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| DVDs: Dermot Mulroney | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Total abgedreht Steve Buscemi, Catherine Keener, Dermot Mulroney Videokassette, 4. November 1996 Verkaufsrang: 9967
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hammerfilm!! Aber wo bleibt die deutsche DVD? 5 von 5 Punkten Der Film ist die Kür eines jeden Filmfreak-Videoabend und ideal für jeden, der schon mal über seinen eigenen Film nachgedacht hat. Steve Buscemi (Fargo, Trees Lounge, Desperado...) hier in einer gnadenlosen Hauptrolle rund um das Thema Filmedrehen und deren Begleiterscheinungen! Trotz internationaler Auszeichnung und Kultcharakter hat es der Film meines Wissens bisher nicht auf eine deutsche DVD geschafft... |
Where The Money Is [UK IMPORT] Paul Newman, Linda Fiorentino, Dermot Mulroney Videokassette, 10. April 2001
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein Juwel ! 5 von 5 Punkten Eine Krimi-Komödie, die besonders durch zwei Dinge besticht: tolle Darsteller und geschliffene Dialoge.
Lebenshunger und Vitalität against Coolness. Fiorentino und Newman liefern sich spitzzüngige Verbalduelle mit reichlich viel Augenzwinkern und planen lässig lakonisch einen genialen Raubzug.
Ein intelligentes, vor Charme und Witz nur so sprühendes Juwel.
Paul still has it. Linda never lost it 4 von 5 Punkten Down through the ages there have been many great paring of actors from Hepburn and Tracy, to Walter Matthau and Goldie Hawn. Evidently this is still happening, as we are witnesses to the phenomena of Paul Newman and Linda Fiorentino. You remember her in the movie "Men in Black" the BUG thought she would make a great snack. Henry Manning (Paul Newman) is looking for a way out of prison. It looks like he has found it as he is paralyzed and needs to be pushed around by a suspicious Carol MacKay (Linda Fiorentino). Looks like she may have plans of her own. They take what would have been a formula plot with the formula twist and changed it into a great comedy that is as much expression as action.
Einfach ein schöner Film 4 von 5 Punkten Der Film ist ab 6 und dennoch hat er eine sehr erotische Hauptdarstellerin - das geht! Die Story ist einfach und still, teilweise gut vorhersehbar, aber dennoch überzeugend und niemals langweilig. Paul Newman in der Darstellung eines Schlaganfallpatienten (der diesen nur simuliert) - toll. Endlich mal wieder ein Film, der mit kleinen Mitteln große Wirkung zeigt.
Gute Krimikomödie mit einem coolen Paul Newman! 4 von 5 Punkten "En Heisser Coup" oder "Where The Moeny Is" (der viel kreativere US-Titel) ist nichts für Leute, für die unterhaltsame Filme entweder massig Explosionen oder billige Samenerguss-Witze enthalten müssen. Gibt es hier beides nicht. Dafür einen erstklassigen Paul Newman (der selbst als End-Siebziger fast allen Leinwandhelden in Sachen Coolness locker das Wasser reicht), eine wie immer gute Linda Fiorentino, die sexy UND intelligent rüber kommt und eine sehr kurzweilige, augenzwinkernde Story. Allein für die Szenen, in denen Linda Fiorentinos Charakter versucht, den vorgetäuschten Schlaganfall-Patienten zu enttarnen (z.B. mit einem Lapdance), lohnt es sich den Film anzusehen! |
Box Of Moonlight John Turturro|Dermot Mulroney DVD, 10. Februar 2003 Verkaufsrang: 53710
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
ein höchst charmanter film 5 von 5 Punkten John Turturro als steifer, überkorrekter Spießervorgesetzter, der eines Tages durch das überraschende Ende eines Jobs aus seinem gewohnten Rythmus gerissen wird - genial, charmant und zugleich nachdenklich machend. Wie er seinem absoluten Gegenpol begegnet, der sein Leben für eine Zeit aus dem Lot bringt und ihm aufzeigt, dass es auch ganz anders geht - das sollte man sich ansehen. Das Ende ist ebenso überraschend wie logisch - ein klasse Film mit viel Witz, skurilen Einfällen und Charme. |
The Last Outlaw [UK IMPORT] Mickey Rourke, Dermot Mulroney, Ted Levine, Steve Buscemi, Daniel Quinn DVD, 2. Juni 2003 Verkaufsrang: 84630
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Nur für Genre Fans 3 von 5 Punkten Handlung (ohne zu viel zu verraten): New Mexiko 1875 - Der ehemalige Südstaatenoffizier Graff und 6 seiner Männer haben sich nach dem Civil War dem Bankraub verschrieben. Entsprechend dem Berufsrisiko geht der Job eines Tages schief und die Bande flüchtet - fast alle mehr oder weniger schwer verletzt - in die Weiten des Grenzlandes mit Ziel Mexiko. Doch irgendwann kriegen sich die 7 Jayhawkers dermaßen in die Wolle, dass einer von Ihnen zurückgelassen wird. Der schließt sich nun einem zu allem Entschlossenen Aufgebot an und unterstützt die Verfolger. State: Angeblich ist das Western Genre ja "tot" und dieses Machwerk wird daran sicherlich auch nichts ändern. Was viel versprechend mit einem Banküberfall a la "The Wild Bunch" (wann kommt dieser Klassiker endlich auf DVD) und "Long Riders" (anschauen) beginnt, mutiert schnell zu einer hirnlosen und langweiligen "wirreiteneinstück - und - knallenunsab - streiteneinwenig - wirreiteneinstück - und - knallenunsab - wechselndieseiten - wirreiteneinstück - und - knallenunsab - usw. - bisnurnocheinerübrigist" 08/15 Handlung, die noch dazu mit logischen Fehlern der Spitzenklasse aufwartet - auch das am Stück. Absolut nervig - auf ihrer langen Flucht reiten die Protagonisten erkennbar immer vor der selben Gebirgskette hin und her - mal von Süden, dann von Westen, etc. Mit Keith David (Armageddon, Pitch Black), Ted Levine (Heat, Wild Wild West), Dermot Mulroney (Die Hochzeit meines besten Freundes, Copykill), Mickey Rourke (Irgendwann in Mexiko, Get Carter) und Steve Buscemi (Con Air, Fargo), u. a. bekannten Gesichtern hat sich zwar eine illustre Darstellerriege vor der Kamera versammelt, doch der war wohl klar das der seichte Plot kaum zu retten ist - jedenfalls agieren sie zumeist lustlos und allesamt unter ihren Möglichkeiten. Bei einigen Fans ist der Streifen dennoch sehr beliebt, denn ähnlich wie bei den eingangs genannten Western und "Das Wiegenlied vom Todschlag" (anschauen - ist allerdings trotz entsprechender Werbung in Deutschland immer noch nicht uncut zu kriegen) werden diverse Kugeleinschläge in Großaufnahme gezeigt. Überhaupt wartet der Film mit einer übermäßig brutalen Gewaltdarstellung auf, was dazu führte, dass für die hier beschriebene gerade erschienene deutsche FSK18 Fassung bei der BPJS bereits eine Prüfung zur Indizierung beantragt wurde. Die Briten haben dieses Problem nicht und so konnte Amazon den Titel (uncut) als Import anbieten. Zumindest für englischsprachige Käufer wäre die Importscheibe m. E. auch die erste Wahl, denn die deutsche DVD ist von bescheidener Qualität. Auf zwei Playern und am PC zittert zumindest bei meinem Exemplar das 4:3 Bild, der ansonsten annehmbare DD 2.0 Ton ist teils nicht Lippensynchron (nur deutsche Tonspur) und Extras gibt's (außer 3 Werbetrailern) auch keine - noch nicht mal Untertitel wurden auf die Scheibe gebrannt. Anmerkung: Wer Western mag und sich Titel zu bekannten amerikanischen Personen/Ereignissen dieser Zeit anschauen möchte, sollte es mal mit folgenden Scheiben versuchen: "Long Riders" und "American Outlaws" (James/Younger Bande), "The Broken Chain" (Irokesen), "Geronimo" (Apachen), "Ride with the Devil", "Gettysburg" und "Glory" (Bürgerkrieg), "Heaven's Gate" (Johnson-County-Weidekriege), "Hidalgo" (Frank Hopkins), "Wild Bill" (Wild Bill Hickock), "Tombstone" und "Wyatt Earp" (OK-Corral), "Buffalo Girls" (Calamity Jane) Drei dieser Filme sind auch gemeinsam als Western-Collection erschienen. Zum Zeitpunkt der Einsendung dieser Rezension waren die Titel alle bei Amazon erhältlich. Fazit (3 sehr schwache Sternchen): Sehr brutaler 08/15 Western, der mit sehr viel Ballerei aufwartet, trotzdem nur absolut treuen Genre Fans zu empfehlen ist. Diese sollten sich an den z. Z. leider von Amazon nicht lieferbaren Uncut Import halten, denn die deutsche DVD ist unter aller Kanone.
toller western 5 von 5 Punkten Ein super Western mit einem genial fiesen Mickey Rourke. Dieser Western ist für alle etwas, die eine ordentliche Handlung schätzen, ohne kitschige Liebesszenen. Eine Bande überfällt eine Bank, wobei einiges schief läuft. Die Outlaws werden von Kopfgeldjägern verfolgt und es kommt zu einer folgeschweren Auseinandersetzung zwischen dem Bandenchef Rourke und Mulroney.
Sauberer Western 5 von 5 Punkten Dieser Western ist spitze mit einem genial fiesen Mickey Rourke. Eine Bande unter Mickey Rouke überfällt eine Bank im Westen, leider läuft einiges schief und es werden Kopfgelder auf die "Outlaws" ausgesetzt. In einer spannenden Hetzjagd durch die Prärie kommt es zu einer dramatischen Auseinandersetzung zwischen Rourke und Mulroney mit Folgen für die Mitglieder der Bande, als auch dem Verfolgungstrupp. Meiner Meinung ein gelungenes Werk, da es endlich mal ein Western ohne unnötige Liebeshandlungen ist. |
My Best Friend's Wedding [UK IMPORT] Julia Roberts, Dermot Mulroney, Cameron Diaz, Rupert Everett, Philip Bosco Videokassette, 22. Januar 2001 Verkaufsrang: 35507 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Die Hochzeit meines besten Freundes, eine der besten romantischen Komödien der 90er Jahre, hat nicht nur Julia Roberts eine wunderbare Plattform für ein wirklich erfolgreiches Comeback gegeben, er hebt sich auch noch dadurch hervor, dass er völlig auf die konventionellen Handlungselemente des Genres verzichtet. Julia spielt eine berühmte New Yorker Restaurantkritikerin, die mit ihrem besten Freund (Dermot Mulroney), der während ihrer College-Zeit einmal kurz ihr Liebhaber war, einen verbindlichen Pakt geschlossen hat: Falls keiner von ihnen verheiratet ist, wenn sie 28 sind, wollten sie zusammen vor den Traualtar treten. Gerade als es fast so weit ist, das Ende der Frist rückt immer näher, meldet sich Mulroney aus Chicago und bittet Roberts zu kommen. Er will ihr seine scheinbar perfekte Verlobte (Cameron Diaz) vorstellen und verkündet, dass er in drei Tagen heiraten wird. Das lässt der geschockten Julia nur sehr wenig Zeit, die Hochzeit zu sabotieren und selbst den Mann zu heiraten, den sie - wie sie jetzt erkennt - immer geliebt hat. Egal ob sie nun bekommt, was sie will, oder den Preis für ihr egoistisches Verhalten zahlen muss, gebrochene Herzen sind fast nicht zu vermeiden. Was nun passiert, darüber lässt uns Ronald Bass' geschickt konstruiertes Drehbuch bis zum Ende völlig im Ungewissen. Rupert Everett hat zurecht überschwengliche Kritiken für seine alle anderen in den Schatten stellenden Auftritte als Julias schwuler Freund bekommen, der sie bei ihren Intrigen unterstützt (allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt). Auch wenn es ihr gelingt, die eigentlich armselige Verzweiflung ihres Charakters entwaffnend reizvoll zu gestalten, lässt Julia Roberts klugerweise Cameron Diaz ihre bezaubernde Zeit im Rampenlicht voll und ganz nutzen. Da der Ausgang der romantischen Verwirrungen offen bleibt, befindet sich der Zuschauer die ganze Zeit über in einer schwindelerregenden Unsicherheit. Außerdem gelingen Regisseur P.J. Hogan noch einige übermütige Szenen (wie die, in der alle Besucher eines vollen Restaurants den Dionne Warwick Hit "I say a little Prayer" singen), die in den Händen eines weniger talentierten Filmemachers ganz leicht daneben hätten gehen können. Es ist kein Wunder, dass Die Hochzeit meines besten Freundes einer der Publikumserfolge des Winters 97/98 geworden ist. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Merke: Lieber mit einem espritvollen Schwulen tanzen als mit einem tumben Michel vögeln. 5 von 5 Punkten Ein Film für ein breites Publikum, typisch amerikanisch ( pinkfarben und schrill) in einzelnen Szenen, dennoch nicht schlecht gemacht, weil der Drehbuchautor es schaffte die Kurve zu kriegen und von einem seichten Pseudo- Happyend absah.
Natürlich lebt der Streifen von der schönen Hauptdarstellerin Julia Roberts.
Julian (Julia Roberts) ist entsetzt, als sie erfährt, dass ihr Ex-Freund Michael ( Demont Mulroney) heiraten möchte. Sie reist nach Chicago um die Vermählung zu verhindern. Dabei wird ihr klar, dass sie ihn immer noch liebt...
Julian greift zu unlauteren Mitteln um Michaels neue Beziehung auseinander zu bringen, fühlt sich aber in ihrem abgründigen Verhalten letztlich unwohl.
Die Dialoge sind recht witzig. Besonders gut gefielen mir die brillanten Spracheinsätze eines homosexuellen Freundes von Julian.
Michael hingegen fand ich dröge.
Tröstende Botschaft des Films: Liebe ist nicht erzwingbar. Wenn sie nicht beidseitig ist, muss selbst eine schöne Frau sich damit abfinden, eine Abfuhr erteilt zu bekommen.
Eine weitere Botschaft vielleicht noch: Besser mit einem espritvollen Schwulen tanzen als mit einem tumben Michel vögeln. ( Pardon, ich lehne mich bloß an die Diktion des Drehbuchautors Ronald Bass an.)
Ein netter Streifen bei Sommerhitze, wenn man den geplätteten Kopf nicht überfordern möchte.
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Codename: Nina Bridget Fonda, Gabriel Byrne, Dermot Mulroney Videokassette, 24. Februar 2000 Verkaufsrang: 29041
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
keinesfalls schlechter als das französische Original 4 von 5 Punkten Mir hat der Film gefallen und da die Kritik behauptete, er käme an das Original nicht heran, habe ich mir jenes voller Erwartung angesehen und war enttäuscht. Vielleicht habe ich einen seltsamen Geschmack und stehe mehr auf Hochglanzkino, aber Aufnahmen, Kameraführung und Atmosphäre finde ich in "Codename Nina" einfach besser, ebenso die Hauptdarstellerin. Dagegen wirkt der grünstichige Film "Nikita" doch sehr schlicht. Jeder sollte sich unvoreingenommen seine eigene Meinung bilden.
Super Film 5 von 5 Punkten Nur weil man das Original kennt, sollte man diesen Film nicht so schlecht machen! Ich kenne den Originalfilm zwar nicht, aber unabhängig davon fand ich den Film absolute Spitze. Sehr spannend, viel Action und Emotionen. Sollte man UNBEDINGT gesehen haben - und danach dann vielleicht Nikita schauen ;-)
Unnötiger schlechter Remake eines genialen Films 1 von 5 Punkten Dieser Film ist ein Musterbeispiel für total überflüssige Remakes. Das Original von Luc Besson ist der Hammer und lebt vor allem von seinem düsteren, kalten Flair, des wunderschön gezeichneten, verzweifelten Charakters Nikita. Dieser Film lässt alles, was das Original ausgemacht hat, missen. So eine beispiellose Verschandelung eines Originals habe ich selten gesehen. Dazu auch noch geschnitten. Fazit: Finger weg!
Nicht so übel 3 von 5 Punkten Natürlich hat der Film längst nicht die Klasse des französischen Originals "Nikita". Bridget Fonda allerdings schon. (Ein Jammer, dass diese hochtalentierte Darstellerin nach zahllosen Flops mittlerweile als Kassengift gilt. Nicht unverdient, da ihre Rollenauswahl oft wirklich befremdlich ist.) "Codename: Nina" ist ein passabel gemachter Action-Film, der ein bißchen mehr Zorn als verdient auf sich gezogen hat, da er zwangsläufig mit Bessons Meisterwerk verglichen wird.
Codename Nina 1 von 5 Punkten Völlig zusammenhanglos geschnitten. Diese Version ist reif für die Mülltonne, im Fernsehen lief dagegen eine Top-Version. Finger weg, lieber eine ungeschnittene Version kaufen... Ich ärgere mich jedenfalls sehr, daß ich fast 15 Euro in dem Mülleimer werfen kann!
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Goodbye, Lover Patricia Arquette, Dermot Mulroney, Ellen DeGeneres Videokassette, 10. August 2000 Verkaufsrang: 13874 Wer immer noch glaubt, dass Don Johnsons schauspielerische Fähigkeiten sich darauf beschränken, in Miami Vice mit pastellfarbenen Sakkos hinter Drogenbossen herzujagen und beim Tode des wichtigen Kronzeugen betroffen dreinzuschauen, konnte sich schon in Dennis Hoppers The Hot Spot - Spiel mit dem Feuer eines Besseren belehren lassen. Stand Johnson damals als Krimineller zwischen zwei Frauen, so ist er in Goodbye Lover allerdings der Titelheld, dem vom eigenen Bruder (Dermot Mulroney, Die Hochzeit meines besten Freundes, Copykill) und dessen Frau ein endgültiger Abschiedsgruß bestellt wird. Regisseur Roland Joffé fügte mit diesem modernen film noir ein weiteres Genre-Werk in sein geringes, aber abwechslungsreiches Filmschaffen ein: Neben dem Kriegsreporter-Drama The Killing Fields - Schreiendes Land und der Literaturverfilmung Der scharlachrote Buchstabe schuf er auch den opulenten Historienstreifen Vatel. In diesem Intrigenspiel, in dem sich das Blatt des Betrügens und Betrogenwerdens immer wieder wendet, ist besonders die weibliche Besetzung gelungen: Patricia Arquette steht als mörderischer Vamp zwischen ihren Rollen in True Romance und Lost Highway, Ellen De Generes gibt als smarte Polizistin einen Vorgeschmack auf ihren Part der gewitzten Fernsehproduzentin in Ed TV. Am Skript beteiligt war übrigens Joel Cohen, der mit seinem Bruder Ethan so großartige Filme wie Hudsucker - Der große Sprung und The Big Lebowski schrieb und inszenierte. Und wenn auch Joffé kein Hitchcock ist, so fand er mit John Ottman doch einen Komponisten, dem es hervorragend gelang, Goodbye Lover ebenso musikalisch zu untermalen wie Bernard Herrmann es mit den Filmen des Suspense-Meisters tat. -Alexander Röder
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
ein ironischer und fesselnder irrgarten! 5 von 5 Punkten don johnson als PR manager mit einer leiche im keller? patricia arquette als liebevolle, treue ehefrau? eine naive assistentin? eine raffgieriege ehefrau? eine hohe versicherungssumme? man fragt sich nach jeder neuen wendung eigentlich, wer hier mit wem.. ein neues komplott geschmiedet hat. alle klischees werden durchgenommen und wieder aufgelöst durch die nächste überraschung. unterstreicht wird die komische seite des thrillers durch ein cop duo, das sich sehen lassen kann: ellen degeneres als zynische, müde alt-polizistin und ihr mormonen-kollege, der das beste im menschen sucht, liefern sich wirklich pointierte dialoge. auch zu verraten wäre der trick.. nein, doch nicht ;) ich will's euch nicht verderben! unbedingt schauen und genießen - aber setzt nicht voreilig auf das falsche pferdchen...
überraschend, hinterhältig, gut 4 von 5 Punkten "Goodbye Lover" mit Patricia Arquette und Don Johnson lebt vorallem von der überraschenden Handlung, die aber gut entwickelt wird. Man weiss nie welcher Lover von wem am Ende in die Wüste geschickt wird. Wortwitz, schwarzer Humor und die Spannung, die bis zum Schluss erhalten bleibt, machen diesen Film sehenswert. |
Copykill Sigourney Weaver, Holly Hunter, Dermot Mulroney Videokassette, 24. Februar 2000 Verkaufsrang: 13057 Obwohl Copykill sich scheinbar Jonathan Demmes Oscar-gekrönten Schocker Das Schweigen der Lämmer zum Vorbild genommen hat, wird hier einem intelligenten Plot der Vorrang vor Gemetzel und Kannibalismus eingeräumt. Das Ergebnis ist ein dichter, packender Thriller, der mit dem unter Filmemachern gängigen Konzept bricht, dass Gewalt das einzige Mittel zum Zweck und Grips Nebensache sei. Der junge Polizeiinspektor Ruben Goetz (Dermot Mulroney) aus San Francisco wird der Veteranin M. J. Monahan (Holly Hunter) zugeteilt, einer intelligenten, diplomatischen Polizistin, die mit beiden Beinen auf der Erde steht. Sie kämpft mit allen Mitteln darum, einen Mörder dingfest zu machen, der die Verbrechen der berüchtigtsten Serienkiller der Geschichte nachahmt. Der übereifrige Ruben würde einen Verdächtigen lieber gleich erschießen statt nur zu verwunden, und es bedarf Monahan einiger Anstrengungen, ihn zu einer diplomatischeren Denkweise zu bewegen. Die Situation ändert sich, als auf der Polizeiwache die Anrufe der Kriminalpsychologin Helen Hudson (Sigourney Weaver) eingehen. Diese traut sich schon seit 13 Monaten nicht mehr aus dem Haus, da der wegen Mordes verurteilte Daryll Lee Cullum (Harry Connick Jr.) sie beinahe zu seinem nächsten Opfer gemacht hätte, weil sie vor Gericht gegen ihn ausgesagt hatte. Obwohl dieser sich derzeit hinter Schloss und Riegel befindet, ist er noch immer Mentor und Inspiration für nahezu jeden frei herumlaufenden Psychopaten, unter ihnen auch einer, der besonders grausam tötet und hofft, zu beenden, was Cullum begonnen hat. Um den Fall zu lösen, schließen sich Polizistin und Psychologin zusammen. Copykill ist ein moderner Thriller, der von seiner Handlung lebt, und obwohl dem Film gegen Ende die Puste ausgeht, verfehlt er seine Wirkung nicht. Außerdem dient er auf unaufdringliche Art als Warnung für das Publikum, sich in die Opferrolle drängen zu lassen. Holly Hunter und Sigourney Weaver bilden ein gut funktionierendes Team und entwickeln aus einem problematischen, gespannten Verhältnis, wenn auch widerwillig, eine Beziehung gegenseitigen Respekts. Regisseur Jon Amiel schafft eine bedrohliche Atmosphäre, die an seinen britischen Serienklassiker Der Singende Detektiv erinnert. Davon abgesehen stellt er sein Gespür für das Düstere, Ungewöhnliche unter Beweis, und gibt dem Film damit eine besondere Note, zu der nur wenige kommerzielle Filmemacher fähig sind. -Paula Nechak
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Definitiv nichts für schwache Nerven! 5 von 5 Punkten Dieser extrem nervenaufreibende Thriller ist nichts für schwache Gemüter. Hochspannung von der ersten bis zur letzten Minute. Sehr heftige Überraschungsmomente und Wendungen lassen die Freundin dauerhaft vor Angst hinter dem Sofakissen verschwinden.
Licht aus, Terassentür auf und Film an. :)
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