|
| DVDs: Jessica Lange | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Big Fish Ewan McGregor, Albert Finney, Billy Crudup, Jessica Lange DVD, 9. November 2004 Verkaufsrang: 1427 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Edward Bloom - ein Held, ein Abenteurer, ein Genie - sein eigener Mythos. Doch nie ein richtiger Vater. Jetzt liegt er im Sterben, und sein Sohn Will unternimmt einen letzten Versuch, sich mit ihm zu versöhnen und endlich herauszufinden, wer Edward Bloom wirklich ist. Denn zeitlebens hat der nur fantastische Lügengeschichten über sich erzählt. So hätte er als junger Mann gemeinsam mit einem Riesen seine Heimatstadt verlassen, in einem magischen Wald gegen mordlüsterne Fabelwesen gekämpft, mit einem Werwolf im Zirkus gelebt, seine Ehefrau mit 10.000 Narzissen betört, den Zweiten Weltkrieg quasi im Alleingang gewonnen, eine komplette Nacht auf dem Grund eines Sees verbracht und noch viele andere unglaubliche Wunderdinge erlebt. Will rekapituliert all diese bizarren Geschichten, will Spuren von Realität in den Lügenkonstrukten entdecken - doch Edward Blooms "Wirklichkeit" ist eine andere ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 87 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten was für ein schöner Film. Richtiges Gefühlskino mit tollen Schauspielern. Tim Burton Filme sind ja immer was Besonderes aber Big Fish ist vielleicht sein bester Film. Unbedingt ansehen. Wer noch ein bißchen Herz hat wird Tränen vergiessen vor Rührung und Komik.
Weitere Kundenmeinungen |
Big Fish [Blu-ray] Danny DeVito, Jessica Lange, Albert Finney, Ewan McGregor, Billy Crudup Blu-ray, 3. April 2007 Verkaufsrang: 529 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BIG FISH-DER ZAUBER DER EIN LEBEN ZUR LE/ V?: bereits erschienen/ Genre: Drama/ Ausgabeformat: 1920 x 1080p/ Aufnahmeformat: 1.85:1/ Länge: 02:00:00/ FSK: 6
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 87 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten was für ein schöner Film. Richtiges Gefühlskino mit tollen Schauspielern. Tim Burton Filme sind ja immer was Besonderes aber Big Fish ist vielleicht sein bester Film. Unbedingt ansehen. Wer noch ein bißchen Herz hat wird Tränen vergiessen vor Rührung und Komik.
Weitere Kundenmeinungen |
Broken Flowers Bill Murray, Sharon Stone, Jessica Lange DVD Verkaufsrang: 2933 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für Don Johnston fängt der Tag gar nicht gut an: Erst wird er von seiner sehr viel jüngeren Freundin Sherry verlassen, dann flattert auch noch ein rosafarbener Brief ins Haus. Keine Liebesbotschaft, sondern die späte Quittungen einer früheren Liaison des ergrauten Don Juan: Er sei der Vater eines inzwischen 19-jährigen Sohnes, droht die anonyme Schreiberin, der bereits auf der Suche nach ihm wäre. Was tun? Ginge es allein nach Don, würde er weiterhin im Trainingsanzug auf der Couch seiner Midlife-Crisis frönen. Doch sein Nachbar und Hobby-Detektiv Winston kann die Couchpotato schließlich überreden, dem geheimnisvollen Brief auf den Grund zu gehen. Nur mäßig begeistert macht sich der alternde Casanova auf eine aberwitzige Reise in seine Vergangenheit, um die in Frage kommenden Ex-Flammen abzuklappern. Sein einziger Hinweis: die Farbe rosa...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
"ganz besonderer Film" 5 von 5 Punkten Dieser Film hat kein Ende, alles bleibt offen und nach dem ersten Ansehen war ich etwas unzufrieden,grübelte nach und wollte nicht einsehen, dass der Produzent einen wirklich so hilflos zurückläßt, mit einem großen Fragezeichen im Kopf. Die Schauspieler spielen wunderbar und die Liebe zum Detail des Produzenten spiegelt sich in ganz vielen Bildeinstellungen wieder: roa Rosen in Vase; Champagnerflasche mit Sektglas in dem es sprudelt; stimmige Einrichtung; entsprechende Autos etc., alles wurde passend ausgewählt. Der Film verläuft ruhig und ist dennoch niemals langweilig. Neugierig, ob man dem Geheimnis vielleicht doch auf die Spur kommen kann, sah ich ihn mir nochmals an und siehe da, es gibt Spuren... Dieser Film ist einfach so besonders, weil er ganz anders ist und man ihn sich immer wieder ansehen kann - auf Spurensuche. Toll!
Weitere Kundenmeinungen |
Tootsie (Special Edition) Dustin Hoffman, Jessica Lange, Teri Garr DVD, 15. Januar 2002 Verkaufsrang: 2337 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In Tootsie, einem der wichtigsten Filme der 80er-Jahre, spielt Dustin Hoffman einen arbeitslosen Schauspieler, der sich als altmodische Dame mittleren Alters verkleidet, um eine Rolle in einer erfolgreichen Soap-Serie zu bekommen. Der Trick funktioniert, doch während Hoffmans Figur die Farce aufrechterhält, beginnt er, das Leben durch die Augen des anderen Geschlechts zu sehen. Das Drehbuch von Larry Gelbart ist ein absoluter Volltreffer und Regisseur Sydney Pollack verleiht der Komik Niveau und den Beziehungsnuancen, die aus Hoffmans Verkleidungs-Act entstehen, ein gehöriges Maß an Einfühlsamkeit. Teri Garr, Dabney Coleman, Charles Durning, Bill Murray sowie die damals noch relativ unbekannte Geena Davis liefern hier eine großartige Leistung in den Nebenrollen. Letztendlich aber gehört der Film Hoffman, der sich eindeutig auf einem sehr tiefgründigen und dauerhaften Niveau mit seiner Figur identifiziert. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Muß man einfach gesehen haben 5 von 5 Punkten Männer in Frauenkleidern...uraltes Klischee. Aber hier schlüpft aus purer Not und durch ein stück harter Arbeit ein Mann in eine Frauenrolle. Noch nie wurde das so gründlich zu Ende gedacht und gespielt. Trotz eines fuiosen Showdowns ein glaubwürdiger Film. Beste Unterhaltung.
Weitere Kundenmeinungen |
Rob Roy Liam Neeson, Jessica Lange, John Hurt DVD, 14. März 2008 Verkaufsrang: 6843 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Legende voller Leidenschaft und Abenteuer Rob Roy erzhlt die wahre Geschichte des schottischen Helden Robert Roy MacGregor. In die atemberaubende Schnheit Schottlands im 18. Jahrhundert mischt sich die bittere Wirklichkeit des Clan-Lebens. Rob Roy und seine Frau Mary mssen gegen Verrat und Grausamkeit um ihre Ehre kmpfen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
wildes Schottland - tapferer Held - großes Epos! 5 von 5 Punkten Wildes Schottland, harte Männer, böse Intrigen, patriotischer Kampf
um Unabhängigkeit und Freiheit, hier findet sich alles für einen
abendfüllenden Roman.
Das Gute wird unterdrückt und gewinnt am Ende doch.
Auch deshalb, weil Rob Roy die Klinge eines scharfen Schwerts mit der
bloßen Hand festhalten kann - für mich die beeindruckenste Szene im ganzen Film.
Klasse Film! Unbedingt empfehlenswert!
Weitere Kundenmeinungen |
Broken Flowers - FOCUS-Edition Bill Murray, Sharon Stone, Jessica Lange DVD, 1. Oktober 2007 Verkaufsrang: 7401 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Tag fängt gar nicht gut an für Don Johnston. Erst wird er von seiner sehr viel jüngeren Freundin Sherry verlassen, dann flattert auch noch ein rosafarbener Brief ins Haus. Keine Liebesbotschaft, sondern die späte Quittung für eine frühere Liaison des ergrauten Don Juan: Er hat einen inzwischen 19-jährigen Sohn, der ihn vielleicht in Kürze aufsuchen werde, droht die anonyme Schreiberin. Doch wer ist die Mutter? Ginge es allein nach Don - er würde gewiss weiter sein Sofa hüten und die Dinge auf sich zukommen lassen. Aber sein Nachbar Winston kann die lethargische Couchpotato zu detektivischen Nachforschungen überreden. Und so startet Don eher widerwillig und mit rosa Blumen bewaffnet eine aberwitzige Reise in seine Vergangenheit. Vier Frauen in vier verschiedenen Städten kommen als Mutter des unbekannten Sohnes in Betracht...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Auf der Suche nach den verlorenen Jahren 3 von 5 Punkten "Broken Flowers" von Jim Jarmusch wurde von Kritik und Publikum gleichermaßen bejubelt, weil er eine Prämisse, die Stoff für eine typische Hollywood-Komödie bieten würde, in eine vollkommen unerwartete Richtung lenkt, die typisch Jarmusch ist. Der Film ist sehr ruhig, sehr lakonisch, minimalistisch und wird getragen von der Präsenz Bill Murrays, der sich in den letzten Jahren auf genau diesen Typus des phlegmatischen Tragikomikers spezialisiert hat. Man kann seinen Spaß an "Broken Flowers" haben, man kann ihn aber auch langatmig und unoriginell finden. Ich selbst konnte mich schwer entscheiden, tendiere aber eher zum Letzteren. Denn was nach dem Sehen übrig bleibt ist wahrlich nicht viel. Zwar entgeht "Broken Flowers" tatsächlich jedem Klischee und jeder Vorhersehbarkeit, er verweigert auch die für solche Art Geschichten zwingende Auflösung in bewundernswerter Form, aber was hat "Broken Flowers" außer Bill Murray wirklich zu bieten und zu erzählen? Im Grunde ist dies eine oft gesehene Geschichte - ein Mann zieht aus, um sein vergangenes Leben Revue passieren zu lassen und landet am Ende dort, wo er angefangen hat, ein wenig klüger, ein wenig trauriger. Über die Frauen, denen Murray auf seiner Reise begegnet - allesamt sehenswerte Gastauftritte von Sharon Stone, Jessica Lange und Tilda Swinton, die aber viel zu wenig Raum bekommen, um wirkliche Figuren darzustellen und mehr Abziehbilder einer ziemlich trüben Sicht auf Frauen sind (keine von ihnen scheint geistig gesund zu sein, was zwar der Skurrilität des Films entspricht, aber darüberhinaus ins Leere läuft) - erfahren wir praktisch nichts, über Murray selbst auch nicht wirklich, was es etwas schwer macht, sich für seine Reise von ganzem Herzen zu interessieren. Viele von Jarmuschs komischen Einfällen sind ziemlich platt und banal (die "Lolita"-Anspielungen, Murrays Filmname Don Johnston, der immer wieder zu Belustigung führt, dazu die Doppelung mit Don Juan, die sehr unsubtil geführt wird). Zudem lauert unter der so eigenwilligen Oberfläche ein merkwürdig konservativer Ton - Murrays Junggesellendasein wird überdeutlich dem heilen Familienleben seines besten Freundes und Nachbarn gegenüber gestellt (durch Buch und Ausstattung), und der Film scheint mit der Aussage zu schließen, dass Murray ein besseres, glücklicheres Dasein hätte führen können wenn er sich nicht für das Alleinsein entscheiden hätte, was eine fragwürdige Moral bleibt und ein wenig simpel wirkt, um es mal vorsichtig zu formulieren. Da Jarmusch sich allen Standard-Antworten auf derlei Fragen verweigert, entgeht er natürlich auch jeder konkreten Kritik an solchen Absichten, insofern bleibt am Ende nur das reine Geschmacksurteil. Für mich ist "Broken Flowers" ein unterhaltsames Road-Movie mit einigen sehr schönen Szenen, einem klasse schrägen Soundtrack und einem wunderbaren Bill Murray, den ich aber nicht mehr allzu häufig in immer derselben Rolle sehen möchte. Wer skurrile Geschichten fernab vom Mainstream liebt, wird sicher Gefallen an "Broken Flowers" finden, Fans von Jim Jarmusch natürlich ohnehin.
Eine tragische Komödie 5 von 5 Punkten Eigentlich ein Klassiker: Ein Mann, nennen wir ihn Don Juan oder auch Casanova hat sein Leben lang immer wieder großartige Frauen flachgelegt, aber eben auch nur das, es ist ihm nie gelungen, eine ernsthafte Beziehung aufzubauen, und so hat er irgendwann genug von seinem Hobby und zieht sich zurück. Das neue an diesem Film: Es fängt an, als sich unser Schürzenjäger schon zurückgezogen hat. Die wilden Zeiten sind also Vergangenheit. Zwar gibt es da noch eine sehr hübsche Dame in seiner Nähe, aber eigentlich hat er das alles schon hinter sich. Casanova hat in vergleichbarer Situation begonnen, Bücher über sein Leben zu schreiben. In diesem Film hat aber der Protagonist selbst dazu keine Lust. Man ist saturiert, finanziell und überhaupt.
Und dann kommt doch noch der kleine Paukenschlag, der sein Leben in Unordnung bringt und ihn ein klein wenig wieder aufwachen lässt: Haben die vielen Verhältnisse, die Affären mit den Frauen dann doch zu Nachwuchs geführt? Mein Gott, habe ich etwa ein Kind, von dem ich nichts weiß, dass sein Leben ohne mich führt, mich vielleicht braucht und etwas über mich erfahren will? War mein Leben vielleicht doch nicht ganz umsonst? Nicht völlig folgenlos?
Ich persönlich finde diese Fragestellung schon aufregend, es setzt aber wohl voraus, dass man sich mit der Hauptperson zumindest ein bisschen identifiziert. Der Film stellt diese Fragen nämlich nicht offen. Äußerlich bleibt unser Casanova kaum berührt. Er selbst würde sich diese Fragen vielleicht auch nie offen stellen. Aber wie es in ihm brodelt, erfährt man, als er sich auf die Suche nach seinen Geliebten macht, und dabei mit seinem früheren Leben und seinen früheren Lieben konfrontiert wird. Manche der Frauen sind einfach schrecklich, an manchen ist eine große Liebe verloren gegangen, aber alle sind durch ihre jeweiligen Darstellerinnen perfekt und schlüssig dargestellt. Alle sind interessant und lohnen wohl ein Verhältnis. Aber wie auch unser Held haben alle auf ihre Weise auch das Leben - oder zumindest dessen aufregendste Zeiten - schon hinter sich.
Der Film ist keine leichte Kost. Wie schon gesagt, der Film gewinnt seine Faszination erst dadurch, dass sich der Zuschauer selbst Gedanken macht, was in den Köpfen der Menschen vorgeht. Im Gegensatz zu anderen Filmen haben diese Motivationen und Gedanken auch hinter den Dialogen. Aber Jarmusch ist als Regisseur clever genug, diese dem aufmerksamen Zuschauer auch transparent werden zu lassen. Und auch das Ende ist sehr offen, und es Bedarf der Interpretation. Aber eine kleine Idee zum Schluss: Sieht man sich die möglichen Erklärungen an, überdenkt man diese und erzählt sich vielleicht selbst die Geschichte zu Ende, entstehen dann nicht gleich mehrere, wunderschöne Pointen, die den Film großartig machen? Vielleicht wird hier ja mehr als eine schöne Geschichte erzählt. Eine Geschichte nur auf eine Art enden zu lassen, kann auch eine Beschränkung sein.
Vielleicht kein Film zum Zurücklehnen und Abschalten. Aber dennoch ein kleines Meisterwerk.
|
All that Jazz - Hinter dem Rampenlicht Roy Scheider, Jessica Lange, Ann Reinking DVD, 27. November 2006 Verkaufsrang: 13054 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Joe Gideon Roy Scheider, Bühnenregisseur und Kettenraucher, ist ein kompromissloser Perfektionist. Sein Leben ist das Show-Business, seine Privatsphäre mehr Schein als Sein. Als er mit einem Herzinfarkt zusammenbricht, läuft sein ganzes Leben nochmals an ihm vorüber. Eine perfekte Show voll Glamour und Glitter, aber ohne jeden rechten Sinn. In seinem Traum inszeniert er sogar seinen eigenen Tod wie ein Bühnenspektakel. Eine schonungslose Abrechnung mit dem Showgeschäft. Ein Blick hinter die Fassade, die eine brutale Wirklichkeit verbirgt.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bye Bye, Love - Bye Bye, Happiness - Bye Bye, Roy Scheider 5 von 5 Punkten "All that Jazz" verabschiedete sich seinerzeit brillant von allen Klischees der alten Hollywood-Musicals und schlug in Musik, Choreografie und Inszenierung völlig neue Wege ein. Die Geschichte eines alternden Broadway-Regisseurs, der sich zwischen Pillenkonsum, Kettenrauchen und Sexgeschichten zu Tode arbeitet, hat bis heute nichts von ihrer Kraft und Modernität verloren - vergleicht man All that Jazz mit modernen Musicals à la Andrew Lloyd Webber, kann man nur den Kopf schütteln, wie viele Jahrzehnte das Genre wieder zurückgefallen ist, nachdem es so glänzende Erneuerer gab (Regisseur Bob Fosse inszenierte auch den innovativen "Cabaret").
"All that Jazz" hat ein enormes Tempo, ist rhythmisch und visuell ein Augenschmaus, insbesondere die letzte halbe Stunde inklusive Roy Scheiders großer Sterbe-Nummer, die so bösartig schwarz und surrealistisch ist, dass es einem die Sprache verschlägt. Weitere Highlight sind Roy Scheiders fiktive Gespräche mit einem Todesengel, gespielt von Jessica Lange in ihrer zweiten Filmrolle nach "King Kong".
Ein klasse Film für Zuschauer, die auch Musicals mit Anspruch mögen. Kein Wohlfühl-Film, aber brillant. Die Bild- und Tonqualität der DVD könnte übrigens durchaus besser sein, dafür gibt es als Extra einen sehr interessanten Kommentar von Roy Scheider (zu bestimmten Szenen, nicht durchgängig) sowie Interviews. Die Parallelen zwischen Regisseur Bob Fosse und der von Scheider gespielten Figur sind danach ziemlich klar. |
Titus Sir Anthony Hopkins, Jessica Lange, Alan Cumming DVD, 28. Januar 2003 Verkaufsrang: 15003 Viele sehen Titus Andronicus als Shakespeares schlechtestes Werk an. Diese blutrünstige Tragödie voller schurkischer Helden und endloser Rache scheint kaum der Stoff für ein großes Kino-Regiedebüt zu sein. Und doch hat sich Julie Taymor mit Titus kopfüber ins Filmemachen gestürzt. Herausgekommen ist eine spektakuläre Adaption, der es tatsächlich gelingt, noch Schönheit und Humor in diesem Blutbad zu finden. Die Geschichte beginnt für Shakespeare-Standards recht einfach: Der gefeierte römische Krieger Titus Andronicus (Anthony Hopkins) kehrt siegreich aus einer hart umkämpften Schlacht zurück, um seine niedergemetzelten Söhne zu begraben. Als Rache für ihren Tod will er den ältesten Sohn seiner Erzfeindin Tamora (Jessica Lange) umbringen, der Königin der Goten. Tamora wiederum verführt den leicht zu umgarnenden neuen Kaiser und treibt ganz Rom in eine vernichtende Spirale von Rache, Wahnsinn und Tod. Taymor, die für ihre Broadway-Produktion von König der Löwen einen Tony gewann, bringt ihr ganzes Gespür für die Bühne ins Spiel: Die Armeen sind hervorragend choreografiert, Blut wird so schaurig schön vergossen, dass es kaum wahr zu sein scheint, und die Charaktere sind in einer symbolischen Kombination aus altrömischen Gewändern und Kleidung aus dem 20. Jahrhundert kostümiert. Bei jeder Gelegenheit blitzt schwarzer Humor hervor, der selbst den schrecklichsten Momenten eine Art Karnevalsflair verleiht. Die herausragende schauspielerische Leistung von Hopkins (dessen verrückter Titus vielfach an Hannibal Lecter erinnert) und den Nebendarstellern macht diesen endlosen Verrat nur noch glaubhafter. --Claire Campbell
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Poetisch-blutiges Meistewerk 5 von 5 Punkten In "Titus" vereinigen sich die Stärken einer Theater-Inszenierung mit den technischen Möglichkeiten des Films - das Ergebnis ist ein ästhetischer, blutig-poetischer Rausch aus Widerlichem, Abstoßenden und Abgründigem. Das Shakespeare-Englisch bildet zu den zum Teil avantgardistischen Bildern einen wunderbaren Kontrast. Besonders eindrucksvoll ist die Szene mit der verstümmelten Lavinia auf dem Baumstumpf - großes Theater.
Weitere Kundenmeinungen |
Tootsie (25th Anniversary Edition, 2 DVDs) (Award Winner Collection) Dustin Hoffman, Jessica Lange, Teri Garr DVD, 7. Februar 2008 Verkaufsrang: 19903 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tootsie - 25th Anniv. Ed. 2 DVDs DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
...waren Sie schon einmal ein kulturelles Unterseeboot ?-) 5 von 5 Punkten Tootsie, zu Recht ein Welterfolg aus den 80ern, ist eine äußerst unterhaltsame und mit "Augenzwinkern präsentierte Komödie über die Absurditäten des amerikanischen Showgeschäfts" [Zitat: "Lexikon des internationalen Films"].
Ein zum Verwandlungskünstler avancierender Dustin Hoffmann glänzt einmal mehr in der fantastisch und so überzeugend gespielten Doppelrolle von Michael und Dorothy Dorsey und führt uns brillant durch diese, als solches einfache, dafür aber um so amüsantere und "verzwicktere" Lebens- und Liebesgeschichte. Sydney Pollack, der Kameramann Owen Roizman und auch die anderen Schauspieler, voran Jessica Lange und Bill Murray, geben das ihre und garantieren ein immer wieder best unterhaltsames Travestie-Spektakel, für jedes Alter und mit einem leisen und schüchternen Happy End.
Wichtigste Darsteller:
Dustin Hoffman als Michael Dorsey/Dorothy Michaels / Jessica Lange als Julie Nichols, / Teri Garr als Sandy / Dabney Coleman als Ron Carlisle / Charles During als Les Nichols / Bill Murray als Jeff Slater
Auszeichnungen:
1982 Oscar: 10 Nominierungen; 1 Oscar für Jessica Lange (beste Nebendarstellerin)
In Memorandum:
Am Nachmittag des 26.05.2008 ist US-Filmregisseur und Schauspieler Sydney Pollack nach neunmonatiger Krankheit im Alter von 73 Jahren an Krebs gestorben. Filme wie "Jenseits von Afrika", "Tootsie", "Die Firma", "Der elektrische Reiter" und viele andere machten ihn zur Legende. |
Kap der Angst (Collector's Edition; 2 Discs) Robert De Niro, Jessica Lange, Nick Nolte DVD, 6. Dezember 2001 Verkaufsrang: 20656 Martin Scorseses 1991er Remake von J. Lee Thompsons Thriller aus dem Jahre 1962 (damals in Deutschland unter dem Titel Ein Köder für die Bestie herausgekommen) behandelt einige faszinierende psychologische Konflikte seiner Charaktere, verramscht jedoch schließlich dieses großartige Material zu Gunsten nicht enden wollender und überflüssiger Gewalt. Robert de Niro spielt Max Cady, einen Serien-Vergewaltiger, der nach 14 Jahren aus der Haft entlassen wird. Voller Zorn darüber, dass sein Anwalt Sam Bowden (Nick Nolte) seine Verurteilung damals begünstigt hatte, hat sich Cady zum Ziel gesetzt, sich über dessen Frau (Jessica Lange) und Tochter (Juliette Lewis) an Bowden zu rächen. Dieses Thema ineinander greifender Schuld und Wut zweier Menschen lässt einen intelligenten Film erahnen. Das blutige Finale auf einem Hausboot jedoch, in dem der rachsüchtige Cady seinen Gegenspieler und die zwei Frauen angreift, geht in eine völlig andere, leider misslungene Richtung. Scorsese wäre besser beraten gewesen, hätte er sich an das Original gehalten (dessen Hauptdarsteller Robert Mitchum und Gregory Peck in diesem Remake übrigens kleine Gastrollen spielen). --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Guter Film, aber man ist besseres gewohnt... 4 von 5 Punkten Martin Scorseses Neuverfilmung von "Kap der Angst", spätestens durch eine der besten Simpsons-Episoden aller Zeiten unsterblich gemacht, ist ein solider und spannender Thriller, der problemlos über die Laufzeit von 2 Stunden trägt. Allerdings berechtigt das Etikett "Scorsese" doch zu gehobenen Ansprüchen, und die bleiben hier unbefriedigt. Technisch und visuell ist der Film absolut konventionell inszeniert; es fehlen die symbolischen Feinheiten, von "Taxi Driver", "Wie ein wilder Stier" oder auch "The Departed"; ein Vergleich mit einer TV-Produktion erscheint hier nicht abwegig.
Das ganze soll aber nicht heißen, dass wir es mit einem schlechten Film zu tun hätten, nur bleibt der Regisseur deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück: Robert DeNiro ist der Star des Abends als durchgeknallter und unberechenbarer Soziopath Max Cady, der nach 14jährigem Knastaufenthalt die Familie seines ehemaligen Anwalts terrorisiert. Auch eine junge Juliette Lewis als Töchterlein der Familie, die sich von dem seltsamen Mann angezogen fühlt und sich von ihren Eltern entfremdet, liefert eine hervorragende Darbietung. Neben diesen beiden großen Talenten tritt der Rest des Ensembles in den Hintergrund; und es scheint, als will es das Drehbuch nicht anders; denn obwohl Cady ein gewalttätiger Vergewaltiger ist, wird doch während des Films deutlich, dass auch der Anwalt und seine Frau einige Schandflecken in ihrer Biographie haben.
Es gibt einiges an diesem Film, das hätte verbessert werden können; dies betrifft in erster Linie die filmische Inszenierung und die Kostüme: Der verspätete Look der 80er Jahre lässt sich auch mit viel Wohlwollen nicht übersehen. Als Neuverfilmung ist "Kap der Angst" durchaus gelungen, er ist spannend, streckenweise brutal und hat ein intensives Finale; es fehlte mir jedoch die markanten Züge, die ihn für mich als einen echten Scorsese-Film erkennbar machen liessen. Nocheinmal: Ein guter Film, aber zusammen mit "Aviator" einer der weniger gelungenen des großen amerikanischen Regisseurs.
Weitere Kundenmeinungen |
Frances Jessica Lange, Sam Shepard, Kim Stanley DVD, 14. Mai 2002 Verkaufsrang: 5099 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
wichtige Hollywood-Tragödie mit sensationeller Jessica Lange 5 von 5 Punkten Man mag kaum glauben, dass FRANCES eine wahre Geschichte erzählt, und zwar die der Schauspielerin Frances Farmer, die in Hollywoods Glanzzeit Mitte der 30er zu kurzem Starruhm kam und wegen einiger politischer Aktivitäten und ihrer "schwierigen Haltung" (sie zog das Theater dem Film vor und weigerte sich, in niveaulosen Filmen mitzuspielen) auf die schwarze Liste gesetzt, für geisteskrank erklärt, schließlich entmündigt und von einer Psychiatrie in die Nächste abgeschoben wurde, bis sogar - und das ist wohl der unglaubichste, schockierendste Punkt ihrer Biografie - eine Lobotomie an ihr vorgenommen wurde. Der Film FRANCES hält sich dabei weitgehend an Fakten, die Figur des Harry York (gespielt von Sam Shepard), der Weggefährte und Erzähler der Geschichte, der oft als erfundene Figur bezeichnet wurde, basiert vage auf einer realen Person, wie dem Audiokommentar zu entnehmen ist. Was den Film so außerordentlich besonders macht, ist Jessica Lange. Nach dem gefloppten Remake KING KONG (1976), der sie zum Star machen sollte, aber allgemein nur lächerlich gemacht wurde, zog sich Lange für einige Jahre aus dem Filmgeschäft zurück und kehrte Anfang der 80er mit einigen sensationellen Leistungen zurück. FRANCES ist mit Abstand ihre bislang intensivste Leistung und gehört für mich zu den besten weiblichen Darstellungen der 80er (vielleicht sogar die Beste). Ironischerweise erhielt Lange 1983 zwei Oscar-Nominierungen gleichzeitig - für die beste Hauptrolle in FRANCES und die beste Nebenrolle in TOOTSIE, welchen sie auch gewann, obwohl ihre Leistung in FRANCES um Lichtjahre besser war (fairerweise muss man sagen, dass sie den Hauptrollen-Oscar an Meryl Streep verlor, die ihn für SOPHIE'S CHOICE ebenfalls verdient hatte).
In FRANCES ist Jessica Lange einfach atemberaubend. Nie bettelt sie um Sympathie für ihre tragische Heldin, sie ist aufmüpfig, kämpferisch und eigenwillig, gleichzeitig aber auch neurotisch, labil und von einer krankhaften Hassliebe zu ihrer dominanten Mutter (großartig: Kim Stanley) bestimmt, der sie sich nicht entziehen kann, und die für ihren schlussendlichen Abstieg verantwortlich ist. Wenn Frances nach ihrer Lobotomie Harry auf der Straße begegnet, ist sie ein vollkommen anderer Mensch - nicht mehr fähig, Emotion auszudrücken, ein Schatten ihrer selbst, Jahrzehnte älter als zu Beginn des Films und gerade noch in der Lage, sich an ihre große Liebe zu erinnern, ohne sie aber zu fühlen. Das alles schafft Jessica Lange allein durch ihre Schauspielkunst, es ist ein Moment, in dem man sich vor der Schauspielerin verneigen möchte. Ihr Satz "Ab jetzt geht alles ein bischen langsamer... aber wir werden nicht still stehen..." bricht einem das Herz.
Manche Szenen - wie etwa die Kämpfe mit ihrer Mutter, die bis zu körperlicher Auseinandersetzung gehen - sind so intensiv, dass man sie kaum erträgt. Aber sie sind noch harmlos im Vergleich zu den Psychiatrie-Sequenzen, in denen die unsäglichen Zustände und Praktiken von Heilanstalten schonungslos dargestellt werden. So werden etwa gegen Bestechungsgelder nachts Soldaten in die Psychiatrie geschleust, um sich an den ruhiggestellten Patientinnen zu vergehen. Man möchte wegschauen, aber der Film zwingt den Zuschauer, hinzusehen und sich das ganze Ausmaß dieses Schreckens bewusst zu machen. Die Lobotomie ist nur der fast schon zynische Schlusspunkt einer zerstörerischen Prozedur. In dieser Hinsicht ist FRANCES viel mehr als eine Hollywood-Biografie. Dazu hat John Barry einen seiner eindringlichsten und schmerzhaftesten Filmscores komponiert. Es ist erstaunlich, dass Regisseur Graeme Clifford nach FRANCES keinen wirklich bedeutenden Film mehr gemacht hat, denn Schauspielführung und Inszenierung in FRANCES sind von außergewöhnlicher Qualität. Zudem fängt er die Schizophrenie der Epoche perfekt ein - der verlogene Hollywood-Glamour mit Champagner, Partys und edlen Kleidern wird von Clifford stets mit der Depressionszeit, den Arbeitslosen, den Hungernden konterkariert. Damit befindet er sich auf einer Ebene mit John Schlesingers brillantem "Tag der Heuschrecke", den ich in diesem Zusamenhang ebenfalls empfehlen möchte.
Die DVD präsentiert FRANCES in durchschnittlicher Bildqualität, Bildformat ist anamorphes 1,85. Der Ton liegt leider nur in 2.0 mono (Deutsch, Englisch und weitere Sprachen) vor, dafür gibt es den Audiokommentar von Regisseur Clifford, ein kurzes Featurette und eine Fotogalerie. Alles in allem eine akzeptable Veröffentlichung eines zu Unrecht übersehenen Films, den ich schon x-mal gesehen habe, und der mich jedes Mal wieder packt und erschüttert. Kein Wohlfühl-Film für einen netten Filmabend, aber wichtiges und großartiges Schauspielerkino mit sozialem Bewusstsein.
Ein tief bewegender film 5 von 5 Punkten Er erzählt klug und berührend von der destruktiven Macht der sogenannten Erziehung - einer Mutter, die ihre Tochter nicht liebt, sondern sie brutal für ihre Zwecke benutzt, einem Vater, der untätig daneben steht und einer unmenschlichen Psychiatrie, die es fertig bringt das Zerstören von Emotion und Phantasie, die körperliche Folter und Vergewaltigung als Heilung eines kranken Geistes zu bezeichnen.
Es ist unmöglich nicht fassungslos vor den Entwicklungen dieser Geschichte zu stehen und vor dieser Frau, die soviel Stärke und Mut zeigt in ihrem Anspruch auf Freiheit, die sich so lange und hartnäckig dagegen wehrt in ihrer Lebendigkeit gebrochen zu werden.
Eine fantastische, unvergleichliche Jessica Lange und ein Aufruf die Liebe der Eltern nicht mit Manipulation zu verwechseln!
Unbedingt ansehen!
My favourite movie 5 von 5 Punkten "Frances" is without doubt my favourite movie. Jessica Lange is stunning as Frances Farmer and her performance is one of the greatest female screen acting deliveries of all time. The movie itself has some script problems (the tragic life of the main character is not rendered very precisely), but the depressing and disturbing power of the true story, the beautiful cinematography, the haunting score and the first class actors make it a rewarding inspirational experience. |
Don't Come Knocking (Special Edition, 2 DVDs) Jessica Lange, Tim Roth DVD, 21. April 2006 Verkaufsrang: 5798 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jugend einer Arbeiterin.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Großer Film in exzellenter Version 5 von 5 Punkten Gleich vorweg: Ein großes Lob an Kinowelt hinsichtlich der Mühe, die hier eingesetzt wurde, einen großen Film in entsprechender Weise auf DVD umzusetzen. Angefangen bei der sehr gelungenen Digipak Hülle, über das wirklich einmal informative Booklet (es gibt ein A-Z über den Film mit vielen Anekdoten und Informationen) bis zur Umsetzung des Films selbst - so eine Qualität wünscht man sich öfter.
Der Film spricht für sich selbst: Eine wunderbare Tragikomödie über ein verlorenes Leben, verpasste Gelegenheiten und die Hoffnung auf einen neuen Anfang. Erzählt mit einem Augenzwinkern und herrlich-schrägen Charaktären und atemberaubenden Bildern der Landschaft Montanas. 5 verdiente Sterne in jeder Hinsicht.
Weitere Kundenmeinungen |
Tausend Morgen Michelle Pfeiffer, Jessica Lange, Jason Robards DVD, 17. März 2005 Verkaufsrang: 16167 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Inzest, Tod und seelische Qualen, das sind die Schatten, die auf der scheinbaren Idylle der Farm der Familie Cook liegen. Tausend Morgen Land, so weit, da jeder, der hier lebt, ein Gefangener ist. Gefangen in einer Familie, die beherscht wird von einem greisen, unbeugsamen Vater und deren Geschichte grausige Abgrnde offenbart. Als der Vater seine Entscheidung, das Land seinen Tchtern Ginny, Rose und Caroline vorzeitig zu berschreiben, rckgngig machen will, ruft er die verzweifelt verdrngte Vergangenheit wieder wach. Eine Vergangenheit, die von Gewalt, Ha und Untreue gezeichnet ist. Die Zerstrung einer Dynastie nimmt ihren unaufhaltsamen Lauf ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
KLASSE! 5 von 5 Punkten Erstklassig gespieltes Familiendrama über eine dunkle Vergangenheit voll verdrängter Gefühle. Der brutale Patriarch Larry (Jason Robards) wird von den ignoranten Einwohnern als Held gefeiert und ist in Wirklichkeit Täter an seinen eigenen Töchtern. Während Ginny (Jessica Lange) alles fast verdrängt hat und versucht zu vergeben, rebelliert Rose (Michelle Pfeiffer) energisch. Sie kann die scheinheilige Idylle nicht mehr verkraften.
Weitere Kundenmeinungen |
King Kong Jeff Bridges, Charles Grodin, Jessica Lange DVD, 20. August 2002 Verkaufsrang: 21324 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden King Kong aus dem Jahr 1978 wird oft als schlechtes Remake der Vorlage von 1933 bezeichnet. Dabei ist der Film besser als sein Ruf. Die hinlänglich bekannte Handlung ist zeitgeschichtlich angepasst: Im Original von 1933 sucht ein bekannter Naturfilmer nach einem mysteriösen Wesen, das von den Eingeborenen Kong genannt wird. In der Neuverfilmung schickt die Firma Petrox ein Team los, das nach neuen Ölquellen suchen soll. King Kong ist ein typischer Vertreter der Filme der 70er-Jahre. In diesem Kontext gesehen, ist der Film sehr unterhaltsam, nicht zuletzt wegen seiner hervorragenden Darsteller, den Spezialeffekten und dem Showdown in New York. In den Hauptrollen spielen Jessica Lange (Rob Roy), die in King Kong ihr Filmdebüt gab, Jeff Bridges (The Big Lebowski, Die fabelhaften Baker Boys) und Charles Grodin (Midnight Run - 5 Tage bis Mitternacht). Jessica Lange erhielt für ihre Rolle den Golden Globe und für die Spezialeffekte gab es einen Oscar. Technischer Direktor des Films war der Make-up-Spezialist Rick Baker, der sich auch unter dem Kostüm von King Kong befindet. Er bekam den ersten Oscar für das beste Make-up 1981 für American Werewolf, wurde nominiert für das Bela-Lugosi-Make-up in Ed Wood und war mitverantwortlich für die Make-up-Effekte in Michael Jacksons Video "Thriller" (er spielt übrigens den Zombie, dem der Arm abfällt). Halten Sie Ausschau nach René Auberjonois, der mit der Figur des Constable Odo aus Star Trek - Deep Space Nine Kultstatus erlangte. --Ursula Steingaß
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Mit Abstand der Beste 5 von 5 Punkten Mal abgesehen vom 1933er King Kong,der Ray Harryhausen inspirierte,ein Film mit Spannung,Action und Gefühl.Etwas Besonderes eben.Ok,Peter Jackson versuchte sich ebenfalls an dem Stoff,doch weiß alle Welt das sein Kong aus dem Computer stammt.Bei diesem Film hat man das Gefühl,dem Echten Kong zu begegnen.Kürzlich zeigte ich meimem Sohn diesen Film auf Großbildleinwand und er meinte dazu das dieser Kong besser sei als der neue,mein Sohn ist 16. Es ist ja allgemein bekennt das die Kids von Heute von diesen Compueranimierten Filmen sehr beeinflusst sind,darum hat mich sein Kommentar sehr beeindruckt. Es ist,wie es ist,dieser Film ist echte klasse.Empfehlung an alle.Schaun sie sich das an!
Weitere Kundenmeinungen |
Eine Frage der Liebe Jessica Lange, Tom Wilkinson, Hayden Panettiere DVD, 11. Juni 2004 Verkaufsrang: 21614 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Typisch amerikanisch 5 von 5 Punkten Hab mir den Film aufgrund der positiven Käuferkommentare gekauft und bin nicht enttäuscht. Das Ganze ist natürlich sehr amerikanisch, typische Land"idylle" mit den üblichen Verdächtigen, das Outing des Mannes vielleicht ab und zu fast schon an der Grenze des Absurden, aber, na ja, vielleicht ist das dann auch so. Ganz wunderbar die Personenkonstellation, vor allem die beiden Kinder mit ihren verschiedenen Entwicklungsstadien, Jessica Lange wie immer hervorragend und das Ende einfach auch sehr sehr schön, ein Plädoyer für die...na? Liebe! Und zwar die berühmte, oft besungene "unconditional love"!
Sehenswertes Familiendrama der ungewöhnlichen Art 5 von 5 Punkten Roy und Irma feiern ihre Silberhochzeit im Kreise der Familie. Für Freunde, Verwandte und die Kirchengemeinde sind sie das "ideale Paar". Roys Schwächeanfall auf der Feier läutet eine Wende dieses bislang gutbürgerlichen Lebens ein: bei einem Gespräch mit dem Gemeindepfarrer gesteht Roy diesem und seiner Ehefrau, daß er schon lange den Wunsch hat, sich einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen. Schlagartig zerbricht das Bild vom Idyll.
Der Film begleitet nun diese Familie, zu der eine pubertierende Tochter und ein bereits erwachsener Sohn gehören, über fast ein Jahr - und so intensiv wie die Landwirtschaft des "Corn Belt" das Leben der Menschen dort bestimmt, präsentieren sich die Jahreszeiten im Film durch den Zustand der Maisfelder. Das Verhältnis zwischen Roy und Irma durchläuft Phasen von Ablehung, Trennung, Kampf, Verdrängung und schließlich Akzeptanz. Zusätzlichen Spannungsbogen bilden die Kinder: Tochter Patty-Ann, vor welcher Irma längere Zeit die Wahrheit zu verbergen sucht, geht mit Papas neuer Rolle als "Ruth" ganz spielerisch um und findet alles "cool", der in einer anderen Stadt lebende Sohn gibt sich ablehnend-aggressiv, der schon bestehende Graben zwischen ihm und seinem Vater wird tiefer.
Roy geht derweil behutsam vor, beginnt mit einem neuen Parfum und informiert seinen Vorgesetzten. Als er zum ersten Mal mit Ohrschmuck an seiner Arbeitsstätte, einer Traktorenfabrik, auftaucht, kommt es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Es folgen weitere Demütigungen auch von seiten der Kirchengemeinde und aus dem Verwandtenkreis. Als Roy dem Selbstmord nahe ist, beginnt zwischen ihm und Irma ein heilsamer, aber nicht unkomplizierter Versöhnungsprozeß.
Die "Feuerprobe" steht jedoch noch aus in Form des gemeinsamen Thanksgiving, zu dem auch der Sohn erwartet wird. Wie vorauszusehen kommt es zum Schlagabtausch zwischen Vater und Sohn, es entladen sich dabei aber Spannungen, die sich zuvor über Jahre hinweg aufgebaut hatten. Zum Filmende haben sich alle Figuren in eine neue Rolle eingefunden.
Ein verfilmtes Tabuthema wie dieses aus einem Land, in dem Kinobesitzer Morddrohungen erhalten, falls sie es wagen sollten, "Brokeback Mountain" aufzuführen, ist schlicht bemerkenswert. Jessica Lange und Tom Wilkinson brillieren in ihren Rollen. Eine unaufgeregte Kameraführung, die überzeugende schauspielerische Leistung und sozialkritische Elemente machen diesen Film zu einem herausragenden Werk, das in keiner privaten Videothek fehlen sollte.
Überraschung pur!! 5 von 5 Punkten Diesen Film hat eine Freundin überraschend zu unserem dvd-Abend ausgeliehen.. Erst war ich etwas skeptisch, wegen des Themas und weil ich noch nie davon gehört hatte. Umso mehr war ich überrascht. Ein exzellenter Film, großartige schauspielerische Leistungen der beiden Hauptprotagonisten und eine sensibel umgesetzte Story, die nicht ein einziges Mal unglaubwürdig scheint. Filme dieser Art (u. a. Boys don`t cry) gibt es viel zu wenige. A N S C H A U E N ! ! !
Sensibles Thema bewegend inszeniert 5 von 5 Punkten Der Film spielt in der Gegenwart im ländlichen Illionois („corn belt"). Die Bevölkerung ist konservativ, sehr gläubig, durchschnittlich („normal" so auch der engl. Originaltitel).In dieser Umgebung erklärt der Landmaschinenarbeiter und Kirchgänger und Kirchenchormitglied Roy (Tom Wilkinson) seiner Frau Irma (Jessica Lange) nach ihrem 25. Hochzeitstag, dass er im falschen Körper geboren wurde und sich als Frau fühlt. Die gesamte bis dato zumindest nach außen „heile Welt" der Familie wird auf den Kopf gestellt, als Roy darauf besteht, seine echte sexuelle Identität nunmehr auch auszuleben, Hormone zu nehmen und sich schließlich zu „Ruth" umoperieren zu lassen. Der Film begleitet Roy bei seiner Identitätsfindung bis zur Nacht vor seiner Operation und schildert die nun aufkommenden Konflikte mit seinem Umfeld (Frau, Familie, Arbeit, Kirche) und das Finden seiner neuen Rolle in diesem. Der Regisseurin gelingt es, das sensible Thema der Transidentität und der daraus resultierenden Schwierigkeiten auch sensibel zu behandeln. Sie versteht es ebenfalls, das grundsätzlich dramatisch emotionelle Thema durch komische Momente immer wieder „aufzulockern". So hat Roy das Schicksal, dass er sich zwar als Frau fühlt, jedoch genetisch von starker männlicher Statur ist damit oftmals eher unwillkürlich komisch als weiblich wirkt. Als Zuschauer mag man überrascht sein, wie es Irma nach Krisen und Rückschlägen letztendlich doch gelingt, sich auf die neue Situation einzustellen. Nachvollziehbar wird dies jedoch nicht nur durch die große Liebe zwischen den beiden (mag vielleicht manchen zu amerikanisch vorkommen), sondern wie die Regisseurin im Audiokommentar sagt, durch die grundsätzliche Charakterhaltung der Menschen im Mittleren Westen, die wie die Farmer, die ihre Ernte komplett verloren haben, nicht lange jammern, sondern sogleich das Feld neu bestellen... Fazit: Ein interessanter, sehr bewegender Film, der durch seine exzellenten Darsteller beeindruckt (allen voran Jessica Lange) und in den USA zurecht für mehrere Emmys und Golden Globes nominiert wurde. DVD mit den Sprachen Deutsch und Englisch, zahlreichen Untertiteln und einem interessanten Audiokommentar der Regisseurin, die auch das Drehbuch sowie das ursprüngliche Theaterstück „Looking for Normal" geschrieben hat. |
King Kong [HD DVD] John Randolph, Jeff Bridges, Charles Grodin, Ed Lauter, Jessica Lange HD DVD, 29. November 2006 Verkaufsrang: 25624 King Kong aus dem Jahr 1978 wird oft als schlechtes Remake der Vorlage von 1933 bezeichnet. Dabei ist der Film besser als sein Ruf. Die hinlänglich bekannte Handlung ist zeitgeschichtlich angepasst: Im Original von 1933 sucht ein bekannter Naturfilmer nach einem mysteriösen Wesen, das von den Eingeborenen Kong genannt wird. In der Neuverfilmung schickt die Firma Petrox ein Team los, das nach neuen Ölquellen suchen soll. King Kong ist ein typischer Vertreter der Filme der 70er-Jahre. In diesem Kontext gesehen, ist der Film sehr unterhaltsam, nicht zuletzt wegen seiner hervorragenden Darsteller, den Spezialeffekten und dem Showdown in New York. In den Hauptrollen spielen Jessica Lange (Rob Roy), die in King Kong ihr Filmdebüt gab, Jeff Bridges (The Big Lebowski, Die fabelhaften Baker Boys) und Charles Grodin (Midnight Run - 5 Tage bis Mitternacht). Jessica Lange erhielt für ihre Rolle den Golden Globe und für die Spezialeffekte gab es einen Oscar. Technischer Direktor des Films war der Make-up-Spezialist Rick Baker, der sich auch unter dem Kostüm von King Kong befindet. Er bekam den ersten Oscar für das beste Make-up 1981 für American Werewolf, wurde nominiert für das Bela-Lugosi-Make-up in Ed Wood und war mitverantwortlich für die Make-up-Effekte in Michael Jacksons Video "Thriller" (er spielt übrigens den Zombie, dem der Arm abfällt). Halten Sie Ausschau nach René Auberjonois, der mit der Figur des Constable Odo aus Star Trek - Deep Space Nine Kultstatus erlangte. --Ursula Steingaß
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Mit Abstand der Beste 5 von 5 Punkten Mal abgesehen vom 1933er King Kong,der Ray Harryhausen inspirierte,ein Film mit Spannung,Action und Gefühl.Etwas Besonderes eben.Ok,Peter Jackson versuchte sich ebenfalls an dem Stoff,doch weiß alle Welt das sein Kong aus dem Computer stammt.Bei diesem Film hat man das Gefühl,dem Echten Kong zu begegnen.Kürzlich zeigte ich meimem Sohn diesen Film auf Großbildleinwand und er meinte dazu das dieser Kong besser sei als der neue,mein Sohn ist 16. Es ist ja allgemein bekennt das die Kids von Heute von diesen Compueranimierten Filmen sehr beeinflusst sind,darum hat mich sein Kommentar sehr beeindruckt. Es ist,wie es ist,dieser Film ist echte klasse.Empfehlung an alle.Schaun sie sich das an!
Weitere Kundenmeinungen |
Blue Sky Jessica Lange, Tommy Lee Jones, Powers Boothe DVD, 6. März 2003 Verkaufsrang: 28827 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden US-Major Marshall Tommy Lee Jones kämpft an zwei Fronten. Tagsüber rennt er gegen die Atomwaffenversuche seiner Vorgesetzten Sturm, die Mensch und Umwelt zu verstrahlen drohen. Nach Dienstende setzt ihm Gattin Carly Jessica Lange zu. Die lebenslustige Blondine liebt die Provokation. Besonders die verstockten Offiziersgattinnen reizen Carly zu immer wilderen Eskapaden. Major Marshall, ohnehin im Dauerclinch mit seinen Vorgesetzten, landet direkt in Teufels Küche ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Guter Film 5 von 5 Punkten Bevor ich auf den Film „Blue Sky" eingehe, möchte ich noch auf die andere Rezension bezug nehmen, in der behauptet wird, Jessica Lange habe zweimal ungerechterweise einen Oscar gewonnen. Anfang der 80er Jahre war Jessica Lange keineswegs ein großer Star. Ihre erste große Rolle in dem Remake des Klassikers „King Kong" erntete ihr nur Spot und Hohn und niemand nahm sie als Schauspielerin ernst. Erst längere Zeit später konnte sie wieder im Filmgeschäft Fuß fassen und bekam kleinere Nebenrollen. Mit dem Film „Wenn der Postmann zweimal klingelt" bekam sie an der Seite von Jack Nicholson erstmals gute Kritiken. Doch der wahre Durchbruch gelang Jessica Lange in dem Film „Frances". In diesem spielte sie die Hollywoodschauspielerin Frances Farmer, deren rebellisches Verhalten im Hollywood der dreißiger Jahre sie in eine Nervenheilanstalt brachte. Jessica Langes Darstellung in „Frances" gilt heute als eine der besten schauspielerischen Leistungen aller Zeiten. Doch damals konnte Jessica nur die Kritiker begeistern, dem Publikum blieb sie weiterhin unbekannt. Das änderte sich, als Jessica die weibliche Hauptrolle in „Tootsie" übernahm. Der Film wurde zu einem der damals erfolgreichsten Filme aller Zeiten und machte Jessica Lange zu einem Megastar. Innerhalb eines Jahres wurde aus der verspotteten Schauspielerin der begehrteste Star in Hollywood. Doch trotz ihrer zwei gefeierten Hauptrollen war es für Jessica Lange unmöglich, irgendwelche Auszeichnungen zu gewinnen. Denn in diesem Jahr erschien auch „Sophies Entscheidung" mit Meryl Streep. Diese erhielt für ihre Darstellung einer Holocaust-Überlebenden jeden erdenklichen Filmpreis. Doch viele Leute fanden, dass auch Jessica für ihre Rollen mehr Aufmerksamkeit von den Preisgebern verdiente. Schließlich kam man auf eine Lösung: man entschied, dass Jessica Lange in „Tootsie" eine Nebendarstellerin war und so konnte auch Jessica Lange die Filmpreise absahnen. Bei der Oscarverleihung 1983 wurde Jessica Lange als erste Darstellerin seit 40 Jahren sowohl für einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin als auch als Beste Nebendarstellerin nominiert. Während Meryl Streep als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde, erhielt Jessica den Preis für die beste Nebenrolle. Dieser Preis gilt heute sowohl als Auszeichnung für „Tootsie" als auch „Frances". In den folgenden Jahren erhielt Jessica Lange weitere Oscarnominierungen, jedoch keine weitere Auszeichnung. Anfang der Neunziger Jahre übernahm sie die Hauptrolle in „Blue Sky". Kurz nach Beendigung der Dreharbeiten geriet die Produktionsfirma Orion jedoch in starke finanzielle Schwierigkeiten und hielt die Veröffentlichung des Film zurück. Erst 1994 wurde der Film für zwei Wochen in Los Angeles und New York gezeigt um sich für den Oscar zu qualifizieren. Der Film selbst erhielt wenig Beachtung aber Jessica Lange erhielt für ihre Darstellung einer geistig labilen Ehefrau einige Kritikerpreise und den begehrten Golden Globe, was überraschend war Eine Oscarnominierung folgte. 1994 gilt heute als das schlechteste Jahr für weibliche Schauspielerinnen. Die Academy hatte sichtliche Mühe überhaupt fünf Frauen zu finden, die für eine Auszeichnung in Frage kamen. Man fand schließlich fünf Nominierte jedoch galt keine als besonders preiswürdig. Die einzige Favoriten neben Jessica Lange war Jodie Foster für „Nell". Diese hatte jedoch bereits zwei Oscars in ihrem Regal stehen und es wahr unwahrscheinlich, dass sie in ihrem jungen Alter bereits einen dritten bekommen würde. Außerdem schien der Film „Nell" nur aus dem Grund gedreht worden zu sein um einen Oscar zu gewinnen, etwas, was manchmal eher abschreckend wirkt. So erhielt Jessica Lange ihren zweiten Oscar, diesmal in der richtigen Kategorie. Die Tatsache, dass der Gewinn heute kontrovers erscheint ist nur, das keine der nominierten Frauen als besonders preiswürdig galt. Man muss auch sagen, dass Jessica Lange den Oscar für Blue Sky auch als eine Art „Lebenswerk"-Oscar galt. Den Jessica Lange gilt heute neben Meryl Streep und Susan Sarandon als beste Schauspielerin ihrer Generation. Und jetzt die Frage: waren die zwei Oscars für Jessica Lange verdient? Die Antwort ist eindeutig: JA! Und nun zu „Blue Sky": Der Film handelt von einem Millitäroffizier, der über einen Unfall bei einem Atomwaffentest berichten möchte. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, wird er in ein Krankenhaus eingewiesen. Nun liegt es seiner labilen Ehefrau, ihn zu retten... Der Film selber hat sicher seine Schwächen und wirkt manchmal wie ein „Fernsehfilm der Woche", aber Jessica Lange und Tommy Lee Jones heben den Film über den Durchschnitt. Erzählt werden zwei Handlungsstränge: die Vertuschungsaktion des Militärs und das Privatleben des Majors. Vor allem letzteres steht im Mittelpunkt: man erfährt das Leid der Familie, die immer wieder umziehen muss, man erkennt, wie sehr die beiden jungen Töchter des Ehepaares unter dem Verhalten der Mutter leiden. Wer hier einen spannenden Thriller erleidet, liegt falsch, es handelt sich eher um ein Familiendrama. Fazit: Toller Schauspieler (besonders Jessica Lange und Tommy Lee Jones) machen den Film zu einem Erlebnis!
Den Oscar gestohlen?! 3 von 5 Punkten . Geht es bei einer Oscar Verleihung immer mit rechten Dingen zu? Ja, unbedingt. Die Regeln liegen fest und die Akademie hält sich auch daran. Geht es auch immer gerecht zu? Das wiederum werden einige Fans sicherlich bezweifeln. - Ansonsten hätte ihrer Meinung nach Jessica Lange weder 1982 noch 1994 den Oscar gewonnen. Weil aber nicht die Fans abstimmen, sondern die Schauspielkollegen, (die auch auf das Gesamtwerk und danach schauen, wer mal an der Reihe ist,) gelang es Jessica Lange mit dem Film "Blue Sky" zum zweiten Mal nach 1982 einer (vielleicht besseren) Schauspielerin den Oscar vor der Nase wegzuschnappen. 1982 war ihr dieses Kunststück als beste Nebendarstellerin in dem Film "Tootsie" gelungen. Teri Garr, ausgerechnet nominiert für eine Nebenrolle in demselben Film, ging leer aus. Für "Blue Sky" gewann Jessica Lange nun den Oscar als beste Hauptdarstellerin des Jahres 1994. Und wieder waren die Fans unzufrieden. Viele waren der Meinung, zum einen sei Jodie Foster mit "Nell" die beste schauspielerische Leistung in diesem Jahr gelungen und zum andern sei "Blue Sky" auch gar nicht aus diesem Jahr, sondern schon von 1991 (was zwar stimmt, aber den Richtlinien der Akademie durch vielfache Aufführung im Jahre 1994 entspricht). - Der Film spielt in den frühren 60er Jahren und erzählt die Geschichte von Major Hank Marschall (Tommy Lee Jones), einem Wissenschaftler der Army, der nicht nur mit beruflichen Problemen und dem Atomwaffenprogramm der Army zu kämpfen hat, sondern auch noch mit den privaten Pro- blemen seiner Ehe,da Verhalten und Auftreten seiner Frau Carly Marshall (Jessica Lange) seinen Vorgesetzten und Kollegen gegenüber sowohl seine Ehe wie seine berufliche Karriere gefährdet. Tommy Lee Jones und Jessica Lange geben in diesem Film über den Schmerz und die Kraft der Liebe beide außerordentlich gute schauspielerische Leistungen ab. Ob es der Oscar sein muß, darüber man man getrost streiten. "Blue Sky" ist der letzte Film des Regisseurs Tony Richardson, der kurze Zeit später an den Folgen einer AIDS-bedingten Erkrankung starb. |
A Streetcar Named Desire Jessica Lange, Alec Baldwin, Diane Lane DVD, 2. Januar 2006 Verkaufsrang: 30547 Schauplatzsind die Südstaaten der USA. Blanche DuBois, eine verwöhnte Südstaatenschönheit, wird gezwungen, bei ihrer Schwester Stella und deren Mann in einem ärmlichen Apartment zu wohnen. Stellas Mann, Stanley Kowalsky, empfindet eine tiefe Abneigung gegenüber Blanche und scheut nicht davor zurück, ihr dies deutlich zu zeigen. Indem er ihren Stolz verletzt, sie demütigt und missbraucht, zerstört er Stück für Stück ihre Welt der...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Empörend..! 1 von 5 Punkten Wer auch immer die anderen beiden Filmversionen kennt, ist versucht, sich beim Anschauen dieses Machwerks eine Kuchengabel in den Handrücken zu rammen.Der Versuch der "Neuinterpretation" des Stanley (grau, langweilig), der Blanche (Vivian Leigh und Ann-Margret haben zugegebenermaßen ordentlich vorgelegt) und besonders der Stella (hier ist die ehemaligen Plantagenbesitzertochter bereits zu einem kleinen Arbeiterflittchen mutiert, was die Rolle völlig zerstört) sind für jeden Liebhaber des wunderbaren Tennessee Williams-Stückes eine absolute Zumutung. John Goodman als Mitch ist passabel, reißt die Sache allerdings auch nicht raus. Die Originalversion ist schon mies, die deutsche Synchronisation (Zweitbesetzung aus einer Gerichtsshow?) wird - wäre es nicht so traurig - fast schon wieder komisch, so schlecht und gelangweilt ist sie. Fazit: nicht kaufen, nicht ansehen - lieber auf die überfälligen Veröffentlichungen der Kazan- oder Erman-Fassung warten - dieser Film ist die Zeit nicht wert!!!
Ergreifend: Jessica Lange als Blanche 4 von 5 Punkten Sicherlich gibt es keine bessere Verfilmung dieses zeitlosen Theaterstücks von T. Williams als die von Elia Kazan mit Vivien Leigh und Marlon Brando (hier ist eine deutsche Veröffentlichung auf DVD überfällig!!). Doch Jessica Lange macht ihre Sache auch sehr gut - mit starken Anklängen an die intensive Interpretation von Vivien Leigh. Diane Lane vermag ebenfalls zu überzeugen als Stella ebenso wie John Goodman als Mitch - beide in ihrer eigenen Interpretation der Rollen im Vergleich zu Kim Hunter und Karl Malden bei Kazan -, doch Alec Baldwins Stanely bleibt viel zu blass. Brando ist in dieser Rolle einfach nicht zu schlagen!! |
|

|