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| DVDs: Youki Kudoh | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Memoirs Of A Geisha [UK IMPORT] Ziyi Zhang, Ken Watanabe, Michelle Yeoh, Koji Yakusho, Gong Li DVD, 5. Juni 2006 Verkaufsrang: 27888 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Bildertraum 5 von 5 Punkten Ich bedauere es, diesen Film nicht im Kino auf einer großen Leinwand gesehen zu haben, denn seine Bilder sind ein Traum. "Die Geisha" ist einer der am besten fotografierten Filme, die ich bis dato gesehen habe. Die Liebe zum Detail, die ruhige und dezente Kameraführung sowie die Auswahl der Großaufnahmen und Totalen ist bemerkenswert.
Bereits das Buch hat mich von Anfang gefesselt, und ich finde die Umsetzung in den Film gut gelungen. Zwar fehlen einige Erzählstränge des Buches, der Film jedoch vermittelt trotzdem einen "kompletten" Eindruck.
Die Geschichte, die hier erzählt wird, setzt m.E. schon ein gewisses Grundinteresse an der japanischen Sicht der Dinge, des Lebens und dem japanischen Menschenbild voraus. Mithin ist es eine Liebesgeschichte, die sicherlich weit von unseren europäischen Denk- und Empfindungswelten abweicht. Aber gerade darin liegt der Zauber des Buches und des Filmes. Beide vermögen den Leser bzw. den Zuschauer mitzunehmen auf eine Reise in eine andere Kultur mit anderen Werten, einer anderen Ästhetik und anderen Sichtweisen.
Den Film zu sehen, war ein Hochgenuss, der Film einer von der Sorte, die man sich immer mal wieder in einer bestimmten Stimmung ansehen kann und wird.
Etwas Besonderes... 5 von 5 Punkten ... ist dieser Film schon. Seine Ausstattung ist glamourös, die Darsteller (wenn es auch Chinesinnen sind) spielen ihre Rolle perfekt, man meint, man hätte echte Geishas vor sich. Der Film beginnt, ähnlich dem Buch, in einem Fischerdorf, wo die kleine Chiyo eine Unterhaltung zwischen Herrn Tanaka und ihrem Vater beobachten kann. Im nächsten Moment wird sie aus ihrer Familie gerissen, zusammen mit ihrer Schwester, denn die Eltern haben beide Kinder verkauft. Chiyo, verängstigt und irrtiert von den vielen Eindrücken, die auf sie während der Fahrt in einer dunklen Nacht einwirken, klammert sich hilflos an die ältere Schwester Satsu. Doch schon im nächsten Moment wird sie von ihrer Schwester fortgerissen, als die Kutsche vor einer Okiya (das Haus, in dem Geishas wohnen/leben) hält und Chiyo reingezerrt wird. Sie hat keine Wahl. Kürbisköpfchen ist ein anderes Mädchen, das auch in der Okiya lebt und bereits auf die Gesiha-Schule geschickt wird. Zusammen gehen sie zur Schule, lernen und freunden sich dann auch an. Allerdings gibt es ein großes Problem: Die bekannteste Geisha in ganz Gion ist Hatsumomo, der das größte Zimmer im Haus gehört. Sie wittert in Chiyo mögliche Konkurrenz, die sie von Anfang an ausschalten will. Da kommt es ihr gerade recht, dass sie erfährt, wo Chiyos Schwester ist. Nachdem sie Chiyo das Versprechen abverlangt, alles zu tun, was sie will, sagt sie ihr, wo Satsu ist. Da Satsu in einem Vergnügungsvirtel als Prostituierte arbeiten muss, hat sie vor zu fliehen, doch Chiyo schafft es nicht bis zum Treffpunkt. Alle Hoffnungen, dass aus Chiyo mal eine Geisha wird, scheinen damit zunichte gemacht. Doch Hatsumomo hat eine starke Konkurrenz draußen in den Teehäusern: Mameha. Keine Geisha hat jemals so viel Geld mit ihrer Mizuage (Verlust der Jungfräulichkeit an den Höchstbietenden) verdient wie Mameha. Sie erbarmt sich der kleinen Chiyo und nimmt sie als ihre Schwester auf. Als aus Chiyo die Geisha Sayuri wird, hat sich vieles verändert: Sie wird berühmt, bringt ihrer Okiya viel Geld. So wird durch ihre Adoption durch die Mutter der Okiya ihre Freundschaft zu Kürbisköpfchen (die nun die Schwester von Hatsumomo ist) zerstört. Sayuri erduldet alle Qualen mit viel Kraft, die sie aus der heimlichen Liebe zum Direktor bezieht, der ihr als kleines Kind auf der Brücke Mut machte. Diese Hoffnung gibt ihr immer wieder Stärke. Doch Memeha hatte sie eindringlich gewarnt, sich nie der Leidenschaft zu einem Mann hinzugeben, erst recht nicht, wenn er nicht ihr danna (Gönner) ist. So muss Sayuri über Jahre hinweg ihre Gefühle verbergen... Dieser Film räumt endlich endgültig auf mit der westlichen Vorstellung einer Geisha. Denn Geisha bedeutet eigentlich nichts anderes als "Künstlerin" und das waren diese Frauen auch. Sie hatten Einfluss auf die größten männlichen Persönlichkeiten ihrer Zeit und waren äußerst gebildet und künstlerisch begabt, sowohl in Konversation, als auch Tanz und Musik. Wahrscheinlich wurde die westliche Vorstellung, dass Geishas so etwas wie Edelhuren seien, von der Nachkriegszeit geprägt, in der sich alle Frauen auf der Straße in seidenen Kimonos Geisha nennen konnten. Denn solche Frauen "unterhielten" dann die Amerikaner, bei denen wohl diese Art der Unterhaltung durch unechte Geishas den Endruck hinterließ, Geishas wären Vergnügungs-Spielzeuge. Wirklich, der Film überzeugt bis zum Ende, ist kein bisschen langweilig. Sogar meinem Freund hat er gefallen und das will was heißen, nämlich dass es kein "Weiberfilm" ist, sondern einer, der jeden begeistern kann. |
Rush Hour 3 [Blu-ray] Jackie Chan, Chris Tucker, Max von Sydow, Yvan Attal, Dana Ivey Blu-ray, 14. März 2008 Verkaufsrang: 32862 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Rush Hour 3 S.E. (2 Discs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 14.03.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)
Tja, Ami müsste man sein! 5 von 5 Punkten Testbericht zu RUSH HOUR 3:
Das Jackie Chan mit seinem mittlerweile 53 Jahren noch immer nicht zum alten Eisen gehört beweist er im dritten Teil der Rush-Hour-Trilogie aufs neue.
Das "Rush Hour 3" mit den typischen Ermüdungserscheinungen daherkommen wird war eigentlich meine größte Befürchtung. Aber die blieb aus...
Auch hier wird wieder ein Gagfeuerwerk der Superlative gezündet, was natürlich hauptsächlich auf das Konto von Chris Tucker geht. Aber die Taxi-Einlagen sind allererste Sahne!
Was die Story angeht, haben die Macher es tatsächlich geschafft eine zu finden die nicht zu ausgeluscht wirkt oder, gerade im "Chan-Film-Universum";, schon mal da war. Jedenfalls nicht in dieser Form!
Einzig in der Action muss man beim dritten Teil Abstriche machen, aber nicht in der "normalen" Filmaction, also Verfolgungsjagden, Schießereien und Explosionen. Sondern bei der Kampfaction. Klar, in dem Alter kann man nicht erwarten das man Chan dabei beobachten kann wie er im Sekundentakt seinen Gegnern was auf die Kauleiste zimmert, seine Kampfsporteinlagen sind doch nicht mehr sooo häufig wie in den beiden Vorgängern. Aber wir wollen nicht jammern, sondern Spaß haben, und mit dem Film haben wir das alle mal!
Auch der dritte Teil überzeugt auf ganzer Linie und bildet eine krönenenden Abschluß dieser Trilogie. Leider hat ne Trilogie nur drei Teile... :(
Kaufen? Ja, aber bei einem Chan-Film sollte es aufgrund der Extras schon die Special Edition sein.
Weitere Kundenmeinungen |
Heaven's Burning Russell Crowe, Youki Kudoh, Kenji Isomura DVD, 3. April 2002 Verkaufsrang: 40690
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Schwach 2 von 5 Punkten Leider sehr enttäuscht. Verwirrende Handlung, schwache Szenen, Tiefgang war dem Regisseur ein Fremdwort. Von wegen "Roadmovie". Der Film ist weder der Actionsparte noch der Liebesgeschichte zuzuordnen. Auch für "Kurze Pausen zwischendurch" nicht geeignet. Selbst der sonst brilliante Schauspieler Russel Crowe wirkt geistesabwesend und völlig deplaziert. Eine billige Geschichte a lá "Bonnie und Clyde". Schade.
Klasse Roadmovie! 4 von 5 Punkten Für einen Low-budget-movie, dazu noch in wenigen Wochen abgedreht, hat der Film so einiges zu bieten. Erinnert mich teilweise an die Mache von Tarantino, da die Gewalt meistens ziemlich überraschend und auch mit Sarkasmus auftritt. Vor allem die Folterszene läßt unangenehm viel Spielraum für die Phantasie des Zuschauers. Zudem bestehen die auftretenden Personen aus einer sehr interessanten Mix von unterschiedlichsten Typen, die das australische Umfeld wohl bietet. Gekannt habe ich nur Russell Crowe, der hier ausgezeichnet - wie immer - agiert und mit seiner ausdrucksstarken Mimik nicht viel Worte verschwenden muß. Den Film sollte man sich unbedingt mehrmals ansehen um alle darin eingesetzen Details der Geschichte zu erkennen. Ich behaupte zudem, daß mich die Dramaturgie an die Opern von Verdi, etc. erinnerte, welches die klassische Musik zu Ende des Film unterstrich. Für mich ein ganz heißer Tip! |
Mystery Train [UK IMPORT] Joe Strummer, Tom Waits, Steve Buscemi, Elizabeth Bracco, Sara Driver DVD, 28. April 2003 Verkaufsrang: 50545 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mystery Train ist nach Permanent Vacation, Stranger Than Paradise und Down By Law Jim Jarmuschs vierter Spielfilm und der erste in Farbe. Ein eigenwilliger Blick auf amerikanische Mythen und seine oft unsichtbaren Außenseiter. Mystery Train ist nicht nur der Titel des Films sondern auch eines Elvis-Presley-Songs, der in den legendären Sun Records Studios von Sam Phillips aufgenommen wurde. Der Titel verweist also auf die geschichtsträchtige Vergangenheit von Memphis und es ist sinnigerweise ein Zug, mit dem die beiden japanischen Rock-'n'-Roll-Touristen Jun (Masatoshi Nagase) und dessen quirlige Freundin Mitzuko (Youki Kudoh) in der Stadt einrollen. Sie werden nach einem Besuch in Graceland und in den genannten Studios schließlich im schäbigen Arcade Hotel absteigen, das für alle möglichen Nachtgestalten als Durchgangsstation dient. Das Arcade Motel ist für Jarmusch das einzig wirklich verbindende Element zwischen den drei Episoden, die seinen Film ausmachen. Ist Memphis für die Besucher aus Fernost ein Ort der Mythen und Ziel ihrer Pilgerreise, landet die junge italienische Witwe Luisa (Nicoletta Braschi) aus ganz anderen Gründen in der Stadt. Sie wünscht sich den Morgen herbei, um endlich die Leiche ihres Mannes zurück nach Rom zu begleiten. Elvis ist für sie nur Anlass zum Schmunzeln, wenn ihr ein Wirrkopf in einem Coffee Shop einen Kamm zeigt, der ihm erst kürzlich vom trampenden King anvertraut wurde. Luisa lässt sich schließlich von der Amerikanerin DeeDee (Elizabeth Bracco) bequatschen. Gemeinsam teilen sie sich im Arcade ein Zimmer. Dort taucht in der dritten Episode auch DeeDees Freund Johnny (Joe Strummer von "The Clash") polternd auf, im Schlepptau seinen Kumpel Will (Rick Aviles) und DeeDees Bruder Charlie (Steve Buscemi). Die drei kommen von einem Überfall auf einen Getränkeladen und schlüpfen im Hotel für ein paar Stunden unter. Über ihnen, schwebend, ein Porträt von Elvis, vor sich ein Arsenal an Alkoholika und eine Waffe. Es gibt in Mystery Train kein Ankommen im erzählerischen Sinn. Jeder Versuch, dem Film auf struktureller Ebene beizukommen, ist verlorene Liebesmüh. Es scheint, als verlange Jarmusch vom Zuschauer lediglich, die Sensibilität des Gezeigten auf sich einwirken zu lassen. Das Faszinierende an Mystery Train ist dann auch das offene Konzept, das uns eine Zeit lang zu Beobachtern macht, bevor die Figuren, und mit ihnen ihre Geschichten, weiterziehen. In unseren Köpfen jedoch bleiben sie noch für lange Zeit lebendig. -Thomas Reuthebuch
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Heaven's Burning Russell Crowe, Youki Kudoh, Kenji Isomura DVD, 7. August 2001 Verkaufsrang: 22574 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Heaven's Burning (neues Cover), USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 24.03.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Amüsanter Road Trip Down Under 4 von 5 Punkten Craig Lahiff hat ein Meisterwerk geschaffen, dass insbesondere durch seine außergewöhnlichen Charaktere und Zufälle den Zuschauer in den Bann zieht. Traditionelle Roadmovie-Elemente sind mit absurden und grotesken Darstellungen so verknüpft, dass man nicht immer glauben kann, was man da sieht. Youki Kudoh als Midori besticht durch ihre wunderbar dargestellte Naivität und ihren absoluten Lebenshunger. Russell Crowe ist Colin O'Brien, ein ewiger Verlierer, der anstatt sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, das Leben an sich nur beobachtet. Auf der gemeinsamen Suche nach ein bisschen Glück werden sie von unterschiedlichen Verfolgern durch ganz New South Wales gejagt, ohne es wirklich zu merken. Ein brilliantes Polizeipärchen, das stark an Laurel und Hardy erinnert, der bitterböse, durchgedrehte japanische Ehemann und ein brutaler arabischer Vater mit Sohn machen den beiden das Leben zur Hölle, wo sie doch eigentlich auf der Suche nach dem Paradies sind. Eine Reise durch sämtliche Schichten der australischen Gesellschaft beginnt und endet....................Ach, sehen Sie selbst......Sie werden sich amüsieren........ Das einzige Problem ist, dass der Film ein bisschen an "Red Rock West" (Nicolas Cage) und "U-Turn" (Sean Penn) erinnert. Aber Road Movie ist eben Road Movie, oder.........? |
Snow Falling On Cedars [UK IMPORT] Ethan Hawke, Youki Kudoh, Rick Yune, James Rebhorn, James Cromwell DVD, 21. Juli 2003 Verkaufsrang: 63469 Das Nachfolgewerk des australischen Regisseurs Scott Hicks zu seinem allseits hochgelobten Film Shine wirkt wie ein kleiner Schock. Basierend auf David Gutersons Bestseller ist Schnee der auf Zedern fällt weit davon entfernt ebenso von den Charakteren getragen zu werden und einen so geradlinigen Handlungsverlauf aufzuweisen wie Shine. Im Vergleich zu Shine aalt sich Hicks in seinem neuesten Film geradezu in atmosphärischen Stimmungen. Die Handlung versteckt sich wie zufällig sprießende neue Triebe in einem überwältigenden Regenwald, hinter dem entschlossen Auge des Regisseurs für Wasserfarbkompositionen und wechselnde Perspektiven. Es ist unmöglich, nur die Position des selbstgefälligen Beobachters einzunehmen, denn Hicks meditativer Stil zieht einen unweigerlich in seinen Bann und lässt die Geschichte förmlich in der Fantasie des Zuschauers entstehen. Diese Herangehensweise macht ästhetisch Sinn, denn Gutersons Geschichte bettet ein Gerichtsdrama in träumerische Sequenzen ein, und Hicks ist entschlossen, dieses zu reflektieren. Auch wenn das bedeutet, die Vorstellung, die der Zuschauer von einem Handlungsverlauf haben mag, völlig auf den Kopf zu stellen. Dabei erhält er tatkräftige Unterstützung vom Wetter des pazifischen Nordwestens: Der Film spielt auf einer der San Juan-Inseln im Staate Washington, wo der Regen auf einzigartige Weise Erde und Himmel umschließt. Dort steht kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ein japanisch-stämmiger amerikanischer Kriegsheld (Cary-Hiroyuki Tagawa) vor Gericht, weil er einen weißen Fischer ermordet haben soll. Seine Frau (Youki Kudoh) ist die frühere Highschool-Liebe des Lokaljournalisten (Ethan Hawke), dessen Verbitterung über den Verlust dieser Liebe sowie über seine Hilflosigkeit während der Internierung der Japaner und über die Last des journalistischen Vermächtnisses seines Vaters (Sam Shepard) ihn zunächst davon abhält, bei der Verteidigung des Angeklagten Hilfe zu leisten. Diese Art historischer Fiktion funktioniert, wenn man sich die Relativität der Zeit (mal fließend, mal stillstehend, mal tropfend) bewusst macht. Ironischer Weise ist das kommerziellste Element des Films, der Prozess, gleichzeitig der uninteressanteste Aspekt der Geschichte, obwohl Schauspiel-Routinier Max von Sydow als listiger Verteidiger diese Szenen sehr unterhaltsam gestaltet. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Traumhafte Verfilmung 5 von 5 Punkten Ich habe den Bestseller von David Guterson 1998 regelrecht verschlungen, ich war mehr als nur begeistert von diesem Buch. Als dann Gerüchte immer lauter wurden, dass der Roman verfilmt werden sollte, wartete ich richtig aufgeregt und fieberte dem Ergebnis entgegen. Das Warten hat sich gelohnt, die Geschichte ist sehr nahe am Buch geblieben und wunderbar umgesetzt worden. Ethan Hawke spielt Ishmael Chambers, den Redakteur der einzigen Zeitung der Insel. Er klärt das Verbrechen auf, welches angeblich der Ehemann seiner einzigen, grossen Liebe verübt haben soll. Dabei arbeitet er nicht nur seine eigene Vergangenheit auf, sondern stösst auch auf den seit dem Krieg aufgestauten Hass der Amerikaner auf die Japaner. Der Film ist gar nicht hollywoodlike und das macht ihn gerade sehr sehenswert. Fazit: Grossartige Schauspieler, sehr gute Geschichte, atmosphärische Bilder und glaubhaftes Ende. Meine Empfehlung, unbedingt ansehen und geniessen oder zuerst das Buch lesen und spätestens nach dessen Lektüre wird man sehr gespannt auf den Film sein.
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Mystery Train [UK IMPORT] Joe Strummer, Nicoletta Braschi, Cinque Lee, Youki Kudoh, Masatoshi Nagase Videokassette, 3. Juli 1995 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Mystery Train ist nach Permanent Vacation, Stranger Than Paradise und Down By Law Jim Jarmuschs vierter Spielfilm und der erste in Farbe. Ein eigenwilliger Blick auf amerikanische Mythen und seine oft unsichtbaren Außenseiter. Mystery Train ist nicht nur der Titel des Films sondern auch eines Elvis-Presley-Songs, der in den legendären Sun Records Studios von Sam Phillips aufgenommen wurde. Der Titel verweist also auf die geschichtsträchtige Vergangenheit von Memphis und es ist sinnigerweise ein Zug, mit dem die beiden japanischen Rock-'n'-Roll-Touristen Jun (Masatoshi Nagase) und dessen quirlige Freundin Mitzuko (Youki Kudoh) in der Stadt einrollen. Sie werden nach einem Besuch in Graceland und in den genannten Studios schließlich im schäbigen Arcade Hotel absteigen, das für alle möglichen Nachtgestalten als Durchgangsstation dient. Das Arcade Motel ist für Jarmusch das einzig wirklich verbindende Element zwischen den drei Episoden, die seinen Film ausmachen. Ist Memphis für die Besucher aus Fernost ein Ort der Mythen und Ziel ihrer Pilgerreise, landet die junge italienische Witwe Luisa (Nicoletta Braschi) aus ganz anderen Gründen in der Stadt. Sie wünscht sich den Morgen herbei, um endlich die Leiche ihres Mannes zurück nach Rom zu begleiten. Elvis ist für sie nur Anlass zum Schmunzeln, wenn ihr ein Wirrkopf in einem Coffee Shop einen Kamm zeigt, der ihm erst kürzlich vom trampenden King anvertraut wurde. Luisa lässt sich schließlich von der Amerikanerin DeeDee (Elizabeth Bracco) bequatschen. Gemeinsam teilen sie sich im Arcade ein Zimmer. Dort taucht in der dritten Episode auch DeeDees Freund Johnny (Joe Strummer von "The Clash") polternd auf, im Schlepptau seinen Kumpel Will (Rick Aviles) und DeeDees Bruder Charlie (Steve Buscemi). Die drei kommen von einem Überfall auf einen Getränkeladen und schlüpfen im Hotel für ein paar Stunden unter. Über ihnen, schwebend, ein Porträt von Elvis, vor sich ein Arsenal an Alkoholika und eine Waffe. Es gibt in Mystery Train kein Ankommen im erzählerischen Sinn. Jeder Versuch, dem Film auf struktureller Ebene beizukommen, ist verlorene Liebesmüh. Es scheint, als verlange Jarmusch vom Zuschauer lediglich, die Sensibilität des Gezeigten auf sich einwirken zu lassen. Das Faszinierende an Mystery Train ist dann auch das offene Konzept, das uns eine Zeit lang zu Beobachtern macht, bevor die Figuren, und mit ihnen ihre Geschichten, weiterziehen. In unseren Köpfen jedoch bleiben sie noch für lange Zeit lebendig. -Thomas Reuthebuch
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