DVDs: Tracy Lind

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Homo Faber - Sam ShepardHomo Faber
Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa, Dieter Kirchlechner, Tracy Lind

Videokassette
     Verkaufsrang: 4195     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

würd ich nomma gucken du...      3 von 5 Punkten
Schlöndorffs Interpretation des Romans Homo Faber von Max Frisch ist trotz einiger Aspekte überzeugend. Die Persönlichkeit der Hauptcharaktere, wie zum Beispiel die Anhänglichkeit Sabeths und Hannas einnehmende Art werden im Film gut dargestellt.
Auch der emotionale Wandel Fabers ist deutlich zu sehen. Generell wird Faber von Sam Shepard sehr gut verkörpert. Und dennoch fehlen wichtige Aspekte wie der zweite Berichtsteil Fabers und seine übertriebene Körperhygiene, unter die auch sein ständiges Rasieren fällt. Die wichtigste Szene, der Schlangenbiss Sabeths und der Sturz auf den Stein, welcher zum Tod durch Schädelbasisbruch führte, wird im Film völlig neu interpretiert und in meinen Augen auch verfälscht, da Faber selbst keine Schuld trägt wie es im Buch der Fall ist.
Alles in allem eine gute Umsetzung dieses deutschen Klassikers.

Filmkritik      2 von 5 Punkten
Die Verfilmung des Buches Homo Faber von Max Frisch würde ich auf einer Skala von 5 möglichen Sternen mit 2 bewerten. Die Schauspieler sind gut gewählt, weil sie sich sehr gut in ihre individuelle Rolle hineinversetze. Ausschlaggebend für meine geringe Bewertung ist der Vergleich zum Buch, das zuvor gelesen habe. Dabei wird deutlich, dass viele Dinge wie zum Beispiel das häufige Rasieren einfach weggelassen werden. Der im Buch beschriebene Krankenhausaufenthalt Fabers wird im Film ausgelassen. Szenen, die im Buch sehr ausführlich beschrieben werden, sind dagegen im Film oberflächlich oder teilweise ungenau dargestellt. Die entscheidende Szene, als Sabeth von einer Schlange gebissen wird und anschließend mit dem Hinterkopf auf einen Stein stürzt, wird im Buch ganz anders wiedergegeben. Sabeth wird zwar von einer Schlange gebissen, fällt jedoch nicht nur auf einen Stein, sondern ist erschrocken als Faber nackt aus dem Meer kommt, sodass weiter zurückweicht und anschließend in die Tiefe stürzt.
Obwohl die Schauspieler gut ausgesucht wurden, werden einige Szenen im Film unrealistisch gespielt, wie zum Beispiel die Notlandung in der Wüste, bei der die Figuren Mittags trotz der enormen Hitze nicht schwitzen, sondern völlig entspannt Schach spielen.
Im Buch wird die Schuld an Sabeths Tod eindeutig auf Faber geschoben. Dadurch dass er die Szene zwei Mal unterschiedlich erzählt, macht er dem Leser den Eindruck, dass er die Schuld für ihren Tod trägt. Der Film macht jedoch den Eindruck, dass er an ihrem Tod nicht Schuld sei.
Mein Fazit:
Hätte man sich genauer am Buch orientiert und daraus folgend die Schlüsselszenen richtig dargestellt, wäre meine Beurteilung besser ausgefallen. Um dieser Verfilmung den letzten Schliff zu geben, müsste man die Drehorte realistischer gestalten.


Buch-/Filmvergleich      3 von 5 Punkten
Die Vorkenntnisse aus dem Buch Homo Faber von Max Frisch führen uns zu dem Entschluss, dass die gleichnamige Verfilmung wegen der Ungenauigkeiten gegenüber dem Buch nicht sehr gelungen ist. Zwar spiegeln die Schauspieler die Hauptcharaktere des Buches gut wider, jedoch kommt es zu Verwirrungen, da der Regisseur einige Handlungen verändert: Zum einen fehlt der komplette zweite Bericht, in dem es um die Krankheit Fabers geht, die im Film kaum erwähnt wird. Es gibt zwar Andeutungen wie z.B. die Szene im Treppenhaus, wo Faber sich den Bauch reibt und inne hält, doch was später ist, bleibt fraglich. Des Weiteren werden auch Handlungen hinzugefügt, die das Verhältnis Fabers zu Frauen aufzeigt, da er mit der Stewardess im Flugzeug flirtet. Außerdem wird im Film der Dschungelaufenthalt verkürzt, was wir positiv finden, da es im Buch viel zu lange beschrieben und eklig dargestellt wird, somit wird es für den Leser schnell uninteressant und unangenehm. Ebenso wird Faber im Film keine Schuld an Sabeths Tod gegeben, da sie durch den Schlangenbiss auf den Stein gefallen ist und durch den Aufprall auf den Hinterkopf an einem Schädel-Basisbruch gestorben ist.
Im ganzen war der Film aber doch ansehenlich.

Literarische Verfilmung oder Flopp      2 von 5 Punkten
Wir würden dem Film Homo Faber mit zwei von fünf Sternen bewerten.
An erster Stelle ist zu erwähnen, dass die Wahl der Schauspieler gut getroffen wurde. Sam Shepard bringt die Rationalität Walther Fabers gut mit seiner Mimik zum Ausdruck. Jedoch erscheint diese manchmal etwas übertrieben, z.B. als er beim Flugzeugabsturz anfängt die Zeitung zu lesen während andere in Panik geraten.
Vergleicht man das Buch mit dem Film, stellt man fest, dass es zwischen beiden große Differenzen gibt, so fehlen z.B. ganze essentielle Passagen des Buches im Film (vgl. Szene in Kuba, Fabers Krankheit). Desweiteren sind Abschnitte dem Film hinzugefügt, die im Buch nicht erwähnt sind, z.B. die Stewardess, die Faber umschwärmt.
Die Szene in der Wüste wird schlecht umgesetzt, da sie sehr unrealistisch erscheint (vgl. Absturz im Film, Fabers Gelassenheit im Flugzeug übertrieben dargestellt). Außerdem wird Elisabeths Unfall so dargestellt, dass es dem Ganzen einen anderen Sinn verleiht, so kann man im Film Faber aufgrund des Unfallhergangs keine Schuld zuweisen.
Insgesamt finden wir, dass die Umsetzung des Filmes hätte besser gestaltet werden können, z.B. die Schuldfrage Fabers bie Sabeths Tod...

Die Vernichtung eines vernichteten Kulturwerkes      1 von 5 Punkten
Die Darstellung des Romans Homo Faber: Ein Bericht" von dem, von mir als inkompetent beurteilten Buchautors Max Frisch, in Form des Mediums der bewegten Bilddarstellung erweißt sich mir als suboptimal. Dies begründet sich aus den folgenden Gesichtspunkten.
Das obig genannte Werk ist exorbitant bild astig, was sich zum Nachteil des rhetorischen Segments der Verfilmung auswirkt. Des Weiteren ist die Umsetzung des Buches eher inkonsequent von statten gegangen als dem gegebenen Pfad Frischs zu folgen. Die Charakterzüge der Charaktere sind gezwungen stark dargestellt, nicht vorhanden oder Falsch (nach Buchvorlage). Dazu sind starke Schwankungen in der Schauspielkunst der Protagonisten zu erkennen. Die Kulissen erweisen sich selbst dem Laien als minderwertig und plump (Wüste). Dem nicht genug nimmt sich der Regisseur das Recht vorweg den gesamten zweiten Teil des Buches aus der Verfilmung zu entbinden.

Das Werk ist nicht empfehlenswert.


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The End Of Violence [UK IMPORT] - Bill PullmanThe End Of Violence [UK IMPORT]
Bill Pullman, Andie MacDowell, Gabriel Byrne, Loren Dean, Tracy Lind

Videokassette, 25. Januar 1999
     Verkaufsrang: 40520     

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Schon in den 70er- und 80er-Jahren hat Wim Wenders davon geträumt, seine reflexiven Kinovisionen mit den Mitteln Hollywoods zu realisieren, doch wirklich gelungen ist ihm dies erst 1997 mit Am Ende der Gewalt. Mit seinem Thriller über die Machenschaften im Film- und Geheimdienstmilieu nähert er sich der Traumfabrik und ihren Geschichten auf beinahe schon überraschende Weise an und wahrt doch eine für ihn charakteristische Distanz. Es ist diese Gratwanderung zwischen elegantem Starkino - trotz eines für die heutige Zeit winzigen Budgets konnte er Bill Pullman, Andie McDowell und Gabriel Byrne für die Hauptrollen gewinnen - und filmischem Essay über die Mechanismen von Bildern und Gewalt, die seine dritte amerikanische Produktion so aufregend und so anregend macht.
Wim Wenders nähert sich seinen Themen eigentlich immer auf verschiedenen Wegen und Umwegen, darin liegt der Reiz seines Schaffens, aber oft auch dessen größte Schwäche. Bei Am Ende der Gewalt kreist er auf zwei parallelen Umlaufbahnen um sie herum und ermöglicht uns so einen doppelten, im weitesten Sinne kulturellen und politischen, Blick auf die Welt am Ende des 20. Jahrhunderts. Mike Max (Bill Pullman) ist als Produzent von B-Actionfilmen reich und berühmt geworden, doch sein Leben befindet sich wie seine Ehe mit der gelangweilten Paige Stockard (Andie McDowell) in einer Krise. Als ihn zwei mysteriöse Killer attackieren, kann er nur knapp entkommen und taucht bei einer mexikanischen Familie unter. Der Wissenschaftler Ray Bering (Gabriel Byrne) ist ein reiner Beobachter. Von einer Sternwarte aus überwacht er für das FBI mit einem neuartigen Videokamerasystem die Straßen von Los Angeles. Er glaubt, die Gewalt zu kontrollieren, doch es sind die Menschen an sich, die seine Vorgesetzten bespitzeln wollen.
Mit den Geschichten von Mike Max und Ray Bering kann Wim Wenders klassische Hollywood-Genres wie das Liebesmelodram, den Verschwörungsthriller und den Krimi zitieren und variieren. Zugleich ermöglichen sie ihm aber auch einen Diskurs über das Kino und die Gesellschaft, die Gewalt in den Medien und die Gewalt auf den Straßen, der in seiner Komplexität seinesgleichen sucht. Dank dieses so mutigen wie innovativen Spagats geht Wenders Reflexivität nie auf Kosten der Emotionalität. Selten haben die Figuren in seinen Filmen so berührt wie die beiden einsamen, verlorenen Männer, die Bill Pullman und Gabriel Byrne mit einer unwiderstehlichen Aura von einsamer Größe und Tragik umgeben. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein Film in "andante"      5 von 5 Punkten
Nach meinem Geschmack ein Film im Andante-Tempo, also eher mit moderater Geschwindigkeit, aber immer bestimmt und fließend. Er hebt sich schon allein durch das Vorhandensein echter Handlung(en) für mich sehr angenehm vom Mainstream ab ohne dabei zu langweilen. Ein Film für einen ruhigen Abend mit ebensolcher Stimmung. Selbst beim Anschauen 6 Jahre nach Erscheinen (1997) wirken die Technik-Sequenzen nicht antiquiert. Im Gegensatz zu anderen Rezensionen finde ich den Filmtitel nicht unpassend - die Vision vom Ende der Gewalt, die jedoch nicht eintritt.


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Am Ende der Gewalt - Bill PullmanAm Ende der Gewalt
Bill Pullman, Andie MacDowell, Gabriel Byrne, Loren Dean, Tracy Lind

Videokassette
     Verkaufsrang: 14490     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Schon in den 70er- und 80er-Jahren hat Wim Wenders davon geträumt, seine reflexiven Kinovisionen mit den Mitteln Hollywoods zu realisieren, doch wirklich gelungen ist ihm dies erst 1997 mit Am Ende der Gewalt. Mit seinem Thriller über die Machenschaften im Film- und Geheimdienstmilieu nähert er sich der Traumfabrik und ihren Geschichten auf beinahe schon überraschende Weise an und wahrt doch eine für ihn charakteristische Distanz. Es ist diese Gratwanderung zwischen elegantem Starkino - trotz eines für die heutige Zeit winzigen Budgets konnte er Bill Pullman, Andie McDowell und Gabriel Byrne für die Hauptrollen gewinnen - und filmischem Essay über die Mechanismen von Bildern und Gewalt, die seine dritte amerikanische Produktion so aufregend und so anregend macht.
Wim Wenders nähert sich seinen Themen eigentlich immer auf verschiedenen Wegen und Umwegen, darin liegt der Reiz seines Schaffens, aber oft auch dessen größte Schwäche. Bei Am Ende der Gewalt kreist er auf zwei parallelen Umlaufbahnen um sie herum und ermöglicht uns so einen doppelten, im weitesten Sinne kulturellen und politischen, Blick auf die Welt am Ende des 20. Jahrhunderts. Mike Max (Bill Pullman) ist als Produzent von B-Actionfilmen reich und berühmt geworden, doch sein Leben befindet sich wie seine Ehe mit der gelangweilten Paige Stockard (Andie McDowell) in einer Krise. Als ihn zwei mysteriöse Killer attackieren, kann er nur knapp entkommen und taucht bei einer mexikanischen Familie unter. Der Wissenschaftler Ray Bering (Gabriel Byrne) ist ein reiner Beobachter. Von einer Sternwarte aus überwacht er für das FBI mit einem neuartigen Videokamerasystem die Straßen von Los Angeles. Er glaubt, die Gewalt zu kontrollieren, doch es sind die Menschen an sich, die seine Vorgesetzten bespitzeln wollen.
Mit den Geschichten von Mike Max und Ray Bering kann Wim Wenders klassische Hollywood-Genres wie das Liebesmelodram, den Verschwörungsthriller und den Krimi zitieren und variieren. Zugleich ermöglichen sie ihm aber auch einen Diskurs über das Kino und die Gesellschaft, die Gewalt in den Medien und die Gewalt auf den Straßen, der in seiner Komplexität seinesgleichen sucht. Dank dieses so mutigen wie innovativen Spagats geht Wenders Reflexivität nie auf Kosten der Emotionalität. Selten haben die Figuren in seinen Filmen so berührt wie die beiden einsamen, verlorenen Männer, die Bill Pullman und Gabriel Byrne mit einer unwiderstehlichen Aura von einsamer Größe und Tragik umgeben. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein Film in "andante"      5 von 5 Punkten
Nach meinem Geschmack ein Film im Andante-Tempo, also eher mit moderater Geschwindigkeit, aber immer bestimmt und fließend. Er hebt sich schon allein durch das Vorhandensein echter Handlung(en) für mich sehr angenehm vom Mainstream ab ohne dabei zu langweilen. Ein Film für einen ruhigen Abend mit ebensolcher Stimmung. Selbst beim Anschauen 6 Jahre nach Erscheinen (1997) wirken die Technik-Sequenzen nicht antiquiert. Im Gegensatz zu anderen Rezensionen finde ich den Filmtitel nicht unpassend - die Vision vom Ende der Gewalt, die jedoch nicht eintritt.


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