DVDs: Barry McGovern

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Inhaltsangaben

Joe gegen den Vulkan - Tom HanksJoe gegen den Vulkan
Tom Hanks, Meg Ryan, Llyord Bridges, Robert Stack, Abe Vigoda

Videokassette
     Verkaufsrang: 606     

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Joe Banks, angeblich todkrank, gerät unerwartet in das größte Abenteuer seines Lebens, als ihn der mysteriöse Millionär Graynamore für einen Sprung in einen Vulkan engagiert. Steven Spielberg präsentiert eine wahnwitze Komödie.



Driftwood - James SpaderDriftwood
James Spader, Anne Brochet, Barry McGovern, Anna Massey, Aiden Grenell

DVD
     Verkaufsrang: 55938     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Treibholz für die Tonne      1 von 5 Punkten


Driftwood ist ein grottenschlechter Film und ein Paradebeispiel dafür, wie gewaltig ein mieses Drehbuch ein Movie verhunzen kann.
An der rauen, irischen Steilküste liest eine Holzbildhauerin einen von der Flut angeschwemmten, ohnmächtigen Mann auf. Die Einsiedlerin pflegt den Mann, der ein Bein gebrochen und sein Gedächtnis verloren hat, in ihrer Hütte. Es kommt zur heißen Liebesaffaire, bis dem Mann langsam dämmert, dass er die ganze Zeit gegen seinen Willen eingekerkert wird.
Der Film hätte eine spannende Kombination aus Thriller und Liebesfilm sein können - Hätte! So wurden aber nur ganze Handlungsstränge aus bewährten Klassikern zusammengeklaut und lieblos zurechtgeschustert: der Grund-Plot „Kontaktgestörte Frau findet verletzten, hilflosen Mann und fesselt ihn an sich" kennen wir bereits aus „Misery". Unterhaltungen der Frau mit der toten, tyrannischen Mutter und die glotzenden Holzstatuen, mit der sich die Bildhauerin umgibt, erinnern fatal an das ausgestopfte Gruselkabinett aus „Psycho".

Auch die Liebesgeschichte ist extrem schwach: Man stelle sich das mal vor: der Mann hat seine Identität verloren, ist bis in seinen Grundfesten erschüttert, weiß nicht woher er kommt oder wo er eigentlich gelandet ist, hatte eben noch schwer mit sich gehadert, weil er nicht mal seinen Namen erinnert - aber entflammt im Nu beim Anblick der Bildhauerin, weil diese irgendwie dekorativ in der irischen Vorgarten-Landschaft herumsteht! Da kann ein James Spader mit seinen schönen Augen noch so intensiv gucken und noch so viel nackte Haut zeigen wie nie, die Story krankt psychologisch. Wer kein „Ich" hat, hat überhaupt kein Interesse am „Du", also auch nicht an Sex. Zuerst sollte ein Ereignis stattfinden, das das Ego des Mannes aufbaut, doch darauf wartet man vergebens.
Unlogischkeiten auch beim körperlichen Heilungsprozeß. Da überwintern die beiden Monate in der Einöde, und danach humpelt der Mann immer noch, wie frisch nach dem Unfall, mit Schienen und auf Krücken umher. Es ist diese Ansammlung von groben Schwächen, die ärgerlich machen, und dabei die tollen Landschaftsaufnahmen und das interessante Setting überdecken. Die beiden Hauptdarsteller James Spader und Anne Brochet sind vom Typ perfekt besetzt, doch die nichtssagenden Dialoge lassen rätseln, wieso es zwischen beiden funken soll.
Getoppt wird der Film nur noch von seinem eigenen, grausamen Kinotrailer, der alleine für seinen schmalzigen Pathos („Mann ohne Vergangenheit liebt Frau ohne Zukunft") 5 goldene Himbeeren verdient hätte.
Sonja Ohrendorf


Far And Away - Tom CruiseFar And Away
Tom Cruise, Nicole Kidman, Thomas Gibson, Robert Prosky, Barbara Babcock

Videokassette, 8. November 1999
     Verkaufsrang: 35762     

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In einem fernen Land wurde in "Panavision Super 70" gefilmt und mit der besten Ausstattung bedacht, die man sich in Hollywood nur vorstellen kann. Aber dieser Geschichte über couragierte irische Immigranten fehlt eine wichtige Zutat: ein vernünftiges Drehbuch. Der Film ist trotzdem unterhaltsam und Regisseur Ron Howard bringt all seine technischen Erfahrungen in die einfache Geschichte hinein, die mit einer dynamischen und Atem beraubenden Schilderung und Darstellung des großen Rennens um Land in Oklahoma von 1893 endet. Aber In einem fernen Land ist eigentlich nur ein nichts sagendes Vehikel für seine Stars Tom Cruise in der Rolle des armen Pächters und Nicole Kidman in der Rolle der Tochter des reichen Großgrundbesitzers, die aus Irland fliehen, um amerikanische Pioniere zu werden. Die Landschaft und die Schauspieler sind stets überwältigend, aber Howard scheitert in seinem Versuch, die epische Breite der Filme David Leans zu erreichen. Auf der anderen Seite ist In einem fernen Land mit Sicherheit niemals langweilig, auch wenn die Geschichte selten einen Sinn ergibt und David Leans irische Geschichte Ryans Tochter wirkt im Vergleich einschläfernd. -Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Spektakuläre Szenen und fantastische Landschaftsaufnahmen      5 von 5 Punkten
Nicht wirklich etwas Neues, doch eine prächtige und aufwändige Inszenierung, ein wunderbares und voll überzeugendes Schauspielerehepaar (Tom Cruise und Nicole Kidman waren bereits verheiratet) in ihren scheinbar antagonistischen Rollen und viele weitere, gute Schauspieler sorgen in dieser gigantischen Saga über irische Auswanderer für beste Unterhaltung und einen äußerst unterhaltsamen Abenteuerfilm mit einem so oft geträumten Happy End.

Ein audio-visuell brillant umgesetztes und mit Witz und Romantik gespicktes Epos und Drama aus dem Jahr 1992 über die irische Arbeiterschicht, den irischen Landadel, den Reiz und die Realität des amerikanischen Westens Ende des 19ten Jahrhunderts, mit einem fulminanten und sehenswerten Finale.

NB: Der Regisseur Ron Howard orientierte sich hier lose an der Geschichte seiner Vorfahren, die 1893 am "Great Land Rush" teilnahmen.


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Driftwood - Der Liebe ausgeliefert - James SpaderDriftwood - Der Liebe ausgeliefert
James Spader, Anne Brochet, Barry McGovern

Videokassette, 1. Dezember 2000
     Verkaufsrang: 31405     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

James Spader-Fan staunt über schlechten Film      1 von 5 Punkten
Als begeisterter James-Spader-Fan staunte ich nicht schlecht darüber, dass selbst dieser geniale Schauspieler in einem schlecht gemachten Film derart schlecht ins Bild kommt. Die Handlung ist oberflächlich bearbeitet; es genügte nicht, sich auf die schöne Landschaft und gute Schauspieler zu verlassen - angesichts der haarsträubenden szenischen Aufbereitung musste ich einige Male sogar lachen - ein Mann, der vielfache Fähigkeiten als Charakterdarsteller hat wurde hier als Schaufensterpuppe mit Klischees vollbeladen (Krimi, Thriller; Liebesroman - alles geht halt nicht). Anne Brochet war mit dem Charme und der Überdrehtheit einer Wüstenspringmaus ausgestattet - Erotik im Rüschenhochzeitskleid ? - Wer sollte das denn glauben ? Wer's lustig haben will mit einem verhunzten Film - bitte anschauen. Wer James Spader in gelungeneren Rollen sehen möchte - eher auf andere Filme zurückgreifen (wobei - wem Nightmare-Lover gefallen hat, der findet wohl auch an Driftwood gefallen).

Deutsche Synchronfassung nicht zu empfehlen      3 von 5 Punkten
Der Film ist grundsätzlich zu empfehlen, doch die DVD bietet nur die schlechte Deutsche Synchronfassung als Audiooption an.
Die schauspielerischen Leistungen von James Spader und Anne Brochet überzeugen doch die Handlung hat hin und wieder Längen und auch die Dialoge wirken oft plump, besonders unterstützt von der miesen Umsetzung ins Deutsche.
Ein gelungener Film in schlechter DVD - Fassung.

Treibholz für die Tonne      1 von 5 Punkten


Driftwood ist ein grottenschlechter Film und ein Paradebeispiel dafür, wie gewaltig ein mieses Drehbuch ein Movie verhunzen kann.
An der rauen, irischen Steilküste liest eine Holzbildhauerin einen von der Flut angeschwemmten, ohnmächtigen Mann auf. Die Einsiedlerin pflegt den Mann, der ein Bein gebrochen und sein Gedächtnis verloren hat, in ihrer Hütte. Es kommt zur heißen Liebesaffäre, bis dem Mann langsam dämmert, dass er die ganze Zeit gegen seinen Willen eingekerkert wird.
Der Film hätte eine spannende Kombination aus Thriller und Liebesfilm sein können - Hätte! So wurden aber nur ganze Handlungsstränge aus bewährten Klassikern zusammengeklaut und lieblos zurechtgeschustert: der Grund-Plot „Kontaktgestörte Frau findet verletzten, hilflosen Mann und fesselt ihn an sich" kennen wir bereits aus „Misery". Unterhaltungen der Frau mit der toten, tyrannischen Mutter und die glotzenden Holzstatuen, mit der sich die Bildhauerin umgibt, erinnern fatal an das ausgestopfte Gruselkabinett aus „Psycho".

Auch die Liebesgeschichte ist extrem schwach: Man stelle sich das mal vor: der Mann hat seine Identität verloren, ist bis in seinen Grundfesten erschüttert, weiß nicht woher er kommt oder wo er eigentlich gelandet ist, hatte eben noch schwer mit sich gehadert, weil er nicht mal seinen Namen erinnert - aber entflammt im Nu beim Anblick der Bildhauerin, weil diese irgendwie dekorativ in der irischen Vorgarten-Landschaft herumsteht! Da kann ein James Spader mit seinen schönen Augen noch so intensiv gucken und noch so viel nackte Haut zeigen wie nie, die Story krankt psychologisch. Wer kein „Ich" hat, hat überhaupt kein Interesse am „Du", also auch nicht an Sex. Zuerst sollte ein Ereignis stattfinden, das das Ego des Mannes aufbaut, doch darauf wartet man vergebens.
Unlogischkeiten auch beim körperlichen Heilungsprozeß. Da überwintern die beiden Monate in der Einöde, und danach humpelt der Mann immer noch, wie frisch nach dem Unfall, mit Schienen und auf Krücken umher. Es ist diese Ansammlung von groben Schwächen, die ärgerlich machen, und dabei die tollen Landschaftsaufnahmen und das interessante Setting überdecken. Die beiden Hauptdarsteller James Spader und Anne Brochet sind vom Typ perfekt besetzt, doch die nichtssagenden Dialoge lassen rätseln, wieso es zwischen beiden funken soll.
Getoppt wird der Film nur noch von seinem eigenen, grausamen Kinotrailer, der alleine für seinen schmalzigen Pathos („Mann ohne Vergangenheit liebt Frau ohne Zukunft") 5 goldene Himbeeren verdient hätte.

Schade, dass man keine "Minus-Sterne" vergeben kann!      1 von 5 Punkten
Schade, dass man keine "Minus-Sterne" vergeben kann, denn nur wirklich hartgesottene Fans der beiden Hauptdarsteller können diesen Film ertragen! Eine an den Haaren herbeigezogene Story - einfach entsetzlich! Fazit: FURCHTBAR

Einsame Frau verliebt sich in Unbekannten      4 von 5 Punkten
Eine einsame alleinstehende Frau lebt allein auf einer Halbinsel. Eines Tages wird ein Schiffbrüchiger an den Strand gespült. Da sie die ganze Zeit allein war, will sie ihn unbedingt bei sich behalten. Der Gestrandete kann sich an nichts erinnern und bleibt bei ihr. Aber mit der Zeit wird es ihm "langweilig" und er will um wieder nach Hause zu kommen, seine Identität wiederbekommen. Die Frau versucht mit allen Mitteln (sie tötet sogar), den Mann bei sich zu behalten.
Ein spannender Thriller mit einem brillianten James Spader und einer psychopathisch guten Anne Brochet!
Unbedingt sehenswert!


Joe gegen den Vulkan - Tom HanksJoe gegen den Vulkan
Tom Hanks, Meg Ryan, Lloyd Bridges, Robert Stack, Abe Vigoda

Videokassette
     Verkaufsrang: 10505     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Hinter der Fassade des Films ....      5 von 5 Punkten
Joe gegen den Vulkan ist oberflächlich gesehen lustig, und für manche auch sicherlich dumm, andere finden ihn sogar romantisch. All das trifft ausnahmslos zu, doch wäre der Film zu wenig intensiv betrachtet, wenn man sich bloß darauf beschränken würde.
Die verschiedenen Rollen der Meg Ryan, welche überragend spielt, stellen doch Personen dar, die alle im Kern die selbe Frau sind. Jede Frau, egal ob exzentrische Künstlerin, langweilige Bürodame oder verwöhnte reiche Göre, haben etwas in sich, das sie verbindet - Unsicherheit. Genauso wie Joe selbst von Unsicherheit geplagt wird. Er bildet sich ein, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Nur ist es nicht, wie er annimmt seine Gesundheit, sondern sein Leben, das ihn nicht erfüllt, aber von dem er sich nur losreißen kann, als er erfährt vermeintlich todkrank zu sein. Dann kommt der reiche Gönner, der ihm Geld bietet, um über sich und seine Grenzen hinauszuwachsen, und Joe tut alles, was man wohl nie im Leben tun würde. Doch die Frage im Film bleibt? Warum genießen wir unser Leben nicht, und wagen Abenteuer mit ungewissen Ausgang nur, wenn alles verloren zu sein schein? Das Ende ist ebenfalls sehr gut aufgebaut. Der Sprung ins kalte Wasser - in diesem Fall in die heiße Lava eines Vulkans - endet nicht mit dem Tod, sondern mit dem Leben. Und der Liebe, und man schippert zufrieden und glücklich, ahnungslos, aber dafür gemeinsam und nicht mehr einsam (denn so lebt und fühlt sich Joe zu Beginn des Films) über das Meer und hat Hoffnung. Und eine andere Perspektive gewonnen.
Ein kleines Detail, welches man vielleicht auch noch hineininterpretieren könnte wäre, dass die Reichen in ihren Augen armselige Existenzen, die nur darauf warten von ihnen ausgenutzt zu werden, nicht unterschätzen sollten, und lernen müssen, dass Hinterhältigkeit und Überheblichkeit sich nicht auszahlen wird. Denn keiner kann wissen, was als nächstes im Leben passiert.
Und bei all dieser Tiefgründigkeit ist die Story amüsant noch dazu. Also:
Für mich ist dieser Film ein Meisterwerk! Bis ins kleinste Detail.


leap of faith.      5 von 5 Punkten
Most people will recognize their work place and co-workers here. The single flower trying to survive at the beginning is impressive. There is appropriate music and three Megs. The cast lineup was perfect for the part. There is not a dull moment and everything is relative to the message.
My favorite Scene is where Joe purchases luggage. I would like to find that store.
Luggage Salesman: This is our premier steamer trunk, it's all-handmade, only the finest materials. It's even watertight, tight as a drum. If I had the need, and the wherewithal, Mr. Banks, this would be my trunk of choice.
Joe Banks: I'll take four of them.
Luggage Salesman: May you live to be a thousand years old, sir.
Right after that I would pick the moon on the ocean scene.
Get out your orange soda sit on your trunks and watch.

Märchen zum Träumen      4 von 5 Punkten
Mit viel Fantasie und Ironie zaubert uns Regisseur /Autor J.P. Shanley eine warmherzige Komödie in der erstmals das Film-Traumpaar Tom Hanks/Meg Ryan zusehen ist.Doch nicht nur das Traumpaar überzeugt (Meg Ryan ist, ganz nach Eddie Murphy Manier, gleich in drei Rollen zusehen)auch Lloyd Bridges als schrulliger, alter Millionär und die vielen verrückten Ideen haben einen hohen Unterhaltungswert. Immer wieder ein gelungener Videoabend-sehr zu empfehlen(nicht nur für Tom Hanks/Meg Ryan Fans).


Driftwood - Der Liebe ausgeliefert - James SpaderDriftwood - Der Liebe ausgeliefert
James Spader, Anne Brochet, Barry McGovern

DVD, 1. Dezember 2000
     Verkaufsrang: 14355     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

James Spader-Fan staunt über schlechten Film      1 von 5 Punkten
Als begeisterter James-Spader-Fan staunte ich nicht schlecht darüber, dass selbst dieser geniale Schauspieler in einem schlecht gemachten Film derart schlecht ins Bild kommt. Die Handlung ist oberflächlich bearbeitet; es genügte nicht, sich auf die schöne Landschaft und gute Schauspieler zu verlassen - angesichts der haarsträubenden szenischen Aufbereitung musste ich einige Male sogar lachen - ein Mann, der vielfache Fähigkeiten als Charakterdarsteller hat wurde hier als Schaufensterpuppe mit Klischees vollbeladen (Krimi, Thriller; Liebesroman - alles geht halt nicht). Anne Brochet war mit dem Charme und der Überdrehtheit einer Wüstenspringmaus ausgestattet - Erotik im Rüschenhochzeitskleid ? - Wer sollte das denn glauben ? Wer's lustig haben will mit einem verhunzten Film - bitte anschauen. Wer James Spader in gelungeneren Rollen sehen möchte - eher auf andere Filme zurückgreifen (wobei - wem Nightmare-Lover gefallen hat, der findet wohl auch an Driftwood gefallen).

Deutsche Synchronfassung nicht zu empfehlen      3 von 5 Punkten
Der Film ist grundsätzlich zu empfehlen, doch die DVD bietet nur die schlechte Deutsche Synchronfassung als Audiooption an.
Die schauspielerischen Leistungen von James Spader und Anne Brochet überzeugen doch die Handlung hat hin und wieder Längen und auch die Dialoge wirken oft plump, besonders unterstützt von der miesen Umsetzung ins Deutsche.
Ein gelungener Film in schlechter DVD - Fassung.

Treibholz für die Tonne      1 von 5 Punkten


Driftwood ist ein grottenschlechter Film und ein Paradebeispiel dafür, wie gewaltig ein mieses Drehbuch ein Movie verhunzen kann.
An der rauen, irischen Steilküste liest eine Holzbildhauerin einen von der Flut angeschwemmten, ohnmächtigen Mann auf. Die Einsiedlerin pflegt den Mann, der ein Bein gebrochen und sein Gedächtnis verloren hat, in ihrer Hütte. Es kommt zur heißen Liebesaffäre, bis dem Mann langsam dämmert, dass er die ganze Zeit gegen seinen Willen eingekerkert wird.
Der Film hätte eine spannende Kombination aus Thriller und Liebesfilm sein können - Hätte! So wurden aber nur ganze Handlungsstränge aus bewährten Klassikern zusammengeklaut und lieblos zurechtgeschustert: der Grund-Plot „Kontaktgestörte Frau findet verletzten, hilflosen Mann und fesselt ihn an sich" kennen wir bereits aus „Misery". Unterhaltungen der Frau mit der toten, tyrannischen Mutter und die glotzenden Holzstatuen, mit der sich die Bildhauerin umgibt, erinnern fatal an das ausgestopfte Gruselkabinett aus „Psycho".

Auch die Liebesgeschichte ist extrem schwach: Man stelle sich das mal vor: der Mann hat seine Identität verloren, ist bis in seinen Grundfesten erschüttert, weiß nicht woher er kommt oder wo er eigentlich gelandet ist, hatte eben noch schwer mit sich gehadert, weil er nicht mal seinen Namen erinnert - aber entflammt im Nu beim Anblick der Bildhauerin, weil diese irgendwie dekorativ in der irischen Vorgarten-Landschaft herumsteht! Da kann ein James Spader mit seinen schönen Augen noch so intensiv gucken und noch so viel nackte Haut zeigen wie nie, die Story krankt psychologisch. Wer kein „Ich" hat, hat überhaupt kein Interesse am „Du", also auch nicht an Sex. Zuerst sollte ein Ereignis stattfinden, das das Ego des Mannes aufbaut, doch darauf wartet man vergebens.
Unlogischkeiten auch beim körperlichen Heilungsprozeß. Da überwintern die beiden Monate in der Einöde, und danach humpelt der Mann immer noch, wie frisch nach dem Unfall, mit Schienen und auf Krücken umher. Es ist diese Ansammlung von groben Schwächen, die ärgerlich machen, und dabei die tollen Landschaftsaufnahmen und das interessante Setting überdecken. Die beiden Hauptdarsteller James Spader und Anne Brochet sind vom Typ perfekt besetzt, doch die nichtssagenden Dialoge lassen rätseln, wieso es zwischen beiden funken soll.
Getoppt wird der Film nur noch von seinem eigenen, grausamen Kinotrailer, der alleine für seinen schmalzigen Pathos („Mann ohne Vergangenheit liebt Frau ohne Zukunft") 5 goldene Himbeeren verdient hätte.

Schade, dass man keine "Minus-Sterne" vergeben kann!      1 von 5 Punkten
Schade, dass man keine "Minus-Sterne" vergeben kann, denn nur wirklich hartgesottene Fans der beiden Hauptdarsteller können diesen Film ertragen! Eine an den Haaren herbeigezogene Story - einfach entsetzlich! Fazit: FURCHTBAR

Einsame Frau verliebt sich in Unbekannten      4 von 5 Punkten
Eine einsame alleinstehende Frau lebt allein auf einer Halbinsel. Eines Tages wird ein Schiffbrüchiger an den Strand gespült. Da sie die ganze Zeit allein war, will sie ihn unbedingt bei sich behalten. Der Gestrandete kann sich an nichts erinnern und bleibt bei ihr. Aber mit der Zeit wird es ihm "langweilig" und er will um wieder nach Hause zu kommen, seine Identität wiederbekommen. Die Frau versucht mit allen Mitteln (sie tötet sogar), den Mann bei sich zu behalten.
Ein spannender Thriller mit einem brillianten James Spader und einer psychopathisch guten Anne Brochet!
Unbedingt sehenswert!


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