DVDs: Piet Klocke

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Das fliegende Klassenzimmer - Ulrich NoethenDas fliegende Klassenzimmer
Ulrich Noethen, Sebastian Koch, Piet Klocke

DVD, 1. Oktober 2003
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Eurovideo Das fliegende Klassenzimmer - Remake, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 01.10.03

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Frisch und munter aufgepeppelt      4 von 5 Punkten
Letzte Chance für den kleinen Jonathan: schon allzu oft ist er aus den bisher besuchten Internaten geflogen. Ob es jetzt wohl klappt, im Thomanerchor von Leipzig ?

Mag sein, dass Erich Kästner sich heute von der aktuellsten Verfilmung seines "fliegenden Klassenzimmers" distanzieren würde. Vom klassischen Leipziger Thomanerchor sieht man (obwohl es auf Weihnachten zugeht) nicht allzu viel. Die Weihnachtsaufführung gegen Ende kommt gerappt daher. Aber für die moderne Zielgruppe ist das natürlich genau richtig und up-to-date. Die schwungvolle Neuinszenierung versetzt besonders vorm Fest den ein oder anderen jungen Zuschauer in Begeisterung, da sich Humor und Gefühl eine gesunde Waage halten. Auch moderne Problematiken wie Scheidung der Eltern kommen zum Tragen.
Die jungen Darsteller erfreuen deswegen, weil sie größtenteils Laien sind, die zum ersten Mal in einem Film auftauchen, und aufgrund dieser Neulust besonderen Spaß beim Dreh gehabt haben; (wirkt jedenfalls so).

Nettes Bonus-Material: der Regisseur teilt mit Nebendarsteller Frederick Lau (bis heute ein sehr gefragter Nachwuchsschauspieler) seine Erinnerungen an die Produktion.


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Das fliegende Klassenzimmer - Ulrich NoethenDas fliegende Klassenzimmer
Ulrich Noethen, Sebastian Koch, Piet Klocke

Videokassette, 1. Oktober 2003
     Verkaufsrang: 1744     

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Das fliegende Klassenzimmer unter der Regie von Tomy Wigand ist bereits die dritte Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner und landet mit seinen zeitgemäßen Rap-Einlagen endgültig im Techno-Zeitalter.
Obwohl auch in den Erwachsenenhauptrollen mit Ulrich Noethen, Sebastian Koch und Piet Klocke prominent besetzt, steht natürlich das Schülerensemble im Mittelpunkt der Geschichte. Wigand versetzt Jonathan (Hauke Diekamp), Martin (Philipp Peters-Arnolds), Matz (Frederick Lau), Ulli (Hans Broich-Wuttke) und den schönen Theo (Nicolas Kantor) nach Leipzig ins Internat des Thomanerchors und gibt der Geschichte damit einen deutsch-deutschen Gegenwartsbezug. Die Rolle des aufrührerischen Egerland spielt jetzt ein Mädchen, und dennoch wird noch der treueste Kästner-Fan die Vorlage wiedererkennen. Es geht um bewährte Kästner-Motive, um echte Freundschaft also, den bedingungslosen inneren Zusammenhalt, um gute und weniger gute Eltern und um die paar wenigen Erwachsenen, die im Vergleich zum Rest der Spezies schwer in Ordnung sind. Gemeinsam wird für die Weihnachtsaufführung das Stück "Das fliegende Klassenzimmer" geprobt, die große Fehde mit den "externen" Schülern ausgefochten und die von den Kindern eingefädelte Versöhnung zwischen dem unkorrumpierbaren Lehrer Justus (Ulrich Noethen) und seinem alten Schulfreund Nichtraucher (Sebastian Koch) betrieben.
Der Roman war wahrscheinlich Kästners pädagogisch ambitioniertestes Buch, und der Film versucht die propagierten Werte in die nicht mehr ganz so vergleichbare Gegenwart hinüberzuretten, indem man ziemlich hemmungslos den aktuellen Jugendjargon benutzt. Am Ende rappen die Kinder durch Kästners Merksätze, und der schmale Grat zwischen geglückter Überführung und ungenierter Anbiederung ist hier ganz besonders augenfällig. Am stärksten ist Das fliegende Klassenzimmer dann auch, wenn die Kinder zwanglos unter sich sind. Da gelingen witzige Dialoge, und es kommt schließlich das zum Vorschein, was man vielleicht als kästnerspezifisch bezeichnen kann: Die Kinder werden mit ihren Ängsten und Sehnsüchten immer ernst genommen, wirken mitunter bemerkenswert reif und verkörpern mit ihrer Haltung letztendlich ein Plädoyer für mehr Zivilcourage. -Thomas Reuthebuch


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Frisch und munter aufgepeppelt      4 von 5 Punkten
Letzte Chance für den kleinen Jonathan: schon allzu oft ist er aus den bisher besuchten Internaten geflogen. Ob es jetzt wohl klappt, im Thomanerchor von Leipzig ?

Mag sein, dass Erich Kästner sich heute von der aktuellsten Verfilmung seines "fliegenden Klassenzimmers" distanzieren würde. Vom klassischen Leipziger Thomanerchor sieht man (obwohl es auf Weihnachten zugeht) nicht allzu viel. Die Weihnachtsaufführung gegen Ende kommt gerappt daher. Aber für die moderne Zielgruppe ist das natürlich genau richtig und up-to-date. Die schwungvolle Neuinszenierung versetzt besonders vorm Fest den ein oder anderen jungen Zuschauer in Begeisterung, da sich Humor und Gefühl eine gesunde Waage halten. Auch moderne Problematiken wie Scheidung der Eltern kommen zum Tragen.
Die jungen Darsteller erfreuen deswegen, weil sie größtenteils Laien sind, die zum ersten Mal in einem Film auftauchen, und aufgrund dieser Neulust besonderen Spaß beim Dreh gehabt haben; (wirkt jedenfalls so).

Nettes Bonus-Material: der Regisseur teilt mit Nebendarsteller Frederick Lau (bis heute ein sehr gefragter Nachwuchsschauspieler) seine Erinnerungen an die Produktion.


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