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| DVDs: Dagmar Manzel | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Nach Fünf im Urwald Franka Potente, Axel Milberg, Dagmar Manzel DVD, 28. August 2000 Verkaufsrang: 11891 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anna ist 17 und macht das, was fast alle Teenager auf der Stufe zum Erwachsenwerden tun: Sie zieht nicht das an, was ihre Zeitgenossen jenseits der 40 als schick bezeichnen würden, versucht erste mehr oder weniger zarte Bande mit dem anderen Geschlecht zu knüpfen, feiert rauschende und berauschte Partys - und verkracht sich natürlich genau deshalb mit ihren Eltern. Die finden nämlich ihr trautes Heim nach Annas Geburtstagsfeier in ihren Augen völlig verwüstet vor. "Entsetzlich" sieht das Wohnzimmer aus, meinen die Eltern. "Echt ätzend" findet Anna diese Reaktion, packt kurzentschlossen ihre sieben Sachen samt Gitarre und macht sich auf den Weg nach München. Denn dort wartet eine Werbeagentur darauf, Anna als Janis-Joplin-Double zu casten und groß rauszubringen. Das glaubt jedenfalls Anna. Natürlich kommt alles anders. Aber nicht nur für den Teenager bei seinen ersten Gehversuchen in der großen weiten Welt, sondern auch für die schockierten Eltern (Axel Milberg und Dagmar Manzel). Diese entdecken nämlich plötzlich, dass sie auch mal jung waren. Nach Fünf im Urwald ist der erste Kinofilm des Regisseurs Hans-Christian Schmid (23 - Nichts ist so wie es scheint). Dieser eher Erziehungs- als Beziehungsfilm ist eine leichte Komödie mit zarten anarchischen Untertönen, die zwar das ein oder andere Klischee bedient, aber dank charmanter und überzeugender Besetzung keinesfalls in die Schublade "seichte Unterhaltung" gehört. Mit Nach Fünf im Urwald konnte auch Schauspielerin Franka Potente - als rennende Lola in Tom Tykwers Episodenfilm Lola rennt mittlerweile über deutsche Landesgrenzen hinaus bekannt - ihre überzeugende Premiere auf der Kinoleinwand feiern. -Annette Link
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm 5 von 5 Punkten "Nach Fünf im Urwald" ist eine von Hans-Christian Schmid cool inszenierte und äussest witzige Komödie mit glaubwürdigen Charakteren, guten Dialogen und liebevollen Details. Es geht um Anna, die ihren 17. Geburtstag feiert. Danach hat sie Stress mit ihrem Vater und geht gegen seinen Willen mit ihrem Bekannten Oliver nach München, wo sie zu einem Casting will. In der Folge machen sich beide Eltern auf die Suche ihrer Kinder. Die Geschichte entwickelt sich parallel und zeigt, dass die Spiessereltern, welche ihre Kinder für ihr jugendliches Verhalten kritisieren, früher (und auch heute) keinen Deut besser gewesen sind. Die Party der Jungen folgt die Party der Alten. Während Annas Vater zunächst noch empört über einen Haschischfund reagiert, rollt er später damit einen Joint und raucht ihn mit Olivers Eltern. Auch ist der Dreck nach der Party bei beiden ähnlich. Und bezüglich Sex haben es die Alten auch ziemlich dick hinter den Ohren. Herausragend ist die darstellerische Leistung der Schauspieler. Franka Potente - in ihrer ersten Filmrolle - spielt das unerfahrene Landei Anna. Axel Milbert ist absolut genial in seiner Rolle als Annas Spiesser- und Macho-Vater (Beruf: Politiker!). Dagmar Menzel glänzt als naive Ehefrau und bürgerliches Luxusweibchen. Herrlich doof spielt Thomas Schmauser Annas schüchternen Bekannten Oliver. Peter Ender und Sibylle Canonica trumpfen als seine alternativen Eltern auf. Ganz köstlich ist schlieslich auch Farina Brock, welche die altkluge kleine Schwester von Anna mimt. Sie kommentiert die Handlung mit ihren teilweise skurrilen Ansichten. Das Beste am Film ist übrigens nicht Franka Potente, sondern die Eltern. Besonders die Szene mit dem toten Hasen Kult. Besser kann man eine Komödie nicht machen, darum gebe ich 5 Sterne.
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Speer und Er Sebastian Koch, Tobias Moretti, Dagmar Manzel DVD, 12. Mai 2005 Verkaufsrang: 20098 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Speer und Er (3 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.05.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Zeitgeschichte einmal anders 5 von 5 Punkten Dieses umfangreiche und packende Doku-Drama von Heinrich Breloer gibt Aufschluss über eine fragwürdige, mächtige Gestalt des Dritten Reiches: Albert Speer. Der Film ist in drei Teile gegliedert: 1) Die Beziehung zwischen Speer und Hitler, der Größenwahn der Beiden, der sich in immer illusorischeren Bauprojekten deutlich macht. 2) Der Nürnberger Prozess. 3) Die 20-jährige Haft, die Speer im Kriegsverbrechergefängnis zu Spandau verbringt. Was den Film für mich so sehenswert und spannend machte, waren weniger die Darsteller - Tobias Moretti als Adolf Hitler und Sebastian Koch als Albert Speer - als vielmehr die vielen Passagen, die reale Zeitzeugen und Szenen einnahmen. So kommen über den ganzen Film, mit einer Länge von geballten 270 Minuten, Speers Kinder zu Wort; eine äußerst komplexe Beziehung wird deutlich. Viele weitere Zeitzeugen - Opfer aus alten Arbeitslagern, Weggefährten Speers, Historiker - runden diese Dokumentation zu einem kurzweiligen und lehrreichen Film ab. Darüber hinaus werden immer wieder Original-Szenen aus der NS-Zeit und den Nürnberger Prozessen eingespielt. Am Ende konnte ich mir ein realistisches Bild von Albert Speer machen, von dem Menschen, der er wirklich war. Ein Film, den ich jeden historisch interessierten Menschen ans Herz legen kann. Zeitgeschichte einmal anders.
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Coming Out (NTSC) Mathias Freihof, Dagmar Manzel, Dirk Kummer DVD, 31. Juli 2001 Verkaufsrang: 22587 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Philipp und Tanja arbeiten als Lehrer an derselben Schule. Beide üben ihre Arbeit mit großer Freude aus und versuchen, nicht nur stur einen Lehrplan durchzusetzen, sondern das Vertrauen ihrer Schüler zu gewinnen, um mit ihnen über die sie bedrängenden Probleme zu sprechen. Diese identische Auffassung vom Beruf führt Tanja und Philipp zusammen, und vor allem Tanja ist es, die in dem Freund die Liebe ihres Lebens sieht. Philipp fühlt sich durchaus zu ihr hingezogen, aber als er durch einen Jugendfreund an eine frühere erotische Bindung erinnert wird, begreift er seine Homosexualität, die er nur über Jahre verdrängt hatte. Philipp lernt Matthias kennen, verliebt sich leidenschaftlich in ihn, und ihre Beziehung, die von der Seite des Jungen voll Vertrauen ist, hätte die Chance der Dauer. Aber Philipp ist feige. Er wagt weder Tanja, die ein Kind von ihm erwartet, die Wahrheit zu sagen, noch sich endgültig zu seiner Liebe und seiner Veranlagung zu bekennen. So verliert er Tanja und Matthias. Erst in einem langen schmerzhaften Prozeß lernt er schließlich, sich selbst anzunehmen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein toller Film und jeden Cent wert ! 5 von 5 Punkten Dieser Film ist eine Meisterleistung und absolut sehenswert.Er übertreibt nicht und schwindelt nichts dazu.Ein recht harter Weg,sein "Ich" zu finden.
Wie auch bei vielen anderen Filmen wäre ein klitze-kleines Happyend wirklich schön gewesen !
Ganz besonders gefällt mir als Orginal "Ossimädel" das es einer der letzten Orginal DDR Klassiker ist,mit richtig viel Osten.So liebe ich das.
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Crazy (Single Version) Robert Stadlober, Tom Schilling, Dagmar Manzel, Oona Devi Liebich, Julia Hummer DVD, 14. Januar 2002 Verkaufsrang: 9698 Crazy, der erste Roman des jungen Autors Benjamin Lebert, war eine kleine Sensation, ein Bestseller aus dem Nichts, der bewiesen hat, dass auch bei uns Literatur ganz nah am Leben und am Lebensgefühl einer Generation möglich ist. Nach dem überwältigenden Triumph des Romans war eine Verfilmung praktisch unvermeidlich und damit die Gefahr groß, dass aus einer frischen, ungeheuer wahrhaftigen Geschichte, nur auf den schnellen Erfolg hin kalkuliertes Kino wird. Doch zum Glück hat sich Hans-Christian Schmid, der mit Nach fünf im Urwald und 23 schon sein untrügliches Gespür für Jugendliche und ihre Nöte bewiesen hat, des Stoffes angenommen. Der 16-jährige Benjamin, den die Neuentdeckung Robert Stadlober mit einer beeindruckenden Sicherheit und einem untrüglichen Gespür für die Würde seiner Figur verkörpert, war immer ein Außenseiter - und das nicht nur aufgrund seiner halbseitigen Lähmung. Als sensibler und introvertierter Beobachter hat er bisher nie richtig gelebt, sondern immer eher daneben gestanden. Doch das ändert sich, als er in einem Internat in der Provinz ankommt. Dort findet Benjamin in der Clique um den aufsässigen Janosch (Tom Schilling) recht schnell Freunde und verliebt sich in das schönste Mädchen der Klasse, die aber auch von Janosch umworben wird. Von den Verwirrungen der Jugend, den Momenten des Glücks und der Enttäuschung ehrlich und doch voller Witz zu erzählen, ist schwieriger, als man zunächst denkt. Die Versuchung, sich so wie Harte Jungs ganz auf rüde Gags und peinliche Klischees zu verlassen, ist groß. Doch Hans-Christian Schmid erliegt ihr nicht für einen Moment. Selbst in den derberen Szenen, in den unter anderem ein Schokoladenkeks eine entscheidende Rolle spielt, bewahrt der Film seine Würde und die seiner Figuren. Gleichgültig, ob man nun im Alter von Benjamin und seinen Freunden ist oder ob man die Pubertät und ihre ganz eigenen Fallen schon ein paar Jahre hinter sich hat, mit Crazy kehrt man zurück in diese Phase und kann noch einmal von der ersten Liebe und den Abenteuern des Erwachsenwerdens träumen. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Crazy ..mehr ein Drama als eine Komödie 4 von 5 Punkten Es ist Jahre her, dass dieser Film in den deutschen Kinos lief, beim ersten Sehen war ich unglaublich enttäuscht, hatte ich mich in meinen jugendlichen Jahren doch auf eine richtig lustige Komödie alla "Harte Jungs" gefreut. Der Trailer, der, wenn man den Film kennt, absolut ungünstig war. Aber, beim zweiten Sehen, ohne die Vorstellung die man an eine Teeny-Komödie hat, erkennt man einen stellenweise ziemlich tiefgründigen Film. Gut manche Szenen sind nur da, um die Ganze Thematik aufzulockern. Aber dennoch kann ich diesen Film jeden enpfehlen, der auch bereit ist, etwas mitzudenken und den Film auf sich wirken zu lassen.
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Nachbarinnen (Special Edition) Dagmar Manzel, Grazyna Szapolowska, Jörg Schüttauf DVD, 15. November 2005 Verkaufsrang: 17560 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wer liebt, riskiert zu leiden - wer nicht liebt, leidet schon. 5 von 5 Punkten Die Geschichte zweier Frauen über die Sehnsucht zu lieben und geliebt zu werden - ist das Regiedebüt von Franziska Meletzky, ein tragikomisches Beziehungsdrama.
Die Paketfahrerin Dora fährt tagaus tagein durch das Viertel ihrer Vorstadt. Seit sie vor einiger Zeit von ihrem Mann verlassen wurde, lebt sie allein und zurückgezogen in einem Leipziger Plattenbau. Und meistert ihren Alltag mit trockenem Humor. Ihr ruhiges und geordnetes Leben gerät aus den Fugen. Als eines Nachts ihre polnische Nachbarin Jola (Grazyna Szapolowska) verletzt und in einem offenkundigen Zustand von Panik vor Doras Wohnungstür steht und sich Einlass verschafft. Jola ist überzeugt, im Affekt ihren Chef getötet zu haben. Jola bittet Dora flehentlich darum, sich eine Nacht bei ihr verstecken zu dürfen. Widerwillig nimmt Dora sie bei sich auf - doch Jolas Faszination kann sie sich nicht entziehen. Doras Vertrauen zu dieser direkten, impulsiven Frau wächst - gerade weil Jola genau die Fragen stellt, die sich sonst keiner zu fragen wagt. Da erfährt Dora, dass sich die Vorwürfe gegen Jola komplett zerschlagen haben. Doch anstatt Entwarnung zu geben, belügt Dora Jola sogar über den Stand der Polizeiermittlungen, um ihre polnische Nachbarin bei sich zu behalten. Als Jola allerdings herausfindet, dass Dora sie belügt, kommt es zu einem heftigen Streit...
Zwei großartige Schauspielerinnen - Grazyna Szapolowska und Dagmar Manzel ...
Ein gefühlvolles Zusammenspiel miteinander ... in einem sehr emotionalen, nachdenklichen Film. Ein gelungenes Spiel mit der Kamera zwischen den Hauptdarstellerinnen!
Gute Dialoge.
Bildszenen, sagen das, was keine Worte braucht.
Sehr schöne Musik.
Ein beachtliches Spielfilm - Debüt.
Dichte Atmosphäre mit tollen Schauspielerinnen 5 von 5 Punkten Durch Zufall habe ich diesen Film ARD -Abendprogramm entdeckt
und ich bin sehr begeistert von diesem Film.
Die dichte, kammerspielartige Atmosphäre dieses Film wurde von der Regiesseurin Franziska Meletzky faszinierend eingefangen und
dabei wird sie von tollen Darstellern wie Grazyna Szapolowska,
Dagmar Manzel und Jörg Schüttauf unterstützt.
Die Dialoge sind präzise und auch die Musik ist sehr schön.
Einfach ein klasse Film, bei dem wirklich alles stimmt. |
Wer zuletzt lacht, lebt am besten Jasmin Tabatabai, Christine Oesterlein, Dagmar Manzel, Dieter Landuris Videokassette, 10. November 1997 Verkaufsrang: 2298
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mal wieder ein wirklich guter deutscher Film 5 von 5 Punkten Dieser Film spiegelt die ganze Kunst des deutschen Filmgenres wieder. Er ist sowohl lustig,dragisch als auch komisch, witzig. Ein wirklich klasse und gut anzusehender Film |
Coming Out Mathias Freihof, Dagmar Manzel, Dirk Kummer Videokassette, 26. Mai 1998 Verkaufsrang: 3105
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Wundervoll feinfühliger Film 5 von 5 Punkten Ich finde diesen Film wunderbar gemacht. Die Gefühle von Philipp sind sehr feinfühlig dargestellt, wie ich finde, seine Probleme und sein Ringen um seine Identität in einer nicht freundlich gesinnten Umwelt. Manche haben so etwas selbst erfahren und finden sich in dieser Person auch wieder.
Witzig ist allerdings, dass ein deutscher Film hier als UK-Import ankommen muss...
One Of A Kind 5 von 5 Punkten Director Heiner Carow has crafted a long lost view of gay East Berlin before the fall of the wall. Despite the drab architecture and lack of color, Carow gives the viewer a virtual tour of East Berlin interlocked with the first and last gay themed film from that city. Matthias Freihof plays Philipp a closeted high School teacher who discovers hes gay while dating a woman. The plot is all too familiar and contains every cliché one might think of in this type of tale. However, the simple place of the setting makes this one of the truly unique and individual gay themed films of the last century. Always matter of fact and straight to the point, Carow never fills a scene with unnecessary banter. Instead we have minimalist dialogue with characters that are truly human. The bar scenes are the true East Berlin cabaret and there is a variety of characters that interact to bring life to each scene. There are plenty of sexual scenes, but all are erotic in nature instead of pornographic. Towards the end, there is a pivotal scene with a remarkable older man who lectures Philipp while snorting a tray of brandy. This actor is amazing and completes the circle of the story with a mature perspective. Director Carow has a gem here and its worth the watch.
herzig 5 von 5 Punkten ein herzig warmer film um eine versteckte liebe in der alten ddr sehr gut rübergebracht und genial besetzt einheißer tip für alle die gerne schwule filme mögen
ein Topfilm! 5 von 5 Punkten Ich habe diesen Film vor 11 oder 12 Jahren im Kino gesehen und fand ihn schon damals wahnsinnig gut, obwohl ich keine Betroffene bin. K e i n Film danach, der dieses Thema behandelt, hat mich je wieder so berührt und aufgewühlt wie dieser. Mathias Freihof war einfach eine geniale Besetzung! |
Nach Fünf im Urwald Franka Potente, Axel Milberg, Dagmar Manzel Videokassette Verkaufsrang: 10448 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Anna ist 17 und macht das, was fast alle Teenager auf der Stufe zum Erwachsenwerden tun: Sie zieht nicht das an, was ihre Zeitgenossen jenseits der 40 als schick bezeichnen würden, versucht erste mehr oder weniger zarte Bande mit dem anderen Geschlecht zu knüpfen, feiert rauschende und berauschte Partys - und verkracht sich natürlich genau deshalb mit ihren Eltern. Die finden nämlich ihr trautes Heim nach Annas Geburtstagsfeier in ihren Augen völlig verwüstet vor. "Entsetzlich" sieht das Wohnzimmer aus, meinen die Eltern. "Echt ätzend" findet Anna diese Reaktion, packt kurzentschlossen ihre sieben Sachen samt Gitarre und macht sich auf den Weg nach München. Denn dort wartet eine Werbeagentur darauf, Anna als Janis-Joplin-Double zu casten und groß rauszubringen. Das glaubt jedenfalls Anna. Natürlich kommt alles anders. Aber nicht nur für den Teenager bei seinen ersten Gehversuchen in der großen weiten Welt, sondern auch für die schockierten Eltern (Axel Milberg und Dagmar Manzel). Diese entdecken nämlich plötzlich, dass sie auch mal jung waren. Nach Fünf im Urwald ist der erste Kinofilm des Regisseurs Hans-Christian Schmid (23 - Nichts ist so wie es scheint). Dieser eher Erziehungs- als Beziehungsfilm ist eine leichte Komödie mit zarten anarchischen Untertönen, die zwar das ein oder andere Klischee bedient, aber dank charmanter und überzeugender Besetzung keinesfalls in die Schublade "seichte Unterhaltung" gehört. Mit Nach Fünf im Urwald konnte auch Schauspielerin Franka Potente - als rennende Lola in Tom Tykwers Episodenfilm Lola rennt mittlerweile über deutsche Landesgrenzen hinaus bekannt - ihre überzeugende Premiere auf der Kinoleinwand feiern. -Annette Link
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm 5 von 5 Punkten "Nach Fünf im Urwald" ist eine von Hans-Christian Schmid cool inszenierte und äussest witzige Komödie mit glaubwürdigen Charakteren, guten Dialogen und liebevollen Details. Es geht um Anna, die ihren 17. Geburtstag feiert. Danach hat sie Stress mit ihrem Vater und geht gegen seinen Willen mit ihrem Bekannten Oliver nach München, wo sie zu einem Casting will. In der Folge machen sich beide Eltern auf die Suche ihrer Kinder. Die Geschichte entwickelt sich parallel und zeigt, dass die Spiessereltern, welche ihre Kinder für ihr jugendliches Verhalten kritisieren, früher (und auch heute) keinen Deut besser gewesen sind. Die Party der Jungen folgt die Party der Alten. Während Annas Vater zunächst noch empört über einen Haschischfund reagiert, rollt er später damit einen Joint und raucht ihn mit Olivers Eltern. Auch ist der Dreck nach der Party bei beiden ähnlich. Und bezüglich Sex haben es die Alten auch ziemlich dick hinter den Ohren. Herausragend ist die darstellerische Leistung der Schauspieler. Franka Potente - in ihrer ersten Filmrolle - spielt das unerfahrene Landei Anna. Axel Milbert ist absolut genial in seiner Rolle als Annas Spiesser- und Macho-Vater (Beruf: Politiker!). Dagmar Menzel glänzt als naive Ehefrau und bürgerliches Luxusweibchen. Herrlich doof spielt Thomas Schmauser Annas schüchternen Bekannten Oliver. Peter Ender und Sibylle Canonica trumpfen als seine alternativen Eltern auf. Ganz köstlich ist schlieslich auch Farina Brock, welche die altkluge kleine Schwester von Anna mimt. Sie kommentiert die Handlung mit ihren teilweise skurrilen Ansichten. Das Beste am Film ist übrigens nicht Franka Potente, sondern die Eltern. Besonders die Szene mit dem toten Hasen Kult. Besser kann man eine Komödie nicht machen, darum gebe ich 5 Sterne.
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Nach Fünf im Urwald Franka Potente, Axel Milberg, Dagmar Manzel Videokassette, 21. April 1997 Verkaufsrang: 7063 Anna ist 17 und macht das, was fast alle Teenager auf der Stufe zum Erwachsenwerden tun: Sie zieht nicht das an, was ihre Zeitgenossen jenseits der 40 als schick bezeichnen würden, versucht erste mehr oder weniger zarte Bande mit dem anderen Geschlecht zu knüpfen, feiert rauschende und berauschte Partys - und verkracht sich natürlich genau deshalb mit ihren Eltern. Die finden nämlich ihr trautes Heim nach Annas Geburtstagsfeier in ihren Augen völlig verwüstet vor. "Entsetzlich" sieht das Wohnzimmer aus, meinen die Eltern. "Echt ätzend" findet Anna diese Reaktion, packt kurzentschlossen ihre sieben Sachen samt Gitarre und macht sich auf den Weg nach München. Denn dort wartet eine Werbeagentur darauf, Anna als Janis-Joplin-Double zu casten und groß rauszubringen. Das glaubt jedenfalls Anna. Natürlich kommt alles anders. Aber nicht nur für den Teenager bei seinen ersten Gehversuchen in der großen weiten Welt, sondern auch für die schockierten Eltern (Axel Milberg und Dagmar Manzel). Diese entdecken nämlich plötzlich, dass sie auch mal jung waren. Nach Fünf im Urwald ist der erste Kinofilm des Regisseurs Hans-Christian Schmid (23 - Nichts ist so wie es scheint). Dieser eher Erziehungs- als Beziehungsfilm ist eine leichte Komödie mit zarten anarchischen Untertönen, die zwar das ein oder andere Klischee bedient, aber dank charmanter und überzeugender Besetzung keinesfalls in die Schublade "seichte Unterhaltung" gehört. Mit Nach Fünf im Urwald konnte auch Schauspielerin Franka Potente - als rennende Lola in Tom Tykwers Episodenfilm Lola rennt mittlerweile über deutsche Landesgrenzen hinaus bekannt - ihre überzeugende Premiere auf der Kinoleinwand feiern. -Annette Link
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm 5 von 5 Punkten "Nach Fünf im Urwald" ist eine von Hans-Christian Schmid cool inszenierte und äussest witzige Komödie mit glaubwürdigen Charakteren, guten Dialogen und liebevollen Details. Es geht um Anna, die ihren 17. Geburtstag feiert. Danach hat sie Stress mit ihrem Vater und geht gegen seinen Willen mit ihrem Bekannten Oliver nach München, wo sie zu einem Casting will. In der Folge machen sich beide Eltern auf die Suche ihrer Kinder. Die Geschichte entwickelt sich parallel und zeigt, dass die Spiessereltern, welche ihre Kinder für ihr jugendliches Verhalten kritisieren, früher (und auch heute) keinen Deut besser gewesen sind. Die Party der Jungen folgt die Party der Alten. Während Annas Vater zunächst noch empört über einen Haschischfund reagiert, rollt er später damit einen Joint und raucht ihn mit Olivers Eltern. Auch ist der Dreck nach der Party bei beiden ähnlich. Und bezüglich Sex haben es die Alten auch ziemlich dick hinter den Ohren. Herausragend ist die darstellerische Leistung der Schauspieler. Franka Potente - in ihrer ersten Filmrolle - spielt das unerfahrene Landei Anna. Axel Milbert ist absolut genial in seiner Rolle als Annas Spiesser- und Macho-Vater (Beruf: Politiker!). Dagmar Menzel glänzt als naive Ehefrau und bürgerliches Luxusweibchen. Herrlich doof spielt Thomas Schmauser Annas schüchternen Bekannten Oliver. Peter Ender und Sibylle Canonica trumpfen als seine alternativen Eltern auf. Ganz köstlich ist schlieslich auch Farina Brock, welche die altkluge kleine Schwester von Anna mimt. Sie kommentiert die Handlung mit ihren teilweise skurrilen Ansichten. Das Beste am Film ist übrigens nicht Franka Potente, sondern die Eltern. Besonders die Szene mit dem toten Hasen Kult. Besser kann man eine Komödie nicht machen, darum gebe ich 5 Sterne.
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