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| DVDs: Peter Lorre | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Der Rabe Vincent Price, Peter Lorre, Boris Karloff DVD, 26. August 2008 Verkaufsrang: 10208 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Immer wieder schön ! 5 von 5 Punkten Ich habe diesen Film vor unendlich vielen Jahren bereits im Kino gesehen und danach ein paar mal im TV, für mich gehört er in eine kleine Reihe von Filmen die man ab und an mal braucht. Dazu gehören (passend zu Jahreszeit) sicher auch 'Wir sind alle keine Engel' - oder 'die Weihnachtsgeschichte der Muppets'
Zurück zu der Rabe: es ist einfach herrlich 'Dem Gesichtsmimen' Vincent Price seinem Spiel beizuwohnen. Dazu noch Boris 'Frankenstein' Karloff und Peter Loree und der blutjunge Jack Nicholson.
Auch wenn die Story nur wenig mit E.A.Poes Gedicht zu tunen hat - kommt man ohne wenn und aber auf seine Kosten.
5 Sterne für die tollen Schauspieler - "sprach der Rabe nimmermehr'
Sprach der Yama: immer wieder 4 von 5 Punkten hab mir dieses kleine juwel heute reingezogen.
ein sehr kurzweiliges filmchen mit starbesetzung. der humor ist köstlich und die leistung der schauspieler super. ein film den ich mir bestimmt nicht zum letzten mal angeschaut habe und nur jedem ans herz legen kann. das einzige was mich etwas irritiert hat, ist, das der film bereits ab 6 ist, denn er ist trotz des humors recht düster, mit leichen, explosionen usw ....nicht zu letzt ein boris karloff selbst ist in meinen augen nicht geeignet für so junge zuseher :).
dieser dvd nur einen stern zu geben ist für mich absolut unverständlich.
Ein kleiner aber feiner Spass 5 von 5 Punkten Zuerst einmal eine Nebensache: Wer kann sich Jack Nicholsen als jungen Strahlemann vorstellen, als einen harmlosen Schönling, der am Ende eines durchschnittlichen Abenteuerfilms die Braut bekommt? Ich konnte es nicht, bevor ich "Der Rabe" gesehen habe. Ja, aus dieser kleinen netten Nebenfigur, die da neben den drei Altmeistern spielt, wurde noch ein wirklich guter Schauspieler. Dieses Jugendwerk ist bisher unbeachtet geblieben.
Aber kommen wir zum Punkt: Vincent Price und Boris Karloff als verfeindete Zauberer agieren hier großartig. Das ist doch mal ein gelungenes Casting: Zwei der großen Darsteller aus der Geschichte des Horrorfilms kämpfen als Gut und Böse gegeneinander. Und wie die beiden sich während des finalen Zauberduells mit magischen Witzen zu Tode ärgern, verdient wirklich eine besondere Anerkennung für den Drehbuchschreiber. Und auch Peter Lorre gibt seiner Rolle etwas komisch zwielichtiges, fast schon eine Parodie auf seine vielen Rollen als etwas schmieriger, zwielichtiger Kleinganove, den wir zum Beispiel in Casablanca schätzen und lieben gelernt haben. Das alles ist nicht nur unterhaltsam, sondern meistens wirklich lustig, und daher gilt auch für diesen Film, dass er leider zu unbekannt ist, sonst hätte wir vielleicht heute bessere Komödien im Kino.
Was der Film allerdings nicht ist, ist eine werkgetreue Umsetzung von E. A. Poe. Der Film hat kaum etwas mit dem zugrundeliegenden Gedicht (das eines der intensivsten Werke von Poe ist) zu tun, es dient nur als Aufhänger, und der gesamte Film wird der Stimmung des Gedichts natürlich nicht gerecht. Das muss aber auch nicht sein, Spass hat man trotzdem.
Unschlagbar!!! Einfach köstlich!!! 5 von 5 Punkten Eine möglichst genaue Beschreibung? Bitte : Er ist einer der schönsten,humorvollsten,und süsesten Filme überhaupt!!! Roger Cormans fünfter Edgar.Allan.Poe-Film "Der Rabe- Duell der Zauberer". Diese köstliche Gruselkomödie gehört zu jenen seltenen Filmen,die man ohne Einschränkung loben kann,ohne Angst haben zu müssen ins Übertreiben abzugleiten. Obwohl er sich von den üprigen 7 Corman-Poe-Klassikern etwas absondert. Während es sich bei denen um harte,stellenweise extrem düstere Filme handelt nimmt sich "Der Rabe" von Anfang an in keinster Weise ernst. Er strotzt geradezu von komödiantischen Einlagen und wartet mit Dialogen auf die der jeweiligen Schrecksituation auch das letzte Stück Ernsthaftigkeit nehmen. Ich muß nicht betonen,daß ich diese Äusserungen positiv meine. Die 3 Hauptrollen sind Typen für sich. Echte Originale!!! Dank Roger Cormans sorgfältiger Regie artet der Film jedoch nie in Klamauk aus! Die Wirkung welche "Der Rabe" aus seinem größten Pluspunkt,den Leistungen der Darsteller bezieht ist enorm. Es ist aber selbstverständlich Vincent Price welcher mal wieder sämtlichen anderen die Schau stiehlt und den Film zu seinem eigenen macht!!! Das Zauberduell ist natürlch der Höhepunkt des Films. Bedenkt man das Low Budget sind die Tricksequenzen größtenteils erstklassig gelungen! "Der Rabe-Duell der Zauberer" hat 100 mal mehr Charme als die meisten mit gigantischen Budgets kommenden Supereffektfilme!!! Die Intensität von Vergnügen welche einem "Der Rabe" bereitet ist verblüffend. Der Film ist wie alle Edgar. Allan.Poe-Filme Roger Cormans ein Meisterwerk und ewiger Klassiker!!! Vor allem ist er jedoch ein Riesen-Super- Spaß!!!
Enttäuschend ... 1 von 5 Punkten ... wie dieser Klassiker von MGM hier präsentiert wird: das Bild ist oft auffallend weich und blass, die DVD enthält keine Extras außer dem Trailer. Die RC1-DVD von MGM hat ein sehr gutes Bild *und* enthält einige sehr interessante Extras! Hier kommt man sich doch etwas hinter's Licht geführt vor. |
Die Spur des Falken Humphrey Bogart, Mary Astor, Peter Lorre DVD, 28. Juni 2000 Verkaufsrang: 5962 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Die Spur des Falken, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 14.12.00
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Spannung und schwarzer Humor auf klassische Weise 5 von 5 Punkten Verwirrspiel um die Aufklärung eines Mordes, der um eines Falken willen begangen wird. Am Ende hat man den Falken - oder doch nicht? Für Krimifreunde, die auch die besondere Art des "schwarzen Humors" verdauen können, welche hier vorkommt, ein Muss! Jedenfalls ist der Film ein Klassiker, den man schon deshalb gesehen haben sollte, weil er prägend für die Filmgeschichte geworden ist.
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Edgar Allan Poe Collection (3 DVDs) Vincent Price, Peter Lorre, Boris Karloff DVD, 9. November 2004 Verkaufsrang: 6413 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
super 5 von 5 Punkten Die vorherige Rezension kann ich nicht verstehen "Das Hörbuch ist gut, ich hätte es aber anders gemacht". Schön, warum machen Sie es dann nicht anders und gehen in ein Tonstudio? Wie kann man "Der Rabe" nur als "mies" bezeichnen? Es ist ein Klassiker des Horrorfilms, wie die heutigen Regisseure gar nicht mehr fähig sind zu drehen!
Die Bücher grandios! -aber die Filme? 3 von 5 Punkten Ich bin ein absoluter Fan der Kurzgeschichten und der Gedichte von Poe! Nachdem ich mit der Hörspielumsetzung von Lübbe Audio recht zufrieden war, obwohl ich sie anders gemacht hätte, war ich skeptisch was die B-Movies von Roger Corman anging. Ich kaufte mir die erste Box und hatte unterschiedliche Meinungen: Lebendig begraben war eigentich in Ordnung, aber der Rest ... Diese zweite Box ist ähnlich Die Verfluchten ist eigentlich in Ordnung und hält sich grob an die Vorlage. Der Rabe ist echt mies und fängt nichts vom Atmospärischen Stil des Gedichtes ein. Und auch in der letzten DVD teilt sich meine Meinung. Fazit: Wer die guten alten Hammer Produktionen mag sollte zuschlagen, die richtigen Poe - Freaks sollten sich nicht zuviel auf die Titelbezeichnung verlassen. |
Schwarze Geschichten Vincent Price, Peter Lorre, Basil Rathbone DVD, 6. Oktober 2003 Verkaufsrang: 6473 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Perle des gepflegten Gruselfilms 5 von 5 Punkten Anfang der 60er Jahre verfilmte Roger Corman mehrere Geschichten von Edgar Allan Poe, die meisten mit Vincent Price in der Hauptrolle. Der Episodenfilm "Tales of Terror" von 1962 ist einer von ihnen, meines Erachtens auch einer seiner gelungensten. Im Vordergrund aller drei Episoden steht die Frage, was im Augenblick unseres Todes passiert - und was danach.
Teil 1 "Morella": Locke (Price) lebt 26 Jahre nach dem Tod seiner geliebten Frau Morella (deren mumifizierten Leichnam er im Schlafzimmer aufgebahrt hat) in zunehmender geistiger Verwirrung. Als seine Tochter ihn kurz vor ihrem Tod besucht, nimmt der Geist der Verstorbenen Rache an ihrem Mann und ihrer Tochter, die sie für ihren Tod verantwortlich macht. - Schön schaurig, mit viel Nebel, Spinnenweb und Leichen, die ihr Aussehen verändern, wird hier als Variation zu Poes "Tomb of Ligeia" eine nekrophile Obsession erzählt, die in Tod und Verderben endet. Woran Morella starb oder warum ihre Tochter glaubt, sterben zu müssen, wird nicht erklärt. Egal, hier geht es nicht um Ratio.
Teil 2 "Die schwarze Katze": Der unter chronischem Alkoholmangel leidende Säufer Montresor (Peter Lorre) trifft bei einer Weinprobe auf den affektierten Weinkenner Fortunatu (Price). Als Fortunatu Montresors attraktive Gattin kennenlernt, beginnt er hinter dessen Rücken ein Verhältnis mit ihr. Montresors Rache wird bitterböse: Er mauert die beiden im Keller ein. Aber kommt man ihm nicht doch auf die Schliche? - Die Darstellung Fortunatos nutzt Price zu einem mimischen und gestischem Feuerwerk. Ein reines Vergnügen seinem Augenrollen, Schmatzen und Schmachten zuzusehen. Und Lorres Darstellung zwischen Boshaftigkeit, Leutseligkeit und Wahnsinn komplettiert das Vergnügen. In den Szenen, in denen Montresor im Alkoholrausch Halluzinationen hat, verzerrt sich das Bild wie in einem Spiegelkabinett. Insgesamt sehr schwarzhumorig, enthält die Episode auch Motive der Erzählung "Das Fass Amontillado.
Teil 3 "Der Fall Valdemar": Der sterbenskranke Valdemar (Price) behandelt gegen den Rat seines Arztes und seiner Frau (Debra Paget) seine Schmerzen unter dem Einfluss von Hypnose. Als Gegenleistung verspricht er dem Mesmeristen (Basil Rathbone), sich im Augenblick des Todes hypnotisieren zu lassen. Dieser missbraucht Valdemars Vertrauen und lässt ihn in einem Zustand bei Bewusstsein, in dem sein Körper schon gestorben ist. Als er sich auch noch an Valdemars Frau vergreift, greift Valdemar ein. - Insgesamt die düsterste Episode des Films. Sie rührt an existenzielle Fragen: Was geschieht mit uns im Augenblick unseres Todes?
Ich halte den Film für ein Meisterwerk des gepflegten Gruselfilms, der mit geradezu mörderischem Vergnügen existenziellen Fragen nachgeht. In leuchtenden Farben, mit originellen Zwischentiteln (ein klopfendes Herz, Bluttropfen) und der suggestiven Filmmusik von Les Baxter hat er die Jahre sehr gut überdauert. Die Episodenform verhindert auch dramaturgische Durchhänger, da es sich um die Adaption von Kurzgeschichten handelt. Ich liebe diesen Film seit meiner frühen Jugend. Die Altersfreigabe ab 16 ist natürlich längst überholt.
Der Film wurde auch schon mal unter dem sinnfreien deutschen Verleihtitel "Der grauenvolle Mr. X" veröffentlicht. Der Film bietet leider außer verschiedenen Sprachversionen (in Mono) und Untertiteln keinerlei Extras.
Endlich die Originalsynchro... 4 von 5 Punkten Um es gleich vorwegzunehmen...Auf dieser DVD befindet sich eindeutig die restaurierte Originalsynchro der deutschen Kinoerstaufführung und ob diese oder die später fürs Fernsehen entstandene Neuvertonung besser ist, darüber kann man geteilter Meinung sein. In der TV-Fassung von DIE SCHWARZE KATZE ist Peter Lorres deutsche Stimme um Längen besser wogegen ich beim FALL WALDEMAR die alte Synchro bevorzuge. Um jedem gerecht zu werden, hätte MGM gleich beide Sprachfassungen aufspielen können. Das sowas geht und der Kunde trotzdem eine preiswerte DVD (als Neuerscheinung 15 ¬) bekommt, hat Koch-Media mit TOTENTANZ DER VAMPIRE (einem schwächeren Episodenfilm) bewiesen. Was noch wichtig ist: Hier bekommt man das volle 2:35 Cinemascope-Bild zu sehen.
...und der Rabe sitzt noch immer... 2 von 5 Punkten Hinter den drei „schwarzen Geschichten", die der Filmtitel verspricht, verbergen sich in Wahrheit sehr farbenfreudige Kombinationen aller Motive Edgar Allan Poes; mindestens noch ein anderes Werk wird in die jeweilige Verfilmung eingearbeitet: „Das Fass Amontillado", „Die Schwarze Katze" und natürlich „Der Untergang des Hauses Usher", um nur die wichtigsten zu nennen. Der Film macht mit Sicherheit viel Spaß, wenn man ihn sich zusammen mit anderen Poe-Kennern ansieht, und hinterher zusammenträgt, wieviele Bausteine man erkannt hat; ansonsten wird einem hier aber die durchschnittliche Corman'sche Poe Adaption geboten, wie sie ihm auch schonmal besser gelungen ist und die nur sehr wenig neues bietet. Die gutgewählten Kulissen und natürlich Vincent Prices Präsenz retten, was zu retten ist, leider verschenkt der Film aber durch seine unpassende, aufdringliche Musik sehr viel an Atmosphäre, wodurch selbst die wenigen gruseligen Szenen beim Zuschauer nicht wirken. Durch einige schale Punchlines und Slapstick-Einlagen rechtfertigt Peter Lorre noch den „schwarze Humor", von dem der Klappentext spricht, ansonsten ist aber deutlich zu sehen, wie wenig Engagement ihm die Rolle des gestrandeten Alkoholikers aus der „Schwarzen Katze" abverlangte. Natürlich kann man diesem Film einen kurzweiligen Unterhaltungswert nicht absprechen, jedoch bleibt er nichts weiter als ein schwacher Aufguss der Ideen, die in den anderen Poe-Verfilmungen mit Vincent Price bereits bereits gekonnter umgesetzt wurden; bevor Sie sich also für den Erwerb auch noch dieser DVD entscheiden, sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie in diesen Filmen nicht schon genug nebelverhangene Herrenhäuser und viktorianische Trachten gesehen haben, als dass damit nocheinmal 90 Minuten Laufzeit anstandslos zu füllen wären, denn vielmehr hat dieser Film nicht zu bieten.
Das gewisse Etwas 3 von 5 Punkten Leider ist diese Fassung anders synchronisiert- anders wie in SAT 1 ausgestrahlt, wo die Titelmusik in allen drei Episoden vorkam und den Film etwas Dramatik verschaffte. Vermisst werden auf der DVD die professionellen Sprecher, wie z.B. Friedrich Schoenfelder oder Hugo Schrader, die zu Vincent Price oder Peter Lorre gepasst hätten, wie die Faust aufs Auge. Von der Metro-Goldwyn-Mayer DVD kann man außerdem kein Bonusmaterial erwarten, das gäbe jeweils -großzügig- einen halben Stern abzug. Am sonsten ist die Handlung ganz in Ordnung und hätte vier Sterne verdient. Da aber dieses gewisse Etwas fehlt, bleiben nur drei Sterne übrig. Schade um die Ausstattung. |
Der Geheimagent - Alfred Hitchcock John Gielgud, Lilli Palmer, Peter Lorre, Madeleine Carroll DVD, 26. April 2007 Verkaufsrang: 7992 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Agenten sind keine Helden - Hitchcocks "Geheimagent" 4 von 5 Punkten Alfred Hitchcocks GEHEIMAGENT aus dem Jahr 1936 kann zwar seinen britischen Meisterwerken wie den "39 Stufen" oder "Eine Dame verschwindet" nicht ganz das Wasser reichen, ist aber dank vieler interessanter Ansätze und guter Figurenzeichnung ein immer noch sehenswerter Klassiker. John Gielgud spielt einen offiziell für tot erklärten Offizier, der als Geheimagent in die Schweiz geschickt wird, um einen Spion der Gegenseite zu enttarnen und zu beseitigen. Ihm zur Seite stehen die bezaubernde Madeleine Carroll sowie der an Skurrilität kaum zu überbietende Peter Lorre in einer Paraderolle, in der er alle Kollegen an die Wand spielt. Die fröhliche Agentenjagd nimmt aber bald tödlich ernste Züge an... Hier liegt die große Stärke von GEHEIMAGENT. Hitchcock hat in keinem seiner Spionage-Thriller den Agenten zum Helden (à la James Bond) stilisiert, weder in den frühen britischen noch den späten US-Werken wie "Topas". Spionage ist ein schmutziges Geschäft, in dem es keine Gewinner, nur Verlierer gibt. Die Lizenz zum Töten ist keine Auszeichnung, sondern abstoßend und macht den Helden zum ungestraften Verbrecher. John Gielgud als Agent wider Willen verabscheut seinen Auftrag. Im Gespräch mit Truffaut erklärte Hitchcock rückblickend, dass dies den Film schwächen würde, da das Publikum keine Hauptfigur akzeptiere, die ihre Berufung nur widerwillig ausführe. In meinen Augen ist dies aber der interessanteste Aspekt des Films. An seiner Seite spielt Madeleine Carroll die Vorläuferin aller Hitchcock-Blondinen. Die Verwandlung, die James Stewart später in "Vertigo" mit Kim Novak veranstaltet, findet sich bereits hier - Carroll wird extrem unglamourös eingeführt (inklusive Gesichtscreme und Haarnetz) und verwandelt sich vor unseren Augen in eine berückende Schönheit. Das ist zugleich entlarvend (der Blick hinter die Fassade) und schwarzhumorig. Der naiv-frivolen Agentin, die ihren Auftrag als aufregendes Abenteuer empfindet, nimmt Hitchcock später alle Illusionen, und mit ihr auch dem Zuschauer. Als ein Unschuldiger sterben muss (und zwar durch die Hand der Protagonisten!), ist das Abenteuer vorbei. Man muss es Hitchcock hoch anrechnen, die Publikumserwartung bewusst nicht zu bedienen und stattdessen wirklich etwas zu erzählen.
Eine große durchgehende Spannung bietet GEHEIMAGENT eher nicht, dafür aber viele kleine Details und originelle Szenen an pittoresken Schauplätzen - Verschwörungen in Kirchen, Verfolgungsjagden durch eine Schokoladenfabrik und ein gewaltiges Zugunglück im Finale. In einer Nebenrolle taucht kurz die junge Lilli Palmer auf und lässt sich von Peter Lorre anbaggern.
Unterm Strich bleibt ein unterhaltsamer, intelligenter und nachdenklich stimmender Thriller, der bewusst auf Klischees verzichtet und dem Zuschauer einiger verklärter Fantasien beraubt, aus genau diesem Grund aber auch weniger Spaß macht als andere Hitchcocks. Ich schätze ihn zwar, ein "39 Stufen" oder - mein absoluter Favorit unter Hitchcocks Frühwerken - "Jung und unschuldig" ist mir aber dennoch lieber. Entscheiden Sie selbst!
Die DVD von Falcon Neue Medien präsentiert GEHEIMAGENT im korrekten 4:3 Vollbild-Format, S/W, Sprache ist Deutsch und Englisch, Ton ist MPEG Mono . Die Bildqualität ist leider zum Davonlaufen (schlechter als die Version aus der "Hitchcock - The Early Years"-Box). Spratzer, Geister, verschwimmende Linien und Überstrahlungen nehmen kein Ende. Man nimmt es in Kauf, um diesen sehr unbekannten Klassiker überhaupt sehen zu können. Gut ist ganz anders. |
Hans Albers Edition (4 DVDs) Hans Albers, Sybille Schmitz, Peter Lorre DVD, 15. September 2006 Verkaufsrang: 19256 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Lohnenswerte Edition mit einigen Mankos 4 von 5 Punkten Das Hamburger Label BLACK HILL PICTURE schnürte im September 2006 erneut eine DVD-Edition mit Filmwerken eines unvergessenen deutschen Künstlers: HANS ALBERS. Es hieße wohl Eulen nach Athen tragen, hier noch etwas über den blonden Hans zu schreiben, was nicht bereits an anderer Stelle nachzulesen steht. Richten wir das Augenmerk daher gleich auf die Umsetzung der angebotenen Box: Von der Aufmachung ist sie identisch mit den anderen Editionen des Labels. Eine stabile, optisch jedoch nur mäßig ansprechende Pappbox, in welcher sich wieder die Original Amaray der Einzelfilme befinden. Allesamt erscheinen sie digital überarbeitet, wobei das Ergebnis häufig von Szene zu Szene recht unterschiedlich ausfällt. Der Ton erklingt für meine Ohren zu stark gefiltert; eine Unsitte, die schon unzählige alte Klassiker in die akustische Sterilität "verschlimmbesserte", nur um den verwöhnten Dolby Digital Soundjünger auch noch vor dem letzten Restrauschen einer betagten Tonspur zu bewahren. Den Restauratoren fehlt es leider immer wieder am nötigen Gespür für eine gesunde Balance zwischen notwendiger Rauschunterdrückung und möglichst natürlichem Erhalt der stimmlichen Charakteristik.
Für die Edition wurden folgende Titel zusammengestellt:
F.P.1 antwortet nicht (1932) s/w ca 107 Min.
Ein gewisser Herr Gran (1933) s/w ca 89 Min.
Ein Mann auf Abwegen (1939/40) s/w ca 85 Min.
Trenck, der Pandur (1940) s/w ca 89 Min.
Eine durchaus respektable Auswahl, die auch den lange Zeit verschollen geglaubten Titel EIN GEWISSER HERR GRAN enthält. Von der ursprünglichen Originallänge mit 97:11 Min. (bei 25 Bilder/S) werden jedoch lediglich 89 Minuten des frühen Spionagefilms angeboten. Im Mittelteil des Streifens findet sich zudem eine Passage mit stark beschädigtem Filmmaterial, dort ist nur schemenhaft etwas zu erkennen. Leider schweigt sich das Label über die angeblich schwierige und aufwändige Restauration der Filme völlig aus. Gleiches trifft auf die Vollständigkeit der Werke zu. Laut Datenbanken wie Deutscher Tonfilm.de oder der IMDb.com ist keiner der vier Filme in seiner Originallänge vorhanden. Die OFDb.de hingegen bezeichnet alle Filme in ihren Fassungsansichten als ungekürzt, was ich aber als höchst unseriös bezeichnen würde. Doch wie dem auch sei, die meisten Cineasten werden ein paar fehlende Minuten wohl verzeihen und froh darüber sein, diese teils über 70 Jahre alten Ufa-Klassiker in einer zumindest akzeptablen Qualität nunmehr auf DVD genießen zu können.
Obwohl der bereits erwähnte Titel EIN GEWISSER HERR GRAN insgesamt die schlechteste Restauration der Edition aufweist, entschädigt dieser Silberling mit einer besonderen Rarität, dem etwa 4 minütigen Original Kino-Trailer von 1933. Hans Albers und Albert Bassermann sitzen darin in einem leeren Kinosaal, werben im Plauderton für den Film und lassen einige Ausschnitte einspielen. Ein echtes Zeitdokument über die Machart von Kinotrailer der damaligen Lichtspielhäuser. Kuriosität am Rande: Der Streifen hatte im Jahre 1933 ein Jugendverbot, heute läuft er sogar unter der FSK Einstufung OHNE EINSCHRÄNKUNG, was für einen Spionagefilm nun völlig unverständlich ist!! EIN MANN AUF ABWEGEN kam erstmals am 16.02.1940 in Hamburg auf die Leinwand und war ebenfalls mit einem Jugendverbot belegt. Der Film trägt heute das FSK 12 Prüfzeichen. Und noch eine letzte Anmerkung: Die Angabe der Gesamtlaufzeit der Edition ist falsch. Sie stimmt weder hier auf der Produktseite von amazon mit 396 Min., noch mit 355 Min. auf der Box selber. Wie so oft im Leben trifft sich die Wahrheit in der Mitte, die tatsächliche Gesamtlaufzeit beträgt ca 370 Minuten.
Fazit: Vier Ufa-Klassiker des großen Hans Albers in einer Box, die zwar unter einigen Schwächen bei der technischen Umsetzung leidet, vom Kaufpreis her aber um so mehr punkten kann. Vergleicht man die hohen Preise der Einzelfilme, zeigt sich diese Edition als wahres Schnäppchen. Für alle Verehrer des blonden Hans sowie Freunde des alten deutschen Films eine günstige Gelegenheit zum Ausbau der eigenen Sammlung. |
Schwarzer Engel Dan Duryea, June Vincent, Peter Lorre DVD, 9. Mai 2008 Verkaufsrang: 5398 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Koch Film Noir Collection #3: Schwarzer Engel, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 09.05.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein Noir-Klassiker mit Schwächen und Stärken 4 von 5 Punkten Zwischendrin verliert sich der Film für eine Weile scheinbar in der Geschichte um Catherine und Martin. Der Pianist verliebt sich in die Sängerin, in der er den Rettungsanker für sein verkorkstes Leben sieht. Zwischen der eigentlichen Motivation für ihr gemeinsames Auftreten und der Möglichkeit für beide, neu anzufangen auch über ihr kreist dieser Gedanke, immerhin hat Kirk sie betrogen , vibriert aber eine unterschwellige Spannung, die auch dadurch erzeugt wird, dass Kirks Hinrichtung immer wieder thematisiert wird. Und auch wenn die Inszenierung teilweise die Noir-Elemente komplett ausblendet, so weiß man doch sicher, dass diese scheinbare Idylle, wie man diese erfolgreiche musikalische Partnerschaft beinahe nennen kann, nicht ewig dauern wird.
Die Auflösung kommt beinahe wie ein Holzhammer daher, vom Zufall geschwungen. Das ist angesichts der ansonsten soliden Erzählstruktur ein wenig schade, andererseits ist man von anderen Krimis viel schlimmere Keulen gewöhnt. Die Kamera bewegt sich gut mit und bietet lange Einstellungen ohne Schnitt, wirkt nur an manchen Stellen etwas ruckartig.
Ein wenig schade ist, dass June Vincent als Catherine kein überzeugendes Spiel bietet. Ein wenig hölzern, zu bieder für ihr energisches Nachforschen, zu eintönig in der Mimik, kann sie zwar Gesangstalent unter Beweis stellen, liefert aber keine schauspielerische Höchstleistung. Dan Duryea als Martin an ihrer Seite hat seine besten Momente bei der ersten Begegnung mit dieser Frau und am Ende, doch die eingangs vorgeführte Exzentrik tritt zwischenzeitlich leider in den Hintergrund. Nur Peter Lorre als Marko überzeugt völlig: Dieses Urgestein des Film Noir spielt egozentrisch und unsympathisch, genau das, was seine Rolle braucht.
Die Extras halten sich wieder in Grenzen: ein Originaltrailer, eine Bildergalerie und ein zwölfseitiges Booklet. Letzteres ist aber sehr interessant, denn es verrät viel über die gleichnamige Romanvorlage Cornell Woolrichs.
"Schwarzer Engel" ist vom groben Handlungsverlauf her ein hervorragender Film Noir, wird dem auch am Anfang und am Ende gerecht, gleitet aber mittendrin in einen normalen Kriminalfilm ab. Das ist gewollt und entspricht der Romanvorlage, lässt den Freund von Noir-Elementen aber zeitweise sehr unruhig im Sessel hin und her rutschen. Ein Noir-Klassiker mit Schwächen und Stärken, für den man ruhig mal 77 Minuten aufopfern kann.
Auf der Jagd nach einem Mörder - vergessener Film Noir 5 von 5 Punkten SCHWARZER ENGEL (The Black Angel) aus dem Jahr 1946 ist ein völlig zu Unrecht fast in Vergessenheit geratenes Werk aus Hollywoods "Schwarzer Serie". Für Freunde des Film Noir ist er aber jederzeit eine Neuentdeckung Wert. Eine ermordete Erpresserin, ein unschuldig zum Tode Verurteilter und ein Paar (die Ehefrau des Verurteilten und der Ehemann der Ermordeten, eine wirklich originelle Paarung) auf der Suche nach dem wahren Mörder sind die Zutaten dieses Krimi-Dramas, das den Zuschauer bis zum Schluss rätseln lässt, wer besagten Mord wirklich begangen hat. Die Auflösung dürfte sehr überraschen, sie geht einher mit einer fantastischen Alptraum/Rückblenden-Montage. Regisseur Roy William Neill (bekannt als Regisseur einiger Sherlock-Holmes-Filme wie "Haus des Schreckens" und "Frau in Grün") inszeniert nach einem Roman von Cornell Woolrich mit viel Noir-Atmosphäre und interessanter Bildkomposition. Das DVD-Covermotiv ist symptomatisch für Neills Vorder-und Hintergrundgestaltung. Die Darsteller agieren hervorragend, insbesondere Dan Duryea als schwächlicher, leicht alkoholisierter Musiker und June Vincent als hingebungsvolle Ehefrau und Antriebskraft der Mördersuche. In Nebenrollen glänzen Gangsterfilm-Ikone Broderick Crawford und der wie immer wunderbar mysteriöse Peter Lorre als Nachtclubbesitzer und möglicher Mörder.
SCHWARZER ENGEL ist zwar kein Meilenstein des Film Noir, aber beste altmodische Unterhaltung mit ausgezeichneten Darstellern. Und bei seinen knapp 80 Minuten Lauflänge kommt keine Langeweile auf.
Zur DVD: Koch Media präsentiert SCHWARZER ENGEL im 4:3-Format, Ton ist Deutsch und Englisch. Untertitel sind lediglich in Englisch vorhanden. Als Extra gibt es wie bei den anderen Titeln der Reihe den Trailer, eine Bildergalerie und ein 12-seitiges Booklet. Die Film Noir-Collection, zu der auch SPIEL MIT DEM TODE und die BLAUE DAHLIE gehören, ist insgesamt eine sehr willkommene Reihe für Freunde des klassischen Thrillers. Mehr davon! |
M - Eine Stadt sucht einen Mörder Peter Lorre, Gustaf Gründgens, Otto Wernicke DVD, 28. Oktober 2002 Verkaufsrang: 15868 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Berlin, eine Stadt in Angst und Schrecken: Ein Kindermörder geht um, der von der Polizei nicht zu fassen ist. Aufgeheizt durch die allgemeine Hysterie intensiviert die Polizei ihre Bemühungen, ihn zu schnappen. Dabei dringt sie immer weiter in das Terrain der Berliner Unterwelt vor und macht deren Geschäfte fast unmöglich. Da der Mörder die gesamte Unterwelt in Verruf bringt, beschließen die Gangster, um sich die Polizei vom Leib zu halten, sich ebenfalls auf die Jagd nach dem Täter zu machen. Dass der Mörder immer eine bestimmte Melodie pfeift (aus Evard Griegs Peer Gynt), wenn er auf ein Kind trifft, wird ihm am Ende zum Verhängnis. Ein Bettler malt ihm ein weißes "M" auf seinen Mantel und informiert die Unterwelt. Ein ihm zur Seite gestellter Anwalt versucht, in nicht allzu überzeugender Manier, die Unterwelt dazu zu veranlassen, den Mörder nicht dem Henker, sondern einem Arzt zu übergeben. Bevor das Todesurteil vollstreckt werden kann, erscheint allerdings die Polizei und nimmt den Täter mit. In der Kurzfassung (98 Minuten) endet der Film hier. Es existiert allerdings noch eine Langfassung (117 Minuten) in der Lang zeigt, wie der Mörder vor einem Gericht verurteilt wird. Peter Lorre (Casablanca, Arsen und Spitzenhäubchen) spielt die Hauptrolle in der deutschen Produktion M - Eine Stadt sucht ihren Mörder aus dem Jahr 1931. Der in Ungarn geborene Schauspieler erlangte mit dieser beklemmenden und überzeugenden Darstellung eines psychopatischen Killers über Nacht Weltruhm. Regie führte Fritz Lang (Metropolis, die Dr. Mabuse-Filme), der zusammen mit seiner damaligen Frau Thea von Harbou auch das Drehbuch schrieb. Das Drehbuch, das für das Remake aus dem Jahr 1951 noch einmal verwendet wurde, setzte die Standards für alle zukünftigen Darstellungen und Interpretationen eines solchen Charakters. M - Eine Stadt sucht ihren Mörder, Langs erster Tonfilm, ist zugleich auch sein distanziertester und provokativster Film. Er erzählt den Film aus der Perspektive des Mörders und aus der Perspektive der Betroffenen und der Jäger. Mit Gustav Gründgens, Theo Lingen, Paul Kemp. Übrigens: Während Lorre tagsüber für Lang als Psychopath vor der Kamera stand, spielte er abends auf der Bühne eine komödiantische Rolle. -Ursula Steingass
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Peter Lorre genial!! 5 von 5 Punkten Peter Lorres glupschäugiger, vom Selbsthass gepeinigter Kindermörder ist der Ahnherr von Norman Bates, Hannibal und Konsorten: der erste psychopatische Serienkiller, ein in seiner Ambivalenz ebenso furcht- wie mitleiderregender Bösewicht. In Fritz Langs Tonfilmdebüt, das Geräusch und Musik gleich meisterhaft zum Teil der Inszenierung macht, geht Lorre im Berlin der Weimarer Republik um: als "Schwarzer Mann", der den Müttern die Ruhe raubt, die Polizei zur Verzweiflung treibt und die in ihren Aktivitäten behinderte Unterweltzur kollektiven Suchaktion anstiftet. Lang gelingt das Kunststück, den Krimiplot mit einer intensiven Milieustudie zu verbinden und, dank einer brillianten Montage die Parallelen zwischen bürgerlicher Welt und organisiertem Verbrechen aufzuzeigen. Trotz aller Schärfe der Schilderung der sozialen Umstände weigert sich der Film am Ende, Partei zu ergreifen. Sein Urteil lautet: Jeder hat seine Gründe, und manchmal gibt es keinen Gewinner.
Weitere Kundenmeinungen |
Der Mann, der zuviel wusste (OmU) Leslie Banks, Peter Lorre, Nova Pilbeam, Edna Best DVD, 26. April 2007 Verkaufsrang: 25313 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Falsche Kurzbeschreibung! 3 von 5 Punkten Die obige Kurzbeschreibung ist falsch, sie bezieht sich auf Hitchcocks eigenes Remake aus dem Jahr 1956. In dieser Version von 1934 ist das Szenario die Schweiz, und es wird die Tochter statt des Sohnes entführt. Ausserdem heissen die Figuren auch anders.
Inhalt: Als Bob und Jill Lawrence zusammen mit ihrer Tochter Betty Skiurlaub in der Schweiz machen, wird dort ihr Freund Louis Bernard, während er mit Betty tanzt, niedergeschossen. In seinen letzten Worten warnt er das Ehepaar vor einem Mordanschlag, der in wenigen Tagen in London stattfinden soll. Die Attentäter befürchten, daß Bob und Jill ihr Wissen ausplaudern, und entführen, um sie ruhig zu halten, Betty.
Von diesem Film hat Alfred Hitchcock 1956 selbst ein Remake gedreht, in dieser Version spielten James Stewart und Doris Day die Hauptrollen des Ehepaares. |
Ruhe Sanft GmbH Vincent Price, Peter Lorre, Boris Karloff DVD, 5. April 2004 Verkaufsrang: 10226
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Gruselstars in Bestform 4 von 5 Punkten An alle Fans von guten klassischen Filmen nicht von meinem Vorredner (Hr. Lob+Tadel) abschrecken lassen. Erwachsene die Harry Potter schauen können nicht für voll genommen werden!
Aber nun zum Film, die Dastellerriege (Vincent Price, Peter Lorre und Boris Karloff) bis auf die Nebenrollen super besetzt (Basil Rathbone). Die Handlung ist dabei eher Nebensache, da der Film voll auf das Improvisationstalent der Darsteller setzt. Da wäre der dominante Besitzer des Bestattungsunternehmens, der unterwürfige Gehilfe(Peter Lorre) und der total durchgeknallte Basil Rathbone, der scheinbar tot immer wieder zu den Lebenden zurückkehrt und durchweg Shakespeare zitiert.
Es ist eben so ein richtig guter Film der alten Schule ohne viel Schnickschnack, ausgezeichneten Darstellern und pointierten Dialogen.
Billigfilm ohne Inhalt... 1 von 5 Punkten
Ich glaube Vincent Price hat noch nie in einem Realfilm mitgespielt, sondern nur in Pappmache-Kulissen. So ist es auch hier, alles aus Pappe, Plastik, bis hin zum aufgemalten Himmel.
So billig wie die Kulisse ist, so inhaltsleer ist auch der Film. Drei ehemals berüchtigte Gruseldarsteller begeben sich auf "Dick+Doof"-Niveau , schmücken sich mit einem nervtötenden Blonddummchen (Film-Ehefrau von V.P.) und sprechen in Reimen + Versen, um auch den letzten Zuschauer endgültig einschlafen zu lassen.
Ganz schlimm auch: Boris Karloff hat nur Statisten-Status, war vermutlich real bereits senil und hat praktisch keinen Rollentext gekriegt - traurig.
Im ganzen Film gibt es keinen Tropfen Blut, geschweige denn nur eine gruselige Szene. Weshalb so eine verstaubte "Horror-Komödie" erst ab 16 Jahre frei gegeben wird, aber ein teilweise recht blutiger "Harry Potter" ab 12 Jahren, wird wohl für immer ein Geheimnis der FSK bleiben.
Wer hier lachen kann, besitzt offenbar kindliches Gemüt - wer sich hier gruselt, fürchtet sich wohl auch vor Disney-Filmen.
Bitte die Filmrolle in einen Sarg legen und tief vergraben - ruhe sanft....
Hochglanz 5 von 5 Punkten Es ist schade, dass die Schauspieler allesamt meine Hochachtung für dieses großartige Glanzstück nicht mehr erleben können. Hier haben aber auch alle Akteure gezeigt, was sie können. Gerade Vincent Price ist ja bekannt, dass er auch humoristisches Kino bieten konnte und hat hier alle Register gezogen. Ich konnte wieder einmal richtig lachen (was einem bei den heutigen Komödien oft vergeht). Diese DVD ist keinen Moment langweilig und wird mich noch oft zum Schmunzeln bringen.
Herrlich verschrobener Spaß! 4 von 5 Punkten Nicht nur Vincent Price glänzt hier (wie eigentlich ja immer) in seiner Rolle, auch Boris Karloff als herrlich seniler, nahezu tauber Opa, der immer wieder seiner Vergiftung entgeht, und Peter Lorre als der zum Gehorsam erpresste, kauzige Gehilfe und partner-in-crime bringen ihre Figuren ausgezeichnet zur Geltung. Das ganze Werk strotzt nur so vor schrägen Momenten. Übrigens wage ich zu behaupten, dass es Basil Rathbone (ebenfalls großartig in seinem Part) hier schafft, den Rekord für Todesszenen innerhalb eines einzigen Filmes aufzustellen. Niemals starb eine Figur öfter in nur 80 Minuten! Der Kerl ist einfach nicht tot zu kriegen! Kein Wunder also, dass Price und Lorre am Verzweifeln sind und schließlich alles im Chaos endet. Von der Bildqualität ist man (auch von Filmen dieses Alters) auf DVD zwar oftmals ein wenig Besseres gewöhnt, aber sie ist dennoch ganz anständig geraten. Schade aber, dass hier kein Bonus enthalten ist. Darüber war ich dann doch sehr erstaunt, zumal man sich ja sogar die Mühe gemacht hat, die DVD noch zusätzlich mit einem Pappschuber zu versehen, um das Ganze etwas hochwertiger zu gestalten. Davon abgesehen lohnt der Kauf aber auf jeden Fall. Also schnell zuschlagen, um zu erfahren, wie viele Jahre denn Price & Co nun schon den gleichen Sarg immer und immer wieder für ihre Kunden verwenden ...
Eine gute Besetzung mit sehr wenig zu tun... 3 von 5 Punkten Eigentlich konnte man nur sehr wenig falschmachen, alle Voraussetzungen waren erfüllt, das Triumvirat des Grauens (Price, Karloff, Lorre) versammelt sich im London des 19. Jahrhunderts in einem Bestattungsinstitut, es wäre vielleicht kein herausragender Film geworden, aber zumindest ein unterhaltsamer, aber „Ruhe Sanft Gmbh" hat leider sein Potential nicht genutzt und bleibt deswegen eine sehr langsame um nicht zu sagen langweilige Angelegenheit. Die Story ist kurz und einfach: Wlado Trumbull, Besitzer eines bescheiden laufenden Beerdigungsunternehmens hat genug vom Leben mit seiner nörgelnden Frau, einem senilen Schwiegervater und sieht auch noch sich wachsenden finanziellen Problemen gegenübergestellt. Um die drohende Insolvenz seines Unternehmens abzuwenden, werden die Geschäftsnormen ein wenig gelockert, so dass nun auch die Lebenden zu potentiellen Kunden der „Ruhe Sanft Gmbh" werden können- zumindest wenn Vincent Price persönlich einen Hausbesuch macht. Soweit so gut, nur leider wird aus dieser Geschichte nur sehr wenig gemacht, man vermisst ein Zusammenspiel der Schauspielgrößen. Allein Vincent Price brilliert als versoffener Kotzbrocken Mr. Trumbull, der mit ironietriefenden Beleidsbekundigungen und klugschwätzerischen Bemerkungen nur so um sich wirft. Neben ihm verblasst der Rest des Casts nicht nur, er verschwindet nahezu, allerdings liegt das nicht zuletzt am Drehbuch, dass Boris Karloff und Peter Lorre keine Möglichkeit gibt etwas aus ihrer Rolle zu machen. Karloffs Beiträge als seniler Schwiegervater beschränken sich auf ständiges schwerhöriges Nachfragen und Peter Lorre liefert die übliche Performance als vertrottelter Fußabtreter, in der man ihn in seinen letzten Jahren so oft sah. Natürlich kann der Film auch unterhalten, einige Stellen haben einen gewissen schwarzen Humor und auch einige wenige (ich wiederhole: EINIGE WENIGE) der vielen (ich wiederhole: VIELEN) Running-Gags laufen sich nicht tot. Der Rest der Komik des Films speist sich grösstenteils aus Slapstick-Einlagen, was für mich sein grösstes Manko ist, denn von Morbidität und Gruselatmosphäre findet man hier keine Spur. So bleibt „Ruhe Sanft Gmbh" unterm Strich nicht mehr als eine etwas flache Slapstik-Komödie, aus der viel mehr hätte gemacht werden können und deren einzige Anleihen am Gruselgenre durch ihre Hauptrollen bestritten werden; das ist schade.
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