DVDs: Anna Maria Mühe

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Was nützt die Liebe in Gedanken - Daniel BrühlWas nützt die Liebe in Gedanken
Daniel Brühl, August Diehl, Anna Maria Mühe

DVD, 20. August 2004
     Verkaufsrang: 1016      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Warner Home Was nützt die Liebe in Gedanken, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 19.08.04

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)

Ein verfilmtes Gedicht      5 von 5 Punkten
Wenn einem etwas gefällt, sagt man mitunter auch schon mal, es sei ein Gedicht. Dieser Ausdruck passt perfekt zu diesem Film, denn nicht nur von den Bilder, den Dialogen und der schauspielerischen Leistung her - allen voran wie immer August Diehl - geht es hier höchst poetisch zur Sache, sondern auch die Gesamtstimmung des Films macht einfach Lust auf ein sinnreiches Leben, obwohl die Geschichte ja eigentlich ein Drama ist. Dieser Film bricht aus dem aus Deutschland bekannten kommödialen Einerlei ala Vollidiot und Good bye Lenin aus und bringt eine Ästhetik zum Vorschein, die seines Gleichen sucht! Mit einem Wort: ein verfilmtes Gedicht!


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Die letzte Schlacht - Anna Maria MüheDie letzte Schlacht
Anna Maria Mühe, Tom Schilling, Tim Bergmann

DVD, 20. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 2500      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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April 1945 Die 2,5 Millionen Mann starke Rote Armee rüstet sich zum Ansturm auf Berlin. Das Ende eines Reiches, das tausend Jahre überdauern sollte und nach 12 Jahren in einer Orgie von Gewalt und Feuer unterging, nimmt seinen Lauf. Das Dokudrama "Die letzte Schlacht" zeichnet anhand von detaillierten Einzelschicksalen die Historie der letzten 13 Tage vom 20. April bis zum 2. Mai 1945 nach. Ergreifende Spielszenen, bisher unbekanntes Archivmaterial und zahlreiche Zeitzeugen lassen ein eindringliches Bild von den letzten Kriegstagen entstehen. Deutsche und Russen, Soldaten und Zivilisten, Frauen und Kinder - nicht wenige berichten zum ersten Mal ihre ganz persönliche Geschichte Eine junge Krankenschwester, die aufopferungsvoll schwerverletzte Soldaten pflegt, ein Nachrichtensprecher, der bis zuletzt Propagandaberichte liest, ein russischer General, dem es in erster Linie um das Wohl der Bevölkerung geht ...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Die letzte Schlacht - April 1945 in Berlin !      4 von 5 Punkten
Das Drama, die Härte und das Schicksal der letzten Kriegstage in der Reichshauptstadt Berlin wird in diesem dokumentarischen Spielfilm recht gut veranschaulicht.
Der harte Kampf, die entbehrungsreiche Zeit, das menschliche Opfer und die emotionale Kraft jener Zeit wird packend, fesselnd und wirkungsvoll ins Bild gesetzt.

Zeitzeugen von damals werden gut von Schauspielern verkörpert. Besonders hervorstechend und überzeugend ist die schaupielerische Leistung von Florian Lukas als Hitlers Leibwächter und Telefonist Rochus Misch (besser als Heinrich Schmieder im "Untergang").

Auch die Nebenrollen - z.B. Anna Maria Mühe als sympathische, mitfühlende Krankenschwester im Berliner Bunker - wirken zeitnah.
Ein Spielfilm, den man nicht versäumen sollte....

Sehr gute Dokumentation der letzten Tage Berlins      5 von 5 Punkten
Diese Dokumentation ist sehr gut gemacht. Es werden viele Interviews von Zeitzeugen gezeigt und um die Situationen einem näher zu bringen werden immer wieder nachgedrehte Szenen gezeigt, welche in der Qualität an Spielfilme heran kommen. Eigentlich ist es ein Film, in dem Interviews gezeigt werden. Darin unterscheidet sich diese Dokumentation von anderen. Denn sie reißt einen mit und verliert auch nicht an Spannung. Im Vergleich zum Spielfilm "Der Untergang" bringt sie viel besser die Geschehnisse dieser Tage rüber, sowohl im Führerbunker als auch auf der russischen Seite, so dass man ein sehr gutes Bild davon erhält, was politisch und menschlich in dieser Zeit passiert ist.
Daher volle 5 Sterne, die auch verdient sind.


Schwesterherz - Heike MakatschSchwesterherz
Heike Makatsch, Anna Maria Mühe, Sebastian Urzendowsky

DVD, 19. Juni 2008
     Verkaufsrang: 15578      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eurovideo Schwesterherz, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.06.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Wendepunkt.      4 von 5 Punkten
Anfang Dreißig führt Anne das Leben einer erfolgreichen Yuppiefrau. Zum achtzehnten Geburtstag ihrer Schwester Marie schenkt Anne dieser einen gemeinsamen Urlaub am Meer. Marie will Architektur studieren und anschließend Brunnen in Afrika bauen. Auch im Urlaub ist Anne mit der Heimatwelt durch ihr Handy fest verdrahtet. Sie versucht weiterhin alles im Büro zu managen und auch ihren schwierigen Freund zu hause bei Laune zu halten.

Die Gespräche mit Marie amüsieren Anne. Sie hat das Leben noch nicht kennen gelernt, ist ein wenig naiv und gutherzig. Die beiden lernen zwei nette Jungs kennen und Anne krallt sich gleich einen der beiden. Doch gerade dieser verliebt sich anschließend in Marie und dies führt zu Spannungen. Der Stress wird größer als Anne ihr Handy verliert und Marie ihre eigenen Wege geht. Anne hat die Kontrolle verloren. Zudem ist sie schwanger von ihrem Freund zuhause und fühlt sich allein gelassen. Nach einem heftigen Streit mit Marie kommt es zu einem Unfall.

Der Film lebt durch seine zahlreichen Dialoge, von filigran bis hin zu spontan heftig. Die beiden Schwestern bleiben sich nur selten eine Antwort schuldig. Dabei reflektiert die Protagonistin ihr Leben und erkennt, dass da einiges schief gelaufen ist. Eine kleine Filmperle mit ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen.


Schwester(sc)h(m)erz      3 von 5 Punkten
Ein guter Film vom Inhalt und den Schauspielern her, obwohl man nach dem Schauen das Gefühl, daß ausschließlich Heike Makatsch mitgespielt hat. Was nicht unbedingt negativ gemeint ist, aber es gibt kaum eine Szene ohne sie. Und bei den guten Nebendarstellerin hätte ich mir einfach auch mehr gewünscht.

Anne ist beruflich sehr erfolgreich, aber fühlt sich von ihrem Lebensgefährten vernachlässigt. Sie verschweigt ihm ihre Schwangerschaft und hat bereits einen Termin zur Abtreibung. Sie fährt mit ihrer Schwester, die 18 und damit wesentlich jünger als sie ist, nach Spanien in Urlaub, wo sie zwar nach außen hin die toughe, glückliche, erfolgreiche Frau spielt, ihre Schwester aber die Wahrheit dahinter erkennt. Sie macht die Fehler, die viele Frauen machen, nämlich ihrem Mann gnadenlos hinterherzutelefonieren, obwohl eine Auszeit von ihrer Seite vorgeschlagen war. Das macht es dann schon wieder sympathisch ;-)

Mir persönlich gefällt der Stoff, aus dem solche Filme gemacht sind. Allerdings die Umsetzung hier finde ich nicht sehr gelungen. Es fehlen gewisse Infos. Warum kennen sich die Schwestern kaum? Warum fahren sie zusammen in Urlaub? Vor allen Dingen das Ende kommt zu abgehackt, als wenn keine Drehzeit mehr übrig war und man schnell zum Schluß kommen mußte.Der Film ist größtenteils recht düster, die Dialoge klingen teilweise auswendiggelernt und runtergerattert. In einigen Passagen kommen schon Gefühle rüber, aber es geht nicht tief genug wie es bei solch einem Film sein sollte.

Meine Empfehlung daher: Wegen der Schauspieler sehenswert, allerdings kein Muß.


Große Mädchen weinen nicht - Anna Maria MüheGroße Mädchen weinen nicht
Anna Maria Mühe, Karoline Herfurth, Josefine Domes

DVD, 22. Juli 2003
     Verkaufsrang: 12200      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Spätestens in ein paar Jahren, wenn man mit einem gewissen Abstand auf das Kino der Jahrtausendwende zurückblicken kann, werden wohl auch die größten Pessimisten und Skeptiker erkennen, dass die Welle der Teenagerfilme, die diese Zeit gebracht hat, keineswegs einen Niedergang des Mediums angekündigt hat. Im Gegenteil, es hat vielmehr von ihr profitiert. Vor allem der deutsche Film hat - noch weit mehr als der amerikanische - seinen Gewinn aus diesem Boom gezogen, in finanzieller wie auch in künstlerischer Hinsicht. Gerade junge Filmemacher konnten sich durch Teenagerkomödien und -dramen einen Namen machen und haben dabei wie Maria von Heland mit ihrem erstaunlichen Debüt Große Mädchen weinen nicht unserem Kino einen neuen Schub gegeben.
Die beiden 17-jährigen Oberstufenschülerinnen Kati (Anna Maria Mühe) und Steffi (Karoline Herfurth) sind seit ihrer Kindheit die besten Freundinnen. Sie haben so ziemlich alles, was zum Alltag Jugendlicher gehört, zusammen durchlebt, Schulstress und Ferienspaß genauso wie das erste Verliebtsein und Probleme im Elternhaus. Dabei war es immer die forsche und ungemein selbstbewusste Steffi, die den Ton angab. Die aus einer sehr viel konservativeren kleinbürgerlichen Familie stammende Kati hat jede ihrer egozentrischen Launen akzeptiert. Doch diesmal geht Steffi zu weit. Seit sie weiß, dass ihr Vater eine Affäre mit einer Arbeitskollegin hat, setzt sie alles daran, sich an der Frau und deren Tochter zu rächen. Sie lässt sich durch nichts von ihren Plänen abbringen und zwingt Kati damit zu einer schweren Entscheidung.
Anders als Filme wie Harte Jungs, Mädchen, Mädchen oder auch Marco Petrys kleines Meisterwerk Schule verzichtet Große Mädchen weinen nicht weit gehend auf komödiantische Elemente. Maria von Heland löst die klassischen Nöte und Probleme der Jugendlichen nicht in einer Folge amüsanter Verwicklungen und mehr oder weniger drastischen Gags auf, sie setzt vielmehr ganz auf die dramatischen Aspekte des Erwachsenwerdens. Um das Lebensgefühl heutiger Teenager so authentisch wie möglich auf die Leinwand zu bringen, hat sie zahlreiche Interviews mit Berliner Jugendlichen zwischen 15 und 19 geführt. Und auch wenn sie nicht direkt in Maria von Helands Drehbuch eingeflossen sind, geben sie dem Film doch einen ungewöhnlich authentischen Hintergrund.
Auf den ersten Blick scheint Große Mädchen weinen nicht fast kolportagenhafte Züge zu tragen. Berlin präsentiert sich hier als ein modernes Babel, in dem perverse Triebtäter Jagd auf junge Mädchen machen und dessen Clubszene einem einzigen Sündenpfuhl gleicht. Damit schließt Maria von Heland an eine seit der Stummfilmzeit existierende Tradition der Berlin-Darstellung an und beschwört Erinnerungen an die goldene Zeit des deutschen Kinos herauf. Wie G.W. Pabst, Joe May und Fritz Lang ist auch sie eine Avantgardistin des Kinos, die den Konventionen der pulp fiction folgt und zugleich aus ihnen ausbricht. Immer wieder gelingt es ihr, mit kleinen Szenen wie der, in der Kati und ihre kleine Schwester zu Gott beten, dass sich ihre ständig streitenden Eltern doch endlich scheiden lassen, zu überraschen. Und erst ganz am Ende erkennt man, dass sich hinter dieser melodramatischen Teenagergeschichte ein großer religiöser Entwurf verbirgt, eine Erlösungsfantasie, die den Filmen Carl Theodor Dreyers näher ist als den Teenagerkomödien eines John Hughes. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Klasse film! Sehr gute junge Darsteller!      5 von 5 Punkten
Eigentlich kann ich mich meinen Vörgängern nur anschließen:

Dieser Film ist nach den ganzen "American Pie"-Filmen wieder eine ernst zu nehmende Jugendfilm-Variante.

Hier werden die Probleme der Jugendlichen nicht durch völlig unrealistische und zum teil überhaupt nicht lustige Gags verstellt. Dass dabei der Spaß des Films nicht auf der Strecke bleibt, beweist "Grosse Mädchen weinen nicht"!

Großes Lob auch an die Hauptrolle des Films: Anna Maria Mühe. Man merkt nicht, dass sie ihre erste Rolle spielt.

Ein Film mit viel Herz, traurigen und beklemmenden Szenen.

Und gerade dann, wenn der Zuschauer sehen will, wie es nun weitergeht, und einem die Darsteller ans Herz gewachsen sind, läuft der Abspann über den Bildschirm.

Weiter so!

Gruß
Dorian Mieth


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Große Mädchen weinen nicht - Anna Maria MüheGroße Mädchen weinen nicht
Anna Maria Mühe, Karoline Herfurth, Josefine Domes

Videokassette, 22. Juli 2003
     Verkaufsrang: 4087     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

Spätestens in ein paar Jahren, wenn man mit einem gewissen Abstand auf das Kino der Jahrtausendwende zurückblicken kann, werden wohl auch die größten Pessimisten und Skeptiker erkennen, dass die Welle der Teenagerfilme, die diese Zeit gebracht hat, keineswegs einen Niedergang des Mediums angekündigt hat. Im Gegenteil, es hat vielmehr von ihr profitiert. Vor allem der deutsche Film hat - noch weit mehr als der amerikanische - seinen Gewinn aus diesem Boom gezogen, in finanzieller wie auch in künstlerischer Hinsicht. Gerade junge Filmemacher konnten sich durch Teenagerkomödien und -dramen einen Namen machen und haben dabei wie Maria von Heland mit ihrem erstaunlichen Debüt Große Mädchen weinen nicht unserem Kino einen neuen Schub gegeben.
Die beiden 17-jährigen Oberstufenschülerinnen Kati (Anna Maria Mühe) und Steffi (Karoline Herfurth) sind seit ihrer Kindheit die besten Freundinnen. Sie haben so ziemlich alles, was zum Alltag Jugendlicher gehört, zusammen durchlebt, Schulstress und Ferienspaß genauso wie das erste Verliebtsein und Probleme im Elternhaus. Dabei war es immer die forsche und ungemein selbstbewusste Steffi, die den Ton angab. Die aus einer sehr viel konservativeren kleinbürgerlichen Familie stammende Kati hat jede ihrer egozentrischen Launen akzeptiert. Doch diesmal geht Steffi zu weit. Seit sie weiß, dass ihr Vater eine Affäre mit einer Arbeitskollegin hat, setzt sie alles daran, sich an der Frau und deren Tochter zu rächen. Sie lässt sich durch nichts von ihren Plänen abbringen und zwingt Kati damit zu einer schweren Entscheidung.
Anders als Filme wie Harte Jungs, Mädchen, Mädchen oder auch Marco Petrys kleines Meisterwerk Schule verzichtet Große Mädchen weinen nicht weit gehend auf komödiantische Elemente. Maria von Heland löst die klassischen Nöte und Probleme der Jugendlichen nicht in einer Folge amüsanter Verwicklungen und mehr oder weniger drastischen Gags auf, sie setzt vielmehr ganz auf die dramatischen Aspekte des Erwachsenwerdens. Um das Lebensgefühl heutiger Teenager so authentisch wie möglich auf die Leinwand zu bringen, hat sie zahlreiche Interviews mit Berliner Jugendlichen zwischen 15 und 19 geführt. Und auch wenn sie nicht direkt in Maria von Helands Drehbuch eingeflossen sind, geben sie dem Film doch einen ungewöhnlich authentischen Hintergrund.
Auf den ersten Blick scheint Große Mädchen weinen nicht fast kolportagenhafte Züge zu tragen. Berlin präsentiert sich hier als ein modernes Babel, in dem perverse Triebtäter Jagd auf junge Mädchen machen und dessen Clubszene einem einzigen Sündenpfuhl gleicht. Damit schließt Maria von Heland an eine seit der Stummfilmzeit existierende Tradition der Berlin-Darstellung an und beschwört Erinnerungen an die goldene Zeit des deutschen Kinos herauf. Wie G.W. Pabst, Joe May und Fritz Lang ist auch sie eine Avantgardistin des Kinos, die den Konventionen der pulp fiction folgt und zugleich aus ihnen ausbricht. Immer wieder gelingt es ihr, mit kleinen Szenen wie der, in der Kati und ihre kleine Schwester zu Gott beten, dass sich ihre ständig streitenden Eltern doch endlich scheiden lassen, zu überraschen. Und erst ganz am Ende erkennt man, dass sich hinter dieser melodramatischen Teenagergeschichte ein großer religiöser Entwurf verbirgt, eine Erlösungsfantasie, die den Filmen Carl Theodor Dreyers näher ist als den Teenagerkomödien eines John Hughes. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Klasse film! Sehr gute junge Darsteller!      5 von 5 Punkten
Eigentlich kann ich mich meinen Vörgängern nur anschließen:

Dieser Film ist nach den ganzen "American Pie"-Filmen wieder eine ernst zu nehmende Jugendfilm-Variante.

Hier werden die Probleme der Jugendlichen nicht durch völlig unrealistische und zum teil überhaupt nicht lustige Gags verstellt. Dass dabei der Spaß des Films nicht auf der Strecke bleibt, beweist "Grosse Mädchen weinen nicht"!

Großes Lob auch an die Hauptrolle des Films: Anna Maria Mühe. Man merkt nicht, dass sie ihre erste Rolle spielt.

Ein Film mit viel Herz, traurigen und beklemmenden Szenen.

Und gerade dann, wenn der Zuschauer sehen will, wie es nun weitergeht, und einem die Darsteller ans Herz gewachsen sind, läuft der Abspann über den Bildschirm.

Weiter so!

Gruß
Dorian Mieth


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Große Mädchen weinen nicht [Verleihversion] - Anna Maria MüheGroße Mädchen weinen nicht [Verleihversion]
Anna Maria Mühe, Karoline Herfurth, Maria von Heland

DVD, 1. Januar 2003

Verkaufsrang: 71993

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