DVDs: David Morrissey

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The Reaping [HD DVD] - Hilary SwankThe Reaping [HD DVD]
Hilary Swank, David Morrissey, Annasophia Robb, William Ragsdale, Stephen Rea

HD DVD, 20. September 2007
     Verkaufsrang: 7674     

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THE REAPING-DIE BOTEN DER APOKALYPSE/ V?: bereits erschienen/ Genre: Horror/ Ausgabeformat: 16:9 (anamorph codiert)/ Aufnahmeformat: 2.40:1/ Länge: 01:35:00/ FSK: 16

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)

Kann ein Klassiker werden      5 von 5 Punkten
The Reaping ist einer der besten Filme der letzten Jahre , und kann zum absoluten Klassiker werden.
Ich war lange nicht mehr so begeistert.
Der Film ist von A - Z Perfekt!!!
Das fängt bei der Story an und zieht sich über die tollen Effekte bis hin zur klasse Atmosphäre.
Super , Super , Super!


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The Reaping - Die Boten der Apokalypse - Hilary SwankThe Reaping - Die Boten der Apokalypse
Hilary Swank, David Morrissey, Idris Elba

DVD, 21. September 2007
     Verkaufsrang: 7632      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Reaping, The - Boten der Apocalypse DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)

Kann ein Klassiker werden      5 von 5 Punkten
The Reaping ist einer der besten Filme der letzten Jahre , und kann zum absoluten Klassiker werden.
Ich war lange nicht mehr so begeistert.
Der Film ist von A - Z Perfekt!!!
Das fängt bei der Story an und zieht sich über die tollen Effekte bis hin zur klasse Atmosphäre.
Super , Super , Super!


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Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell (Einzel-DVD) - Sharon StoneBasic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell (Einzel-DVD)
Sharon Stone, David Morrissey, Charlotte Rampling

DVD, 21. September 2006
     Verkaufsrang: 7848      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Obwohl Basic Instinct 2 unvermeidlich zu einem von den Kritikern verachteten Flop an den Kinokassen wurde, hat der Film doch etwas, das einen zum Zuschauen animiert. Zum einen sind dies Sharon Stones coole Sprüche und ihre gelegentlichen Nacktszenen, die den Zuschauer dabei halten, aber auch ihre Art, wie sie jeden Cent ihrer vierzehn Millionen Dollar Gage verdient - sie zieht alle Register der Verführungskünste, als sie zum zweiten Mal als Krimiautorin und vermeintliche Serienkillerin Catherine Tramell auftritt. Zwischenzeitlich in London lebend, wirft Catherine ihren tödlichen Blick auf Michael Glass (David Morrissey), einen auf absolute Kontrolle fixierten Psychiater, der untersuchen soll, ob sie mit dem "Unfalltod" eines Fußballstars etwas zu tun haben könnte. Wie sich herausstellt, wärmt sich Catherine erst richtig auf (oder vielleicht auch nicht?), und das sind schlechte Nachrichten für Glass' Exfrau, eine Boulevardjournalistin und den ermittelnden Kriminalbeamten bei Scotland Yard (David Thewlis), der Catherine unbedingt in den Knast bringen will. Basic Instinct 2 ist dank der Sexszenen, den Morden und schlüpfrigen Dialogen wirklich nie langweilig, zumal es auf morbide Weise faszinierend ist, dabei zuzusehen, wie eine einstmals tolle Sharon Stone mittels einer Fortsetzung, die vierzehn Jahre Zeit, Unmengen an Drehbuchentwürfen und mindestens einen aufwändigen Gerichtsprozess gebraucht hat, um endlich realisiert zu werden, ihre Karriere torpediert. Sie sieht für ihre siebenundvierzig Jahre noch immer recht heiß aus, was den Filmkritiker Roger Ebert zu dem Kommentar veranlasste: "Die Rolle von Catherine Tramell kann man nicht gut spielen, aber Sharon Stone kann sie unwesentlich besser spielen als jede andere lebende Schauspielerin." Man könnte diese Fortsetzung als zweifelhaftes Vergnügen bezeichnen (und sei es nur aus dem Grund, dass Morrissey kein Vergleich zu Michael Douglas im Original aus dem Jahre 1992 darstellt), aber der Film ist dennoch auf eine unterhaltsame Art und Weise absurd und ansehnlich produziert, und die Szene in der Badewanne wird sicher zu Ermüdungserscheinungen der Standbild-Funktion einiger DVD-Player führen. Für einige Zuschauer ist das sicher genug, um sich den Film öfter anzuschauen. -Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

Wirklich gut      5 von 5 Punkten
Die negativen Rezensionen verstehe ich nicht. Ich fand den Film unterhaltend und sehr spannend. Teilweise sogar besser als den ersten Teil in dem der notgeile Douglas immer irgendwie nervte. Der Film ist wirklich gut, aber gegen einen "Klassiker" zu bestehen ist halt schwierig. Viele haben den Film schon abgeurteilt bevor er überhaupt gedreht wurde. Ich war jedenfalls positiv überrascht. Eigentlich hätte ich dem Film 4 Sterne gegeben, aber ein bißchen muss die Ungerechtigkeit ja auch ausgeglichen werden. ;-) Daher einen Stern mehr zum "Ausgleich".


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State Of Play - Series 1 [UK IMPORT] - John SimmState Of Play - Series 1 [UK IMPORT]
John Simm, David Morrissey, Kelly MacDonald, Polly Walker, James McAvoy

DVD, 25. April 2005
     Verkaufsrang: 15094      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 27,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Mord auf Seite 1- State of play      5 von 5 Punkten
Kürzlich bei Arte im TV zu sehen, als DVD bislang wohl nur im Original- doch es lohnt sich! Eine absolut brillant geschriebene, packende Serie, die überrascht und mitreißt. Empfehlenswert!

state of play      5 von 5 Punkten
Dies ist wahrscheinlich der beste Politthriller, den ich kenne! Natürlich aus der genialen BBC-Schmiede - die könnens einfach! Drehbuch, Regie, tolle Schauspieler - hier stimmt einfach alles. Das einzig Blöde, man kann nicht aufhören. Habe alle Folgen an einem Abend bis 4h geschaut, aufhören war nicht drin! Also, früh beginnen, aber es lohnt sich, einfach klasse!!

Spannend und intelligent...      4 von 5 Punkten
ist diese "Serie" auf jeden Fall. Leider derzeit noch nicht auf deutscher DVD erhältlich, aber in der 2. & 3.KW 2008 auf arte im Fernsehen.

Was anfangs aussieht wie mehrere unabhängige Mordfälle, verdichtet sich zu einem Komplott mit politischem Hintergrund. Detektivische Arbeit leisten in diesem Fall aber nicht Polizisten sondern Reporter, die gleichzeitig um die Gunst der Leser und die beste Schlagzeile buhlen.

4 Sterne gibt es deshalb, weil ich das Ende noch nicht gesehen habe. Die Serie läuft noch...


Mein Freund, der Wasserdrache [Blu-ray] - Emily WatsonMein Freund, der Wasserdrache [Blu-ray]
Emily Watson, Ben Chaplin, Alex Etel, Brian Cox, David Morrissey

Blu-ray, 12. Juni 2008
     Verkaufsrang: 11175      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 27,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nicht nur eine wahre Geschichte, sondern die wahre Geschichte des Ungeheuers von Loch Ness: Im Schottland von heute erblickt ein Touristenpärchen (Nathan Christopher Haase und Megan Katherine) in einer Kneipe die legendäre Fotografie von "Nessie", dem Ungeheuer von Loch Ness. Ein älterer Herr spricht sie darauf an und weiss zu dem Bild wie zu dem Ungeheuer eben diese "wahre" Geschichte zu erzählen. Fasziniert folgen die beiden der zugleich dramatischen wie spannenden Story.
Die beginnt im Zweiten Weltkrieg, als Hitlers Truppen ganz Europa zu erobern suchen. Auch im schottischen Hochland ist man von den Auswirkungen des Krieges betroffen: Der kleine Angus (Alex Etel) wünscht sich nichts sehnlicher als die Rückkehr seines Vaters Charlie MacMorrow (Craig Hall), der seit einem Einsatz mit der britischen Marine vermisst wird. Seine ersten Versuche, mit dem feuchten Element Freundschaft zu schließen, scheitern traumatisiert zunächst kläglich. So belässt er es bei der Suche nach Muscheln und sonstigen Kostbarkeiten in einem Gezeitentümpel, den ihm sein Vater schon als "magischen Ort" beschrieben hatte. Als er auf ein eiförmiges Etwas stößt, packt er dieses in einen Eimer und schleppt es nach Hause. Seine besorgte Mutter Anne (Emily Watson) betrachtet Angus' Verschlossenheit mit großer Sorge. Als Angus' Schwester Kirstie (Priyanka Xi) die Mutter nach der Rückkehr vom Strand fragt: "Hatte Angus Spaß?", antwortet die nur: "Angus? Spaß?".
Doch genau das ändert sich schlagartig, als Angus das rätselhafte Ei in der Werkstatt des Vaters untersucht und mit einem Messer öffnet. Eine leuchtend blaue, gallertartige Masse tritt hervor, doch just in diesem Moment ruft ihn die Mutter zum Essen ins Haus. Nachts blickt Angus aus dem Fenster und meint etwas in der Werkstatt zu sehen. Er läuft durch den Gewitterregen in den Schuppen, durch den ein merkwürdiges kleines Wesen tobt. Mit etwas Futter, das Angus aus der Küche organisiert, gewinnt er das Vertrauen des Tiers.
Am nächsten Morgen trifft unerwartet ein britisches Regiment auf dem Anwesen ein, das sich dort einquartiert um mögliche deutsche U-Boot-Angriffe abzuwehren. Captain Hamilton (David Morrissey) will mit einem versenkbaren Stahlzaun, der in Loch Ness verankert wird, in Schottlands tiefstem Gewässer den Feind in die Falle locken. Hamiltons Einheit und das Auftauchen des Handwerkers Lewis Mobray (Ben Chaplin) stürzen die junge Freundschaft zwischen Angus und Crusoe, wie er seinen Spielgefährten getauft hat, in Turbulenzen. Lewis macht sich auf Anweisung von Anne daran, die Werkstatt auszumisten, während die Soldaten das Haus mit Beschlag belegen. Crusoe verschwindet spurlos, taucht aber bald im Wohnhaus auf, das er mit seiner tapsigen Art erkundet. Und er trifft auf einen Feind: Churchill, die aggressive Bulldogge von Sergeant Strunk (Marshall Napier), die die Jagd auf Crusoe eröffnet. Schließlich landet Crusoe in der Wanne des Gästebadezimmers, wo er von Angus versteckt wird. Bald erscheint dort aber nicht nur Kirstie, sondern auch Lewis. Beide muss Angus nun in sein Geheimnis einweihen. Lewis weiß von einer Geschichte zu berichten, die ihm als Kind erzählt wurde: Crusoe scheint ein Wasserdrache mit magischen Kräften zu sein, von denen es immer nur einen auf der Welt gibt. Wenn er stirbt, dann legt er zuvor noch ein Ei, auf dass es wieder einen von seiner Species gebe.
Hamilton, der ein Auge auf Anne geworfen hat, gibt ihr zu Ehren ein Dinner. Dummerweise entwischt Crusoe genau an diesem Abend aus dem Badezimmer und stößt wieder einmal auf Churchill, der nach einer wilden Hetzjagd das Abendessen vor den Augen der Gäste mit einem Spurt über den festlich gedeckten Tisch ruiniert. Heimlich schaffen Angus und Lewis Crusoe zum Loch Ness, wo sie ihn, der inzwischen beträchtliche Ausmaße angenommen hat, in die vermeintliche Freiheit entlassen. Hamilton, der jetzt die Vaterrolle an sich gerissen hat, will Angus zu einem richtigen Soldaten ausbilden, aber der büchst aus und trifft sich nach langer Zeit mit seinem Wasserdrachen-Freund. Dieser nimmt ihn auf einen abenteuerlichen Ritt über wie unter Wasser mit. Die Freundschaft der beiden könnte nichts mehr trüben, wenn nicht Hamiltons Imponiergehabe wäre. Er nimmt Anne, Kirstie und Angus zu einem Ausflug auf den hochgelegenen Stützpunkt mit, wo er die dort auf Loch Ness gerichteten Kanonen abfeuern will. Angus weiß, was das bedeutet und protestiert so nachdrücklich, dass die Kugeln zwar abgefeuert werden, Anne aber auf der Stelle mit ihren Kindern nach Hause gebracht werden will. Crusoe bleibt unverletzt, aber der Angriff hat ihn schwer traumatisiert. Er ist nicht mehr derselbe. Und das beschwört ungeahntes Unheil herauf ...


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Kindgerechte Mythologie mit Gänsehaut-Garantie      5 von 5 Punkten
Hört man den Begriff "Loch Ness", denkt man weniger an die wunderschöne schottische Seenlandschaft voller alter Burgruinen und schroffer grüner Hügellandschaften, sondern an ein Foto aus den 30er Jahren, welches ein seltsames Wesen mit auffallend langen Hals zeigt - das (angebliche) Ungeheuer von Loch Ness, liebevoll "Nessie" genannt.

"Mein Freund, der Wasserdrache" greift diese mythische Geschichte auf und transferiert sie in eine kindgerechte Erzählung über einen kleinen Jungen zur Zeit des 2. Weltkrieges, der am Strand ein fremdartiges Objekt findet, welches sich als eine Art "Dinosaurier"-Ei herausstellt. Als aus diesem ein putziges Wesen entschlüpft bricht das Chaos über ihn herein und zudem muss er es auch noch vor einem frisch in seinem Zuhause einquartierten britischen Artillerieregiment verstecken, welches im Loch Ness nach angeblichen deutschen U-Booten sucht. Natürlich sorgt der Wasserdrache, den er liebevoll "Crusoe" nennt, für reichlich Wirbel und als die Armee auf die seltsamen Vorgänge im See aufmerksam wird, muss er gar um das Leben seines tierischen Freundes fürchten.

"The Water Horse - Legend of the Deep", wie der Film im Originaltitel heißt, bieter dabei warmherzige und liebevolle Unterhaltung für die ganze Familie. Dazu gibt es eine wunderschöne Filmmusik von James Newton Howard, die glänzend schottische Klänge mit klassischen Melodien verbindet und die damit einen ungeheuren Anteil an zahlreichen "Gänsehaut-Momenten" trägt, die deutlich machen, wie sehr dieser Film fasziniert und auch berühren kann. Es ist einfach majestätisch anzusehen, wie der Wasserdrache durchs Wasser tollt und dazu diese Musik unterlegt wurde - das zeugt von etwas, das nur wenige Filme heutzutage noch enthalten: Das Herzblut der Macher.

Daher kann ich nicht anders und vergebe die maximale Anzahl von Sternen an einen Film über Freundschaft, Fantasie und die Erkenntnis, dass man nie aufhören soll Romantiker zu sein und auch das Mythologisch-Fantastische niemals aus seiner Gedankenwelt zu verdrängen. Denn wenn Träume einen so schönen Film hervorbringen, sind sie alles andere als Schäume.


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Our Mutual Friend [UK IMPORT] - Paul McGannOur Mutual Friend [UK IMPORT]
Paul McGann, Keeley Hawes, Anna Friel, Steven Mackintosh, Peter Vaughan

DVD, 20. August 2001
     Verkaufsrang: 18832      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 33,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

A very very good BBC drama.      5 von 5 Punkten
Und wieder einmal hat es die BBC geschafft mich in die komplexe Welt des Charles Dickens zu entführen. Mit seinem London des späten 19. Jh., wo die vielen verschiedenen Charaktere unterschiedlicher Gesellschaftsschichten so gut aufgezeigt werden. Ich bin einfach überwältigt. Vielleicht liegt es daran, dass ich die 350min am Stück geschaut habe. Sobald man in die Geschichte eingestiegen ist, kommt man nicht mehr davon los. Es gefällt mir, wie es die BBC immer wieder schafft die Figuren so lebendig werden zu lassen, jede auf ihre Art einzigartig. Ein großes Lob von mir und wem Bleak House gefallen hat, wird Our Mutual Friend lieben. Also kaufen kaufen kaufen!!!
Ich hoffe das wird mit der neuen Verfilmung Little Dorrit genauso, denn dann können wir uns wieder auf jede Menge Unterhaltung a la Dickens freuen.


Einfach perfekt      5 von 5 Punkten
Diese einfühlsame und detailgetreue Adaption von Charles Dickens letztem Roman wird zu Recht als ein Meisterwerk bezeichnet. Die verschiedenen Lebensumstände in der englischen Metropole Mitte des 19. Jahrhunderts werden lebhaft in Szene gesetzt. Ausgangspunkt der Geschichte ist der Fund einer männlichen Wasserleiche. Bei dem Verblichenen soll es sich um einen Gentleman gehandelt haben soll, der nach London kam, um ein Erbe anzutreten. Das kuriose Testament des Vaters und die durch den mysteriösen Tod seines Sohnes beschäftigen die Gemüter der feinen Gesellschaft, aber auch weniger respektable Gesellen, haben ein großes Interesse, an dem Mord, der bald in aller Munde ist. Zwei besondere Liebesgeschichten und das spannende Rätsel um einen seltsamen Nachlass unterhalten den Zuschauer auf höchstem Niveau.

Als Gaffer Hexam, der eine berufsmäßige Kanalratte ist, eine Leiche aus der Themse fischt, ahnt er noch nichts von den Konsequenzen seines Fundes. Zusammen mit seiner Tochter Lizzie, die unter dem ekelhaften Geschäft ihres Vaters leidet, bringen sie ihren Fund an Land. Während die beiden in der düsteren Atmosphäre ihrer Arbeit nachgehen, befindet sich der Anwalt Mortimer Lightwood zusammen mit seinem Freund Eugene Wrayburn auf einer glitzernden Hochzeitsfeier der feinen Gesellschaft. Als er gerade von seinem Auftrag den Nachlass des seltsamen Mr. Harmon zu regeln, berichtet, erhält er eine alarmierende Botschaft: Mr. John Harmon soll ertrunken aufgefunden worden sein. Sofort machen er und sein Freund sich auf die Reise in die elende Welt am Fluss, doch Eugene kann nur wenig Interesse für die gefundenen Unterlagen aufbringen, die Hexam bei der Leiche entdeckt hat, denn eine wunderschöne junge Frau mit traurigen Augen fesselt seine Aufmerksamkeit: Es ist Lizzie Hexam.
Auch für die junge Bella Wilfer hat der Fund der Leiche traurige Konsequenzen. John Harmons Erbe war nämlich an die Bedingung geknüpft, sie als Ehefrau zu nehmen. Doch nun muss sie wohl weiterhin arm bleiben. Die weiteren Erben, das Müllkutscherehepaar Boffin empfinden überraschenderweise eine gewisse moralische Verpflichtung und nehmen Bella wie eine Tochter auf. Bella ist jetzt entschlossen, durch eine gute Partie ihre Position in der Gesellschaft zu festigen. Der einzige Mann, der ihr jedoch ständig Aufmerksamkeit schenkt und ihr Herz rührt, ist ausgerechnet der arme Sekretär John Rokesmith. Doch diese Verbindung ist für sie nicht akzeptabel. Geld ist absolut vorrangig.
Dieses Problem hat Eugene Wrayburn zwar nicht. Aber ihm ist klar, dass eine Verbindung zu der gesellschaftlich weit unter ihm stehenden Lizzie Hexam unmöglich ist. Trotzdem sucht er immer wieder ihre Nähe. Gefährlich wird dieses Spiel nachdem auch der Lehrer von Lizzies Bruder eine fatale Neigung mit Hang zur Obsession zu der jungen Frau entwickelt. Lizzie fürchtet sich vor der mörderischen Eifersucht Bradley Headstones. Doch wie kann sie Eugene überzeugen, sich von immer von ihr fern zu halten?
Eine ganz andere Leidenschaft bewegt Silas Wegg. Der selbsternannte Geschichtsexperte stellt sich in den Dienst des vergoldeten Müllkutschers ist aber überzeugt, dass dieser ein dunkles Geheimnis hat, aus dem er Kapital schlagen könnte. Zu diesem Zweck verbündet er sich mit seinem Bekannten Mr. Venus. Und tatsächlich können die beiden schon bald Mr. Boffin bei seltsamen nächtlichen Aktionen beobachten.
Dann ist da noch der unbeliebte und verbrecherische Riderhood, der erst missgünstig Gaffer Hexam eines Mordes beschuldigt und später gemeinsame Sache mit dem mordlüstigen Lehrer Headstone macht. Doch diese Verbindung bringt ihn selbst in große Gefahr.
Das komplexe Werk mit all den dominanten und weniger auffälligen Figuren wurde augenfällig in Szene gesetzt. Die Kulissen und die Kostüme sind einmalig gelungen und versetzen in eine andere Welt. Mit Keeley Hawes ("Wives and Daughters") wurde die zarte und doch so aufrechte Figur der Lizzie Hexam gut besetzt. Auch die anderen Darsteller sind überzeugend. Vor allem die Leistung von David Morrissey ist hervorzuheben, der die tragische geistige Entwicklung des respektablen Hilfslehrers zum hemmungslosen Besessenen so plastisch wiederzugeben vermag. Es gibt hier wirklich überhaupt keine Fehlbesetzung.

Der einzige Wehrmutstropfen ist wohl, dass es diese wundervolle Serie noch nicht in deutscher Sprache gibt. Aber damit muss man wohl leben.





Unser Gemeinsamer Freund      5 von 5 Punkten
Charles Dickens und sein Werk:
Der englische Schriftsteller und Verleger Charles Dickens war einer der bedeutendsten Vertreter der realistischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Er hat diesen seinen letzten Roman 1865 fertig gestellt.
Da er selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammte, lag ihm das Aufzeigen sozialer Miss- und Zustände der viktorianischen Zeit Londons am Herzen.
Für diesen vielschichtigen und grandios ausgefeilten Roman nimmt er den Fluss, die Themse, als zentrale Landschaft und skizziert ein fast erschreckend reales Sittengemälde jener Zeit darum herum. Er formt Charaktere, die auf und am Fluss leben, sowie aus- und durch ihn ihr Auslangen finden. Die Themse wurde von Charles Dickens und all seine Zeitgenossen als wichtiger ,gemeinsamer Freund' bezeichnet; Der Fluss war Lebensader und Handelspartner, Totengräber und Lebensspender, Begründer des Wohlstandes und Traumtor des armen Mannes in eine weite, saubere und gutbürgerliche Welt. Eines der zentralsten Themen der Handlung, neben Liebe, Vertrauen und Existenzkampf, ist Geld - "money, money, money, and what money can make of life" (Der Satz wird von Bella am Ende des 3. Buches, Kapitel 4, gesprochen) Seine Charaktere sind extrem lebensnah und scharf gezeichnet. Viele verschiedene Handlungsstränge durchziehen und beleben diese Geschichte, eine wahrlich breite Palette, von der immer wiederkehrenden reichen, informativen Abendgesellschaften Lady Tippins, bis zum Überlebenskampf der ,water-people', die ihren Verdienst vom Herausfischen der Leichen aus dem Fluss beziehen. Die Handlung ist sehr sozialkritisch, aber es blitzen immer wieder helle Farben auf, auch das Ende ist versöhnlich, doch der Grundton der Handlung ist eher dunkel.

DVD und Handlung:
Großartig erzählt Charles Dickens die Geschichte des geheimnisvollen ,gemeinsame Freundes', dessen Leben fast alle Figuren berührt und der sein symbolhaftes Spiegelbild in dem Fluss, auf dem die Geschichte beginnt und endet, findet.
Ein geheimnisvoller junger Mann ohne Identität kommt nach London und erfährt, dass John Harmond, der reiche Erbe des Müllbergekönigs in der Themse ertrunken ist. Das Erbe geht nun an seinen Vorarbeiter Mr. Boffin (großartiger Peter Vaughan) und seine Frau (sympathische Pam Ferris), die daraufhin, so einfach sie sind, plötzlich in der Welt der Reichen und Mächtigen Londons auftauchen. Der verstorbene Vater des ertrunkenen John Harmond knüpfte obendrein noch eine Klausel an die Erbschaft seines Sohnes. Er müsse eine gewisse junge Dame, Bella Wilfer (eine süße Anna Friel) die er nicht kennt, heiraten. Der geheimnisvolle junge Mann, er hat nun doch einen Namen, Mr. Rokesmith (sehr überzeugender Steven Mackintosh), braucht dringend Arbeit und bewirbt sich als Sekretär bei Boffins, die nun das große Haus derer von Harmonds bewohnen. Er wird genommen und ist glücklich. Die Boffins, nun mit Reichtum und Wohlergehen gesegnet, tun viel Gutes und so nehmen sie das Mädchen Bella, das aus armen Verhältnissen stammt, als Mündel bei sich auf. Wie reagiert sie auf Reichtum und Ansehen? Der Londoner Anwalt Mortimer Lightwood (ein sehr ansehnlicher Dominic Mafham) und dessen guter Freund Eugene Wrayburn (so ein netter Paul McGann) identifizieren die Wasserleiche Harmonds, die von einem der ,water-people`, Mr. Hexam an Land gebracht wurde. Mühsam rudern diese Leute auf der Themse und suchen all das zusammen, was im Wasser schwimmt. Leichen werden nach Geld untersucht und dann den Behörden übergeben. Hexam hat eine sehr hübsche und liebevolle Tochter Lizzie. Als der Gentleman Mr. Wrayburn, der eigentlich nie weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll, Lizzie das erste Mal sieht, keimt Liebe in seinem Herzen auf und er beginnt sein Leben zu hinterfragen. Für Lizzie ändert sich nichts, denn der Standesunterschied steht ihr klar vor Augen. Eugene findet einen netten Weg, nach dem Ertrinkungstod ihres Vaters, immer öfters in Lizzies Nähe zu sein. Er beginnt ihr und ihrer verkrüppelten Vermieterin Unterricht zu geben. Lizzies jüngerer Bruder geht bereits auf eine Schule, was seine große Schwester ihm ermöglicht hat. Sein Lehrer Mr. Headstone (ein genialer und furchterregender David Morrissey, den ich aus der neuen BBC Verfilmung Sence & Sensibility als Colonel Brandon noch sehr gut in Erinnerung habe) verliebt sich so obsessiv in Lizzy, dass diese vor Furcht eingeschüchtert flüchtet. Headstones wahnsinnige und unerwiderte Liebe bringt ihn komplett aus der Fassung und er beginnt daraufhin Eugene zu verfolgen. Er verfolgt ihn sogar Fußabwärts bis er Lizzy und Eugene gemeinsam sieht. Blutige Rachgier und Wahnsinn treibt ihn zum Äußersten....

Diese und andere Plots werden kunstvoll miteinander verknüpft und auf ein Ende hingeführt. Jede der vier jeweils 90 minütigen Episoden sind hochgradig spannend. Man leidet und bangt, liebt und freut sich mit sämtlichen Charakteren, die alle scharf bis ins Detail herausgearbeitet sind. Die Schauspieler werden zu den Figuren, die sie darstellen, sodass man tatsächlich den Eindruck einer aufwühlenden Realität erfährt. Die Musik untermalt unaufdringlich, die eindringlichen Bilder, der Schnitt und die Kameraführung sind großartig, Kulissen und Ausstattung sind einfach genial und atemberaubend echt.

Fazit:
Hat man in 350 Minuten dieser 1998 gemachte Miniserie fertig geschaut, ist der Eindruck, eines der besten und tiefgründigsten BBC Literaturverfilmungen gesehen zu haben sehr groß. Das liegt natürlich in erster Linie an der einzigartigen Vorlage Charles Dickens, aber genauso auch an der wundervollen Umsetzung und Übertragung auf das Medium Film, welches das Ganze zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Regie führte Julian Farino, das Drehbuch schrieb die uns allen aus ,North & South' und ,Jane Eyre' bekannte Sandy Welch.
Wie auch schon eine andere Rezensentin hier erwähnt hat, warne ich ebenfalls davor diesen Film mit P&P oder irgendeinem anderen Werk von Jane Austen zu vergleichen. So wie die Schönheit von Meeresstränden und die der Gebirgsregionen nicht miteinander verglichen werden können, kann man auch nicht Charles Dickens mit der besagten Lady vergleichen. Beide sind auf ihre Art etwas Einzigartiges.
Mit den englischen Untertiteln ist auch jeder Londoner Dialekt leicht verständlich, die Extras sind zwar interessant aber nicht überwältigend umfangreich.
Ich empfehle den Kauf dieser DVD sehr herzlich, es ist fast ein Kunstwerk.....


Rundum gelungen      5 von 5 Punkten
Ein wenig kritisch und doch neugierig bin ich an den Film herangetreten, und war zum Schluss gefesselt. Auch wenn es etwas Zeit braucht, bis man in die Geschichte einsteigt, hat sie mich dann doch gepackt. Erzählerisch vollkommen, beschreibt sie die Vielschichtigkeit der Menschen. Intensive Gefühle aller Couleur von Leidenschaft bis hin zur Bessessenheit, inniger Freundschaft und Hass, Neid und Gier, absoluter Loyalität und Treue. Besonders herausheben möchte ich die schauspielerische Leistung von "Eugene", Paul McGann und David Morrissey als Lehrer Bradley Headstone, ohne die tollen Leistungen der anderen Darsteller zu schmälern!
Sehr überzeugend und echt.
Ein Film den ich jedem nur empfehlen kann!!

Es gibt eine deutsche Buchübersetzung des Films " Unser gemeinsamer Freund"      5 von 5 Punkten
Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen, diese Miniserie ist unübertroffen wieder mal gut gelungen. Es gibt aber erfreulicherweise doch eine deutsche alte Buchübersetzung unter dem Titel " Unser gemeinsamer Freund". Wer diese zwei Bände liest wird diese Serie dann auch problemlos mit engl. Untertitel und wenigen Englischkenntnissen verstehen.


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Sinn und Sinnlichkeit - Mark WilliamsSinn und Sinnlichkeit
Mark Williams, Jean Marsh, David Morrissey

DVD, 14. Januar 2008
     Verkaufsrang: 24958     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Tritt aus dem Schatten von Pride and Prejudice      5 von 5 Punkten
... und das nicht nur gegenüber der wirklich super-tollen P&P-Verfilmung von 1995 (BBC), sondern auch der Stoff an sich...
Ich will ganz ehrlich sein: Ich fand den Roman "Verstand und Gefühl" an sich nie wirklich prickelnd und habe mich zwei mal mehr oder minder hindurch gequält - ganz im Gegensatz zu anderen Austen-Romanen.
Durch diese Verfilmung aber wird der Stoff plötzlich sehr attraktiv, spannend und überhaupt nicht langweilig!

Film-Film-Vergleich:
Im Vergleich zur BBC-Verfilmung aus den 80er Jahren, die sehr brav und unlebendig daher kam, in der die Charaktere recht hölzern und kaum unterscheidbar waren, in der zwar Werktreue gegeben war, aber das Gefühl beim Schauen nicht anregender war als das beim Lesen, bietet diese Version eine sehr viel modernere, lebendigere und für den an Hollywood oder ARD-Fernsehfilme gewöhnten Zuschauer sehr viel mehr Aufregung sexueller Natur :-). Die Charaktere sind viel stärker herausgearbeitet und der Film klingt nicht mehr nach Studio-Dreh. Toll vor allem, und damit hebt sich die neue Version besonders ab, die einzigartigen Landschaftsaufnahmen und Filmmusik, die die Emotionalität des Films besonders betont. Ansonsten ist sich BBC treu: Tolle und originalgetreue Kostüme und Schauplätze, Werktreue und lange Sehdauer.

Gegenüber der Ang Lee-Version, die ich durchaus auch immer sehr, sehr sehenswert fand, hebt sich der Film, wie schon von früheren Rezensenten angemerkt, zum einen durch eine teilweise glücklichere Wahl der Schauspieler, zum anderen durch eine größere Werktreue mit gleichzeitigen zusätzlichen Interpretationsangeboten ab, die Liebesgeschichten werden greifbarer und in ihrer Entwicklung auch für den Zuschauer glaubwürdiger. Schön fürs Auge war auch Ang Lees Film, der neue ist es noch eine Spur deutlicher: Herrliche Schauplätze, tolle Landschafts- und Naturaufnahmen und viele schöne Menschen :-).

Die Charaktere:
Emma Thompson war toll, aber die neue Elinor ist eine ganze Spur glaubhafter: jünger und - das macht sie besonders liebenswert - in ihrer pragmatischen Denke gleichzeitig gefühlvoll, empathisch und voller versteckter Emotionen. Man nimmt ihr ihre Rolle ab!
Kate Winslet war heroisch und hysterisch, die neue Marianne hingegen ist in ihrer Emotionalität stiller und daher eher als Schwester Elinors akzeptierbar. Sie wirkt weniger egoistisch und weniger lasziv, dafür naiver und unverdorbener.
Eine besonders tolle Verbesserung aber ist Mrs. Dashwood!!! Wahnsinn, diese Frau! Schön anzusehen und eine wirklich tolle Mutter, die nicht nur ihre Marianne im Kopf hat, sondern auch für die andern beiden Mädels sehr fürsorglich ist; bei der man sich aber auch fragt, warum sich kein Mann in sie verliebt... :-)
Weniger überzeugend hingegen sind die "Witzfiguren", die in der Ang Lee-Version besonders toll herausgearbeitet wurden:
Mr. and Mrs. Palmer bleiben leider blass und versprühen leider nicht ihren so herrlichen Witz, den wir aus der 95er-Version kennen.
Mrs. Jennings ist um einiges weniger schrullig, gleiches gilt für ihren Schwiegersohn. Dadurch werden sie zwar liebenswürdiger, sind aber nicht unbedingt unterhaltsam.
Auch Fanny könnte noch eine Spur aufbrausender sein!
John Dashwood und den kleinen dicken Henry hingegen finde ich göttlich :-). Gleiches gilt für die Steele-Schwestern.
Zu den Herren zum Schluss:
Willoughby wirkt um einiges unsympathischer und scheint seine Lektion bis zum Schluss nicht gelernt zu haben.
Toll aber ist Colonel Brandon (auch wenn man Snape wirklich vermisst!!!), ein Mann, den sich wohl jede Frau gern wünschen würde; der hier weniger distanziert, dafür besorgter und menschlicher rüberkommt.
Edward Ferrars - wow. Fast so schön wie Hugh Grant... und, das halte man ihm zu gute!, weniger schüchtern! Damit wird auch verständlicher, warum sich Elinor in ihn verlieben konnte.

Buch-Film-Vergleich:
Der Film arbeitet sich relativ genau am Roman entlang, nur wenige Szenen fehlen, einige wurden als Interpretationsangebot ergänzt.
Die Liebesgeschichten der Paare werden hier stärker ausgebaut. Es gibt zusätzliche Szenen, die dem Zuschauer näher bringen, wie sich die Liebe der Paare entwickelt und welche Entwicklung die Charaktere durchmachen. Besonders schön ist dies für Marianne und Brandon gelungen - es sieht hier nicht mehr so aus als würde sie ihn nur nehmen, weil Willoughby sie nicht wollte und sie total abgestumpft wirkt. Nein, sie liebt ihn - und man nimmt es ihr ab!
Auch die Geschichte um Elinor und Edward bekommt einige Add-ons, vor allem - und das gilt für Elinor/ Edward, Marianne/ Willoughby, Marianne/ Brandon gleichermaßen - gibt es eine langsame Kameraführung mit langen, sehnsüchtigen Blicken, mit Musik und ...viel Emotion.

Der Film:
... besticht durch viel Poesie (Musik, Landschaft, Bilder), durch Langsamkeit und viel Liebe zum Detail.
Ein überlanges Meisterwerk!



Einfach glaubhafter als Ang Lee's Version      5 von 5 Punkten
Diese Miniserie hat mich überrascht und begeistert zugleich. Ich war wahnsinnig erleichtert und froh, dass sich der Kauf gelohnt hat. Vor allem, weil ich Ang Lee's Film mit Emma Thompson und Kate Winslet nicht 100%-ig überzeugend fand.

Diesmal empfinde ich Edward Ferrars Charakter nicht als so tollpatschig und daher unattraktiv wie ihn Hugh Grant meiner Meinung nach dargestellt hat. Elinors Freude am Ende ist daher auch viel besser nachvollziehbar.

Auch die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Charakteren - v.a. zw. Elinor und Marianne, zw. Marianne und Colonel Brandon - ist so gestaltet, dass man mitfühlen, mitleiden und sich mit freuen kann. Genau so sollte es auch sein. Für mich eine vollends glaubhafte Version, wunderbar gecastet und liebevoll im Detail umgesetzt.

Empfehlenswert!

Begeisternd!!!      5 von 5 Punkten
Nie hätte ich gedacht, daß es nach P&P `95 nochmals eine Austen Verfilmung geben kann, die mich derart begeistert!

Eine wunderbar adaptierte Handlung, nah am Buch und doch mit einigen bestens passenden Leckerbissen extra, eben Andrew Davies in Hochform!

Beeindruckt haben mich besonders die schauspielerischen Leistungen! Eigentlich keine Fehlbesetzung, bis in die Nebenrollen wunderbar ausgesuchte Akteure. Dabei wurde besonders auf eine junge, frische Verfilmung geachtet, die sich nicht zuletzt im jugendlicheren Alter der Schauspieler zeigt....und dies ist schließlich auch so im Buch beschrieben!

Nach Sinn und Sinnlichkeit mit der damals doch älteren Emma Thompson, die ich als Schauspielerin besonders schätze, begeistert in dieser Verfilmung eine junge Elinor...genügend hübsch um Edward zu fangen, dabei mit ganz sensiblem Ausdruck. Für mich ist sie die Elinor, die ich mir immer vorstellte!

Auch Marianne spielt wunderbar frisch und jugendlich, ihr Blick ist etwas ganz Besonderes!

Ich fand alle drei Herren sehr gut besetzt. Willoughby glänzt mit sinnlich wildem Blick, Edward ist trotz anderer Beschreibung im Buch ungewöhnlich attraktiv , aber schließlich war auch in S&S 95 Hugh Grant durchaus ein Blickfang...Mein Favorit ist unbedingt Colonel Brandon. Wunderbar seine Darstellung, der Ausdruck im Gesicht und letztlich war er dann nach Marianne auch für mich "the true romantic".

Natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz. Anders als in den anderen Verfilmungen ist Margaret als kindlich freche Schwester dabei, immer ein vorlautes Wort auf den Lippen darf sie Dinge sagen, die andere nur denken dürfen.
Herrlich der kleine mollige Henry Dashwood, unaufhörlich mit Essen beschäftigt!
Mark Williams als Sir John Middleton bringt als despotisch freundlicher Adeliger genauso zum Schmunzeln wie auch die unendlich plappernde Anne Steele.
Besonders süß-giftig schlängelt Claire Skinner als Fanny Dashwood, gefährlich, brutal und fast komisch... jede Ihrer Szenen waren für mich ein Highlight!

Zu jedem Film gehören schließlich die passenden Drehorte, der in diesem Fall insbesondere mit dem wildromantischen Barton Cottage gelungen ist, stimmige Details wie Austattung und Kostüme, die hier zum stimmigen Gesamteindruck beitragen und letztlich die Musik, die zwar nicht aus der Zeit von Austen stammt aber wirklich passend und gelungen die leidenschaftliche Stimmung verstärkt.

Ich habe den Film gleich zwei Mal sehen müssen und sicher nicht zum letzten Mal!

Unbedingt 5 Sterne!

Werkgetreue Umsetzung...      4 von 5 Punkten

...mit einigen wenigen Schwächen.
Zuerst sei gesagt: Originaler geht es kaum! In einem Zeitraum von 3 Stunden wird hier fast haargenau die Handlung des Buches nachgespielt, mit einigen Interpretationsfreiheiten und Änderungen, auf die ich jetzt näher eingehen und deren Pro und Kontra ich abwägen möchte.


Es wurden in diesen Dreiteiler so viele Szenen bzw. angesprochene Vorfälle aus dem Buch, wie möglich, eingebaut, einige weniger wichtig, andere, die man in den vorigen Verfilmungen vielleicht vermisst hat.
Da ist zum Beispiel gleich zu Anfang die Verführung der 15-jährigen Miss Williams, Colonel Brandons Schützlings, durch den später noch maßgeblich an der Handlung beteiligten Willoughby. Diese Szene, über die ja im Buch nur gesprochen wird und von der wir als Leser nur wissen, dass sie stattgefunden hat, wurde hier, meiner Meinung nach unnützlicherweise und überflüssigerweise, bildlich umgesetzt. Meine Meinng begründet sich sowohl auf die anfängliche Unbekanntheit der Personen als auch auf die Tatsache, dass man die Gesichter derselben kaum erkennen und somit später keine oder kaum Assoziationen mehr ziehen kann. Ich sehe diese Eröffnungsszene eher als Zuschauerhasche und weniger als wirklich wichtigen und maßgeblichen Teil des Filmes, obgleich der Vorfall im Buch natürlich eines der Herzstücken ist.
Eine weitere, eher unscheinbare, Sequenz, diesmal aus dem zweiten Teil der Verfilmung, ist das Geschenk Willoughbys an Marianne, einem Pferd, welche hier eine relativ bedeutende Stellung einnimmt. Die Szene zeigt zum Einen auf, wie arm die Dashwood-Frauen eigentlich sind und zum anderen macht sie Willoughbys Zuneigung zu Marianne um einiges deutlicher, nämlich auf Grund seines Angebotes, nachdem Marianne das Geschenk auf Grund der zu hohen Haltungskosten ablehnen muss, das Pferd bei sich zu behalten, bis die beiden heiraten und sie in sein Haus zieht. Auch die im Buch nur angeschnittene Besichtigung des Hauses seiner Tante wird hier dramatisiert. Hier hat man in Form eines Kusses von der Interpretationsfreiheit Gebrauch gemacht, was die Beziehung der beiden zueinander weiter verdeutlicht und keineswegs unpassend ist.
Auch die rührende Szene im Hause Ferrars wird hier sehr schön umgesetzt, in der ein von Elinor selbstgezeichnetes Bild von Mrs. Ferrars, Edwards Mutter, nur halbherzig gewürdigt wird und in der dieselbe sogleich die malerischen Fähigkeiten von Miss Morton, der für Edward vorgesehenen zukünftigen Braut, preist, woraufhin Marianne ihre Schwester in Schutz nimmt.
Außerdem wäre die Verbannung Edwards durch seine Mutter, nachdem dieser seine langjährige Verlobung mit Lucy Steele bekannt gibt, positiv anzuführen, ebenfalls im Buch nur genannt, jedoch nicht dramatisiert.
Auch die eigentlich so wichtige Szene der Rede Willoughbys gegenüber Elinor bei den Middletons, als Marianne krank im Bett liegt, die in anderen Verfilmungen nicht verwendet wurde, wurde hier passenderweise eingebaut, zwar nicht genau wie im Buch, was ohnehin viel zu lang geworden wäre, aber in den wichtigsten Punkten übereinstimmend.

Dies waren nur einige Beispiele der detailgetreuen und interpretationsreichen Umsetzung des Romans.

Es gibt jedoch auch im Bezug auf die Aufmachung und Gestaltung des Films Pros und Kontras.
So fällt zum Beispiel gleich zu Anfang die Filmmusik auf, und das, wie ich finde, sehr positiv. Die Stimmung des Romans sowie der Verfilmung wird hier musikalisch perfekt eingefangen. Vor moderneneren Elementen wird hier nicht Halt gemacht, was vielleicht zunächst gewöhnungsbedürftig erscheint, jedoch dem Flair einer modernen Jane-Austen-Verfilmung keinen Abbruch tut. So hört man des Öfteren zum Beispiel E-Gitarren- und Synthesizer-Klänge, welche aber kaum auffallen und nicht zu modern klingen.
Auch im Hinblick auf die Schauspieler hat man hier eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Hattie Morahan als Elinor Dashwood erinnert, weniger äußerlich als schauspielerisch, stark an Emma Thompson, welche in der gleichnamigen 1995er Hollywood-Verfilmung dieselbe Person gespielt hat. Auch die Stimmen der beiden ähneln sich, wie ich finde. Für die erste und gleich so anspruchsvolle Filmrolle, die Hattie Morahan hier erhalten hat, verdient sie großen Respekt.
Die emotionale Marianne Dashwood wird hier von der hübschen Charity Wakefield verkörpert, welche eine großartige Performance abliefert, die sich durchaus nicht vor einem Vergleich mit Kate Winslets Darstellung in der schon angesprochenen 1995er Umsetzung scheuen muss. Tatsächlich erfüllt erstere eher meine Vorstellungen von Marianne im Roman.
Auch Janet McTeer liefert eine großartige Leistung als Mrs. Dashwood ab, die zwar nicht ganz alle Erwartungen des Charakters der Figur erfüllt. Doch dies war meiner Meinung nach in der oben genannten Verfilmung genauso wenig der Fall.
Elinors "Pendant", Mr. Edward Ferrars, wird von Dan Stevens gespielt, welcher trotz seiner eher kurzen Filmografie eine Glanzleistung abliefert und auch für das Zuschauerauge einiges hergibt. Er passt auch sehr gut zu Elinor alias Hattie Morahan.
Als einziges Manko würde ich das Auftreten von Dominic Cooper als hinterhältigen John Willoughby anführen, der einerseits äußerlich nicht zu Charity Wakefield (Marianne) passt, andererseits nicht die schauspielerische Leistung hergibt, die ich mir für diese Figur erwünscht hätte.
Doch alles in allem wurde die Auswahl der Schauspieler hier sehr sorgfältig und treffend vorgenommen.

Ein eindeutiges Pro dieses Films ist die Originalität der Sprache. Man findet hier einige zwar für heutige Verhältnisse veraltete, aber für den Roman unentbehrliche und den Stil Austens auszeichnende, Ausdrücke und Sprachelemente wieder. Diese Tatsache wird wohl den einen oder anderen Fan Jane Austens sehr gefreut haben.

Doch leider gibt es auch einige Mankos bei diesem Film.
So ist mir aufgefallen, dass hier bei der Auswahl der Kostüme im Gegensatz zu vorherigen BBC-Verfilmungen starke Änderungen vorgenommen wurden. Kleider aus durchsichtigen Stoffen sowie teilweise aus Baumwolle gefertigt, hat es in der Zeit, in der der Roman spielt, nicht gegeben und lassen die Originalität dieser Romanverfilmung fragwürdig erscheinen. Dieselbe Fragwürdigkeit wird durch manche Frisuren der Figuren hervorgerufen. So trägt Marianne beispielsweise sehr oft ihre Haare offen und wild gelockt, wozu noch ein extrem breites Haarband kommt, das wohl eher an die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts und absolut nicht an die des 18. oder 19. erinnert. Wie Kenner der zahlreichen Austen-Verfilmungen der BBC und der Epoche wissen, wurden die Haare zu dieser Zeit in Gesellschaft ausschließlich in einer Hochsteckfrisur getragen.
Die Musik, die auf den Bällen gespielt wird, gleicht eher irischer Folklore als englischer Country Dance Music. Des Weiteren lässt die häufig angewendete sog. "handheld camera", also eine in der Hand gehaltene Kamera, das Bild zu wacklig und die Qualität etwas unter seinem Niveau erscheinen.
Ebenso empfinde ich die Manieren einiger Charaktere als für die damalige Zeit recht anstößig. So ist in dem Roman zum Beispiel niemals die Rede davon, dass Colonel Brandon versucht, Marianne auszuziehen, nachdem er sie in strömendem Regen auf einer Wiese liegend gefunden hat und anschließend im Haus der Middletons aufs Bett legt. Auch würde Marianne der Frau ihres Onkels, Mrs. John Dashwood, nicht folgende Meinung direkt ins Gesicht sagen: "And the house belongs to you? Though you neither care for it, nor need it, nor deserve it."

Nun ist es sicher etwas verwunderlich, warum ich dem Film trotz aller angeführten Mankos 4 Sterne gebe. Da ich finde, dass eine werkgetreuere Umsetzung des Originals in so relativ kurzer Zeit wohl nicht möglich, die Wahl der Schauspieler ausgezeichnet, die Qualität selten erreicht und die liebevolle, detailreiche Umsetzung kaum ausreichend zu würdigen möglich ist. Alle größeren Mankos und Fehltritte sind von rein optischer und mode-oder verhaltensgeschichtlich unkorrekter Art, was aber der absolut großartigen schauspielerischen sowie Regie- und Drehbuch-Qualität keine Abbruch tut.

FAZIT: Für Fans Jane Austens, guter Filme und tiefgehender Gefühle wärmstens zu empfehlen.





Ich war enttäuscht      2 von 5 Punkten
Als großer Liebhaber der Emma Thompson/Ang Lee Version mußte mich vielleicht diese BBC-Verfilmung enttäuschen.

Viele Darsteller sind schlichtweg fehlbesetzt. Allein Hattie Morahan als Elinor Dashwood vermochte mich gänzlich zu überzeugen.

Der Film ist unsäglich hektisch geschnitten. Soll das Jane Austen für die Mtv-Video-Clip-Generation sein? Zudem sind viele Szenen einfach nicht stilvoll oder mit großem Können vom Regisseur John Alexander inszeniert.
Der Film weckte zudem bei mir kaum Emotionen.

Hoffentlich läßt es die BBC mit den Jane Austen-Verfilmungen endlich "gut sein". Wie wäre es mit einer endlich einmal gelungenen Verfilmung von Oscar Wildes "Bildnis des Dorian Gray", von Stevensons "Die Ebbe" oder seinem "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" (die wohl beste Verfilmung mit Ingrid Bergman ist schließlich schon über 60 Jahre her!). Es muß wahrhaftig nicht immer Miss Austen sein!


 Weitere Kundenmeinungen


Stoned - Leo GregoryStoned
Leo Gregory, Paddy Considine, David Morrissey

DVD, 20. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 11139     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Sex and Drugs. And Rock'n Roll?      3 von 5 Punkten
Zugegeben: Der Film "Stoned" vermittelt dem Betrachter sehr eindrucksvoll, wie das Leben und Wirken (oder Nicht-Wirken) des Brian Jones in den letzten Monaten vor seinem Tod ausgesehen hat. Aber ist es wirklich das, was einen Stones-Fan oder einen Musikliebhaber an dieser Person interessiert? Klar, die mysteriösen Umstände seines Todes 1969 im Pool seiner Villa blieben über Jahrzehnte ungeklärt. Auch das merkwürdige Verhältnis zu dem Bauunternehmer Frank Thorogood, der in den Monaten vor Jones' Tod eine zentrale Schlüsselfigur darstellt, die nach heutigen Erkenntnissen auch dessen Mörder war, wird hinlänglich beleuchtet.
Aber könnte man da nicht einen Krimi draus machen, über die Todesumstände jeder x-beliebigen prominenten Person?
Mal ehrlich: Ich hätte mir gewünscht, daß der Film etwas mehr über die Anfangsjahre der wohl größten Rockband aller Zeiten, die schon zu Lebzeiten zur Legende geworden ist, rüberbringt. Jones war genialer Gitarrist, Visionär und Mitbegründer einer neuen Lebensphilosophie und nicht nur - wie im Film dargestellt - eine exzentrische Tunte mit ausgeprägtem Hang zu Alkohol- und Drogenmißbrauch sowie Sexorgien.
Mich stört, daß Jones nur in sehr fragmenthaften und kurzen Rückblenden überhaupt mit einer Gitarre in der Hand zu sehen ist. Darüber hinaus kommt sowohl die Musik - wegen der Jones in die Geschichte eingegangen ist - als auch die Charaktere seiner Mitstreiter Keith Richards und Mick Jagger viel zu kurz.
Auf dem Cover der DVD steht: "Ein Muß für jeden Stones-Fan."
Nee, Freunde. Die Stones werden hier zu Hintergrund-Statisten degradiert, die Musik der Stones spielt nur eine untergeordnete Rolle und es wird sehrwohl der Niedergang der Rocklegende Brian Jones beleuchtet, nicht aber der Aufstieg und die Vorgeschichte seiner Exzesse.... kurze Rückblenden ausgenommen. Einem Jüngeren Publikum erschließt sich nicht, wer Brian Jones wirklich war, und das ist schade. Dennoch hat mir der Film den Zeitgeist jener Jahre näher gebracht und ich habe viele Parallelen zu den Biografien anderer trauriger Genies entdeckt, wie z.B. die von Syd Barrett, dem Gründer von Pink Floyd, den das gleiche Schicksal ereilt hat, als genialer Visionär im Drogen- und Sexorgiensumpf zu versanden, bis die eigens von ihm gegründete Gruppe ihren Gründer feuert.
Ich würde sagen: 3 Sterne.

Spiegelbild einer genialen, aber auch destruktiven Exzentrik      4 von 5 Punkten
"A normal day for Brian, a man who died every day."
(Pete Townshend)

In der Nacht zum 03. Juli 1969 begibt sich der 27jährige Lewis Brian Hopkins Jones in den Swimmingpools seines Anwesens in Hartfield (Sussex), um zu mitternächtlicher Stunde noch ein Bad zu nehmen. Wenige Minuten später wird er von seiner Freundin Anna Wohlin auf dem Boden des Pools vorgefunden und aus dem Wasser gezogen. Der eingetroffene Arzt kann jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Nachdem die späteren forensischen Befunde ein(e) stark vergrößerte Leber und Herz infolge eines fortgeschrittenen Alkohol- und Drogenmissbrauchs bescheinigen ,schließt der Untersuchungsrichter die Ermittlungen mit dem Ergebnis "Tod infolge eines Unglücksfalls" ab......

....31 Jahre später behauptet Anna Wohlin in ihrem Buch "The Murder of Brian Jones", dass Jones von dem Bauarbeiter Frank Thorogood, der zur Tatzeit mit der Renovierung des Hause beschäftigt war und deshalb auch dort wohnte, ermordet worden sei. Thorogood habe die Tat auf seinem Sterbebett dem ehemaligen Fahrer der Rolling Stones, Tom Keylock, gestanden.....

Im Jahre 2005 greift der Regisseur Stephen Wolley diese Version vom Tode des Gründers und Namensgeber der Rolling Stones in seinem Film "Stoned" auf. In Rückblenden schildert er das bewegte Leben des musikalischen Multitalents, das über 15 verschiedene Musikinstrumente (darunter auch Saxophon, Klarinette und Sithar) beherrschte und bereits als 17-Jähriger das erste von drei unehelichen Kindern zeugte. Dazu gehören auch seine Asthmaanfälle, die Zurschaustellung seines Mod(e)-Gehabes und seine Sucht nach allem Neuen, das ihn jedoch schon nach kurzer Zeit wieder langweilte. Der Schwerpunkt des Films liegt allerdings in den Szenen, welche die allmähliche Entfremdung des Musikers und Menschen Brian Jones(dargestellt von Leo Gregory, der für diese Rolle den Empire Award 2006 als "Bester Newcomer" erhalten wird) von seinen Bandkollegen zeigen. Neben exzentrischen und provokativen "Soloauftritten" waren es vor allem auch Drogen-, Alkohol und Sexexzesse, und der damit verbundene Rückzug von der Studioarbeit, mit denen er sich allmählich von der Band isolierte. So konnte er eben noch interessiert und großzügig sein, im nächsten Moment jedoch alles daran setzen, sich bei jedermann unbeliebt zu machen.

Im Film fehlen zwar das Monterey Pop Festival (Juni 1967), ebenso wie sein letzter öffentlicher Auftritt mit der Gruppe im "Rolling Stones Rock and Roll Circus" (Dezember 1968). Anderen tatsächlichen Umständen und Ereignissen wurde jedoch, wenn auch wohl aus dramaturgischen Gründen in Reihefolge und Ablauf mitunter abgewandelt, Rechnung getragen. Wie der von Jones geschriebene und produzierte Soundtrack für den deutschen Avantgarde-Film "Mord und Totschlag" in dem seine Freundin Anita Pallenberg (Monet Mazur) mitwirkt, die im darauffolgenden Jahr zu Richards (Ben Wishaw, der in "das Parfüm" den Protagonisten Jean-Baptiste Grenouille gab) changieren wird. Filmisch in Szene gesetzt wurden auch die die Aufnahmen von "The Master Musicans of Jajouka" (1968) die Jones mit marokkanischen Musikern machte und die erst 2 Jahre nach seinem Tod auf dem Album "Brian Jones Presents The Pipes Of Pan At Joujouka" als ein Meilenstein der Weltmusik veröffentlicht werden sollten. Die Bewährungsstrafe für den Besitz von Marihuana, aufgrund der Jones kein Visum für die im Herbst 1969 geplante US-Tournee der Rolling Stones erhalten sollte, wird angesprochen. Die für den weiteren Weg der Rolling Stones entscheidende Szene liegt im Besuch Mick Jaggers (Luke Woolfson, einem Pirat der Karibik II) Keith Richards und Charlie Watts (James D. White) am 8. Juni 1969, bei dem sie ihm mitteilen, dass die von ihm gegründete Gruppe künftig ohne ihn weitermachen wird. Was von Jones gelassen aufgenommen wird, da er sich bereits mit Plänen für seine neue Band befasst.

"Stoned" trägt ebenso wie sein gleichermaßen genialer, wie destruktiver, Protagonist exzentrische Züge und ist nicht zuletzt wegen seines Soundtracks (einem Mix aus Original- und Coverversionen) besonders als Alternative zu "Das Wilde Leben" zu empfehlen. 4 Amazonsterne.


Blackpool/Viva Blackpool [UK IMPORT] - David TennantBlackpool/Viva Blackpool [UK IMPORT]
David Tennant, David Morrissey, Sarah Parish, Georgia Taylor, Keith Allen

DVD, 14. Mai 2007
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Wirklich eine geniale Mini-Serie      5 von 5 Punkten

Wie könnte man diese äußerst sehenswerte 6-teilige Mini-Serie am besten beschreiben?

Blackpool ist für mich mit Abstand die Beste Krimi-/Familiendrama-/Komödien-/Romanzen-/Musicalreihe, die mein DVD-Player je abspielen durfte. Da ist tatsächlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Äußerst schade dabei ist nur, dass diese in Deutschland gänzlich unbekannt ist - ich bin förmlich darüber gestolpert als ich meine derzeitige "David Tennant-Sucht" stillen wollte.

Hier der Inhalt der Geschichte kurz zusammengefasst: Ripley Holden (David Morrissey) hat das Glück gepachtet: er hat mit Natalie (Sarah Parish) eine schöne Frau, mit Shyanne (Georgia Taylor) und Danny (Thomas Morrison) zwei (fast) erwachsene Kinder und erfüllt sich gerade mit der Eröffnung einer Spielhalle einen Traum. Doch der Schein trügt. Shyanne geht mit einem ehemaligen Schulkameraden ihres Vaters aus, während Danny halb Blackpool mit Drogen versorgt. Und als in seiner Spielhalle eine Leiche gefunden wird, heftet sich DI Peter Carlisle (David Tennant) an Ripleys Fersen und verliebt sich zudem in Natalie...

Man mag zwar meinen, dass nach sechs Teilen irgendwann einmal die Luft ausgeht, jedoch unterhält Blackpool von der ersten bis zur letzten Minute. Man wird buchstäblich süchtig danach zu wissen, wie es weitergeht. Darüber hinaus bietet die Geschichte immer wieder unerwartete Wendungen.

Doch das wichtigste an Blackpool sind eigentlich die (fehlervollen) Charaktere, die alle mit viel Detail gezeichnet und mit viel Elan und sichtlich mit Freude gespielt werden (eine tolle schauspielerische Leistung von nahezu allen Mitwirkenden). Blackpool gelingt es wunderbar alle auftretenden Charaktere zwar mit Fehlern und Schwächen aber doch ungemein sympathisch und liebenswert zu zeichnen. Zum Schluss hatte ich schon Kopfschmerzen, da mir alle Charaktere ans Herz gewachsen waren und ich mir dachte, dass das gar nicht gutgehen kann. Jedoch wurde ich schnell eines besseren belehrt (aber mehr wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten).

Ein kleines Manko gibt es aber doch: Für Zuschauer, die des Englischen nicht so mächtig sind wird es höchstwahrscheinlich schwieriger werden der Handlung zu folgen, da die Serie im Norden Englands spielt und der Dialekt ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Aber wozu gibt es denn sonst Untertitel? :-)

Fazit: KAUFEN!!!


The Reaping [Blu-ray] - Hilary SwankThe Reaping [Blu-ray]
Hilary Swank, David Morrissey, Annasophia Robb, William Ragsdale, Stephen Rea

Blu-ray, 20. September 2007
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THE REAPING-DIE BOTEN DER APOKALYPSE/ V�: 21.09.07/ Genre: Horror/ Ausgabeformat: 16:9 (anamorph codiert)/ Aufnahmeformat: 2,40:1/ Länge: 01:35:00/ FSK: 16

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)

Kann ein Klassiker werden      5 von 5 Punkten
The Reaping ist einer der besten Filme der letzten Jahre , und kann zum absoluten Klassiker werden.
Ich war lange nicht mehr so begeistert.
Der Film ist von A - Z Perfekt!!!
Das fängt bei der Story an und zieht sich über die tollen Effekte bis hin zur klasse Atmosphäre.
Super , Super , Super!


 Weitere Kundenmeinungen


The Other Boleyn Girl [UK IMPORT] - Natalie PortmanThe Other Boleyn Girl [UK IMPORT]
Natalie Portman, Ana Torrent, David Morrissey, Scarlett Johansson, Eric Bana

DVD, 30. Juni 2008
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Lehrstück zum Thema Männer manipulieren      4 von 5 Punkten
Mag sein, dass der Film sich nicht zu 100% an die historischen Fakten hält, andererseits - wer weiß schon ganz genau, was vor einem halben Jahrtausend genau ablief. Die Geschichte ist klar und stringent präsentiert, mit großzügigen, wenn auch nicht übertrieben opulenten Dekors. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet - der Ehrgeiz der Männer, die Warmherzigkeit, aber auch der Stolz der Frauen - und Scarlett Johansson verdient Preise für die kurze Szene, in der sich in ihrem Gesicht die Erkenntnis spiegelt, dass sie schwanger ist. Im Übrigen ist sehr interessant zu sehen, wie Scarlett Johansson einmal das graue Mäuschen spielt, während Natalie Portman das Glamourgirl gibt. Leider wird nicht vertieft, wie Mary - also Scarlett Johansson - emotional mit der Ablehnung durch ihren Geliebten fertig wird. Ganz besondere Bedeutung verleiht dem Film das Thema der natürlichen Offenheit einer Frau im Vergleich zu taktierender Manipulation - letztere führt nur scheinbar zum Erfolg.

A Disgrace      1 von 5 Punkten
I've never been so disappointed in a film... beautiful actors (Bana, Johansson, Portman) but a story distorted beyond recognition.

Allegedly this is the story of Mary Boleyn but once more it becomes the story of Anne, the "evil queen" leading the king by the leash - only that Henry was everything but that.

I could maybe still live with the fact that after nearly ten years of "courting" Anne, Henry is protrayed as still still young, slim and beautiful - though he was everything but -

Honestly - we all knew that Mary Boleyn was Henry's mistress and that he dumped her at some point - moving on to where the grass was greener - but why didn't the producers, script writers, the director - at least make an effort to give Mary the credit she deserves - at least if they base the film on the Philippa Gregory's novel.

Read to book - that's a lot better, if one agrees with her approach of the incestuous and sodomite circles around Anne and her brother or not, and if this caused Anne's downfall or not.

skip the film - it's a waste of time.


Stoned - Monet MazurStoned
Monet Mazur, David Morrissey, Paddy Considine

DVD, 29. September 2008
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Cine Plus Stoned, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 30.09.08



Fanny And Elvis [UK IMPORT] - Ray WinstoneFanny And Elvis [UK IMPORT]
Ray Winstone, Kerry Fox, Ben Daniels, David Morrissey, Jennifer Saunders

DVD, 7. Juni 2004
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Super-Film      5 von 5 Punkten
Dieser Film hat einfach alles: Liebe, Witz, Gefühl, Romantik.
Die Darsteller sind perfekt! Muß man gesehen haben!!!


Murder In Mind [UK IMPORT] - Timothy WestMurder In Mind [UK IMPORT]
Timothy West, Neil Morrissey, David Suchet, Kevin Whately, John Thomson

DVD, 20. Juni 2005
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Mord von einer ganz anderen Seite      5 von 5 Punkten
Das Schema der klassischen Mordgeschichten kennt man ja: Ein Toter wird gefunden, ein verkorkster, aber genialer Kommissar übernimmt widerwillig den Fall und bringt den niederträchtigen Mörder zur Strecke. Nicht so in dieser Serie: Hier wird die Geschichte von der Seite des Mörders gezeigt und somit auch die Motive. Während man sich immer wieder erwischt, wie man um den Mörder bangt und hofft, er möge davonkommen, wird deutlich, daß viele Morde weit über die so oft dargestellte Blutgier hinausgehen und nicht selten richtige Tragödien verbergen.
Eine sehr unterhaltsame, süchtig und gleichzeitig nachdenklich machende Serie!

Spannend bis zum Schluß!      5 von 5 Punkten
Spannende und ungewöhnliche Geschichten um Mord, die inteligent und perfekt insziniert sind.Und obwohl der Mörder nie gefasst wird in dieser Serie, so bleibt es immer aufregend wenn ihm die Polzei auf der Spur ist,oder der Mörder vor der Entscheidung seines Gesissens steht sich bei der Poilzei zustellen.Die Fälle sind aus den verschiedensten Lebensbereichen, und gehen durch alle Schichten der Gesellschaft.Mordfälle aus Liebe,Eifersucht,Rache,Gewinngier oder durch ein Versehen, machen diese Serie in jeder Folge erneut spannend.Man weiß nie was einem erwartet.Kein bekannter Komisar, der die Mordfälle in jeder Folge aufklärt steht dem Zusauer zur Seite.Jede Episode erzählt die Schicksale und Verküpfungen von Menschen. Der Zuschauer kennt den Mürder, doch der Tatvorgang und sein Geschehenn, bleiben dem Zuschauer manchmal bis fast zum Schluss verborgen.
Die DVD-Box dieser aus England stammenden Serie, bringt die ersten drei Staffeln.Murder in mind lief bisher noch nicht im deutschen Fernsehen, deshalb sind die 24 spannden Folgen auch in englischer Sprache.


The Deal [UK IMPORT] - Paul RhysThe Deal [UK IMPORT]
Paul Rhys, David Morrissey, Michael Sheen, Elizabeth Berrington, Frank Kelly

DVD, 19. Mai 2008

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Ian Hart, Craig Ferguson, Jane Horrocks, Adrian Lester, Jimi Mistry

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The Water Horse - Legend Of The Deep [Blu-ray] [UK IMPORT] - Alex EtelThe Water Horse - Legend Of The Deep [Blu-ray] [UK IMPORT]
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Stoned [UK IMPORT] - Paddy ConsidineStoned [UK IMPORT]
Paddy Considine, James D. White, Ras Barker, Will Adamsdale, Monet Mazur

DVD, 25. Februar 2008

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New York Doll [UK IMPORT] - Arthur "Killer" KaneNew York Doll [UK IMPORT]
Arthur "Killer" Kane, Morrissey, David Johansen, Iggy Pop, Mick Jones

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Born Romantic [UK IMPORT] - Ian HartBorn Romantic [UK IMPORT]
Ian Hart, Craig Ferguson, Jane Horrocks, Adrian Lester, Jimi Mistry

DVD, 17. September 2001

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