DVDs: Nathan Lane

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The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel - Robin WilliamsThe Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel
Robin Williams, Gene Hackman, Nathan Lane

DVD, 4. September 2006
     Verkaufsrang: 804      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Armand Robin Williams ist ein überdrehter Besitzer eines fetzigen Nachtclubs in Miami Beach. Sein Geschäftspartner ist gleichzeitig der Star des Clubs.Dem stockkonservativen US-Senator Keeley Gene Hackman droht ein Skandal, als sein engster politischer Verbündeter neben einer Prostituierten im Bett stirbt. Als Armands Sohn Val seine Verlobung mit Keeleys Tochter bekanntgibt, kommt die ausgelassene Komödie der Irrungen richtig in Fahrt. Keeley sieht in der Hochzeit die Chance, sein politisches Image zu kitten, indem er traditionelle Familienwerte hochhält. Wenn er bloß wüßte, in was für eine Familie seine Tochter da einheiratet! Lassen Sie die zwei Familien einfach kollidieren und beobachten Sie, wie in diesem abgedrehten Kampf der drei Geschlechter die Funken fliegen!

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Extras? Welche Extras?      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach nur großartig und einer der witzigsten, besten und intelligentesten Filme, die ich in meinem Leben gesehen habe. Die Rollen sind alle hochkarätig besetzt, die Dialoge intelligent und pointiert und ein Lacher jagt den nächsten.

Nathan Lane darf sich in seiner Rolle austoben und spielt in dem Film so ziemlich die gesamte Palette an menschlichen Emotionen, an Rollen und Klischees ab. Er ist genauso urkomisch in seiner Rolle als Diva wie als hysterische Tunte oder emotionaler Mann. Robin Williams ist ungewohnt ruhig und spießig - soll er hier ja auch sein - und ist somit der perfekte Ruhepol für den einmal mehr ausflippenden Lane. Als Pärchen sind die beiden auch super, die Chemie stimmt einfach. Zum Kaputtlachen: Gene Hackman und Dianne Wiest als spießiges Politikerpärchen, das nicht nur einen Kulturschock erlebt, sondern gleich mehrere. Charmant in der Rolle von Lanes und Williams' Sohn Val: Dan Futterman (und ich fand es genial, wie am Anfang unklar ist, ob er Williams' Lover ist oder nicht - erst am Ende der Szene erfahren wir, dass er sein Sohn ist). Auch Calista Flockhart macht als Vals Freundin eine gute Figur.

Kurzum - der Film ist ein warmherziges, lustiges und liebevoll gemachtes Erlebnis. Und ich habe nur eine Sache zu kritisieren, nämlich auf der DVD: Das einzige Extra ist ein englischsprachiger Filmtrailer. WARUM? Keine Interviews, kein Making Of, nicht einmal ein Audiokommentar? Ich wette, das wäre mindestens genauso witzig geworden wie der Film selbst.

Ansonsten fünf Sterne: Viel Spaß dabei!


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The Producers - Nathan LaneThe Producers
Nathan Lane, Matthew Broderick, Uma Thurman

DVD, 5. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 5970      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Producers: Pflichtprogramm für Mel Brooks Fans!      5 von 5 Punkten
Das war Oberklasse! Jede Minute ein Genuss. Selbst die Musical-Szenen, die allerdings ruhig mit deutschem Untertitel gesehen + gehört werden dürfen. Die Liste bekannter Stars ist lang, die dem Ruf von Brooks gefolgt sind. Und sei es nur in kleinen Nebenrollen. Eine auch tänzerisch herausragende Uma Thurman erklärt deren Erfolg, was quasi umkekehrt ebenso für Matthew Broderick gilt, der diesen Part mit viel Mühe doch halbwegs passabel hinbekommt. Hier zählt nicht die letzte Perfektion, sondern die Hingabe zum Beruf. Irgendwie hat man bei allen Schauspielern gemerkt, dass hier mit viel Vergnügen gearbeitet worden ist. Dieser Film ist alles, was "Mein Führer" mit Helge Schneider sein wollte, aber niemals auch nur im Ansatz war: Komödie vom feinsten! Herzlichen Dank.

Meschugge Musicalfilm mit Uma Thurman als 'arischem Wachtraum'      2 von 5 Punkten
"The Producers" ist ein Remake des gleichnamigen Films von 1968. Damals führte Mel Brooks selbst Regie, diesmal steuerte er das Drehbuch bei. Seine Handschrift ist klar zu erkennen. Der Film geht in leichtfüßiger Manier hart an die Grenzen des guten Geschmacks, von political correctness keine Spur. Nazis und Schwule werden ebenso durch den Kakao gezogen wie alte Damen und Iren - Mel Brooks eben!

Die Hauptfiguren seines Musical-Films heißen Max Bialystock (Nathan Lane) und Leo Bloom (Matthew Broderick). Der Eine ist notorisch erfolgloser Broadway-Produzent, der Techtelmechtel mit 80-jährigen Gönnerinnen hat; der Andere korrumpierbarer Steuerprüfer. Gemeinsam hecken sie den Plan aus, das schlechteste Musical aller Zeiten zu produzieren. Es trägt den Titel "Springtime for Hitler" und stammt aus der Feder des Altnazis Franz Liebkind (Will Ferrell). Mit dem vorgestreckten Geld der Investoren (sprich, der alten Damen) planen Bialystock und Bloom sich nach Rio abzusetzen. Doch der Plan schlägt fehlt, das Nazi-Musical gerät zum vollen Bühnenerfolg. Und jetzt fangen die Probleme erst richtig an...

Im deutschen Synchron fallen mehr oder weniger lustige Kalauer wie "um Himmlers Willen" oder "die Chancen sind Goering". Subtiler wird's da bei der Person von Leo Bloom. Nicht nur der Name zur berühmten Romanfigur aus James Joyces "Ulysses" ist gleich, Bloom und Bialystock treffen einander das erste mal an einem 16. Juni, dem in ganz Irland gefeierten "Bloomsday".

Zu den Rollen: Buchhalter sind zwar blass, Matthew Broderick spielt aber selbst für diesen Berufsstand zu farblos. Nathan Lane ist da schon besser, phasenweise wirklich komisch, aber leider auch zu hysterisch. Überzeugen konnte mich Will Ferrell (mit Wehrmachthelm und bayerischer Lederhose), der auf dem Dach eines New Yorker Wohnblocks Brieftauben züchtet, die den rechten Flügel zum Hitlergruß heben können. Skurril! Eine kluge Frau wie Uma Thurman kann es sich leisten, das klischeehafte schwedische Dummchen Ulla zu spielen - endlos lange Beine und blond, dass es blonder nicht mehr geht; ein arischer Wachtraum! Eva Braun wäre vor Neid erblasst. ;-)

Aber auch Umas asenhafte Gestalt rettet dieses Musical im Musical nicht. "The Producers" wirkt meist zu gekünstelt und überzogen, der Humor fällt oft platt, zu meschugge aus. Weniger wäre mehr gewesen.

Kracher!      5 von 5 Punkten
Habe den Film zufaellig vorgestern das erste mal im Original im PayTV gesehen und war einfach hingerissen! Ein absoluter Kracher!!! Ich hatte gedacht, solche Nummern sind schon ausgestorben und nur noch aus den guten alten Zeiten erhaeltlich, als noch Billy Wilder, Blake Edwards oder gar Monty Python am Werk waren.

Es ist einfach eine wahre Freude den Akteuren in ihrer Spielfreude zuzusehen. Alle Rollen sind absolut perfekt besetzt, alle geben sie dem Affen Zucker, hier wird die Sau raus gelassen, dass man sich vor Lachen wegschmeissen will.

Wenn gleich am Anfang der legitime Nachfolger Peter Lorres Matthew Broderick als Leo seinen hysterischen Anfall auslebt, dann liegt man einfach unter dem Tisch! Nathan Lane als Max ist grandios und Ferrel, den ich bislang eigendlich nicht leiden konnte, hat sich fuer seinen Franz Liebkind hoechste Annerkennung verdient (Bitte im Original ablachen)!

Bei Uma Thurman weis man nicht was man mehr bewundern soll: Ihre blauen Augen oder die Tatsache mit dieser Nase Karriere gemacht zu haben. Ihre Figur ist ja schon seit Muenchhausens Zeiten als unschlagbar bekannt.

Dieser Kaefig voller Narren ist einfach genial gemacht und wer Lust an der Show hat, sich endlich einmal wieder auf die Schenkel klopfen will, ohne sich dafuer dauernd entschuldigen zu wollen, der muss diesen Film einfach sein eigen nennen! Darauf einen Schnaps, bis'd platzt!


Springtime for Mel Brooks oder Hitler am Broadway      4 von 5 Punkten
In den USA und UK ist das Musical "The Producers" einer der größten Bühnenerfolge aller Zeiten, daher war eine Verfilmung des Stoffes eigentlich unvermeidlich. Das Bühnenmusical basiert auf dem ersten Kinofilm von Comedylegende Mel Brooks (Spaceballs, Silent Movie, Die Verrückte Geschichte der Welt und Das Leben Stinkt), welcher den deutschen Titel "Frühling für Hitler" trägt. Der Meister des schrägen Humors Mel Brooks äußerte sich bezüglich der Neuverfilmung : "Nicht jeder kann sich die 60Dollar für ein Broadway Ticket leisten, aber ein Kinoticket sei immer mal drin."

Ich selbst habe die Show in London on stage erleben dürfen und war damals total beeindruckt von dieser schrägen, frechen Komödie, in dessen Fokus Max Bialystock steht. Dieser war einst der König des Broadway, doch seine letzte Show "Funny Boy - Hamlet the Musical" eine reine Enttäuschung wurde, ist der Produzent natürlich am Boden zerstört. Doch das Blatt scheint sich zu wenden, als sein neuer Buchhalter "Leo Bloom" auf eine brillante Idee kommt : "You can make more money with a flop than with a hit !" So solle man das Geld der Produktion in die eigenen Taschen stecken und wenn die Show bereits am ersten Abend untergeht, dann würde niemand nach dem Geld fragen. Doch Leo ist unentschlossen diesen waghalsigen Plan in die Tat umzusetzen. Nun ist es an Max ihn von der Genialität dieses Vorhabens zu überzeugen. Nachdem der Buchhalter dann zustimmt, beginnt die Suche nach einem perfekten Stück, d.h. ein Stück welches nicht einmal den dritten Akt erleben wird. Die Suche endet dann bei dem Stück "Springtime for Hitler". Nun wo der perfekte Flop gefunden ist, dann heißt es, schnell die Rechte an dem Stoff sichern und dann den schlechtesten Regisseur am Broadway finden. Daraufhin muss das Geld gesammelt werden und nun macht sich Max auf seinen "Backers" das Geld aus der Hand zu reißen. Als die Finanzierung geklärt ist, beginnt das Casting und dann heißt es : Bühne frei für den neuen Star am Broadway... Adolf Hitler.

Freilich, political correctness ist etwas anders. "The Producers" ist wohl eine der frechsten Komödien der letzten Jahre, auch wenn das Ende sehr versöhnlich wirkt. Der Film zeichnet sich durch den typischen Mel Brooks Slapstick-Humor aus, durch welchen Mel Brooks (welcher bei diesem Film als Produzent wirkte und für die Bühnenshow einst die Musik mitgeschrieben hatte)damals berühmt wurde.

Die Songs sind alle Ohrwürmer und gehen einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf. Sie verspühen einen einzigartigen Wortwitz, wie man ihn bereits von Mel Brooks kennt (z.B. bei "Sein oder Nicht Sein", wenn ebenfalls ein Bühnen-Hitler singt : A little piece).

Darstellerisch kann der Film teils sehr gut überzeugen, wobei vor allem Will Ferrel als deutscher Ex-Nazi-Autor. In der Originalfassung kann man über Ferrel's Darstellung einfach nur staunen. Auch Uma Thurman kann in diesem Film punkten als schwedische Sekretärin/Schauspielerin.
Da Nathan Lane (Max) sowie Matthew Broderick (Leo) ihre Charaktere bereits in der Bühneshow verkörpert haben (wofür beide bereits mit dem Tonny-Award ausgezeichnet wurden), sind sie mit den Rollen bestens vertraut. Jedoch neigen sie dazu zu "overacten". Dies ist bei einer Bühneshow natürlich notwendig, damit auch jeder im Publikum die Gesten richtig deutet. Auf der großen Leinwand kann dies jedoch stören oder gar nervend wirken. Leider haben die beiden ihre Rollen zu überzogen dargestellt, so dass ein wenig Glaubwürdigkeit verloren geht.

Aber trotzdem bleibt "The Producers" ein wahrer Augenschmaus, den man gern immer wieder genießt. Auch wenn die Bühnenshow um Meilen besser ist, so bietet die Verfilmung ebenfalls beste Unterhaltung.

Die DVD bietet entfernte Szenen, inklusive zweier Songs aus der Bühnenshow, welche ich im Kino vermisst hatte. Aber zum Glück haben diese ihren Weg auf die DVD gefunden. Außerdem sorgen die Outtakes für ordentlichen Spaß, auch wenn diese teils fast schon zu albern wirken.

Also, wer von political correctness wenig hält, der kann mit "The Producers" einen Volltreffer landen.

Highlight, Uma shows her Thurman's      2 von 5 Punkten
Max Bialystock (Nathan Lane) did it again. Yep his plays are flops. Leo Bloom (Matthew Broderick) accountant inadvertently suggests that one can make a mint by selling more than 100% of a flop production. This sets Max in motion to produce the floppiest play yet.
Will their scheme succeed?

Well ever since his successes in his youth Matthew Broderick has had a string of mediocre movies. The string has finally broken with this less than mediocre production. One plus is that they did not try to mimic the original film. The addition of several new musical pieces and keeping "Springtime for Hitler" shows a great effort at creativity while retaining the essence of the story. However the musical pieces were more vulgar than funny and relied of base language and gestures than on skill or relevancy.

There were some good actors such as Hilda the wrong way pigeon. And Uma looked like she had fun in this one. However most of the actors including Matthew Broderick looked like they were just walking through.



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Mäusejagd - Nathan LaneMäusejagd
Nathan Lane, Lee Evans, Vicki Lewis

DVD, 3. Juli 2006
     Verkaufsrang: 15595      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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MaeusejagdKomödie & Drama DVD FSK 6 Komödie und Drama/ Paramount. EAN 4047553500263 Maeusejagd

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Zum kaputtlachen!      5 von 5 Punkten
Der Film ist sowas von lustig und sowas habe ich schon lange
nicht mehr erlebt! 2 Trottel die wegen einer Maus das ganze Haus
auseinander nehmen. Muss man mal gesehen haben, zum kaputtlachen!

Ich ziehe das ausleihen aber generell vor, also empfehle ich
euch, leiht ihn besser mal aus! Das reicht vollkommen für
einmal ansehen aus!


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Verlorene Liebesmüh' - Nathan LaneVerlorene Liebesmüh'
Nathan Lane, Alicia Silverstone

DVD, 11. Januar 2001
     Verkaufsrang: 20064     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Vielleicht ist Shakespeare tatsächlich der modernste Drehbuchautor, den das Kino zur Zeit hat. Seine Tragödien und Komödien, seine Historien und Romanzen liefern heutigen Filmemachern zumindest einen beinahe unerschöpflichen Fundus an Geschichten und Figuren, Ideen und Situationen. Und niemand hat sich in den letzten Jahren so geschickt aus ihm bedient wie Kenneth Branagh. Ob er nun Henry V. oder Viel Lärm um Nichts, Hamlet oder wie zuletzt die weitgehend unbekannte romantische Komödie Verlorene Liebesmüh' für das Kino adaptiert, immer gewinnt er den Texten eine ganz andere Perspektive ab und erweitert das filmische Universum Shakespeares jedes Mal um einen neuen, besonders hell strahlenden Stern.
1939, der junge König von Navarra (Alessandro Nivola) und seine drei treuesten Edelmänner (Kenneth Branagh, Adrian Lester und Matthew Lillard) haben zusammen einen Eid geleistet. Sie wollen ihr Leben in den nächsten Jahren ganz dem asketischen Studium der Wissenschaften widmen. Doch als die Prinzessin von Frankreich (Alicia Silverstone) mit drei ihrer Hofdamen in Navarra ankommt, werden die vier Studenten ihrem Eid schnell untreu. Nur durchkreuzt zunächst der Ausbruch des Krieges ihre romantischen Ambitionen.
Anders als bei Hamlet, den er nicht um einen Vers gekürzt hat, erlaubt sich Branagh bei Verlorene Liebesmüh' eine größere Freiheit im Umgang mit Shakespeares Dialogen. In seiner Version bleibt nur ein Bruchteil der Verse übrig. Dafür fließen nun Songs von Irving Berlin und Cole Porter, Jerome Kern und den Gershwins in den gestrafften, zeitlos gewordenen Text ein. Die elisabethanische Komödie verwandelt sich in ein klassisches Hollywood-Musical, dessen Leichtigkeit eigentlich jeden bezaubern muss. Der Schwung und der Esprit der Shakespeare'schen Dialoge, hier lebt er weiter in den Tanz- und Gesangsnummern, mit denen Branagh all den Großen des amerikanischen Musicals seinen Tribut zollt. Am Ende steht der Krieg, den die Liebenden Kraft ihrer Gefühle überstehen - größer war der Triumph der Liebe im Film schon lange nicht mehr. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Kleines Juwel      5 von 5 Punkten
Ich gebe gleich zu Beginn zu, dass ich den Film nicht vollständig gesehen habe; ich schaltete zufällig hinein und nahm mir vor, ihn später noch einmal auszuleihen oder gleich zu kaufen, weil das Wenige, was ich sah, mich einfach hellauf begeisterte.

Kenneth Branagh ist an sich ohnehin immer gut, aber diese kleine, feine Inszenierung hat noch einmal ihren eigenen Charme. Man findet sich schnell wieder in einem "Reigen" (ein Wort, das irgendwie nur zu Shakespeare passt....) von Eindrücken, Musik, Witz und Hintersinn.

Die Idee, Shalespeare einmal mit dem Original-Text und Musical-/bzw. Tanz-Einlagen auf die Leinwand zu bringen ist (jedenfalls mir) neu und kann sich durchaus neben all den manchmal schon recht ausgelutschten Interpretationen behaupten.

Wenn man die Original-Stücke liest, so erlebt man in Shakespeare keinen Dichter-Fürsten im Elfenbeinturm, sondern einen lebensfrohen Mann, der aus jeder Pore Esprit atmet.

Und ebendiesen Schwung, diese Leichtigkeit, hat der Film sehr schön eingefangen; die Tanzeinlagen wirken nicht störend, sondern tragen zu dem Eindruck von Leichtigkeit nur bei.
An einer Stelle sagt Branagh "Diese Liebe tötet Schafe..." - auf welcher Theaterbühne würde man dieses Shakespeare-Zitat wörtlich umsetzen?

Wem also die Verfilmungen vom "Sommernachtstraum" oder von "Viel Lärm um Nichts" gefallen haben, der wird genauso traurig wie ich darüber sein, dass "Love's Labour's Lost" noch nicht als deutsche DVD erschienen ist.

Bleibt nur zu sagen: Der "große Mann" Shakespeare hätte an diesem Film sein Vergnügen gehabt. Und das ist die Hauptsache, oder nicht?


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Mäusejagd - Nathan LaneMäusejagd
Nathan Lane, Lee Evans, Vicki Lewis

DVD, 17. Mai 2001
     Verkaufsrang: 10270     

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Was eigentlich nur eine kleine Familienkomödie ohne lange Halbwertzeit werden sollte, entpuppte sich bei seinem Kinostart dank seiner besonderen, düsteren Atmosphäre als ein kleines Meisterwerk des gothic-styles (Regisseur des Filmes ist der weitgehend unbekannte Gore Verbinski - könnte er der nächste Tim Burton werden?).
Nathan Lane (The Birdcage) und Lee Evans stellen in diesem comic-haft inszenierten Spielfilm zwei vollkommen durchgedrehte Brüder dar, die ein wunderbares altes Haus erben, dieses aber während des Kampfes gegen eine kleine, intelligente Maus vollständig auseinandernehmen. Dabei rangeln die Schauspieler, die in ihren besten Momenten an Laurel und Hardy erinnern, zumeist umwerfend komisch mit den Tücken des Objekts und gestalten so einen der witzigsten Filme, die im Jahr 1997 den Weg in die Kinos fand. -Tom Keogh


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Absoluter Knaller      5 von 5 Punkten
Mäusejagd ist eine der besten Slapstickkomödien der 90er. Verbinski und Co. liefern sowas wie eine Huldigung and den morbiden Charme der Filme von Tim Burton. Effekttechnisch lässt sich sagen, dass man sich mit der Maus viel mühe gegeben hat und sie auf VHS vom optischen her eigentlich immer als echt durchgeht. Mag der Film noch so sinnlos sein, er ist ein mordsspaß für alle, die sich auch mal an einem Film freuen, der eigentlich keinen Sinn ergibt.


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Auf den ersten Blick - Val KilmerAuf den ersten Blick
Val Kilmer, Mira Sorvino, Ken Howard, Bruce Davison, Steven Weber

DVD, 1. Februar 2000
     Verkaufsrang: 29736      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Auf den ersten Blick, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 23.12.99

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Einfühlsam und süß, Keine Grenzen, wenn es um die Liebe geht....      5 von 5 Punkten
Zuerst war ich mir unischer, den Film anzusehen. Da ich kein großer Val Kilmer Fan bin, war ich skeptisch. Aber ich musste mich eines besseren belehren lassen. Er spielt reine Rolle sehr einfühlsam und total überzeugend. Auch Mira, die Stärke beweisen muss, zeig Verletzlichkeit und Mut, diese Liebe zuzulassen.

Die Geschichte zwischen zwei Menschen, die sich begegnen, anfreunden und sich ineinander verlieben, obwohl die Blindheit des einen zwischen Ihnen steht.Doch was passiert, wenn man wieder sieht, wie sieht man die Welt, den Menschen und sich selbst?? Kommt man damit zurecht??

Bewegend und sehenswert, für jeden, der einfach mal einen Film ohne geballer oder Action sehen will.

Schöne Geschichte um einen Blinden!      4 von 5 Punkten
Val Kilmer spielt seine Rolle ausgezeichnet (obwohl ich - dank Batman... - ja nicht so der Fan von ihm bin!). Es geht um einen Blinden (Kilmer) der eigentlich in seinem Leben gut zurecht kommt... bis er eines Tages eine junge Frau kennen lernt (Sorvino), sich natürlich in sie verliebt, und diese dann sein Leben auf den Kopf stellt, da sie der Meinung ist, er MUSS wieder sehen können. Also schleift sie ihn von einem Arzt zum anderen und er stimmt einer Augenoperation letztendlich zu. Dass sein Leben wegen der Umstellung nun zunehmend komplizierter wird, kann sie nicht verstehen und so leben sie sich - jeder in seiner kleinen Welt - irgendwie auseinander... ist mal so eine richtig nette Romantikschnulze...


Auf den ersten Blick - Val KilmerAuf den ersten Blick
Val Kilmer, Mira Sorvino, Nathan Lane

DVD, 1. Februar 2000
     Verkaufsrang: 30955     

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Die Werbebotschaft für den Film lautet: "Nur die Liebe bringt einen wieder zu Sinnen." Nun, um Auf den ersten Blick wirklich gut zu finden, müssen einem die Sinne ziemlich vernebelt sein. Auf dem Papier - basierend auf den Unterlagen des Ausnahmeschriftstellers Oliver Sacks (Zeit des Erwachens) - klingt die Geschichte viel versprechend: Ein Blinder erlangt nach einer Operation sein Augenlicht, kann aber das, was er sieht, nicht begreifen, inklusive seiner hübschen neuen Freundin. Vielleicht wäre es tatsächlich besser, blind zu bleiben. Aus dieser interessanten Vorgabe (und einer talentierten Besetzung) entstand eine halbherzige Liebesgeschichte und ein unglaubwürdiges Drama.
Val Kilmer spielt Virgil, der in einem Ferienort arbeitet, im Dunkeln Hockey spielt und der beste Masseur diesseits der Catskill Mountains ist. Auf seinem Massagetisch landet Amy, eine ausgelaugte Architektin aus New York City, die in Tränen ausbricht, als Virgil an ihr zum ersten Mal seine Magie wirken lässt. Anstatt sich mit dem Blindsein zu beschäftigen, ist Amys erster Gedanke, Virgil zu einem Augenarzt (Bruce Davison) zu schaffen, der einem das Sehen wieder ermöglichen kann. Virgil erlangt das Augenlicht, was das Vertrauen zwischen ihm und Amy zerstört. Ein Klischee nach dem anderen baut sich auf, und als Amy auch noch von ihrem Ex-Mann (Steven Weber) angemacht wird, der zudem ihr Chef ist, verlangt einem der Film einiges an Geduld ab. Die medizinischen Kuriositäten in der Geschichte - Virgil kann einen Gegenstand sehen, aber nicht verstehen, um was es sich handelt, bis es ihn berührt - wurden filmisch nicht besonders gut umgesetzt. Der interessanteste Charakter im Film ist Nathan Lane als Blindenlehrer. Die Szene, die sich mit dem Ausmaß von Virgils Problem auseinander setzt, besitzt so viel Spontaneität, dass man sich fragt, ob sie so im Drehbuch steht oder ob der Dialog von Lane improvisiert wurde.
Nachdem er seine Karriere als Regisseur viel versprechend begonnen hatte (Schuldig bei Verdacht, ist es dem Produzenten und Oscar-Gewinner Irwin Winkler bislang nicht gelungen, seinen Filmen (Das Netz, Die Nacht von Soho) cineastische Höhepunkte oder glaubwürdige Spannung zu verleihen. Auf den ersten Blick ist der Film ganz gut, aber auf den zweiten Blick lässt er an den entscheidenden Stellen zu wünschen übrig. -Doug Thomas


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Einfühlsam und süß, Keine Grenzen, wenn es um die Liebe geht....      5 von 5 Punkten
Zuerst war ich mir unischer, den Film anzusehen. Da ich kein großer Val Kilmer Fan bin, war ich skeptisch. Aber ich musste mich eines besseren belehren lassen. Er spielt reine Rolle sehr einfühlsam und total überzeugend. Auch Mira, die Stärke beweisen muss, zeig Verletzlichkeit und Mut, diese Liebe zuzulassen.

Die Geschichte zwischen zwei Menschen, die sich begegnen, anfreunden und sich ineinander verlieben, obwohl die Blindheit des einen zwischen Ihnen steht.Doch was passiert, wenn man wieder sieht, wie sieht man die Welt, den Menschen und sich selbst?? Kommt man damit zurecht??

Bewegend und sehenswert, für jeden, der einfach mal einen Film ohne geballer oder Action sehen will.

Schöne Geschichte um einen Blinden!      4 von 5 Punkten
Val Kilmer spielt seine Rolle ausgezeichnet (obwohl ich - dank Batman... - ja nicht so der Fan von ihm bin!). Es geht um einen Blinden (Kilmer) der eigentlich in seinem Leben gut zurecht kommt... bis er eines Tages eine junge Frau kennen lernt (Sorvino), sich natürlich in sie verliebt, und diese dann sein Leben auf den Kopf stellt, da sie der Meinung ist, er MUSS wieder sehen können. Also schleift sie ihn von einem Arzt zum anderen und er stimmt einer Augenoperation letztendlich zu. Dass sein Leben wegen der Umstellung nun zunehmend komplizierter wird, kann sie nicht verstehen und so leben sie sich - jeder in seiner kleinen Welt - irgendwie auseinander... ist mal so eine richtig nette Romantikschnulze...


Isn't She Great [Verleihversion] - Bette MidlerIsn't She Great [Verleihversion]
Bette Midler, John Cleese, Andrew Bergman, Nathan Lane

DVD
     Verkaufsrang: 27153     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Gutes Mittelmaß!!      3 von 5 Punkten
Zuerst war ich sehr enttäuscht von diesem Film. Die Handlung scheint nicht gerade gut zu sein, die Witze sind schlecht und auch Bette Midler scheint schon mal bessere Zeiten gesehen zu haben.
Doch wenn man sich über die ersten 20 bis 30 Minuten retten kann ohne auszuschalten, erlebt man eine angenehme Überraschung. Nach einer anfänglichen Durststrecke bekommt der Film nämlich einen unvergleichlichen Charme und Humor, die Schauspieler beginnen in ihren Rollen aufzugehen und die Handlung bekommt einen Sinn. Es folgt Witz auf Witz und man kann endlich richtig lachen.
Alles in allem ist der Film ganz OK und wirklich unterhaltsam, aber wegen der anfänglichen Schwächen nur drei Sterne.


Mäusejagd - Nathan LaneMäusejagd
Nathan Lane, Lee Evans, Vicki Lewis

DVD, 9. November 2006
     Verkaufsrang: 26711      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Kleine Maus ganz groß      4 von 5 Punkten
Mäusejagd ist, wie man so schön sagt - Ein Film für die ganze Familie - Es macht Erwachsenen wie Kindern gleichermaßen eine diebische Freude mitanzusehen, wie diese kleine Maus, den 2 Hauptdarstellern das Leben schwer macht. Anfangs, liegen sie Sympatien alleine bei der Maus. Mit Fortgang der Handlung hat man dann langsam Mitleid mit den beiden "Mäuseopfern" und umso mehr freut man sich über das Happy End.

Eine DVD die man sich gerne auch öfter mal ansieht, und bisher noch allen Kindern einen vergnüglichen Filmgenuss bereitet hat.


Love's Labour's Lost [UK IMPORT] - Kenneth BranaghLove's Labour's Lost [UK IMPORT]
Kenneth Branagh, Nathan Lane, Alicia Silverstone, Adrian Lester, Matthew Lillard

DVD, 11. September 2000
     Verkaufsrang: 40619      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Vielleicht ist Shakespeare tatsächlich der modernste Drehbuchautor, den das Kino zur Zeit hat. Seine Tragödien und Komödien, seine Historien und Romanzen liefern heutigen Filmemachern zumindest einen beinahe unerschöpflichen Fundus an Geschichten und Figuren, Ideen und Situationen. Und niemand hat sich in den letzten Jahren so geschickt aus ihm bedient wie Kenneth Branagh. Ob er nun Henry V. oder Viel Lärm um Nichts, Hamlet oder wie zuletzt die weitgehend unbekannte romantische Komödie Verlorene Liebesmüh' für das Kino adaptiert, immer gewinnt er den Texten eine ganz andere Perspektive ab und erweitert das filmische Universum Shakespeares jedes Mal um einen neuen, besonders hell strahlenden Stern.
1939, der junge König von Navarra (Alessandro Nivola) und seine drei treuesten Edelmänner (Kenneth Branagh, Adrian Lester und Matthew Lillard) haben zusammen einen Eid geleistet. Sie wollen ihr Leben in den nächsten Jahren ganz dem asketischen Studium der Wissenschaften widmen. Doch als die Prinzessin von Frankreich (Alicia Silverstone) mit drei ihrer Hofdamen in Navarra ankommt, werden die vier Studenten ihrem Eid schnell untreu. Nur durchkreuzt zunächst der Ausbruch des Krieges ihre romantischen Ambitionen.
Anders als bei Hamlet, den er nicht um einen Vers gekürzt hat, erlaubt sich Branagh bei Verlorene Liebesmüh' eine größere Freiheit im Umgang mit Shakespeares Dialogen. In seiner Version bleibt nur ein Bruchteil der Verse übrig. Dafür fließen nun Songs von Irving Berlin und Cole Porter, Jerome Kern und den Gershwins in den gestrafften, zeitlos gewordenen Text ein. Die elisabethanische Komödie verwandelt sich in ein klassisches Hollywood-Musical, dessen Leichtigkeit eigentlich jeden bezaubern muss. Der Schwung und der Esprit der Shakespeare'schen Dialoge, hier lebt er weiter in den Tanz- und Gesangsnummern, mit denen Branagh all den Großen des amerikanischen Musicals seinen Tribut zollt. Am Ende steht der Krieg, den die Liebenden Kraft ihrer Gefühle überstehen - größer war der Triumph der Liebe im Film schon lange nicht mehr. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Kleines Juwel      5 von 5 Punkten
Ich gebe gleich zu Beginn zu, dass ich den Film nicht vollständig gesehen habe; ich schaltete zufällig hinein und nahm mir vor, ihn später noch einmal auszuleihen oder gleich zu kaufen, weil das Wenige, was ich sah, mich einfach hellauf begeisterte.

Kenneth Branagh ist an sich ohnehin immer gut, aber diese kleine, feine Inszenierung hat noch einmal ihren eigenen Charme. Man findet sich schnell wieder in einem "Reigen" (ein Wort, das irgendwie nur zu Shakespeare passt....) von Eindrücken, Musik, Witz und Hintersinn.

Die Idee, Shalespeare einmal mit dem Original-Text und Musical-/bzw. Tanz-Einlagen auf die Leinwand zu bringen ist (jedenfalls mir) neu und kann sich durchaus neben all den manchmal schon recht ausgelutschten Interpretationen behaupten.

Wenn man die Original-Stücke liest, so erlebt man in Shakespeare keinen Dichter-Fürsten im Elfenbeinturm, sondern einen lebensfrohen Mann, der aus jeder Pore Esprit atmet.

Und ebendiesen Schwung, diese Leichtigkeit, hat der Film sehr schön eingefangen; die Tanzeinlagen wirken nicht störend, sondern tragen zu dem Eindruck von Leichtigkeit nur bei.
An einer Stelle sagt Branagh "Diese Liebe tötet Schafe..." - auf welcher Theaterbühne würde man dieses Shakespeare-Zitat wörtlich umsetzen?

Wem also die Verfilmungen vom "Sommernachtstraum" oder von "Viel Lärm um Nichts" gefallen haben, der wird genauso traurig wie ich darüber sein, dass "Love's Labour's Lost" noch nicht als deutsche DVD erschienen ist.

Bleibt nur zu sagen: Der "große Mann" Shakespeare hätte an diesem Film sein Vergnügen gehabt. Und das ist die Hauptsache, oder nicht?


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The Producers - The Original Cast Recording [UK IMPORT] - Nathan LaneThe Producers - The Original Cast Recording [UK IMPORT]
Nathan Lane, Matthew Broderick

DVD, 11. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 37963      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Muss für jeden Fan      5 von 5 Punkten
Auch wer -wie ich- die Show leider nicht im Original sehen konnte, wird von dieser DVD begeistert sein. Nachdem ich mir bereits die CD gekauft hatte, war ich hellauf begeistert, auch endlich Bilder zur Musik zu haben. Es ist natürlich leider nicht das Musical welches hier gezeigt wird, sondern eine Art "Making of", aber es ist ein absoluter Hochgenuss, Nathan Lane, Matthew Broderick und Mel Brooks bei der Arbeit zuzuschauen.
Man bekommt tolle Einblicke hinter die Kulissen und der Spaß kommt hier auch nicht zu kurz.


na typisch! - Kevin Baconna typisch!
Kevin Bacon, Elizabeth Perkins, Nathan Lane

DVD, 2. Juni 2003
     Verkaufsrang: 16719     

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In Na typisch! aus dem Jahr 1991 spielen Kevin Bacon (Apollo 13, Footloose) und Elisabeth Perkins (Cats & Dogs - Wie Hund und Katze) zwei konkurrierende Journalisten, aus denen ein Paar wird. Wegen ihrer gegensätzlichen Meinungen zu jedem Thema werden sie die Stars einer Talkshow. Auf Dauer drohen diese Gegensätzlichkeiten jedoch, ihre Beziehung zu zerstören. Na typisch! erzählt die Geschichte einer Liebe aus zwei Blickwinkeln. Im ersten Teil wird die Geschichte aus seiner Perspektive, im zweiten Teil aus ihrer Perspektive erzählt. Geschlechterspezifisch zeichnet Regisseur Ken Kwapis für die männliche Sichtweise und Marisa Silver für die weibliche Sichtweise verantwortlich. Daraus ergibt sich natürlich ein Bild, wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Na typisch! ist eine gut inszenierte romantische Komödie mit guten Schauspielern, die bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt ist. Dazu gehören Sharon Stone (Casino, Schneller als der Tod) und Nathan Lane (The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel). Halten Sie Ausschau nach Philip Leeds, dem Richter aus Ally McBeal, der den "zeigen Sie mir Ihre Zähne"-Tick hat. -Ursula Steingaß



The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel - Robin WilliamsThe Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel
Robin Williams, Gene Hackman, Nathan Lane

DVD, 27. Oktober 1999
     Verkaufsrang: 42192     

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Das große Comedy-Team Mike Nichols (Regie) und Elaine May (Drehbuch) hat an diesem Film ein weiteres Mal miteinander gearbeitet, um zusammen eine zeitgemäße Version der französischen Komödie Ein Käfig voller Narren für die Leinwand zu adaptieren. Robin Williams spielt die Hauptrolle. Er gibt einen schwulen Nachtclub-Besitzer in Miami, der gezwungen ist, seinen Lebensgefährten, der zufällig eine Drag-Queen ist (Nathan Lane), aus dem Haus zu schaffen, damit keine Komplikationen auftreten, wenn ihn die designierten Schwiegereltern seines Sohnes besuchen werden. Diese sind nicht nur erzkonservativ, der Vater seiner zukünftigen Schwiegertochter ist darüber hinaus ein angesehener Politiker und Vize-Vorsitzender der Liga zur Wahrung der Moral.
Gene Hackman und Dianne Wiest spielen den Senator und seine Frau, Calista Flockhart (Ally McBeal) ihre Tochter in diesem Aufeinandertreffen vollkommen verschiedener Kulturen. Die Schau stiehlt dieser Top-Riege amerikanischer Schauspieler jedoch Hank Azaria (Godzilla) als Williams und Lanes schwuchteliger, extravaganter Butler Agador Spartacus. So ist The Birdcage eine nette, unterhaltsame Komödie. Und noch viel mehr, denn Mays schlaues Drehbuch beinhaltet einige sehr pointierte Beobachtungen der politischen und gesellschaftlichen Landschaft der 90er Jahre in den USA. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Extras? Welche Extras?      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach nur großartig und einer der witzigsten, besten und intelligentesten Filme, die ich in meinem Leben gesehen habe. Die Rollen sind alle hochkarätig besetzt, die Dialoge intelligent und pointiert und ein Lacher jagt den nächsten.

Nathan Lane darf sich in seiner Rolle austoben und spielt in dem Film so ziemlich die gesamte Palette an menschlichen Emotionen, an Rollen und Klischees ab. Er ist genauso urkomisch in seiner Rolle als Diva wie als hysterische Tunte oder emotionaler Mann. Robin Williams ist ungewohnt ruhig und spießig - soll er hier ja auch sein - und ist somit der perfekte Ruhepol für den einmal mehr ausflippenden Lane. Als Pärchen sind die beiden auch super, die Chemie stimmt einfach. Zum Kaputtlachen: Gene Hackman und Dianne Wiest als spießiges Politikerpärchen, das nicht nur einen Kulturschock erlebt, sondern gleich mehrere. Charmant in der Rolle von Lanes und Williams' Sohn Val: Dan Futterman (und ich fand es genial, wie am Anfang unklar ist, ob er Williams' Lover ist oder nicht - erst am Ende der Szene erfahren wir, dass er sein Sohn ist). Auch Calista Flockhart macht als Vals Freundin eine gute Figur.

Kurzum - der Film ist ein warmherziges, lustiges und liebevoll gemachtes Erlebnis. Und ich habe nur eine Sache zu kritisieren, nämlich auf der DVD: Das einzige Extra ist ein englischsprachiger Filmtrailer. WARUM? Keine Interviews, kein Making Of, nicht einmal ein Audiokommentar? Ich wette, das wäre mindestens genauso witzig geworden wie der Film selbst.

Ansonsten fünf Sterne: Viel Spaß dabei!


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Auf den ersten Blick - Val KilmerAuf den ersten Blick
Val Kilmer, Mira Sorvino, Nathan Lane

DVD, 1. Februar 2000
     Verkaufsrang: 45575     

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Die Werbebotschaft für den Film lautet: "Nur die Liebe bringt einen wieder zu Sinnen." Nun, um Auf den ersten Blick wirklich gut zu finden, müssen einem die Sinne ziemlich vernebelt sein. Auf dem Papier - basierend auf den Unterlagen des Ausnahmeschriftstellers Oliver Sacks (Zeit des Erwachens) - klingt die Geschichte viel versprechend: Ein Blinder erlangt nach einer Operation sein Augenlicht, kann aber das, was er sieht, nicht begreifen, inklusive seiner hübschen neuen Freundin. Vielleicht wäre es tatsächlich besser, blind zu bleiben. Aus dieser interessanten Vorgabe (und einer talentierten Besetzung) entstand eine halbherzige Liebesgeschichte und ein unglaubwürdiges Drama.
Val Kilmer spielt Virgil, der in einem Ferienort arbeitet, im Dunkeln Hockey spielt und der beste Masseur diesseits der Catskill Mountains ist. Auf seinem Massagetisch landet Amy, eine ausgelaugte Architektin aus New York City, die in Tränen ausbricht, als Virgil an ihr zum ersten Mal seine Magie wirken lässt. Anstatt sich mit dem Blindsein zu beschäftigen, ist Amys erster Gedanke, Virgil zu einem Augenarzt (Bruce Davison) zu schaffen, der einem das Sehen wieder ermöglichen kann. Virgil erlangt das Augenlicht, was das Vertrauen zwischen ihm und Amy zerstört. Ein Klischee nach dem anderen baut sich auf, und als Amy auch noch von ihrem Ex-Mann (Steven Weber) angemacht wird, der zudem ihr Chef ist, verlangt einem der Film einiges an Geduld ab. Die medizinischen Kuriositäten in der Geschichte - Virgil kann einen Gegenstand sehen, aber nicht verstehen, um was es sich handelt, bis es ihn berührt - wurden filmisch nicht besonders gut umgesetzt. Der interessanteste Charakter im Film ist Nathan Lane als Blindenlehrer. Die Szene, die sich mit dem Ausmaß von Virgils Problem auseinander setzt, besitzt so viel Spontaneität, dass man sich fragt, ob sie so im Drehbuch steht oder ob der Dialog von Lane improvisiert wurde.
Nachdem er seine Karriere als Regisseur viel versprechend begonnen hatte (Schuldig bei Verdacht, ist es dem Produzenten und Oscar-Gewinner Irwin Winkler bislang nicht gelungen, seinen Filmen (Das Netz, Die Nacht von Soho) cineastische Höhepunkte oder glaubwürdige Spannung zu verleihen. Auf den ersten Blick ist der Film ganz gut, aber auf den zweiten Blick lässt er an den entscheidenden Stellen zu wünschen übrig. -Doug Thomas


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Einfühlsam und süß, Keine Grenzen, wenn es um die Liebe geht....      5 von 5 Punkten
Zuerst war ich mir unischer, den Film anzusehen. Da ich kein großer Val Kilmer Fan bin, war ich skeptisch. Aber ich musste mich eines besseren belehren lassen. Er spielt reine Rolle sehr einfühlsam und total überzeugend. Auch Mira, die Stärke beweisen muss, zeig Verletzlichkeit und Mut, diese Liebe zuzulassen.

Die Geschichte zwischen zwei Menschen, die sich begegnen, anfreunden und sich ineinander verlieben, obwohl die Blindheit des einen zwischen Ihnen steht.Doch was passiert, wenn man wieder sieht, wie sieht man die Welt, den Menschen und sich selbst?? Kommt man damit zurecht??

Bewegend und sehenswert, für jeden, der einfach mal einen Film ohne geballer oder Action sehen will.

Schöne Geschichte um einen Blinden!      4 von 5 Punkten
Val Kilmer spielt seine Rolle ausgezeichnet (obwohl ich - dank Batman... - ja nicht so der Fan von ihm bin!). Es geht um einen Blinden (Kilmer) der eigentlich in seinem Leben gut zurecht kommt... bis er eines Tages eine junge Frau kennen lernt (Sorvino), sich natürlich in sie verliebt, und diese dann sein Leben auf den Kopf stellt, da sie der Meinung ist, er MUSS wieder sehen können. Also schleift sie ihn von einem Arzt zum anderen und er stimmt einer Augenoperation letztendlich zu. Dass sein Leben wegen der Umstellung nun zunehmend komplizierter wird, kann sie nicht verstehen und so leben sie sich - jeder in seiner kleinen Welt - irgendwie auseinander... ist mal so eine richtig nette Romantikschnulze...


The Birdcage [UK IMPORT] - Robin WilliamsThe Birdcage [UK IMPORT]
Robin Williams, Gene Hackman, Dianne Wiest, Nathan Lane, Hank Azaria

DVD, 1. Februar 2000
     Verkaufsrang: 51821      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 22,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das große Comedy-Team Mike Nichols (Regie) und Elaine May (Drehbuch) hat an diesem Film ein weiteres Mal miteinander gearbeitet, um zusammen eine zeitgemäße Version der französischen Komödie Ein Käfig voller Narren für die Leinwand zu adaptieren. Robin Williams spielt die Hauptrolle. Er gibt einen schwulen Nachtclub-Besitzer in Miami, der gezwungen ist, seinen Lebensgefährten, der zufällig eine Drag-Queen ist (Nathan Lane), aus dem Haus zu schaffen, damit keine Komplikationen auftreten, wenn ihn die designierten Schwiegereltern seines Sohnes besuchen werden. Diese sind nicht nur erzkonservativ, der Vater seiner zukünftigen Schwiegertochter ist darüber hinaus ein angesehener Politiker und Vize-Vorsitzender der Liga zur Wahrung der Moral.
Gene Hackman und Dianne Wiest spielen den Senator und seine Frau, Calista Flockhart (Ally McBeal) ihre Tochter in diesem Aufeinandertreffen vollkommen verschiedener Kulturen. Die Schau stiehlt dieser Top-Riege amerikanischer Schauspieler jedoch Hank Azaria (Godzilla) als Williams und Lanes schwuchteliger, extravaganter Butler Agador Spartacus. So ist The Birdcage eine nette, unterhaltsame Komödie. Und noch viel mehr, denn Mays schlaues Drehbuch beinhaltet einige sehr pointierte Beobachtungen der politischen und gesellschaftlichen Landschaft der 90er Jahre in den USA. -Jeff Shannon


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Extras? Welche Extras?      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach nur großartig und einer der witzigsten, besten und intelligentesten Filme, die ich in meinem Leben gesehen habe. Die Rollen sind alle hochkarätig besetzt, die Dialoge intelligent und pointiert und ein Lacher jagt den nächsten.

Nathan Lane darf sich in seiner Rolle austoben und spielt in dem Film so ziemlich die gesamte Palette an menschlichen Emotionen, an Rollen und Klischees ab. Er ist genauso urkomisch in seiner Rolle als Diva wie als hysterische Tunte oder emotionaler Mann. Robin Williams ist ungewohnt ruhig und spießig - soll er hier ja auch sein - und ist somit der perfekte Ruhepol für den einmal mehr ausflippenden Lane. Als Pärchen sind die beiden auch super, die Chemie stimmt einfach. Zum Kaputtlachen: Gene Hackman und Dianne Wiest als spießiges Politikerpärchen, das nicht nur einen Kulturschock erlebt, sondern gleich mehrere. Charmant in der Rolle von Lanes und Williams' Sohn Val: Dan Futterman (und ich fand es genial, wie am Anfang unklar ist, ob er Williams' Lover ist oder nicht - erst am Ende der Szene erfahren wir, dass er sein Sohn ist). Auch Calista Flockhart macht als Vals Freundin eine gute Figur.

Kurzum - der Film ist ein warmherziges, lustiges und liebevoll gemachtes Erlebnis. Und ich habe nur eine Sache zu kritisieren, nämlich auf der DVD: Das einzige Extra ist ein englischsprachiger Filmtrailer. WARUM? Keine Interviews, kein Making Of, nicht einmal ein Audiokommentar? Ich wette, das wäre mindestens genauso witzig geworden wie der Film selbst.

Ansonsten fünf Sterne: Viel Spaß dabei!


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Nicholas Nickleby [UK IMPORT] - Jim BroadbentNicholas Nickleby [UK IMPORT]
Jim Broadbent, Tom Courtenay, Alan Cumming, Edward Fox, Romola Garai

DVD, 10. November 2003
     Verkaufsrang: 21592      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Gelungen      5 von 5 Punkten
Eine wirklich gute Verfilmung von Dickens' Roman. Natürlich kann man in 2 Stunden nicht die komplette Handlung eines 800-Seiten-Romans unterbringen, aber was hier herausgefiltert wurde, überzeugt. Die Handlung ist geradlinig erzählt, auch viele der Nebenstränge werden zumindest angerissen. Lediglich die Charakterisierung von Nicholas'Mutter kommt zu kurz. Die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank vorzüglich. Schade, dass dieser Film im Kino auf so gut wie keine Resonanz stieß.


Lion King II, The: Simba's Pride [UK IMPORT] - Matthew BroderickLion King II, The: Simba's Pride [UK IMPORT]
Matthew Broderick, Moira Kelly, Neve Campbell, Nathan Lane, Ernie Sabella

DVD, 5. Februar 2001
     Verkaufsrang: 55840     

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König der Löwen 2 - Simbas Königreich ist abermals die Fortsetzung eines Disneyfilms, der direkt für den Videomarkt produziert wurde. Genau wie bei den Fortsetzungen zu Die Schöne und das Biest und Pocahontas sind viele der talentierten Stimmen wieder dabei und schaffen einen würdigen Nachfolger zu König der Löwen, dem Zeichentrickfilm, der die höchsten Einnahmen aller Zeiten erzielt hat. Die Geschichte geht an der Stelle weiter, als der Löwenkönig Simba (im Original gesprochen von Matthew Broderick) und Nala (im Original Moira Kelly) ein neues Junges bekommen, ein Mädchen namens Kiara (im Original Neve Campbell). Wie schon ihr Vater sucht auch sie das Abenteuer und endet außerhalb Simbas Reich, wo die Löwen leben, die ihre Loyalität dem bösen Scar gegenüber (dieser starb im Original) und den Hass in ihren Herzen bewahrt haben. Die Anführerin Zira (eine feurige Suzanne Pleshette) plant, ihren Sohn Kovu (Jason Marsden) zu benutzen, um Simba zu töten. Aber wie der Zufall so spielt, ist Kiara Kovu begegnet und hat sich in ihn verliebt.
All dies klingt bekannt, da sich alle von Disney direkt für den Videomarkt produzierten Filme auf der sicheren Seite bewegen, indem sie Handlung, Stimmung und Geschwindigkeit der Originalgeschichte fast wiederholen. Vielleicht waren an dieser Produktion zu viele Köche beteiligt. Neben den zwei namentlich genannten Autoren für das Drehbuch werden acht weitere Autoren für zusätzlich geschriebenes Material aufgeführt. Das Erscheinungsbild des Films enthält keine Überraschungen im Gegensatz zum Original, ist aber viel besser als manch anderer Zeichentrickfilm. Der Film lief in Europa sogar in den Kinos. Für Kinder wird der Film schnell zu einem ihrer Lieblingsfilme werden. Die komischen Possen von Timon und Pumba (im Original: Nathan Lane und Ernie Sabella) sind genauso vergnüglich wie die von Andy Dick als Nuka, dem etwas verwirrten älteren Sohn Ziras. Und es gibt jede Menge Action. Das beste Element des Films ist seine Musik. Die mehr durch afrikanische Motive beeinflussten neuen Lieder sind viel besser als in anderen Fortsetzungen von Disneyfilmen. Ziras Lied von Rache "My Lullaby" wurde von dem Erfinder der Fernsehserie Buffy - Im Bann der Dämonen, Joss Whedon, mitgeschrieben. Die herausragende Eingangsnummer "He lives with you" wurde für das erfolgreiche Broadway Musical König der Löwen geschrieben und findet jetzt ein ganz neues Publikum. -Doug Thomas


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Simbas Königreich      4 von 5 Punkten
Im zweiten Teil der Disney-Trilogie "Der König der Löwen" aus dem Jahr 1998 wird die Geschichte des erfolgreichsten Zeichentrickfilms aller Zeiten weitererzählt. Simba ist nun König vom Geweihten Land und hat zusammen mit Nala eine Tochter namens Kiara, die genauso unbeschwert ist wie einst ihr Vater. Als sie eines Tages das Gebiet erkundet, lernt sie den jungen Löwen Kovu kennen. Seine Mutter ist die bösartige Zira, die damals zu Scars Gefolge zählte und nun versucht mithilfe von Kovu das Geweihte Land zurückzubekommen.

Anfangs kam mir "Der König der Löwen 2 - Simbas Königreich" wie ein Abklatsch des ersten Teils aus dem Jahr 1994 vor. Die Eingangsszene ist nämlich genauso ähnlich wie bei Part 1 und auch die Streifzüge der jungen Kiara erinnert stark an Simbas Kindheit. Danach passiert recht wenig und man ist gewillt abzuschalten, doch in der zweiten Hälfte wird es wirklich spannend und interessant. Schließlich steckt Kovu in einer Zwickmühle: Soll er die Pläne seiner Mutter weiterverfolgen oder möchte er zu Simbas Gefolge gehören? Dadurch wird der Film, wie es bei Disney so üblich ist, recht dramatisch. Ab und zu gibt es einige Witze, doch die meisten zünden nicht wirklich und die sonstigen Spaßbereiter Timon und Pumbaa sind öfter extrem flach. Nebenbei waren immer die Hyänen durch ihre Dämlichkeit die Gaglieferanten, doch da sie aus dem Geweihten Land verstoßen wurden, sind sie im zweiten Teil nicht mehr mit von der Partie, was sehr schade ist.

Die Musik des zweiten Teils ist mindestens genauso gut wie die vom ersten Part. Allein schon das Intro "Er lebt in mir" bereitet mir ebenso viel Gänsehaut wie sonst bei "Der ewige Kreis". Die Intrumentale des Films erinnern mich stark an die von "Fluch der Karibik". Deshalb habe ich mich zeitweise schon gefragt, ob Klaus Badelt auch hier am Werke war.
Bei der zeichnerischen Qualität bin ich geteilter Meinung. Zwar ist das Bild überdurchschnittlich farbenfroh, aber einfach viel zu satt. Pumbaa gefällt mir zum Beispiel in diesem dunklen Farbton überhaupt nicht.

Wie von einer Disney-DVD sonst auch gewöhnt, hält auch die Fortsetzung von "Der König der Löwen" Extras bereit. Es gibt eine Doku über richtige Löwen zu bestaunen und - mein persönliches Highlight - Timon und Pumbaa erklären den Menschen einige Phänomene in einem eigens dafür angelegten Featurette. Dazu führen die beiden auch noch durch ein süßes DVD-Spiel und man kann "Sing mit uns"-Teile in dem Film nachsingen. Obendrauf ist auch noch ein Musikvideo "Love Will Find A Way" zu finden und als besonderes Extras wird der Kurzfilm der "König der Löwen"-Macher "Eins nach dem anderen" angepriesen, welcher meiner Meinung nach Geschmackssache ist.

Fazit: Es ist klar, dass "Der König der Löwen 2 - Simbas Königreich" nicht mit dem oscarprämierten Original mithalten kann, aber er stellt durchaus eine gelungene Fortsetzung mit neuer, wunderschöner Musik dar.


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Hilfe! Jeder ist der Größte! - Michael J. FoxHilfe! Jeder ist der Größte!
Michael J. Fox, Christina Vidal, Nathan Lane

DVD, 12. Februar 2004

Verkaufsrang: 47183

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Stuart Little/Stuart Little 2/Stuart Little 3 [UK IMPORT] - Hugh LaurieStuart Little/Stuart Little 2/Stuart Little 3 [UK IMPORT]
Hugh Laurie, Geena Davis, Michael J. Fox, Nathan Lane, Chazz Palminteri

DVD, 1. Oktober 2007

Verkaufsrang: 15970
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 23,99
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He Said, She Said [UK IMPORT] - Kevin BaconHe Said, She Said [UK IMPORT]
Kevin Bacon, Elizabeth Perkins, Sharon Stone, Nathan Lane, Anthony LaPaglia

DVD, 10. Juni 2002

Verkaufsrang: 52896

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