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| DVDs: Jack Lemmon | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Ein seltsames Paar & Immer noch eine seltsames Paar (2 DVDs) Walter Matthau, Jack Lemmon DVD, 1. Januar 2005 Verkaufsrang: 1275 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DVD FSK: 12 Komödie und Drama/ Paramount.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
2 Klassiker auf einmal! 5 von 5 Punkten Schon "Das seltsame Paar" war hinreissend komisch, aber - wie ich finde - die Fortsetzung schlug das Original fast sogar noch. Dieses letzte Werk dieser beiden Ausnahmekomiker folgte dem ersten Teil nach über 30 Jahren. Sicher eine absolute Ausnahme, was Fortsetzungen angeht. Dabei erzählt Teil 2 aber eine in sich abgeschlossene Geschichte, in der immer wieder die des Originals "aufblitzt". Teil 1 ist also nicht unbedingt zum Verständnis nötig. Aber wie gesegt: die Fortsetzung ist eigentlich noch besser! Im Alter sind die beiden Eigenbrödler immer noch ständig am streiten. Lemmon und Matthau geben eine ihrer besten Vorstellungen und sind einfach zu Brüllen komisch. Eine klare Kaufempfehlung.
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Das Extrablatt Jack Lemmon, Walter Matthau, Susan Sarandon, Vincent Gardenia, David Wayne DVD, 14. Januar 2008 Verkaufsrang: 897 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hildy Johnson (Jack Lemmon), Top-Reporter und ein echter Bluthund, hat die Schnauze voll vom Journalismusgeschäft und möchte endlich heiraten, nämlich Peggy Grant (Susan Sarandon). Da hat sein Redakteur Walter Burns (Walter Matthau) jedoch ganz andere Pläne, denn eine heiße Story wartet darauf, auf die Titelseite zu kommen. Der verurteilte Mörder Earl Williams soll hingerichtet werden, der Stuhl wartet schon. Burns setzt Himmel und Erde und fiese Tricks in Bewegung, um Johnson zu halten. Als dann auch noch Williams praktisch vom elektrischen Stuhl herunter entkommt, ist das Durcheinander perfekt, denn der Mörder taucht im Zeitungshaus auf und plötzlich wittert die halbe Pressewelt eine Story
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wunderbare Wortduelle 5 von 5 Punkten Meine erste Begegnung mit dieser wunderbar altmodischen Screwball-Comedy fand im Krankenhaus statt: Ich war gerade am Blinddarm operiert worden, mein Zimmernachbar an der Leiste, und wir mussten uns ausgerechnet diesen Film ansehen. Noch nie hat mir ein Film - rein körperlich - so weh getan, und doch konnten wir beide uns nicht dazu bringen, diese Folter zu beenden und umzuschalten. Wir hätten einfach zuviel Spaß verpasst.
Sicher gibt es Filmpuristen, die das Original "Sein Mädchen für besondere Fälle" vorziehen. Ich finde, dass beide Filme ihre eigenen Stärken haben:
Hier ist es vor allem das bewährte, aber unübertroffene Zusammenspiel des Komödien-Traumpaars Lemmon-Matthau, das die unglaublich witzigen Dialoge zusammenhält. Dazu kommen das authentische Ambiente der Prohibitionszeit und großartige Nebendarsteller.
Das alles ist nicht wirklich innovativ: Billy Wilder verlässt sich auf bewährte Rezepte - angefangen damit, dass er das Remake eines Klassikers drehte, in einem Ambiente, dass schon "Manche mögen's heiß" zu einem seiner erfolgreichsten Filme gemacht hatte, dazu die Besetzung seines Lieblingsschauspielers Jack Lemmon gepaart mit Walter Matthau - eine Kombination, die seit "Der Glückspilz" und "Ein seltsames Paar" als unschlagbar galt.
Aber warum denn nicht? Wenn man so gekonnt bei sich selbst und anderen klaut wie Wilder hier, wird auch die neue Mischung äußerst schmackhaft.
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Das große Rennen rund um die Welt Jack Lemmon, Tony Curtis, Peter Falk DVD, 13. Oktober 2006 Verkaufsrang: 1324 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der boshafte Professor Fate und Herzensbrecher Leslie sind sich nicht grn. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft tragen sie halsbrecherische Duelle aus. Dem verschlagenen Professor schwarze Seele, schwarzes Gewand ist jedes Mittel recht. Einmal will er Leslie mit einem Todespfeil vom Himmel holen. Ein andermal schickt er einen fauchenden Torpedo, der sich aber gegen ihn selbst kehrt. Immer bleibt Leslie der lchelnde Sieger. Da fordert ihn Fate zum groen Autorennen um die Welt heraus. Schwarzer Hannibal gegen schneeweien Leslie Special, und auch die hbsche Reporterin Maggie in ihrem Stanley Steamer ist mit von der Partie. Von New York ber Alaska nach Paris geht die wilde, verwegene Fahrt. Schlielich bricht sogar der Eiffelturm zusammen. Vor Schreck? Vor Lachen? Wer kann das sagen...?
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
Vom aller Feinsten! Eine echte Granate! 5 von 5 Punkten Der Film strotzt nur so vor lustigen Ideen! Sei es Slapstickeinlagen
oder cooler Wortwitz. Ich habe mich jedenfalls echt kaputt gelacht und
ich kann euch sagen, ich bin echt Anspruchsvoll was Komödien angeht!
Ganz klare Kaufempfehlung und die gebe ich wirklich selten ab!
Dagegen kann man neue moderne Komödien echt in die Pfeife rauchen!
Außerdem ist hier alles drin! Komödie natürlich, aber auch Action und
Abenteuer-Elemente sind viel vorhanden! Die lange "Intermission Sequenz"
hat man zum Glück gekürzt und ist nur ein paar Sekunden lang. Und die
Bildqualität des alten Films bzw. DVD kann sich wirklich sehen lassen!!
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Manche mögen's heiß (Special Edition 2008) Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon DVD, 22. November 2001 Verkaufsrang: 2840 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mag sein, dass "niemand vollkommen ist", wie eine der Figuren in diesem Meisterwerk meint; manche Filme jedoch sind es, und Manche mögen's heiß gehört ganz bestimmt dazu. Im Chicago der Prohibitionszeit werden die zwei Musiker und Frauenhelden Joe und Jerry (Tony Curtis und Jack Lemmon) versehentlich zu Zeugen des Valentinstag-Massakers. Um dem Zorn des Gangsterbosses Spats Colombo (George Raft) zu entkommen, schließen sich die als Frauen verkleideten Jungs einer Frauenkombo an, die sich auf dem Weg nach Florida befindet. Sie wetteifern um die Gunst der Leadsängerin Sugar Kane (Marilyn Monroe), einer in der Liebe viel zu oft enttäuschten Künstlerin, die zwar "I'm Through With Love" ("Ich habe die Liebe satt") trällert, jedoch nach wie vor für die Avancen eines weiteren unzuverlässigen Saxofonspielers empfänglich bleibt. Das Drehbuch von I.A.L. Diamond und Regisseur Billy Wilder ist hervorragend durchdacht; alles funktioniert perfekt, wie ein Uhrwerk. Werdenden Drehbuchautoren kann man nur empfehlen, die Drehbuchlehrbücher wegzuwerfen und stattdessen diesen Film zu studieren. Der wesentliche Teil des Slapsticks wird von einem völlig entfesselten Jack Lemmon sowie von einem messerscharfen Joe E. Brown gehandhabt, einem lüsternen Pensionär, der wegen Jerrys weiblichem Charme völlig aus dem Häuschen ist. Trotz all seiner Gags ist der Film auch herrlich romantisch; Wilder setzt genau das richtige Maß an Mondschein und der beschwingten Melodie von "Park Avenue Fantasy" ein. Manche mögen's heiß ist so wunderbar lebendig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die Aufnahmen der reinste Stress waren, mit einer unglücklichen Monroe, die sich von ihrer schlechtesten Seite zeigte. Dennoch -- das Resultat ist über jeden Zweifel erhaben! --Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
der perfekte Klassiker 5 von 5 Punkten Ich habe diesen Film mindestens schon 30 Mal gesehen und es gibt immer noch Szenen, in denen ich Tränen lachen muss. Vor allem die schauspielerische Leistung von Jack Lemmon und die Dialoge zwischen ihm und Osgood Fielding bzw. ihm und Curtis machen diesen Film unvergesslich. Marilyn Monroe verblasst - meiner Meinung nach - neben den anderen Darstellern. Nicht zu vergessen ist allerdings die swingende Filmmusik mit Monroes unvergesslicher Stimme.
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Ein verrücktes Paar Jack Lemmon, Walter Matthau, Ann-Margret DVD, 11. März 2005 Verkaufsrang: 591 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Ein verrücktes Paar - Klasse Komödie 5 von 5 Punkten Für mich gehört dieser Film, zu den besten Komödien die ich kenne.
Das Gespann - Matthau - Lemmon,da hätte man keine besseren Schauspieler finden können.
Schaue mir diesen Film immer mal wieder gerne an.
Wer sich hier zum lachen zwingen muss,hat wohl keinen Humor!!!
Hätte mich zum Lachen zwingen müssen 1 von 5 Punkten Der lebenslange Zwist der beiden Senioren und Nachbarn Max und Jack kulminiert im Kampf um eine attraktive neue Nachbarin. Die beiden Männer tragen ihre Anfeindungen mal verbal aus, mal durch das Einschleusen stinkender Fische im Auto des Feindes oder gar im Zerstören der Fischerhütte des anderen. Gerade die zuletzt geschilderte Episode mutet eher grotesk an denn lustig. Erst zum Ende des Filmes, als einer der beiden schwer erkrankt, beginnt eine Art Handlung, die der ganze bisherige Film entbehrt.
Gut gespickt ist die Komödie unter anderem mit einer ganzen Anzahl von zum Teil derben Wörterspielen zum Thema Geschlechtsverkehr mit der neuen Nachbarin, nach dem unverkennbar alle beteiligten Rentnerdarsteller gieren.
Und von diesem Spannungsverhältnis (will, weiß aber nicht wie, hoffentlich kommt mir der Nachbar nicht zuvor) nährt sich die Komödie über die längste Strecke hinweg, das ersetzt auch die zunächst lange fehlende Handlung. Als wirklich originell konnte ich dies aber nicht empfinden.
Erstklassige Unterhaltung! 5 von 5 Punkten Matthau und Lemmon sind immer dann am brilliantesten, wenn sie gemeinsam auftreten. Das beweist sich auch hier wieder. Die beiden geben zwei alte Kauze, ide sich ständig streiten, dass die Fetzen fliegen, sich auch den einen oder anderen derben Streich spielen, die sich im Grunde ihres Herzens aber eigentlich sehr wohl sehr mögen. Auch in der Fortsetzung, in Deutschland unter dem Titel "Der dritte Frühling" erschienen, setzt sich diese Attacke auf die Lachmuskeln fort. Kaufempfehlung für alle, die gute Kommödien mögen!
...exzellenter Spaß mit 2 Erzkomödianten 5 von 5 Punkten
In diesem 1ten Teil einer giftigen und bissigen Filmkomödie aus dem Jahre 1993 aktivieren zwei streitlustige Senioren angesichts einer koketten 50jährigen nicht gerade zimperlich ihr Repertoire an kleinen und gemeinen Bösartigkeiten.
Walter Matthau als Max Goldmann und Jack Lemmon als John Gustafson sind einfach die Idealbesetzung für die grumpy old men, und es bereitet ungehemmten Spaß, den zwei brummigen, verfeindeten Nachbarn bei der Ausführung ihrer Schandtaten, Streiche und Balz-Zeremonien zuzusehen.
...ein köstlicher und gelungener Film, voll von Charme und Witz, und mit brillanten Schauspielern
nb: Titel des 2ten Teils: Der dritte Frühling (1995)
Jack Lemmon und Walter Matthau in Bestform ! 5 von 5 Punkten Ich muss eingestehen, dass ich mir "normalerweise" mit Jack Lemmon und Walter Matthau schwer tue - aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein absolutes Highlight dieser beiden ist für mich dieser Film; die zwei laufen hier zu absoluter Bestform auf, ohne dass alles in Richtung typisch amerikanischen Slapstick abdriftet. Ein Film, den man immer wieder anschauen kann ohne sich daran satt zu sehen. An Bild und Ton gibt es nichts auszusetzen, Extras hat man sich leider bei dieser DVD gespart.
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Die Grasharfe Piper Laurie, Sissy Spacek, Walter Matthau, Jack Lemmon, Edward Furlong DVD, 9. März 2004 Verkaufsrang: 8112 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seit dem Tod seiner Eltern lebt der 16-jährige Collin Fenwick im Hause zweier unverheirateter Tanten in einem kleinen Städtchen in Alabama. Während ihm die eine, Verena Talbo - eine geldgierige Geschäftsfrau, der die meisten Läden des Ortes gehören - herzlich fern bleibt, faßt er rasch Zuneigung zu ihrer weltfremden, aber warmherzigen Schwester Dolly. Der bescheidene Verkaufserfolg ihrer aus Kräutern gebrauten Arznei bringt einen jahrelang schwelenden Zwist zwischen den Schwestern letztendlich zum Ausbruch. Als Dolly sich weigert, die Herstellung der Medizin in einer Fabrik zuzulassen, kommt es zu einem demütigenden Streit. In derselben Nacht zieht Dolly mit Collin in ein altes Baumhaus außerhalb der Stadt, wo sie nicht lange allein bleiben...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Die echten Werte versus Konventionalität 5 von 5 Punkten Ein wunderschöner Film, in dem der Konflikt und der Sieg eines unkonventinellen, naiv- kindlichen Charakters gegen alles Konventinelle, Geschäftstüchtige und auch Skrupellose geschildert wird. Es wird dem geneigten Zuschauer mehr als nur ein möglicher kindlicher Charakterzug gezeigt; wir begegnen außer Dolly ( Piper Laurie), der Hauptakteurin, auch einem kauzigen, altem Richter, der das Träumen nicht mit den Jahren verlernt hat ( Walter Matthaus), weiter ist da noch die " Evangelistin " und 15- fache Mutter aus Berufung, der Schürzenjäger Riley, usw.,ebenfalls Personen , deren Lebensauffassung jenseits der gesellschaftlichen Akzeptanz liegen. Im Gegensatz dazu steht Dollys Schwester Verena (Sissy Spacek), ganz die tüchtige Geschäftsfrau, mit Sinn fürs Reale ohne Träume und dafür mit einem gehörigen Schuss Skrupellosigkeit. Ihr zur Seite steht der Hochstapler Ritz ( Jack Lemmon), der für seine eigenen Schäfchen sorgt, was indessen Verena nicht ahnt.
Ein gut gemachter Film, mit einer durchaus gewollten Komik, die das Thema nicht verfälscht, sondern herausstellt und liebenswert macht. In dem folgendem Abenteuer machen beide Seiten ihre schmezlichen Erfahrungen. Die Notwendigkeit eines Verzichts zur Friedensstiftung wird erkannt. Die Gegensätze, von natur aus feindlich gesinnt, werden durch die Zuneigung der Menschen zueinander in ein friedliches Miteinander vereint.-
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Eindrucksvolle Bilder, gute Schauspieler und ein wertvolles Thema ergeben einen für alle Altersstufen sehenswerten Film. Empfehlung!
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Manche mögen's heiß - FOCUS Edition Marilyn Monroe, Tony Curtis, Jack Lemmon DVD, 18. Dezember 2006 Verkaufsrang: 1911 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
"Männer? Diese schrecklichen, haarigen Biester?" 5 von 5 Punkten Dass "Manche mögen`s heiß" die beste Komödie aller Zeiten ist, hat so viel Aussagekraft wie die Tatsache, dass der Papst katholisch ist. Warum also noch etwas über diesen Film schreiben? Das ist wie bei einem Liebenden, der immer und immer wieder über das Objekt seiner Begierde reden muss. Und das schönste ist, dass dies eine Liebe fürs Leben ist. Natürlich kennt man alle sarkastischen Anekdoten Wilders über Monroes Arbeitsmoral bei den Dreharbeiten. Nichtsdestotrotz muss man anerkennen, dass Wilder einer der wenigen Regisseure war, der Monroes grandioses komisches Talent voll zur Entfaltung bringen konnte (wie wenig das andere konnten beweist beispielsweise "Let`s make love" von "Frauenregisseur" George Cukor). Die Geduld Wilders ging zu Lasten von Lemmon und Curtis. Bei den unendlich vielen Takes wurde natürlich immer derjenige genommen, in dem Monroe am besten agierte. Lemmon nahms sportlich und spielte manchmal sogar in den Drehpausen "Daphne", während Curtis schmollte (auf ihn soll der seltsame Vergleich zurückgehen, Monroe zu küsssen sei so, als ob man Hitler küsse). Nun ja, auch eine Liebesszene allzu oft zu wiederholen, kostet Nerven. Dass dieser Film einer DER unsterblichen Klassiker des amerikanischen Kinos wurde, liegt aber auch an der Stellung Wilders. Gegen große Widerstände setze er durch, dass in Schwarz-Weiß gefilmt wurde. Da der Film 1929 spielt, fühlt man sich einerseits an die Klassiker des Gangsterfilms erinnert, andererseits wirken Lemmon und Curtis in Make-up niemals tuntig oder zu aufgetakelt. Die Farbfotos vom Set belegen, dass der Film in Farbe so vermutlich nicht funktioniert hätte. Im Vergleich dazu wirkt sein deutscher Vorläufer (Kurt Hoffmanns "Fanfaren der Liebe" von 1951), wie eine Charlies-Tante-Version.
Wilders Witz ist vor allem der running gag: Zum einen werden bestimmte Gags immer wieder varriiert ("Blutgruppe Null"), zum anderen werden absurde Situationen immer weiter gesponnen, am besten in der Szene, in der Lemmon Curtis von Osgoods Antrag erzählt ("Ich habe mich verlobt." - "Wer ist die Glückliche?" - "Ich." usw. usw.). Zum perfekten Timing schwingt Lemmon zwischen den einzelnen Sätzen ein paar Rasseln, damit die Zuschauer während des Lachens keinen Gag verpassen.
Auch die Besetzung der Nebenrollen ist exzellent. Der große Gangster-Darsteller der 30er und 40er Jahre, George Raft, spielt Gamaschen-Colombo, der breitmäulige "all american guy" Joe E. Brown den mutterfixierten Millionär Osgood Fielding III. Besser geht es nicht.
Nach der Erstaufführung (wir befinden uns noch in der miefigen Eisenhower-Ära) kam es zu heftigen Protesten katholischer Organisationen: Sie sahen in dem Travestiespiel eine positive Zeichnung von Homosexualität. Auch bei einigen Dialogzeilen (zum Beispiel wenn Monroe-Sugar recht offen über ihre Vergangenheit mit einem Tenor-Saxophonist spricht), dürften die Zensoren rote Ohren bekommen haben. Nur so lässt sich die FSK-Einstug "ab 16" (die anscheinend bis jetzt nicht aufgehoben wurde) erklären.
Interessanterweise verlor Lemmon 1960 den Oscar an "Ein-Gesichtsausdruck-Schauspieler" Charlton Heston ("Ben Hur", tja, the winner takes it all). Bei insgesamt sechs Nominierungen gab es nur einen Oscar für Orry-Kelly (beste Kostüme in einem Schwarz-Weiß-Film).
Zur Ausstattung: Zwei Dokumentationen (20 bzw. 25 Minuten) berichten von den Dreharbeiten und dem "Nachruhm" des Films. Beide Dokus enthalten Interviewaussschnitte aus den 80er Jahren, in denen Wilder, Lemmon und Curtis ausführlich zu Wort kommen. Im Audiokommentar unterlegt I.A.L. Diamonds Sohn Paul mit zwei anderen Drehbuchautoren den Film mit einigen Anekdoten. Hörenswert: Das Bildformat ist 16:9 und nicht wie auf der Verpackung angegeben 3:4. Tonformat im Original und in Deutsch DD5.1. Die deutsche Version und der Audiokommentar sind optional untertitelt, die Originalfassung leider nicht. Der Text aus der Focus-Redaktion ist (im Vergleich zu den Filmrezensionen der SZ-Edition) nichtssagend, dafür ist ein (mir bisher unbekanntes) Foto einer schallend lachenden Monroe abgedruckt. Schön!
Für einen guten Film, so Wilder, brauche man nur drei Dinge: Ein gutes Drehbuch, ein gutes Drehbuch, ein gutes Drehbuch. Eben!
Falsche Angaben auf dem Cover! 1 von 5 Punkten Ich möchte nichts zu diesem Klassiker sagen. Die 1-Stern-Bewertung beziehen sich auf das falsche Cover. Es ist ja bekannt, dass alle andere Veröffentlichungen diesen Film leider in 16:9 herausgebracht haben und somit das schöne 4:3 Format dieses Films unnötig maskieren und ziemlicher Bildverlust entsteht. Das Cover allerdings auf der Focus-DVD verspricht ein 4:3 Format, wodurch der Kunde glauben könnte, er hätte hier endlich die unmaskierte Version in Händen. Fehlanzeige. Es ist die übliche MGM 16:9 Version. Die 4:3 Fans ärgern sich über den unnötigen Kauf und die 16:9-Fraktion wird zu einer anderen DVD-Veröffentlichung greifen, da sie von der 4:3 - Angabe abgeschreckt wird.
... allerfeinste Travestie im Zeichen von Valentinstag-Massaker und Cosa Nostra 5 von 5 Punkten Wie man Männer gekonnt in Mieder zwängen kann und in puritanischen Zeiten unter Frauen mischt, hat wohl keiner so amüsant gezeigt wie Billy Wilder 1959 in diesem, seinem unvergesslichen Meisterwerk einer perfekt inszenierten Kriminalkomödie erster Güte.
Jerry: "Du verstehst immer noch nicht. Ich bin ein MANN."
Osgood: "Na und... Niemand ist vollkommen."
Trotz der gespannten Beziehungen zwischen Wilder und Monroe, ihrer Unzuverlässigkeit, Weinkrämpfe und ihres Perfektionswahns, die nicht nur Wilder an den Rand eines Nervenzusammenbruchs brachte, entstand eine der verrücktesten und cleversten Komödien der Filmgeschichte, basierend auf einer, auf köstlichste Weise naiv präsentierten Handlung und einem frech frivolen und possenhaften Umgang mit den Geschlechterrollen.
Bis zum furiosen Ende, dem nahezu unschlagbaren Finale dieser temporeichen Gangsterkomödie, fesseln brillante Schauspielkunst und schwungvolle Dialoge den Zuschauer, und jagt, einem Feuerwerk gleich, ein Gag den anderen. Ob Sugar Kane, Josephine, Daphne, Gamaschen-Colombo, Osgood oder Sweet Sue; unschlagbare Namen für ein unvergessliches und hinreißendes Team mit Gespür für den richtigen Moment und mit der richtigen Mischung aus Appeal, Verzauberung und Perfektion.
... eine der schönsten Komödien der Kinogeschichte, in der schwarz/weiß zur Farbe wird, und ein Leckerbissen für alle "Freunde der italienischen Oper"
Wo selbst die Götter lachen! 5 von 5 Punkten Wenn mich jemand fragen würde: Was ist das größte Kunstwerk der Menschheit? Dann würde ich sagen: Die Sixtinische Kapelle. Und wenn mich jemand fragte: Welches ist die größte Komödie der Menschheit. Dann gäbe es für mich natürlich nur eine Antwort: MANCHE MÖGEN'S HEISS.
Warum?
Einfach selbst ansehen und entscheiden! Vorsicht ist allerdings angesagt, denn dieser Film könnte zu Folgeschäden führen, wie zum Beispiel totlachen, Zwerchfellriss oder unzuträgliche Erweiterung des intellektuellen, kulturellen, komischen und erotischen Horizontes. Dafür kann ich leider keine Haftung übernehmen.
Gibt es eigentlich Leute, die noch nicht wissen worum es in dem Film geht? (Evtl. Geburtsjahrgang > 1990). Na gut, weil ich so gerne schreibe, hier eine megakurze Zusammenfassung:
Joe und Jerry sind zwei Musiker, die zufällig Zeugen eines Mafiamordes werden. Auf der Flucht vor Gamaschen-Colombo verkleiden sie sich als Frauen und heuern bei einer Damenkapelle an. Das allerdings hat witzige und höchst erotische Verwicklungen zur Folge.
Das heiße Höllen-Skript wurde von Billy Wilder zusammen mit I.A.L Diamnond verfasst, und the hottest girl ever, Marilyn Monroe, mimt die sinnliche-süße und herzerfrischend einfältige Ukulelespielerin Sugar. Im Originalton ist ihre Stimme übrigens noch, noch, noch heißer und von ihren ***** Kleidern will ich gar nicht reden. Bei soviel geballter blonder Erotik bleibt einem schlicht die Spuke weg und das bei einem Streifen aus dem prüden Jahr 1959 (im gleichen Jahr, in dem zum Beispiel Doris Day schon in Farbe ihr reichlich tugendfrommes "Bettgeflüster" abließ). Und dann gibt es da noch Jack Lemmon und Tony Curtis als fistelstimmige Daphne und Josephine - erstere auch bald schon als frischverlobte Braut. Und habe ich eigentlich schon die Musik erwähnt? Die stammt aus einer Zeit als Schauspielerinnen noch singen konnten und nicht umgekehrt: "I wanna be loved by you! (budubidu)kennt hoffentlich jeder, und wenn Sugar mit heißer Stimme "I'm through with love" hauch-singt, dann kriegt hoffentlich jeder die obligatorische Gänsehaut (oder sonst noch was).
Das sind die hochkarätigsten Zutaten, die man überhaupt verwenden kann und von Regisseur Billy Wilder zu einem göttlichen und unvergänglichen Elaborat verarbeitet, das nicht umsonst "heiß" im Titel trägt (FSK in Deutschland ist immerhin auch heute noch 16 Jahre ;-)) und mit Oscars überhäuft wurde.
Oft kopiert und doch nie wieder erreicht, ist dieser Ausbund an Humor, Slapstick, Erotik und Toleranz das Beste womit Hollywood je die Menschen zum Lachen gebracht hat,behaupte ich einfach kackfrech.
Zum Abschied noch ein Filmzitat, weil's zu schön ist:
Joe: Aber du bist kein Mädchen, du bist ein Kerl. Aus welchem Grund sollte ein Kerl einen Kerl heiraten wollen?
Jerry: Aus Sicherheitsgründen.
P.S. Die Sixtinische Kapelle kann vielleicht nicht jeder ansehen, diesen Film aber schon. Ein klarer Wettbewerbsvorteil für das jüngere Kunstwerk.
"Daphne, Sie führen schon wieder!" 5 von 5 Punkten Zum Film muss man nicht mehr viel sagen - "Manche mögen's heiß" gehört zu den ewigen Klassikern des Hollywood-Kinos und ist möglicherweise (für mich in jedem Fall) die beste Filmkomödie aller Zeiten. Die Story: Zwei arbeitslose und verarmte Musiker (Lemmon und Curtis) müssen auf der Flucht vor Chicagoer Gangstern während der Prohibitionszeit als Frauen verkleidet in einer Damen-Jazzband untertauchen, die per Zug nach Florida reist. Doch hier findet auch eine Tagung eben jener Gangster statt...
Die wundervolle (Schwarz/Weiß-)Kameraarbeit von Charles Lang, das rasante Tempo, die vielen skurrilen Einfälle und die vor Wortwitz sprudelnden Dialoge, sowie die Präsenz der einzigartigen Marilyn Monroe (in ihrem besten Film) machen ihn absolut zeitlos - er überzeugt heute noch genau wie vor 40 Jahren, und keine moderne Filmkomödie kann ihm annähernd das Wasser reichen. "Nobody's Perfect", der Schlussatz des Films, wurde zu einem geflügelten Wort auf der ganzen Welt, Marilyns Darbietung von "I Wanna Be Loved By You" ist einer der großen Momente purer Kino-Magie. "Manche mögen's heiß" ist der Grund, warum wir das Kino lieben.
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Avanti, avanti! - SZ Cinemathek Screwball Comedy Jack Lemmon, Juliet Mills, Clive Revill DVD, 7. Juli 2007 Verkaufsrang: 6847 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sprachkurs auf italienisch ! 5 von 5 Punkten Diese Billy - Wilder - Komödie sehe ich immer wieder mit allergrößtem Vergnügen!
Die Filmhandlung spielt auf Ischia. Der kauzige, amerikanische Geschäftmann Wendel Armbruster ( Jack Lemmon) möchte die Formalitäten zur Überführung seines bei einem Autounfall dort ums Leben gekommenen Vaters abwickeln. Armbruster senior hat sich jedes Jahr vier Wochen auf der Insel aufgehalten, angeblich um zu kuren. Wie sich herausstellt hatte Daddy in all der Zeit eine Geliebte, mit der er sich auf Ischia stets aufs Neue traf, um mit ihr gemeinsam die Liebe im sonnigen Italien zu genießen.
Natürlich wusste weder seine Gattin, noch sein völlig entrüsteter, puritanischer Sohn von seiner Zweitbeziehung.
Gleich zu Beginn des Films lernt Wendel die Britin Pamela ( Juliet Mills) , die Tochter dieser Geliebten kennen, die übrigens bei dem Autounfall ebenfalls tödlich verunglückte. Pamela ist nach Ischia gekommen, um ihre tote Mutter abzuholen. Die romantische Britin schlägt Armbruster vor, dass die Liebenden auf der Insel Seite an Seite beigesetzt werden sollen. Dieser Gedanke löst bei Armbruster zunächst Entsetzten aus. Er verhält sich zu Pamela ablehnend und höchst uncharmant.
Der freundliche Hoteldirektor Carlo Carlucci , der diese Lösung ebenfalls präferiert, schafft es ganz allmählich Armbruster milder zu stimmen. Als Wendel und Pamela sich einander näher kommen, beginnt Wendel seinen Vater plötzlich zu verstehen...
Der Film ist voller Komik. Die Dialoge sind intelligent und witzig. Jack Lemmon spielt brillant. Die Rolle eines pausenlos genervten Kauzes scheint für ihn wie gemacht.
Die Bild und Tonqualität sind bestens!
Empfehlenswert!
Mehr als 5 Sterne verdient 5 von 5 Punkten Avanti ist eine wahre Perle unter den Filmkomödien und wirklich erstaunlich freizügig für einen amerikanischen Film der 70er: wir sehen Jack Lemmon und Juliet Mills völlig nackt und ganz ohne Körper-Double (heute wohl undenkbar für Filmstars, sich auf diese unkomplizierte Art in ihren "normalen unvollkommenen" Körpern dem Publikum zu zeigen), wir erleben die beiden Hinterbliebenen das "sündige" Leben ihrer verunglückten Elternteile nachleben, weil's die Zufälle es eben so wollen. Das Drehbuch ist einfach wundervoll. Der Film sprüht nur so vor lauter Überraschungen.
Jede einzelne Figur ist blendend besetzt und der Hoteldirektor (Clive Revill) ist so unerschütterlich aufmerksam dabei, alle Katastrophen abzuwenden, dass es ein riesiger Spaß ist, ihm dabei zuzusehen. Die Atmosphäre auf Ischia ist in der Tat so, dass man am liebsten sofort seine Sachen packen und dorthin reisen möchte. Herrliche Drehorte und wunderschöne Ausstattung, himmlisches Licht, jede noch so kleine Nebenrolle bestens besetzt, wundervoll skurrile Italiener als Bewohner Ischias in den Nebenrollen.
Für mich war dieser Film eine Riesenüberraschung. Diese brillante, köstliche und durch und durch intelligente Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau hatte ich bisher mit AVANTI so gar nicht im Sinn gehabt. Welch' Versäumnis!
Denn wie sich der gestresste amerikanische Geschäftsmann Jack Lemmon plötzlich dem Leben zuwendet und völlig neue Eigenschaften entwickelt... ja, sogar die Romantik entdeckt und das miteinander Verbundensein, das geht an's Herz und könnte die auch heutzutage reichlich vorhandenen Karrieremänner ( und - frauen) ruhig ein wenig anregen.
Bedingungslos zu empfehlen.
reifes Spätwerk von Billy Wilder 5 von 5 Punkten "Avanti, Avanti" war einer von Billy Wilders größten Misserfolgen an der Kinokasse und wurde jahrzehntelang vollkommen unterschätzt. Tatsächlich hat der Film auf den ersten Blick wenig gemein mit Wilders durchgedrehten, irrwitzigen Komödien "Manche mögen's heiß" oder "Eins, zwei drei".
Die Story: der amerikanische Geschäftsmann Armbruster (Jack Lemmon in einer für ihn maßgeschneiderten Rolle) kommt nach Italien, um die Leiche seines verunglückten Vaters zu überführen. Dabei trifft er auf Pamela Pggitt (die bezaubernde Juliet Mills, die gemeinerweise den Film hindurch als zu dick beschrieben wird), die ebenfalls eine Leiche abholen muss, und zwar die ihrer Mutter. Wie sich herausstellt, hatten die Toten ein Verhältnis miteinander, und schon bald scheint sich dieses auch zwischen dem kalten Armbruster und der warmhezigen Pamela anzubahnen, wobei der Zauber Ischias, Wein und einige sehr merkwürdige Hotelbedienstete helfen...
"Avanti" ist der Film eines reifen Mannes und Regisseurs, der eine sehr entspannte und erwachsene Einstellung zur Liebe und dem Leben hat. So wird die Geschichte auch bedeutend langsamer und ruhiger erzählt als alle früheren Werke Wilders. Unterstützt wird er dabei von einem erstklassigen Ensemble (herausragend Clive Revill als Hotelchef, der sich nur zu gern von Lemmon herumkommandieren lässt, weil ihn das an Lemmons verstorbenen Vater erinnert), der wundervollen Filmmusik von Carlo Rustichelli sowie dem italienischen Ambiente, das vom Kameramann Luigi Kuveiller in betörend schöne Bilder getaucht wurde. Das Licht in der Leichenhallen-Szene (in der Lemmon und Mills die Toten identifizieren) ist gar so schön, dass man sich kaum sattsehen mag, trotz des makaberen Anlasses. Überhaupt ist dies die beste und anrührendste Szene des gesamten Films. Sie bietet extrem skurrilen Humor (den Leichenbeschauer, der sämtliche Dienst-Utensilien in seinem Anzug aufbewahrt) und echtes Gefühl (wenn Mills den Blumenstrauß für ihre verstorbene Mutter zweiteilt und die andere Hälfte auf Lemmons toten Vater legt).
Erstaunlich für einen amerikanischen Film (und natürlich dem Österreicher Wilder zu verdanken) ist die lockere Moral der Geschichte, in der Ehebruch nicht zwangsläufig als etwas Verwerfliches dargestellt wird, sondern als durchaus romantisch und lebensbereichernd. Im heutigen Kino würde Jack Lemmon zwingend als unglücklich verheiratet gezeigt werden, um die aufkommende Affäre zu entschärfen, doch der immerhin schon 66jährige Billy Wilder kümmert sich gar nicht um so verklemmte Ansichten. Lemmons Ehe besteht, mehr erfahren wir darüber nicht, weil es darum gar nicht geht. Vielleicht liegt der Grund für den finanziellen Misserfolg des Films in dieser Offenheit, die zwar 1972 nichts Ungewöhnliches war, aber die Erwartungshaltung des Publikums unterlaufen hat.
Mit einer Lauflänge von knapp 140 Minuten ist "Avanti" vielleicht einen Tick zu lang, und der Subplot über einen erpresserischen Hoteldiener, der von seiner eifersüchtigen Ehefrau ermordet wird, kommt nicht so recht von der Stelle, doch diese Bedenken kann der Film in seiner Gesamtheit locker
ausgleichen. "Avanti" ist eine Liebeskomödie für ein erwachsenes Publikum, das schon über das erste Verliebtsein hinaus ist. Ein Film zum Mitlachen, Mitweinen und Mitträumen, über den Zauber Italiens und den Mut zu einer späten Liebe.
Zur DVD: Die SZ Cinemathek präsentiert den Film wie üblich in sehr abgespeckter Form (die MGM-Veröffentlichung war ebenso simpel). Ton- und Bildqualität sind nicht brillant, aber in Ordnung (anamorph 1:1,85). Ich empfehle unbedingt den O-Ton, da die Synchronisation einiges an Witz verschenkt ("That's a lotta Trottas") und besonders Juliet Mills im Original mit ihrem britischen Akzent sehr viel liebenswerter wirkt. Extras sind keine vorhanden, doch ist mir das bei der Qualität des Hauptfilms egal.
Ein Film zum träumen... 5 von 5 Punkten "Avanti, avanti!" ist für mich mehr als ein Film.
Für mich ist "Avanti, avanti!" Balsam für die Seele.
Der Film und dazu eine gute Portion Spaghetti und ein oder zwei Gläschen guten Rotwein und die Welt sieht schon viel besser aus. Tja... nicht in den Drugstore laufen um dort ein Sandwich zu essen... Wie schon der Hoteldirektor Carlo Carlucci sagte: Wir kochen unsere Pasta, bestreuen sie mit Parmegiano, trinken dazu unseren Wein... und danach gönnen wir uns eine Stunde Liebe.
Die drei Hauptdarsteller Jack Lemmon, Juliet Mills und Clive Revill laufen zu Höchstform auf.
Es gibt keine Längen im Film. Dieser strotzt voll humorvoller Dialoge und Situationskomik. Man lacht, man weint.
Das schöne herzergreifende Gefühl das der Film vermittelt wird noch bestärkt durch die bezaubernde Filmmusik.
Schauen Sie sich den Film an und tauchen Sie ein in das "Dolce Vita" Italiens.
Liebe am Nachmittag 5 von 5 Punkten Avanti von Billy Wilder ist ein wunderbarer Film, völlig unterschätzt zu seiner Zeit (1972) und mittlerweile zu Recht zum Klassiker mutiert. Jack Lemmon als Wendell Armbruster und Juliet Mills als Pamela Pigott in den Hauptrollen sind großartig besetzt, und Clive Revill als italienischer Hotelmanager ist einfach zu gut um wahr zu sein: Er stiehlt die Show in jeder Szene, in der er vorkommt. Die Geschichte ist schnell erzählt: Die Protagonisten reisen nach Ischia in Italien, weil Mutter und Vater dort verstorben bzw. bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Was Armbruster und Pigott nicht wissen ist, dass sein Vater und ihre Mutter ein Liebesverhältnis hatten und sich über Jahre hinweg einmal im Jahr in Italien getroffen hatten. Sie finden es natürlich heraus, amerikanischer Puritanismus trifft auf englische Freizügigkeit, und den Rest kann man sich denken. Aber wie sensibel Billy Wilder die Geschichte erzählt muss man gesehen haben. Bleibt noch zu erwähnen, dass die Dialoge irrwitzig humorvoll sind - und dann ist da noch diese Musik, diese Melodie im Hintergrund, die immer wieder auftaucht und regelrecht verzaubert. Der Film ist großartiges Kino und will nur unterhalten, - schießt dann aber über dieses Ziel hinaus, indem er ein Stück Leben zeigt, in dem zwei Menschen sich aufgrund der besonderen Umstände, unter denen sie sich treffen, verändern. Es ist eine menschliche und keine göttliche Komödie, und das macht ihn so liebenswert. |
Avanti, avanti! Jack Lemmon, Juliet Mills, Clive Revill DVD, 1. Juli 2005 Verkaufsrang: 3028 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
reifes Spätwerk von Billy Wilder 5 von 5 Punkten "Avanti, Avanti" war einer von Billy Wilders größten Misserfolgen an der Kinokasse und wurde jahrzehntelang vollkommen unterschätzt. Tatsächlich hat der Film auf den ersten Blick wenig gemein mit Wilders durchgedrehten, irrwitzigen Komödien "Manche mögen's heiß" oder "Eins, zwei drei".
Die Story: der amerikanische Geschäftsmann Armbruster (Jack Lemmon in einer für ihn maßgeschneiderten Rolle) kommt nach Italien, um die Leiche seines verunglückten Vaters zu überführen. Dabei trifft er auf Pamela Pggitt (die bezaubernde Juliet Mills, die gemeinerweise den Film hindurch als zu dick beschrieben wird), die ebenfalls eine Leiche abholen muss, und zwar die ihrer Mutter. Wie sich herausstellt, hatten die Toten ein Verhältnis miteinander, und schon bald scheint sich dieses auch zwischen dem kalten Armbruster und der warmhezigen Pamela anzubahnen, wobei der Zauber Ischias, Wein und einige sehr merkwürdige Hotelbedienstete helfen...
"Avanti" ist der Film eines reifen Mannes und Regisseurs, der eine sehr entspannte und erwachsene Einstellung zur Liebe und dem Leben hat. So wird die Geschichte auch bedeutend langsamer und ruhiger erzählt als alle früheren Werke Wilders. Unterstützt wird er dabei von einem erstklassigen Ensemble (herausragend Clive Revill als Hotelchef, der sich nur zu gern von Lemmon herumkommandieren lässt, weil ihn das an Lemmons verstorbenen Vater erinnert), der wundervollen Filmmusik von Carlo Rustichelli sowie dem italienischen Ambiente, das vom Kameramann Luigi Kuveiller in betörend schöne Bilder getaucht wurde. Das Licht in der Leichenhallen-Szene (in der Lemmon und Mills die Toten identifizieren) ist gar so schön, dass man sich kaum sattsehen mag, trotz des makaberen Anlasses. Überhaupt ist dies die beste und anrührendste Szene des gesamten Films. Sie bietet extrem skurrilen Humor (den Leichenbeschauer, der sämtliche Dienst-Utensilien in seinem Anzug aufbewahrt) und echtes Gefühl (wenn Mills den Blumenstrauß für ihre verstorbene Mutter zweiteilt und die andere Hälfte auf Lemmons toten Vater legt).
Erstaunlich für einen amerikanischen Film (und natürlich dem Österreicher Wilder zu verdanken) ist die lockere Moral der Geschichte, in der Ehebruch nicht zwangsläufig als etwas Verwerfliches dargestellt wird, sondern als durchaus romantisch und lebensbereichernd. Im heutigen Kino würde Jack Lemmon zwingend als unglücklich verheiratet gezeigt werden, um die aufkommende Affäre zu entschärfen, doch der immerhin schon 66jährige Billy Wilder kümmert sich gar nicht um so verklemmte Ansichten. Lemmons Ehe besteht, mehr erfahren wir darüber nicht, weil es darum gar nicht geht. Vielleicht liegt der Grund für den finanziellen Misserfolg des Films in dieser Offenheit, die zwar 1972 nichts Ungewöhnliches war, aber die Erwartungshaltung des Publikums unterlaufen hat.
Mit einer Lauflänge von knapp 140 Minuten ist "Avanti" vielleicht einen Tick zu lang, und der Subplot über einen erpresserischen Hoteldiener, der von seiner eifersüchtigen Ehefrau ermordet wird, kommt nicht so recht von der Stelle, doch diese Bedenken kann der Film in seiner Gesamtheit locker
ausgleichen. "Avanti" ist eine Liebeskomödie für ein erwachsenes Publikum, das schon über das erste Verliebtsein hinaus ist. Ein Film zum Mitlachen, Mitweinen und Mitträumen, über den Zauber Italiens und den Mut zu einer späten Liebe.
Zur DVD: MGM präsentiert den Film in sehr abgespeckter Form (simples Symbol-Menü). Ton- und Bildqualität sind nicht brillant, aber in Ordnung (anamorph 1:1,85). Ich empfehle unbedingt den O-Ton, da die Synchronisation einiges an Witz verschenkt ("That's a lotta Trottas") und besonders Juliet Mills im Original mit ihrem britischen Akzent sehr viel liebenswerter wirkt. Extras sind keine vorhanden, doch ist mir das bei der Qualität des Hauptfilms egal.
* (6 Sterne) 5 von 5 Punkten Das ist einer der Filme, den ich so oft gesehen, habe, dass ich die Dialoge fast auswendig kenne.
Eine herrlich schöne und amüsante Story, bei der alles ohne Ausnahme zusammenpasst. Jack Lemmon alias Wendell Armbruster, der den (für mich) typischen Amerikaner mimt, geschäftsmäßig und etwas steif (will aber locker wirken), der seinen auf Ischia verstorbenen Vater nach Hause abholen will und dabei eine Welt betritt, die so ganz anders ist, als dasjenige, was er kennt und erwartet hat. Da stimmt einfach alles, das italienische Flair, das niedliche Hotel, dessen Direktor Carlo Carlucci, der Hausdiener Bruno, die Musiker mit ihren so romantischen Liedern, die humorvoll-mafiose Trotta-Familie, der für die Überführung der Leiche zuständige Beamte, und und .... und natürlich Juliet Mills als Pamela Pigott, die Tochter der bis dato unbekannten Geliebten des verstorbenen Vaters.
Jede Figur in dem Film ist perfekt besetzt - und das auf Ischia im Sommer zur besten Urlaubszeit.
Das Ganze spielt sich innerhalb von nicht einmal zwei Tagen ab und was Billy Wilder hier alles reinpackt ist so grandios, dass man es nicht beschreiben, sondern nur die dringende Empfehlung aussprechen kann: unbedingt ansehen.
Ein Film zum träumen... 5 von 5 Punkten "Avanti, avanti!" ist für mich mehr als ein Film.
Für mich ist "Avanti, avanti!" Balsam für die Seele.
Der Film und dazu eine gute Portion Spaghetti und ein oder zwei Gläschen guten Rotwein und die Welt sieht schon viel besser aus. Tja... nicht in den Drugstore laufen um dort ein Sandwich zu essen... Wie schon der Hoteldirektor Carlo Carlucci sagte: Wir kochen unsere Spaghetti, bestreuen sie mit Parmegiano, trinken dazu unseren Wein... und danach gönnen wir uns eine Stunde Liebe.
Die drei Hauptdarsteller Jack Lemmon, Juliet Mills und Clive Revill laufen zu Höchstform auf.
Es gibt keine Längen im Film. Dieser strotzt voll humorvoller Dialoge und Situationskomik. Man lacht, man weint.
Das schöne herzergreifende Gefühl das der Film vermittelt wird noch bestärkt durch die bezaubernde Filmmusik.
Schauen Sie sich den Film an und tauchen Sie ein in das "Dolce Vita" Italiens.
Der pure Urlaub, selbst im tiefsten Winter! 5 von 5 Punkten "Avanti, Avanti" zu sehen ist für mich liebgewonnenes Ritual: Ein Urlaub ist für mich nicht Urlaub, wenn ich nicht irgendwann zwischen Arbeitsende und-anfang Billy Wilders Komödie gesehen habe. Leicht wie Cappucchino-Schaum kommt sie daher, mit viel Italien und Amore, amüsanten Dialogen und tollen Bildern, die man nicht findet "unter mein Matratze" (Fimzitat). Dazu wunderschöne italienische Musik, klasse Darsteller und viiiieeel Urlaubsfeeling! Da wird selbst der tristeste November-Montag zum heiteren Urlaubstag zuhause. Dieser Film macht einfach gute Laune und bringt Vorfreude auf die nächsten Ferien!
Avanti Avanti - Selten so herzhaft gelacht 5 von 5 Punkten Avanti Avanti....Ein Film voller köstlicher Szenen, komisch und gleichzeitig typisch. Sicherlich: Es werden des öfteren Klischeevorstellungen bedient, doch man sieht gerne darüber hinweg und freut sich am Ende, dass der Hauptdarsteller , ein gehetzter American Businessman, durch Italien den eigentlichen Lebenssinn kennenlernt.
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Tango gefällig? Jack Lemmon, Walter Matthau, Dyan Cannon DVD, 4. Oktober 2005 Verkaufsrang: 9295 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
amüsant 5 von 5 Punkten Bei diesem Traumpaar mußte ich natürlich sofort zuschlagen und mir den Film bestellen.
Mit einem breiten inneren Grinsen kann man die kauzigen alten Herren bei einer Kreuzfahrt beobachten, wie sie der holden Damenwelt auf Freiersfüßen hinterhertänzeln.
Ich liebe die beiden und kann gar nicht genug von ihnen kriegen. Beim dritten Frühlung habe ich zuletzt auch laut vor mich hin gelacht. Ihre Bosheiten sind immer herzerfrischend und liebenswert.
Solche Filme habe ich gerne in meiner DVD-Sammlung und hüte sie wie ein Drache seinen Schatz.
Ein seltsames Paar auf See 5 von 5 Punkten Genau genommen setzen Matthau und Lemmon ihre Rollen aus "Ein seltsames Paar/Immer noch ein seltsames Paar" oder "Ein verrücktes Paar/Der dritte Frühling" hier fort, wenn auch unter leicht veränderten Vorzeichen. Aber die Haßliebe, die sie in den vorgenannten Filmen verbindet, ist auch das treibende Moment für die Komik in "Tango gefällig". Und die beiden Hauptdarsteller agieren gewohnt gut. Wer also Freund der beiden alten Herren ist, die nichts unversucht lassen, um sich gegenseitig eins auszuwischen, sich aber im Grunde doch herzensgut zugetan sind, der möge hier unbedenklich zugreifen. Spitzenunterhaltung, wie man sie heute leider kaum noch findet.
Für echte Fans gibt es gar keine Frage... 5 von 5 Punkten diese Komödie verdient locker 5 Sterne!
Lemmon und Matthau standen insg. 10 x gemeinsam vor der Kamera, in diesem Film von 97 leider zum letzten Mal. Sie haben sich gegenseitig noch einmal zur Höchstleistung angesport und damit ihren Ruf als Hollywood's bestes Komödianten-Duo zementiert.
Der endgültige Abschied folgte wenige Jahre später... ;(
Walter Matthau erlag 79jährig am 01. Juli 2000 einer Herzattacke, sein Freund Jack Lemmon starb 76jährig am 27. Juni 2001 an Blasenkrebs.
Damit haben sich 2 der allerfeinsten Komödianten, die nebenbei beide hervorragende Schauspieler waren (Matthau hat einen Oscar gewonnen, Lemmon 2), von ihren Fans verabschiedet. Sie sind und bleiben unvergessen!
Als ausgesprochener Matthau-Fan warte ich seit Jahren auf:
"Keiner killt so schlecht wie ich" - Komödie aus dem Jahr 1970 mit Elaine May
"Peter und Tillie" - Drama/Komödie aus dem Jahr 1972 mit Carol Burnett
"Sunny Boys" - Komödie aus dem Jahr 1975 mit George Burns, Richard Benjamin
"Hausbesuche" - Komödie aus dem Jahr 1977 mit Glenda Jackson, Richard Benjamin, Art Carney
"Montag im Oktober" - Komödie aus dem Jahr 1981 mit Jill Clayburgh
Die vorgenannten Filme habe ich allesamt im Deutschen Fernsehen gesehen, sie wurden aufwendig synchronisiert und verstauben jetzt in irgendeinem Archiv. Das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen!
Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen ein Einsehen haben und diese vergessenen Schätze endlich auf DVD brennen lassen.
Die Fans warten seit vielen Jahren ungeduldig!
So werden Komödien gemacht 5 von 5 Punkten Jack Lemmon und Walter Matthau sind einer dieser legendären Filmpaare, die einfach wunderbar miteinander harmonieren. Das war schon in Billy Wilders DER GLÜCKSPILZ so, und auch als Senioren brillieren die beiden als taufrisches Kömödien-Duett.
Diesmal agieren die beiden auf einem Kreuzfahrtschiff, nachdem der Witwer Lemmon vom Junggesellen Matthau scheinbar eingeladen wurde. Doch statt Erholung ist harte Arbeit angesagt, denn die beiden müssen sich als angestellte Tänzer verdingen, um älteren Damen Gesellschaft zu leisten. Matthau hat das arrangiert, um eine reiche Frau kennenzulernen; Lemmon stolpert unwissend in das Abenteuer, herrlich ist seine aufkommende Erkenntnis der Situation dargestellt im Abstieg der beiden über die immer enger werdenden Treppen des Schiffs von der Luxuskabine zu den fensterlosen Etagenkojen der Mannschaftsquartiere. Aber beide machen das beste draus, Lemmon schwingt das Tanzbein, während sich Matthau permanent abseilt, um seiner Herzdame nachzusteigen.
Dass sich am Ende sich alle bekommen ist klar, aber bis dahin bleibt kein Auge trocken, zu brilliant sind die Verwicklungen inszeniert, zu drollig ist es, den beiden dabei zuzusehen, wie sie sich mit List und Tücke gegen ihr Alter und gegen ihren despotischen Chef, den Cruise-Direktor Godwyn (exzellent: Brent Spiner) - "Der war schon Cuise-Direktor auf der Bismarck" - behaupten.
Die Wirkung des Films beruht ausschließlich auf der Aura seiner Darsteller und braucht kein Slapstick, keine Action, keine Zoten, und keine durchgestylten Teenie-Stars. Es ist alleine der Genuss, diesen Komikern bei ihrer Arbeit zuzusehen. Bei jeder Pointe stimmt das Timing, jede Mimik passt, und auch die kleinste Szene ist mit Liebe arrangiert.
Und auch der tiefere Sinn des Films ist glaubwürdig: Du bist nie zu alt, um etwas zu riskieren.
So werden Komödien gemacht.
Entertainment at its best!!! 5 von 5 Punkten Gigantisch, wie Walter Matthau und Jack Lemmon einmal mehr unter Beweis stellen, wie gut sie zusammen harmonieren!Das Senioren-Duo garantiert Brüller am Stück, sodass die 102 Minunten des Films wie im Flug vergehen! In einer Nebenrolle brilliert Edward Mulhare (bekannt u. a. aus "Knight Rider") als Carswell in seiner - leider - letzten Rolle! Absoluter Kauf-Tipp!!! |
Der dritte Frühling Jack Lemmon, Walter Matthau, Ann-Margret DVD, 11. März 2005 Verkaufsrang: 8366 Zwei brummigen alten Männern droht eine Katastrophe Aus ihrem geliebten Anglershop soll eine Spaghetti-Bude werden! Um diesen Kulturverfall aufzuhalten verbünden sich die Streithähne und erklären der attraktiven Maria den Krieg. Doch die Dickköpfe haben die heißblütige Italienerin deutlich unterschätzt...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
wunderbare Bosheiten 5 von 5 Punkten Ich liebe dieses bösartige Duo und ihre kleinen feinen Gemeinheiten, mit denen sie sich gegenseitig das Leben schwer machen. In diesem Fall halten sie aber auch mal zusammen und die schöne Restaurantbesitzerin wird Opfer der Bosheiten. Ich mußte über einige Einfälle der beiden alten Männer wirklich herzlich lachen, doch bevor sie die Frau vertreiben können, kommt einem von beiden Amor gewaltig in die Quere.
:o)
Meine unbedingte Kaufempfehlung für diesen Film, den man sich immer und immer wieder ansehen kann, weil man durch ihn zwangsläufig gute Laune bekommt.
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Der Glückspilz Jack Lemmon, Walter Matthau, Ron Rich DVD, 14. März 2008 Verkaufsrang: 4657 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden GLÜCKSPILZ .-DER DVD-K
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Jack und Walter in Ihrer zweitbesten Komödie endlich auf DVD 5 von 5 Punkten Der Glückspilz ist eine exzellente Komödie mit Jack Lemmon und Walter Matthau dem besten Komikerpaar das es je im Kino gab. Bei diesem Film geht es um Geld, Betrug und dem grössten Volkssport den es in Amerika gibt: das Verklagen. Zu dem Film muss man nicht viel sagen, er ist schlichtweg genial. Er ist ein typisches Billiy-Wilder-Movie, das die amerikanische Gesellschaft auf die Schippe nimmt. Das einzige Manko dieser DVD ist, dass es so gut wie keine Extras gibt. Lediglich Kino-Trailer wurde dazugepackt. Auch hätte man den Ton bearbeiten können (nur Mono). Das Bild geht in Anbetracht eines s/w Filmes in Ordnung. Was ich schön finde ist, dass man sich den Film auch mal mit den Orginalstimmen anschauen kann. Ein Kauf lohnt sich allemal, da der Film eine der besten Komödien ist die es gibt. 5 Sterne ist der Film alleine schon Wert. |
Das Apartment Shirley MacLaine, Jack Lemmon, Ray Walston DVD, 19. März 2007 Verkaufsrang: 8401 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der kleine Angestellte C.C. Baxter Jack Lemmon, genannt "Buddy", hält den Schlüssel zum beruflichen Aufstieg in den Händen den Schlüssel zu seiner Wohnung, die er seinen Chefs als Liebesnest zur Verfügung stellt. Dummerweise ist die Geliebte des Personalchefs ausgerechnet Fran Shirley MacLaine die Frau, die Buddy heimlich liebt...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
oskarmäßig und sonstwiemäßig.... 5 von 5 Punkten Billy Wilder hat die beste Komödie des 20. Jahrhunderts (Some like it hot) den besten Weltkrieg II Film (Stalag 17), den besten Hollywood Film über Hollywood (Sunset Boulevard) und den besten Film der Schwarzen Serie (Double Indemnity) gemacht. Kein Wunder, dass die beste Tragikomödie, auch von ihm stammt. Jack Lemmon spielt den kleinen Angestellten C.C. Baxter, der Tag für Tag bei einem New Yorker Versicherungskonzern in einem riesigen Büroturm in Manhattan arbeitet und sich langsam nach oben dient, indem er sein Jungesellenappartment den leitenden Angestellten als Liebesnest zur Verfügung stellt. Als sich eines Tages der oberste Personalchef Mr. Sheldrake dort ausgerechnet mit der Fahrstuhlführerin Fran Kubelick trifft, auf die C.C. Baxter schon lange ein Auge geworfen hat, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung. Wie Wilder jetzt die Handlungsebenen miteinander zu einem melancholischen und unterhaltsamen Geflecht zusammenwebt ist unwiderstehlich. C.C. findet in seiner Wohnung einen zerbrochen Schminkspiegel und gibt ihn nichstahnend seinem Chef zurück. Als er wenig später seinen neuen Hut anprobiert, den er sich aufgrund seiner Beförderung zugelegt hat, leiht Fran ihm ausgerechnet diesen Spiegel. Sie ahnt nicht dass es sein Appartment ist, in dem sie sich mit Sheldrake trifft, aber Baxter weis nun das, was der Zuschauer schon länger weis, nämlich das sie Sheldrakes Geliebte ist. Einfach meisterhaft wie Wilder das inszeniert. "Oskarmäßig und auch sonstwiemäßig..." würde der ewig schwadroniernde Mr. Kirkeby, sagen, der sich ebenfalls gern in Baxters Appartment vergnügt.. Witzige und spritzige Dialoge sind Wilders Markenzeichen. "Gehn wir zu mir oder zu dir?" fragt die angetrunkene Schönheit in einer Bar, die sich Baxter aus Liebeskummer angelacht hat. "Gehn wir zu mir," antwortet er, "es gehn ja sonst auch alle zu mir..." Am aber Ende muß sich Baxter entscheiden, als er schon zum Stellvertreter des Chefs aufgestiegen ist. Will er die Karriereleiter um jeden Preis weiterklettern oder ein anständiger Mensch sein? „Be a Mensh!" appelliert sein jüdischer Arzt und Nachbar Dr. Dreyfuß schon seit längerem. Baxter entscheidet sich, verliert seinen Job aber gewinnt zugleich endlich seine Angebetete.... Ein wunderbar melancholisches Happyend eines bittersüßen Films, der zu den 100 besten Filmen aller Zeiten gehört. Das sah auch die Academy so: bester Film, bestes Drehbuch und beste Regie. Drei Oskars und alle drei für Billy Wilder. Hattrick! . Die DVD ist wie bei den meisten Billy Wilder Filmen etwas lieblos gemacht und hat leider kein Bonusmaterial. Trotzdem ganz klar 5 Sterne!
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Ein seltsames Paar Jack Lemmon, Walter Matthau, John Fiedler DVD, 5. September 2002 Verkaufsrang: 7764 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Neil Simon hat ein feines Gespür dafür, durchschnittlichen Menschen, die alltägliche Dinge tun, eine umwerfende Komik zu entlocken Zwei geschiedene Männer entschließen sich dazu, ein New Yorker Appartement miteinander zu teilen. Dies ist die Ausgangsbasis für "Ein seltsames Paar" - obgleich an der Besetzung der beiden Rollen mit den Oscar-Gewinnern Jack Lemmon und Walter Matthau eigentlich nichts seltsames ist. Die beiden Vollblutkomödianten sind mit der Präzision eines Variet Duos aufeinander eingespielt und wirken trotzdem herrlich spontan. Lemmon spielt den pingeligen Felix, der nicht anspruchsvoller sein könnte. Mit seiner Kleinigkeit beweist er, dass Sauberkeit und Wahnsinn enge Verwandte sind. Matthau ist Oscar, der mit der Schnelligkeit eines Tornados in einem ordentlichen Raum das größte Chaos anrichten kann. Ein nachhaltiges, liebenswertes Bild mit einem Scharfsinn, den man allzu häufig in Komödien vermisst.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Oft kopiert - nie erreicht! 5 von 5 Punkten Diesen Filmklassiker habe ich mir auf meiner vor Jahren selbst aufgenommenen DVD (deutsche Synchronisation) immer mal wieder angesehen. Obwohl ich manche Passagen ja nun schon fast auswendig kenne, habe ich mich stets auf's Neue amüsiert. Weil die hier angebotene DVD auch in der Originalsprache englisch verfügbar ist, mußte ich sie einfach kaufen. Man hält es nicht für möglich, daß diese Version tatsächlich mein Vergnügen noch steigern konnte - ich kann nicht einmal genau sagen, warum. Denn schließlich ist es ja dieselbe gute alte Story: Nervensägender hypochondrischer Putzteufel gegen oberflächlichen Schlamper, ein Thema, das im grauen Alltag von "normalen" Paaren bestimmt gar nicht so selten gelebt wird und dort bestimmt nicht oft zum Lachen bringt. Wohl aber in dieser außerordentlich subtil aufgemachten Verfilmung - da bleibt wirklich kein Auge trocken. Allein die Szene der Pokerrunde ziemlich am Anfang des Films finde ich einfach zum Kringeln komisch, da sitzt jede Pointe und dazu noch Gestik und Mimik der Darsteller - für mich Weltklasse!
Vielleicht liegt es daran, daß man diese beiden Erzkomödianten Walter Matthau und Jack Lemmon einfach auch einmal mit ihren eigenen Stimmen und Modulationen zu ihrer "Körpersprache" erlebt haben sollte. Ich war beeindruckt von soviel Darstellungsfähigkeit, denn gerade auf dem humoristischen Sektor gleitet doch oft die "Komik" ins Alberne ab. Nicht so hier - selbst die unmöglichsten Szenen sind einfach lustig und bringen zu herzhaftem Lachen, das wunderbarerweise endlich auch mal nicht im Halse steckenbleibt.
Ein Hochgenuß purer Klasse-Komik, von eigentlich allen Darstellern hervorragend gespielt. (Man möge sich nur einmal von Jack Lemmon den Unterschied zwischen "Spaghetti" und "Linguini" zeigen lassen!) Erstaunlich, daß selbst nach so vielen Jahren, die dieser Film schon auf dem Markt ist, hier nichts abgewetzt klingt. Dagegen sind die vielen Neuauflagen dieser Story für mich eher seicht und auf Humor gequält.
Besonders hervorzuheben ist hier die Aufmachung der DVD: Alle klassischen Sprachen, selbst die Untertitelung in ebenfalls so vielen Sprachen, wie das Herz begehrt, und die ist ausnahmsweise einmal mühelos mitzuverfolgen, wenn man will.
5 Sterne für beides, Film und DVD, von mir.
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Vermißt Jack Lemmon, Sissy Spacek, Melanie Mayron DVD, 17. Februar 2005 Verkaufsrang: 10876 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser politische Thriller von Regisseur Costa-Gavras ?Verraten' basiert auf einer wahren Begebenheit Während eines Militärputschs in Südamerika verschwindet der junge US-Autor Charles Horman John Shea spurlos. Sein Vater Jack Lemmon, ein prominenter New Yorker Geschäftsmann begibt sich zusammen mit Charles Frau Sissy Spacek auf die verzweifelte Suche nach dem Vermissten. Von den ausländischen Behörden, und auch der US-Regierung, immer wieder behindert und auf falsche Fährten geführt, bauen die beiden ein Vertrauen auf, das sie nie hatten. Doch am Ende der Suche erwartet sie eine erschütternde Wahrheit! Das kritische Werk eines der engagiertesten Filmemacher unserer Zeit wurde 1983 mit einem Oscar ausgezeichnet.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Sehr gut ! 5 von 5 Punkten Nach seinen erfolgreichen Filmen 'Z', 'Das Geständnis' und 'Der unsichtbare Aufstand' (alle mit Yves Montand in der Hauptrolle) hat der Exilgrieche Constantin Costa-Gavras 1982 den beklemmenden Politthriller 'Vermisst' inszeniert. Grundlage dieses Films ist Chile im Jahre 1973, das Jahr des blutigen Militärputsches von General Pinochet gegen den rechtmäßig gewählten, sozialistischen Präsidenten Allende.
Die Story:
Unmittelbar nach dem Sieg der Militärjunta in Chile verschwindet ein amerikanischer, dort lebender, linksliberal eingestellter Journalist. Seine Frau nimmt den Kontakt zur amerikanischen Botschaft und zu seinem Vater auf, der alsbald Vorort ist, um mit ihr und den Behörden den Verbleib seines Sohnes zu erfahren. Nach einem langen, quälenden Martyrium, das politische und auch persönliche Differenzen offenbart, wird klar, dass der Sohn im Rahmen der politischen 'Säuberungsaktionen' der neuen Machthaber getötet worden ist. Die versprochene Überführung des Leichnams in die USA innerhalb weniger Tage braucht letztlich mehrere Monate, so dass eine Obduktion in der angestrebten Form nicht mehr möglich ist.
Kommentar:
Der konservative und gutsituierte Vater kommt nach Chile und hält es für das Normalste von der Welt, dass die Vertreter der US-Botschaft ihm engagiert bei der Suche nach seinem Sohn helfen, den er schon lange als einen verdrehten, quasi kommunistisch eingestellten Menschen abgestempelt hat. Er hält sich für den Amerikaner schlechthin und erwartet auch in Chile die Einhaltung demokratischer Grundsätze. Durch seine Gespräche und Erfahrungen mit seiner Schwiegertochter, ihren journalistischen Weggefährten und den inszenierten Behinderungen und Ablenkungsmanövern von Mitarbeitern der amerikanischen Botschaft, entwickelt sich bei ihm allerdings langsam eine andere Einstellung zu seinem Sohn, zu dem Land und seiner politischen Situation aber auch zu sich selbst. Die berechtigte Befürchtung, mit Vorsatz belogen worden zu sein, wird zur traurigen Gewissheit.
'Missing' ist ein großartig inszenierter Film, extrem engagiert und klasse besetzt. Jack Lemmon ist in einer ernsten, sehr beachtenswerten Rolle zu bewundern. Das Gleiche gilt im Grunde für alle anderen Protagonisten. Selten war ein Film derart organisch: Eine perfekte Symbiose zwischen Struktur und Inhalt unter Verzicht auf jegliche Polemik. Neben 'Under Fire' von Roger Spottiswoode aus dem selben Jahr ist 'Vermisst' einer der wenigen ernsthaften amerikanischen Politthriller aus den 80ern, der sich klar den Erwartungen eines Massenpublikums verweigert, sehr mutig ist und gleichzeitig spannend zu unterhalten weiß.
Die im Übrigen nicht erfundene Geschichte bietet Costa-Gavras die Gelegenheit, die Moral der USA zurecht zu attackieren. Hauptsächlich in Bezug auf ihre sehr aktive Rolle beim Putsch gegen Allende - amerikanische Wirtschaftsinteressen waren schließlich wegen der geplanten Teilverstaatlichung gefährdet. Da nimmt man denn schon mal ein faschistisches Regime und zigtausend Opfer in Kauf. Nixon war zufrieden und auch der deutsche Staatsmann Franz Josef Strauß, der sagte: 'Jetzt ist Chile wieder kreditwürdig'. Na dann... !
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Meine Braut ist übersinnlich James Stewart, Kim Novak, Jack Lemmon DVD, 10. September 2002 Verkaufsrang: 10874 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Übersinnliche Braut unter den Rädern der Marketingstrategen 1 von 5 Punkten Das ist für mich eine der bezauberndsten (im wahrsten Sinne des Wortes) Komödien, die Hollywood hervorgebracht hat. Die weihnachtliche Atmosphäre nutzt der Film meisterlich, um der übersinnlichen Liebesgeschichte einen erwartungsheiteren Rahmen zu geben. Die Besetzung spricht für sich: James Stewart, Kim Novak, Jack Lemmon. Die Regie überzeugt auf der ganzen Linie. Komisch nur, dass diese Perle vom deutschen Fernsehen so vernachlässigt wird.
Nun, nach den Lobeshymnen, zu meiner schlechten Bewertung. Der Film wurde im Format 1.66:1 gedreht. Die DVD hat das Bild oben und unten stark beschnitten und präsentiert das Format 1.85:1. Im Vergleich mit dem Bild meiner TV-Aufzeichnung ist die ursprünglich sehr gelungene Bildkomposition ziemlich gestört.
Und weil ich diese Bildbeschneiderei nicht akzeptiere, diese Respektlosigkeit gegenüber der Filmkunst, die durch irgendwelche Marketingstrategen, die sich zwar nicht für den Film interessieren, aber dafür um so lässiger seine Beschädigung in Kauf nehmen, und nach deren Meinung die absolute Priorität allein darin liegt, das aktuelle TV-Geräte-Bildformat 16:9 zu bedienen, darum bekommt diese DVD keinen einzigen Stern von mir.
Für romantische Winterabende 4 von 5 Punkten Herrliche Liebesgeschichte, die im verschneiten New York zur Weihnachtszeit spielt.Kim Novak spielt die hübsche Hexe Gil mit ihrem Kater Pyewacket. Schöne übersinnliche Kömödie mit dem Charme der 50iger Jahre, absolut sehenswert. |
Das Mädchen Irma La Douce Jack Lemmon, Shirley MacLaine, Lou Jacobi DVD, 30. April 2007 Verkaufsrang: 16328 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nestor Jack Lemmon ist ein junger Mann mit einem äußerst komplizierten Liebesleben Er wurde von Irma La Douce Shirley MacLaine, einem stolzen Freudenmädchen, als Manager für ihr durchaus einträgliches Gewerbe engagiert, hat sich aber unglücklicherweise in sie verliebt. Wie bringt er eine gefragte Parisienne wie Irma also dazu, ihm treu zu bleiben? Nichts einfacher als das. Er verkleidet sich als ein etwas betagter englischer Lord, der umgehend zu Irmas einzigem Kunden und ausschließlicher Einnahmequelle wird. Doch was soll der eifersüchtige Manager tun, als die begehrenswerte Irma erklärt, sie gehöre nicht dem liebeskranken Nestor, sondern dem tattrigen alten Lord?
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Shirley die Süße 5 von 5 Punkten Unter Billy Wilders Regie entstand eine luftig-leichte, herzerwärmende Geschichte über aufrichtige Liebe, die man sich immer wieder gerne ansieht. "Irma La Douce" dürfte wohl eine der wunderbarsten romantischen Komödien sein, die es gibt. Shirley MacLaine war selten so süß wie hier, und auch Jack Lemmon läuft zur Bestform auf. Seine Darstellung des britischen Lords, in den sich unser Held zeitweise verwandeln muss, um seine Irma von anderen Freiern fern zu halten, ist einfach wunderbar.
Äußerst gelungen ist auch die Figur des Wirtes Moustache, der schon überall war und schon alles gemacht hat ... aber das ist eine andere Geschichte.
In Nebenrollen: Achten Sie mal auf Grace Lee Whitney, die eine der Prostituierten spielt. Sie wurde später bekannt als Janice Rand, James Kirks Mädchen für alles an Bord des Raumschiffs Enterprise. Und Bill Bixby hat eine kleine Rolle als Matrose. Jack Lemmon schubst ihn durch die Bar, was er sich in den Siebzigern nicht mehr hätte erlauben können, denn da wäre Bixby zum "Hulk" geworden.
Für Shirley MacLaine gab`s eine Oscar-Nominierung. Schade, dass sie die Trophäe nicht bekommen hat.
Das Bild der DVD: Brillante Klarheit und kräftige Farben. Klasse!
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Wie bringt man seine Frau um Jack Lemmon, Virna Lisi, Terry-Thomas DVD, 3. September 2007 Verkaufsrang: 13563 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Mittelmässig! 3 von 5 Punkten Der Film ist Mittelmässig. Einige Lacher sind dabei und die Auflösung des
Films ist gut. Aber leider kein Film den man besitzen muss. Einmal
ausleihen und ansehen reicht aus!
Göttlicher Schlußakt 5 von 5 Punkten Wenn ich könnte würde ich 7 Sterne vergeben.
Alleine nur der Schlußakt vor Gericht ist es schon Wert diesen Film nicht nur zu kaufen, sondern auf einen Altar zu stellen.
Spitzenschauspieler und Super-Filmidee.
Hier wird einmal das ehrliche Mann-Frau-Verhältnis in Worten ausgedrückt.
Dieser Film ist der Geniestreich eines Filmemachers.
Wer mal verheiratet war versteht den tiefen ehrlichen Sinn in dem Film.
Klassiker?
Komisch?
Unheimlich tiefsinnig, das ist wichtig, und hervorragend mit den richtigen Leuten gemacht.
Einmal im TV gesehen, direkt gekauft.
Einmal diesen Film besessen habe ich heute denselben noch 4mal gekauft und verschicke diese an meine verheirateten Leidengsgenossen als Geschenk.
Ich find den Film Supertoll !!
Nur noch gut... 5 von 5 Punkten Jack Lemmon und Virna Lisi. Möglicherweise überzeugt der Film nicht jeden Lemmon-Fan, aber ich fand ihn gut. Nicht nur wegen der überragenden Schönheit von Virna Lisi, sondern auch allein schon wegen der Idee zur Handlung dieses Films. Wer weiss, vielleicht erkennt sich mancher in dem Film wieder der auch schon solche Gedanken hatte :-)
Kein wirklicher Klassiker! 3 von 5 Punkten MGM wollte uns mal wieder erfreuen! Allerdings sollte man sich nicht täuschen lassen: Im Gegensatz zu "Das Apartment" oder "Irma La Douce" handelt es sich bei diesem Film um keinen Klassiker. Jack Lemmon spielt seinen Part routiniert herunter, aber ansonsten sticht keiner der weiteren Akteure besonders hervor. Zur technischen Seite ist zu sagen, das MGM erneut keinerlei Extras mitgeliefert hat. Das Bild fällt einige Male in ein gräuliches 60er-Jahre-Flair zurück, und auch dem Ton merkt man an, dass er einige Jahre auf dem Buckel hat. Dies ist bei einem Film dieser Art aber nicht wirklich entscheidend. |
Airport 1977 - Verschollen im Bermuda-Dreieck Michael Scheff, Jack Lemmon, Lee Grant DVD, 2. August 2007 Verkaufsrang: 6709 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Airport 1977 - Verschollen im DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Der beste Teil der Reihe 5 von 5 Punkten Eindeutig dieser Teil der erfolgreichen Katastrophenfilm-Reihe "Airport" ist als der Beste anzusehen.Um das Maß an Spannung und Interesse zu erhöhen, liessen sich die Produzenten für diesen Teil etwas Außergewöhnliches einfallen : ein Flugzeug auf dem Meeresboden , welches jedem Betroffenen den letzten Nerv raubt und zu grössten Kraftanstrengungen führt.Die Vorstellung daran mag zunächst etwas unrealistisch erscheinen und eher an Science-Fiction erinnern, doch letztlich ist der Film sehr gut geworden und bietet mit Jack Lemmon, James Stewart und Christopher Lee einige der grössten Filmstars überhaupt.
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