DVDs: Bernard Miles

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Der Mann, der zuviel wusste - James StewartDer Mann, der zuviel wusste
James Stewart, Doris Day, Bernard Miles

DVD, 9. November 2006
     Verkaufsrang: 15091      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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James Stewart und Doris Day spielen das amerikanische Ehepaar Ben und Joe McKenna, das mit seinem Sohn Hank einen Urlaub in Marokko verbringt und zufällig entdeckt, daß auf einen Botschafter in London ein Attentat verübt werden soll.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Neuauflage des Hitchcock-Klassikers ohne Unterschiede      5 von 5 Punkten
"Der Mann, der zuviel wusste" wurde von Alfred Hitchcock bereits 1934 in England verfilmt, dies ist sein eigenes Remake aus dem Jahr 1956 und dem Original an Aufwand deutlich überlegen. Die Story: auf einer Afrikareise werden James Stewart und Doris Day zu Augenzeugen eines Mordes und erfahren von einem geplanten Attentat in London. Um beide zum Schweigen zu bringen, entführen die Attentäter den Sohn der Urlauber...
"Der Mann, der zuviel wusste" besticht durch seine außergewöhnlichen Schauplätze und einige unglaublich spannende Passagen. Die Charaktere sind komplexer als in vergleichbaren Thrillern (die Ehe von Stewart und Day ist keinesfalls so heil, wie sie den anderen Figuren vorgespielt wird, was zur Zeit seiner Entstehung sehr ungewöhnlich war und auch heute noch fesselt), und neben Bernard Herrmanns gewohnt genialem Score singt Doris Day hier erstmals ihren Klassiker "Que Sera, Sera", der nicht nur Dekoration bleibt, sondern entscheidend zur Handlung beiträgt. Der Song bekam einen Oscar und wurde ursprünglich von Doris Day als "albernes Kinderlied" bezeichnet. Er wurde ihr Markenzeichen und ist inzwischen unsterblich. Das Finale in der Royal Albert Hall, in der Doris Day verzweifelt versucht, das nahende Attentat zu verhindern, ist eine musikalische und schnitt-technische Meisterleistung, eine Sternstunde der Filmgeschichte.

Zur DVD: diese Neuauflage von Hitchcocks "Der Mann, der zuviel wusste" ist identisch mit der Erstauflage und präsentiert den Film in durchschnittlicher Qualität (anamorphes 1,85er-Format), aber mit ausgezeichneten Extras. Das einzig Neue ist das Coverdesign, Besitzer der alten Fassung können also diese Edition getrost überspringen und auf eine (hoffentlich) überarbeitete Fassung in der Zukunft warten oder sich die hervorragende US-Edition zulegen, die vor kurzem erschienen ist (The Masterpiece-Series), in der alle Meisterwerke digital überarbeitet wurden und beste Bild- und Tonqualität bieten.


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Oliver Twist / Great Expectations [UK IMPORT] - Alec GuinnessOliver Twist / Great Expectations [UK IMPORT]
Alec Guinness, Robert Newton, Anthony Newley, Kay Walsh, John Mills

DVD, 17. März 2003
     Verkaufsrang: 36558      Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen.

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Bitter Pill      4 von 5 Punkten
"Oliver Twist" - was hat man diesem herrlichen Roman nicht alles angetan. Er mußte seit seiner Geburt sicherlich nicht weniger erdulden als die leidgeprüfte Titelfigur.

In unzähligen gekürzten und verstümmelten Fassungen als "Jugendliteratur" oder gar als Kinderbuch auf den Markt geworfen (Dickens sozialkritisches Sittengemälde ist sicherlich auch ein Roman über Kinder, aber deshalb nicht unbedingt etwas für Kinder), zum Musical verkitscht, zum Cartoon degradiert... trauriger bisheriger Höhepunkt in einer langen Reihe von Demütigungen ist Polanskis weichgespülter Langeweiler, dieser geleckte Hochglanzkatalog für Dickens - Touristen.

Daß man Dickens' Werk auch gerecht werden kann, wenn man sich nicht in sechsstündigen Fernsehfassungen sklavisch an die Romanvorlage hält,stellt David Leans meisterliche Verfilmung eindrucksvoll unter Beweis. In keiner anderen mir bekannten Dickens - Verfilmung wird Dickens Gespür für die Wahrheit der Karikatur so wunderbar auf die Leinwand übertragen: der korrupte und feige Bumble, der gemeine und niederträchtige Claypole, der schlitzohrige und habgierige Fagin, der rohe und gewalttätige Erzhalunke Bill Sykes.... alle diese Figuren sind so großartig gespielt und so geschickt in Szene gesetzt, daß sie von den Buchseiten direkt auf die Leinwand gesprungen zu sein scheinen. Auch das Finstere, Bittere, Verzweifelte der Vorlage wird meisterlich auf die Leinwand übertragen. Was man der Verfilmung ebenfalls hoch anrechnen muß, ist, daß es ihr gelingt, das aufgesetze kitschige Happy Ending als das zu präsentieren, was es auch bei Dickens ist: als der Zuckerguß, der, ist er erst einmal abgelutscht (lies: durchschaut), nur umso deutlicher macht, wie bitter die Pille ist, die Dickens zu schlucken gibt.

Eine Meisterleistung von allen Beteiligten, eine grandiose, bildgewaltige Adaption, die man sich immer wieder ansehen kann! Ein 23-minütiges sehr informatives Making Of rundet einen gelungenen Filmabend ab.

An der DVD ist bis auf die miserable Tonqualität nicht auszusetzen - die allerdings nervt mitunter ungemein.

gelungene Dickens-Verfilmung      5 von 5 Punkten
Düster, eindringlich, grimmig: diese Verfilmung des Dickens-Romans hat nichts von den zuckersüssen Musicalfassungen, die später das Land überzogen. Und wird damit dem finsteren Leid, das Dickens in seinem Roman beschreibt, allemal gerechter. Bonus: Alec Guinness brilliert einmal mehr. Sehr zu empfehlen.


Moby Dick - Grosse Film-Klassiker - Gregory PeckMoby Dick - Grosse Film-Klassiker
Gregory Peck, Orson Welles, Richard Basehart, Leo Genn, James Robertson Justice

DVD, 29. August 2007
     Verkaufsrang: 34579     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Offensichtlich verschiedene Auflagen!      5 von 5 Punkten
Bei dieser schönen DVD aus der Reihe Grosse Film-Klassiker gibt es wohl unterschiedliche Auflagen. Offensichtlich gibt es diese DVD im Schuber MIT (!!) einem 16 seitigen Booklet und OHNE (!!) das besagte Booklet. Warum und weshalb das so ist, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht kann jemand, der das hier liest die Geschichte aufklären. Es ist wohl so, dass einige dieser DVD's von vornherein in der OVP KEIN Booklet enthalten. In der Online Filmdatenbank habe ich dazu keine weiteren Erklärungen gefunden. Es würde mich persönlich schon interessieren, warum das so ist. Für kommende Antworten bedanke ich mich schon mal im voraus....

Ein unvergängliches Meisterwerk in schöner Edition      5 von 5 Punkten
John Huston's Moby Dick ist ein Filmklassiker jenes elitären Kreises, die sich ein unvergängliches Meisterwerk nennen dürfen. Völlig zurecht, denn abgesehen von der selbst schon klassischen Buchvorlage Herman Melvilles reisst diese filmische Adaption aus dem Jahr 1956 jung und alt auch heute noch mit. Da braucht es keine state-of-the-art Tricktechnik, keine exotischen Locations und nichts was sich hernach als Merchandising vermarkten ließe. Das sind nur eine mitreissende Abenteuergeschichte, feinste Schauspielkunst bis in die Nebenrollen und eine Inszenierung von Meisterhand - Kino pur! Moby Dick in der Huston-Umsetzung hat mich schon als Kind fasziniert und begeistert mich noch heute, obwohl sicher schon die berühmten 100x gesehen. Schon in jungen Jahren bemerkte ich die für eine Abenteuergeschichte ungewöhnliche Düsternis des Films, für die natürlich die von Gregory Peck unübertrefflich gespielte Person des von blinder Rache und Mordlust getriebenen Captain Ahab maßgeblich verantwortlich zeichnet. Gefährlich fanatisch sein Blick, mit den Abzeichen früherer Niederlagen gegen Moby Dick übersäht sein Körper, von höllischem Hass getrieben sein über die Leichen seiner Crew gehendes Handeln. Zwischen Lassie und den kleinen Strolchen lief Moby Dick im Kinderprogramm, doch man merkte als Kind dass das eigentlich ein Film für Erwachsene war - und somit war er natürlich noch viel interessanter.

Neben Gregory Peck als Ahab gibt es jedoch noch mehr schauspielerische Glanzlichter. So die Gastrolle von Orson Welles als Father Mapple, dessen flammende "Jonas und der Wal"-Predigt von einer zum Walfänger-Bug umgebauten Kanzel ein absolutes Highlight ist und allein schon das Ansehen des Films lohnt. Oder der Part des Quequec - eines von Narbentatoos bedeckten "Wilden", Harpunier und bester Freund des Matrosen Ismael, aus dessen Ich-Perspektive der Film erzählt wird. Diese Ich-Erzähler-Perspektive ist ein ganz typisches Stilelement von Abenteuergeschichten aus dem 19. Jahrhundert, heute leider überhaupt nicht mehr gängig und für mich ein sehr subjektiver Grund, den Film besonders zu mögen.

Moby Dick, der Wal, spielt in der ganz auf die Person Ahabs zugeschnittenen Handlung eigentlich eine Nebenrolle. Er tauch weder als Monster immer wieder mal auf um Unheil zu stiften (wie z.B. der weiße Hai) noch gibt er dem Zuschauer durch irgend etwas Monströses Grund, ihn abzulehnen und Ahabs Hass zu teilen. Er ist eben im besten Sinne nur ein Tier das handelt wie ein Tier und sich in Notwehr verteidigt. Das eigentliche Monster des Films ist Ahab, der sich selbst und seine Mannschaft blindwütig in den Untergang treibt um seiner eigenen Besessenheit willen. Als sich das Meer über seinem untergehenden Schiff schließt zieht Moby Dick weiter, Ahabs Männer aber teilen das nasse Grab ihres irren Kapitäns. Nur Ismael, der Erzähler, treibt auf dem hölzernen Sarg seines Freundes Quequec der Rettung entgegen, uns von der Geschichte zu künden.

Eine schöne Abrundung des Films ist der wertige und geschmackvolle Schuber dieser Edition und das beiliegende Booklet. Das wartet mit einigen wirklich neuen und sehr interesanten Fakten zu den Dreharbeiten auf. So z.B. dass Regiesseur Huston seinem Star Gregory Peck schon mal einen Eimer mit zappelnden Heringen ins Hotelbett kippte um ihn zu ärgern.

Diesmal mit ordentlichem Bild      4 von 5 Punkten
Als Warner 2002 erstmalig diesen Klassiker der Filgeschichte auf DVD in Deutschland veröffentlichte, war die Reaktion in den einschlägigen Foren verheerend.
Zu Recht: Das Bild war durchgehend fehlfarben (das Wasser grün, wo es hätte blau sein müssen) digitale Defekte aller Art durchzogen das Bild, so dass der Film nicht anzusehen war.
2005 schob Warner dann still und heimlich in unveränderter Verpackung ein verbessertes Master nach, aber das blieb weitgehend unbemerkt und der Film verschwand bald vom Markt.
Nun ist er wieder zu haben. Es ist wohl das selbe Master verwendet worden, wie 2005. Der Film zeigt an einigen Stellen altersbdingte, analoge Defekte, ansonsten ist das Bild nun in Ordnung. Eine digitale Bilf-für-Bild-Überarbeitung würde man sich für diesen Klassiker sicher wünschen, aber bis dahin ist man hier solide bedient.
Die DVD wartet leider nur mit dem Filmtrailer als Extra auf. Da hätte in dieser Preiskategorie und bei einem Film diesen Ranges sicher mehr möglich sein müssen. Die schön gestaltete DVD-Box ist aber mit einem sehr informativen Booklet ausgestattet.
Fünf Sterne für den Film, das versteht sich. Auf ihn näher einzugehen, dürfte sich erübrigen, gehört er doch zum regulären Weihnachtsprogramm der ARD.


Great Expectations [UK IMPORT] - John MillsGreat Expectations [UK IMPORT]
John Mills, Torin Thatcher, Martita Hunt, Ivor Barnard, O. B. Clarence

DVD, 12. April 1999
     Verkaufsrang: 44696      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Great Expectations 1946      5 von 5 Punkten
Ein grossartiges Werk im Stil und Atmosphäre gleichzusetzen mit David Leans Meisterwerk Oliver Twist von 1948. Auch hier dient eine Waisengeschichte als Grundlage für die Story, die bis in die kleinste Rolle excellent besetzt ist ( u. a. Alec Guiness in eine seiner ersten Rollen, Valerie Hobson und John Mills. Erzählt wird ,wie ein kleiner Junge bei Verwandten aufgezogen wird,
dann einen Vormund bekommt und unter misteriösen Umständen an einer grosse Erbschaft gelangt, bei der ein Sträfling eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Auch dieses Mal dient der Schwarzweissfilm dazu, die teilweise sehr düstere Stimmung des Filmes noch sehr wirkungsvoll zu unterstützen. Siehe auch bei der Eingangssequenz. Also ein Meisterwerk zum dauerhaften archivieren. Wer Olliver Twist von David Lean mag ,wird diesen Film auch lieben.

Great Expectations 1946      5 von 5 Punkten
Ein grossartiges Werk im Stil und Atmosphäre gleichzusetzen mit David Leans Meisterwerk Oliver Twist von 1948. Auch hier dient eine Waisengeschichte als Grundlage für die Story, die bis in die kleinste Rolle excellent besetzt ist ( u. a. Alec Guiness in eine seiner ersten Rollen, Valerie Hobson und John Mills. Erzählt wird wie ein kleiner Junge bei Verwandten aufgezogen wird,
dann einen Vormund bekommt und unter misteriösen Umständen an einer grosse Erbschaft gelangt, bei der ein Sträfling eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Auch dieses Mal dient der Schwarzweissfilm dazu, die teilweise sehr düstere Stimmung des Filmes noch sehr wirkungsvoll zu unterstützen. Siehe auch bei der Eingangssequenz. Also ein Meisterwerk zum dauerhaften archivieren. Wer Olliver Twist von David Lean mag ,wird diesen Film auch lieben.


The Man Who Knew Too Much [UK IMPORT] - James StewartThe Man Who Knew Too Much [UK IMPORT]
James Stewart, Doris Day, Brenda De Banzie, Daniel Gelin, Bernard Miles

DVD, 17. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 31950      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Alfred Hitchcocks Neuverfilmung seines eigenen Spionagethrillers von 1934 ist ein spannendes Ereignis, das auf eigenen Füßen steht und einige zu Recht berühmte Szenen enthält. James Stewart und Doris Day spielen amerikanische Touristen, die mehr über ein geplantes Attentat erfahren, als sie wissen sollten. Als ihr Sohn entführt wird, um das Ehepaar ruhig zu halten, sind sie in der Sorge um ihren Sohn und dem schrecklichen Geheimnis gefangen, um das sie wissen. Wenn Hitchcock gefragt wurde, worin der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Version bestünde, antwortete er immer, dass der erste Film die Arbeit eines Amateurs gewesen sei, während der zweite Film von einem erfahrenen Regisseur gedreht worden sei. Tatsächlich zeigen einige Sequenzen in der Neuverfilmung die vollendete Kunst des Filmemachens, insbesondere eine gnadenlos spannende Szene in der Royal Albert Hall mit Haydens wunderbarer Symphonie, der Waffe eines Attentäters und dem Schrei von Doris Day. Zusammen mit Hitchcocks anderen Filmen von Mitte der 50er Jahre bis 1960 (inklusive Vertigo, Das Fenster zum Hof und Psycho) ist Der Mann, der zuviel wußte die Arbeit eines Meisters in seiner Blütezeit. -Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Familienfilm mit Widerhaken      5 von 5 Punkten
1956 drehte Hitchcock mit James Stewart und Doris Day das einzige Remake eines eigenen Films: ,Der Mann, der zuviel wusste'. Es ist interessant, die beiden Versionen miteinander zu vergleichen, da Zeitstil, Hitchcocks eigene Entwicklung, die Technik und das neue Drehbuch natürlich viele Veränderungen mit sich gebracht haben. Die erste Version mit Peter Lorre war düster, mit wilden Schießereien und Sarkasmus gespickt.
Der Film mit James Stewart kommt humaner, sensibler, vielschichtiger und ehrlich gesagt wesentlich spannender daher, obwohl oder gerade weil er nicht das Tempo hat, den die erste Version des Stoffes aufweist.
Ein amerikanischer Arzt macht mit Frau und Kind Urlaub in Marokko und begegnet dort Bernard, einem französischen Agenten, der auf der Suche nach einer amerikanischen Familie ist, die zu einer Terrorgruppe gehört. Ein britischer Diplomat soll getötet werden, und die Vorbereitungen werden ausgerechnet in Marokko zu der Zeit getroffen, als die McKennas Urlaub machen wollen. Natürlich hält Bernard die harmlosen McKennas zunächst für die Gesuchten, lässt dann aber von ihnen ab, weil er auf die richtige Spur gekommen ist. Doch er wird bei seinen Ermittlungen hinterrücks erstochen, fällt sterbend ausgerechnet McKenna in die Arme und vertraut ihm ein Geheimnis an. Fortan weiß der Mann zu viel, und das bringt ihm und seiner kleinen Familie ziemliche Scherereien ein ...
Hitchcock hat mit dieser Version aus einem düsteren Thriller einen Familienfilm gemacht, was nicht zuletzt auf Mrs. McKenna's (also Doris Day's) Konto geht. Sie sorgt für den gemütlichen Sonntagnachmittag-Charme des Films, sie lächelt und singt (Que sera, sera ...), sie weint und schreit - und sie hilft ihrem Mann gezielt, aus dem Schlamassel wieder herauszukommen. Es gibt keinen Moment, in dem nicht nachvollziehbar wäre, was die beiden durchmachen. Der Zuschauer fiebert mit, erkennt seine eigene Durchschnittlichkeit in den harmlosen, aber standhaften Figuren wieder und freut sich mit ihnen, als endlich alles vorbei ist und sie zur Tagesordnung zurückkehren können. Es ist klar, dass ein Film wie dieser nach einem Happy End verlangt. Hitchcock hat sich in dieser Hinsicht jedes Zynismus enthalten. Trotzdem ist der Film gespickt mit seinem besonderen, scharf beobachtenden Humor, der durch James Stewart tadellos unterstützt wird. McKenna ist ein Mann mit Schwächen, überzeugt aber durch seine Standhaftigkeit und die Liebe zu seiner Familie. Er wirkt als Vater und Ehemann absolut überzeugend und echt.
Verglichen mit der ersten Fassung hat die zweite die größere emotionale Tiefe, die erste das stärkere Tempo. Da ich Gefühle der Action immer vorziehe, ist diese mit Stewart und Day mein Favorit. Schon wegen der subtilen Details des Films, die hier noch zahlreicher vorkommen als in anderen Filmen Hitchcocks, könnte ich ihn immer wieder anschauen, ohne mich zu langweilen. Uneingeschränkte Empfehlung!


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The Lady And The Highwayman [UK IMPORT] - Emma SammsThe Lady And The Highwayman [UK IMPORT]
Emma Samms, John Mills, Robert Morley, Bernard Miles, Oliver Reed

DVD, 19. Juli 2004
     Verkaufsrang: 52624     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Sehr schlechte Qualität      1 von 5 Punkten
Die Qualität der DVD ist sehr schlecht. Der Film erscheint unscharf. Oft sind Fehler der Digitalisierung zu erkennen.

Abstruse Story, scheusslich gestylte Schauspieler      1 von 5 Punkten
Schon klar, bei einer Verfilmung eines Cartland Romans kann man keine logische Handlung erwarten. Aber diese Geschichte schlägt wirklich alles! Junger Lord kämpft für seinen König und taucht, als dieser letztendlich doch aus dem Land gejagt wird, unter und wird Highwayman. Der König kommt zurück, aber der junge Lord traut sich nicht bei ihm vorzusprechen, weil er ja Highwayman ist. Ach ja, er rettet eine junge, schöne und ziemlich unterbelichtete Lady vor ihrem bösen Gatten und wird am Ende der Story beinahe aufgehängt.
Das alles wäre noch einigermaßen erträglich, wenn wenigstens dem Auge ein Genuss geboten würde. Aber diese ABARTIGE Frisur von Hugh Grant ist derart dämlich, dass es einem wirklich vergeht! Und sie sieht noch nicht einmal zeittypisch aus, dann könnte man es ja noch verstehen.

Barbara Cartland-Verfilmungen sind sonst ganz nett...      2 von 5 Punkten
...aber dieser Film hat mich sehr enttäuscht! Ich kenne vier Verfilmungen von Barbara Cartland: "Duell der Leidenschaften", "Ein Phantom in Monte Carlo", "Wagnis der Liebe" und diesen, aber bei keinen der drei anderen Filme hätte man so seine Zeit verschwendet. Das liegt nicht so sehr an der Handlung des Filmes, die ist wie bei allen Cartland-Romanen triefend schmalzig (und wegen der netten Liebesgeschichte auch die zwei Sterne), vielmehr ist es die Qualität des Films. Das Bildmaterial ist so schlecht, dass man glauben könnte die DVD wäre von einer schlechten Videoaufnahme kopiert worden. Die englische Aussprache der Darsteller ist so genuschelt, dass man auch mit der größten Anstrengung kaum was versteht. Selbst die schauspielerischen Leistungen eines Hugh Grant können das nicht gut machen. Also wenn man so gar nichts an einem Sonntag zu tun hat, und die Vorteile der heutigen DVD-Technik ausblendet, dann kann man sich von diesem Liebesfilm berieseln lassen und den Text durch seine eigene Phantasie dazusteuern...
Ansonsten empfehle ich: "Wagnis der Liebe" (A Hazard of Hearts). Hier kann man sich auch ruhig die englische Verfilmung zutrauen, sie lehnt sich sehr an den Roman an. Die deutsche Version gab es nur auf Video und wird heute eh viel zu teuer gehandelt!

Grottenschlecht      3 von 5 Punkten
...aber eben auf diese besondere Art, wie man sie nur an einem Kitsch-as-Kitsch-can-Abend erträgt, mit viel Fastfood und lauter Gesellschaft. Dann macht dieser Film dann doch ziemlich Spass, die Beleuchtung, die "dramatischen"Ausdrücke, die oh so absehbare Handlung. Aber eben, das ist wirklich ein eigenes Genre, dem man mit der nötigen Vorbereitung entgegentreten muss, dann kann man sich wirklich köstlich amüsieren.

Kiiiitschig - genau richtig!      4 von 5 Punkten
Man muss das Genre schon mögen, dann wird einem der Film auch gefallen.
Die Story ist auch wieder mal typisch: Ein schnuckeliger Held, der sich als eine Mischung von Zorro und Robin Hood durchkämpft beschützt holde Maid (hat er dem Bruder vor dessen Tod versprochen). Sie verliebt sich in Ihn, er schon längst in Sie aber er lebt ja zu gefährlich. Inmitten aller Intrigen will Sie Ihn warnen und schliesslich landen beide im Gefängnis. Wird er sie wohl trotzdem retten können ???
Alles total übertrieben und vorhersehbar, schmalzig und kitschig bis zum geht-nicht-mehr - aber ehrlich, so muss es ja auch sein!
Ich bin mittlerweile dem Kitsch total verfallen und habe auch diesen Film schon mehrmals gesehen.
Alles in allem ist es eine sehr gelungene Umsetzung des Barbara Cartland Romans mit guten Darstellern und schönen Kostümen.
1 Sternchen Abzug allerdings, weil nichtmal englischer Untertitel drauf ist. Das benutzte Vokabular ist zwar nicht das Anspruchvollste aber bei manchen Darstellern ist die Aussprache echt ein Ratespiel und man muss 4 mal hinhören.


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Der Mann, der zuviel wußte - James StewartDer Mann, der zuviel wußte
James Stewart, Doris Day, Bernard Miles

Videokassette, 1. April 2002
     Verkaufsrang: 4215     

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Alfred Hitchcocks Neuverfilmung seines eigenen Spionagethrillers von 1934 ist ein spannendes Ereignis, das auf eigenen Füßen steht und einige zu Recht berühmte Szenen enthält. James Stewart und Doris Day spielen amerikanische Touristen, die mehr über ein geplantes Attentat erfahren, als sie wissen sollten. Als ihr Sohn entführt wird, um das Ehepaar ruhig zu halten, sind sie in der Sorge um ihren Sohn und dem schrecklichen Geheimnis gefangen, um das sie wissen. Wenn Hitchcock gefragt wurde, worin der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Version bestünde, antwortete er immer, dass der erste Film die Arbeit eines Amateurs gewesen sei, während der zweite Film von einem erfahrenen Regisseur gedreht worden sei. Tatsächlich zeigen einige Sequenzen in der Neuverfilmung die vollendete Kunst des Filmemachens, insbesondere eine gnadenlos spannende Szene in der Royal Albert Hall mit Haydens wunderbarer Symphonie, der Waffe eines Attentäters und dem Schrei von Doris Day. Zusammen mit Hitchcocks anderen Filmen von Mitte der 50er Jahre bis 1960 (inklusive Vertigo, Das Fenster zum Hof und Psycho) ist Der Mann, der zuviel wußte die Arbeit eines Meisters in seiner Blütezeit. -Tom Keogh

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Familienfilm mit Widerhaken      5 von 5 Punkten
1956 drehte Hitchcock mit James Stewart und Doris Day das einzige Remake eines eigenen Films: ,Der Mann, der zuviel wusste'. Es ist interessant, die beiden Versionen miteinander zu vergleichen, da Zeitstil, Hitchcocks eigene Entwicklung, die Technik und das neue Drehbuch natürlich viele Veränderungen mit sich gebracht haben. Die erste Version mit Peter Lorre war düster, mit wilden Schießereien und Sarkasmus gespickt.
Der Film mit James Stewart kommt humaner, sensibler, vielschichtiger und ehrlich gesagt wesentlich spannender daher, obwohl oder gerade weil er nicht das Tempo hat, den die erste Version des Stoffes aufweist.
Ein amerikanischer Arzt macht mit Frau und Kind Urlaub in Marokko und begegnet dort Bernard, einem französischen Agenten, der auf der Suche nach einer amerikanischen Familie ist, die zu einer Terrorgruppe gehört. Ein britischer Diplomat soll getötet werden, und die Vorbereitungen werden ausgerechnet in Marokko zu der Zeit getroffen, als die McKennas Urlaub machen wollen. Natürlich hält Bernard die harmlosen McKennas zunächst für die Gesuchten, lässt dann aber von ihnen ab, weil er auf die richtige Spur gekommen ist. Doch er wird bei seinen Ermittlungen hinterrücks erstochen, fällt sterbend ausgerechnet McKenna in die Arme und vertraut ihm ein Geheimnis an. Fortan weiß der Mann zu viel, und das bringt ihm und seiner kleinen Familie ziemliche Scherereien ein ...
Hitchcock hat mit dieser Version aus einem düsteren Thriller einen Familienfilm gemacht, was nicht zuletzt auf Mrs. McKenna's (also Doris Day's) Konto geht. Sie sorgt für den gemütlichen Sonntagnachmittag-Charme des Films, sie lächelt und singt (Que sera, sera ...), sie weint und schreit - und sie hilft ihrem Mann gezielt, aus dem Schlamassel wieder herauszukommen. Es gibt keinen Moment, in dem nicht nachvollziehbar wäre, was die beiden durchmachen. Der Zuschauer fiebert mit, erkennt seine eigene Durchschnittlichkeit in den harmlosen, aber standhaften Figuren wieder und freut sich mit ihnen, als endlich alles vorbei ist und sie zur Tagesordnung zurückkehren können. Es ist klar, dass ein Film wie dieser nach einem Happy End verlangt. Hitchcock hat sich in dieser Hinsicht jedes Zynismus enthalten. Trotzdem ist der Film gespickt mit seinem besonderen, scharf beobachtenden Humor, der durch James Stewart tadellos unterstützt wird. McKenna ist ein Mann mit Schwächen, überzeugt aber durch seine Standhaftigkeit und die Liebe zu seiner Familie. Er wirkt als Vater und Ehemann absolut überzeugend und echt.
Verglichen mit der ersten Fassung hat die zweite die größere emotionale Tiefe, die erste das stärkere Tempo. Da ich Gefühle der Action immer vorziehe, ist diese mit Stewart und Day mein Favorit. Schon wegen der subtilen Details des Films, die hier noch zahlreicher vorkommen als in anderen Filmen Hitchcocks, könnte ich ihn immer wieder anschauen, ohne mich zu langweilen. Uneingeschränkte Empfehlung!


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The Smallest Show On Earth [UK IMPORT] - Virginia McKennaThe Smallest Show On Earth [UK IMPORT]
Virginia McKenna, Bernard Miles, Leslie Phillips, Margaret Rutherford, Peter Sellers

DVD, 8. Juli 2002
     Verkaufsrang: 67135      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Englische Komödie vom Feinsten!      5 von 5 Punkten
"THE SMALLEST SHOW ON EARTH" handelt von einem jungen Ehepaar, das von seinem Großonkel ein altes Kino, das "Bijou" erbt sammt Inventar ( u. a. dem auch schon zum Inventar gehörigen Personal, gespielt von der wunderbaren und einzigartigen Margaret Rutherford und Peter Sellers). Am Anfang ist das Ehepaar nicth daran interessiert, das Kino nach seinem Ruin wiederzueröffen, macht dies doch, um einen besseren Kaufpreis zu erzielen! Mit der Zeit verlieben jedoch auch die 2 Jungvermählten in das alte Kino und setzen alles daran es zu erhalten!
"THE SMALLEST SHOW ON EARTH" ist eine gelungene Komödie mit vielen liebevollen Bilder, altmodischen Redewendungen ( ..."Bijou KINEMA - at you service"....), witzigen Dialogen, und besonders detaillierten und herrlich nostalgisch anmutenden Kulissen, von den schauspielerischen Glanzleistungen ganz zu schweigen!
Für jeden Fan des englischen Films und auch Margaret Rutherfords ein MUST!


Lady And The Highwayman, The / Duel Of Hearts [UK IMPORT] - Emma SammsLady And The Highwayman, The / Duel Of Hearts [UK IMPORT]
Emma Samms, Robert Morley, Bernard Miles, Gordon Jackson, Gareth Hunt

Videokassette, 6. Februar 1995
    

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Unübertroffener Cartland-Schmacht      5 von 5 Punkten
Seufz!
Lady Caroline (Alison Doody) kann nur mit knapper Not einer äußerst kompromittierenden Situation entgehen indem sie durch ein Fenster hinaus in den Wald flüchtet. Dort trifft sie auf Lord Brecon (Benedict Taylor), der nicht minder in der Klemme steckt, denn offenbar wurde auch ihm eine Falle gestellt, die ihn wie einen Mörder aussehen lassen soll. Gemeinsam können Caroline und Brecon den polizeilichen Verfolgern entkommen. Caroline nennt dem Lord gegenüber allerdings einen falschen Namen und als sich ihre Wege wieder trennen, weiß er nicht, dass sie eine gefeierte Londoner Dame aus den besten Kreisen ist.
Als Caroline wieder zu Hause bei ihrem Vater ist, kommt ihr das Gerücht zu Ohren, dass Gervaise Warlingham (Michael York) der Cousin von Lord Brecon schon lange nach dessen Titel und Güter trachtet. Caroline nimmt unter dem falschen Namen eine Stellung als die Gesellschafterin von Lord Brecons Mutter an, in der Hoffnung den Angebeteten vor seinem Cousin warnen zu können, doch Lord Brecon will davon nichts wissen. Sein ausgeprägter Familiensinn lässt keinen Verdacht auf seinen Vetter zu.
So muss sich Caroline also ganz alleine den Intrigen des Cousins und seiner ruchlosen Geliebten Mrs. Miller (Geraldine Chaplin) stellen.

Die Geschichte ist ein Schmachtfetzen aus der Cartland-Schnulzen-Schmiede und die Verfilmung ist ein zuckersüßer Leckerbissen mit allem was das romantische Herz erfreut. Geraldine Chaplin und Michael York sind ein herrlich fieses Bösewichte-Dreamteam, deren hinterhältige Intrigen zwar nicht gerade überraschend neu sind, aber allemal für richtig viel Spannung und sogar Action bis zur letzten Minute sorgen. Für den Romantic Hero, den tragisch leidenden Lord Brecon, hat man mit einem byronesk gestylten Benedict Taylor jedes Klischee bedient, das sich die Liebesschnulzenfreundin nur wünschen kann.
Die Heldin Lady Caroline ist ein zum Dahinschmelzen schönes und unschuldiges Blondchen (wirklich sehenswert), mit den allerfeinsten, elegantesten und zauberhaftesten Regency Kostümen, die mir je in einer Verfilmung untergekommen sind (Ehrlich!). Schon alleine des Kleiderrausches wegen, in den man hier unweigerlich gerät, lohnt sich das Ansehen, meine Damen ;-)).

Summa sumarum hat der Film aus dem eher belanglosen Cartland Roman "Duell der Herzen" ein spannendes, optisch glanzvolles, vor Liebe und Kitsch überbordendes Romanzenkino erster Güte gemacht.

Nachteil:
Die DVD gibt es nur in Englisch und ohne Untertitel, aber in sehr klarem und wirklich leicht verständlichem Englisch. Dennoch ist es eine Schande, dass es mal wieder keine deutsche DVD Ausgabe gibt, zumal eine deutsche Synchronisation bereits existiert und IMMERHIN auch heute noch auf VHS erhältlich ist.

DVD Region 2:
Fullscreen 4:3, Sprache English - Dolby Digital (1.0) Mono Lauflänge 90 Minuten.

VHS-Ausgabe dieses Film ist unter dem Titel "Duell der Leidenschaften" zu finden, Lauflänge auch 90 Minuten


Ach,...ich mag sowas ja.      5 von 5 Punkten
Story: Lady Caroline (schön und jung) trifft Lord Vane (schön und geheimnisvoll.Sie versucht sein Herz zu gewinnen aber obwohl er sich merklich zu ihr hingezogen fühlt, kämpft er dagegen an.Grund dafür ist ein Geheimnis bzw. eine Angst die er hat, die aus seiner Vergangenheit herrührt. Doch Caroline gibt nicht auf und kommt dem Geheimnis auf die Spur. Wird er ihr jetzt seine Liebe gestehen?
Seeeeehr kitschig - so wie es sein muss!
(Nur)Für Liebhaber des Genres ein sehr schöner Film.
Ist zwar auf Englisch aber geht. Schulenglisch reicht und was man nicht versteht, kann man sich prima zusammenreimen. Reizt auch zum Mehrmalsschauen, da man jedesmal mehr versteht.
Schauspieler sprechen deutlich, daher keine Probleme.
Extras gibt es keine, falls man darauf werd legt.

Ein muß für Historische-Romanze Liebhaber      5 von 5 Punkten
Damit man den Film wirklich genießen kann sind gut Englisch
Kenntnisse natürlich eine Voraussetzung, ansonsten kann es sein
das man aus UNVERSTÄNDNISS des Inhalts den Film für "Kitsch" erklärt.
Es werden jedes Jahr Millionen von Historischen Liebesromanen
verkauft und dieser Film ist eine sehr gute Wahl für jeden der
diese Art von Genre liebt. Ich finde er ist ein großartiges
Geschenk.

Vorhersehbar      3 von 5 Punkten
Nicht so genial kitschig wie seine "Artgenossen", deshalb weniger "übel" und eher blass. Dennoch witziger Plot und ganz sicher etwas für einen speziellen Abend.

Geheimnisumwoben und Zauberhaft      5 von 5 Punkten
Lady Caroline reist zu ihrer Freundin und lernt dort den geheimnisvollen Lord Vane kennen, der ein Geheimnis verbirgt. Dieses Geheimnis steht auch ihrer Liebe zueinander im Wege, das ist der Faden der sich durch den ganzen Film zieht und schlussendlich auch das um was es geht. Liebe und Geheimnis in einem Herrenhaus, das des Lord Vane. Nur Lord Vanes Mutter kann Caroline hier behilflich sein...

Darsteller und Kulisse des Films wirken hier sehr Glaubhaft, auch die Darstellerin Allison Doody gefällt mir in der Rolle der Anmutigen Lady Caroline wirklich sehr gut. Der Film ist meiner Ansicht wirklich ein Genuss für einen gemütlichen Abend, der nach dem Roman der Autorin Barbara Cartland verfilmt ist. Wer Barbara Cartland gerne liest, wird "Duel of Hearts" lieben.


Great Expectation [UK-Import] - John MillsGreat Expectation [UK-Import]
John Mills, Valerie Hobson, Alec Guinness, Bernard Miles, Francis L. Sullivan

Videokassette, 20. März 1998
     Verkaufsrang: 21864     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Great Expectations 1946      5 von 5 Punkten
Ein grossartiges Werk im Stil und Atmosphäre gleichzusetzen mit David Leans Meisterwerk Oliver Twist von 1948. Auch hier dient eine Waisengeschichte als Grundlage für die Story, die bis in die kleinste Rolle excellent besetzt ist ( u. a. Alec Guiness in eine seiner ersten Rollen, Valerie Hobson und John Mills. Erzählt wird ,wie ein kleiner Junge bei Verwandten aufgezogen wird,
dann einen Vormund bekommt und unter misteriösen Umständen an einer grosse Erbschaft gelangt, bei der ein Sträfling eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Auch dieses Mal dient der Schwarzweissfilm dazu, die teilweise sehr düstere Stimmung des Filmes noch sehr wirkungsvoll zu unterstützen. Siehe auch bei der Eingangssequenz. Also ein Meisterwerk zum dauerhaften archivieren. Wer Olliver Twist von David Lean mag ,wird diesen Film auch lieben.

Great Expectations 1946      5 von 5 Punkten
Ein grossartiges Werk im Stil und Atmosphäre gleichzusetzen mit David Leans Meisterwerk Oliver Twist von 1948. Auch hier dient eine Waisengeschichte als Grundlage für die Story, die bis in die kleinste Rolle excellent besetzt ist ( u. a. Alec Guiness in eine seiner ersten Rollen, Valerie Hobson und John Mills. Erzählt wird wie ein kleiner Junge bei Verwandten aufgezogen wird,
dann einen Vormund bekommt und unter misteriösen Umständen an einer grosse Erbschaft gelangt, bei der ein Sträfling eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Auch dieses Mal dient der Schwarzweissfilm dazu, die teilweise sehr düstere Stimmung des Filmes noch sehr wirkungsvoll zu unterstützen. Siehe auch bei der Eingangssequenz. Also ein Meisterwerk zum dauerhaften archivieren. Wer Olliver Twist von David Lean mag ,wird diesen Film auch lieben.


3 Classic Charles Dickens Films - Great Expectations / A Tale Of Two Cities / Oliver Twist [UK IMPORT] - John Mills3 Classic Charles Dickens Films - Great Expectations / A Tale Of Two Cities / Oliver Twist [UK IMPORT]
John Mills, Dirk Bogarde, Christopher Lee, Cecil Parker, Stephen Murray

DVD, 20. Oktober 2003

Verkaufsrang: 36472
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Classic Films Triple - Great Expectations/Oliver Twist/A Tale Of Two Cities [UK IMPORT] - John MillsClassic Films Triple - Great Expectations/Oliver Twist/A Tale Of Two Cities [UK IMPORT]
John Mills, Alec Guinness, Stephen Murray, Dirk Bogarde, Valerie Hobson

DVD, 6. Oktober 2008

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Der Mann, der zuviel wusste - James StewartDer Mann, der zuviel wusste
James Stewart, Doris Day, Bernard Miles

DVD, 3. Februar 2003

Verkaufsrang: 50138

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One Of Our Aircraft Is Missing [UK IMPORT] - Hugh BurdenOne Of Our Aircraft Is Missing [UK IMPORT]
Hugh Burden, Eric Portman, Hugh Williams, Emrys Jones, Bernard Miles

DVD, 13. Oktober 2008

Verkaufsrang: 56616
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Great Expectations [Blu-ray] [UK IMPORT] - John MillsGreat Expectations [Blu-ray] [UK IMPORT]
John Mills, Torin Thatcher, Martita Hunt, Ivor Barnard, O. B. Clarence

Blu-ray, 23. Juni 2008

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In Which We Serve [UK IMPORT] - Noel CowardIn Which We Serve [UK IMPORT]
Noel Coward, John Mills, Bernard Miles, Celia Johnson

DVD, 15. September 2008

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3 Classic World War 2 Naval Battles - The Battle Of The River Plate / In Which We Serve / We Dive At Dawn [UK IMPORT] - John Gregson3 Classic World War 2 Naval Battles - The Battle Of The River Plate / In Which We Serve / We Dive At Dawn [UK IMPORT]
John Gregson, Celia Johnson, Eric Portman, Jack Watling, Niall MacGinnis

DVD, 20. Oktober 2003

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Kidnapped - Peter FinchKidnapped
Peter Finch, James MacArthur, Bernard Lee, John Laurie, Niall MacGinnis

Videokassette


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Nicholas Nickleby [UK-Import] - Derek BondNicholas Nickleby [UK-Import]
Derek Bond, Cedric Hardwicke, Stanley Holloway, Sally Ann Howes, Bernard Miles

Videokassette, 3. Juli 2000

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World War II Classics - Above Us The Waves / In Which We Serve [UK IMPORT] - John MillsWorld War II Classics - Above Us The Waves / In Which We Serve [UK IMPORT]
John Mills, John Gregson, Donald Sinden, Noel Coward, Bernard Miles

DVD, 29. Oktober 2001

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