|
| DVDs: Jean Pierre Leaud | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Truffaut Collection 2 (5 DVDs) Jean-Pierre Léaud, Claude Jade DVD, 26. Oktober 2005 Verkaufsrang: 16827 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Francois Truffaut Collection 2 5 Filme
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Unsterbliche Meisterwerke in einer Box 5 von 5 Punkten Die Filme allein zählen schon zum Besten der Filmgeschichte.
Und die DVD bietet obendrein so großartiges Bonusmaterial.
Kurz zu den Filmen, die JEDER WIRKlICHE KINOLIEBHABER in seinem Regal haben sollte:
"Sie küssten und sie schlugen ihn" begründete die "Neue Welle" und alle weiteren weltweiten Strömungen.
"Geraubte Küsse" ist tatsächlich wie ein Chanson. Weltweit preisgekrönter Kultfilm des Jahres 1968. Und obendrein der erste Auftritt von Claude Jade auf der Kinoleinwand, hinter der Glastür des Hotels aus der Nacht kommend wie ein Engel.
"Tisch und Bett" inspirierte nicht nur Woody Allen für seinen "Stadtneurotiker". Neben Ingmar Bergmans "Szenen einer Ehe" das Beste über die Lösungsmöglichkeit Paar. Nur dass Truffaut das Bittere unter hinreißendem Charme versteckt.
"Liebe auf der Flucht" ist schwächer ausgefallen, bietet jedoch die in der Filmgeschichte einmalige Möglichkeit, seine Protagonisten (Léaud über zwanzig und Claude Jade über zehn Jahre) begleitet zu haben. Fiktion als Dokument.
"Schießen Sie auf den Pianisten" zeigt wieder die Möglichkeiten der "Neuen Welle" und spielt einzigartig mit den Elementen der Komödie, des Thrillers und der Tragödie.
Zum Bonusmaterial:
Allein die Probeaufnahmen mit Marie Dubois, die sich ziert, unanständige Worte zu gebrauchen, sind ein Vergnügen. Hinzu kommen Berichte über den Pariser Mai 68 und zahlreiche Interviews.
Die Off-Kommentare stammen hauptsächlich von Claude Jade ("la petite fincée du cinéma français") und sind sehr aufschlussreich. Dass Robert Fischer sich außerhalb des Truffaut-Universums im Französischen Kino nicht auskennt, mag ich nicht glauben und schiebe die Schuld am Untertitelungsfehler des Claude-Jade-Kommentars, für Truffaut sei sie eine junge Daniel Darié gewesen (sie sprach von Danielle Darrieux) mal einem Praktikanten zu.
Weitere Kundenmeinungen |
Die amerikanische Nacht Jacqueline Bisset, Jean-Pierre Aumont, Jean-Pierre Léaud DVD, 12. Dezember 2002 Verkaufsrang: 8736
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Am 13. August 2008 bringt WARNER Fr. eine Neuauflage heraus... 5 von 5 Punkten ... und man kann diesen seit Jahren vergriffenen Truffaut-Klassiker endlich wieder zu einem vernünftigen Preis erwerben. Die DVD verfügt über deutschen Ton und ist auch sonst völlig identisch mit der Erstauflage. Die Börsenpreise für die deutsche als auch französische Erstveröffentlichung sind derzeit jenseits von Gut und Böse. Schön, das DIE AMERIKANISCHE NACHT wieder verfügbar ist (wenn auch nur als Import). Eine deutsche Neuauflage ist derzeit nicht in Sicht...
Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen 5 von 5 Punkten In den Filmstudios von Nizza beginnen die Dreharbeiten zu dem tragischen Liebesfilm „Meine Ehefrau Pamela". Doch Fiktion und Realität sind gar nicht weit voneinander entfernt. Tragische Geschichten bietet der gesamte Drehstab auch hinter den Kulissen: da ist der unter permanenten Zeitdruck leidende Regisseur Ferrand, die zur ständigen Improvisation gezwungenen Requisiteure, der liebeskranke Hauptdarsteller Alphonse, die nervöse Altschauspielerin Severine, die ihre Probleme im Alkohol zu ertränken versucht und ihren Text vergisst, der depressive Superstar Julie Baker aus Übersee oder die eifersüchtige Ehefrau des Aufnahmeleiters, die ihren Mann keine Sekunde aus den Augen lässt. Allein Schauspieler Alexandre scheint keine Probleme zu haben und sein Leben zu genießen... Truffaut gewährt mit seinem rücksichtslos ehrlichen Film einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen einer Filmproduktion, bei der Schauspielerallüren, Drehbuchänderungen wie Zeit- und Geldnot auf der Tagesordnung stehen. Die Filmindustrie zeigt sich als knallhartes Geschäft, in dem Improvisation alles ist. Allerdings wäre es kein echter Truffaut-Film, wenn ausschließlich Tragik darin zu finden wäre. So gibt es auch allerhand komische Szenen zu sehen und nicht zuletzt Truffaut als Regisseur, der sich in gewisser Weise selbst mimt. Schade, dass es kein Bonusmaterial auf der DVD gibt. Gerade ein Blick hinter dem „Dahinter" wäre reizvoll gewesen.
Truffauts Liebeserklärung an das Medium Film 5 von 5 Punkten LA NUIT AMERICAINE (1972) ist einer der persönlichsten Filme von Frankreichs viel zu früh verstorbenem Starregisseur Francois Truffaut (1932-1984), der auch selbst die Hauptrolle - einen Filmregisseur - spielt. Regisseur Ferrand (Truffaut) dreht in einem Studio in Nizza ein international besetztes Melodram um die Liebesaffäre einer jungen Frau mit ihrem Schwiegervater. Die Dreharbeiten werden von zahlreichen Schwierigkeiten - alkoholabhängige Hauptdarstellerin (Valentina Cortese), Mittelpunktkomplex und Liebeskummer eines Hauptdarstellers (Jean-Pierre Leaud), Nervenkrise des weiblichen Stars (Jacqueline Bisset), schließlich tödlicher Autounfall eines Hauptdarstellers (Jean-Pierre Aumont) - fortwährend beeinträchtigt. Bereits am Anfang des Films sagt Ferrand: "Einen Film zu drehen, das ist wie eine Kutschenfahrt durch den Wilden Westen. Zu Beginn hofft man noch auf eine schöne Reise. Und sehr bald fragt man sich, ob man wohl am Ziel ankommen wird." Immer öfter hat Ferrand sehr berechtigt Zweifel, ob er - der vom Medium Film Besessene - diesen Film auch zu Ende bringen kann. Francois Truffaut hat in wenigen Filmen gespielt - u.a. in Spielbergs CLOSE ENCOUNTERS OF THE THIRD KIND (Unheimliche Begegnung der dritten Art/1977) und seinem eigenen Film L' ENFANT SAUVAGE (Der Wolfsjunge/1969, als DVD neu bei MGM). Die Rolle des Regisseurs ist für ihn quasi eine Selbstdarstellung und seine ganz persönliche Liebeserklärung und das Medium Film. Der Titel AMERIKANISCHE NACHT ist die französische Bezeichnung für Aufnahmeverfahren, bei denen Nachtaufnahmen am Tag gedreht werden können. Truffaut will damit auf die Täuschungsmöglichkeiten des Mediums verweisen. Die Qualität der DVD ist sehr gut. Als Extra gibt es eine Einführung des französischen Filmhistorikers Serge Toubiana. Mit LA NUIT AMERICAINE legte Warner Home Video die erste DVD eines Films von Francois Truffaut auf dem deutschen Markt vor. Mittlerweile sind bei MGM 4 weitere Titel (darunter "Der Mann, der die Frauen liebte") erschienen. Diese DVD sollte in keiner cineastischen Sammlung fehlen!
Genialer Filmklassiker 5 von 5 Punkten Im eigentlich relativ unbedeutenden Kinojahr 1973 schuf Francois Truffaut (er spielt auch eine der Hauptrollen) diesen überzeugenden Film. Er erzählt die Entstehungsgeschichte eines dramatischen Spielfilms der in Nizza gedreht wird. Plötzlich verschmelzen Motive des Films mit der Realität, bis im dramatischen Höhepunkt des Films einer der Darsteller ganz unerwartet stirbt... Eine dramatische, satirische, humorvolle und kurzweilige Hommage an das Kino und Truffauts frühere Werke. Zu Recht ein Klassiker und ein muss in jeder DVD-Sammlung. |
Die Chinesin - La chinoise Anne Wiazemsky, Jean-Pierre Léaud, Michel Semeniako DVD, 11. April 2003 Verkaufsrang: 40070
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Mal ab von der Ausstattung der DVD.. 5 von 5 Punkten ..die tatsächlich nur was für Leute ist, die mal eben den Film gucken wollen..Warum soll man nicht auch zu "Klassikern" seinen Senf dazugeben? Grade bei einem vielleicht "schwierigen" Film wie "La Chinoise", den man bestimmt auch im Kontext seiner Zeit sehen muss, kann es hilfreich sein, mal eine Meinung zu hören.
Jedenfalls habe ich mir den Film gestern abend angeguckt und für gut befunden :)
Es geht da um eine WG, die nach maoistischen Grundsätzen zusammenlebt, inklusive Selbstanklage und politischem Unterricht. Es sind die 60er Jahre in Frankreich und bekanntermaßen ist damals auf politischer und kultureller Ebene einiges los gewesen. - von diesen Dingen handelt im Kern der Film - die Story erstreckt sich dann noch auf einige Beziehungskisten, Hickhack zwischen den politischen Abspaltungen und zum Schluss kommt es sogar zu Attentaten. Der Film setzt sich kritisch mit revolutionärer Theorie und Praxis auseinander und natürlich mit den Menschen, die ja dahinter stecken. Es ist ein Gesellschaftsbild, ironisch und im Dokumentarstil- sehr modern und da auch gewagter, als man das vielleicht heute machen würde, hier findet man auch extravagante Schnitte und Montage, was teilweise auch (beabsichtigt) an den frühen sowjetischen Dokumentarfilmer Vertov erinnert. Es ist ein Film, der leicht durch seine Bilder die Sinne gefangen nimmt, aber hier ist es auch wichtig, auf das zu achten, was gesagt wird, denn sonst verliert man in der Theorie allzuleicht den Faden. Es ist schon ein verkopfter Film, den man nicht mal so nebenbei gucken kann. Das hätte er auch nicht verdient.
Klassiker in jämmerlicher Ausstattung 2 von 5 Punkten Es immer ein bisschen lächerlich, seinen persönlichen Senf zu einem Film dazu zu geben, der längst Filmgeschichte geworden ist. Wer will, kann sich auch heute noch von "Die Chinesin" (der französische Titel ist in diesem Falle reiner Etikettenschwindel) faszinieren lassen - von seiner innovativen Form (die manchmal gerade im Verzicht auf kulinarische Oberflächenreize besteht), von seiner philosophischen Tiefe, von den Schauspielern (darunter Jean-Pierre Léaud, der eben nicht nur Truffauts Alter Ego war, sondern auch in vielen Godard-Filmen mitspielte) oder ganz einfach von der coolen Sixties-Anmutung. Außerdem ist der Film natürlich ein historisches Dokument, das zeigt, welche Ideale, aber auch welche Dummheiten junge Menschen nicht nur in Paris rund um das Schlüsseljahr 1968 bewegten. Der Spaß daran wird einem allerdings verdorben, durch die jämmerliche Ausstattung dieser DVD. Auf der Tonspur gibt es nur die deutsche Synchronisation - keine Chance, die echten Stimmen von Léaud und den anderen zu hören. Die Bildqualität ist immerhin akzeptabel. |
Liebe auf der Flucht Jean-Pierre Léaud, Marie-France Pisier, Claude Jade Videokassette, 1. Mai 1996 Verkaufsrang: 9565 Liebe auf der Flucht ist François Truffauts letzter Film seiner insgesamt fünf Teile umfassenden Antoine-Doinel-Serie. Einmal mehr wird Doinel, dessen Obsession für seine eigene Mutter stets sein Verhältnis zu anderen Frauen beeinflusst, von Jean-Pierre Léaud gespielt. Und einmal mehr versucht Doinel, das weibliche Geschlecht für sich einzunehmen. Doch Doinel, der niemals erwachsen wird, findet schließlich heraus, für eine dauerhafte Beziehung nicht befähigt zu sein. Der Film ist eine sanfte, elegant inszenierte Komödie. Darüber hinaus aber ist er auch ein hintergründiger, manchmal trauriger Film, dessen gesamte Kraft sich nur offenbart, wenn man sich als Zuschauer ganz auf ihn einlässt. Man sollte ihn außerdem im Zusammenhang der gesamten Serie und nicht als einzelnen Film anschauen, um ihn vollständig zu begreifen. -Keith Simanton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Raffinierte Lügen 4 von 5 Punkten Das Bemerkenswerte an Truffaut letzten Doinel-Film ist die ausgeklügelte Rückblenden-Technik. So werden neben den vorangegangenen Doinel-Abenteuern mit Jean-Pierre Léaud und Claude Jade auch weitere Truffaut-Filme zitiert, die nur so tun, als gehörten sie zu Doinel. Die Helden Antoine, Christine und Colette resümieren und erzählen ihre eigenen Geschichten unter jeweils neuem Kontext. Das cineastische Rätselspiel macht aus dem Script-Girl Liliane (Dani) aus Truffaut Nicht-Doinel-Film "Die amerikanische Nacht" die Freundin von Christine (Claude Jade), die wiederum in diese Rückblenden hineinmontiert wird. Vergnüglich vor allem die Stärke der Heldinnen Claude Jade und Marie-France Pisier, die Doinels Lügen belächeln. Intelligentes Kino, das leider den Charme seiner Vorgänger "Geraubte Küsse" und "Tisch und Bett" etwas vermissen läßt. |
Pierrot Le Fou (11 Uhr Nachts) Jean-Paul Belmondo, Anna Karina, Dirk Sanders, Raymond Devos, Graziella Galvani Videokassette Verkaufsrang: 12020 Eine langweilige Party ist für Ferdinand der Anlaß, sein eingefahrenes Leben an der Seite seiner reichen Ehefrau aufzugeben und mit seiner ehemaligen Geliebten Marianne einen Neubeginn zu wagen. In ihrer Wohnung taucht jedoch eine Leiche auf, mit der sich die kriminelle Vergangenheit Mariannes zurückmeldet. Nach der Flucht durch Frankreich scheinen sie auf einer einsamen Insel im Süden Ruhe zu finden, doch sie brechen bald wieder auf und laufen ehemaligen Freunden Mariannes in die Arme. Als Ferdinand herausfindet, daß er getäuscht wurde, erschießt er Marianne und ihren angeblichen Bruder und sprengt sich anschließend selbst in die Luft.
|
Sie küßten und sie schlugen ihn Jean-Pierre Léaud, Albert Rémy, Claire Maurier Videokassette, 1. Mai 1996 Verkaufsrang: 7529
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Meisterwerk auf DVD 5 von 5 Punkten Die britische Firma Tartan Video hat es sich zur Aufgabe gemacht bedeutende Werke des World Cinema auf DVD zu veröffentlichen. Darunter befinden sich zum Beispiel Filme von Ingmar Bergman, Pier Paolo Pasolini und François Truffaut. Letzterer hat auch bei dem Nouvelle-Vague-Klassiker „The 400 Blows" (aka „Les quatre cents coups") aus dem Jahr 1959 Regie geführt. Im Film geht es um Antoine Doinel, einen 12-jährigen Jungen. Seine Eltern kümmern sich nicht besonders um ihn und er bekommt Probleme in der Schule. Irgendwann sieht er keinen anderen Ausweg mehr als von Zuhause abzuhauen. Der Film zeichnet sich vor Allem durch die außergewöhnliche Darbietung von Jean-Pierre Léaud aus, der die Figur des Antoine Doinel später noch in zahlreichen anderen Truffaut-Filmen verkörperte. („Bed and Board", „Love on the Run" und „Stolen Kisses") Was den Film zum echten Leinwandklassiker machte ist jedoch, das er keine Anschuldigungen ausspricht. Antoine ist weder gut noch böse, sondern in einer Entwicklung gefangen, die Niemand aufhalten kann. Dazu kommt die exzellente Kameraarbeit und die poetischen schwarz-weiß Bilder, die den Film auch visuell zu einem Meisterwerk machen. Der finale freeze-frame, der sowohl Traurigkeit als auch Hoffnung ausdrückt ist legendär. Die DVD ist mit neun (!) Trailern und dem Truffaut Kurzfilm „Les Mistons" nicht gerade üppig ausgestattet. Der Ton hingegen ist sehr gut. Allerdings ist nur die originale, französische Audiospur vorhanden. Untertitel sind in englisch. Die Bildqualität ist am Alter des Films gemessen hervorragend. Der Film ist ein absolutes Muss und da die Criterion schon lange OOP ist, ist die Tartan DVD absolut zu empfehlen. Wenn ihr keine Kreditkarte habt und auf den deutschen Markt angewiesen seit ist sie eine sehr gute Wahl. |
Tisch und Bett Jean-Pierre Léaud, Claude Jade, Hiroko Berghauer Videokassette, 1. Mai 1996 Verkaufsrang: 11740
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bravourös: Claude Jade und Jean-Pierre Léaud 5 von 5 Punkten Truffauts inhaltliche und stilistische Fortsetzung seines Klassikers "Geraubte Küsse" vereint wieder seine Stars Jean-Pierre Léaud (Antoine) und Claude Jade (Christine). Truffauts Vorhaben, die 21jährige Claude Jade als 25jährige zu besetzen, die dem Traumtänzer Antoine Weisheit und seinen Eskapaden Verständnis entgegensetzt, geht wunderbar auf. Ironie und Grazie bestimmen den von Jade und Léaud getragenen und von Almendros betörend photographierten Film. |
Geraubte Küsse Jean-Pierre Leaud, Claude Jade, Daniel Ceccaldi, Claire Duhamel, Michael Lonsdale Videokassette Verkaufsrang: 20077
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Charmant 5 von 5 Punkten Der instabile Antoine (sehr lebhaft: Jean-Pierre Léaud) will nun einer endgültigen Fixierung auf die ernsthafte Geigerin Christine (bezaubernd: Claude Jade) entfliehen. Zahlreiche tragikomische Begebenheiten um zänkische Prostituierte, einen rassistischen Schuhändler und dessen traumhafte Frau, traurige Detektive, einen verliebten Homosexuellen und einen seltsamen Fremden, der Claude Jade den ganzen Film hindurch verfolgt kontrastieren diese Ausbruchversuche und konfrontieren die Helden dieser charmanten und in ihrer Leichtigkeit betörenden Komödie. Poetischer Genuß und Liebeserklärung Truffauts an seine Entdeckung Claude Jade. |
Domicile Conjugal [UK IMPORT] Jean-Pierre Leaud, Claude Jade, Hiroko Berghauer, Daniel Ceccaldi, Claire Duhamel Videokassette, 1. August 1994
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bravourös: Claude Jade und Jean-Pierre Léaud 5 von 5 Punkten Truffauts inhaltliche und stilistische Fortsetzung seines Klassikers "Geraubte Küsse" vereint wieder seine Stars Jean-Pierre Léaud (Antoine) und Claude Jade (Christine). Truffauts Vorhaben, die 21jährige Claude Jade als 25jährige zu besetzen, die dem Traumtänzer Antoine Weisheit und seinen Eskapaden Verständnis entgegensetzt, geht wunderbar auf. Ironie und Grazie bestimmen den von Jade und Léaud getragenen und von Almendros betörend photographierten Film. |
Anne And Muriel [UK IMPORT] Kika Markham, Jean-Pierre Leaud, Stacy Tendeter Videokassette, 5. September 1994
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Aufschub der Liebe- Verwirrungen und Verbindungen 5 von 5 Punkten Eine authentische Geschichte. Der französische Schriftsteller Roché liebte zwei Engländerinnen und schrieb darüber eine Geschichte. Sie wurde kein Erfolg, aber Truffaut hielt ihn für einen grossen Schriftsteller, machte ihn dann durch die Verfilmung von Jules et Jim und zehn Jahre durch diese Film berühmt.
Ein Film, wie eine Novelle.
"Paris 1899. Der 19-jährige Claude, ein kunstinteressierter, jugendlicher Müßiggänger aus reichem Hause, trifft die Kunststudentin Anne Brown, eine junge Engländerin. Die beiden verbindet schnell eine platonische Freundschaft, worauf das Mädchen den jungen Mann nach sich zu Hause nach Wales einlädt, wo sie ihm ihre jüngere Schwester Muriel vorstellen will. Die drei werden schnell unzertrennlich. Als Claude sich in Muriel verliebt, die seine Gefühle bald erwidert, treten die Eltern auf den Plan. Die Mutter der Schwestern fürchtet eine Ehe mit einem Ausländer, während Claudes Mutter eine Ehe ihres Sohns überhaupt fürchtet. Sie hat ihren Sohn allein großgezogen und hat ein enges, fast ödipales Verhältnis zu ihm. Es wird beschlossen, dass die beiden Liebenden sich ein Jahr lang nicht sehen dürfen.
Schon nach wenigen Monaten bricht Claude mit Muriel zugunsten anderer Frauen. Muriel versinkt in düsterem Mystizismus und ihre Augenkrankheit verschlimmert sich fast bis zur Erblindung. Als Monate später Anne nach Paris kommt, um Bildhauerin zu werden, wird sie für eine Zeit Claudes Geliebte. Eine Reise nach Persien und ein anderer Mann trennen die beiden. Claude versucht sich weiter als Kunstkritiker und Liebhaber diverser Damen. Das Nächste, was er von den Schwestern hört ist, dass Anne an Tuberkulose gestorben ist. Sieben Jahre vergehen. Claude erfährt, dass Muriel als Englischlehrerin nach Brüssel geht. Auf ihrem Weg dahin kommt es zu einem Wiedersehen der beiden. In ihrer ersten und letzten Nacht gibt Muriel sich ihm hin. Ein Epilog berichtet von ihrer Heirat, während Claude allein geblieben ist."
Meisterhaft setzt er die Verwirrungen der jugendlichen Protagonisten um.
Die Dreiecks-Konstellation interessiert ihn wieder besonders. Erst steht Muriel im Mittelpunkt, dann ihre Schwester, als Kontinuum immer Claude.
"Ich war 20 und erlaubte keinem zu sagen, dass es das schönste Lebensalter sei. Dieser Satz von Paul Nizan trifft gut auf die drei Figuren des Films zu, einer der ernstesten, die ich gedreht habe-Truffaut"
Leider als Einzel-DVD nicht erhältlich, aber in preiswerten Boxen mit anderen grossartigen Filmen dieses Meister zusammen veröffentlicht. |
I Hired A Contract Killer [UK IMPORT] Jean-Pierre Leaud, Margi Clark, Kenneth Colley Videokassette, 24. August 1998 Verkaufsrang: 17609 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spitze 5 von 5 Punkten Eine Freude für alle Freunde des schwarzen Humors. Man amüsiert sich köstlich und leidet mit. Man wird durch sämtliche Gefühlsregungen derer man fähig ist geschleudert. Wärmstens zu empfehlen. |
Irma Vep [UK-Import] Maggie Cheung, Jean-Pierre Leaud, Bulle Ogier, Antoine Basler, Nathalie Boutefeu Videokassette, 8. September 1997 Verkaufsrang: 22028
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Irma Vep oder die Melancholie der Vergänglichkeit 5 von 5 Punkten Der Film Irma Vep handelt von der Vergänglichkeit und der Melancholie, die bleibt, nachdem alles wieder vorbei ist. Ein französischer Regisseur, der sich ein bisschen in Maggie Cheung (spielt sich selbst!) verliebt und sie in seinem Vampirfilm sehen will, verkraftet die fruchtlosen Dreharbeiten zu dem Film nicht und steigt aus. Zurück bleibt die ratlose Crew und Maggie Cheung, extra eingeflogen, reist wieder ab. Eine Reihe von Begegnungen und ungenutzten Möglichkeiten ziehen vorüber, ohne etwas zu hinterlassen, ausser Stille und Melancholie. Der Film ist nicht aufregend, nicht witzig, aber in seiner Leichigkeit und Traurigkeit vielleicht der beste, den ich je gesehen habe. Maggie Cheung ist eine bezaubernde Schauspielerin, und Person. |
400 Blows [UK IMPORT] Jean-Pierre Leaud, Claire Maurier, Georges Flamant, Guy Decomble, Patrick Auffay DVD, 25. September 2006 Verkaufsrang: 26670 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Irma Vep [UK IMPORT] Maggie Cheung, Jean-Pierre Leaud, Nathalie Richard, Antoine Basler, Nathalie Boutefeu DVD, 31. März 2008 Verkaufsrang: 20280 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
|
|

|