DVDs: Ray Liotta

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Good Fellas [HD DVD] - Paul SorvinoGood Fellas [HD DVD]
Paul Sorvino, Lorraine Bracco, Joe Pesci, Ray Liotta, Robert de Niro

HD DVD, 14. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 652      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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GOOD FELLAS/ V�: bereits erschienen/ Genre: Kriminalfilm/ Ausgabeformat: 4:3/ Aufnahmeformat: 1,85:1/ Länge: 02:19:00/ FSK: 16

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)

Ein kleines Meisterwerk (Spoiler!!)      5 von 5 Punkten
Henry Hill (Ray Liotta) wollte immer hoch hinaus. Und dieses hoch hinaus bestand für ihn seit jeher aus Geld, Macht, Frauen und noch mehr Geld. Schon als 11-jähriger übernimmt er kleinere Botengänge für den Obermafiosi Paul Cicero (Paul Savino). In diesem Umkreis lernt der die Gangsterlegende Jimmy Conway (Robert DeNiro) kennen, der Henrys spiritus rector werden wird. Endgültig etabliert sich Henry, als er beim illegalen Zigarettenverkauf erwischt wird, bei der Polizei aber keine Namen preisgibt. Schon bald schwimmt er im Geld, heiratet die hübsche Karen (Lorraine Bracco) und alles scheint in Butter zu sein.

Doch in der Gangsterwelt gelten eiserne Gesetze. Zuerst bringt der völlig wahnsinnige Tommy de Vito (brillant: Joe Pesci) ein Mitglied einer anderen Familie um, ohne sich vorher die Erlaubnis der Paten eingeholt zu haben. Ein schwerer Fehler! Wenig später werden Henry und Jimmy eher zufällig geschnappt und zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Im Knast verdient sich Henry ein Zubrot mit dem Drogenhandel, eine Beschäftigung, der er auch nach seiner Entlassung, gegen den Willen Paul Ciceros, weiterverfolgt. Und Jimmy gerät nach einem Megacoup in einen Blutrausch bis sein Augenmerk schließlich auch auf Henry fällt. Der sieht nur noch eine Chance, sein Leben zu retten: Auspacken bei der Polizei.

Unglaublich aber wahr: Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Der echte Henry Hill lebt bis heute im Zeugenschutzprogramm des FBI und hat im Film einen Gastauftritt als Koch. "GoodFellas" (1990) von Martin Scorsese ist ein kleines Meisterwerk, welches keinen Zuschauer kalt lässt. Man erlebt zunächst den Aufstieg des jungen Henry Hill mit und wünscht im eigentlich alles Gute, so lange, bis man sich dem Sog der Gewalt und des Wahns nicht mehr entziehen kann. Fünf Jahre später drehte Scorsese mit Casino (Special Edition, 2 DVDs) einen weiteren Mafiafilm, der thematisch (detaillierte Darstellung der Gewalt) und von der Erzählsituation (vor allem die voice-over Methode) "GoodFellas" sehr ähnelt und mit DeNiro und Pesci die identischen Hauptdarsteller hat. Und auch Departed - Unter Feinden (Einzel-DVD) (2006) gehört in diese Reise von Scorseses Mafiafilmen, die thematisch und erzählerisch miteinander verbunden sind.


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Smokin' Aces (Einzel-DVD) - Ryan ReynoldsSmokin' Aces (Einzel-DVD)
Ryan Reynolds, Ray Liotta, Jeremy Piven, Ben Affleck, Peter Berg

DVD, 23. August 2007
     Verkaufsrang: 569      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Smokin Aces DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 44 Bewertungen)

Rasant, schwarz, brutal, bizarr - einfach cool      5 von 5 Punkten
Das ist "Smokin' Aces". 1 Millionen Dollar sind auf den Kartenmagier Buddy 'Aces' Isreal (Jeremy Piven) ausgesetzt, nachdem er seinen Boss Primo Sparazza, einen im Sterben liegenden Cosa-Nostra-Gangster, ans FBI ausgeliefert hat. Buddy wird daraufhin in ein Zeugenschutzprogramm der Behörde gesteckt. Die FBI-Agenten Carruthers (Ray Liotta) und Messner (Ryan Reynolds) müssen nicht nur bis zur Aussage auf ihren Las Vegas-Helden und Kleinkriminellen aufpassen, sondern sich auch auf die ganzen neugierigen Kopfgeldjäger gefasst machen, die ebenfalls die Geldprämie geschnuppert haben. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Hier treffen die verschiedensten Charaktere aufeinander, gepaart mit schnellen Bildschnitten und schwarzem Humor. Nicht nur die rechtsradikalen Tremor-Brüder Darwin (Chris Pine), Jeeves (Kevin Durand) und Lester (Maury Sterling) haben es auf Buddy abgesehen, auch ein gemütliches Trio (u.a. Ben Affleck als Jack Dupree) und ein Doppelpack knallharter Powerfrauen (u.a. Alicia Keys als Georgia Sykes). Das waren aber noch lange nicht alle Kriminellen. Jeder hat so seine andere Art jemanden umzulegen, sei es total radikal mit der Tür ins Haus, professioneller Teamarbeit oder ganz lautlos mit der Kunst sich zu verkleiden.

Die Story ist durchgehend sehenswert, da es oft Szenenwechsel zu den ganzen Kopfgeldjägern gibt. Auch die Musik passt dazu immer perfekt. Bei einem hyperaktiven Jungen, der einen Ständer vom Kung Fu kriegt oder einem Nazi, der mit einer Leiche redet, fragt man sich die ganze Zeit, was das eigentlich soll. Dieser bizarre und schwarze Witz passt einfach vollkommen in diesen Film!

"Smokin' Aces" ist zwar ein durchgehend knallharter Actionfilm, bei dem mit Blut nicht gespart wurde, dennoch ist es schade, dass viele der (liebenswerten) Charaktere es nicht bis ans Ende des Films schaffen. Auch Star Ben Affleck ist schnell weg vom Fenster und es war, laut Aussage im Making-Of der DVD, sein 1. Film, in dem er so schnell gestorben ist.


***Technisches***

Deutscher Titel: Smokin' Aces
Originaltitel: Smokin' Aces
Produktionsland: USA, Frankreich
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: ca. 108 min
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: Joe Carnahan
Drehbuch: Joe Carnahan

Die Features sind richtig gut und für große Fans des Films ein Muss. Es gibt nicht nur die gewohnten unveröffentlichten und erweiterten Szenen und Outtakes, sondern auch richtig gute Blicke hinter die Kulissen. Hier erfährt man nicht nur etwas über die Stunts und Effekte, die in "Smokin'Aces" stecken, sondern auch Interviews mit den Schauspielern zu ihren gespielten Charakteren und auch ein sehr witziges Videotagebuch vom Dreh, welches zeigt, dass die Tage mit dem Regisseur extrem witzig gewesen sein mussten.


***Fazit***
"Smokin' Aces" ist nicht nur sexy und schwarz, sondern auch mit viel rasanter Action verpackt. Die Zutaten sind viele obercoole Charaktere, kultige Kameraschnitte- und fahrten, schwarzer und leicht perverser Humor, jedoch ohne geschmacklos zu wirken. Das Ende hat eine überraschende Wende, wo man sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen kann. Schauspieltechnisch hat der Regisseur Joe Carnahan sehr gut gewählt. Besser kann man es kaum machen.


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GoodFellas - Robert De NiroGoodFellas
Robert De Niro, Ray Liotta, Joe Pesci

DVD, 27. Januar 1999
     Verkaufsrang: 1189      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Martin Scorseses 1990 entstandenes Meisterwerk GoodFellas verewigt das maßlose, erschreckende Leben des tatsächlich existierenden Gangsters Henry Hill (Ray Liotta) und zeichnet dessen Weg von seiner Teenagerzeit auf den Straßen New Yorks bis zu seinem anonymen Exil im Zeugenschutzprogramm nach. Der energische Stil des Regisseurs ist für die Nacherzählung von Hills rücksichtslosem Aufstieg zur Macht in den 50ern genauso ideal wie für die seines drogenbedingten Falls in den späten 70ern; genau genommen hat niemand jemals die von Kokain ausgelöste geistige Verwirrung besser dargestellt als hier Scorsese.
Scorsese benutzt die Musik der Zeit perfekt, nicht nur um eine bestimmte Epoche heraufzubeschwören, sondern um eine ganz genaue Stimmung zu erzeugen. GoodFellas ist mindestens so gut wie Der Pate, ohne dabei auch nur im geringsten von ihm beeinflusst zu sein. Joe Pescis psychotische Improvisation des Mafioso Tommy DeVito hat ihn zum Star gemacht, Lorraine Bracco spielt als Hills größte und einzige Liebe die Rolle ihres Lebens, und jede Nebenrolle, von Paul Sorvino bis Robert De Niro, ist einfach ein Wunder.


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)

Ein kleines Meisterwerk (Spoiler!!)      5 von 5 Punkten
Henry Hill (Ray Liotta) wollte immer hoch hinaus. Und dieses hoch hinaus bestand für ihn seit jeher aus Geld, Macht, Frauen und noch mehr Geld. Schon als 11-jähriger übernimmt er kleinere Botengänge für den Obermafiosi Paul Cicero (Paul Savino). In diesem Umkreis lernt der die Gangsterlegende Jimmy Conway (Robert DeNiro) kennen, der Henrys spiritus rector werden wird. Endgültig etabliert sich Henry, als er beim illegalen Zigarettenverkauf erwischt wird, bei der Polizei aber keine Namen preisgibt. Schon bald schwimmt er im Geld, heiratet die hübsche Karen (Lorraine Bracco) und alles scheint in Butter zu sein.

Doch in der Gangsterwelt gelten eiserne Gesetze. Zuerst bringt der völlig wahnsinnige Tommy de Vito (brillant: Joe Pesci) ein Mitglied einer anderen Familie um, ohne sich vorher die Erlaubnis der Paten eingeholt zu haben. Ein schwerer Fehler! Wenig später werden Henry und Jimmy eher zufällig geschnappt und zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Im Knast verdient sich Henry ein Zubrot mit dem Drogenhandel, eine Beschäftigung, der er auch nach seiner Entlassung, gegen den Willen Paul Ciceros, weiterverfolgt. Und Jimmy gerät nach einem Megacoup in einen Blutrausch bis sein Augenmerk schließlich auch auf Henry fällt. Der sieht nur noch eine Chance, sein Leben zu retten: Auspacken bei der Polizei.

Unglaublich aber wahr: Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Der echte Henry Hill lebt bis heute im Zeugenschutzprogramm des FBI und hat im Film einen Gastauftritt als Koch. "GoodFellas" (1990) von Martin Scorsese ist ein kleines Meisterwerk, welches keinen Zuschauer kalt lässt. Man erlebt zunächst den Aufstieg des jungen Henry Hill mit und wünscht im eigentlich alles Gute, so lange, bis man sich dem Sog der Gewalt und des Wahns nicht mehr entziehen kann. Fünf Jahre später drehte Scorsese mit Casino (Special Edition, 2 DVDs) einen weiteren Mafiafilm, der thematisch (detaillierte Darstellung der Gewalt) und von der Erzählsituation (vor allem die voice-over Methode) "GoodFellas" sehr ähnelt und mit DeNiro und Pesci die identischen Hauptdarsteller hat. Und auch Departed - Unter Feinden (Einzel-DVD) (2006) gehört in diese Reise von Scorseses Mafiafilmen, die thematisch und erzählerisch miteinander verbunden sind.


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Revolver - Single Version - Jason StathamRevolver - Single Version
Jason Statham, Ray Liotta, Vincent Pastore

DVD, 20. November 2008
     Verkaufsrang: 113      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,89 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

grandios und zu hoch für main stream junkies      5 von 5 Punkten
Ein grandioser Film mit excellenten schauspielerischen Leistungen, der in einer Reihe steht neben "Matrix", "Das fünfte Element" und "What the bleep....". Einfach genial die Synthese aus Ritchie und Besson. Tarantino- Format zu sagen würde dem Film nicht gerecht, weil er sein ganz eigenes Format beweist.
Nur einmal ansehen geht gar nicht.
Lauthals lachen musste ich über die vielen negativen und verständnislosen Rezensionen, die mehr oder weniger auf dem Level von "hä.....?????" angesiedelt sind.
Macht ja nix, jedem das Seine, man kann ja bei Harry Potter bleiben. ;)

Endlich      5 von 5 Punkten
Das wurde aber auch Zeit. Endlich gibt es Revolver auch mit DTS. Ein sicherlich nicht massentauglicher Film. Meiner Meinung nach ein Meisterwerk, Luc Besson und Guy Richie zaubern hier ein visuelles, musikalisch geniales und anspruchsvolles Stück europäisches Kino auf die leider viel zu kleine Heimkinoleinwand. Diese Qualität vermisst man aus Hollywood schon sehr lange. Klasse!

wirre Bilderflut      2 von 5 Punkten
Vor 10 Jahren machte ein junger Mann mit "Bube Dame König grAs" im Kino auf sich aufmerksam. Der Film war unkonventionell, witzig, spannend - gut. 2 Jahre drauf legte Guy Ritchie - denn um Madonnas Noch-Ehemann handelt es sich natürlich - einen drauf und präsentierte "Snatch", welcher in Deutschland die unsägliche Unterzeile 'Schweine und Diamanten' bekam. In dem Film boxte sich u.a. Brad Pitt als unglaublich nuschelnder Zigeuner durch eine rasante Geschichte um Betrüger, Gauner, Diamanten und ... Schweinen.

Von den folgenden 2 Filmen hörte man so ziemlich gar nichts und auch "Revolver" lief hier in Deutschland nicht im Kino. 3 Jahre nach Drehschluß wird er hierzulande dann auch endlich auf DVD veröffentlicht. Ob er im Kino besser aufgehoben gewesen wäre ... mal gucken!

Zum Inhalt ...

Jake (Jason Statham) kommt nach 7 Jahren aus dem Gefängnis frei. Jahre die er abgesessen hat, weil er einen ehemaligen Komplizen nicht hat auffliegen lassen. Auch Jahre, in denen er in seiner Zelle in Einzelhaft zwischen zwei anderen Einzelhäftlingen eingesperrt war und deren heimliche Kommunikation per geliehenen Büchern aus der Gefängnisbibliothek überwachte. Die beiden Mithäftlinge "unterhielten" sich über den perfekten Coup - und Jake lernte. Bis sie eines Tages unauffindbar verschwunden waren. Entflohen, ohne eine Spur zu hinterlassen.

Nachdem Jake wieder ungesiebte Luft atmen darf, macht er sich gleich daran, dem Schuldigen für seine Haft eine Lektion zu erteilen. Glücksspiel-Boß Macha (Ray Liotta) kann man am meisten treffen, indem man ihn in seinem eigenen Haus ausnimmt. Bei einem ersten Spiel erreicht Jake zumindest, dass Macha weiß mit wem er es zu tun hat. Kurz darauf kann sich Jake allerdings nur durch die Hilfe des zwielichtigen Duos Zach (Vincent Pastore) und Avi (André Benjamin 'Outkast') vor den Kugeln von Machas Schergen retten ... das Nest in das er gestochen hat, scheint etwas unübersichtlicher als erwartet.

Hmm ...

Wie schon geschrieben, macht Guy Ritchie im Moment deutlich mehr Schlagzeilen durch seine augenscheinlich kurz bevorstehende Scheidung von Pop-Ikone Madonna, als durch seine Filme. Ein Schelm wer Böses dabei denkt, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt ein lange in der Schublade liegendes Werk seiner Veröffentlich auf DVD entgegen sieht. Wie dem auch sein, einer Sichtung sprach nach den beiden wirklich ausgezeichneten Vorgängern natürlich nichts im Wege.

Jascon Statham spielte bereits sowohl in "Bube, Dame, König, grAs" als auch in "Snatch" mit. Bekannter dürfte er allerdings mit seiner Rolle als prinzipientreuer "Transporter" geworden sein. In ungleich hektischerer Manier tobte er sich durch den Adrenalin-Thriller "Crank". Und natürlich erwartete ich das auch hier ... aber schon die Frisur überraschte. Kennt man den Actionstar ansonsten mit kurz geschorenem Schädel, zierte den Kopf nun eine eher lange Frisur mit schmierigen Stränen. Genauso unterschiedlich die Rolle, keine Hektik, sondern eher ratlose Bedächtigkeit.

Und es gelingt ihm ganz gut, das Fragezeichen hinter der Stirn Jakes auf die Leinwand zu bringen. Wer mit wem und warum zusammen arbeitet ist nicht nur für Jake schwer zu durchschauen. Auch als Konsument des Films habe ich den Faden nie so Recht greifen können. Zwar kann man nach und nach alle Protagonisten in eine Schublade packen, aber wer warum und wie gerade wen ausnimmt, kann ich immer noch nicht ganz korrekt wieder geben.

Gelang es Guy Ritchie bisher noch, eine eher einfache Geschichte stringent zu erzählen und mit aberwitzigen Einfällen zu inszenieren, so beschränkt er sich in "Revolver" auf die aberwitzigen Einfälle. Und verzettelt sich dabei.

Für sich gesehen ist jede einzelne Szene unglaublich gelungen. Die Bilder, die Farben, die Darsteller. Das passt Sequenz für Sequenz zusammen, wird aber nie zu einem kompletten Film. Comicelemente wechseln sich mit Realszenen in Sepiaoptik ab, wilde Kamerawinkel und Schnitte mit ruhigen Passagen - aber diese Elemente werden eingesetzt, ohne in dem Zusammenhang einen Sinn zu ergeben. Es wirkt als würde Ritchie auf die Frage "Warum hast Du das so gemacht?" mit "Weil's geht!" antworten. Der Wechsel in der Erzählweise hat mich anfangs irritiert und später genervt. Irgendwann hatte ich auch keine Lust mehr das gleiche Fragezeichen mit mir rumzutragen wie Jake und begann den Film nur noch mit einem Auge zu verfolgen. Und dann hat man auch bei besser erzählten Geschichten verloren.

Zum Schluß wusste ich jedenfalls nicht, was mir der Regisseur sagen wollte. Weder mit dem Film noch mit den ans Ende geschnittenen Aussagen von Psychologen zu Persönlichkeitsstörungen. Unausgegoren und überinszeniert. Um die Frage vom Anfang zu beantworten: Nein, der Film ist im Kino wirklich nicht nötig gewesen.

Sigmund Freud im Bandenkrieg.      3 von 5 Punkten
Wie stellt man sich den ultimativen Thriller vor? Ich habe da für mich eine Wunschvorstellung: Verschiedene Handlungsebenen, die am Ende des Films zusammengeführt werden. Starke Charkatere, ein vielleicht etwas undurschaubarer Beginn, von mir aus auch mit einigen Fragen. Eine rasante, mit rotem Faden behaftete Story. Am Ende die ultimative Auflösung, am besten mit großem AHA-Erlebnis.
Guy Ritchie hatte bei Revolver ganz sicher andere Vorstellungen. Der Film beginnt spannend, rasant, und eine Menge Vorfreude breitet sich beim Zuschauer aus. Dann wird es plötzlich unklar, zerrissen und fängt an zu haken. Am Ende gibt es die Auflösung, aber leider ohne AHA-Erlebnis. Da helfen auch im Abspann die Erklärungen einiger Psychologen nicht mehr weiter. Aber der Reihe nach:

Jake(Jason Statham) hat die letzten sieben Jahre in Einzelhaft verbracht. Zu verdanken hatte er die dem Gangsterboss Macha(Ray Liotta). Im Knast verbrachte Jake die Zeit in der Zelle zwischen einem Schachgroßmeister und einem genialen Betrüger. Aus der geheimen Korrespondenz dieser beiden Häftlinge lernte Jake den ultimativen Plan für den Sieg in jedem Spiel. Genau damit will er Macha jetzt fertig machen. Aber Jake ist kaum draußen, da hetzt Macha seinen besten Killer auf ihn. Wie durch ein Wunder entkommt Jake, muss aber feststellen, dass er sein Leben den beiden völlig undurchsichtigen Kredithaien Avi und Zack verdankt. Als er dann noch erfährt, dass er nur noch drei Tage zu leben hat, muss Jake sich Avi und Zack völlig anvertrauen. Sie versprechen ihm dafür ihm bei seinem Plan mit Macha zu helfen. Von diesem Moment an sorgt Jake dafür, dass Macha in große Schwierigkeiten kommt. Ein Rauschgiftdeal mit dem dubiosen Mr. Gold zerplatzt, die von Macha sofort nachgeorderte Rauschgiftmenge durch die chinesische Mafia verschwindet. Ein Bandenkrieg entbrennt und am Ende stehen sich Macha und Jake Auge in Auge gegenüber. Entschieden wird der Kampf der beiden Gegner jedoch nicht mit der Waffe, sondern ganz allein im Kopf.

Ritchie hatte am Anfang des Films noch alle Karten in der Hand. In der Entwicklung der Story verliert er sich allerdings in einer kruden Psychostory und auf etlichen Nebenschauplätzen. Anstatt den Knoten der Geschichte nach und nach zu entwirren, knüpft er ihn immer fester zusammen und lässt den Zuschauer(da spreche ich jetzt natürlich nur für mich)verstört und verständnislos zurück. Was Ritchie uns zum Beispiel in der Szene im Fahrstuhl von Machas Wohnung zumutet, dass ist von einem logischen Handlungsablauf Lichtjahre entfernt und mag den ein oder anderen Filmfan dazu bewegen auf die Stoptaste zu drücken.

Andererseits ist Revolver durchgehend gut besetzt. Liotta und Statham brillieren in den Rollen. Einzelne Sequenzen des Films lassen den Guy Ritchie aus Bube, Dame, König, Gras oder Snatch kurzzeitig aufleben und unterhalten prächtig. Die Story um den Killer Sorter ist dafür ein Paradebeispiel. Insgesamt gesehen empfand ich Revolver jedoch wie Sigmund Freud auf Droge, mitten im Bandenkrieg. Kann man verstehen, muss man aber nicht. Meine Hoffnung für die Zukunft: Auf ein neues, Mr. Ritchie. Sie haben uns schon gezeigt, dass sie das viel besser können.

Riesen Unterschied zwischen deutscher und englischer Fassung      4 von 5 Punkten
Ich habe mir den Film vor zirca einem Monat in Englischer Orginal Fassung angeschut und ihn sehr gut gefunden. Da teilweise ein schwieriges Englisch vorkommt hab ich nicht alles verstanden und wollte ihn mir unbedingt auf deutsch anschauen. Allerdings musste ich feststellen dass die deutsche Fassung sich von der englischen gänzlich unterscheidet. Teilweise kommen in der deutschen Fassung die Szenen in komplett anderer Reihenfolge im Film vor z.B. Teil in dem Aufzug wo er mit sich selbst redet kommt ist in der englischen Version am Ende des Films in der deuetschen in der Mitte. Auch wurden Teile dem Film hinzugefügt, die in der englischen Version gar nicht zu sehen waren und so die Handlung verändern. Teilweise sterben Person die in der englischen Version nicht sterben.

Trozdem handelt es sich hier um einen erstklassigen Film von Guy Ritchi.


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Identität - John CusackIdentität
John Cusack, Ray Liotta, Amanda Peet

DVD, 23. März 2004
     Verkaufsrang: 1373      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sony Pictures Identität, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 19.03.04

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 97 Bewertungen)

Toller Film und HD Pur!!      5 von 5 Punkten
Psycho-Thriller... Hier kann mann wirklich sagen dass es sich um einen sehr guten Pyscho-Thriller handelt!
Die Idee von der Regie fantastisch zusammengestellt und die Schauspieler spielen bestens ihre Rolle!!
Es handelt sich nicht um eine vorhersehbare Story und mann muss SEHR VORSICHTIG ZUSCHAUEN um am Ende zu begreifen was mann man im ganzen Film gesehen hat!!
Was die BD betrifft... High Definition ist versprochen!! Ton und Bild-Qualitaet sind perfekt! Extras gibt es auch (was mann in vielen BD's zur Zeit noch nicht findet)!!
Wer den Film schon mal gesehen hat und nachtdenkt ob er die DVD oder BD Edition kaufen soll... waere wohl die DVD die falsche Wahl!


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Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven! - Sigourney WeaverHeartbreakers - Achtung: scharfe Kurven!
Sigourney Weaver, Jennifer Love Hewitt, Ray Liotta

DVD, 25. Februar 2002
     Verkaufsrang: 2390      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Heartbreakers versucht sich als weibliche Version von Zwei hinreißend verdorbene Schurken und macht den Mangel an Intelligenz mit viel Dekolleté von Seiten Sigourney Weavers und Jennifer Love Hewitts wett. Allein das schon dürfte reichen, um jede Menge lechzende Typen in die Kinos zu locken, die Spaß an der Aussicht haben und letztlich die Darstellung der Männer als lüsterne Idioten bestätigen.
Und was für eine Aussicht! Aufgetakelt in billigem Glamour spielen Weaver und Hewitt ein Mutter-Tochter-Gespann mit einer hinterhältigen Routine: Max (Weaver) lockt einen reichen Typen vor den Traualtar, und Tochter Page (Hewitt) verführt ihn, damit Mama den Seitensprung entdeckt und den Trottel vor dem Scheidungsrichter schröpfen kann. Sie haben gerade den Boss einer Autorennbahn (Ray Liotta) übers Ohr gehauen und befinden sich nun auf den Weg nach Palm Beach, Florida, wo sie einen keuchenden Tabakbaron (Gene Hackman) übertölpeln werden, um anschließend das süße Leben im Ruhestand zu genießen. So haben sie sich das jedenfalls vorgestellt.
Mit dem gleichen Humor bewaffnet, mit dem er Romy und Michele - Alle Macht den Blonden ausgestattet hatte, verlässt sich Regisseur David Mirkin auf die Klischeevorstellung, dass Sex alle Männer zu Idioten macht. In der Rolle als Pages künftiger Lover wird Jason Lee als intellektuell zurückgeblieben dargestellt, und ab diesem Punkt funktioniert der Film mal besser und mal schlechter. Wenn der Humor zum Tragen kommt - wie das bei Nora Dunns Darstellung eines fürchterlichen Dienstmädchens der Fall ist - bekommt man eine Ahnung vom vollen Potenzial dieses Films. Zusätzliche Wendungen - von Hewitts Mikroröckchen und Wonderbras mal ganz abgesehen - dürften die Aufmerksamkeit des Zuschauers aufrecht erhalten.
Aber möglicherweise wird er sich nach oben erwähnten glücklicheren Tagen mit Steve Martin und Michael Caine und deren fröhlichem Highlife an der Côte d'Azur zurücksehnen. Singer-Songwriterin Shawn Colvin tritt hier im Übrigen als Pfarrerin bei einer der Hochzeiten in einer Minirolle auf. -Jeff Shannon


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)

Süss, witzig, beste Unterhaltung!      5 von 5 Punkten
Zuerst einmal eine Selbstenthüllung meinerseits: Ich bin eine FRAU! Das beweist schon im Voraus, dass dieser Film keineswegs nur für das schwanzgesteuerte Geschlecht interessant ist.

Heartbreakers ist vielleicht kein tiefsinniges Kino und auch nicht durchgehend eine schauspielerische Meisterleistung, aber er erzählt eine wohlbekannte Geschichte süss, witzig und liebevoll. Ich finde, allein die Szenen zwischen Page und ihrem Lover lohnen den Kauf dieses Films! Für mich kommt die langsame Wandlung des "harten" Mädchens in eine etwas natürlichere und zugänglichere Page anrührend und überzeugend herüber. Ich gebe zu, dass ich auch nach dem xten Mal Ansehen am Ende eine Träne nicht verdrücken kann... Und auch Page und ihre Mutter sind einfach köstlich. Dass die Gaunereien der beiden Mädels nicht immer ganz alltagstauglich sein dürften, hat mich keinen Augenblick gestört - sie leben in einer eigenen Welt, in der andere Gesetze spielen.

Ein Film, der einfach nur Spass macht - unbedingt ansehen!


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Identität [Blu-ray] - John CusackIdentität [Blu-ray]
John Cusack, Ray Liotta, Amanda Peet

Blu-ray, 4. April 2007
     Verkaufsrang: 1931      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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IDENTIT�T/ V�: bereits erschienen/ Genre: Thriller/ Ausgabeformat: 1920 x 1080p/ Aufnahmeformat: 2,40:1/ Länge: 01:26:00/ FSK: 16

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 97 Bewertungen)

Toller Film und HD Pur!!      5 von 5 Punkten
Psycho-Thriller... Hier kann mann wirklich sagen dass es sich um einen sehr guten Pyscho-Thriller handelt!
Die Idee von der Regie fantastisch zusammengestellt und die Schauspieler spielen bestens ihre Rolle!!
Es handelt sich nicht um eine vorhersehbare Story und mann muss SEHR VORSICHTIG ZUSCHAUEN um am Ende zu begreifen was mann man im ganzen Film gesehen hat!!
Was die BD betrifft... High Definition ist versprochen!! Ton und Bild-Qualitaet sind perfekt! Extras gibt es auch (was mann in vielen BD's zur Zeit noch nicht findet)!!
Wer den Film schon mal gesehen hat und nachtdenkt ob er die DVD oder BD Edition kaufen soll... waere wohl die DVD die falsche Wahl!


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Revolver - Special Edition - Jason StathamRevolver - Special Edition
Jason Statham, Ray Liotta, Vincent Pastore

DVD, 20. November 2008
     Verkaufsrang: 1410      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

klasse      5 von 5 Punkten
der film ist super!
guy ritchie hat es geschafft sehr interessante philosophische fragen, besonders bezüglich des Egos, in eine sehr spannende und mitreißende Story zu verpacken. v.a. interessant fand ich die zitate und die interviews am ende des films und deren bezug auf den film.
allerdings ist es wirklich ratsam, sich den film 2x oder am besten 3x anzuschauen...;-)



So etwas ist man nicht gewohnt von ihm...      4 von 5 Punkten
Wer "Snatch" oder "Lock Stock & 2 smokin barrels" gut fand, wird sicherlich bei diesen Film so seine Probleme haben. Es ist kein gewöhnlicher Guy Ritchie Film. Er hat seine Ecken und Kanten, die viele Zuschauer bei der Premiere in London zum Verlassen des Kinos gebracht haben...
Ich finde diesen Film richtig gut. Man muss ihn sicherlich 2x schauen um seine Komplexität zu verstehen.


Hannibal - Anthony HopkinsHannibal
Anthony Hopkins, Julianne Moore, Ray Liotta, Frankie Faison, Giancarlo Giannini

DVD, 25. April 2008
     Verkaufsrang: 9495      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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HANNIBAL

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Die Ästhetik des Grauens      5 von 5 Punkten
Bereits im Vorfeld umstritten, weil im Buch homoerotische Anklänge mit sadomasochistischen Zügen mehr als nur angedeutet wurden (wie auch schon in "Das Schweigen der Lämmer"), die v.a. in den USA die Schwulenbewegung zu Boykottaufrufen veranlasste (man störte sich an der Andeutung, dass Homosexualität unweigerlich mit Brutalität und grausamen Verbrechen einhergehen könnten), hat man es in Europa gelassener gesehen.

Hätte man den Film unvoreingenommen für sich sprechen lassen, wären die Verweigerer um ein grossartiges Erlebnis bereichert worden. Ridley Scott, der Meister der Bilder ("Alien", "Blade Runner", "Gladiator", "Königreich der Himmel" uvm.), der durch seine visuelle Virtuosität selbst sperrigen Stories ("1492-Eroberung des Paradieses") durch spektakuläre Aufnahmen noch Eingang in die Annalen der Fimgeschichte sicherte, hat eine packende Atmosphäre geschaffen. Der Handlungsbogen reicht von Washington bis ins wunderschöne Florenz und wieder zurück in die USA. Dabei sind die Sets nicht nur Orte der Handlung, sondern stimmige Kulissen.

Das Psychospiel zwischen FBI Agentin Starling, die nicht nur Lector finden soll, sondern sich auch einer politischen Intrige ausgesetzt sieht, und Dr. Hannibal Lector, das in "Das Schweigen der Lämmer" so packend begann, findet hier seine Fortsetzung.
Sicher wäre eine Mitarbeit Jodie Fosters eine Offenbarung gewesen, aber mit Julianne Moore wurde ein würdiger Ersatz als Clarice Starling gefunden. Foster hat sich hier eine grossartige Rolle durch die Lappen gehen lassen. War sie durch die Kontroversen im Vorfeld abgeschreckt?
Anthony Hopkins spielt den genialen wie bestialischen Dr. Hannibal Lector, der seit "Das Schweigen der Lämmer" und danach "Roter Drache" wohl die Rolle seines Lebens ist, mit dem ihm eigenen einmaligen Talent. Eigentlich will Lector nur ein bescheidenes Leben als Bibliothekar in einer seinen ästetischen Ansprüchen genügenden Umgebung führen. Als ihn seine Vergangenheit einholt, muss er wieder zum Messer greifen. Seine Skrupellosigkeit sucht jedoch seinesgleichen.

Die Musik stammt von Hans Zimmer, einem der erfolgreichsten zeitgenössischen Filmkomponisten (Oscars) und mehrfachen Kollaborateurs Ridley Scotts. Sind seine Scores nicht selten etwas zu dick aufgetragen, so beweist er hier ein gutes Gespür für die Atmosphäre. Die Musik hält sich dezent im Hintergrund, geht aber nicht unter. Vielmehr unterlegt sie die Bilder in perfekter Symbiose und sorgt so für so manche Gänsehaut.

Die ungeschnittene Version wartet mit einigen zugegebenermassen blutigen Szenen auf. Niemals jedoch werden die Mordszenen reiner Selbstzweck, sondern Stilmittel im Dienste der Geschichte, man kann also vielleicht von "Ästetischem Horror" sprechen.

"Hannibal" ist also ein Film für Cineasten, die höchste Ansprüche stellen. Darsteller, Story und Macher sind erlesen, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Trotz vieler Kritik ein sehr guter Film !      5 von 5 Punkten
Mit Hannibal" legt der Top-Regisseur Ridley Scott 10 Jahre nach Das Schweigen der Lämmer" den Nachfolger vor. Eins gleich an alle vorweg, Das Schweigen der Lämmer" ist ein einmaliger Film, aber auf keinen Fall darf man die beiden Filme miteinander vergleichen, da es sich um grundverschiedene Filme handelt. Ich denke das Ridley Scott die Romanvorlage von Thomas Harris sehr gekonnt in Szene setzt.

Ich persönlich habe mir den Luxus gegönnt und mir diese Orginalfassung zugelegt. Diese ist um eine heftige Szenen länger als die Kurzfassung, aber der eigentliche Schrecken geht ja von der Person Hannibal Lecter selbst aus und nicht von irgendwelchen Splattereffekten. Zehn Jahre nachdem Lecter aus dem Gefängnis geflohen ist befindet sich Agentin Starling in einem heftigen Karrieretief. Lecter ist in Florenz untergetaucht und führt dort ein unbemerktes Leben als Kurator. Das einzig überlebende, und aufs schlimmste verstümmelte Opfer Mason Veger, sinnt nur auf eins, Rache an Hannibal Lecter. In Florenz bringt Chefinspektor Pazzi durch etwas Zufall in Erfahrung um wen es sich bei Dr. Lecter handelt und hat schließlich nur noch eine saftige Belohnung im Kopf. Doch er hat die Rechnung ohne Lecter gemacht, der kurzen Prozess macht. Inzwischen hat Starling auch Ihren bisher größten Fall wieder aufgenommen, den auch Sie ist Lecter auf der Spur. Ein spannendes Katz und Maus Spiel entwickelt sich in der viele zur Erkenntnis kommen das es nicht so einfach ist einen Hannibal Lecter zu fassen.

Ridley Scotts Film besticht durch teils wunderschöne Aufnahmen des malerischen Florenz, durch einen wieder gut aufegelgten Sir Anthony Hopkins in der Rolle seines Lebens, durch weitere hochkarätige Schauspieler wie z.B. Julianne Moore, Gary Oldman und Ray Liotta, und durch eine straffe und spannende Inszenierung.

Der Film ist allemal spannend, unterhaltsam und hebt sich von der großen Masse an Psychothrillern wohltuend hervor. Also zu Tisch Dr. Lecter, es ist angerichtet. Die DVD die ich besitze befindet sich im Pappschuber und verfügt über reichlich und gutes Bonusmaterial.


Born to be wild - Saumäßig unterwegs [Blu-ray] - John TravoltaBorn to be wild - Saumäßig unterwegs [Blu-ray]
John Travolta, Martin Lawrence, Tim Allen, Ray Liotta, Marisa Tomei

Blu-ray, 21. August 2007
     Verkaufsrang: 3324      Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen.

Preis: € 28,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Born to be wild ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, wobei jedoch anstelle von Teenagern eine Gruppe Männer um die Fünfzig die Hauptrollen spielen. John Travolta (Woody), Tim Allen (Doug), Martin Lawrence (Bobby) und William H. Macy (Dudley) sind Typen aus dem Mittleren Westen der U.S.A., die in dieser wohlmeinenden Komödie mit ihrer eigenen Art von Midlife-Krise umgehen müssen. Sie versuchen dem Durcheinander in ihrem persönlichen Leben zu entgehen und sich zu verjüngen, indem sie eine Motorradtour auf ihren heißen Öfen unternehmen. Aber ihre Fahrt erinnert weniger an Easy Rider als an Die Drei Amigos (plus Eins). Wenn man die Schauspieler einzeln betrachtet, ist jeder für eine Hauptrolle wie gemacht. Aber wenn man sie in ein Drehbuch steckt, das randvoll ist mit zotigem Humor und unangenehmen Schwulenwitzen, funktioniert das nicht wirklich toll. Die Schauspieler verbringen viel Zeit damit, sich bei den einzelnen Szenen gegenseitig auszustechen, daher erscheint es kaum glaubwürdig, dass sie befreundet oder selbst nur gute Kumpels sind. Walt Becker (Party Animals - Wilder geht's nicht) hält sich bei der Regie sehr zurück - und dies bei einem Film, dem ein wenig Einmischung in der Hinsicht gut getan hätte, vor allem bei den Szenen zwischen Macy und Marisa Tomei (als Restaurantbesitzerin, die sich unerklärlicherweise in ihn verliebt). Es gibt einige vielversprechende Ansätze, zum Beispiel als Ray Liotta als Jack, der Anführer einer echten Motorradgang, auftaucht. Als Jack damit droht, Dudley die Beine zu brechen, kontert Dudley: "Ich bin Computerprogrammierer. Ich brauche meine Beine nicht.". Jack antwortet ohne zu zögern: "Prima, dann brechen wir ihm die Hände.". Diese Dialoge sind an sich nicht wahnsinnig lustig, aber die Art und Weise, wie Liotta sie bringt, hauchen dieser durchschnittlichen Komödie Leben ein. Leider gibt er nur wenige Szenen mit ihm und dem Rest der Besetzung. -Jae-Ha Kim

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 87 Bewertungen)

Ja ja, Männer in ner Lebenskrise! Typisch...      5 von 5 Punkten
Testbericht zu BORN TO BE WILD:

Ich sehe Licht am Comedy-Horizont! Nach vielen Jahren in den nur noch 08/15-Komödien herrauskamen, mit kleinen Ausnahmen (z.B. "Nachts im Museum"), hat man die Hoffnung doch schon fast aufgegeben. Zugegeben, im Genre Komödie einen Blockbuster zu landen ist mehr als schwierig. Zumal gegen solche Konkurrenz wie "Spider-Man", "Fluch der Karibik" oder diversen Horrorschockern oftmals keine Schnitte zu finden ist.

Aber wie gesagt, "Born to be Wild" ist ein Lichtblick der Hoffnung macht. Hier wird mit hochkarätigen, und in der Comedybranche schon erfahrenen, Schauspielern eine lustige Lachsalve nach der anderen losgelassen.
Zumal das allein die Thematisierung der Midlife-Crisis schon ein Schmunzeln hervorruft. Da diese bei Männern ziemlich stark verbreitet ist und oft zu reichlich unüberlegten Handlungen führt, nicht nur im Film!

Die Story ist sehr gut aufgebaut und strotzt nur so, wie schon erwähnt, von lustigen Gags. Ein kleines Augenmerk sei auch auf die Gatsstars zu legen, z.B. Vater und Sohn von den Orange-County-Choppern. Lustig auch zu sehen das man diese dämlichen Shows mal schön aufs Korn nimmt, in denen Wohnungen und auch Häuser renoviert und saniert werden. Hier in Deutschland ja auch bekannt auf RTL und VOX. Als Gag-Highlight sei hier auch der Streifenpolizist positiv erwähnt! Wenn doch alle so nett wären...

Auch eine kleine Liebesgeschichte und den obligatorischen Bad Guy gibts hier natürlich und passen auch, mehr oder weniger gut, in die Story.

Ein absolut gelungenes Comedy-Road-Movie das man sich gerne auch mal öfter anschaut. Ich bitte um Nachschub...
Kaufen? Ja, endlich mal eine vernünftige Komödie!


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Hannibal [Blu-ray] - Anthony HopkinsHannibal [Blu-ray]
Anthony Hopkins, Julianne Moore, Ray Liotta, Frankie Faison, Giancarlo Giannini

Blu-ray, 30. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 18836      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Mehr erwartet      2 von 5 Punkten
Schade, nachdem "Das fünfte Element" so brillant von Universum/Ufa als Blu Ray aufbereitet wurde, hatte ich von Hannibal mehr erwartet. Wer die Doppel-DVD bereits besitzt, kann sich die Knete jedoch sparen, denn das Bild wirkt erschreckend weich und gerade die italienischen Szenen kommen kaum in High Definition zur Geltung. Das Ganze wirkt vielmehr leicht hochskaliert und anscheinend wurde das Master für die Blu Ray nicht weiter bearbeitet. Die Extras sind durchaus zahlreich, aber bereits bekannt.

Hält den Erwartungen nicht stand...      3 von 5 Punkten
Über den Film selbst brauche ich hier ja nichts weiter zu sagen. Ridley Scott als Regisseur, Anthony Hopkins als Dr. Lecter, das war einfach ein Traumgespann und "Hannibal" machte kräftig Kasse damals.

Nun also erscheint der Film langersehnt auf Blu Ray und die Erwartungen waren sehr hoch. Kann die Hannibal HD Disc mithalten in Punkto Bildqualität, Ton etc?

Die Antwort: Mäßig

Zum Bild:
Der 1:1,85 Transfer erscheint auf den ersten Blick recht sauber, lässt aber knackige Kontraste und Tiefenschärfe schmerzlich vermissen. Insgesamt macht der Bildmaster einen eher weichen Eindruck mit dünner Farbgebung. Im Grunde genommen erinnert mich die ganze Optik eher an einen Fernsehfilm auf dem ZDF als an einen Ridley-Scott Blockbuster. Die Aufnahmen in Florenz oder auf Mason Vergers Anwesen wären ein Traum für Blu Ray Enthusiasten gewesen, in der Realität aber kann man sie getrost unter "nicht der Rede wert" verbuchen. Ich würde die Bildqualität der Hannibal Blu Ray nicht unter Totalausfall verbuchen, auch gibt es ein paar HD-Momente, aber selbst bei manchen Close-Ups sucht man Hautporen und feinste Haarzeichnungen vergebens. Der Schwarzwert ist gut, Bildrauschen ist vorhanden, bleibt aber eher dezent. Am besten sehen noch Tageslichtaufnahmen aus, diese können noch eine gewisse Plastizität vermitteln.

Ton:
Der Sound macht im HD-Format schon eine viel bessere Figur: Der wunderschöne Soundtrack, die stimmungsvoll unterlegten Landschaftsaufnahmen, Dialogverständlichkeit - alles auf Top-Niveau. Da gibt es nicht zu bemängeln!

Extras:
Dutzende entfernte Szenen, Multi-Angle-Shots, dynamicHD Live, Making Ofs (Musik, Produktion etc.), Trailer, Teaser - die Hannibal Blu Ray kann auch im Extra-Bereich und der Menüprogrammierung noch punkten, wenn gleich auch leider das frustrane Erlebnis der Bildqualität dem Vergnügen einen Strich durch die Rechnung machen.

Fazit: Drei Sterne für einen tollen Film, wunderbarer Musik und guter Blu Ray Produktion - bis auf das Bild. Vermutlich war aus den original Negativen nicht mehr herauszuholen. Sehr schade.

Bild: 6.0/10
Ton 8.5/10
Extras: 8/10


Hannibal - Sir Anthony HopkinsHannibal
Sir Anthony Hopkins, Julianne Moore, Ray Liotta

DVD, 5. Mai 2002
     Verkaufsrang: 8208      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 28,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Er ist wieder da, und er ist hungriger denn je. Zehn Jahre nach Das Schweigen der Lämmer genießt Dr. Hannibal "the Cannibal" Lecter (Anthony Hopkins) Espresso schlürfend das süße Leben in Italien.
FBI-Agentin Clarice Starling (Julianne Moore, die die Rolle von Jodie Foster übernommen hat) dagegen ist es weniger gut ergangen. Sie war schon immer eine Außenseiterin, und nun ist sie die stille, launische Einzelgängerin, die die bürokratischen Spielchen nicht mitmacht und deshalb leiden muss. Eine vermasselte Drogenrazzia führt zu ihrer Zurückstufung - und zu der Bitte von Lecters einzigem überlebendem Opfer, Mason Verger (Gary Oldman), um eine kleine Fragestunde. Clarice ahnt nicht, dass der grauenhaft entstellte Verger - dem Lector unterstellt, er habe sich sein Gesicht selbst heruntergerissen - sie als Köder benutzt, um Dr. Lecter aus seinem Versteck zu locken. Er ist zuversichtlich, dass er den guten Onkel Doktor diesmal schnappen wird.
Hannibal verwendet die grundlegende Handlungskonstruktion von Thomas Harris' barockem Roman und ist stilistisch derart anders als sein Vorgänger, dass man gezwungen ist, ihn für sich allein zu bewerten. Regisseur Ridley Scott gab dem Film ein elegantes, geradezu europäisches Aussehen, das von Anfang an klar macht, dass sich hier - im Gegensatz zum ersten Film - alles um Hannibal dreht.
Funktioniert es aber auch? Gewiss - aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Geschickt baut Scott eine Atmosphäre der Vorahnung auf, aber es ist alles nur ein Aufbau zum Antiklimax, da Vergers Plan zur Ergreifung Hannibals (um ihn dann an menschenfressende Wildschweine zu verfüttern) letztendlich nicht zum erforderlichen blutigen Nervenkitzel führt. Und der marktschreierisch angekündigte Höhepunkt, die Abendessensequenz mit Clarice, Dr. Lecter und einem dritten unglücklichen Gast, wechselt ständig zwischen Parodie und Horror.
Hopkins und Moore sind ohne Zweifel beide erstklassig, aber die Handlung ist so konstruiert, dass sie so weit wie nur möglich auseinander gehalten werden - wo doch im Schweigen der Lämmer gerade ihre Interaktion so faszinierte. Wenn sie denn mal zusammentreffen, sind diese leider nur wenigen und einfach zu späten Begegnungen dennoch recht spannend. -Mark Englehart


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 175 Bewertungen)

Übelgeiler Nachfolger von "Schweigen der Lämmer"      5 von 5 Punkten
Absolut hammergeiler Film! Action, Psycho, Spannung, Nervenkitzel, Brutaltität und Abartigkeit, dieser Film hat alles!
Ich hab die Englische Version (in England gekauft^^), also die uncut.
Anfangs gibts sogar recht gute (und nicht unblutige^^) Action, ansonsten kann sich die Brutalität sehen lassen. Es gibt zwar nicht allzu viele brutale Szenen (wie auch bei den Vorgängern), aber dafür sind diese schon recht abartig zum Teil. Die Handlung ist auch recht spannend, aber zum Teil unverständlich und lässt Fragen beim Zuschauer offen, z.b. wie Hannibal dem FBI am Ende entkommt. Das hätte man ruhig auch noch verfilmen können. Aber naja: Juliane Moore spielt die Rolle der Clarice Starling genauso gut wie Jodie Foster und Anthony Hopkins setzt als Hannibal Lecter zum Höhenflug an.
Fazit: Ein muss für alle, die Psychothriller mit etwas Gewalt, Blut, Action und Abartigkeit mögen! Aber ich rate euch dennoch zum Kauf der Uncut-Version, diese ist zwar nich arg viel länger als die geschnittene, aber dennoch besser ;)

Gruß


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Schwerter des Königs - Dungeon Siege [Blu-ray] - Jason StathamSchwerter des Königs - Dungeon Siege [Blu-ray]
Jason Statham, Claire Forlani, LeeLee Sobieski, Burt Reynolds, John Rhys-Davies

Blu-ray, 23. April 2008
     Verkaufsrang: 10208      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 23,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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SCHWERTER DES KÖNIGS-DUNGEON S

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 105 Bewertungen)

Guter Fantasy      5 von 5 Punkten
Viele hier sind anscheinend große Budgets gewohnt, wie es bei Herr der Ringe war. Man muss bedenken dass seine Folge der Trilogie mehr als 110 Millionen Dollar mehr verschlang als dieses Einzelwerk.
Auch dürften manche Kritiker was gegen Uwe Boll persönlich haben, ich kannte den Regisseur bis dato nicht.

Ich hab die Kritiken gelesen, hab mich aber dann doch überzeugen lassen, weshalb ich mir die 2DVDs auch gekauft habe. Ich habe den Film von der ersten bis zur letzten Minute genossen. Man fühlt sich sofort in der Welt zurecht, auch wenn man das Spiel dazu nicht kennt! Uwe Bolls Film verbreitet einen Flair, denn man nicht einmal bei Eragon spürt. Auch sind die Kämpfe erste Sahne, nicht ohne Grund, denn Tony Ching führte Stuntregie (auch bei Matrix, Hero, ect.).
Als Fantasyfan kommt man sicher auf seine Kosten. Es gibt Massenschlachten mit Krugs(oder Orks) und Schwertkämpfe mit durchdachter Choreographie.
Die Story ist typischer Fantasy und deshalb auch kein Abklatsch von HdR wie behauptet wird. Das Genre funktioniert eben immer nach demselben Prinzip.
Einzige Kritikpunkte: Die Musik war teilweise etwas schwach und manche Schnitte extrem schnell.

Fazit: Gelungener Fantasy-Film dem man mehr Geld ankennt, als letzendlich investiert wurde für einen netten Filmabend.

PS: SE nur als Making-of-Fan kaufen.


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GoodFellas - Premium Edition (2 DVDs) - Robert De NiroGoodFellas - Premium Edition (2 DVDs)
Robert De Niro, Ray Liotta, Joe Pesci

DVD, 13. Juni 2008
     Verkaufsrang: 17703      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Warner Good Fellas - Premium Edition (2 Discs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 13.06.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Mafiakino at its best      5 von 5 Punkten
Goodfellas war Anfang der 90er Jahre nach einer bezüglich Mafia-/Gangsterfilmen langen Durststrecke (die nur einige Lichtblicke hatte, wie beispielsweise durch Scarface, der aber stilitisch ganz anders einzuordnen ist) der unerwarteste Kinoerfolg des Jahres, der zurecht mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde (u.a. Oscar für Joe Pesci). In der Presse und Fachwelt wurde er teilweise sogar als "Neuer Pate" bezeichnet, was jedoch m.E. nicht ganz zutreffend ist. Während der Pate ein Idealbild der Mafia zeichnet (an dem sich heute viele tatsächliche Mafiosi orientierten und orientieren), wird dieses Bild in Goodfellas schlichtweg überzeichnet, indem zwar auch die Vorzüge des kriminellen Daseins dargestellt werden, aber auch die Auswirkungen auf das Privatleben der Akteure.
Kurz zur Story: Henry Hill (Ray Liotta in seiner bis dato besten Rolle), aufgewachsen im New York der 40er Jahre, kommt früh unter die Fittiche des Dons Paul Cicero (Paul Sorvino) und seines Handlangers Jimmy Conway (Robert de Niro, wieder einmal in seiner Paraderolle als italo-amerikanischer Gangster) und erlebt einen rasanten Aufstieg in der Mafia. Bis in die späten 80er wird sein Lebensweg und der seines Freundes Tommy DeVito (Joe Pesci, wohl auch in der Rolle seines Lebens) in der Familie dargestellt, der sich am besten durch eine beständige Klimax beschreibt, die sich zum Ende bedrohlich senkt, als Henry dem Kokain verfällt und sich von Familie und Freunden abkapselt. Letztendlich sorgt er als Kronzeuge sogar dafür, dass der ehemalige Kreis, in dem er verkehrte, hinter Gitter kommt. Doch es sei nicht zu viel verraten.
Der Vorzug des Films ist eindeutig in seiner Montage zu finden - schnelle Schnitte wechseln sich mit Stop-Motion-Sequenzen ab, eine unsagbar lange Steadicam-Sequenz führt den Zuschauer durch die Katakomben des Copa Cabana, der Erzähler (Henry oder Tommy) kommentiert größtenteils aus dem Off, alles unterlegt mit dem wirklich besten, was die Musik der 50er bis 70er Jahre zu liefern hatte (eine Art der Musikuntermalung, die der Regisseur Martin Scorsese quasi revolutioniert hat und auch in anderen Filmen verwendete). Die Story (die sich auf das Buch "Wiseguy" von Nicholas Pileggi stützt) wirkt rasant, durchdacht, nie langweilig oder vorhersehbar, die Charaktere sind fein und doch überaus grob gezeichnet, der Witz und Sarkasmus ist der beste, den ich jemals in einem vergleichbaren Film gesehen habe.
Im Gegensatz zu Francis Ford Coppolas Pate-Filmen zeichnet Goodfellas ein weitaus weniger romantisierendes Bild. Die Charaktere sind sadistische, unberechenbare und mitunter unsympathische Personen, deren Leben mit dem beschaulichen und aristokratischen Familienbetrieb der Corleones nicht mehr viel gemein hat. Daneben ist die Gewaltdarstellung sehr explizit und definitiv nichts für zarte Gemüter - aber wer schaut sich schon einen Mafiafilm an, ohne zumindest ein gewisses Maß an Gewalt zu erwarten?
Die Extras der DVD sowie Bild und Ton sind ebenfalls recht ansehnlich, es fehlen allerdings wie bei vergleichbaren Scorsese-Filmen (wie z.B. Casino) Hintergrundinfos, was aber nicht weiter schlimm ist, da der Film m.E. schon ausreicht, um die Bewertung mit 5 Sternen zu rechtfertigen.


Gefährliche Freundin - Jeff DanielsGefährliche Freundin
Jeff Daniels, Melanie Griffith, Ray Liotta

DVD, 4. September 2006
     Verkaufsrang: 13103      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Wild thing - I think I love you      5 von 5 Punkten
"Something Wild" aus dem Jahr 1986 ist ein cool inszenierter Roadmovie, der als Komödie beginnt und als Thriller endet, aber auch immer von der stimmigen Liebesgeschichte getragen wird. Der deutsche Titel des Film ist etwas dämlich, denn die Hauptfigur Audrey ist in keiner Weise eine gefährliche Freundin, sondern mehr eine Femme fatale, der die Männer verfallen sind. Nicht umsonst nennt sie sich Lulu, denn das ist die berühmte Frauenfigur aus Alban Bergs gleichnamiger Oper.
Charlie Briggs, karrierebewusster Vizedirektor einer Firma, ist ein völlig langweiliger Biedermann, der allerdings eine starke kindische Seite hat. Um etwas Nervenkitzel in sein Leben zu bringen, ist Zechprellerei sein Hobby. Dabei erwischt ihn die geheimnisvolle Lulu und schon geht sie Fahrt los. Charlie ist ganz begierig, etwas abenteuerliches zu erleben. Es geht nach Pennsylvania zur Mutter von Lulu, dann zu deren Klassenzusammenkunft, wo sie auf Ray treffen, den gewalttätigen und jähzornigen Noch-Ehemann von Lulu. In einer Verfolgungsjagd geht's zurück nach New York.
"Lüge und Wahrheit" ist das Hautthema des Films. So hat sich Charlie eine kleine heile Welt eingerichtet, die auf Lebenslügen basiert und die durch den Kontakt mit Lulu gewaltig durchgewirbelt und schliesslich zerstört wird. Besonders witzig ist, wenn Charlie und Lulu deren Mutter oder an der Klassenzusammenkunft vorlügen, sie seien verheiratet. Dies führt zu äusserst peinlichen Szenen.
"Something wild" wurde von Regisseur Jonathan Demme inszeniert, der später mit den Kassenschlagern "Silence of the lambs" und "Philadelphia" berühmt geworden ist. Früher schuf er den Konzertfilm "Stop making sense" über Talking Heads. Darum ist auch das Titelstück von David Byrne. Und als kleine Referenz trägt ein chinesischer Verkäufer im Film ein T-Shirt mit dem Talking Heads-Album "Little creatures".
Die coole Inszenierung wird unterstützt vom genialen Soundtrack, für den John Cale und Laurie Anderson verantwortlich sind. Dabei wird als Hymne der Song "Wild thing" von The Troggs zelebriert. Die Songtexte kommentieren auch das Geschehen im Film. Schliesslich vermag auch die schauspielerische Leistung von Jeff Daniels, Melanie Griffith und Ray Liotta völlig zu überzeugen. Auch die Nebenrollen sind glänzend besetzt, wie z.B. John Waters als Autoverkäufer.

Femme Fatale      5 von 5 Punkten
Handlung: Biederer Durchschnittstyp lernt faszinierend geheimnisvolles Prachtweib kennen, dass sein Leben innerhalb weniger Tage komplett auf den Kopf stellt. Trotzdem verliebt er sich in sie - nicht wissend, dass da noch ein extrem Gefährlicher Ex im Hintergrund lauert.
State: Dieser Film ist etwas Besonderes. Nicht nur, dass er einen im Normalfall tödlichen Stilbruch - Komödie mutiert zu einem hammerharten Thriller - gekonnt umsetzt, nein auch die perfekte Zeichnung der gegensätzlichen Charaktere und Lebensanschauungen, die bis ins Detail ausgereizt werden, ist nur in wenigen Filmen so gut gelungen wie hier.
Das liegt nicht zuletzt an den erstklassigen Schauspielern, die optimal besetzt wurden.
Melanie Griffith - damals noch nicht durch ihre misslungenen Schönheitsoperationen zum unnatürlichen Zombie mutiert - nimmt man die Titelrolle 100%tig ab. Sie spielt die unangepasste, keine Konventionen akzeptierende Kleinkriminelle, die Männer auf die eine oder andere in den Wahnsinn treibt, perfekt.
Auch Ray Liotta, in der Rolle eines rücksichtslosen, brutalen, aber hochintelligenten Egomanen, wirkt so überzeugend, wie in keinem anderen seiner Filme (in denen er natürlich auch immer gut spielte, aber das hier ist nun mal sein Bester).
Absoluter Überflieger aber ist Jeff Daniels, den ich in anderen Rollen meist als etwas Farblos empfand. Gerade das aber ist hier sein Vorteil. Er kann den durchschnittlichen "Nine to Five" Anzugsbiedermann - der seiner "gefährlichen Freundin" weder von der Charakterstärke, noch von Selbstsicherheit und Auftreten her, auch nur im geringsten gewachsen ist - dermaßen glaubhaft darstellen, wie es wohl kaum ein anderer Schauspieler der "ersten Reihe" vermocht hätte. Allein die Szene, in der sie ihn - aus ihrer Sicht vollkommen natürlich, aus seiner bisher kaum vorstellbar - in die Geheimnisse des Sex für Fortgeschrittene einweiht - er dabei hin und her gerissen zwischen puritanischer Erziehung und purer Lust - ist so gut gespielt, dass sie wohl jedem Zuschauer im Gedächtnis bleiben wird.
Daniels: "I never done anything like this before" Griffith: "Don't worry Charlie - I have"
Doch selbst wenn einem die Darsteller und ein guter Plot "wurscht" sind, der Streifen beinhaltet genügend gut umgesetzte Elemente aus den Genres Action, Komödie und Thriller, dass hier wohl jeder auf seine Kosten kommen dürfte.
Fazit: Ein Film, den man sich unbedingt mal anschauen sollte. Persönlich werde ich ihn mir definitiv zulegen.
Update am 27.11.2002
Wie versprochen noch einige Infos zur DVD:
Der Ton liegt sowohl in Englisch als auch auf Deutsch lediglich in Stereo vor, weist aber keine Mankos auf. Das Bild ist als solider Durchschnitt zu bezeichnen, in Anbetracht des Alters war wohl nicht mehr rauszuholen. An Extras gibt es leider nur den Original USA-Trailer. OK - der Film ist von 1986 und die Storyboards, etc. vermutlich alle vernichtet, trotzdem hätten zumindest einige Infos zu Cast & Crew und aktuelle Interviews der drei Hauptdarsteller sein dürfen.
Zusätzlicher Hinweis: Bisher besaß ich nur eine Tape Version, aufgenommen aus dem amerikanischen TV. Die DVD offenbarte mir nun, dass dort mindestens zwei Szenen fehlen. Dabei handelt es sich um die "Abschiedsszene" zwischen Ray Liotta und der schwer verliebten kleinen Blonden und Teile des "Oben Ohne" Ritts von Melanie Griffith. Ob diese Szenen bereits im deutschen TV gezeigt wurden entzieht sich meiner Kenntnis.


Corrina, Corrina - Whoopi GoldbergCorrina, Corrina
Whoopi Goldberg, Ray Liotta, Tina Majorino

DVD, 6. November 2000
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Nach dem Tod seiner Frau sucht Werbetexter Manny nach einem Dienstmädchen, das sich um den Haushalt und seine Tochter Molly kümmern soll. Er entscheidet sich für die Afroamerikanerin Corrina, die zwar nicht kochen kann, aber mit ihrer urigen Persönlichkeit umgehend einen Draht zu Molly findet, die seit Mutters Tod kein Wort mehr gesprochen hat. Die lebenslustige Haushaltsperle schafft es schließlich, das Mädchen wieder zum Reden zu bringen und selbst Manny kann sich dem Charme von Corrina nicht entziehen.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

"stimmungsvoller Film"      5 von 5 Punkten
Whoopi Goldberg, wie fast immer, absolut Spitze! Dieser Film behandelt zwar ein trauriges Thema, die Mutter stirbt, hinterläßt Mann und kleine Tochter, aber der Film ist nicht traurig. Er ist ein wunderbar stimmungsvoller Film, mit wunderbar stimmungsvoller Musik (Erik Satie, Bill Evans etc.)! Whoopi Goldberg als intelligentes und einfühlsames Kindermädchen, das auch Klavier spielt, dem Vater beim Komponieren hilft und sich in ihn verliebt. Entgegen aller Bedenken (wegen unterschiedlicher Hautfarbe des Paares), kommt es doch zum Happy End. Zwischendurch gibt es eine sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte, die eher aufgrund geistiger Übereinstimmung entsteht, als aufgrund körperlicher Anziehung, was sehr anregend ist. Unterhaltsam, künstlerisch anspruchsvoll, so daß man sich diesen Film immer wieder gern ansieht.


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Cop Land - Sylvester StalloneCop Land
Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Ray Liotta

DVD, 15. Mai 2007
     Verkaufsrang: 19217      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Cine Plus Cop Land, USK/FSK: 12+

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Die Gummi-Lippe schlug wieder zu,      5 von 5 Punkten
Die Gummi-Lippe schlug wieder zu, doch ganz anders als bei seinen Boxer- oder Rambo-Epen. Das hat Actionstar Sylvester Stallone sicher auch Regisseur und Drehbuchautor James Mangold zu verdanken, der ihm half, eine nuancenreiche, herausragende schauspielerische Leistung zu bieten.

Eine kleine Ansiedlung in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, im US-Bundesstaat New Jersey gelegen, rückt in den Fokus des Geschehens. Was diese Kleinstadt Garrison von ähnlichen, abgeschirmten Wohngebieten unterscheidet, ist: Dort wohnen nahezu ausschließlich Cops, die in New York ihrer Arbeit nachgehen. Sie wollen sich und ihren Familien, ein ruhiges Leben außerhalb beruflicher Hektik ermöglichen. Kein Wunder, dass eine Wohnmöglichkeit dort in diesem beschränkten, räumlichen Umfeld, sehr begehrt ist. Nicht alle, die dort hinziehen wollen, haben die Möglichkeit dazu.

Diese HEILE WELT droht zu zerbrechen, als nach einem Doppelmord an zwei Schwarzen der Polizist mit dem Jokename SUPERBOY spurlos verschwindet - oder einfach auch nur künstlich aus der Schusslinie gebracht wird. Man spricht gar von seinem Selbstmord, während der alkoholexzessive Parties feiert. Kann man das wirklich unter der Decke halten?
Die internen Ermittler des NYPD spüren, da stimmt was nicht, zumal der selbsternannte Vorreiter der idyllischen Gemeinde, Ray Donlan, der Onkel des verschwundenen Polizisten ist, und der ist bekannterweise für manchen Trick gut.
Der leicht naive Gemeindesheriff Freddy Heflin (wirklich überzeugend Sylvester Stallone), der von den örtlichen Bullen-Vollprofis nicht so ganz für voll genommen wird, hilft bei den Ermittlungen des NYPDs. Er kommt an Hinweise und schließlich auch an Beweise heran, die das Image des selbstherrlichen Donlan und seiner Mitläufer mächtig ankratzen.
Letztlich steht die Entscheidung Loyalität zu den Kumpels oder Treue zum Gesetz für den Ortssheriff an.
Lt. Moe Tilden (Robert DeNiro, der in dieser Nebenrolle zurückgenommen agiert und die Starrolle Stallone überlässt, ohne sich dabei etwas zu vergeben) muss irgendwann die Ermittlungen einstellen. Doch wie entscheidet sich Freddy Heflin?

Ein sehenswerter, atmosphärisch dichter Film unter dem Motto: Niemand steht über dem Gesetz. HMcM



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Good Fellas (Special Edition)  Die besten Filme aller Zeiten - Robert De NiroGood Fellas (Special Edition) Die besten Filme aller Zeiten
Robert De Niro, Ray Liotta, Joe Pesci

DVD, 17. Januar 2008
     Verkaufsrang: 22534      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Leben in Angst      3 von 5 Punkten
Der Film ist ein Klassiker.Kein Wunder also, dass er in dieser Reihe erneut erscheint.

Kriminelle Karrieren sind letztlich ein ärmliches Leben. Die Botschaft des Films kann verstanden werden. Von wegen good fellas. Der "Kumpel" schiesst dich morgen über den Haufen, wenn du nicht aufpasst.

Eindrucksvoll die Zusammenkunft dieser Revolverhelden, nicht anders als in einer Affenhorde, wo das Alpha-Tier sein Revier wahrt und die anderen in einem Gleichgewicht des Schreckens hält.

Nachdenkenswert, wie leicht jede Grenze humanen Umgangs fällt. Man muss gewaltbereit sein, sofort,ohne Hemmung und Grenze. Es ist "Normalverhalten" und findet deswegen statt. Wenn ein Durchgeknallter einen kleinen Kellner provoziert, demütigt, ihn erst ins Bein und dann in die Brust schiesst und erschiesst, wird er als Reaktion maximal erfahren, den begräbst du aber jetzt alleine. Die Tat wird nur unter dem praktischen Gesichtspunkt gesehen, wir haben eine Leiche und die muss verschwinden. Das einfach so ein Mensch abgeknallt wird.. na, und ?

Das was Wälzer für die Massenmörder im dritten Reich feststellte, das was im Standford-Experiment von Zimbardo ans Tageslicht kam wird hier bestätigt: Wenn das Umfeld so gestaltet ist, kann der Mensch eine Bestie sein.Alle Grenzen der Humanität werden gesprengt.

Was gefällt mir gar nicht an solchen Filmen. Die ausführliche Dokumentation von Gewalt. Ich glaube den Regisseuren, die noch mit einem angeblich kritischen Anspruch daher kommen,man müsse dies zeigen, weil man gegen Gewalt sei, kein Wort. Gewalt sells, also ist Gewalt vorhanden, reichlich und ausführlich dargestellt. Wenn man wirklich dagegen wäre, warum müsste man es dann zeigen oder in dieser Ausführlichkeit zeigen ?

Mit dem Gewaltverherrlichung der Kettensägerfilmer kann Scorcese doch ohnehin nicht konkurrieren, warum also damit anfangen ? Erich Fromm würde meinen, das sei eben die nekrophile Gesellschaft. Auch wenn ich dem zustimme, ist für mich ein Film, der sich auf solche Scenen stützt, letztlich kein guter Film.

Schaut man sich die Recherche zu dieser Geschichte an, verdichtet sich die Erkenntnis: ein ärmliches Dauerleben in Angst. Erst als Mitglied der Bande, später im Zeugenschutzprogramm.

Dem hat Scorcese ein Denkmal gesetzt.


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Martin Scorseses 1990 entstandenes Meisterwerk GoodFellas verewigt das maßlose, erschreckende Leben des tatsächlich existierenden Gangsters Henry Hill (Ray Liotta) und zeichnet dessen Weg von seiner Teenagerzeit auf den Straßen New Yorks bis zu seinem anonymen Exil im Zeugenschutzprogramm nach. Der energische Stil des Regisseurs ist für die Nacherzählung von Hills rücksichtslosem Aufstieg zur Macht in den 50ern genauso ideal wie für die seines drogenbedingten Falls in den späten 70ern; genau genommen hat niemand jemals die von Kokain ausgelöste geistige Verwirrung besser dargestellt als hier Scorsese.
Scorsese benutzt die Musik der Zeit perfekt, nicht nur um eine bestimmte Epoche heraufzubeschwören, sondern um eine ganz genaue Stimmung zu erzeugen. GoodFellas ist mindestens so gut wie Der Pate, ohne dabei auch nur im geringsten von ihm beeinflusst zu sein. Joe Pescis psychotische Improvisation des Mafioso Tommy DeVito hat ihn zum Star gemacht, Lorraine Bracco spielt als Hills größte und einzige Liebe die Rolle ihres Lebens, und jede Nebenrolle, von Paul Sorvino bis Robert De Niro, ist einfach ein Wunder.


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)

Ein kleines Meisterwerk (Spoiler!!)      5 von 5 Punkten
Henry Hill (Ray Liotta) wollte immer hoch hinaus. Und dieses hoch hinaus bestand für ihn seit jeher aus Geld, Macht, Frauen und noch mehr Geld. Schon als 11-jähriger übernimmt er kleinere Botengänge für den Obermafiosi Paul Cicero (Paul Savino). In diesem Umkreis lernt der die Gangsterlegende Jimmy Conway (Robert DeNiro) kennen, der Henrys spiritus rector werden wird. Endgültig etabliert sich Henry, als er beim illegalen Zigarettenverkauf erwischt wird, bei der Polizei aber keine Namen preisgibt. Schon bald schwimmt er im Geld, heiratet die hübsche Karen (Lorraine Bracco) und alles scheint in Butter zu sein.

Doch in der Gangsterwelt gelten eiserne Gesetze. Zuerst bringt der völlig wahnsinnige Tommy de Vito (brillant: Joe Pesci) ein Mitglied einer anderen Familie um, ohne sich vorher die Erlaubnis der Paten eingeholt zu haben. Ein schwerer Fehler! Wenig später werden Henry und Jimmy eher zufällig geschnappt und zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Im Knast verdient sich Henry ein Zubrot mit dem Drogenhandel, eine Beschäftigung, der er auch nach seiner Entlassung, gegen den Willen Paul Ciceros, weiterverfolgt. Und Jimmy gerät nach einem Megacoup in einen Blutrausch bis sein Augenmerk schließlich auch auf Henry fällt. Der sieht nur noch eine Chance, sein Leben zu retten: Auspacken bei der Polizei.

Unglaublich aber wahr: Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Der echte Henry Hill lebt bis heute im Zeugenschutzprogramm des FBI und hat im Film einen Gastauftritt als Koch. "GoodFellas" (1990) von Martin Scorsese ist ein kleines Meisterwerk, welches keinen Zuschauer kalt lässt. Man erlebt zunächst den Aufstieg des jungen Henry Hill mit und wünscht im eigentlich alles Gute, so lange, bis man sich dem Sog der Gewalt und des Wahns nicht mehr entziehen kann. Fünf Jahre später drehte Scorsese mit Casino (Special Edition, 2 DVDs) einen weiteren Mafiafilm, der thematisch (detaillierte Darstellung der Gewalt) und von der Erzählsituation (vor allem die voice-over Methode) "GoodFellas" sehr ähnelt und mit DeNiro und Pesci die identischen Hauptdarsteller hat. Und auch Departed - Unter Feinden (Einzel-DVD) (2006) gehört in diese Reise von Scorseses Mafiafilmen, die thematisch und erzählerisch miteinander verbunden sind.


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