DVDs: Audra McDonald

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Private Practice - Die komplette erste Staffel (Extended Edition, 3 DVDs) - Kate WalshPrivate Practice - Die komplette erste Staffel (Extended Edition, 3 DVDs)
Kate Walsh, Timothy Daly, Audra McDonald

DVD, 16. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 627      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

>>> Einfach fabelhaft <<<      5 von 5 Punkten
Zugegebenermaßen war ich nie ein großer Fan von Grey's Anatomy, aber dank der fabelhaften Kate Walsh musste ich es dann doch gucken. Jetzt hat Kate endlich ihre eigene Serie und die zu gucken ist nicht nur wegen Kate ein wahres Vergnügen!

Die Darsteller sind super gecastet, passen toll zu den Rollen und sind fantastische Schauspieler. Für Qualität wäre also schon mal gesort.

Zur Story: Addison verlässt das graue Seattle und startet in L.A. neu durch, naja, ganz so einfach ist es natürlich doch nicht. Addison muss sich erstmal in ihrem neuen Leben zurechtfinden, in dem mit den vielen anderen vielseitigen Charakteren so manches passiert...

Zu den Extras: ENDLICH eine DVD, bei der die Extras nicht nur pro forma drauf sind, sondern wirklich toll. Vor allem die halbstündige Biografie von Kate ist beeindruckend. Dazu gibts extrem lustige Pannenszenen, zusätzliche Szenen und wirklich sehr gelungene Audiokommentare!

Leider ist die Staffel aufgrund des Autorenstreiks ziemlich kurz geraten, aber es lohnt sich auf JEDEN Fall trotzdem!!!

SUPER. Klasse Serie, aber...      5 von 5 Punkten
...naja der Preis. Man kann zwar damit leben knapp 29¬ für 9 Episoden auszugeben, aber es ist schon zuviel. Nun meine persönlich Bewertung des Produktes:
DVD-Verpackung: 5/5 Sterne
Bildqualität: 5/5 Sterne
Tonqualität: 5/5 Sterne (5.1 Dolby in allen Sprachen
Insgesamt: 5/5 Sterne + Bonusstern für das Konzept der Serie.
Im Grunde genommen lohnt es sich die DVD zu kaufen.

Serie toll, Preis NOCH (?) flop      3 von 5 Punkten
Die Serie an sich ist klasse und es ist super, dass Kate Walsh, die schon als Addison in Grey's Anatomy zu sehen war, mit eben diesem Charakter nun eine eigene Hauptrolle bekommen hat. Die Serie lohnt sich auf alle Fälle, denn abgesehen vom Preis hat die Staffel an sich 4-5 Sterne verdient; auch die anderen Darsteller (u.a. Paul Adelstein, Amy Brenneman), die interessanten medizinischen Fälle und die ganze Atmosphäre machen die Serie sehenswert.

Was mich allerdings eher momentan vom Kauf abhält, sind die 29,95 Euro - für grade mal 9 Folgen finde ich das ein wenig übertrieben. Selbst die erste Grey's Anatomy Staffel ist inzwischen für 15 Euro zu haben und dort sind ebenfalls "nur" 9 Folgen zu sehen. Wenn man aber bedenkt, dass der Preis für die Private Practice Staffel in den letzten 4 Wochen schon von 31,99 Euro auf 21,95 Euro gesunken ist, kann man ja noch auf eine weitere Senkung bis zum Release hoffen. ich bin mal gespannt, ob bei der zweiten Staffel dann wieder der "Spaß" mit den zweigetilten Staffeln losgeht...auch wieder nur Geldschinderei.

Ärzteserie mit Witz und Charme!      5 von 5 Punkten
Endlich mal eine Ärzteserie, die auch zu einigen Lachern verführt. Die Geschichten der Patienten sind großteils ernstahfte Probleme, die aber dennoch selten ohne Witz gelöst werden. Die Charaktere der Serie sind genial gewählt. Jeder von ihnen hat Fehler und Macken, die komisch wirken und auch sind, aber nicht lächerlich oder gar dämlich. Das macht die Serie wirklich genial. Ernste Themen mit Schmäh aufgelöst. Tolles Konzept, tolle Schauspieler, tolle Stories.
Einfach empfehlenswert. ICh werde mir die erste Staffel sicher zulegen.
:-)



Addison's Spin-Off endlich auf DVD!      5 von 5 Punkten
Ich habe mir die erste Staffel von Private Practice bei ORF1 (Österreich) angesehen. Dort lief die Serie schon im Frühjahr 2008 an. Ich war von der ersten Folge an begeistert. Addison war ja schon lange eine meiner Favoriten in Grey's Anatomy.

Und endlich kommt die Erste Staffel (zum Glück auch KOMPLETT) im Oktober auf den Markt. Diese Box beinhaltet 9 Episoden auf 3 DVDs.

Kauftipp!!



A Raisin in the Sun - Sean "P. Diddy" CombsA Raisin in the Sun
Sean "P. Diddy" Combs, Phylicia Rashad, Audra McDonald

DVD, 4. September 2008
     Verkaufsrang: 5046      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sony Pictures A Raisin In The Sun, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 04.09.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

A Raisin in the Sun      5 von 5 Punkten
Ja er hat auch geschauspielert und bis gestern wusste ich dies noch nicht.
Multitalent Sean "P. Diddy" Combs ist meist in der Musikbranche zu finden, doch hat er auch Talent zum Schauspielern.
Ein sympatischer Film über eine Familie, die einen Scheck von der Lebensversicherung ihres Vaters erhalten werden. Der Sohn Walter Lee Younger träumt vom großen Geld um seine Familie ein besseres Leben bieten zu können. Natürlich verliert er letztenendes das Geld. Seine Schwester Beneatha Younger träumt von fernen Ländern und Kulturen um der Realität entfliehen zu können. Die Frau Ruth Younger sitzt zwischen den Fronten und ist zu ihrem großen Glück auch noch schanger. Sie spielt mit dem Gedanken, der Familie diese Last nicht aufzuerlegen und das Kind abzutreiben (damals noch verboten und Abtreibungen fanden bei einer Frau in der Ortschaft am Küchentisch sozusagen statt) die Mutter Lena Younger (Phylicia Rashad aus der Cosby Show!) träumt vom harmonischen Familienglück.
Das Ehepaar hat einen süßen Sohn Travis Younger.
Nachdem das Geld endlich per Postbote gekommen ist, gibt es erstmal Unstimmigkeiten, was mit dem Geld geschehen sollte.
Kurzentschlossen kauft Mutter Lena Younger ein Haus in einem Weißenviertel und sich somit Ärger mit den zuküngtigen Nachbarn. Diese wollen natürlich keine Schwarzen als Nachbaren und das Verschönerungskomitee schickt den Botschafter Karl Lindner (John Stamos) zur Familie, um sie zu überzeugen, nicht in die Ortschaft zu ziehen. Sie bieten ihnen sogar den Rückkauf des Hauses mit Gewinn an.

Inhaltlich geht es um Vorurteile, 2 Seiten der Münzen, das Gute im Menschen, Grundwerte, Glück, die verschiedenen Sichtweisen.
Ein gelungener, sympatischer Film. Die Schauspieler sind sympatisch und spielen ihre Rollen überzeugend.




My Favourite Broadway - The Leading Ladies - Live At Carnegie Hall [UK IMPORT] - Marin MazzieMy Favourite Broadway - The Leading Ladies - Live At Carnegie Hall [UK IMPORT]
Marin Mazzie, Anna Kendrick, Liza Minnelli, Luther Henderson, Tony Roberts

Videokassette, 27. November 2000
     Verkaufsrang: 45386     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

My favourite Broadway: The Leading Ladies wurde im September 1998 bei einem Live-Konzert in der Carnegie Hall aufgenommen und zeigt das Beste, was der Broadway von gestern und heute zu bieten hat. Einige große Namen wie Bernadette Peters, Patti LuPone und Betty Buckley fehlen leider, und Julie Andrews moderiert zwar, singt aber nicht. Dafür sind Liza und eine Fülle ihrer Starkolleginnen der 90iger (Bebe Neuwirth, Faith Prince) sowie der 70iger und 80iger (Elaine Stritch, Jennifer Holliday, Nell Carter) vertreten. Die Stars der älteren Garde interpretieren Songs aus ihren bekannten Originalrollen, die der 90iger Songs aus Wiederaufnahmen oder aus älteren Shows - die Stars von heute wie Audra McDonald und Linda Eder singen seltsamerweise lieber altes Material als Stücke aus zeitgenössischen Shows (in ihrem Fall Ragtime und Jekyll & Hide), mit denen sie normalerweise in Verbindung gebracht werden.
Einige dieser Interpretationen mögen ein klein wenig unter dem Standard der Originalaufnahmen liegen, aber es sind einige wahre Schätze darunter und die Reihe der vertretenen Stars allein überzeugt schon. Außerdem erweist sich das Videoformat als durchaus geeignet für dieses Konzert, obwohl nur bei wenigen Stücken wirklich etwas von der Handlung zu sehen ist. Es gibt den Stars ein Gesicht, die viele Musical-Liebhaber außerhalb New Yorks nur vom Namen oder von Fotografien her kennen, und ermöglicht den Fans ein Wiedersehen mit den beliebten Stars vergangener Jahre. (Wer von Andrea McArdles Auftritt im 1999er TV-Remake von Annie begeistert war, dem Musical, das sie zum ersten Mal groß herausgebracht hatte, wird ihren süßen, zurückhaltenden Gesang hier einfach lieben.) Zudem bietet das Video in 99 Minuten einfach mehr Material als die PBS-Fernsehsendung (85 Minuten) oder die CD des Konzerts (61 Minuten). Leading Ladies kann allen Broadway-Fans nur wärmstens empfohlen werden. -David Horiuchi


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

fast perfekt...aber nur fast      4 von 5 Punkten
Wenn man den Messlatte sehr hoch legt und als Europäer nicht alle Leading Ladies als solche kennt, überzeugen vor allem die old leading ladies weniger. (ich sag nur LEA DeLARIA )
Liza Minelli tritt dort auch auf, ist sichtlich sehr nervös und hat anscheinend einen Aufenthalt in einer Diätklinik mal kurz unterbrochen um zur Show zu kommen (Unglaublich traurige Performance). Es gibt aber auch helle Sterne die Leuchten, die Frau vom Jekyyll&Hyde Komponist Linda Eder ist ein solcher und singt Man of la Mancha, wals ob dieses Lied nie für einen Mann geschrieben worden wäre.
Ich habe so meine Highlihts, die ich jedes Mal ansteuere:
Nr.5 Nowadays/Hot Honey Rag KAREN ZIMBA & BEBE NEUWIRTH Chicago
Nr.7 Man of La Mancha LINDA EDER Man of LA Mancha
Nr.10 Nothing PRISCILLA LOPEZ A Chorus Line
Nr.11 Everybody's Girl DEBRA MONK Steel Pier
Nr.22 Life Upon the Wicked Stage ANNA KENDRICKS and the Kit Kat Girls from "Cabaret" Showboat
Nr.25 I Wanna Be a Rockette KAREN ZIEMBA and the Rockettes Kicks
Und die Leading Lady schlechthin Julie Andrews ist wunderbar, führt wahnsinnig charmant durch den Abend, und kann leider nicht mit einer Interpretation Ihrer Hits aufwarten, da die Arme nach einer Stimmbandoperation nur mehr über eine 5 Ton Stimme im unteren Bereich verfügt. Also die alten Filme kaufen und sie dort geniesen.

Frauenpower auf der Musicalbühne      4 von 5 Punkten
Ein Konzert der Superlative: die 19 "Leading Ladies" des Broadways von gestern und heute geben sich Live in der Carnegie Hall ein Stelldichein und präsentieren, begleitet vom America Theater Orchestra, ihre persönlichen Lieblingssongs aus den Klassikern des Musicalgengres. Julie Andrews führt als Victor/Victoria durch den hochkarätigen Abend und begrüßt zunächst Tony Roberts und Robert Morse, die als Wölfe im Schafspelz in bester "Manche mögen's heiß!" Manier über "The Beauty That Drives A Man Mad" ("Sugar") sinnieren.
Doch danach können die wirklichen Damen des Showbiz zeigen, was sie (noch) draufhaben. Aber keine Angst: wer jetzt gleich an abgetakelte Schabracken aus dem Altersheim denkt, die beim Singen ihr Gebiss im Zaum halten müssen und denen der Stuck bereits schichtweise aus dem Gesicht bröckelt, wird gehörig enttäuscht. Denn nur ein kleiner Teil der Ladies hat bereits das Rentendasein erreicht und sieht (mal abgesehen von dem ein oder anderen Pfund zuviel auf den Hüften) immer noch blendend aus!
Mal witzig mit Selbstironie (Elaine Stritch mit "The Ladies Who Lunch" aus "Company" oder Lea DeLaria mit "I Can Cook Too" aus "On The Town") , mal frisch verliebt ("Bewitched, Bothered and Bewildered" aus "Pal Joey" von Marin Mazzie und Rebecca Lukers "Falling In Love With Love" aus "The Boys From Syracuse") oder von der Liebe enttäuscht (Audra McDonald mit "Down With Love" aus "Hooray For What", Faith Prince mit ihrem "Adelaide's Lamet" aus "Guys & Dolls" und "Could I Leave You" aus "Follies" von Dee Hoty), mal soulig-stark ("And I'm Telling You I'm Not Going" von Jennifer Holliday aus "Dreamgirls" und Nell Carters "Ain't Misbehavin'/Mean To Me" aus "Ain't Misbehavin'") oder kindlich-süßlich ("Look For The Silver Lining/Tomorrow" aus "Annie" von Andrea McArdle) spannt sich der Bogen weiblicher Charakterzüge.
Kindheitserinnerungen an vergangene Zeiten lassen Dorothy Loudon mit "Fifty Percent" aus "Ballroom" und Liza Minelli mit einer starken Interpretation von "Some People" aus "Gypsy" auferstehen. Mit den großen Träumen vom Musicalstar in einer Broadwayshow befasst sich Karen Ziemba mit dem nett choreographierten "I Wanna Be A Rockette" aus "Kicks", Priscilla Lopez entführt uns mit "Nothing" aus "A Chorus Line" in die ersten Stunden des Schauspielunterrichts und Karen Ziemba und Bebe Neuwirth zeigen uns, wie "Nowadays" der "Hot Hony Rag" in "Chicago" getanzt wird.
Die eigentlichen Highlights des Konzerts sind für mich aber die gutmütigen Seitenhiebe unter die Gürtellinie mit "Everybody's Girl" ("Steel Pier") von Debra Monk und das humorvolle "Life Upon The Wicked Stage" ("Showboat") von Kinderstar Anna Kendricks mit der tatkräftigen Unterstützung der "Kit Kat Girls" aus "Cabaret". Ein absoluter Knaller ist Linda Eders Version von "Man Of La Mancha", in der die stimmgewaltige Frau des "Jekyll & Hyde"-Komponisten Frank Wildhorn glasklare Töne zaubert, die so manche "Christine" vor Neid erblassen lassen würde!
Apropos Webber: wem die Titelauswahl aus nahezu unbekannten Musicals bisher zu antiquiert vorkam, wird mit dem Lloyd Webber Trio Audra McDonald, Marin Mazzie und Judy Kuhn beschwichtigt, die ein grandios arrangiertes Medley aus "Love Changes Everything" ("Aspects Of Love"), "Unexpected Song" ("Song & Dance") und "I Don't Know How To Love Him" ("Jesus Christ Superstar") zum Besten geben (die Tatsache, daß alle drei Titel am Ende des Medleys in einem gefühlvollen Finale verschmelzen, soll hoffentlich nicht dafür stehen, daß alle Liebesballaden von Sir Andrew gleich klingen ;-)
Zum glamourösen Abschluss des gelungenen Konzerts finden sich die zukünftigen "Leading Ladies" des Broadways zu "One" aus "A Chorous Line" ein.
Die DVD überrascht mit einem für Livekonzerte ungewöhnlich klaren und scharfen Bild, das so manche Falten einer Diva deutlich ans Licht bringt. Schwächer ist leider der 5.1 Dolby Digital-Sound ausgefallen, der nur aus normalem Stereoton aufgeblasen wurde und hauptsächlich aus den beiden Frontlautsprechern erklingt - hier hätte die Akustik der Carnegie Hall tiefer aufgelöst werden können und nur das Klatschen des Publikums lässt Räumlichkeit vermuten. Trotzdem werden die Gesangsstimmen für eine Liveaufnahme extrem gut wiedergegeben.
Die deutschen Untertitel beschränken sich auf die Moderation und kurzen Satzfragmente in einzelnen Liedern und sind daher eigentlich unnötig. Weitere Extras findet man nicht.
Fazit: Kein kalter Kaffee sondern ein gelungener Streifzug durch die Musicalgeschichte mit weiblichem Touch!


Paul Gemignani - My Favourite Broadway - The Leading Ladies - Live At Carnegie Hall [UK IMPORT] - Marin MazziePaul Gemignani - My Favourite Broadway - The Leading Ladies - Live At Carnegie Hall [UK IMPORT]
Marin Mazzie, Anna Kendrick, Liza Minnelli, Luther Henderson, Tony Roberts

DVD, 25. August 2003
     Verkaufsrang: 102416     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

My favourite Broadway: The Leading Ladies wurde im September 1998 bei einem Live-Konzert in der Carnegie Hall aufgenommen und zeigt das Beste, was der Broadway von gestern und heute zu bieten hat. Einige große Namen wie Bernadette Peters, Patti LuPone und Betty Buckley fehlen leider, und Julie Andrews moderiert zwar, singt aber nicht. Dafür sind Liza und eine Fülle ihrer Starkolleginnen der 90iger (Bebe Neuwirth, Faith Prince) sowie der 70iger und 80iger (Elaine Stritch, Jennifer Holliday, Nell Carter) vertreten. Die Stars der älteren Garde interpretieren Songs aus ihren bekannten Originalrollen, die der 90iger Songs aus Wiederaufnahmen oder aus älteren Shows - die Stars von heute wie Audra McDonald und Linda Eder singen seltsamerweise lieber altes Material als Stücke aus zeitgenössischen Shows (in ihrem Fall Ragtime und Jekyll & Hide), mit denen sie normalerweise in Verbindung gebracht werden.
Einige dieser Interpretationen mögen ein klein wenig unter dem Standard der Originalaufnahmen liegen, aber es sind einige wahre Schätze darunter und die Reihe der vertretenen Stars allein überzeugt schon. Außerdem erweist sich das Videoformat als durchaus geeignet für dieses Konzert, obwohl nur bei wenigen Stücken wirklich etwas von der Handlung zu sehen ist. Es gibt den Stars ein Gesicht, die viele Musical-Liebhaber außerhalb New Yorks nur vom Namen oder von Fotografien her kennen, und ermöglicht den Fans ein Wiedersehen mit den beliebten Stars vergangener Jahre. (Wer von Andrea McArdles Auftritt im 1999er TV-Remake von Annie begeistert war, dem Musical, das sie zum ersten Mal groß herausgebracht hatte, wird ihren süßen, zurückhaltenden Gesang hier einfach lieben.) Zudem bietet das Video in 99 Minuten einfach mehr Material als die PBS-Fernsehsendung (85 Minuten) oder die CD des Konzerts (61 Minuten). Leading Ladies kann allen Broadway-Fans nur wärmstens empfohlen werden. -David Horiuchi


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

fast perfekt...aber nur fast      4 von 5 Punkten
Wenn man den Messlatte sehr hoch legt und als Europäer nicht alle Leading Ladies als solche kennt, überzeugen vor allem die old leading ladies weniger. (ich sag nur LEA DeLARIA )
Liza Minelli tritt dort auch auf, ist sichtlich sehr nervös und hat anscheinend einen Aufenthalt in einer Diätklinik mal kurz unterbrochen um zur Show zu kommen (Unglaublich traurige Performance). Es gibt aber auch helle Sterne die Leuchten, die Frau vom Jekyyll&Hyde Komponist Linda Eder ist ein solcher und singt Man of la Mancha, wals ob dieses Lied nie für einen Mann geschrieben worden wäre.
Ich habe so meine Highlihts, die ich jedes Mal ansteuere:
Nr.5 Nowadays/Hot Honey Rag KAREN ZIMBA & BEBE NEUWIRTH Chicago
Nr.7 Man of La Mancha LINDA EDER Man of LA Mancha
Nr.10 Nothing PRISCILLA LOPEZ A Chorus Line
Nr.11 Everybody's Girl DEBRA MONK Steel Pier
Nr.22 Life Upon the Wicked Stage ANNA KENDRICKS and the Kit Kat Girls from "Cabaret" Showboat
Nr.25 I Wanna Be a Rockette KAREN ZIEMBA and the Rockettes Kicks
Und die Leading Lady schlechthin Julie Andrews ist wunderbar, führt wahnsinnig charmant durch den Abend, und kann leider nicht mit einer Interpretation Ihrer Hits aufwarten, da die Arme nach einer Stimmbandoperation nur mehr über eine 5 Ton Stimme im unteren Bereich verfügt. Also die alten Filme kaufen und sie dort geniesen.

Frauenpower auf der Musicalbühne      4 von 5 Punkten
Ein Konzert der Superlative: die 19 "Leading Ladies" des Broadways von gestern und heute geben sich Live in der Carnegie Hall ein Stelldichein und präsentieren, begleitet vom America Theater Orchestra, ihre persönlichen Lieblingssongs aus den Klassikern des Musicalgengres. Julie Andrews führt als Victor/Victoria durch den hochkarätigen Abend und begrüßt zunächst Tony Roberts und Robert Morse, die als Wölfe im Schafspelz in bester "Manche mögen's heiß!" Manier über "The Beauty That Drives A Man Mad" ("Sugar") sinnieren.
Doch danach können die wirklichen Damen des Showbiz zeigen, was sie (noch) draufhaben. Aber keine Angst: wer jetzt gleich an abgetakelte Schabracken aus dem Altersheim denkt, die beim Singen ihr Gebiss im Zaum halten müssen und denen der Stuck bereits schichtweise aus dem Gesicht bröckelt, wird gehörig enttäuscht. Denn nur ein kleiner Teil der Ladies hat bereits das Rentendasein erreicht und sieht (mal abgesehen von dem ein oder anderen Pfund zuviel auf den Hüften) immer noch blendend aus!
Mal witzig mit Selbstironie (Elaine Stritch mit "The Ladies Who Lunch" aus "Company" oder Lea DeLaria mit "I Can Cook Too" aus "On The Town") , mal frisch verliebt ("Bewitched, Bothered and Bewildered" aus "Pal Joey" von Marin Mazzie und Rebecca Lukers "Falling In Love With Love" aus "The Boys From Syracuse") oder von der Liebe enttäuscht (Audra McDonald mit "Down With Love" aus "Hooray For What", Faith Prince mit ihrem "Adelaide's Lamet" aus "Guys & Dolls" und "Could I Leave You" aus "Follies" von Dee Hoty), mal soulig-stark ("And I'm Telling You I'm Not Going" von Jennifer Holliday aus "Dreamgirls" und Nell Carters "Ain't Misbehavin'/Mean To Me" aus "Ain't Misbehavin'") oder kindlich-süßlich ("Look For The Silver Lining/Tomorrow" aus "Annie" von Andrea McArdle) spannt sich der Bogen weiblicher Charakterzüge.
Kindheitserinnerungen an vergangene Zeiten lassen Dorothy Loudon mit "Fifty Percent" aus "Ballroom" und Liza Minelli mit einer starken Interpretation von "Some People" aus "Gypsy" auferstehen. Mit den großen Träumen vom Musicalstar in einer Broadwayshow befasst sich Karen Ziemba mit dem nett choreographierten "I Wanna Be A Rockette" aus "Kicks", Priscilla Lopez entführt uns mit "Nothing" aus "A Chorus Line" in die ersten Stunden des Schauspielunterrichts und Karen Ziemba und Bebe Neuwirth zeigen uns, wie "Nowadays" der "Hot Hony Rag" in "Chicago" getanzt wird.
Die eigentlichen Highlights des Konzerts sind für mich aber die gutmütigen Seitenhiebe unter die Gürtellinie mit "Everybody's Girl" ("Steel Pier") von Debra Monk und das humorvolle "Life Upon The Wicked Stage" ("Showboat") von Kinderstar Anna Kendricks mit der tatkräftigen Unterstützung der "Kit Kat Girls" aus "Cabaret". Ein absoluter Knaller ist Linda Eders Version von "Man Of La Mancha", in der die stimmgewaltige Frau des "Jekyll & Hyde"-Komponisten Frank Wildhorn glasklare Töne zaubert, die so manche "Christine" vor Neid erblassen lassen würde!
Apropos Webber: wem die Titelauswahl aus nahezu unbekannten Musicals bisher zu antiquiert vorkam, wird mit dem Lloyd Webber Trio Audra McDonald, Marin Mazzie und Judy Kuhn beschwichtigt, die ein grandios arrangiertes Medley aus "Love Changes Everything" ("Aspects Of Love"), "Unexpected Song" ("Song & Dance") und "I Don't Know How To Love Him" ("Jesus Christ Superstar") zum Besten geben (die Tatsache, daß alle drei Titel am Ende des Medleys in einem gefühlvollen Finale verschmelzen, soll hoffentlich nicht dafür stehen, daß alle Liebesballaden von Sir Andrew gleich klingen ;-)
Zum glamourösen Abschluss des gelungenen Konzerts finden sich die zukünftigen "Leading Ladies" des Broadways zu "One" aus "A Chorous Line" ein.
Die DVD überrascht mit einem für Livekonzerte ungewöhnlich klaren und scharfen Bild, das so manche Falten einer Diva deutlich ans Licht bringt. Schwächer ist leider der 5.1 Dolby Digital-Sound ausgefallen, der nur aus normalem Stereoton aufgeblasen wurde und hauptsächlich aus den beiden Frontlautsprechern erklingt - hier hätte die Akustik der Carnegie Hall tiefer aufgelöst werden können und nur das Klatschen des Publikums lässt Räumlichkeit vermuten. Trotzdem werden die Gesangsstimmen für eine Liveaufnahme extrem gut wiedergegeben.
Die deutschen Untertitel beschränken sich auf die Moderation und kurzen Satzfragmente in einzelnen Liedern und sind daher eigentlich unnötig. Weitere Extras findet man nicht.
Fazit: Kein kalter Kaffee sondern ein gelungener Streifzug durch die Musicalgeschichte mit weiblichem Touch!


Annie [UK IMPORT] - Kathy BatesAnnie [UK IMPORT]
Kathy Bates, Alicia Morton, Audra McDonald, Alan Cumming, Victor Garber

DVD, 29. März 2004

Verkaufsrang: 41085
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 21,99
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A Raisin In The Sun [UK IMPORT] - Sean CombsA Raisin In The Sun [UK IMPORT]
Sean Combs, Phylicia Rashad, Audra McDonald, Sanaa Lathan, John Stamos

DVD, 11. August 2008

Verkaufsrang: 53963
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
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Rise And Fall Of The City Of Mahagonny - Audra McDonaldRise And Fall Of The City Of Mahagonny
Audra McDonald, Patti LuPone, Anthony Griffin

DVD, 3. Dezember 2007

Verkaufsrang: 53330
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 32,99
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