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| DVDs: Dieter Laser | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Die verlorene Ehre der Katharina Blum Angela Winkler, Mario Adorf, Dieter Laser DVD, 2. Mai 2008 Verkaufsrang: 3601 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Die verlorene Ehre der Katharina Blum, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 02.05.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Meilenstein des Neuen Deutschen Films 5 von 5 Punkten DIE VERLORENE EHRE... gehört zu den erfolgreichsten und wichtigsten Filmen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Nachdem der Neue Deutsche Film der 70er Jahre bis dato nur in intellektuellen Kreisen Anerkennung fand, erreichten Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta mit ihrer Heinrich-Böll-Verfilmung auch das große Publikum. KATHARINA BLUM wurde international ein Hit und verhalf dem deutschen Film zu neuer Beachtung. Der Film erzählt von der alleinstehenden Katharina (grandios verkörpert von Angela Winkler als aufrechte und äußerst verletzliche Durchschnittsfrau), die sich auf einer Faschingsparty in einen Fremden (Jürgen Prochnow) verliebt. Der stellt sich am nächsten Tag als gesuchter Terrorist heraus, und sofort fallen Polizei- und Staatsapparat sowie die Boulevard-Presse über Katharina her und machen sie zur "Terroristenbraut" und Sympathisantin. Eine beispiellose Schmutzkampagne wird gestartet, die Katharina schließlich zu einer Verzweiflungstat zwingt...
KATHARINA BLUM ist auch heute noch überzeugend in seiner Intensität, dabei sind die politischen Hintergründe für das Funktionieren der Geschichte (und des Films) eher zweitrangig - nicht umsonst konnte der Film sogar in Usbekistan ein Erfolg werden, wie Schlöndorff in einem Interview auf der DVD berichtet. Die Geschichte trifft uns alle an einem wunden Punkt. Wenn wir uns nicht hinter Reichtümern oder Macht verstecken können, dann haben wir nur noch unsere Würde und unsere Ehre, die wir verteidigen können (und müssen). Das Thema ist universell.
KATHARINA BLUM wurde seinerzeit Polemik und Einseitigkeit vorgeworfen. Die Feststellung stimmt, daraus einen Vorwurf zu formulieren, ist absurd. Wo sind denn heute die Filme, die einen Standpunkt vertreten, ein politisches Bewusstsein und eine Meinung haben? Gerade das hat den Neuen Deutschen Film so wichtig und herausragend gemacht. KATHARINA BLUM ist ein wütender Film, der noch immer wütend macht. Er klagt das Zusammenspiel von Presse und Polizei an, die Allmacht des Staatsapparates und die widerwärtigen Methoden der Meinungsmache durch die Boulevardpresse. Wie es im Abspann heißt: "Ähnlichkeiten... sind weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich".
DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM hat die Jahre gut überdauert. Er ist emotional packend, aufrüttelnd, dabei aber äußerst unterhaltsam, was an Schlöndorffs Fähigkeit liegt, auch in den schwärzesten Stunden der Katharina noch Humor zu finden. Der Epilog zum Film ist reinstes politisches Kabarett, das den Zuschauer lachend entlässt. Die Darsteller liefern Spitzenleistungen ab (neben Angela Winkler glänzen Mario Adorf als unmöglicher Kommissar und Dieter Laser als schmieriger Journalist), ebenso herausragend ist auch die unglaubliche Filmmusik von Hans Werner Henze. Großes Kino, sehr empfohlen!
Zur DVD: Arthaus zeigt den Film in guter Bildqualität (die Farben der Vorspann-Titel verschwimmen etwas, aber nach den Titeln wird es deutlich besser), wichtigstes Extra ist ein fast einstündiger Rückblick mit Schlöndorff, von Trotta und Produzent Eberhard Junkersdorf, in dem man alle wichtigen Hintergründe erfährt. Dazu gibt es Werkfotos, Biografien, Filmdokumente (PDF) und den Trailer. |
Operation Ganymed Horst Frank, Dieter Laser, Jürgen Prochnow DVD, 17. Februar 2005 Verkaufsrang: 22037 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Von der Menschheit vergessen. 4 von 5 Punkten Mit drei Raketen und einundzwanzig Astronauten wagen die in der Raumfahrt erfahrenen Staaten ein großes gemeinsames Projekt zum Jupitermond Ganymed. Als die Raumschiffe hinter Jupiter verschwinden, bricht der Funkkontakt erwartungsgemäß ab. Allerdings bleiben die Schiffe verschwunden. Von einem fatalen Unglück ausgehend wird das komplette Raumfahrtprogramm der Erde eingestellt.
Vier Jahre später gelingt fünf Astronauten aus dem damaligen Projekt die Notlandung in Mexiko. Von der Menschheit unbemerkt müssen sie sich mit knappen Ressourcen durch die Wüste zur nächsten Zivilisation durchkämpfen. Dabei reflektieren die Männer den Sinn ihres ganzen Unternehmens.
Die dramatische Geschichte wird einfühlsam und realitätsnah erzählt. Der damalige Weitblick in die Zukunft erstaunt aus heutiger Sicht. Die gewählten Szenarien sind Eindrucksvoll, wenn auch erkennbar sparsam gewählt. Filigrane Dialoge aus der Zeit vor dem Flug, beim Unternehmen selbst und nach der Notlandung generieren eine ansteigende Hintergrundspannung. Eine Filmperle, die sicherlich den Gedanken an ein Remake wert wäre.
Verhunztes Meisterwerk - dennoch sehenswert 3 von 5 Punkten Ich kann mich den bisherigen Rezensenten nur anschließen, was die ausgeprochen lieblose Umsetzung von "Operation Ganymed" auf DVD betrifft, die wieder einmal auf negative Weise eindrucksvoll zeigt, mit welcher Geringschätzung deutsche Filme oftmals in ihrer Heimat behandelt werden. Würde es sich bei diesem Meisterwerk um eine amerikanische Produktion handeln, so hätten die Verantwortlichen sich bestimmt bemüht, wenigstens den untersten DVD-Standard zu erreichen, was die Farben, den Ton und das Zusatzmaterial betrifft. Mit Hilfe der modernen Technik sollte das heutzutage kein Problem mehr darstellen, und auch der finanzielle Aufwand dürfte sich dabei in Grenzen halten. Was den Fans hingegen bei dieser Veröffentlichung zugemutet wird, bewegt sich gefährlich nah am Rand des Unerträglichen. Umso mehr spricht es für die unbestreitbaren Qualitäten von "Operation Ganymed", dass der Film trotz der miserablen Qualität aufgrund seiner Handlung und der exzellenten Darsteller noch immer sehenswert ist.
Nachdem die fünf Überlebenden der Expedition zum Jupitermond Ganymed trotz aller Widrigkeiten und Hindernisse den langen Heimflug zur Erde überstanden haben, warten sie vergeblich auf den ersehnten Orbiter, der sie endgültig nach Hause bringen soll. Was die Männer nicht wissen können: Als vor Jahren der Kontakt zu den drei Schiffen mit ihrer insgesamt 21-köpfigen Besatzung abriss, galt das Projekt auf der Erde offiziell als gescheitert. Die Astronauten wurden für tot erklärt, und sämtliche Gelder für die Raumfahrt eingefroren.
Die Notrufe von "Ganymed 2" bleiben daher unbeantwortet, und angesichts des schwindenden Sauerstoff- und Energievorrats beschliesst der Kommandant die riskante Landung auf der Erde. Das gefährliche Manöver gelingt, doch nun sehen sich die Astronauten einer menschenleeren, kargen und lebensfeindlichen Wüste gegenüber.
Ein qualvoller Kampf ums Überleben beginnt, und was die jahrelange Odyssee durch das Sonnensystem nicht vermochte, erledigt der Marsch durch die unwirtliche Einöde. Die Gruppe zerfällt zunehmend und wird dadurch immer schwächer. Ein halb vom Sand verwehtes Skelett, eine verlassene Siedlung, deren einziger Brunnen nur verfaultes Wasser enthält, und ein verwittertes Flugzeugwrack nähren den Verdacht der Männer, dass ein Atomkrieg alles Leben auf der Erde ausgelöscht hat und sie nun die letzten Menschen sind...
Obwohl mit geringen Mitteln gedreht, überzeugt Rainer Erlers "Operation Ganymed" als Science-fiction-Film ebenso wie als psychologisches Survival-Drama in allen Belangen. Sowohl die Kulissen und die Ausstattung als auch die Spezial-Effekte sind für eine deutsche TV-Produktion absolut zufriedenstellend ausgefallen, stehen aber keineswegs im Mittelpunkt der spannenden und realistischen Handlung. Die immer wieder gern zitierten Ähnlichkeiten mit dem (hervorragenden) amerikanischen Thriller "Capricorn One" (dt. "Unternehmen Capricorn") beschränken sich dabei auf das Motiv der Astronauten, die verzweifelt versuchen, in der Wüste zu überleben. Ansonsten handelt es sich um zwei eigenständige Werke mit völlig unterschiedlichen Aussagen.
Die Schauspieler Horst Frank, Dieter Laser, Claus-Theo Gärtner und Uwe Friedrichsen waren bereits 1977 innerhalb Deutschlands sehr bekannt, und Jürgen Prochnow wurde einige Jahre später mit "Das Boot" auch international berühmt. Sie verkörpern die unterschiedlichen Charaktere und deren Wandlungen absolut glaubwürdig, wodurch selbst drastische Szenen nie zum reinen Selbstzweck geraten, sondern stets im Rahmen der Geschichte nachvollziehbar bleiben.
Rainer Erler, der schon mit dem Thriller "Fleisch" und anderen düsteren Zukunftsvisionen für Aufsehen sorgte, schuf mit "Operation Ganymed" eine beklemmende Studie über das menschliche Verhalten in einer Extremsituation und einen intelligenten Beitrag zum Thema Raumfahrt. Ein besonderes Lob gebührt zudem der Musik von Eugen Thomass, die mit dem hymnenartigen Leitmotiv immer wieder auf beinahe zynische Weise den heroischen Patriotismus der letztlich fehlgeschlagenen Mission kommentiert.
Es bleibt zu hoffen, dass sich eines Tages jemand mit mehr Fingerspitzengefühl dieses grossartigen Films annimmt und ihm verdientermassen eine bessere Behandlung zukommen lässt.
Sci-Fi-Endzeit-Drama 5 von 5 Punkten Nach ganz langer Zeit habe ich diesen deutschen Weltraum-Film
wiedergesehen. In den 70ern war dieser Streifen von Rainer Erler
für mich eines der stärksten TV-Erlebnisse. Mittlerweile gibt es eine
lieblos (!) aufgemachte DVD, die genau diesen Film enthält und sonst
nichts. Ich habe einige Wochen gezaudert, ihn mir wieder anzusehen,
weil ich Angst hatte, dass der Eindruck, den der Film 1977 bei mir hin-
terlassen hatte, zerstört werden könnte.
Anfang der 70er Jahre startet eine internationale Friedens- und For-
schungsmission (Amerikaner, Russen und Europäer) mit drei Raum-
schiffen und 21 Mann Besatzung zum Jupitermond Ganymed auf der
Suche nach außerirdischem Leben. Die Schiffe erreichen den Jupiter,
doch es kommt zur Katastrophe. Zwei Raumschiffe gehen verloren - die
Kommunikation zwischen der Erde und den restlichen Astronauten bricht ab.
Die sieben Männer können auf Ganymed landen und alle geplanten
Aufgaben durchführen. Die folgenden 900 Tage gleiten sie durch die Stille
des Alls. Immer in der Hoffnung, heimzukehren. Der Film beginnt mit
einer Nachrichtensendung, in der die Expedition zum Jupiter als ge-
scheitert erklärt wird. Schnitt. Unbestimmte Zeit später dürfen wir den
zurückkehrenden Astronauten beim Landeanflug auf die Erde zusehen ...
Nur mit ganz wenig Geld hat Erler dieses Heimkehrdrama auf die "Beine"
gestellt. Doch der Film funktioniert. Das Innere des Raumschiffs über-
zeugt, die Bilder vom Ganymed überzeugen ebenfalls. Die fünf Heim-
kehrer bilden ein reizvolles Beziehungsgeflecht. Im Verlauf der Geschich-
te nimmt man die Verschiebungen wahr, die einen Abgrund nach dem
anderen aufreißen und einen nachhaltig verunsichern. Wie geht der Film
aus? Alles ist so ruhig inszeniert, dass man sich nicht auf das sich ankündi-
gende Grauen einstellen mag.
Auf der Packung der DVD ist eine ganze Menge mehr zu sehen und zu le-
sen, als dem Kuckespaß gut täte. Extrem empfehlenswert.
Inhalt gut - Qualität Note fünf 5 von 5 Punkten Der Inhalt des Films und die dargestellte Problematik ist klasse. Die Qualität der DVD ist schlichtweg sch......lecht. Wem es auf den Inhalt ankommt, der ist gut bedient. Wer Top-Qualität aus dem Jahr 2005 erwartet, muss Abstriche machen. Meine Bewertung gilt dem Film, dem Thema und der schauspielerisch dargestellten Problematik. Nicht dem Medium. Sonst wäre ein Stern schon zuviel.
Traurige Umsetzung eines Klassikers 2 von 5 Punkten Der Film "Operation Ganymed" verfolgt mich seit Jahrzehnten - seit ich ihn als Jugendlicher mal völlig übermüdet mitten in der Nacht im TV sah. Sowohl aufgrund der Tatsache, dass es eine der wenigen wirklich tiefgründigen SciFi-Produktionen aus Deutschland ist, als auch wegen des Themas an sich - dessen Parallelen zu "Unternehmen Capricorn" nicht unterstrichen werden müssen, ist der Film unbedingt sehenswert. Leider ist die DVD-Fassung nicht besonders gelungen - bzw. man hat sich schlicht keine Mühe damit gegeben. Umwerfendes hätte ich zwar nicht erwartet - der Film stammt aus dem 70er-Jahre-TV und nicht von der großen Leinwand. Aber selbst von einem "ausreichend" ist die Bildqualität weit entfernt. Über den Ton mag man streiten - da bin ich Purist. Effekte in den Film reinzumischen, die es im Original nicht gab, halte ich für falsch. Unzählige andere DVD-Produktionen von zum Teil vom Zahn der Zeit fürchterlich zugerichteten Klassikern zeigen aber, was bildtechnisch dringewesen wäre. Das äußerst lieblose Menü gibt dann eigentlich keinen weiteren Ausschlag mehr für die Bewertung. Da der Film ein "Must-have" für SciFi-Fans ist, mache ich einen Haken an den verhältnismäßig günstigen Preis und ärgere mich nicht mehr weiter.
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Lexx - 2.1 - 2.01 Mantrid / 2.02 Terminal [UK IMPORT] Eva Habermann, Brian Downey, Michael Macmanus, Jeffrey Hirshfield, Dieter Laser Videokassette, 4. Oktober 1999 Verkaufsrang: 33700
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Lexx die Serien 5 von 5 Punkten Lexx The Darkzone, und Lexx die Serie sind meiner Meinung nach ein Kult, der sich nicht länger hinter Star Trek oder Star Wars verstecken muß. Zu den Produkten: Die Vorgeschichte: Vier Personen mit unterschiedlichen Schicksalsschlägen und verschiedenen Karaktereigenschaften treffen aufeinander. Sie entführen ein Lebendiges Raumschiff,um eine Dunkle Diktatur zu zerstören. Die Vortsetzung: Nachdem ihnen das gelungen ist, machen sie sich auf die Reise um für sich ein neues Zuhause zu finden. Dabei erleben sie viele Abenteuer und Gefahren. Mantrid: In dieser Episode erleben die vier Hauptfiguren Kai,Zev,Stan und 97 eine böse Überraschung: Sie entdecken, das durch die Vernichtung des Gigaschattens (ehemals "Sein Schatten") eine weitere Gefahr für die Menschheit entstanden ist, an deren Schöpfung sie nicht ganz unbeteiligt waren. Mantrid ist ein ehemaliger Biovesir, der unter der Herrschaft "Seines Schattens" und späteren "Gigaschatten" gedient hat. Er hat irgentwie Überlebt, und will nun, genau wie sein ehemaliger Herr, die Gesamte Menschheit ausrotten...... Meine Meinung: Ich finde es bedauerlich, das die Lexx Serie aus dem Deutschen Fernsehprogramm genommen wurde, genauso wie ich es schade Finde, das hier in Deutschland immer nur die 4 Pilotfilme und die erste Staffel gezeigt wurden. Es gibt von der Serie insgesamt 4 Staffeln, und ich würde es sehr begrüßen, wenn sich mal ein Privatanbieter aufopfern würde, die komplette Serie einschließlich der 3 und 4 Staffel hier in Deutschland sehen zu können. In Amerika und Kanada laufen die anderen Staffeln mit großen Erfolg schon über einen längeren Zeitraum. Sicherlich mag es sein, das die Lexxserien nicht unbedingt jedermans Geschmack entsprechen mögen, aber darum sind Geschmäcker ja auch verschieden. |
Das blaue Palais Teil 5 - Der Gigant Silvano Tranquilli, Dieter Laser, Jean-Pierre Zola Videokassette, 9. März 1999 Verkaufsrang: 12633 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Immer noch und immer wieder sehenswert! 5 von 5 Punkten Rainer Erler hat mit diesen fünf 90-minütigen Fernsehspielen, die Mitte der 70iger Jahre gedreht worden sind eigentlich ein Stück Fernsehgeschichte geschrieben. Schon damals hat er sehr deutlich Probleme, vor allem ethischer Natur, aufgezeigt, denen Forscher immer unterliegen. In den einzelnen Folgen geht es um den Nutzen der gut gemeinten Erfindung auf die Umwelt, um die Erkenntnis, dass es besser sein kann, nicht zu forschen, um Para-Normale Phänomene, um die Macht internationaler Konzerne und um Gentechnologie (!). Die Folge „das Genie" geht es sogar in die Richtung von „Dr. Jekyll und Mr. Hyde", wenn auch weit feinsinniger. Den Filmen merkt man an, dass vor mehr als 25 Jahren gedreht wurden. Es haftet ihnen derselbe Flair wie der der ersten Derrick-Folgen an. Die Schauspieler wurden aus der ersten Garde der damaligen Zeit rekrutiert. Die gesamte Serie kommt ohne große Effekte aus, ist aber dafür umso tiefgehender. Es ist schon erstaunlich, wie Rainer Erler vor mehr als einem Vierteljahrhundert die zum Teil erst viel später deutlich zu Tage getretenen Auswirkungen der Forschung, vorausgesehen hat. |
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