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| DVDs: Alec McCowen | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Einer kam durch Hardy Krüger, Colin Gordon, Michael Goodliffe, Alec McCowen DVD, 6. Dezember 2007 Verkaufsrang: 20119 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Von wegen Dolby-Digital... 4 von 5 Punkten Ein paar Worte zum Unterschied zur Videocassette: Während die VHS einen 4:3-Bildschirm voll "ausgezoomt" hat, zeigt die DVD von Magic-Video im Gegensatz zur Angabe auf dem Umschlag ein vorsichtiges Breitwand-Format, das in der vorliegenden Form dem Bild auf der Video-Cassette sicher vorzuziehen ist. Auch ist das Bild insgesamt "satter" und entweder bearbeitet oder stammt aus einer anderen Quelle. Ärgerlich ist der Ton auf der DVD: Im Gegensatz zum Ton aus der Fernsehversion und dem Ton auf der VHS-Cassette von 1996 (bei Amazon noch erhältlich) wirkt alles wie durch den Telefonhörer gequetscht! Grauslich! Wer den perfekten Genuß will, bestellt sich für viel Geld die noch erhältliche VHS-Cassette für den Ton, und nimmt dazu die vorliegende DVD für das Bild. Zusammenkopiert wäre dies eine Perfektion, die dem Produzenten der vorliegenden DVD gut zu Gesicht gestanden hätte... S.R.
Klasse Film 5 von 5 Punkten Also mich hat echt die Qualität der DVD überrascht! Für das Alter echt hervorragend! Der Film ist spannend, und Hardy Krüger spielt echt Klasse den deutschen Flieger Werra. Kaufen! Ich kann das Label Power Station echt empfehlen, alle DVDs von denen sind echt liebevoll gestaltet und haben eine Qualität, das es einen beeindruckt. Leider gibt es keine Informationen über das Label im Internet.
Kultfilm 5 von 5 Punkten In ganz früheren Zeiten lief dieser TOPFILM mal im Kino, dann habe ich ihn auch mal im Fernsehen gesehen, muß aber wohl ewig her sein!? Ich empfehle ihn als absoluten Kultfilm !!! Er behandelt die Geschichte des Franz von Werra, den es wirklich im 2. Weltkrieg als Pilot gab. Es ist ihm gelungen, mehrfach aus englischer Gefangenschaft auszubrechen, bis er nach Kanada verfrachtet wird, dort gelingt es ihm dann endgültig, sich zu befreien und durchzuschlagen... Ein doch recht spannend gemachter Film mit Hardy Krüger (Toll gespielt!) und eben eine reale Story als Hintergrund! Die DVD hat keine Extras, aber man kann ja mal darauf verzichten, ansonsten gute Qualität in SW und Stereo!
Einer kam durch... 3 von 5 Punkten ...ist kein Kriegsfilm im herkömmlichen Sinn. Es gibt keine Schlachten und somit auch keine Toten. Erzählt wird die wahre Geschichte von Franz von Werra, der als deutscher Jagdflieger während des 2. Weltkrieges in britische Gefangenschaft kam. Der Film ist ganz gut - die Briten werden allerdings als die Guten dargestellt - man hat teilweise den Eindruck als ob die Gefangenen wie "Gäste" behandelt wurden - Das war sicher nicht so. Positiv ist anzumerken, das in diesem Film der Deutsche generell nicht als hirnloser, aggressiver Nazi dargestellt wird, so wie dies in WK2-Filmen made in Hollywood zu jener Zeit üblich war. Die Messerschmidt Bf 109 ist zwar anfangs nur kurz zu sehen, dafür aber ein Original. (Nicht so wie diese umgemodelten Spitfires, die als Messerschmidt im Film "Luftschlacht um England" zum Einsatz kamen). Eine englische Hurricane ist im Film auch zu sehen. Weiters ist die Qualität des doch sehr alten SW-Filmes auch sehr gut. Die Story ist etwas langatmig und es sind leider keine Extras auf der DVD. |
The Witches Joan Fontaine, Kay Walsh, Alec McCowen DVD, 18. September 2003 Verkaufsrang: 24422 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden EMS The Witches (Hammer-Edition), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.09.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eher unbekannter, aber gar nicht schlechter Hammer Film 4 von 5 Punkten 1966 kehrten die Hammer Studios zum Psycho-Thriller zurück, mit dem sie ja schon anfang der 60er einige Erfolge feiern konnte ("Ein Toter spielt Klavier", "Maniac"). Die Geschichte einer englischen Lehrerin, die nach einem Nervenzusammenbruch, den sie in Anfrika erlitten hat, in ein britisches Dorf zurückkehrt und es dort scheinbar mit dämonischen Kräften zu tun bekommt, wird sehr ruhig und doch unterhaltsam erzählt.
Geadelt wird der Film natürlich dadurch, das es Hammer gelungen war, den Star Joan Fontaine für die Hauptrolle gewinnen zu können. Zudem entstand der Film nach einem Buch von Nigel Kneale, der ja schon die Storys zu den "Quatermass" Filmen ("Schock", "Feinde aus dem Nichts") entwickelt hatte. Regisseur Cyril Frankel schuf hier wohl sein bestes Werk, was aber auch nicht schwer ist für jemanden, der eigentlich nur Fernsehserien inszenierte und lediglich eine Handvoll Filme machte (sein letztes Werk war 1990 "Eine Frau namens Harry" mit Thomas Gottschalk - dagegen ist "The Witches" sowas wie "Citizen Kane"!!) Doch, zum Glück waren mit Ausnahme von Terence Fisher die Regisseure bei Hammer nie so wichtig, sie machten lediglich ihren Job, ohne viele Freiheiten.
Der Film kam in Deutschland nie ins Kino, wie einige andere Hammerfilme, die mitte der 60er entstanden und erlebte seine deutsche Uraufführung anfang der 90er im ZDF (deswegen klingt die deutsche Synchro ein wenig hölzern).
"The Witches" ist ein altmodischer Gruselfilm, selbst für seine Zeit, und erinnert trotz seiner Entstehung im Jahre '66 eher an Hammer's Filme der späten 50er oder frühen 60er Jahre. Er reicht nicht an die Vampir- oder Frankenstein-Filme des Studios heran, ist aber trotzden eine Empfehlung wert, besonders wegen der altmodisch englischen Atmosphäre, die fast ein wenig an die Miß Marple Filme oder ähnliches erinnert.
guter Film- aber der Schluss ist eine Katastrophe 2 von 5 Punkten Grunsätzlich ist der Film gut und spannend erzählt. Aber dann kommt die letzte Viertelstunde und der gute Gesamteindruck wird zunichte gemacht! Die herumhampelnden und augenrollenden Besessenen wirken nur peinlich und bilden einen Stilbruch, den die Story nicht verdient hat. Schade um den Film. Zurecht ist er in der Versenkung verschwunden. |
Henry V. [UK IMPORT] Kenneth Branagh, Derek Jacobi, Simon Shepherd, James Larkin, Brian Blessed DVD, 17. Juni 2002 Verkaufsrang: 18518 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nur wenige Filme kommen an die Brillianz von Kenneth Branaghs erstem Einsatz als Drehbuchschreiber und Regisseur heran. Henry V ist ein wahres Meisterstück, einer von den Filmen, die es nur alle zehn Jahre einmal gibt. Er meidet die Theatralik von Laurence Olivers bewegender Adaption aus dem Jahre 1945, an die wir uns alle gern erinnern, und stellt seine ganz eigenen Regeln auf. Branaghs revisionistische Sichtweise des Shakespeare-Stücks ist brutal. Er verpackt das Ganze als Antikriegsgeschichte. Da gibt es herbe Nahaufnahmen von dreckigen, blutigen Männern und von ihm selbst als Henry: sein harter Mund und die willensstarken Augen sagen viel über diesen Krieg. Aber der Regisseur und Schauspieler sorgt auch für lichtere Momente. Die Szenen, in denen die französische Prinzessin Katherine (Emma Thompson) eingeführt wird, sind einfach köstlich. Spritzig, lustig, noch verstärkt von wunderbarer Beleuchtung und Thompsons blasser Schönheit sind diese Bilder der Prinzessin, die mithilfe ihrer Zofe versucht, so schnell wie möglich Englisch zu lernen, einfach bezaubernd. Krönender Höhepunkt von Branaghs Adaption ist jedoch die Szene, in der ein benommener, erschütterter Anführer über das Schlachtfeld irrt und sich noch nicht einmal sicher ist, wer eigentlich gewonnen hat. Als König Hal einen toten Jungen (Christian Bale) durch die zerstückelten Körper von Engländern und Franzosen trägt, realisiert man, dass Branagh zum ersten Mal weitere Einstellungen gewählt hat: ein Panorama aus Blut, Schlamm und Tod. Stärker kann man sich nicht mehr gegen Kriegstreiberei aussprechen. -Rochelle O'Gorman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Fesselnd 5 von 5 Punkten Kenneth Branagh fasziniert in der Rolle des englischen Königs Henry V., der im Jahr 1415 als junger König gezwungen ist, Frankreich den Krieg zu erklären. Erste Erfolge beflügeln ihn, bis er schließlich in der Schlacht von Azincourt einem zehnfach überlegenen französischen Heer gegenübersteht. Dieser Film hat in Bezug auf Action, Spannung und Anspruch die volle Punktzahl verdient.
Dabei wird dieser Film nie und trotz aller gezeigter Gewalt ein kriegsverherrlichender Film. Im Gegenteil, das ist schlichtweg ein Antikriegsfilm, trotz naturgetreuer Zurschaustellung verzweifelter, bluttriefender Männer.
Bezeichnend die Szene, in der Branagh über das Schlachtfeld irrt und nicht erfassen kann, wer eigentlich Sieger des fürchterlichen Geschehens ist.
Emma Thompson, in der Rolle einer französischen Prinzessin, darf nicht unerwähnt bleiben. Sie setzt entzückende Glanzpunkte in diesem düsteren Treiben. Empfehlenswert. HMcM
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Personal Service Julie Walters, Alec McCowen, Shirley Stelfox Videokassette, 1. November 1990 Verkaufsrang: 2011 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
typisch brithisch humorvolle und bizarre erotic -comödie 5 von 5 Punkten der film ist einfach der renner, einfach ein richtiger bobozogolu selten so viel spass gehabt mit dem humor der briten; über ein Thema das in Enland zum schaurig schönen Altag gehört. |
Age Of Innocence [UK IMPORT] Daniel Day-Lewis, Michelle Pfeiffer, Winona Ryder, Miriam Margolyes, Richard E. Grant DVD, 29. August 2003 Verkaufsrang: 55602 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Martin Scorsese würde einem nicht unbedingt als erster einfallen, um bei Zeit der Unschuld, einer Adaption von Edith Whartons Roman über Anstand und Moral im New York der 1870er-Jahre, die Regie zu übernehmen. Aber auch hier geht es um den Hexenkessel der Großstadt, und die psychische Gewalt, die sich diese Charaktere gegenseitig antun, wirkt sich mindestens genauso schädigend aus wie die physische, die von Scorseses sonstigen Gangstern ausgeübt wird. Die Handlung dreht sich um Newland Archer (Daniel Day-Lewis), einen sehr zurückhaltenden jungen Mann, der mit der höchst ehrbaren May Welland (Winona Ryder) verlobt ist. Archer wird jedoch durch die Anwesenheit von Mays Cousine, der Gräfin Olenska (eine strahlende Michelle Pfeiffer), aus der Ruhe gebracht, die kürzlich aus Europa zurückgekehrt ist. Als verheiratete Dame, die die Scheidung anstrebt, ist die Gräfin der gesamten New Yorker Gesellschaft jedoch ein peinlicher Dorn im Auge. Archer dagegen ist fasziniert von ihrer aufgeweckten Intelligenz und ihrer weltlichen Art. Scorsese beobachtet die winzigen Details dieser Welt und dieser unmöglichen Situation mit scharfem Blick; in diesem Film kann eine Augenbewegung genauso bedeutsam sein wie der Schuss aus einer Pistole. Scorseses Sinn für Farben war noch nie so stark, seine Arbeit mit den Schauspielern noch nie so subtil. Die Erzählerstimme gehört im Original Joanne Woodward, die uns nur so viel erzählt, wie wir unbedingt wissen müssen - was einer der Gründe ist, warum der Höhepunkt schließlich so überraschend kommt. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
immer wieder... 5 von 5 Punkten Zeit der Unschuld = Eine Zeit des absoluten Genusses für den Zuschauer. Formal und inhaltlich - ein Film den ich schon ca. 25X gesehen habe.
- Das Buch habe ich einmal gelesen. Es ist erstaunlich wie romanhaft der Film ist. Das ist gut.
- Ein Film - so lehrreich wie ein ganzes Studium an einer Filmhochschule
- Danke, Martin Scorsese!
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Longitude [UK IMPORT] Michael Gambon, Jeremy Irons, Ian Hart, Alec McCowen, Peter Vaughan DVD, 15. Januar 2007 Verkaufsrang: 51737 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein unentdecktes Meisterwerk! 5 von 5 Punkten Warum ist dieses Film-Juwel so unbekannt?
Habe die DVD wg. Jeremy Irons und weil es ein 'period Film' ist, gekauft, ohne zu wissen, dass dort ein echtes historisches Ereignis porträtiert wird: Die Geschichte des Mannes, der vor 200 Jahren sein Leben der Entwicklung eines Chronometers widmete, das Seefahrern erstmalig eine genauere Bestimmung ihrer Schiffsposition erlaubte. Dieses Ereignis war auch in Wirklichkeit in Vergessenheit geraten und wurde erst in den 30er Jahren durch das Bemühen Rupert Gould's wiederentdeckt.
Der Film stellt diese beiden Handlungsstränge perfekt dar, auch wenn ich die Zeitblenden mangels Hintergrundwissen anfangs nicht ganz verstand.
Charles Sturridge ('Brideshead Revisted') hat als Drehbuchautor und Regisseur hier wieder einmal ein Meisterstück geschaffen. Vielleicht auch ein Grund, warum die creme dé là creme der englischen Schauspieler-Riege in diesem TV-Mehrteiler aus dem Jahr 2000 versammelt mitspielt. Selbst Nebenrollen, die in der Filmbeschreibung leider überhaupt nicht auftauchen, sind aufs Feinste besetzt.
Die DVD hat eine Laufzeit von 198 Minuten und enthält - sehr lobenswert - englische Untertitel, obwohl es sich um eine TV-Produktion handelt.
Persönlich bedaure ich nun, bei meinem Besuch des National Maritime Museums in Greenwich/London, das genau diese Original-Zeitmesser ausstellt, vermutlich gedankenlos daran vorbei gegangen zu sein. Bei meinem nächsten London-Besuch im November werde ich mit erheblich mehr Achtung vor diesen Geräten stehen!
The Fourth Dimension. 5 von 5 Punkten In the 18th century much had already been achieved in the exploration of the world: In addition to the achievements of Columbus, Cabot , Vespucci, Cartier, da Gama and others in the discovery of the Americas, Portuguese sailors commissioned by Prince Henry the Navigator (1394-1460) had sailed along the western African coast; Bartolomeu Dias (1457-1500) had circumnavigated the Cape of Good Hope; Vasco da Gama had been the first explorer to reach India by sea (1498); 1518-19 had seen Francisco Magellan's almost-complete global circumnavigation; in the mid-16th century Portuguese merchants and Jesuit missionaries had made contact with Japan; and about 50 years later the Dutch had established their first trading posts in South-East Asia. On their voyages, these early explorers had overcome storms, hunger, scurvy and uncertainty about their exact course and the feasibility of their aim; and they had suffered from a severe navigational handicap: For while it is comparatively easy to determine latitude, the exact determination of longitude requires consideration of the world's fourth dimension - time. Only the knowledge how long the rotation of the earth vis-a-vis the sun takes from one point to another enables a seaman to determine where precisely he is at any given moment; wherefore he needs to know both the time at his departure port and the time aboard ship. The inability to make that determination invariably adds the danger of getting lost at sea to the perils of every naval voyage (and in fact, even da Gama's Indian expedition was almost derailed by the navigator's miscalculation of his position off the African coast).
Having emerged from the shadow of the continental European powers and become a major seafaring nation in its own right, the England of the Age of Reason was no longer willing to sacrifice thousands of sailors to the inability of determining longitude. After the 1707 death of over 2000 men under the command of Admiral Sir Clowdisley Shovel, who had mistaken his ships' position for the coast of Brittany while in fact sailing right into the Scilly Islands off the coast of Cornwall, Queen Anne in 1714 signed an act promising a reward of 20,000 pounds (today, approximately $5 million) to the discoverer of a "practicable and useful solution to the problem of finding longitude at sea." Among those taking the bait were proponents of rocket signals, would-be scientists working with injured dogs and a so-called "powder of sympathy" - and a self-taught Yorkshire carpenter named John Harrison (Michael Gambon).
"Longitude," based on Dava Sobel's novel of the same name, tells the story of Harrison's quest; expanding the book's premise, however, and contrasting it with that of Navy Commander Rupert Gould (Jeremy Irons), who - having suffered a nervous breakdown in WWI - unearthed and restored Harrison's by then almost-forgotten chronometers. Originally a TV mini-series, this is in fact one single coherent film; realized with the broad vision of a big-screen approach to filmmaking. Part naval adventure, part historic docudrama, the movie first and foremost explores the two lead characters' hearts and souls: That of the mercurial (yet, with his chronometers infinitely patient) Harrison and that of the fragile Gould; the former a puritan on a scientific mission, the latter searching for his peace of mind, hoping to regain it by giving new life to Harrison's timekeepers. They are united by their infinite respect for all watches and clocks, which to them are living things - dearer, in a way, than their own flesh and blood - and by a screenplay joining their stories into a single rhythm of discovery, setbacks, apparent triumph, despair and fulfillment; seamlessly cutting between the 18th century's candle-lit world and that of the 20th century and its technical advances.
Both Harrison and Gould are at odds with society's established rules: Harrison, in the eyes of the Board of Longitude created to oversee the 1714 act, is utterly unworthy of receiving the prize; awarding it to him, according to board member Lord Morton, would be letting "the longitude prize [be] stolen by a country toolmaker." Gould on the other hand, by sacrificing his marriage to the work on Harrison's chronometers, risks scandal and social isolation. And the juxtaposition of Harrison's ever-more practical approach (eventually resulting in the creation of a chronometer just a little over 5 inches in diameter, capable to measure longitude within the revolutionary degree of approximately 1 minute or about 1 mile) and the method favored by the astronomers on the Board of Longitude (lunar observation, soon earning them and their darling, Astronomer Royal-to-be Reverend Nevil Maskelyne (Samuel West) the nickname "lunatics" in the Harrison household) is a classic tale of David vs. Goliath, and remains so even after Harrison Sr. is joined by his son William (Ian Hart). Although his benefactor Graham has once suggested that, after having convinced the Admiralty and the Royal Society's initial appointees to the Board, Harrison's real test will be the politicians, it finally falls to Parliament to come to his aid, more than 50 years after he has begun his work; and after the intervention of stout Harrison supporter First Lord of the Admiralty and Secretary of State Lord Sandwich, Australian explorer Captain James Cook, and eventually even King George III, who likewise fancies himself a scientist.
In addition to director Charles Sturridge's vision, "Longitude" benefits from the great sense of authenticity displayed by cinematographer Peter Hannan, production designers Eileen Diss and Chris Lowe and costume designer Shirley Russell - and from a cast list that virtually reads like a "who is who" of contemporary British cinema; featuring inter alia, besides Gambon, Irons, Hart and West, Gemma Jones (Elizabeth Harrison), Anna Chancellor (Muriel Gould) and Brian Cox (Lord Morton), as well as brief appearances by Stephen Fry as "powder of sympathy" proponent Sir Kelnhelm Digby and German actress Heike Makatsch as King George's wife Charlotte. - This is a complex, fascinating movie; one of televisions's finest hours in recent years: Nothing for the mere casual viewer, but truly rewarding to anyone willing to join Harrison and Gould in their voyage of discovery. |
Einer kam durch Hardy Krüger, Colin Gordon, Michael Goodliffe, Alec McCowen DVD, 1. August 2005 Verkaufsrang: 36693
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
der beste Film mit Hardy Krüger 5 von 5 Punkten Ich bin ja ein großer Hardy Krüger -Fan, seit dem ich mir vor ein paar Jahren "einer kam durch" gekauft habe.
Seit dem bin ich auf ihn aufmerksam geworden und habe mir bis jetzt jeden auf DVD erhältlichen Hardy Krüger -Film gekauft.
Aber seine Glanzrolle ist immer noch in "einer kam durch".
Er hat eine gewisse Ausstrahlung, gute Mimik und ein ungeheuer gutes schauspielerisches Talent.
Er spielt die Rolle mit so einer Selbstverständlichkeit und Realität wie kaum ein anderer.
Er kommt bei mir gleich nach Curd Jürgens (im deutschen Film).
Ich schaue mir den Film immer wieder gern an und zähle ihn zu den besten Filmen die ich je gesehen habe.
Aber er ist auch in "Taxi nach Tobruk" und "der Fuchs von Paris" ausgezeichnet. Er selbst wuchs ja im Nationalsozialismus auf und kam noch kurz vor Kriegsende in der SS-Division "Nibelungen" an die Front.
Also er hatte es nicht gerade leicht in seiner Jugend und danach.
Aber er stieg nach Kriegsende rasant zu einem der größten Schaupieler der Nachlkriegszeit heran und wurde weltberühmt.
Also dieser Film hat das Prädikat: KAUF-PFLICHT !
Und er bekommt von mir die höchste Wertung.
Atmosphäre 4 von 5 Punkten Der von H. Krüger dargestellte Pilot Franz von Werra ist in vieler Hinsicht durch seine bizarre Lebensgeschichte Beispiel für die Verführung der Jugend in der Zeit vor und im Zweiten Weltkrieg. Die reale Person war, wie im Film teilweise durchscheint, von einer tragischen Familiengeschichte neurotisierter junger Mann, der in der aufstrebenden Nazi-Bewegung eine Existenxberechtigung fand. Leicht zu blenden und zu idealisieren, erlebt sich der von seinen Wächtern als gutausehend und selbstbewußt beschriebene Pilot als Mittelpunkt eines Cowboy und Indianer Abenteuers, in dem es einzig und allein darum geht, aus seiner Gefangenschaft zu entkommen. Was danach kommt und nur kommen kann, liegt völlig ausser Sichtweite.
Hardy Krüger spielt den Character mit einer authentischen Selbstverständlichkeit, eine gelungene Identifikation trotz großer Unterschiede in der realen Kindheit.
Realismus wird nicht überstrapaziert, es geht nicht darum, die Schrecken des Krieges zu verdeutlichen, die waren zum Zeitpunkt des Erscheinens der Welt noch gut genug in Erinnerung. Die Atmosphäre im englischen Hinterland wird wohl authentisch eingefangen, soferne ich das beurteilen kann. Plausibel auch der sportliche Aspekt der Auseinandersetzung, der auch der britischen Mentalität nicht unbekannt war. So ist es vorstellbar, dass sich ein englischer Offizier durchaus zu einer Wette hinreissen ließ, was die Fluchtaussichten eines deutschen Jagdfliegers betraf.
Das Ende von Werras erleben wir im Film nicht mit, es beibt uns aber dennoch ein peinliches happy end erspart.
Fragt sich, warum sich eine englische Produktion überhaupt für "the one that got away" interessierte, hatte man doch genug eigene Kriegshelden. Alleine deswegen schon bemerkenswert.
Fazit: kein Film, der neue militätgeschichtliche Erkenntnis bringt, jedoch einen diskreten, Einblick in ganz spezielle Alltagssituationen. Hohes Spannungsniveau durch den ganzen Film. Wertvoll nicht nur für Genre-Fans.
Toller Hardy Krüger 4 von 5 Punkten Ein richtiger Hardy Krüger Film. Für Fans ein Muß. Der Film zeigt einen unbelehrbaren deutschen Piloten der nach einem Absturz über England und nach Inhaftierung versucht, der englischen Gefangenschaft zu entfliehen. Bei der Verlegung der Kriegsgefangenen nach Kanada flieht der Pilot aus dem fahrenden Zug bei eisiger Kälte und versucht sich nach den damals noch neutralen USA durchzuschlagen. Der Film ist in S/W. Hardy Krüger in einer Glanzrolle. Die Sicht des Films bezieht sich auf die damalige patriotische Einstellung eines jungen Deutschen. Hardy Krüger spielt hier einen gewieften Piloten, der allerdings den Eindruck vermittelt der Krieg wäre ein fairer Wettstreit der Nationen und die Kriegsgefangenen sind in einem Jugenlager. Ein eher harmloser Film aus einer ziemlich naiven Sicht. Der Film ist aber trotzdem spannend und für Hard Krüger Fans ein abolutes Muß. |
Henry V. [UK IMPORT] Kenneth Branagh, Derek Jacobi, Simon Shepherd, James Larkin, Brian Blessed Videokassette Verkaufsrang: 34383 Nur wenige Filme kommen an die Brillianz von Kenneth Branaghs erstem Einsatz als Drehbuchschreiber und Regisseur heran. Henry V ist ein wahres Meisterstück, einer von den Filmen, die es nur alle zehn Jahre einmal gibt. Er meidet die Theatralik von Laurence Olivers bewegender Adaption aus dem Jahre 1945, an die wir uns alle gern erinnern, und stellt seine ganz eigenen Regeln auf. Branaghs revisionistische Sichtweise des Shakespeare-Stücks ist brutal. Er verpackt das Ganze als Antikriegsgeschichte. Da gibt es herbe Nahaufnahmen von dreckigen, blutigen Männern und von ihm selbst als Henry: sein harter Mund und die willensstarken Augen sagen viel über diesen Krieg. Aber der Regisseur und Schauspieler sorgt auch für lichtere Momente. Die Szenen, in denen die französische Prinzessin Katherine (Emma Thompson) eingeführt wird, sind einfach köstlich. Spritzig, lustig, noch verstärkt von wunderbarer Beleuchtung und Thompsons blasser Schönheit sind diese Bilder der Prinzessin, die mithilfe ihrer Zofe versucht, so schnell wie möglich Englisch zu lernen, einfach bezaubernd. Krönender Höhepunkt von Branaghs Adaption ist jedoch die Szene, in der ein benommener, erschütterter Anführer über das Schlachtfeld irrt und sich noch nicht einmal sicher ist, wer eigentlich gewonnen hat. Als König Hal einen toten Jungen (Christian Bale) durch die zerstückelten Körper von Engländern und Franzosen trägt, realisiert man, dass Branagh zum ersten Mal weitere Einstellungen gewählt hat: ein Panorama aus Blut, Schlamm und Tod. Stärker kann man sich nicht mehr gegen Kriegstreiberei aussprechen. -Rochelle O'Gorman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Fesselnd 5 von 5 Punkten Kenneth Branagh fasziniert in der Rolle des englischen Königs Henry V., der im Jahr 1415 als junger König gezwungen ist, Frankreich den Krieg zu erklären. Erste Erfolge beflügeln ihn, bis er schließlich in der Schlacht von Azincourt einem zehnfach überlegenen französischen Heer gegenübersteht. Dieser Film hat in Bezug auf Action, Spannung und Anspruch die volle Punktzahl verdient.
Dabei wird dieser Film nie und trotz aller gezeigter Gewalt ein kriegsverherrlichender Film. Im Gegenteil, das ist schlichtweg ein Antikriegsfilm, trotz naturgetreuer Zurschaustellung verzweifelter, bluttriefender Männer.
Bezeichnend die Szene, in der Branagh über das Schlachtfeld irrt und nicht erfassen kann, wer eigentlich Sieger des fürchterlichen Geschehens ist.
Emma Thompson, in der Rolle einer französischen Prinzessin, darf nicht unerwähnt bleiben. Sie setzt entzückende Glanzpunkte in diesem düsteren Treiben. Empfehlenswert. HMcM
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James Bond 007 - Never say never again [UK IMPORT] Sean Connery, Max Von Sydow, Klaus Maria Brandauer, Barbara Carrera, Kim Basinger Videokassette, 23. April 2001 Verkaufsrang: 34652 Nach all den Jahren, in denen man Roger Moore in der Rolle des James Bond zu ertragen hatte, war es gut, wieder einmal Sean Connery (The Rock, Verlockende Falle) zu sehen. Auch wenn es sich bei diesem Film aus dem Jahr 1983 für ihn nur um einen einzelnen Ausflug in die Ruhmeshallen von 007 handelte. Connerys Bond, der sich mit (damals) 52 Jahren im britischen Secret Service ein wenig wie ein Dinosaurier ausnahm, ist immer noch gefragt, wenn krisenschwere Zeiten aufziehen. In diesem Aufguss von Feuerball muss sich Bond mit einem würdigen Unterwasser-Bösewicht (Klaus Maria Brandauer) messen. Und wenn die erforderlichen Bond-Girls auch aus Schönheiten wie Kim Basinger (L.A. Confidential) und Barbara Carrera bestehen, so können sie den Film dennoch nicht retten. Das Drehbuch hat einige wirklich dümmliche Passagen, darunter ein (keuch!) Videospiel-Duell zwischen 007 und seinem Gegenspieler, welches heute völlig anachronistisch wirkt. Wie auch immer, für Fans von Connery ist diese Widescreen-Fassung des Films von Irvin Kershner eine Chance, der perfekten Verbindung zwischen Schauspieler und Filmfigur ein letztes Lebewohl zu sagen. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)
Was für eine Ironie, 5 von 5 Punkten dass dieser Bond, der nicht mal wirklich zur Reihe gehört, der beste bisher ist. Dieses Machwerk sprüht vor Witz und Selbstironie (unbedingt mit Orginalton gucken), das Orginal von 1965 dagegen ist langatmig und kann bei weitem nicht mit den restlichen Connery-Bonds mithalten.
Warum Thunderball so erfolgreich war, liegt wohl u.a. daran, dass die Erwartungen nach From Russia With Love und Goldfinger groß waren. Man hätte auch andere Teile neu auflegen können, aber wahrscheinlich traute man sich nicht an die anderen heran oder man wollte an den finanziellen Erfolg seiner Zeit anknüpfen.
Connery gibt uns in der finalen Einstellung ein Augenzwinkern, so sollten wir diesen Film auch sehen mehr als eine Parodie auf sich selbst, denn
als waschechten Bond. Somit ist diese Produktion aus heutiger Sicht auch nicht direkt als Konkurrenz zu den ebenfalls superben Moore-Teilen zu sehen, gleichwohl sie Bond neues Leben einhaucht.
Das Team hat sichtlich Spaß, diesen Film zu drehen. Barbara Carrera (aka Fatima Blush) mimt eine herrlich durchgeknallte Spectre-Agentin. Largo, diesmal keine stumpfsinnige Marionette Blofelds, nimmt zum Teil bizarre Züge an, z.B. als er beim Computerspiel verliert. Großartig gespielt. So auch der obligatorische Bettvorleger, hier gespielt von Kim Basinger. Einziger Wermutstropfen ist, dass Q im OT den dümmlichen Namen Algernon verpasst bekommt und alle anderen beteiligten Personen, besonders M, eher störend wirken.
Fazit: Für alle verbissenen Ur-Bond-Liebhaber: Lieber nicht gucken, es könnte zu erhöhtem Bluckdruck führen. Alle anderen sollten sich die Filmunterschrift zu Herzen nehmen: If you haven't seen Sean Connery in 'Never Say Never Again' then you haven't seen James Bond 007!
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Age Of Innocence [UK IMPORT] Daniel Day-Lewis, Michelle Pfeiffer, Winona Ryder, Miriam Margolyes, Richard E. Grant Videokassette, 1. Juli 2002 Verkaufsrang: 21880 Martin Scorsese würde einem nicht unbedingt als erster einfallen, um bei Zeit der Unschuld, einer Adaption von Edith Whartons Roman über Anstand und Moral im New York der 1870er-Jahre, die Regie zu übernehmen. Aber auch hier geht es um den Hexenkessel der Großstadt, und die psychische Gewalt, die sich diese Charaktere gegenseitig antun, wirkt sich mindestens genauso schädigend aus wie die physische, die von Scorseses sonstigen Gangstern ausgeübt wird. Die Handlung dreht sich um Newland Archer (Daniel Day-Lewis), einen sehr zurückhaltenden jungen Mann, der mit der höchst ehrbaren May Welland (Winona Ryder) verlobt ist. Archer wird jedoch durch die Anwesenheit von Mays Cousine, der Gräfin Olenska (eine strahlende Michelle Pfeiffer), aus der Ruhe gebracht, die kürzlich aus Europa zurückgekehrt ist. Als verheiratete Dame, die die Scheidung anstrebt, ist die Gräfin der gesamten New Yorker Gesellschaft jedoch ein peinlicher Dorn im Auge. Archer dagegen ist fasziniert von ihrer aufgeweckten Intelligenz und ihrer weltlichen Art. Scorsese beobachtet die winzigen Details dieser Welt und dieser unmöglichen Situation mit scharfem Blick; in diesem Film kann eine Augenbewegung genauso bedeutsam sein wie der Schuss aus einer Pistole. Scorseses Sinn für Farben war noch nie so stark, seine Arbeit mit den Schauspielern noch nie so subtil. Die Erzählerstimme gehört im Original Joanne Woodward, die uns nur so viel erzählt, wie wir unbedingt wissen müssen - was einer der Gründe ist, warum der Höhepunkt schließlich so überraschend kommt. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
immer wieder... 5 von 5 Punkten Zeit der Unschuld = Eine Zeit des absoluten Genusses für den Zuschauer. Formal und inhaltlich - ein Film den ich schon ca. 25X gesehen habe.
- Das Buch habe ich einmal gelesen. Es ist erstaunlich wie romanhaft der Film ist. Das ist gut.
- Ein Film - so lehrreich wie ein ganzes Studium an einer Filmhochschule
- Danke, Martin Scorsese!
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The Age Of Innocence [UK IMPORT] Daniel Day-Lewis, Michelle Pfeiffer, Winona Ryder, Richard E. Grant, Sian Phillips Videokassette, 1. Februar 1995 Verkaufsrang: 28257 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Martin Scorsese würde einem nicht unbedingt als erster einfallen, um bei Zeit der Unschuld, einer Adaption von Edith Whartons Roman über Anstand und Moral im New York der 1870er-Jahre, die Regie zu übernehmen. Aber auch hier geht es um den Hexenkessel der Großstadt, und die psychische Gewalt, die sich diese Charaktere gegenseitig antun, wirkt sich mindestens genauso schädigend aus wie die physische, die von Scorseses sonstigen Gangstern ausgeübt wird. Die Handlung dreht sich um Newland Archer (Daniel Day-Lewis), einen sehr zurückhaltenden jungen Mann, der mit der höchst ehrbaren May Welland (Winona Ryder) verlobt ist. Archer wird jedoch durch die Anwesenheit von Mays Cousine, der Gräfin Olenska (eine strahlende Michelle Pfeiffer), aus der Ruhe gebracht, die kürzlich aus Europa zurückgekehrt ist. Als verheiratete Dame, die die Scheidung anstrebt, ist die Gräfin der gesamten New Yorker Gesellschaft jedoch ein peinlicher Dorn im Auge. Archer dagegen ist fasziniert von ihrer aufgeweckten Intelligenz und ihrer weltlichen Art. Scorsese beobachtet die winzigen Details dieser Welt und dieser unmöglichen Situation mit scharfem Blick; in diesem Film kann eine Augenbewegung genauso bedeutsam sein wie der Schuss aus einer Pistole. Scorseses Sinn für Farben war noch nie so stark, seine Arbeit mit den Schauspielern noch nie so subtil. Die Erzählerstimme gehört im Original Joanne Woodward, die uns nur so viel erzählt, wie wir unbedingt wissen müssen - was einer der Gründe ist, warum der Höhepunkt schließlich so überraschend kommt. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
immer wieder... 5 von 5 Punkten Zeit der Unschuld = Eine Zeit des absoluten Genusses für den Zuschauer. Formal und inhaltlich - ein Film den ich schon ca. 25X gesehen habe.
- Das Buch habe ich einmal gelesen. Es ist erstaunlich wie romanhaft der Film ist. Das ist gut.
- Ein Film - so lehrreich wie ein ganzes Studium an einer Filmhochschule
- Danke, Martin Scorsese!
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