DVDs: Ulli Lommel

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Fontane - Effi Briest - Hanna SchygullaFontane - Effi Briest
Hanna Schygulla, Ulli Lommel

DVD, 24. Mai 2005
     Verkaufsrang: 5201      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Fontane - Effi Briest, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 17.05.05

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Für Kenner der Romanvorlage empfehlenswert!      4 von 5 Punkten
Die Verfilmung von Theodor Fontanes „Effi Briest“, produziert von Rainer Werner Fassbinder ist der Originalvorlage sehr ähnlich. Atmosphäre, Personen und Handlung werden getreu der Romanvorlage dargestellt. Dies wird ebenfalls in den zum Teil von den Schauspielern wortwörtlich wiedergegebenen Dialogen deutlich. Darüber hinaus benutzt der Regisseur dramaturgische Mittel wie Kleidung, Farben und Frisuren, um die Atmosphäre noch authentischer werden zu lassen. Da Fassbinder die triste und monotone Atmosphäre des Buches auf die Leinwand gebracht hat, erscheint der Film wenig unterhaltsam. Wirklich störend sind jedoch die vom Erzähler eingeschobenen Textpassagen, die in der eigentlichen Handlung keinen Platz finden.
Abschließend ist zu sagen, dass der Film für all diejenigen zu empfehlen ist, die die Romanvorlage kennen und sich eine authentische Verfilmung des Buches wünschen.


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Effi Briest - Hanna SchygullaEffi Briest
Hanna Schygulla, Wolfgang Schenck, Ulli Lommel

DVD, 17. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 4591      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kinowelt Effi Briest - Arthaus, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 17.10.08



Detektive - Ihr erster Fall war eine Frau (Special Edition, 2 DVDs) - Marquard BohmDetektive - Ihr erster Fall war eine Frau (Special Edition, 2 DVDs)
Marquard Bohm, Ulli Lommel, Iris Berben, Uschi Obermaier

DVD, 22. Juni 2007
     Verkaufsrang: 32564      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Detektive - Ihr erster Fall war eine Frau (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 22.06.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Unikum der deutschen Filmgeschichte, prachtvoll wiederbelebt      5 von 5 Punkten
"Detektive" ist unglaublich. "Detektive" ist ein Zwitter aus Genre- und Autorenkino. "Detektive" darf eine ganz eigene, ungeteilte Position als außergewöhnliches, einzigartiges Schlüsselwerk des jungen deutschen Films einnehmen. "Detektive" ist einfach saucool. "Detektive" ist ein Film über die Faszination des Geschichtenerzählens. "Detektive" ist ein Generationenportrait. "Detektive" ist eine Genre-Melange aus klassischem Hollywood-Kino, Nouvelle Vague und Will Tremper. "Detektive" sieht für einen deutschen Low-Budget-Film dieser Zeit in Cinemascope und schwarzweiß einfach traumhaft schön aus. "Detektive" ist mordsmäßig unterhaltsam. "Detektive" lässt sich in unzählige verschiedene Richtungen rezipieren und interpretieren. "Detektive" ist abstrakt. "Detektive" ist witzig. "Detektive" ist traurig. "Detektive" ist romantisch. "Detektive" ist spannend. "Detektive" ist rasant. "Detektive" ist melancholisch. "Detektive" ist entspannt. "Detektive" ist 60ziger pur. "Detektive" ist eine Stilikone. "Detektive" riecht wie Godard, schmeckt aber nicht so (aufdringlich elitär). "Detektive" ist "what cinema is all about". "Detektive" ist einfach ein "knorke" Film. Und die DVD ist ein Traum, in jeder Hinsicht.


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Daniel, der Zauberer - Daniel KüblböckDaniel, der Zauberer
Daniel Küblböck, Ulli Lommel, Katja Rupé

DVD, 30. September 2005
     Verkaufsrang: 17249     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)

Homofürst als Geldautomat      1 von 5 Punkten
Es war ja klar dass die Bewertung hier von Danielfans verfälscht wird. 10x 5 Sterne und der rest 1 Stern. Wow

GRAUENHAFT!!!      1 von 5 Punkten
Das unfassbarste an diesem Film ist zunächst einmal, dass ich ihn mir sogar tatsächlich ganz angeschaut habe, bis auf die Sequenzen, bei denen Küblböck seine Hits zum besten gibt. Da habe ich weitestgehend immer vorgespult. Andererseits bleibt dann auch nicht mehr viel vom eigentlichen Film übrig, denn dieses "Werk" ist im Grunde nix anderes als eine penetrante Selbstbeweihräucherung des "Künstlers" und eine Art Werbetrailer für die Konzerte desselbigen.

Es ist eine absolute Frechheit, solch einen Trash tatsächlich in einem Kino zu zeigen und dafür auch noch Geld zu verlangen. Es verwundert überhaupt nicht, dass teilweise sogar Zuschauer von Überraschungsfilmpremieren in den Lichtspielhäusern randaliert haben sollen. Zugegebenermaßen bin ich voreingenommen an diesen Film herangegangen, da ich von Daniel K. ohnhein nichts gehalten habe. Aber was sich mir dann geboten hatte, hatte meine schlimmsten Befürchtungen sogar weit übertroffen. Man hat das Gefühl, der gesamte Film wäre an einem einzigen Nachmittag entstanden, nachdem irgendein 6-jähriger, dem man gerade erst Schreiben beigebracht hat, in der großen Schulpause das Drehbuch dafür zu Papier gebracht hätte. Von Handlung kann man dabei überhaupt nicht sprechen, deswegen möchte ich darüber auch schnell hinweggehen, da sich hier schon genügend andere Rezensionen damit befasst haben.

Man fragt sich permanent, welche Intention Daniel Küblböck mit diesem Film tatsächlich gehabt haben kann. Unterliegt er wirklich einer derartigen Selbstüberschätzung, dass er tatsächlich geglaubt hat, auch nur irgendjemand könnte diesen Film mögen? Schlimmer noch: Man darf sogar annehmen, dass Küblböck ernsthaft geglaubt hat, er könnte seine Gegner mit diesem Film bekehren, denn auch im Film werden schließlich seine Feinde (die Entführer und der Opa von irgendeinem Waisenkind) von ihm bekehrt und werden von absoluten Küblböck-Hassern zu Küblböck-Freunden. Desweiteren muss in diesem Film immer mal wieder darauf hingewiesen werden, was für ein Gutmensch der Daniel doch ist und welche Verantwortung er doch hat. Er rettet dabei einen Menschen vor dem Ertrinken, indem er ihm als Engel erscheint, usw. Natürlich ist es in dem Film selbstverständlich, dass sich bei dem Riesentalent von Daniel K. auch Hollywood sehr bald um ihn reißt. Einen unmöglicheren Ego-Trip hat es in der deutschen Medienlandschaft wohl noch nie gegeben.

Abschließend bleibt eigentlich nur zu sagen: GRAUENHAFT!!!








Gott hasst díesen Film. Der Teufel auch. Und vor allem ICH.      1 von 5 Punkten
Zunächst ein Dankeschön an Daniel für diese Idee, um den zahlreichen Bewohnern der Bahnhofsmission Eggenfelden eine Arbeit zu verschaffen. Das schränkt die Qualität des Films aber nur minimal ein: Die schauspielerischen Leistungen sind zwar soweit unter dem Durchschnitt einer gewöhnlichen Gerichtssendung auf Sat1, dem Durchschnitt einer MTV-Kuppelshow und wahrscheinlich sogar unter dem der Teletubbies, dass es nicht mehr in Worte zu fassen ist, dafür bewegen sich andere Dinge wie Kameraführung oder Effekte auf dem Niveau eines toten Otters. Das bringt das Drehbuch (falls es überhaupt existiert) wunderbar zur Geltung, denn das ist offenbar entstanden, nachdem die Katze des Autors versehentlich über die Tastatur gelaufen ist. Zur Story: Sie existiert nicht. Der Film ist prinzipiell eine Aneinanderreihung sinnloser Szenen, die offenbar so aneinandergereiht wurden, dass der Film nach hinten immer schlechter wird. Das macht aber nichts, er ist nämlich anfangs bereits so schlecht, dass man den Unterschied nicht wirklich bemerkt. Ich vermute mal nachdem das Drehbuch (Entstehungsgeschichte weiter oben) vom "Autor" gefunden wurde, wurden die Penner, verzeihung Bahnhofsmissionsbewohner angeworben (alles 1-Euro-Jobs) und durften die "Dialoge"(sie haben diesen Namen nicht verdient aber mir fällt kein besseres Wort ein) einsprechen. Der 9-jährige Alexander durfte dann mit dem Windows-Movie-Maker rumspielen, um billigste Effekte, sinnlose Einblendungen und brechreizerregende Konzertszenen einzubauen, die an Lächerlichkeit nicht zu überbieten sind.
Nach den paar negativen Gesichtspunkten (die im übrigen nicht oft genug erwähnt werden können), hier noch etwas positives:
Der Film ist äusserst amüsant, wenn man je nach trinkfestigkeit mindestens 20 Tequila intus hat. Dann wird der Film zu einem wunderbaren Vergnügen für die ganze Saufgesellschaft. Des weiteren kann man die DVD hervorragend dazu verwenden, wackelnde Tischbeine auszubessern. In der DVD-Schachtel kann man jetzt eine selbstgebrannte DVD mit Familienfilmen aufbewahren, die man nie wieder selber sehen will, da die Hülle so abschreckend wirkt, dass man sie nie wieder aus dem Regal hervorholt.
Was soll man zu diesem Film noch sagen. Man muss ihn einfach HASSEN. Es gibt kein einziges Gebiet in dem er annährend akzeptabel ist. Höchstwahrscheinlich ist er auch schuld an der Erderwärmung. Wundern würde es mich nicht. Ich empfehle ihn ausserdem für die Liste B, da er hochgradig jugendgefährdend ist (obwohl er eigentlich gefährdend ist für jeden der ihn ansieht).

Dieser Film darf nicht in vergessenheit geraten!      1 von 5 Punkten
Damit der Film bloß nicht in Vergessenheit gerät, schreibe ich auch so lange nach erscheinen der DVD noch einen Kommentar.
Wenn man heute z.b. auf YouTube nach "Daniel Küblböck" sucht, bekommt man ja eine Mischung der unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten geboten - D.K. als Sänger, Schauspieler, Talkgast, Jazz-Interpret, Philosoph etc. So unterschiedlich seine Betätigungen auch sein mögen, sie haben doch alle eins gemeinsam, nämlich die deutlich erkennbare Verzweiflung eines jungen Menschen, der es einfach nicht geschafft hat, seinen Platz in der Welt zu finden. Wär er mal lieber ein paar Jährchen länger bei der Oma geblieben, die hätt ihm den Kopf schon noch gewaschen. Der Zug ist jetzt wohl abgefahren. Nun bleibt nur noch der unaufhaltsame Abstieg in die schwarze Hölle der Vergessenheit. Ach ja, zum Film: Genial, wie Schamoni und Lommel es schaffen, sowohl die Daniel-Fans (Faniels) im Glauben an Ihren Star zu bestärken (siehe Fünf-Sterne Bewertungen), als auch bei den Daniel-Hassern (siehe auch im Film) genau ins schwarze zu treffen. Ich bin immer wieder sprachlos!

Minimalistisches Pseudo-Kunstwerk      1 von 5 Punkten
Ich kann durcháus nachvollziehen, daß diese Welt einige Danièl-Küblböck-Fanatiker beheimatet, die sich ernsthaft einreden, dieser "Film" sei zumindest auf irgendéine Weise zu genießen.
Wenngleich ich persönlich der Musik und der Person Danièl Kübelböcks neutral gegenüberstehe, muß man bemerken, daß "Danièl, der Zauberer" ein filmtechnisch beinahe unérträglich peinlicher Reinfall ist:
Die Kameraführung ist seit "The Blair Witch Project" die allerschlechteste, die mir jé untergekommen ist, was von den Produzenten selbstverständlich als beábsichtigtes Stilmittel ihrer "Filmkunst" tituliert wird. Ein weiterer Akspekt, der die Unfähigkeit der Macher aufzeigt, ist die miserable schauspielerische Leistung eines Großteils der Darsteller. Zudem wurden dieselbigen auf äußerst naîve Weise ihren Rollen zugeteilt, was sich unter anderem darìn bestätigt, daß Danièls "Oma" wie Mitte dreißig aussieht und sich auch deméntsprechend verhält.
Die zahlreichen Einschübe, in denen Danièl seine "Hits" zum besten gibt, sind offensichtlich nur ein verzweifelter Versuch des Drehbucháutors, die Spielzeit (78 min) einigermaßen angemessen totzuschlagen. Ferner sollte angemerkt werden, daß die Handlung keinerlei nachvollziehbarer Logik unterliegt: Drei offenbar verwirrte Menschen, von denen nicht klar wird, in welcher Beziehung sie überhaupt zuéinânder stehen, schmieden einen Mordkomplott gegen den allseitsgeliebten Danièl. Zu keiner Zeit wird darüber Aufschluß gewährt, wie ihnen diese Idee überhaupt gekommen ist. "Warùm?", diese Frage stellt sich der Zuschauèr nicht nur einmal während des Genusses dieses "Meisterwerks".

Fazit:
Wer kein fanatischer Danièl-Küblböck-Liebhaber ist, der sich seine Wände mit dessen Postern tapeziert oder sich sein Antlitz auf beide Oberárme hat tätowieren lassen, dem sei geraten, sich von diesem Auswuchs filmtechnischer Inkompetenz fernzuhalten.


 Weitere Kundenmeinungen


Liebe ist kälter als der Tod - Ulli LommelLiebe ist kälter als der Tod
Ulli Lommel, Hanna Schygulla

DVD, 13. April 2007
     Verkaufsrang: 24790      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Arthaus Liebe ist kälter als der Tod, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 13.04.07



Chinesisches Roulette - Margit CarstensenChinesisches Roulette
Margit Carstensen, Anna Karina, Ulli Lommel

DVD, 8. November 2005
     Verkaufsrang: 33473      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kinowelt Chinesisches Roulette, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 08.11.05

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

In Glas und um Glas und um Glas herum...      5 von 5 Punkten
CHINESISCHES ROULETTE gilt als schwächerer Fassbinder, zu sperrig und distanziert ist er vielen, zu unklar seine Aussage. Für mich gehört er zu den besten Werken des Regisseurs, gerade wegen dieser Kritikpunkte. Fassbinder nimmt die Ausgangssituation einer typischen Boulevard-Komödie - fremdgehendes Ehepaar trifft zufällig mit dem jeweiligen Liebhaber in einem Landhaus aufeinander - und verwandelt sie in ein intellektuelles Puzzle. CHINESISCHES ROULETTE ist ein kalter Film über kalte Beziehungen und kalte Menschen, die grausame Spiele miteinander treiben (Margit Carstensen richtet "nur zum Spaß" eine geladene Pistole auf ihre gehbehinderte Tochter, die sie für ihr ruiniertes Leben verantwortlich macht). Eine Stunde lang baut Fassbinder seine Geschichte auf und spielt dann bis zum Schluss nur eine einzige Situation, das chinesische Roulette. Und das geht so: Eine Hälfte der Wochenend-Gäste sucht sich eine Person aus, die andere Hälfte muss Fragen stellen, um die Person zu erraten - z. B. wenn diese Person ein Tier wäre, was für eines wäre sie? Die Fragen sind nebensächlich (zumindest bis zur alles entscheidenden letzten Frage, die wie ein Hammer kommt), aber die Antworten haben es in sich. Fasziniert schaut man zu, wie sich im Frage- und Antwortspiel menschliche Dramen, Abrechnungen, verlogene Liebeserklärungen, Hass, Wut und Verachtung entladen. Fassbinder führt seine Figuren zu einem Punkt, an dem praktisch alles passieren kann, ist somit nicht nur Psychodrama, sondern auch Psycho-Thriller. Was in der Erzählung komplett statisch klingt, wird dabei von Kameramann Michael Ballhaus so atemberaubend beweglich inszeniert, dass es einem die Sprache verschlägt. Die Kamera kreist unentwegt um die Glasvitrinen und Spiegel, welche Teil der Ausstattung und gleichzeitig Symbol für Fassbinders Experiment sind. Wie ein Versuchsaufbau unter Glas beobachtet man die Darsteller und ihren Beziehungskrieg. Neben Fassbinders Stammschauspielern (Ulli Lommel, Brigitte Mira, Volker Spengler und - großartig: Margit Carstensen) spielen die europäischen Arthaus-Darsteller Anna Karina und Macha Méril. So sollte CHINESISCHES ROULETTE auch Fassbinders Eintrittskarte zu internationalen Co-Produktionen sein. Es spricht für die Qualität des Films und Fassbinder als Schauspielführer, dass alle gemeinsam ein homogenes Ensemble bilden. Und ein Film, in dem die liebenswerte und unvergessene Brigitte Mira so überzeugend ein kaltherziges, eitles Miststück spielt, kann nicht wirklich schlecht sein.
Auch ich kann nicht sagen, was uns Fassbinder letztlich mit CHINESISCHES ROULETTE sagen will, aber das spielt auch keine Rolle. Der Film ist faszinierend schön, betörend und seltsam, sperrig und undurchschaubar, frustrierend und ernüchternd. Genau wie das Leben.

Fassbinder und Ballhaus...ein (Alp)Traum!      5 von 5 Punkten
Tolle Darsteller wie z.B. Margit Carstensen (mit ihrer Gehbehinderten Tochter überforderte Mutter und betrogene und betrügende Ehefrau), Brigitte Mira (misteriöse Hotelbesitzerin)u. Annna Karina(!)(die schöne Liebhaberin) in einem wunderschön gefilmten Film über die Ehe und die Schwierigkeiten von Treue, Loyalität, Familie Lust und Liebe.
Nicht einfach in Worte zu fassen, einfach nur schön!
Sehr gute DVD mit schönen Extras: u.a. Doku "Fassbinder und die Frauen"


Whity - Günther KaufmannWhity
Günther Kaufmann, Hanna Schygulla, Ulli Lommel

DVD, 17. Januar 2006
     Verkaufsrang: 36623      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Whity, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 17.01.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Fassbinder und Ballhaus go West....      5 von 5 Punkten
Günther Kaufmann ist "Whity". Ein schwarzer der als einziger Darsteller eine natürliche Hautfarbe hat (alle anderen sind "maskiert") wird schlecht behandelt von seiner Umgebung und weiß sich zu rächen.....so ungefähr.
Das Genre des Western ist mal was neues....die wundervolle Kamera von Michael Ballhaus (hier in der ersten Zusammenarbeit mit Fassbinder) überrascht weniger.
Jede Einstellung ist brilliant, wenn auch manchmal geklaut: z.B. von Nicholas Ray´s Eröffnungssequenz aus "Rebel Without a Cause" und ein bissl Leone....sehenswert.
Die Doku "Fassbinder in Hollywood" ist schon allein den Kauf wert!


Liebe ist kälter als der Tod - Ulli LommelLiebe ist kälter als der Tod
Ulli Lommel, Hanna Schygulla

DVD, 4. September 2002
     Verkaufsrang: 30579     

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Liebe ist kälter als der Tod - es wird wohl in der ganzen Filmgeschichte kein zweites Spielfilmdebüt geben, dessen Titel so programmatisch für das gesamte noch folgende Werk seines Regisseurs ist wie dieser. Mit ihm hat Rainer Werner Fassbinder auf eine geradezu prophetische Weise die zentrale Idee wie auch - und das ist letztlich noch entscheidender, denn Ideen können alleine keinen Film tragen - die zentrale Beobachtung seines ganzen künstlerischen Schaffens auf den Punkt gebracht. Aber es ist nicht nur der Titel, der uns eine Art von Generalschlüssel zur Hand gibt, mit dem sich nahezu alle Türen in Fassbinders Oeuvre, das in seinem Aufbau und Entstehungsprozess tatsächlich einem Haus gleichkommt, öffnen lassen. Dieser erste Gangsterfilm ist in jeder Hinsicht der Grundstein eines in 13 Jahren exzessiver Produktivität entstandenen Lebenswerks.
Wie in beinahe allen seinen Filmen erzählt Rainer Werner Fassbinder auch in Liebe ist kälter als der Tod eine klassische Kinogeschichte von Liebe und Verrat, Eifersucht und Gewalt. Die Prostituierte Joanna (Hanna Schygulla) liebt den kleinen Gangster und Zuhälter Franz (Rainer Werner Fassbinder). Franz geht seine Unabhängigkeit über alles, und so hat er selbst nach mehreren Tagen der Gefangenschaft und Folter das Angebot des "Syndikats" ausgeschlagen, das ihn zu einem Teil seiner Organisation machen will. Schließlich setzen die Bosse Bruno (Ulli Lommel) auf Franz an. Zwischen den beiden entwickelt sich eine nie ausgesprochene Liebesbeziehung, die in einem gemeinsamen Bankraub gipfelt. Um Franz vor dem Killer Bruno zu retten, verrät Joanna die beiden an die Polizei.
Diese Zusammenfassung des Geschehens erweckt den Eindruck, als sei Liebe ist kälter als der Tod ein Action-Film, vergleichbar mit Klaus Lemkes 48 Stunden bis Acapulco oder Rudolf Thomes Detektive, zwei etwa zur selben Zeit entstandene Münchner Genre-Experimente. Doch Fassbinders Debüt trennen Welten von diesen beiden Filmen genauso wie von seinen amerikanischen und französischen Vorbildern. Er löst die Handlung in einer Reihe von nahezu unverbunden nebeneinander stehenden Tableaus auf. Der Zuschauer kann sich hier nicht von den Ereignissen mitreißen lassen; er muss selbst die Verbindungen herstellen, die zwischen ihnen bestehen könnten. So wird Liebe ist kälter als der Tod zum Porträt einer Gesellschaft, die den Menschen systematisch zerstört. Fassbinders Figuren besitzen keine Sprache für ihre Gefühle. Sie können ihre Empfindungen, ihre Liebe und ihre Sehnsucht, nur in Form von Gewalt und Verrat artikulieren und verletzen sich damit selbst am stärksten. In äußerst spröden, aber auch ungeheuer schönen Bildern fängt Fassbinder die Kälte der bürgerlichen Gesellschaft ein, deren erdrückende Organisationsprinzipien selbst die Welt der Outlaws bestimmen. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein absolut erstaunliches Frühwerk      5 von 5 Punkten
Dieser vierte Fassbinder-Film ist in jedweder Hinsicht erstaunlich.
Franz (R.W.Fassbinder) sitzt im Gefängnis des sogenannten "Syndikats", das ihn zur Mitarbeit zwingen will. Es ist erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln in diesem Gefängnis eine dichte Atmosphäre geschaffen wird. Noch erstaunlicher ist die Präsenz des Hauptdarstellers Ulli Lommel, der einen Spitzel des Syndikats spielt. Nicht nur Franz' Freundin Joanna (Hanna Schygulla), sondern auch der Zuschauer selbst spürt den kalten Charme des Killers.
Wenn der junge Franz im Gefängnis stolz sagt: "Ich arbeite nur auf eigene Rechnung" - dann meint man fasst den stolzen Filmemacher im Original zu sehen.
Der 1969 gedrehte Film ist in der Art der Inszenierung durch das französiche Kino beeinflußt. Etwa im Kapitel "Begegnung im Zug". Da erzählt der Spitzel Bruno (Ulli Lommel) ganz kalt, wie er seinen eigenen Vater getötet hat und zum Kriminellen wurde. Knapp bemessene Dialoge zwar, aber die Präsenz der Gesichter transportiert unausgesprochene Botschaften.
Die Liebe von Franz und Joanna zu Bruno entfremdet sich; sie wird kälter als der "Tod" namens Bruno...
Wenn man bedenkt, dass nach den Kurzfilmen "Der Stadtstreicher" (auf der Begleit-DVD enthalten) und "Das kleine Chaos" dies der erste abendfüllende Spielfilm Fassbinders ist, stellt man einen unglaublichen Quantensprung fest. Wie er im Alter von 24 Jahren ein darartiges Meisterwerk schaffen konnte, bleibt mir ein Rätsel.
Die DVD enthält zusätzlich Statements von Hanna Schygulla und Ulli Lommel zum Film. Hier erfährt man unter anderem, ob es wirklich weh tut, wenn der Schauspieler Fassbinder eine Ohrfeige austeilt...


Zodiac Killer - Metal Edition - Vladimir MaksicZodiac Killer - Metal Edition
Vladimir Maksic, Peter Beckman, Ulli Lommel

DVD, 27. Juni 2008
     Verkaufsrang: 32160      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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ZODIAC KILLER-METAL EDITION



Daniel, der Zauberer (Digipack mit Postkarte) - Daniel KüblböckDaniel, der Zauberer (Digipack mit Postkarte)
Daniel Küblböck, Ulli Lommel, Katja Rupé

DVD, 14. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 39951     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)

Homofürst als Geldautomat      1 von 5 Punkten
Es war ja klar dass die Bewertung hier von Danielfans verfälscht wird. 10x 5 Sterne und der rest 1 Stern. Wow

GRAUENHAFT!!!      1 von 5 Punkten
Das unfassbarste an diesem Film ist zunächst einmal, dass ich ihn mir sogar tatsächlich ganz angeschaut habe, bis auf die Sequenzen, bei denen Küblböck seine Hits zum besten gibt. Da habe ich weitestgehend immer vorgespult. Andererseits bleibt dann auch nicht mehr viel vom eigentlichen Film übrig, denn dieses "Werk" ist im Grunde nix anderes als eine penetrante Selbstbeweihräucherung des "Künstlers" und eine Art Werbetrailer für die Konzerte desselbigen.

Es ist eine absolute Frechheit, solch einen Trash tatsächlich in einem Kino zu zeigen und dafür auch noch Geld zu verlangen. Es verwundert überhaupt nicht, dass teilweise sogar Zuschauer von Überraschungsfilmpremieren in den Lichtspielhäusern randaliert haben sollen. Zugegebenermaßen bin ich voreingenommen an diesen Film herangegangen, da ich von Daniel K. ohnhein nichts gehalten habe. Aber was sich mir dann geboten hatte, hatte meine schlimmsten Befürchtungen sogar weit übertroffen. Man hat das Gefühl, der gesamte Film wäre an einem einzigen Nachmittag entstanden, nachdem irgendein 6-jähriger, dem man gerade erst Schreiben beigebracht hat, in der großen Schulpause das Drehbuch dafür zu Papier gebracht hätte. Von Handlung kann man dabei überhaupt nicht sprechen, deswegen möchte ich darüber auch schnell hinweggehen, da sich hier schon genügend andere Rezensionen damit befasst haben.

Man fragt sich permanent, welche Intention Daniel Küblböck mit diesem Film tatsächlich gehabt haben kann. Unterliegt er wirklich einer derartigen Selbstüberschätzung, dass er tatsächlich geglaubt hat, auch nur irgendjemand könnte diesen Film mögen? Schlimmer noch: Man darf sogar annehmen, dass Küblböck ernsthaft geglaubt hat, er könnte seine Gegner mit diesem Film bekehren, denn auch im Film werden schließlich seine Feinde (die Entführer und der Opa von irgendeinem Waisenkind) von ihm bekehrt und werden von absoluten Küblböck-Hassern zu Küblböck-Freunden. Desweiteren muss in diesem Film immer mal wieder darauf hingewiesen werden, was für ein Gutmensch der Daniel doch ist und welche Verantwortung er doch hat. Er rettet dabei einen Menschen vor dem Ertrinken, indem er ihm als Engel erscheint, usw. Natürlich ist es in dem Film selbstverständlich, dass sich bei dem Riesentalent von Daniel K. auch Hollywood sehr bald um ihn reißt. Einen unmöglicheren Ego-Trip hat es in der deutschen Medienlandschaft wohl noch nie gegeben.

Abschließend bleibt eigentlich nur zu sagen: GRAUENHAFT!!!








Gott hasst díesen Film. Der Teufel auch. Und vor allem ICH.      1 von 5 Punkten
Zunächst ein Dankeschön an Daniel für diese Idee, um den zahlreichen Bewohnern der Bahnhofsmission Eggenfelden eine Arbeit zu verschaffen. Das schränkt die Qualität des Films aber nur minimal ein: Die schauspielerischen Leistungen sind zwar soweit unter dem Durchschnitt einer gewöhnlichen Gerichtssendung auf Sat1, dem Durchschnitt einer MTV-Kuppelshow und wahrscheinlich sogar unter dem der Teletubbies, dass es nicht mehr in Worte zu fassen ist, dafür bewegen sich andere Dinge wie Kameraführung oder Effekte auf dem Niveau eines toten Otters. Das bringt das Drehbuch (falls es überhaupt existiert) wunderbar zur Geltung, denn das ist offenbar entstanden, nachdem die Katze des Autors versehentlich über die Tastatur gelaufen ist. Zur Story: Sie existiert nicht. Der Film ist prinzipiell eine Aneinanderreihung sinnloser Szenen, die offenbar so aneinandergereiht wurden, dass der Film nach hinten immer schlechter wird. Das macht aber nichts, er ist nämlich anfangs bereits so schlecht, dass man den Unterschied nicht wirklich bemerkt. Ich vermute mal nachdem das Drehbuch (Entstehungsgeschichte weiter oben) vom "Autor" gefunden wurde, wurden die Penner, verzeihung Bahnhofsmissionsbewohner angeworben (alles 1-Euro-Jobs) und durften die "Dialoge"(sie haben diesen Namen nicht verdient aber mir fällt kein besseres Wort ein) einsprechen. Der 9-jährige Alexander durfte dann mit dem Windows-Movie-Maker rumspielen, um billigste Effekte, sinnlose Einblendungen und brechreizerregende Konzertszenen einzubauen, die an Lächerlichkeit nicht zu überbieten sind.
Nach den paar negativen Gesichtspunkten (die im übrigen nicht oft genug erwähnt werden können), hier noch etwas positives:
Der Film ist äusserst amüsant, wenn man je nach trinkfestigkeit mindestens 20 Tequila intus hat. Dann wird der Film zu einem wunderbaren Vergnügen für die ganze Saufgesellschaft. Des weiteren kann man die DVD hervorragend dazu verwenden, wackelnde Tischbeine auszubessern. In der DVD-Schachtel kann man jetzt eine selbstgebrannte DVD mit Familienfilmen aufbewahren, die man nie wieder selber sehen will, da die Hülle so abschreckend wirkt, dass man sie nie wieder aus dem Regal hervorholt.
Was soll man zu diesem Film noch sagen. Man muss ihn einfach HASSEN. Es gibt kein einziges Gebiet in dem er annährend akzeptabel ist. Höchstwahrscheinlich ist er auch schuld an der Erderwärmung. Wundern würde es mich nicht. Ich empfehle ihn ausserdem für die Liste B, da er hochgradig jugendgefährdend ist (obwohl er eigentlich gefährdend ist für jeden der ihn ansieht).

Dieser Film darf nicht in vergessenheit geraten!      1 von 5 Punkten
Damit der Film bloß nicht in Vergessenheit gerät, schreibe ich auch so lange nach erscheinen der DVD noch einen Kommentar.
Wenn man heute z.b. auf YouTube nach "Daniel Küblböck" sucht, bekommt man ja eine Mischung der unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten geboten - D.K. als Sänger, Schauspieler, Talkgast, Jazz-Interpret, Philosoph etc. So unterschiedlich seine Betätigungen auch sein mögen, sie haben doch alle eins gemeinsam, nämlich die deutlich erkennbare Verzweiflung eines jungen Menschen, der es einfach nicht geschafft hat, seinen Platz in der Welt zu finden. Wär er mal lieber ein paar Jährchen länger bei der Oma geblieben, die hätt ihm den Kopf schon noch gewaschen. Der Zug ist jetzt wohl abgefahren. Nun bleibt nur noch der unaufhaltsame Abstieg in die schwarze Hölle der Vergessenheit. Ach ja, zum Film: Genial, wie Schamoni und Lommel es schaffen, sowohl die Daniel-Fans (Faniels) im Glauben an Ihren Star zu bestärken (siehe Fünf-Sterne Bewertungen), als auch bei den Daniel-Hassern (siehe auch im Film) genau ins schwarze zu treffen. Ich bin immer wieder sprachlos!

Minimalistisches Pseudo-Kunstwerk      1 von 5 Punkten
Ich kann durcháus nachvollziehen, daß diese Welt einige Danièl-Küblböck-Fanatiker beheimatet, die sich ernsthaft einreden, dieser "Film" sei zumindest auf irgendéine Weise zu genießen.
Wenngleich ich persönlich der Musik und der Person Danièl Kübelböcks neutral gegenüberstehe, muß man bemerken, daß "Danièl, der Zauberer" ein filmtechnisch beinahe unérträglich peinlicher Reinfall ist:
Die Kameraführung ist seit "The Blair Witch Project" die allerschlechteste, die mir jé untergekommen ist, was von den Produzenten selbstverständlich als beábsichtigtes Stilmittel ihrer "Filmkunst" tituliert wird. Ein weiterer Akspekt, der die Unfähigkeit der Macher aufzeigt, ist die miserable schauspielerische Leistung eines Großteils der Darsteller. Zudem wurden dieselbigen auf äußerst naîve Weise ihren Rollen zugeteilt, was sich unter anderem darìn bestätigt, daß Danièls "Oma" wie Mitte dreißig aussieht und sich auch deméntsprechend verhält.
Die zahlreichen Einschübe, in denen Danièl seine "Hits" zum besten gibt, sind offensichtlich nur ein verzweifelter Versuch des Drehbucháutors, die Spielzeit (78 min) einigermaßen angemessen totzuschlagen. Ferner sollte angemerkt werden, daß die Handlung keinerlei nachvollziehbarer Logik unterliegt: Drei offenbar verwirrte Menschen, von denen nicht klar wird, in welcher Beziehung sie überhaupt zuéinânder stehen, schmieden einen Mordkomplott gegen den allseitsgeliebten Danièl. Zu keiner Zeit wird darüber Aufschluß gewährt, wie ihnen diese Idee überhaupt gekommen ist. "Warùm?", diese Frage stellt sich der Zuschauèr nicht nur einmal während des Genusses dieses "Meisterwerks".

Fazit:
Wer kein fanatischer Danièl-Küblböck-Liebhaber ist, der sich seine Wände mit dessen Postern tapeziert oder sich sein Antlitz auf beide Oberárme hat tätowieren lassen, dem sei geraten, sich von diesem Auswuchs filmtechnischer Inkompetenz fernzuhalten.


 Weitere Kundenmeinungen


Daniel - Der Zauberer - Ulli LommelDaniel - Der Zauberer
Ulli Lommel, Katja Rupe, Daniel Küblböck, Peter Schamoni

DVD, 11. April 2008
     Verkaufsrang: 72397      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sunfilm Daniel der Zauberer, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 11.04.08



Liebe ist kälter als der Tod - Ulli LommelLiebe ist kälter als der Tod
Ulli Lommel, Hanna Schygulla

Videokassette, 22. August 2002
     Verkaufsrang: 14584     

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Liebe ist kälter als der Tod - es wird wohl in der ganzen Filmgeschichte kein zweites Spielfilmdebüt geben, dessen Titel so programmatisch für das gesamte noch folgende Werk seines Regisseurs ist wie dieser. Mit ihm hat Rainer Werner Fassbinder auf eine geradezu prophetische Weise die zentrale Idee wie auch - und das ist letztlich noch entscheidender, denn Ideen können alleine keinen Film tragen - die zentrale Beobachtung seines ganzen künstlerischen Schaffens auf den Punkt gebracht. Aber es ist nicht nur der Titel, der uns eine Art von Generalschlüssel zur Hand gibt, mit dem sich nahezu alle Türen in Fassbinders Oeuvre, das in seinem Aufbau und Entstehungsprozess tatsächlich einem Haus gleichkommt, öffnen lassen. Dieser erste Gangsterfilm ist in jeder Hinsicht der Grundstein eines in 13 Jahren exzessiver Produktivität entstandenen Lebenswerks.
Wie in beinahe allen seinen Filmen erzählt Rainer Werner Fassbinder auch in Liebe ist kälter als der Tod eine klassische Kinogeschichte von Liebe und Verrat, Eifersucht und Gewalt. Die Prostituierte Joanna (Hanna Schygulla) liebt den kleinen Gangster und Zuhälter Franz (Rainer Werner Fassbinder). Franz geht seine Unabhängigkeit über alles, und so hat er selbst nach mehreren Tagen der Gefangenschaft und Folter das Angebot des "Syndikats" ausgeschlagen, das ihn zu einem Teil seiner Organisation machen will. Schließlich setzen die Bosse Bruno (Ulli Lommel) auf Franz an. Zwischen den beiden entwickelt sich eine nie ausgesprochene Liebesbeziehung, die in einem gemeinsamen Bankraub gipfelt. Um Franz vor dem Killer Bruno zu retten, verrät Joanna die beiden an die Polizei.
Diese Zusammenfassung des Geschehens erweckt den Eindruck, als sei Liebe ist kälter als der Tod ein Action-Film, vergleichbar mit Klaus Lemkes 48 Stunden bis Acapulco oder Rudolf Thomes Detektive, zwei etwa zur selben Zeit entstandene Münchner Genre-Experimente. Doch Fassbinders Debüt trennen Welten von diesen beiden Filmen genauso wie von seinen amerikanischen und französischen Vorbildern. Er löst die Handlung in einer Reihe von nahezu unverbunden nebeneinander stehenden Tableaus auf. Der Zuschauer kann sich hier nicht von den Ereignissen mitreißen lassen; er muss selbst die Verbindungen herstellen, die zwischen ihnen bestehen könnten. So wird Liebe ist kälter als der Tod zum Porträt einer Gesellschaft, die den Menschen systematisch zerstört. Fassbinders Figuren besitzen keine Sprache für ihre Gefühle. Sie können ihre Empfindungen, ihre Liebe und ihre Sehnsucht, nur in Form von Gewalt und Verrat artikulieren und verletzen sich damit selbst am stärksten. In äußerst spröden, aber auch ungeheuer schönen Bildern fängt Fassbinder die Kälte der bürgerlichen Gesellschaft ein, deren erdrückende Organisationsprinzipien selbst die Welt der Outlaws bestimmen. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein absolut erstaunliches Frühwerk      5 von 5 Punkten
Dieser vierte Fassbinder-Film ist in jedweder Hinsicht erstaunlich.
Franz (R.W.Fassbinder) sitzt im Gefängnis des sogenannten "Syndikats", das ihn zur Mitarbeit zwingen will. Es ist erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln in diesem Gefängnis eine dichte Atmosphäre geschaffen wird. Noch erstaunlicher ist die Präsenz des Hauptdarstellers Ulli Lommel, der einen Spitzel des Syndikats spielt. Nicht nur Franz' Freundin Joanna (Hanna Schygulla), sondern auch der Zuschauer selbst spürt den kalten Charme des Killers.
Wenn der junge Franz im Gefängnis stolz sagt: "Ich arbeite nur auf eigene Rechnung" - dann meint man fasst den stolzen Filmemacher im Original zu sehen.
Der 1969 gedrehte Film ist in der Art der Inszenierung durch das französiche Kino beeinflußt. Etwa im Kapitel "Begegnung im Zug". Da erzählt der Spitzel Bruno (Ulli Lommel) ganz kalt, wie er seinen eigenen Vater getötet hat und zum Kriminellen wurde. Knapp bemessene Dialoge zwar, aber die Präsenz der Gesichter transportiert unausgesprochene Botschaften.
Die Liebe von Franz und Joanna zu Bruno entfremdet sich; sie wird kälter als der "Tod" namens Bruno...
Wenn man bedenkt, dass nach den Kurzfilmen "Der Stadtstreicher" (auf der Begleit-DVD enthalten) und "Das kleine Chaos" dies der erste abendfüllende Spielfilm Fassbinders ist, stellt man einen unglaublichen Quantensprung fest. Wie er im Alter von 24 Jahren ein darartiges Meisterwerk schaffen konnte, bleibt mir ein Rätsel.
Die DVD enthält zusätzlich Statements von Hanna Schygulla und Ulli Lommel zum Film. Hier erfährt man unter anderem, ob es wirklich weh tut, wenn der Schauspieler Fassbinder eine Ohrfeige austeilt...


Chinesisches Roulette - Margit CarstensenChinesisches Roulette
Margit Carstensen, Anna Karina, Ulli Lommel, Alexander Allerson, Andrea Schober

Videokassette, 18. Juli 2003
     Verkaufsrang: 26025     

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Der wohl größte Verdienst der neuen Werkausgabe von Rainer Werner Fassbinders Spielfilmen liegt darin, dass man durch sie endlich auch weit gehend untergegangene und in Vergessenheit geratene Nebenwerke wie Chinesisches Roulette in vorbildlichen Editionen noch einmal oder eben zum ersten Mal entdecken kann. In den 13 Jahren, die zwischen Liebe ist kälter als der Tod und Querelle. Ein Pakt mit dem Teufel liegen, hat Fassbinder so ziemlich das komplette Spektrum des Kinos abgeschritten. In seinem Werk steht Klassisches neben Experimentellem, Politisches neben Privatem, Melodramatisches neben Essayistischem. Und auch wenn sich im Lauf der Zeit einzelne Aspekte seines Werks vor die anderen geschoben haben, stehen sie doch alle gleichberechtigt nebeneinander. Natürlich fällt das nahezu mathematisch durchkalkulierte Familiendrama Chinesiches Roulette erst einmal aus Fassbinders Oeuvre heraus, aber auf der anderen Seite ist es gerade wieder dieses Herausfallen, das ihn zu einem zentralen Teil des Schaffens eines Künstlers macht, der sich nie festlegen lassen wollte.
Die Ehe von Ariane (Margit Carstensen) und Gerhard (Alexander Allerson) besteht im Prinzip nur noch nach Außen hin. Jeder wahrt gerade noch den letzten Rest der Fassade. Doch auch der zerbricht schließlich an einem Wochenende, das beide ungestört - er mit seiner Geliebten Irene (Anna Karina), sie mit ihrem Liebhaber Kolbe (Ulli Lommel) - verbringen wollten. Eine Intrige bringt alle vier in Gerhards Schloss zusammen. Die angespannte Situation, zu der auch die Verwalterin Kast (Brigitte Mira) und ihr schriftstellernder Sohn Gabriel (Volker Spengler) ihren Teil beitragen, gerät völlig außer Kontrolle, als auch noch Arianes und Gerhards gehbehinderte Tochter Angela (Andrea Schober) mit ihrer stummen Erzieherin (Macha Méril) im Schloss eintrifft. Angela hasst ihre Eltern und versteht es zudem perfekt, sie zu manipulieren. Sie treibt ihr Spiel mit ihnen, das dann am zweiten Abend im "Chinesischen Roulette" gipfelt. Bei diesem Wahrheitsspiel, das auf gezielt gestreuten Behauptungen und Andeutungen basiert, brechen die Lebenslügen der Erwachsenen endgültig auf, und die angestaute Gewalt entlädt sich in einem so sinnlosen wie symbolischen Schuss.
Die Konstellation in Chinesisches Roulette hat etwas von einer Versuchsanordnung. Fassbinder führt eine Gruppe von acht Menschen, die durch vielfältigste Beziehungen und Gefühle aneinander gebunden sind, an einem Ort zusammen und spielt dann die Möglichkeiten durch, die sich aus einer solchen Situation ergeben können. Man erfährt fast nichts über die einzelnen Figuren. Immer wenn man meint, auf der richtigen Spur zu sein, kommt ein neues Detail ins Spiel, das alles wieder ungewiss und ambivalent erscheinen lässt. So reduzieren sich alle auf ihre Reaktionen in der Extremsituation des Wochenendes. Und was sich dabei offenbart, gehört sicher zum düstersten, was Fassbinder je auf die Leinwand gebracht hat. Die Verzweiflung, die In einem Jahr mit dreizehn Monden kennzeichnete, ist hier kaltem Hass gewichen. Jeder zerstört den anderen, jeder belügt sich selbst, und auf Erlösung braucht man gar nicht erst zu hoffen.
Der Film gleicht einer Vivisektion, und Fassbinder nutzt Michael Ballhaus' Kamera wie ein Skalpell. Die entscheidenden Szenen spielen in einem großen Saal mit mehreren Spiegeln und Plexiglas-Vitrinen. So werden die Figuren von deren spiegelnden oder durchsichtigen Flächen mal zerschnitten und mal verdoppelt. Jede Einstellung bringt etwas hervor, das unter der Oberfläche schlummert, und jede Kamerabewegung schafft neue Beziehungen und zerstört alte. Die Eleganz der Inszenierung erreicht hier eine Unerbittlichkeit, wie man sie sonst höchstens noch aus den Filmen Josef von Sternbergs kennt. -Sascha Westphal




Chinese Roulette [UK IMPORT] - Margit CarstensenChinese Roulette [UK IMPORT]
Margit Carstensen, Anna Karina, Ulli Lommel, Alexander Allerson, Andrea Schober

Videokassette, 6. Mai 1998
     Verkaufsrang: 25975     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Stilvolle Bildkomposition durch Kameramann Michael Ballhaus      4 von 5 Punkten
Zwei Eheleute ziehen sich unter dem Vorwand beruflicher Angelegenheiten ins Wochenende zurück, um in Wirklichkeit ihre Schattenbeziehungen zu pflegen. Die körperbehinderte Tochter Angela fädelt ein peinliches Aufeinandertreffen der Paare auf dem gemeinsamen Ferienschloss der Familie ein. Was das Ehepaar zunächst an Peinlichkeit jovial überspielt, wird schlußendlich zur Farce: Die Tochter beginnt ein zynisches Gesellschaftsspiel mit den beiden Paaren - das Chinesische Roulette - , in dessen Verlauf jeder Anwesende seine Gefühle offenlegt. Schließlich dreht die Mutter durch und schießt blindwütig auf die Erzieherin ihrer Tochter. "Chinesisches Roulette" ist weniger eine realistische Erzählgeschichte, sondern eher eine brillante Komposition von visuellen Einfällen, was den Film mit früheren Werken des Regisseurs Fassbinder wie "Welt am Draht" und "Martha" in eine Reihe stellt. Was diese drei Filme miteinander verbindet, ist die optische Raffinesse des Fassbinder- Kameramanns Michael Ballhaus. Das en Vogue- Wohnensemble der Familie wird distanziert von Ballhaus betrachtet. Unterschwellige nonverbale Kommunikation der Protagonisten überlagert oft die Textebene: Während der Hobbyliterat Gabriel seine langatmigen Ferse rezitiert, fängt die Kamera die Beziehungsebene zwischen der doppelten Paarkonstellation ein. Wenn der Film auch oft verschlungen wirkt, so fängt er doch wenigstens die Emotionen ein, die zwischen den Protagonisten herrschen. So ist der Hass zwischen Mutter und Tochter ein Leitmotiv in dem Film. Fassbinder spielt mit den Ebenen der Persönlichkeiten, ihren verborgenen Wünschen, ihren Ängsten, ihrem Hass. Die bohrende, mitunter beängstigende Atmosphäre des Films wird durch Peer Rabens Soundtrack wirkungsvoll aktzenturiert.


Zwischensaison - Sami FreyZwischensaison
Sami Frey, Ingrid Caven, Ulli Lommel, Carlos Devesa, Dieter Meier

DVD, 22. November 2006

Verkaufsrang: 57037

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Liebe ist kälter als der Tod - Ulli LommelLiebe ist kälter als der Tod
Ulli Lommel, Hanna Schygulla

Videokassette, 1. Juni 1992

Verkaufsrang: 38056

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Chinesisches Roulette - Margit CarstensenChinesisches Roulette
Margit Carstensen, Anna Karina, Ulli Lommel

DVD, 28. Januar 2003

Verkaufsrang: 99666

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Chinese Roulette (Deutscher Originalton mit englischen Untertiteln) - Anna KarinaChinese Roulette (Deutscher Originalton mit englischen Untertiteln)
Anna Karina, Margit Carstensen, Ulli Lommel, Brigitte Mira, Macha Meril

Videokassette


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The American Soldier [UK IMPORT] - Karl ScheydtThe American Soldier [UK IMPORT]
Karl Scheydt, Elga Sorbas, Jan George, Kathrin Schaake, Ulli Lommel

Videokassette, 20. November 1995

Verkaufsrang: 43191

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Ausgerechnet Bananen - Ulli LommelAusgerechnet Bananen
Ulli Lommel, Anna Karina, Willy Kübler u. seine Schimpansen

Videokassette


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