|
| DVDs: Axel Milberg | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Nach Fünf im Urwald Franka Potente, Axel Milberg, Dagmar Manzel DVD, 28. August 2000 Verkaufsrang: 11360 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anna ist 17 und macht das, was fast alle Teenager auf der Stufe zum Erwachsenwerden tun: Sie zieht nicht das an, was ihre Zeitgenossen jenseits der 40 als schick bezeichnen würden, versucht erste mehr oder weniger zarte Bande mit dem anderen Geschlecht zu knüpfen, feiert rauschende und berauschte Partys - und verkracht sich natürlich genau deshalb mit ihren Eltern. Die finden nämlich ihr trautes Heim nach Annas Geburtstagsfeier in ihren Augen völlig verwüstet vor. "Entsetzlich" sieht das Wohnzimmer aus, meinen die Eltern. "Echt ätzend" findet Anna diese Reaktion, packt kurzentschlossen ihre sieben Sachen samt Gitarre und macht sich auf den Weg nach München. Denn dort wartet eine Werbeagentur darauf, Anna als Janis-Joplin-Double zu casten und groß rauszubringen. Das glaubt jedenfalls Anna. Natürlich kommt alles anders. Aber nicht nur für den Teenager bei seinen ersten Gehversuchen in der großen weiten Welt, sondern auch für die schockierten Eltern (Axel Milberg und Dagmar Manzel). Diese entdecken nämlich plötzlich, dass sie auch mal jung waren. Nach Fünf im Urwald ist der erste Kinofilm des Regisseurs Hans-Christian Schmid (23 - Nichts ist so wie es scheint). Dieser eher Erziehungs- als Beziehungsfilm ist eine leichte Komödie mit zarten anarchischen Untertönen, die zwar das ein oder andere Klischee bedient, aber dank charmanter und überzeugender Besetzung keinesfalls in die Schublade "seichte Unterhaltung" gehört. Mit Nach Fünf im Urwald konnte auch Schauspielerin Franka Potente - als rennende Lola in Tom Tykwers Episodenfilm Lola rennt mittlerweile über deutsche Landesgrenzen hinaus bekannt - ihre überzeugende Premiere auf der Kinoleinwand feiern. -Annette Link
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm 5 von 5 Punkten "Nach Fünf im Urwald" ist eine von Hans-Christian Schmid cool inszenierte und äussest witzige Komödie mit glaubwürdigen Charakteren, guten Dialogen und liebevollen Details. Es geht um Anna, die ihren 17. Geburtstag feiert. Danach hat sie Stress mit ihrem Vater und geht gegen seinen Willen mit ihrem Bekannten Oliver nach München, wo sie zu einem Casting will. In der Folge machen sich beide Eltern auf die Suche ihrer Kinder. Die Geschichte entwickelt sich parallel und zeigt, dass die Spiessereltern, welche ihre Kinder für ihr jugendliches Verhalten kritisieren, früher (und auch heute) keinen Deut besser gewesen sind. Die Party der Jungen folgt die Party der Alten. Während Annas Vater zunächst noch empört über einen Haschischfund reagiert, rollt er später damit einen Joint und raucht ihn mit Olivers Eltern. Auch ist der Dreck nach der Party bei beiden ähnlich. Und bezüglich Sex haben es die Alten auch ziemlich dick hinter den Ohren. Herausragend ist die darstellerische Leistung der Schauspieler. Franka Potente - in ihrer ersten Filmrolle - spielt das unerfahrene Landei Anna. Axel Milbert ist absolut genial in seiner Rolle als Annas Spiesser- und Macho-Vater (Beruf: Politiker!). Dagmar Menzel glänzt als naive Ehefrau und bürgerliches Luxusweibchen. Herrlich doof spielt Thomas Schmauser Annas schüchternen Bekannten Oliver. Peter Ender und Sibylle Canonica trumpfen als seine alternativen Eltern auf. Ganz köstlich ist schlieslich auch Farina Brock, welche die altkluge kleine Schwester von Anna mimt. Sie kommentiert die Handlung mit ihren teilweise skurrilen Ansichten. Das Beste am Film ist übrigens nicht Franka Potente, sondern die Eltern. Besonders die Szene mit dem toten Hasen Kult. Besser kann man eine Komödie nicht machen, darum gebe ich 5 Sterne.
Weitere Kundenmeinungen |
Doktor Martin - Die komplette erste Staffel (2DVDs) Axel Milberg, Ina Weisse, Ellen Schwiers DVD, 16. November 2007 Verkaufsrang: 25190 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Doktor Martin - 1. Staffel DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Wen interessiert das Orginal 5 von 5 Punkten Es ist nicht anders als bei vielen Songs, diejenigen die das Original kennen finden die Neufassung nicht o.k. Aber gibt es nicht auch Coversongs die besser sind als das Original? Das möchte ich hier nicht entscheiden, aber wer die Serie das erste Mal sieht dürfte begeistert sein. Mich erinnert das Ganze an "Ausgerechnet Alaska" auf nordfriesisch übersetzt. Also wer besser deutsche als englische Texte versteht, dem steht beste Unterhaltung bevor.
Weitere Kundenmeinungen |
Charlotte Link: Die Rosenzüchterin Hannelore Elsner, Axel Milberg, Frank Giering DVD, 15. November 2004 Verkaufsrang: 21182 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Anwesen auf der Insel Guernsey Im Morgengrauen wird Beatrice Shayne in ihrem Rosengarten unter Mordverdacht verhaftet. Das Opfer Helene Feldmann, die Frau, mit der Beatrice seit ihrer Kindheit unter einem Dach lebt. Beatrice verlangt, dass ihr Sohn Allen ihre Verteidigung übernimmt. Doch er zweifelt trotz der eindringlichen Bitte ihr zu glauben an der Unschuld der Mutter. Gefangen in einer von Abneigung und Hass geprägten Schicksalsgemeinschaft lebten Beatrice und Helene zusammen - seit dem Jahr 1940, als Beatrice während der Besatzung der Kanalinseln durch die deutschen Truppen von Helene und ihrem Mann Erich wie ein eigenes Kind aufgenommen wird. In den letzten Kriegstagen kommt es zu einer Katastrophe Beatrice tötet Erich Feldmann, um ihre große Liebe, den Kriegsgefangenen Julien, zu schützen. Helene, für die mit Erichs Tod eine unglückliche Ehe zu Ende geht, deckt die Tat. Doch sie hängt sich an Beatrice und wird zu ihrem zerstörerischen Schatten...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Tolle Adaption! 5 von 5 Punkten Ich habe zuerst den Film gesehen und dann denn Roman gelesen und muss sagen, dass mir der Film viel besser gefallen hat!! Abgesehen von den tollen Schauspieler und der kraftvollen Musik fand ich die Schauplätze wunderschön - die Geschichte selbst hat mich viel mehr berührt als das Buch, vielleicht weil die Charaktere klarer gezeichnet sind? Jedenfalls schwere Empfehlung von meiner Seite.
Weitere Kundenmeinungen |
Es geschah am hellichten Tag Joachim Król, Barbara Rudnik, Axel Milberg DVD Verkaufsrang: 33250
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Es geschah - etwas Schreckliches... 1 von 5 Punkten "Herr Schrott - sie sind verhaftet". Schon allein dieser Satz zeugt vom ganzen Dillentantismus, der dieses peinliche Machwerk prägt. Ein Polizist kann nicht "verhaften", schon gar nicht einer in privater Mission - das kann nur ein Richter. Jeder Vorabend-Krimi-Schreiberling sollte das seit "Stahlnetz" inzwischen kapiert haben. Wie tief können deutsche Schauspieler sinken, um so einem Drehbuch auf den Leim zu gehen. Mein Tipp, lasst alles wo es hingehört: den Mord in Mägendorf, Schrott in Chur, Gert Fröbe im Wald, Rühmann - in seiner ganzen grandiosen Holzigkeit - auf der Tankstelle irgendwo hinterm Walensee, und natürlich Dürrenmatt in der Schweiz, das hat Maximilian Schell mit "Der Richter und sein Henker" besser verstanden.
Am helllichten Tag - zappenduster 1 von 5 Punkten Einer der besten Deutschen Filme der Nachkriegszeit wird mit diesem Machwerk auf das übelste verramscht und ein brillanter Stoff von Dürrenmatt sinnlos verheizt. Es ist nicht zu fassen wie respektlos hier mit einem Meisterwerk umgegangen wird.
Die Hollywood Neuverfilmung "The Pledge" ("Das Versprechen") mit Jack Nicolson ist objektiv ein recht guter Film, kommt aber an das Original nicht heran weil sie sich zu sehr an den während der Dreharbeiten geschriebenen Roman von Dürrenmatt hält, anstatt an das Originaldrehbuch. Aber gut. Kann man anschauen.
Was sich aber Bernd Eichingers Produktion mit der Neuverfilmung von 1996 geleistet hat, ist einfach schier unerträglich. In schreiend bunter Popästhetik eines Musikvideos wird die Geschichte trivial aufgemotzt. Dabei wird kein noch so blödes Klischee ausgelassen. Während des Gespräches mit dem Psychiater hampeln hinter einer dicken Glasscheibe einige Verrückte herum, rotzen an die Scheibe rennen schreiend umher, ganz so wie sich Klein Erna vom Lande die Psychiatrie vorstellt.
Anstatt der bedrohlichen Situation im Dorfgasthof, als die Bewohner drohen den Hausierer zu lynchen, wird er vor einer johlenden Menge mit dem Traktor in eine Jauchegrube getaucht. Die Schulkinder, die angesichts der Ermordung ihrer Klassenkameradin eine Mordgaudi haben, hat schon ein anderer Rezensent erwähnt. Die neunmalkluge Göre "Annemarie" mit dem blonden BDM - Zöpfen, gibt vor, sich ein Dornröschenschloss vom Zauberer zu wünschen, in Wirklichkeit steht sie schon auf Boygroups.
Der Vater von Gritli Moser knallt den Hausierer wirkungsvoll im Polizeiwagen ab, dass das Blut nur so spritzt und die Mutter, die im Original von Matthäi so eindruckvoll das Ehrenwort bei seiner Seeligkeit" abnimmt, macht das hier so beiläufig fast teilnahmslos, dass man den Eindruck hat, der Tod ihres Kindes sei ihr ziemlich wurscht.
Natürlich wird auch das amerikanische Motiv der bösen übergeordneten Polizeibehörde bedient, die dem ach so aufrechten Cop an der Basis nur Schwierigkeiten macht. Leider ist das "LKA" aber nicht das "FBI" und die Geschichte wirkt stellenweise so unglaubwürdig, dass sie unbeabsichtigt fast ins komische abrutscht. Der Geschichte dient das jedenfalls nicht.
Es ist eben nicht komisch, sondern eine lieblos heruntergekurbelte Trivialität, an der einfach gar nichts stimmt. Die wenigen schauspielerischen Glanzlichter die Joachim Krol und Heino Ferch mal kurz aufblitzen lassen, gehen in dem ganzen trashigen Müll unter.
Das beste an dem ganzen Film ist das schicke 70er Jahre Opel Record Coupe, mit dem Joachim Krol herumfährt.
Es tut einfach nur weh. Schade ums Geld.
Eine Beleidigung für das Original! 2 von 5 Punkten Es gibt Filme, die sind absolute Klassiker. "Es geschah am hellichten Tag" mit den grandiosen Fröbe und Rühmann gehört in meinen Augen einwanfrei dazu.
Wenn man solch einen Klassiker kopieren will muss man sich zum Einen klar sein, dass die Kopie (Neuverfilmung) in fast jeder Szene mit dem Orignal verglichen wird. Ich kenne keine Neuverfilmung, die an das Original heranreicht. So auch dieser Krimi.
Der Regisseur muss sich doch schon in den ersten Szenen klargworden sein, dass die Neuverfilmung dem Original nicht das Wasser reichen können wird, und damit sehe ich den Zweck in Frage gestellt.
Diese neue Version kommt unglaubwürdig daher, bis auf die schöbe Farbe und die netten Oldtimer ist es absoluter Nonsens. Man nimmt keinem Darsteller die Rolle auch nur im Entfernesten ab, anders als bei Fröbe und Rühmann. Die Atmosphäre fehlt völlig, es ist einfach nur ein billiger (von den Kosten sicher trotzdem teurer) Abklatsch.
Wenn die Messlatte auf Weltmeisterschaft angesetzt ist sollte man vielleicht lieber bei Bundesjugendspielen anfangen.
2 Sterne für die optisch nette Aussattung.
Eine Frechheit 1 von 5 Punkten Eins vorab. Ich habe einen Stern gegeben weil null nicht geht. Dieses Remake ist billig und schlecht gepielt. Schade um das Filmmaterial. Es ist reineweg eine Frechheit, diesem "Mist" den gleichen Titel zu geben wir dem Original. Ich kann nur sagen: Hände weg!
Kauft lieber die Originalversion und verzichtet auf den Farbfilm.
Hölzern und aufgesetzt 1 von 5 Punkten So sieht ein ganz billiger Abklatsch eines großen Klassikers aus. Zwar ist Joachim Krol in der Hauptrolle noch halbwegs erträglich, der ganze Film ist aber ein derariges Machwerk, dass er es auch nicht mehr retten kann.
Im Gegensatz zu den stimmungsvollen Schwarzweißbildern des Originals sind die Farben hier grellbunt, die Bilder haben eine ziemliche Werbefilmästhetik - nichts als Schau, ohne Tiefe und Emotion. Nichts wirkt echt, sogar das kleine Mädchen trägt eine dickbezopfte "Gretel"-Perücke aus dem Märchenfundus mit sich herum.
Anstelle der souveränen und intensiven schauspielerischen Leistungen von Rühmann und Fröbe tritt hier ein hemmungsloses overacting von allen Beteiligten. Die Dialoge werden hölzern und steif aufgesagt und entbehren jeglicher Gefühlsebene, dramatische Szenen werden völlig übertrieben.
Ein schönes Beispiel: Die Befragung der Schulklasse. Zunächst mal wimmelt es von Grundschulklischees (Ich als Grundschullehrer leide hier besonders). Eins davon sind die "frechen und vorlauten Kinder". Kann man sich ernsthaft vorstellen, dass Kinder eine Mitschülerin, die gerade zu einem Mord an einer anderen Klassenkameradin aussagt, lauthals und alle auf einmal - wundersamerweise, wie auf Signal! - auslachen und mit Papier beschmeißen, während der Kriminalbeamte vorne steht (oder hier vielmehr lässig auf dem Pult hockt, damit einen die Kleinen cool finden)?? Für wie bescheuert halten die Produzenten die Kinder von heute??
So wird durch aufgesetztes Schmierentheater jegliche Dramatik im Ansatz erstickt, und das eigentlich in jeder Szene.
Bleibt nur zu sagen: Zeitverschwendung, lieber das Original oder die ebenfalls sehr gelungene (wenn auch düsterere, weil näher am Dürrenmattoriginal) Verfilmung "Das Versprechen" anschauen.
Weitere Kundenmeinungen |
Es geschah am hellichten Tag Joachim Król, Barbara Rudnik, Axel Milberg Videokassette, 7. Januar 1997 Verkaufsrang: 1023
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Es geschah - etwas Schreckliches... 1 von 5 Punkten "Herr Schrott - sie sind verhaftet". Schon allein dieser Satz zeugt vom ganzen Dillentantismus, der dieses peinliche Machwerk prägt. Ein Polizist kann nicht "verhaften", schon gar nicht einer in privater Mission - das kann nur ein Richter. Jeder Vorabend-Krimi-Schreiberling sollte das seit "Stahlnetz" inzwischen kapiert haben. Wie tief können deutsche Schauspieler sinken, um so einem Drehbuch auf den Leim zu gehen. Mein Tipp, lasst alles wo es hingehört: den Mord in Mägendorf, Schrott in Chur, Gert Fröbe im Wald, Rühmann - in seiner ganzen grandiosen Holzigkeit - auf der Tankstelle irgendwo hinterm Walensee, und natürlich Dürrenmatt in der Schweiz, das hat Maximilian Schell mit "Der Richter und sein Henker" besser verstanden.
Am helllichten Tag - zappenduster 1 von 5 Punkten Einer der besten Deutschen Filme der Nachkriegszeit wird mit diesem Machwerk auf das übelste verramscht und ein brillanter Stoff von Dürrenmatt sinnlos verheizt. Es ist nicht zu fassen wie respektlos hier mit einem Meisterwerk umgegangen wird.
Die Hollywood Neuverfilmung "The Pledge" ("Das Versprechen") mit Jack Nicolson ist objektiv ein recht guter Film, kommt aber an das Original nicht heran weil sie sich zu sehr an den während der Dreharbeiten geschriebenen Roman von Dürrenmatt hält, anstatt an das Originaldrehbuch. Aber gut. Kann man anschauen.
Was sich aber Bernd Eichingers Produktion mit der Neuverfilmung von 1996 geleistet hat, ist einfach schier unerträglich. In schreiend bunter Popästhetik eines Musikvideos wird die Geschichte trivial aufgemotzt. Dabei wird kein noch so blödes Klischee ausgelassen. Während des Gespräches mit dem Psychiater hampeln hinter einer dicken Glasscheibe einige Verrückte herum, rotzen an die Scheibe rennen schreiend umher, ganz so wie sich Klein Erna vom Lande die Psychiatrie vorstellt.
Anstatt der bedrohlichen Situation im Dorfgasthof, als die Bewohner drohen den Hausierer zu lynchen, wird er vor einer johlenden Menge mit dem Traktor in eine Jauchegrube getaucht. Die Schulkinder, die angesichts der Ermordung ihrer Klassenkameradin eine Mordgaudi haben, hat schon ein anderer Rezensent erwähnt. Die neunmalkluge Göre "Annemarie" mit dem blonden BDM - Zöpfen, gibt vor, sich ein Dornröschenschloss vom Zauberer zu wünschen, in Wirklichkeit steht sie schon auf Boygroups.
Der Vater von Gritli Moser knallt den Hausierer wirkungsvoll im Polizeiwagen ab, dass das Blut nur so spritzt und die Mutter, die im Original von Matthäi so eindruckvoll das Ehrenwort bei seiner Seeligkeit" abnimmt, macht das hier so beiläufig fast teilnahmslos, dass man den Eindruck hat, der Tod ihres Kindes sei ihr ziemlich wurscht.
Natürlich wird auch das amerikanische Motiv der bösen übergeordneten Polizeibehörde bedient, die dem ach so aufrechten Cop an der Basis nur Schwierigkeiten macht. Leider ist das "LKA" aber nicht das "FBI" und die Geschichte wirkt stellenweise so unglaubwürdig, dass sie unbeabsichtigt fast ins komische abrutscht. Der Geschichte dient das jedenfalls nicht.
Es ist eben nicht komisch, sondern eine lieblos heruntergekurbelte Trivialität, an der einfach gar nichts stimmt. Die wenigen schauspielerischen Glanzlichter die Joachim Krol und Heino Ferch mal kurz aufblitzen lassen, gehen in dem ganzen trashigen Müll unter.
Das beste an dem ganzen Film ist das schicke 70er Jahre Opel Record Coupe, mit dem Joachim Krol herumfährt.
Es tut einfach nur weh. Schade ums Geld.
Eine Beleidigung für das Original! 2 von 5 Punkten Es gibt Filme, die sind absolute Klassiker. "Es geschah am hellichten Tag" mit den grandiosen Fröbe und Rühmann gehört in meinen Augen einwanfrei dazu.
Wenn man solch einen Klassiker kopieren will muss man sich zum Einen klar sein, dass die Kopie (Neuverfilmung) in fast jeder Szene mit dem Orignal verglichen wird. Ich kenne keine Neuverfilmung, die an das Original heranreicht. So auch dieser Krimi.
Der Regisseur muss sich doch schon in den ersten Szenen klargworden sein, dass die Neuverfilmung dem Original nicht das Wasser reichen können wird, und damit sehe ich den Zweck in Frage gestellt.
Diese neue Version kommt unglaubwürdig daher, bis auf die schöbe Farbe und die netten Oldtimer ist es absoluter Nonsens. Man nimmt keinem Darsteller die Rolle auch nur im Entfernesten ab, anders als bei Fröbe und Rühmann. Die Atmosphäre fehlt völlig, es ist einfach nur ein billiger (von den Kosten sicher trotzdem teurer) Abklatsch.
Wenn die Messlatte auf Weltmeisterschaft angesetzt ist sollte man vielleicht lieber bei Bundesjugendspielen anfangen.
2 Sterne für die optisch nette Aussattung.
Eine Frechheit 1 von 5 Punkten Eins vorab. Ich habe einen Stern gegeben weil null nicht geht. Dieses Remake ist billig und schlecht gepielt. Schade um das Filmmaterial. Es ist reineweg eine Frechheit, diesem "Mist" den gleichen Titel zu geben wir dem Original. Ich kann nur sagen: Hände weg!
Kauft lieber die Originalversion und verzichtet auf den Farbfilm.
Hölzern und aufgesetzt 1 von 5 Punkten So sieht ein ganz billiger Abklatsch eines großen Klassikers aus. Zwar ist Joachim Krol in der Hauptrolle noch halbwegs erträglich, der ganze Film ist aber ein derariges Machwerk, dass er es auch nicht mehr retten kann.
Im Gegensatz zu den stimmungsvollen Schwarzweißbildern des Originals sind die Farben hier grellbunt, die Bilder haben eine ziemliche Werbefilmästhetik - nichts als Schau, ohne Tiefe und Emotion. Nichts wirkt echt, sogar das kleine Mädchen trägt eine dickbezopfte "Gretel"-Perücke aus dem Märchenfundus mit sich herum.
Anstelle der souveränen und intensiven schauspielerischen Leistungen von Rühmann und Fröbe tritt hier ein hemmungsloses overacting von allen Beteiligten. Die Dialoge werden hölzern und steif aufgesagt und entbehren jeglicher Gefühlsebene, dramatische Szenen werden völlig übertrieben.
Ein schönes Beispiel: Die Befragung der Schulklasse. Zunächst mal wimmelt es von Grundschulklischees (Ich als Grundschullehrer leide hier besonders). Eins davon sind die "frechen und vorlauten Kinder". Kann man sich ernsthaft vorstellen, dass Kinder eine Mitschülerin, die gerade zu einem Mord an einer anderen Klassenkameradin aussagt, lauthals und alle auf einmal - wundersamerweise, wie auf Signal! - auslachen und mit Papier beschmeißen, während der Kriminalbeamte vorne steht (oder hier vielmehr lässig auf dem Pult hockt, damit einen die Kleinen cool finden)?? Für wie bescheuert halten die Produzenten die Kinder von heute??
So wird durch aufgesetztes Schmierentheater jegliche Dramatik im Ansatz erstickt, und das eigentlich in jeder Szene.
Bleibt nur zu sagen: Zeitverschwendung, lieber das Original oder die ebenfalls sehr gelungene (wenn auch düsterere, weil näher am Dürrenmattoriginal) Verfilmung "Das Versprechen" anschauen.
Weitere Kundenmeinungen |
Die drei Mädels von der Tankstelle Wigald Boning, Franka Potente, Axel Milberg DVD, 9. Januar 2007 Verkaufsrang: 33994
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eher was für Low-Bugdet-Freunde! 2 von 5 Punkten
So gerne ich auch Wigald Boning im Fernsehen sehe, wie bei seiner "WIB-Schaukel", aber dieser Film hat mich nicht angesprochen.
Die Witze sind eher platt und trotz einer guten Besetzung kommt einfach kaum was rüber.
Na ja, es macht eben den Anschein einer wirklichen sogenannten Low-Bugdet Produktion....
Schade, das war halt ein Fehlkauf.
Wer Wigald Boning mag, sollte lieber die DVD "WIB-Schaukel" oder sein neues Hörbuch kaufen.
Oder einfach nur Fernsehen gucken = )
Nicht sehenswert ! 1 von 5 Punkten Trotz der teilweise guten Besetzung (z.B. Franka Potente) hat mich der Film grundsätzlich enttäuscht. Story + Machart + Spannung + Humor sind durchweg schlecht. Schon nach 15 Minuten kommt bei den meisten Zuschauern Langeweile und Kopfschütteln auf. Selbst das Niveau des Filmklassiker mit Heinz Rühmann wird weit verfehlt. Die bisherige Kundenbewertung von 4 Sternen ist so unprofessionell wie der Film selbst. Nicht sehenswert.
Die drei Mädels von der Tankstelle 4 von 5 Punkten Ich mag Filme mit skurrilen Typen und schrägem Humor! Und davon hat dieser Streifen einiges zu bieten.Allerdings sind die drei netten und patenten Tankstellenmädels die hamlosesten Charaktere. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der gestörte Wigald. Dessen tyrannische Mutter, die bei Stress zur Beruhigung Geldscheine in sich hineinstopft, bis sie schließlich daran erstickt, wirkt sogar durchaus glaubhaft als Grund für sein total gestörtes Verhältnis zum weiblichen Geschlecht. Mit seiner Tante, die nach dem Tod der Mutter das Regime übernimmt, ist er kaum besser bedient.Wenigstens hat er noch einen guten Freund (seinen Psychiater).Mit dem läuft zwar auch nicht alles glatt, aber in welcher Freundschaft gibt es nicht auch mal Turbulenzen?! Wigald ist zwar total durchgeknallt, aber im Grund eben doch ein Lieber. Da muß nur die richtige Zaubermaus auftauchen, die es gut mit ihm meint, und nach einigen Verwicklungen steht einem Happy End nichts mehr im Weg. Deutscher Humor näher bei Didi Hallervorden, Tom Gerhards und Jürgen von der Lippe als bei Eddie Murphy Und Steve Martin, aber durchaus mit einem Touch Mike Myers. Man mag's oder man mag es nicht.Für mich eine gelungene Parodie auf den Filmklassiker mit Heinz Rühmann.Kein großer Kracher, aber gutes deutsches Schmunzelkino. Laut gelacht werden darf natürlich auch nach Lust und Laune. Extas gibt es leider überhaupt keine.Der Ton und die Bildqualität sind in Ordnung.Aber von Widescreen, wie auf dem Cover angekündigt, keine Spur. Satt dessen mageres 4:3(1,66:1)-Bildformat. Totz unbefriedigender Ausstattung und ungünstigem Bildformat ist mir die DVD insgesamt noch vier Sterne wert. |
Geheimnisvolle Freundinnen Götz George, Nadeshda Brennicke, Axel Milberg, Susanna Simon DVD, 6. Februar 2006 Verkaufsrang: 39247 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spiel mit den Ängsten der Kindheit 3 von 5 Punkten "Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?" "Und wenn er kommt, was macht ihr dann?" Der Beginn eines deutschen Thriller der nicht wirklich durch die Geschichte überzeugen kann. Vier Freundinnen treffen sich nach langer Zeit einmal wieder um einen Abend miteinander zu verbringen. Die logische Ärztin Susanne, die karriereorientierte Christine, die flippge Künststudentin Jasmin und die melancholische Pia in deren Leben im Moment nichts wirklich so läuft wie es wohl soll. Der Abend beginnt normal, jedoch wendet sich das Blatt als ein Ouija (Witchboard) von der Wand fällt und Pia ihre Freundinnen animiert mit ihnen die Geister zu rufen und zu erfragen was in den nächsten 48 Stunden passiert bis zu einem nächsten Treffen. Für Susanne, Christine und Jasmin ist ab da nichts mehr normal in den nächsten zwei Tagen. Während Susanne im Krankenhaus von illegalen Methoden erfährt, muss Christine aufgrund einer üblen Verwechslung und die Angst im Nacken, die Chance auf eine höhere Position einbüßen. Auch für Jasmin läuft es nicht planmäßig, nachdem sie einen Freund verrät und feststellen muss wie dünn die Grenze zwischen Wahnsinn und Genialität ist und dabei noch ihren Kunstprofessor fast umbringt. Nach 48 Stunden treffen die drei Freundinnen erneut vor Pias Wohnung aufeinander, jeder erzählt von ihrem persönlichem Alptraum und doch hatte nicht nur die Angst der jungen Frauen die Fäden in der Hand, sondern auch das Orakel und seine Prophezeiung. Für die jeweiligen Episoden wurden drei Regisseure eingesetzt, jeder dieser Nachwuchskünstler hat seiner Episode den gewissen Reiz verliehen. Jedoch besticht der gesamte Film weder durch gute Dialoge noch durch eine überaus reizvolle Storyline. Der Film ist viel mehr etwas für die Fans der jeweiligen Hauptdarsteller, denn hier hat sich die Produktion nicht lumpen lassen. Neben Götz George und Axel Milberg sind auch Nadeshda Brennicke (bekannt aus Hotte im Paradis und Tattoo - rette deine Haut) und Susanna Simon vertreten. |
Der Campus Heiner Lauterbach, Axel Milberg, Sibylle Canonica DVD, 2. Mai 2004 Verkaufsrang: 43280
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Deutscher Kinospaß 2 von 5 Punkten Flache Herrenwitze, abgedroschene Dialoge und eindimensionale Charakterzeichnungen. Gegen dieses Drehbuch haben selbst gute Schauspieler wie Axel Milberg (ein Lichtblick) keine Chance.
Sehr unterhaltsamer Film, aber mäßige Ausstattung der DVD 3 von 5 Punkten Der Film "Der Campus" ist trotz einer Länge von 120 Minuten eher kurzweilig. Außerdem ist die Besetzung hochkarätig. Er ist in der Reihe der deutschen Filmproduktionen Mitte bis Ende der 90er Jahre zu sehen. Wer solche Filme mochte (ich denke da etwa an Filme wie "Rossini"), der muss auch diesen Film sehen. Für den Film isoliert betrachtet würde ich 4 Sterne geben. Allerdings dürfen keine weiteren Ansprüche an diese DVD gestellt werden. Wer Extras wie ungeschnittene Szenen, Outtakes, eine zweite Sprache, Making of oder sonstiges erwartet, wird hier bitter enttäuscht. Es gibt eine einzige Option bei dieser DVD: die Kapitelauswahl. Hört sich unglaublich an, ist aber bittere Wahrheit. Also: Die DVD ist nur des Filmes wegen zu empfehlen. Wer den Film nicht mag oder ihn bereits als VHS hat, dem sei vom Kauf dringend abgeraten. |
14 Tage lebenslänglich Kai Wiesinger, Michael Mendl, Katharina Meinecke, Rolf Illig, Axel Milberg DVD, 12. Dezember 2000 Verkaufsrang: 52581
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Deutsche Filme der Superlative 5 von 5 Punkten Ich hatte Glück, diesen Film zu sehen, denn leider werden solche Filme im TV sehr spät am abend gesendet - aber für Nacht-Eulen ist er eine Perle. Sehr gelungene Spannung durch den ganzen Film - nicht ganz so spektakulär wie bei The Game aber sehr ähnlich. Ein film, wo man nicht genau vorausahnen kann, wie es ausgeht. Ich habe es sehr genossen, da es mich gepackt hat und würde mir mehr solche Deutsche Produktionen wünschen. Ich habe es zum ersten und einziges Mal vor ca. 3 -4 Jahre gesehen und spreche heute noch darüber. Speziell geeignet für Schach-Spieler, die gerne ein Paar Züge im Voraus schauen. Hier haben sie keine Chance - denn: es kommt immer anders...als man denkt - Viel Spass!!
Durchschnittlicher deutscher Thriller 3 von 5 Punkten Ich habe nicht viel erwartet, bevor ich den Film gesehen habe, wohl deshalb bin ich auch nicht enttäuscht, sondern eher positiv überrascht. Die Story ist zwar nicht gerade super spannend, aber trotzdem wurde einiges daraus gemacht. Insgesamt ein mittelmäßiger Film.
Gute Idee, mangelhafte Umsetzung 1 von 5 Punkten Was macht ein Nobelanwalt, der pleite ist? Er zahlt seine Parktickets nicht und geht in die Ersatzhaft, macht daraus eine Show und kriegt so die Publicity, die den Laden wieder zum Laufen bringen soll. Sein Partner wird ihn in den 14 Tagen schon vertreten, die Verlobte wird zwei Wochen warten. Doch im Knast wird Heroin in seiner Zelle gefunden, er kommt in U-Haft und wird schließlich verurteilt. Wer steckt hinter der Sache, wer will ihn ausbooten? Die Schauspieler versuchen tapfer - und soweit möglich auch erfolgreich -, der Geschichte etwas Realität zu verleihen. Leider ist das kaum möglich, denn von der ersten bis zur letzten Minute werden lauter juristische und tatsächliche Unmöglichkeiten aufgetischt. So ist es praktisch unmöglich, daß jemand noch Anwalt ist, wenn gegen ihn von Staats wegen erfolglos vollstreckt wird, was aber Voraussetzungen für eine Ersatzhaft in Ordnungswidrigkeitensachen ist. Den Unterschied zwischen U-Haft, Ersatzhaft und Strafhaft zu erkennen, ist nicht ganz einfach, aber vielleicht hätte das Drehbuchteam jemanden fragen können, der sich damit auskennt. Die abschließende und aufklärende Gerichtsverhandlung hat schließlich gar keinen Bezug mehr zum deutschen Recht und ruiniert auch noch das letzte bißchen Glaubwürdigkeit des Films. Die Geschichte wird in düsteren, teils mystischen Bildern und Andeutungen erzählt, die letztlich mit dem Problem des Nobelanwalts gar nichts zu tun haben. Insgesamt kann man dem Werk wegen der interessanten Idee und der guten Schauspieler noch einige positive Seiten abgewinnen. Zu empfehlen ist der Film aber nicht.
hat mir echt gut gefallen 4 von 5 Punkten Ich, als Kai Wiesinger- Fan musste den Film einfach haben und muss sagen, er überzeugt echt als Mistkerl und am Ende als Softie. Hut ab vor dieser schauspielerischen Leistung.
Ein Glanzlicht des deutschen Kinos 5 von 5 Punkten Mit "14 Tage lebenslänglich" ist Roland Suso Richter ein wahres Glanzlicht des "neuen" deutschen Kinos gelungen, das sich wohltuend von den angeblich so witzigen Spaßklamotten der letzten Jahre abhebt. Kai Wiesinger zeigt einmal mehr, was für ein überragender Schauspieler in ihm steckt; und der Film ist spannend bis zur letzten Minute.
Weitere Kundenmeinungen |
Die drei Mädels von der Tankstelle Wigald Boning, Franka Potente, Axel Milberg DVD, 15. April 2005 Verkaufsrang: 51735
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kompletter Mist 1 von 5 Punkten Die Welt wäre besser, wenn dieser Film nie entstanden wäre. Mir ist ein Rätsel, für welche Zielgruppe das Werk entstanden ist. Wer sich einen Gefallen tun will, verzichtet auf das Anschauen. Selbst W. Boning, ansonsten in früheren Zeiten gelegentlich sehenswert in Comedy und Blackouts, verkümmert zu einem albernen Kostümträger. |
Der Campus Heiner Lauterbach, Axel Milberg, Sibylle Canonica Videokassette, 1. Juli 2000 Verkaufsrang: 9306
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Flache Komödie 1 von 5 Punkten Der Zuschauer kann nicht wirklich in die Geschichte eintauchen, weil die Szenen eher dokumentarisch aneinandergereit sind. Außerdem muss Jeder der wirklich mal eine Uni besucht hat, über verschiedene Fehler die Nase rümpfen: So verwundert etwa die "liberale" Prüfungsordnung und die Tatsache, dass ein Vergewaltigungsfall nicht vor Gericht, sondern vor einem Disziplinarausschuss verhandelt wird. Manchmal gibt es ein paar satirische Züge, aber als Satire taugt der Film nicht, weil dieses Genre nicht konsequent verfolgt wurde. Besonders störend ist das Happy End nach dem Motto: "Alles wird gut wenn Du nur die Wahrheit sagst" |
14 Tage lebenslänglich Kai Wiesinger, Michael Mendl, Katharina Meinecke, Rolf Illig, Axel Milberg Videokassette Verkaufsrang: 14002
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Deutsche Filme der Superlative 5 von 5 Punkten Ich hatte Glück, diesen Film zu sehen, denn leider werden solche Filme im TV sehr spät am abend gesendet - aber für Nacht-Eulen ist er eine Perle. Sehr gelungene Spannung durch den ganzen Film - nicht ganz so spektakulär wie bei The Game aber sehr ähnlich. Ein film, wo man nicht genau vorausahnen kann, wie es ausgeht. Ich habe es sehr genossen, da es mich gepackt hat und würde mir mehr solche Deutsche Produktionen wünschen. Ich habe es zum ersten und einziges Mal vor ca. 3 -4 Jahre gesehen und spreche heute noch darüber. Speziell geeignet für Schach-Spieler, die gerne ein Paar Züge im Voraus schauen. Hier haben sie keine Chance - denn: es kommt immer anders...als man denkt - Viel Spass!!
Durchschnittlicher deutscher Thriller 3 von 5 Punkten Ich habe nicht viel erwartet, bevor ich den Film gesehen habe, wohl deshalb bin ich auch nicht enttäuscht, sondern eher positiv überrascht. Die Story ist zwar nicht gerade super spannend, aber trotzdem wurde einiges daraus gemacht. Insgesamt ein mittelmäßiger Film.
Gute Idee, mangelhafte Umsetzung 1 von 5 Punkten Was macht ein Nobelanwalt, der pleite ist? Er zahlt seine Parktickets nicht und geht in die Ersatzhaft, macht daraus eine Show und kriegt so die Publicity, die den Laden wieder zum Laufen bringen soll. Sein Partner wird ihn in den 14 Tagen schon vertreten, die Verlobte wird zwei Wochen warten. Doch im Knast wird Heroin in seiner Zelle gefunden, er kommt in U-Haft und wird schließlich verurteilt. Wer steckt hinter der Sache, wer will ihn ausbooten? Die Schauspieler versuchen tapfer - und soweit möglich auch erfolgreich -, der Geschichte etwas Realität zu verleihen. Leider ist das kaum möglich, denn von der ersten bis zur letzten Minute werden lauter juristische und tatsächliche Unmöglichkeiten aufgetischt. So ist es praktisch unmöglich, daß jemand noch Anwalt ist, wenn gegen ihn von Staats wegen erfolglos vollstreckt wird, was aber Voraussetzungen für eine Ersatzhaft in Ordnungswidrigkeitensachen ist. Den Unterschied zwischen U-Haft, Ersatzhaft und Strafhaft zu erkennen, ist nicht ganz einfach, aber vielleicht hätte das Drehbuchteam jemanden fragen können, der sich damit auskennt. Die abschließende und aufklärende Gerichtsverhandlung hat schließlich gar keinen Bezug mehr zum deutschen Recht und ruiniert auch noch das letzte bißchen Glaubwürdigkeit des Films. Die Geschichte wird in düsteren, teils mystischen Bildern und Andeutungen erzählt, die letztlich mit dem Problem des Nobelanwalts gar nichts zu tun haben. Insgesamt kann man dem Werk wegen der interessanten Idee und der guten Schauspieler noch einige positive Seiten abgewinnen. Zu empfehlen ist der Film aber nicht.
hat mir echt gut gefallen 4 von 5 Punkten Ich, als Kai Wiesinger- Fan musste den Film einfach haben und muss sagen, er überzeugt echt als Mistkerl und am Ende als Softie. Hut ab vor dieser schauspielerischen Leistung.
Ein Glanzlicht des deutschen Kinos 5 von 5 Punkten Mit "14 Tage lebenslänglich" ist Roland Suso Richter ein wahres Glanzlicht des "neuen" deutschen Kinos gelungen, das sich wohltuend von den angeblich so witzigen Spaßklamotten der letzten Jahre abhebt. Kai Wiesinger zeigt einmal mehr, was für ein überragender Schauspieler in ihm steckt; und der Film ist spannend bis zur letzten Minute.
Weitere Kundenmeinungen |
 | Seiten: 1 2 |  |
|

|