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| DVDs: Klaus Löwitsch | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Straßenfeger 07 - Wie ein Blitz / Das Messer Ingmar Zeisberg, Albert Lieven, Hardy Krüger, Rene Deltgen, Eva Renzi DVD, 5. Dezember 2008 Verkaufsrang: 1206 Noch nicht veröffentlicht
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Top Durbridge Krimis - mit Hardy Krüger und Charles Regnier 5 von 5 Punkten "WIE EIN BLITZ" ist die deutsche, aber in England gedrehte Neuauflage des BBC-Fünfteilers "Bat Out Of Hell" (1966). Es war der erste Durbridge-Krimi in Farbe, der 1969 an Originalschauplätzen in England gedreht worden ist.
Es war der erste von drei Verfilmungen des Regisseurs Rolf von Sydow, ein Krimi der spannungsgeladen "wie ein Blitz" ist und am Ende eine actionreiche Verfolgungsjagd zunächst an Land, dann auf dem Wasser bietet.
Die meisten Deutschen schauten am Abend der Ausstrahlung diesen Krimi, das Konkurrenzprogramm interessierte keinen - und das, obwohl das ZDF in einer Sondersendung live den Start von Apollo 13 zeigte.
Zwei alte Durbridge-Routiniers sind hier übrigens dabei: Eva Pflug in ihrer dritten und Albert Lieven in seiner vierten Rolle im Rahmen der Reihe, 1960 standen die beiden schon für den Klassiker "DAS HALSTUCH" vor der Kamera.
"DAS MESSER" ist eigentlich der dritte Teil der "TIM FRAZER-REIHE", aber die Hauptdarsteller bekamen andere Namen. Durbridge änderte das Drehbuch gegenüber seiner Romanfassung "Tim Frazer: The Mellin Forrst Mytery". Der Täter ist nun ein anderer.
Auch bei diesem Krimi schalteten fast über 69% der Bundesdeutschen TV-Zuschauer ein, was sicherlich auch an der hochkarätigen Besetzung lag, darunter HARDY KRÜGER, RENE DELTGEN, CHARLES REGNIER, HEINZ SCHUBERT und KLAUS LÖWITSCh.
Als Reaktion auf die vorzeitige Bekanntgabe des Mörders aus dem Krimi "Das Halstuch" wurden diesmal gleich mehrere Schlussszenen in Auftrag gegeben, damit der Sender im letzten Augenblick ein anderes Ende hätte senden können.
Wie viele Durbridge-Krimis besticht auch "DAS MESSER" durch einen markanten Titeltrack - "Spoon", der von der legendären Kölner Band "THE CAN" produziert worden ist. |
Peter Strohm - Staffel 2 (4 DVDs) Klaus Löwitsch, Ulrich von Dobschütz, Emilio De Marchi DVD, 27. August 2008 Verkaufsrang: 7145 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SLAPSHOT - STEP ON IT
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Einfach genial 5 von 5 Punkten Kenne die Serie aus dem Fernsehe und bin begeistert. Habe schon die Erste Staffel auf DVD und frue mich jetzt schon auf die Zweite Staffe und hoffe, dass es die Restlichen auch bald als DVD gibt.
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Der Schatz im All (3 DVDs) Anthony Quinn, Ernest Borgnine, Klaus Löwitsch DVD, 26. März 2008 Verkaufsrang: 9867 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Der Schatz im All, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 26.03.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Endlich da! 5 von 5 Punkten Als Kind, Anfang der 90er Jahre habe ich diese Adaption der Schatzinsel gesehen und war total begeistert. Im Laufe der Zeit, aufgrund seltener Ausstrahlungen im TV (glaube nur 1 mal), entfachte eine Sehnsucht einer "Wiederholung", die nun endlich mit Erscheinen der DVD erhöhrt wurde. Egal ob angestaubt oder nicht, ich kann diese Serie nur empfehlen und meiner Meinung nach eine der besten, filmischen Umsetzungen von Stevensons "Die Schatzinsel". Durch den modernen Stil und die fantastischen Schauspieler, allem voran Anthony Quinn ist der Kauf dieser DVD Serie nur zu empfehlen. Danke an Euro Video!
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Peter Strohm - Staffel 1 Klaus Löwitsch, Ulrich von Dobschütz, Emilio De Marchi DVD, 26. September 2007 Verkaufsrang: 9135 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Peter Strohm (Klaus Löwitsch) ist Polizeibeamter. Eine persönliche Enttäuschung und die bürokratischen Einschränkungen bringen ihn dazu, den Dienst zu quittieren und seinen Kreuzzug als Privatdetektiv alleine fortzusetzen. Wenn die Polizei aufgibt, die Kriminalbeamten versagen, dann beginnt Peter Strohms Arbeit. Ob Bundeskriminalamt, Versicherungsfirmen oder die Geheimdienste: sie alle gehören zu seinem Kundenkreis! Sein Arbeitsort: die ganze Welt. Seine Fälle: spektakuläre Affären, in denen es um enorme Geldbeträge geht: Wirtschaftsverbrechen und Versicherungsbetrug, Umweltskandale oder Terrorismus - immer bemüht die Ermittlungen aus der Sackgasse herauszuführen! Klaus Löwitsch erhielt im Laufe seiner fast 50-jährigen Schauspielkarriere, in der er es auf mehr als 300 Film- und Fernsehrollen brachte, mehrere Auszeichnungen. Darunter waren der Bundesfilmpreis, der Adolf-Grimme-Preis und der Bayerische Fernsehpreis. Klaus Löwitsch über seine Rolle: "Ich kann mich mit Peter Strohm identifizieren... . Seine Beurteilung von Recht und Unrecht ist subjektiv. Seine Devise ist fair play, und alles, was dagegen verstößt, ist sein Feind."(Hörzu) "Die Rolle des hartgesottenen Detektivs war sein endgültiger Durchbruch." (Hamburger Abendblatt) "Als Actionstar begeisterte der "deutsche James Bond" ein Millionenpublikum. Wo Fäuste flogen und Autos explodierten, war Löwitsch dabei." (TV Spielfilm.de)
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Klasse ! 5 von 5 Punkten Deutsche Krimiunterhaltung zur Zeit der Wende. Mit dem unvergessenen raubeinigen Klaus Löwitsch als dem deutschen "James Bond". Spielt an Schauplätzen in und um (West-)Deutschland. Ich möchte die - auch von der Aufmachung schicke 5-er - DVD-Box nicht mehr missen - und hoffe, die Fortsetzung kommt bald !
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Detektivbüro Roth - Folge 1 - 20 (5 DVDs) Manfred Krug, Klaus Löwitsch, Peter Seum DVD, 26. März 2008 Verkaufsrang: 22468 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Detektivbüro Roth - Season 1, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 26.03.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Liebevolles Durcheinander 4 von 5 Punkten DETEKTIVBÜRO ROTH (35 Folgen, erstmals gesendet vom Januar 1986 bis zum Januar 1987 in den Vorabendprogrammen der ARD) gehört meineserachtens zu den anspruchsvolleren Kriminial-Serien seiner Art, dafür bürgen neben bekannten Autoren wie -ky und Felix Huby auch die seinerzeit sehr angesehenen Darsteller Manfred Krug, Klaus Löwitsch, Heinz Schubert, Ilja Richter und Eva Maria Bauer.
Als ich mir jetzt noch einmal die ersten 20 Folgen auf DVD angeschaut habe, fiel mir deren unorthodoxe Machart sofort ins Auge. Das geht über die Zuständigkeit verschiedener Sendeanstalten (RBB, WDR und NDR), deren unterschiedlichen Vor- und Abspanne, den unerklärten Handlungssprüngen (die ersten 2 Folgen spielen ausschliesslich in Berlin, in Folge 3 taucht auf einmal Detektiv Albert Löffelhardt nebst Freunden aus Duisburg auf, die Folgen 9-16 spielen urplötzlich in Hamburg und Hauptdarsteller Manfred Krug erscheint kaum auf der Bildfläche, ab Folge 17 ist die Achse Berlin-Duisburg wieder dran, in der 2. Staffel verschwindet Löffelhardt dann spurlos und wird durch Egon Fetzer ersetzt. In einem späteren Spin-Off des WDR "Hafendetektiv" kommt Löffelhardt dann unter einem anderen Namen zurück und erhält seine eigene Serie, ehe dessen Darsteller Klaus Löwitsch ab 1989 als PETER STROHM im Hauptprogramm der ARD wirbeln darf.)
Auch die Tatsache, dass die Serie bereits in den Jahren 1984 und 1985 hergestellt worden ist und es lediglich auf 35 Folgen gebracht hat (für deutsche Verhältnisse recht wenig) lässt darauf schliessen, dass sich die beteiligten Sender nicht auf ein einheitliches Format bzw. eine solide Finanzierung dieser Serie haben einigen können. Darüberhinaus sollten ja auf die Hauptdarsteller Krug (LIEBLING KREUZBERG und TATORT), Löwitsch (PETER STROHM) und Frau Bauer (SCHWARZWALDKLINIK) grössere schauspielerische Aufgaben warten.
Nichtsdestotrotz macht vielleicht gerade dieses ungewohnte optische Durcheinander den gewissen Reiz dieser Serie aus, deren 50-Minuten-Folgen (zumindestens die Folgen 3-20) sich durchaus mit entsprechenden Vergleichs-Serien messen lassen können. Neben interessant geschriebenen Drehbüchern wirken in DETEKTIVBÜRO ROTH, spezialisiert auf Wirtschaftsspionage und Versicherungsbetrug, auch jede Menge TV-bekannter Gaststars mit, die diese Serie schon aus nostalgischen Gründen sehenswert machen.
Die DVD ist - wie bei TV-Produktionen leider üblich - ohne Extras. Das Bild ist bei Aussenaufnahmen meistens recht passabel, bei Innenaufnahmen jedoch häufiger kontrastlos und farbverschwommen, eben VHS-Qualität. Der Ton ist überwiegend klar und verständlich, mehr kann man da wohl auch nicht erwarten.
Alte Zeiten kommen wieder.die Frage ist nur wann....? 5 von 5 Punkten Erst einmal vielen Dank an die Leute,die diese DVD-Veröffentlichung möglich gemacht haben.Ich hätte nie damit gerechnet diese Serie jemals wieder genießen zu können,und das von einer DVD.Als ich dies las,habe ich mich wirklich sehr darüber gefreut!Denn ich finde diese Serie der 80'iger wirklich sehr gelungen!Eine,von einer Hand voll Serien,die es geschafft haben in meiner Erinnerung bis heute zu verweilen.Daumen hoch für die ARD von einem wirklichen Fan dieser Serie!Sicherlich eine schauspielerische Höchstleistung von Manfred Krug und auch von Klaus Löwitsch!Da dieser Schauspieler ziemlich bald die Hauptrolle in der Serie übernahm,wurde Sie zunehmend spannender gestaltet.Sicherlich blieben die Geschichten im Rahmen der Kleinkriminalität,doch das machte den Reiz und den Spaß dieser Serie aus!Felix Huby,der häufig die Vorlagen zu den Geschichten lieferte,machte aus einer kleinen Story einen spannenden Krimi,meist mit Happy End!!Was die ARD aus dieser DVD gemacht hat,bleibt abzuwarten??!!Doch hoffe ich auf eine gute Gestaltung und vielleicht ein bißchen Bonus-Material,welches für einen echten Fan dieser Serie das Tüpfelchen auf dem i wäre. Ein guter Ton und ein gutes Bild versteht sich ja wohl von selbst!Trotz allem werde ich mir diese DVD auf jeden Fall zulegen,egal wie das Ergebnis aussieht!!Ein Muss für Fans und Liebhaber der alten Vorabendserien!Hoffen wir auf ein gelungenes Endprodukt!!Lassen wir uns überraschen.....! |
Die Ehe der Maria Braun - FOCUS-Edition Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch, Ivan Desny DVD, 6. August 2007 Verkaufsrang: 25412 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Keine einfache Zeit für Frauen, die mehr wollten als nur leben. 5 von 5 Punkten Maria Braun( Hanna Schygulla) hat mit ihren Gatten Hermann ( Klaus Löwitsch) in diesem Fassbinderfilm nach der Eheschließung 1 1/2 Tage zusammengelebt, dann musste er wieder an die Front.
Maria sucht nach dem 2. Weltkrieg nach Hermann, den sie immer noch liebt und läuft mit einem Such-Schild durch die Trümmer der Stadt, wo sie mit ihrer Mutter gemeinsam in einer spießigen kleinen Wohnung haust. Um zu überleben wird sie Bardame.
Als sie erfährt, dass Hermann gefallen ist, geht sie eine Beziehung zu einem schwarzen GI ein, wodurch sich ihre Lebensbedingungen erstaunlich verbessern.
Maria ist eine Pragmatikerin, die sich der gegebenen Situation anpasst und das Beste daraus macht.
Doch da taucht der tot geglaubte Hermann wieder auf und erwischt seine Frau mit dem Schwarzen beim Stelldichein. Maria erschlägt im Affekt ihren Liebhaber. Hermann geht für Maria ins Gefängnis. Sie schwört ihm zwischenzeitlich ein Heim aufzubauen. Dieser Schwur von Maria geschieht freiwillig, wird also von Hermann keinesfalls abverlangt. Maria besitzt die innere Stärke aber auch die Kaltblütigkeit um ihr Versprechen in die Tat umzusetzen. Sie streift Vergangenes ab und lebt ausschließlich im Jetzt. Die Nazi-Zeit reflektiert sich nicht, sie gehört dem Gestern an.
Diese Haltung war möglicherweise für eine ganz Generation notwenig, um aufbauen zu können. Trauer hätte das Land stagnieren lassen, vielleicht konnte sich diese Generation Trauer gar nicht leisten. Der Trümmerberg musste beseitigt werden. Es blieb keine Zeit zum nachdenken. Vielleicht war es keine Unfähigkeit zu trauern, sondern einfach Zeitmangel. Ein weites Feld, über das sich viel diskutieren lässt.
Die tatkräftige Maria lernt im Zug den Fabrikanten Oswald ( Ivan Desney) kennen, der sie von nun an fördert und in dessen Firma sie Karriere macht. Oswald wird ihr Geliebter. Maria trennt sehr genau zwischen Job und Privatleben, weil sie Abhängigkeiten verhindern möchte. Ihren Gatten besucht sie nach wie vor im Gefängnis, da ihm immer noch ihre ganze Liebe gilt.
Mittlerweile besitzt Maria eine Villa und ist bestens situiert. Hermann verschwindet zunächst nach Ablauf seiner Haftstrafe überraschend nach Übersee, um angeblich sein Leben neu zu gestalten. Als Oswald stirbt erscheint Hermann allerdings plötzlich vor der Tür der Villa, in der das Testament Oswalds vollstreckt wird. Maria und Hermann erhalten jeweils zu Hälfte Oswalds Vermögen. Offenbar hat Hermann Oswald zu dessen Lebzeiten seine Frau überlassen, keineswegs aus Habsucht, sondern aus Freundschaft, weil er sah wie sehr dieser Mann Maria liebte. Hermann schenkt Maria unaufgefordert seine Vermögensteile, doch das Schicksal verwehrt Maria das gemeinsame Glück mit ihrem Gatten...
Vielleicht wäre dieses fiktive Glück auch gar nicht möglich gewesen, weil die verschiedenen Lebenswege beide zu sehr voneinander entfernt hatten. Ein Problem mit dem sich sicher viele Ehepaare nach dem Krieg auseinandersetzen mussten, nach Jahren der Trennung durch Krieg und Gefangenschaft....
Sehr gute schauspielerische Leistungen, nachdenkliche Dialoge, hervorragende Darstellung des Nachkriegs- und Aufbaumilieus.
Empfehlenswert.
Fassbinders Nachkriegsdeutschland - Keine gute Zeit für Gefühle 5 von 5 Punkten DIE EHE DER MARIA BRAUN ist ein moderner Klassiker aus der besten Zeit des Neuen Deutschen Films. Der Film war Fassbinders größter internationaler Erfolg und erhielt sogar in seinem Heimatland gute Kritiken - man glaubt es heute kaum, doch gehörte Fassbinder hierzulande Zeit seines Lebens zu den zwar respektierten, aber regelmäßig im Feuilleton verrissenen Regisseuren, während er im Ausland längst gefeiert wurde. Ein typisch deutsches Problem, leider.
Maria Braun (Hanna Schygulla in ihrer besten Fassbinder-Rolle) heiratet während eines Bombenangriffs ihren Hermann (Klaus Löwitsch), der daraufhin in den Krieg zieht und nicht wiederkommt. Maria ist nach Kriegsende auf sich allein gestellt. Aus der Not zum Überleben heraus nimmt sie ihr Schicksal in die Hand und verwandelt sich in eine zielstrebige Selfmade-Woman, die konsequent ihren Weg geht. Liebe und Gefühle sind nur noch Mittel zum Zweck, die Ökonomie steht über allem. Fassbinder schildert das Schicksal der Maria Braun als persönlichen Aufstieg ohne Rücksicht auf Verluste. Die Frau muss sich - ebenso wie das gesamte Land - neu erfinden und ihre Rolle definieren. Politisch und gesellschaftlich ist Maria Brauns Deutschland ein Pulverfass, was in der makaberen Schluss-Sequenz seinen sarkastischen Höhepunkt erreicht.
Neben Fassbinders kluger Sicht auf Politik und Gesellschaft aber ist MARIA BRAUN ein packendes Drama mit hervorragenden Darstellerleistungen bis hinein in die Nebenrollen. Hanna Schygulla spielt ihre äußerst komplexe Rolle hervorragend und mühelos. Sie ist zunächst sympathische Identifikationsfigur, später mehr als nur ambivalent, dabei aber immer realistisch. Fassbinders Liebe für das Hollywood-Melodram findet sich überall. Schygullas Maria weist deutliche Parallelen zu Joan Crawford (insbesondere MILDRED PIERCE), aber auch zu Marlene Dietrich auf, beides starke Frauen, die sich in der Männerwelt durchsetzen, selbst wenn sie sich dafür verleugnen müssen.
MARIA BRAUN ist eine sarkastischer und deprimierender Kommentar auf das Nachkriegsdeutschland, der mit verlogenen Geschichten von aufopferungsvollen Trümmerfrauen aufräumt. Tatsächlich geht Maria im übertragenen wie im buchstäblichen Sinn über Leichen, und so baut sich auch das ganze Land wieder auf - auf Leichen. Fassbinders Nachkriegsdeutschland ist im wahrhaftigsten Sinne ein Land der Trümmer, mit zerstörten Häusern, Existenzen und zerstörten Seelen. "Keine gute Zeit für Gefühle", sagt Maria zu ihrem Ehemann. Wie wahr. |
Desideria Stefania Sandrelli, Lara Wendel, Klaus Löwitsch DVD, 5. Januar 2006 Verkaufsrang: 29359 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DESIDERIA
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Künstliche Dramatisierung, schwache Regie, sinnlose Gewalt 2 von 5 Punkten Als ich sah, dass Klaus Löwitsch, den ich aus den beeindruckenden Fassbinderfilmen - vor allem "Welt am Draht" als Fred Stiller und "Die Ehe der Maria Braun" als Ehemann Hermann Braun - kannte und schätzte, hier mitspielte, gab ich "Desideria" unbesehen eine Chance, was leider zu 90 verschenkten Minuten vor der Leinwand führte. Löwitsch spielt leider nur eine Nebenrolle, in der er den machohaften Vermögensverwalter (und Liebhaber) von Desiderias Adoptivmutter verkörpert. Die anderen Schauspieler - insbesondere die Hauptdarstellerin - und auch Regisseur Gianni Barcelloni sind keineswegs in der Lage, eine so komplex angelegte Geschichte wie dieses mehrschichtige Verwirrspiel um verborgene Identitäten angemessen umzusetzen. So erlebt der Zuschauer geziertes und unglaubwürdiges Chargieren, wo feinfühliges Schauspiel gefragt wäre und holzschnittartige Charaktere, wo in der Geschichte differenzierte Persönlichkeiten zum Vorschein gebracht werden sollten. In der zum Ende hin immer gewalttätiger werdenden und zu keiner Zeit erotisch wirkenden Handlung - deren FSK18-Freigabe mir völlig rätselhaft erscheint - wird mehr und mehr deutlich, wie sehr eine verheimlichte Adoption verbunden mit Demütigungen, wie sie die Adoptivmutter Desideria zufügt in eine Abwärtsspirale des Leids führen können. Für diese Erkenntnis gebe ich den zweiten Stern. Die Vermarktung der Geschichte als erotisches Drama betrachte ich als bewusste Irreführung des Zuschauers, geht es doch an sich die ganze Zeit nur um die Rache Desiderias an ihrer Adoptivmutter, wobei dieser Trip ungeahnte Folgen hat. |
Höllenangst / Johann Nestroy Klaus Löwitsch, Hans Moser, Melanie Horeschovsky, Hans Putz DVD, 28. September 2007 Verkaufsrang: 29252 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Erstklassige Theaterkunst mit handfester wienerischer Art 5 von 5 Punkten Eine gute Story gepaart mit großer Schauspielkunst kann nur etwas Gutes ergeben. Das Stück macht wechselweise nachdenklich und reißt dann wieder zu Lachsalven hin. Der Protagonist, Schuhmachersohn und Philosoph von eigenen Gnaden, hat eine unnachahmliche Art mit dem Unglück seines Lebens fertig zu werden. Mit Ironie und Selbsterkenntnis versucht er schließlich, nachdem alle Hilfsmittel versagen, durch den Verkauf seiner Seele an den Teufel, auf einen grünen Zweig zu kommen. Gleichzeitig graust es ihn ganz fürchterlich vor "dem Schwarzen" und deshalb sinnt er mit seinem Vater (Hans Moser) auf Abhilfe. Eine Pilgerfahrt nach Rom scheint das rechte Mittel zu sein, aber allerlei Verwicklungen mit einem früheren Gönner, alten Feinden und jungen Fräulein lassen die Reise nur kurz werden. Es gilt: Hier hat man einen Theaterabend für jedermann mit Spannung zu sehen und viel Vergnügen zu genießen. Kleine technische Mängel die von der frühen Aufnahme-
technik herrühren (1953) sind mühelos zu entschuldigen. Die Ausgabe für diese DVD lohnt sich. |
Die Ehe der Maria Braun Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch, Ivan Desny DVD, 5. April 2005 Verkaufsrang: 25481 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Die Ehe der Maria Braun, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.04.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Fassbinders Nachkriegsdeutschland - Keine gute Zeit für Gefühle 5 von 5 Punkten DIE EHE DER MARIA BRAUN ist ein moderner Klassiker aus der besten Zeit des Neuen Deutschen Films. Der Film war Fassbinders größter internationaler Erfolg und erhielt sogar in seinem Heimatland gute Kritiken - man glaubt es heute kaum, doch gehörte Fassbinder hierzulande Zeit seines Lebens zu den zwar respektierten, aber regelmäßig im Feuilleton verrissenen Regisseuren, während er im Ausland längst gefeiert wurde. Ein typisch deutsches Problem, leider.
Maria Braun (Hanna Schygulla in ihrer besten Fassbinder-Rolle) heiratet während eines Bombenangriffs ihren Hermann (Klaus Löwitsch), der daraufhin in den Krieg zieht und nicht wiederkommt. Maria ist nach Kriegsende auf sich allein gestellt. Aus der Not zum Überleben heraus nimmt sie ihr Schicksal in die Hand und verwandelt sich in eine zielstrebige Selfmade-Woman, die konsequent ihren Weg geht. Liebe und Gefühle sind nur noch Mittel zum Zweck, die Ökonomie steht über allem. Fassbinder schildert das Schicksal der Maria Braun als persönlichen Aufstieg ohne Rücksicht auf Verluste. Die Frau muss sich - ebenso wie das gesamte Land - neu erfinden und ihre Rolle definieren. Politisch und gesellschaftlich ist Maria Brauns Deutschland ein Pulverfass, was in der makaberen Schluss-Sequenz seinen sarkastischen Höhepunkt erreicht.
Neben Fassbinders kluger Sicht auf Politik und Gesellschaft aber ist MARIA BRAUN ein packendes Drama mit hervorragenden Darstellerleistungen bis hinein in die Nebenrollen. Hanna Schygulla spielt ihre äußerst komplexe Rolle hervorragend und mühelos. Sie ist zunächst sympathische Identifikationsfigur, später mehr als nur ambivalent, dabei aber immer realistisch. Fassbinders Liebe für das Hollywood-Melodram findet sich überall. Schygullas Maria weist deutliche Parallelen zu Joan Crawford (insbesondere MILDRED PIERCE), aber auch zu Marlene Dietrich auf, beides starke Frauen, die sich in der Männerwelt durchsetzen, selbst wenn sie sich dafür verleugnen müssen.
MARIA BRAUN ist eine sarkastischer und deprimierender Kommentar auf das Nachkriegsdeutschland, der mit verlogenen Geschichten von aufopferungsvollen Trümmerfrauen aufräumt. Tatsächlich geht Maria im übertragenen wie im buchstäblichen Sinn über Leichen, und so baut sich auch das ganze Land wieder auf - auf Leichen. Fassbinders Nachkriegsdeutschland ist im wahrhaftigsten Sinne ein Land der Trümmer, mit zerstörten Häusern, Existenzen und zerstörten Seelen. "Keine gute Zeit für Gefühle", sagt Maria zu ihrem Ehemann. Wie wahr.
Die DVD von Arthaus zeigt den Film in gutem Print (überwacht von der Fassbinder Foundation) und bietet als Extra neben einer Hörfassung für Blinde und dem Trailer die Dokumentation "Eine deutsche Geschichte" aus der WDR/3SAT Sendereihe "Kinomagazin"
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Die Ehe der Maria Braun Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch, Ivan Desny Videokassette Verkaufsrang: 3092 Hanna Schygulla ist der Star von Die Ehe der Maria Braun, eines der besten Filme Rainer Werner Fassbinders. Marias Odyssee von den Kriegsjahren zu den Konsumentenjahren bilden den Rahmen für das Geschehen. Am Anfang des Films heiratet Maria (Hanna Schygulla) den jungen Soldaten Hermann Braun (Klaus Löwitsch), der in den Krieg geht, an der russischen Front als vermisst gilt, im Gefängnis endet und schließlich in Amerika landet. Während Maria immer noch auf die Rückkehr ihres Mannes wartet, erfährt sie ein Schicksal, dass sie letztendlich zu Macht und Reichtum führt. Der Film begleitet Maria durch eine lange Trauerzeit, die von Gelegenheitsprostitution unterbrochen ist. Sie beginnt, in einer amerikanischen Bar zu arbeiten. Hier fängt sie ein Verhältnis mit einem afro-amerikanischen Soldaten an, der sie und ihre Familie nicht nur mit Geld und Lebensmitteln versorgt, sondern ihr auch Englisch beibringt. Dessen plötzlicher Tod und die Rückkehr ihres Ehemanns trägt Maria mit verblüffender Gelassenheit. Die Ehe der Maria Braun ist nur einer unter vielen filmischen Metaphern Fassbinders, in dem es um Identität und Erfahrungen im Nachkriegsdeutschland geht. Der Film von 1978 ist auch heute noch als ein Meisterwerk anzusehen. In weiteren Rollen: Elisabeth Trissenaar, Gisela Uhlen, Gottfried John, Hark Bohm und Michael Ballhaus, langjähriger Kameramann Fassbinders, der seit langem in Hollywood arbeitet. -Ursula Steingaß
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehenswert! 4 von 5 Punkten Mein Eindruck ist, dass es ein sehr, sehr guter Film ist , nicht nur weil es sehr lebensbezogen ist, sondern auch weil es so viel von der derzeitigen politischen Situation zeigt, nicht nur in Deutschland sondern auch in der ganzen Welt . Es zeigt die Kaempfe um die Macht, die Elend und die lange Hand des Kapitalismus und wie mehrere Leben und Traeume zerstoert werden. Unbedingt ein Film, den man sehen muss, den man gar nicht erzaehlen kann, sondern die Bilder sprechen fuer sich . Sehenswert ! ! ! |
Despair - Eine Reise ins Licht Dirk Bogarde, Andréa Ferréol, Klaus Löwitsch Videokassette, 9. Januar 1996 Verkaufsrang: 668 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Für mich der beste Fassbinder überhaupt mit grandiosem Bogarde 5 von 5 Punkten Ich habe den Film mindestens zehnmal gesehen und er begeistert mich immer wieder. Er ist komisch (sicher der komischste Fassbinder- v.a. durch das Spiel von Bogarde und Feréol), verrückt,schräg,tragisch. Genial spielt Dirk Bogarde den in den Wahnsinn hinübergleitenden Herman Herman. Diese Entwicklung spielt sich zum größten Teil in Bogardes Gesicht ab und in den Monologen über seine russische Mutter, die er in einer Szene als Person mit fettem wabbeligen Gesicht, dann wieder als wunderschöne Frau, die vor dem Zaren tanzte, beschreibt. Sie belegen seinen Realitätsverlust. Aus Angst vor der Realität- drohender Konkurs seiner Schokoladenfabrik, seine einfältige Ehefrau betrügt ihn vor seinen Augen mit ihrem Cousin, der sich wiederum bei ihm durchschlaucht und aufgeschreckt durch den aufkommenden Nationalsozialismus und die ersten Gewalttaten gegen Juden, die er von einem Straßencafé in Berlin aus beobachtet, flüchtet er sich in eine irreale Welt und in eine neue Identität. Beeindruckend ist auch Andrea Feréol als nymphomanische und einfältige Ehefrau. Der Film ist nicht einfach zu verstehen, man muss ihn daher mehrfach sehen, wird sich dabei aber nie langweilen. Nicht nachvollziehbar ist es für mich, dass der Film zwar auf VHS erscheinen konnte, aber bislang nicht auf DVD erhältlich ist. |
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