines Schiffes an einer Lebensmittelvergiftung gestorben sei. Weil John ihm nicht glaubt, setzt er über und macht eine grauenvolle Entdeckung."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Tödlich spannend... 5 von 5 Punkten Kidman in ihrer ersten glänzenden Rolle...
Eindringliches Kammerspiel auf hoher See und einen jungen knackigen Billy Zane, der die Kidman die Klamotten vom Leib reisst!!!
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Invasion (Verleihversion) Daniel Craig, Jeremy Northam Nicole Kidman DVD Verkaufsrang: 59182 Eine geheimnisvolle, bedenkliche Epidemie breitet sich von Washington DC über das gesamte Land aus. Das Verhalten der Menschen verändert sich radikal. Völlig gefühlskalt scheinen sie Marionetten einer unsichtbaren Macht zu sein. Die Psychiaterin Carol findet heraus, dass eine genetische Veränderung außerirdischen Ursprungs dafür verantwortlich ist. Fortan setzt sie alles daran, ihren Sohn zu beschützen, der womöglich der Schlüssel dafür sein könnte, die bevorstehende Invasion abzuwenden.
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Eyes Wide Shut Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack DVD, 31. März 2000 Verkaufsrang: 27234 Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Jahrelang war diese Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die anlässlich des Films mit dem Drehbuch zusammen in einem Band veröffentlicht worden ist, nicht mehr als ein Gerücht und ein gut gehütetes Geheimnis. Bis sie dann im Spätsommer 1999 endlich in die Kinos kam. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat. Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice. Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)
5 Sterne, klar, keine Frage 5 von 5 Punkten Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.
Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.
Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.
Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.
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Birth [UK IMPORT] Nicole Kidman, Anne Heche, Lauren Bacall, Danny Huston DVD, 2. Mai 2005 Verkaufsrang: 64238 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Academy Award winner Nicole Kidman (The Hours) stars in 'Birth' as Anna, a young widow who is finally getting on with her life after the death of her husband, Sean. Now engaged to be married, Anna meets a ten year-old boy (Cameron Bright) who tells her he is Sean reincarnated. Though his story is both unsettling and absurd, Anna can't get the boy out of her mind. And much to the concern of her fiancée (Danny Huston), her increased contact with him leads her to question the choices she has made in her life... 'Birth', a dramatic mystery set in New York's Upper East Side, is directed by Jonathan Glazer, who burst on the scene with the acclaimed 'Sexy Beast'.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Etwas träge... 2 von 5 Punkten „Birth" zählt zweifelslos nicht zu den besten Filmen, in denen Nicole Kidman mitwirkt. Sie war der Grund, warum ich mir den Film neulich ausgeliehen und angesehen habe. Während mein Freund den Film schon sehr bald zu langweilig fand und sich lieber eine Zeitschrift zur Hand nahm, blieb ich tapfer dabei und verfolgte „Birth" bis hin zum Ende, ständig in der Hoffnung, am Ende für meine Ausdauer entlohnt zu werden. Das blieb dann jedoch leider aus, denn der Film endet wie bereits am Anfang erwartet. Es gibt keine Überraschungen, keine ungeahnte Auflösung, nichts. Nur ein übliches Ende für einen üblichen Film. Doch worum geht es bei „Birth" eigenlich? Eine Witwe steht kurz davor, erneut zu heiraten. Da taucht ihr verstorbener erster Mann angeblich in Gestalt eines kleinen Jungen wieder auf. Zunächst wird diesem kaum Glauben geschenkt, doch nachdem er mehr und mehr mit Details auffährt, die niemand sonst außer er hätte wissen können, gewinnt der Junge das Herz der Witwe wieder für sich und es entsteht mehr oder minder eine Art intime Beziehung zwischen Junge und Frau. An für sich kein schlechter Ansatz, doch mit mangelnder Umsetzung. Man benötigt schon einen langen Atem, um bei diesem Film dran zu bleiben. Die Geschichte entwickelt sich schleichend, nahezu einschläfernd. Wahrscheinlich soll das der melancholischen Grundstimmung des Filmes dienen, tut es aber nicht so ganz. Langeweile steht im Vordergrund und wird mit dem erwarteten Ende gänzlich gekrönt. Für mich persönlich verdient der Film gerade mal so 2 Sterne... |
Bewitched [UK IMPORT] Nicole Kidman, Will Ferrell, Shirley Maclaine, Michael Caine, Jason Schwartzman DVD, 6. Februar 2006 Verkaufsrang: 64218 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bewitched für einige Stunden nach dem Film 4 von 5 Punkten Es ist ein Film im Film, es geht um die Kino-Adaption einer alten amerikanischen Serie um die Hexe Samantha. Die wird nun gespielt von Nicole Kidman, die wirklich supercharmant mit der Nase wackeln kann - denn: sie ist auch eine Hexe und soll zufällig die Hexenhauptdarstellerin spielen. Zufällig. Jede Menge Zündstoff ergibt sich für amüsante Verwechslungen und nette Pointen. Hab mich beim Zuschauen wirklich köstlich amüsiert, als Kidman-Fan sowieso und dann dank Zulagen von Althexe Shirley McLaine etc. Wenn man die Originalvorlage nicht kennt, macht nix, es ist auch so sehr nett zum Gucken. Also: Geld lohnt sich! |
Moulin Rouge - Moviecard (Glückwunschkarte inkl. Original-DVD) Nicole Kidman; Ewan McGregor; John Leguizamo DVD, 15. Januar 2006 Verkaufsrang: 61783 Paris, 1899: In der Glitzerwelt des "Moulin Rouge" erobert die schöne Kurtisane Satine die Männerherzen im Sturm. Im wahren Leben wird ihr eigenes Herz erobert - von Christian, der nach Paris gekommen ist, um als Schriftsteller sein Glück zu machen. Die beiden verlieben sich unsterblichl. Doch auch ein mächtiger Geldgeber des Nachtclubs hat es auf Satine abgesehen...
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Dogville [UK IMPORT] Nicole Kidman, Harriet Andersson, Lauren Bacall DVD, 2. August 2004 Verkaufsrang: 64009 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Amerika in den 30er Jahren zur Zeit der großen Depressionen. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern landet Grace in der abgeschiedenen Kleinstadt Dogville in den Rocky Mountains. Der Gemeindesprecher Tom setzt sich für die junge Frau ein. Unter der Bedingung, dass sie sich dem Gemeinschaftsleben anpasst und den Bewohnern bei der Arbeit zur Hand geht, darf sie zunächst für eine Probezeit von zwei Wochen bleiben. Mit Beharrlichkeit und Güte gelingt es Grace, das Vertrauen der braven Bürger zu gewinnen. Als jedoch ein Sheriff einen Steckbrief mit ihrem Konterfei an der Dorfkirche anschlägt, kippt die Stimmung. Für die schöne Fremde beginnt ein Martyrium, an dessen Ende sie - ausgebeutet, gedemütigt und vergewaltigt - als jedermanns Sklavin an der Kette gehalten wird. Aber Grace hütet ein Geheimnis und nimmt schließlich blutige Rache.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 83 Bewertungen)
Genial 5 von 5 Punkten Der beste Film den ich je gesehen hat.
Doch man muss sich ein bisschen Gedanke über die Aussage des Filmes machen, denn der Film dient nicht zur ausschlieslchen Unterhaltung.
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The Others [UK IMPORT] Nicole Kidman, Christopher Eccleston, Fionnula Flanagan, Alakina Mann, James Bentley DVD, 1. Oktober 2002 Verkaufsrang: 68344 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jersey, Ende des Zweiten Weltkrieges: Isoliert von der Außenwelt lebt die allein erziehende Mutter Grace mit ihren zwei Kindern auf einem großzügig viktorianischen Anwesen. In dem weitläufigen Herrenhaus herrscht ewige Dunkelheit - wegen einer schweren Lichtallergie dürfen die Kinder keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden. Türen und Fenster sind ständig verschlossen. Als sich eines Tages drei neue Bedienstete vorstellen, ist Grace zunächst erleichtert. Doch eine Serie merkwürdiger Ereignisse weckt bei der verängstigten jungen Frau einen schrecklichen Verdacht: Ein dunkles Geheimnis scheint die neuen Angestellten mit dem Haus und seiner Geschichte zu verbinden...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spannend/Fesselnd/aber kaum gruselig 4 von 5 Punkten Wie ich im Titel schon genannt habe - dieser Film ist spannend bis zum Schluss - der ein sehr überraschendes Ende nimmt, wenn ich das schon einmal vorwegnehmen darf. Der Streifen hat eigentlich keine Special-Effekte - oder sie sind mir bis jetzt noch nicht aufgefallen. Als "Horror" würde ich diesen FIlm jedoch nicht einstufen, sondern eher als "Drama". Der Aufbau dieses Films ist unglaublich, kaum eine Handlung ist nicht mit der vorherigen verbunden - es lohnt sich also nicht, während des Streifens auf Klo zu gehen, etc., weil man sonst echt etwas verpasst. Ein bisschen unrealistisch ist es schon, dass die Kinder in keinerweise an Licht geraten dürfen, da sie sonst sterben würden, und er Schluss ist vielleicht etwas schwer zu verstehen, darum nur 4 Sterne. Nicole Kidman ist übrigens ist Bestform und man merkt, dass ihr die Rolle als strenge und gebieterische Hausherrin gefallen hat. |
Cold Mountain / The Talented Mr Ripley / The English Patient [UK IMPORT] Jude Law, Nicole Kidman, Renee Zellweger, Matt Damon, Gwyneth Paltrow DVD, 3. Oktober 2005 Verkaufsrang: 73443 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Der englische Patient (der auf Michael Ondaatjes preisgekröntem Roman über Liebe und Verlust während des Zweiten Weltkriegs basiert), Gewinner von neun Oscars und Eroberer der Herzen fast aller Filmkritiker, ist einer der gefeiertesten Filme der heutigen Zeit. Hana (Juliette Binoche), eine Krankenschwester, kümmert sich um einen Archäologen (Ralph Fiennes), der bei einem Flugzeugabsturz bis zur Unkenntlichkeit verbrannt wurde. Während sich ihre Beziehung intensiviert, blendet der Film zurück auf die unbändige Leidenschaft, die er einst für eine verheiratete Frau (Kristin Scott Thomas) empfand. Währenddessen beginnt Hana eine neue Romanze mit einem Mann, der Bomben entschärft (Naveen Andrews), und Willem Dafoe stiehlt als daumenloser Dieb Caravaggio allen fast die Schau. Die komplizierte, aus Rückblenden aufgebaute Geschichte, die die Herzen der Liebenden ergründet, wird bei wiederholtem Ansehen von Mal zu Mal übersichtlicher.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 36 Bewertungen)
Ein Film von einem anderen Stern 5 von 5 Punkten Ein Flug über die Wüste in einem Doppeldecker. Vorn im Flugzeug eine Frau, den Kopf aus der Kanzel gebeugt. Die Farben der Dünen ähneln denen der Haut. So fängt der Film "Der englische Patient" an. Das Flugzeug wird abgeschossen, es herrscht Krieg. Der Pilot wird gerettet, schwer verwundet mit lebensbedrohenden Verbrennungen kommt er ins Lazarett. Er wird von einer jungen, kanadischen Krankenschwester gepflegt, die davon überzeugt ist, daß auf ihr ein Fluch lastet, alle, die sie liebt, dem Tode zu überantworten. Der Patient erinnert sich an sein Leben, seine Liebe zu Katharine, die mit einem anderen verheiratet, mit ihm ein Verhältnis beginnt, eine alles umspannende Liebe, die das Ende bereits in sich trägt. Ein Film, ein Film, der an "Casablanca" erinnert; ein Film, der wundervolle Übergänge schafft, von der Rahmenhandlung zur Erzählung. Die mögliche Liebe der Krankenschwester zu einem indischen Minensucher, ihre unmögliche Zuneigung zu dem Patienten, der ein ungarischer Graf ist, der Kartenmaterial an die Deutschen gegeben hat, um seine Geliebte zu rächen, die in einer Höhle mit gebrochenen Rippen und Knöchel liegt, die gerettet hätte werden können, wenn die Engländer ihm geglaubt und ihn mit einem Fahrzeug ausgerüstet hätten. Er bekommt von den Deutschen das Flugzeug und kehrt zurück, um seine tote Geliebte mitzunehmen. Noch mal die Szene vom Anfang, jetzt wissen wir, die Frau liegt nicht malerisch, lüstern aus dem Flugzeug, sondern sie ist tot. Die Dünen der Wüste kommen jetzt dem Betrachter vor, wie die Haut einer Frau und deren vielen großen und kleinen Erhebungen und Tälern. Es ist das Ende eines Films, einer Geschichte von Liebe und Tod. Der Film dauert zweieinhalb Stunden, er ist so schrecklich kurz, er hätte noch dauern und dauern können. Ein Film, ein Film von so großer Bildkraft, von so wunderschöner Poesie. Ein Film mit herausragenden Schauspielerinnen, allen voran Kristin Scott Thomas und Juliette Binoche, und Schauspielern wie Ralph Fiennes. Diesen Film habe ich nicht zum letzten Male gesehen. Dieser Film will entdeckt werden, Szene für Szene, wie die Wüste Sandkorn für Sandkorn, wie die Haut einer Frau Pore für Pore. Ein Film, ein Film zum Träumen, zum Schauen, zum Staunen. Ein Film von einem anderen Stern!
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Portrait Of A Lady [UK IMPORT] Nicole Kidman, John Malkovich, Barbara Hershey, Mary-Louise Parker, Christian Bale DVD, 25. Juni 2001 Verkaufsrang: 47314 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Man überlasse es einfach der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion (Das Piano, Ein Engel an meiner Tafel ), eine Adaption von Henry James hervorragendem Roman (der im ausgehenden 18. Jahrhundert spielt) zu verfilmen. Dies tut sie mit einer Gruppe von Frauen aus dem Australien des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts, die sich über den Wert eines Kusses unterhalten. Wie jede gute Adaption (und dies ist wahrhaftig eine sehr gute) hat der hervorragend in Szene gesetzte Film Portrait Of A Lady mindestens genauso viel von Campion wie von James. Die Geschichte der willensstarken und nach Selbstständigkeit strebenden Isabel Archer (Nicole Kidman, deren Haut hier so fotografiert ist, als bestände sie aus feinstem Porzellan) ist nicht einfach zu bearbeiten, da die Geschichte hauptsächlich von guten Absichten, die schief gehen, Wegen, die nicht beschritten werden, und fehlgeleiteten Entscheidungen, die aus guten Gründen getroffen wurden. Die eigensinnige amerikanische Waise Isabel weist die Hand eines anständigen, vernünftigen englischen Bewerbers, Lord Warburton (Richard E. Grant) zurück, weil sie zuerst ihr eigenes Ziel und ihre eigene Identität finden will. Statt dessen wird sie von Gilbert Osmond (John Malkovich) verführt, einem unermüdlichen Kunst- (und Frauen-) Sammler. Wie Isabels Leben und die Leben derer, die sie lieben, durch diese schicksalhafte (und unwiderrufliche?) Entscheidung beeinflusst werden, davon handelt der größte Teil des Films. Portrait Of A Lady ist wunderbar, herzzerreissend und manchmal erschreckend, so wie nur das Gefühl sein kann, wenn man Entscheidungen gegenübersteht, von denn man weiss, dass sie das weitere Leben nachhaltig verändern werden. Eine wunderbare Literaturverfilmung im Kinoformat. --Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Visuell herausragender, vielschichtiger Film. 5 von 5 Punkten Fast wie im Traum wandert Nicole Kidman durch diese Geschichte. Sie stellt die unkonventionlle,junge Amerikanerin Isabel Archer dar, über die im Europa des späten 19. Jahrhundert das Unglück in Form des intirganten John Malkovich (natürlich!) hereinbricht. Mit jedem mal Ansehen genieße ich den Film mehr, wobei es eher von Vorteil ist, wenn man den tollen Roman schon einmal gelesen hat. Am eindruckvollsten bleiben jedoch die schauspielerischen Leistungen von Martin Donovan und Barbara Hershey in Erinnerung. Es sind gerade die gemeinsamen Szenen mit den beiden, in denen Nicole Kidman wirklich großartig ist. Ein klitzekleiner Minuspunkt sind ihre permanenten Heulkrämpfe im letzten Drittel des Films. Aber wer dabei trotzdem so gut aussieht, dem sei es verziehen. Psychologisch feinfühlig erzählt, in wunderbar unterkühlter Ästhetik gefilmt und subtil dargestellt ist dieser Film allen Frauen und Männern dieser Welt wärmstens zu empfehlen.
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Archer, die Abenteuer eines Rennpferdes Brett Climo, Robert Coleby, Nicole Kidman DVD, 22. September 2006 Verkaufsrang: 55670 Australien im Jahre 1862: Der „Victorian Turf Club“ veranstaltet in Melbourne erstmalig das legendäre Pferderennen mit den teuersten Pferden Australiens, das später weltweit als Melbourne Cup in die Geschichte eingeht. Der Stallbursche Dave überredet seinen Herrn, ihn mit dem Rennpferd Archer an diesem Rennen im über 500 km entfernten Melbourne teilnehmen zu lassen. Die Reise dorthin ist beschwerlich und voller Abenteuer. Aber Dave und Archer werden mit dem Gewinn...
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