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| DVDs: Dieter Mann | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Todesspiel Hans Brenner, Manfred Zapatka, Dieter Mann DVD, 5. August 2003 Verkaufsrang: 1958 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Am 5. September 1977 wird Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer von der RAF entführt. Im Kugelhagel der Terroristen sterben alle vier Begleiter Schleyers. Der Industrielle soll im Austausch gegen die in Stammheim inhaftierten Genossen freikommen. Die Bundesregierung unter Helmut Schmidt beschließt, nicht auf die Erpressung durch die RAF einzugehen. Der Staat nimmt die Kriegserklärung an. Das Todesspiel beginnt. Das zu Recht viel gelobte zweiteilige Dokudrama von Heinrich Breloer, (Wehner - Die unerzählte Geschichte, Die Staatskanzlei), verwebt Spielszenen, Interviews und Archivmaterialien zu einer einzigartigen Studie über die dunkelsten Wochen der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Das Springen zwischen Inszeniertem und Dokumentarischem wirkt niemals angestrengt oder irritierend, sondern verifiziert und bereichert das Vorgestellte. Breloer erzeugt so eine Spannung und bedrückende Nähe, die mit einem Spielfilm nur schwer zu erreichen wäre. Tatsächlich kommt bei der fast dreistündigen Tragödie niemals Langeweile auf. Während der erste Teil die Entführung Schleyers nachzeichnet, konzentriert sich der zweite Teil auf die Entführung der Lufthansamaschine "Landshut nach Mogadischu. Die Naivität und Brutalität der Terroristen erschrecken ebenso wie die Skrupellosigkeit des staatlichen Krisenstabs. Die unkontrollierbare Gewaltspirale des Krieges überrennt alle Beteiligten. Schnell wird eine Einordnung nach Gut und Böse, richtig und falsch, auch für den Zuschauer unmöglich. Todesspiel stellt sich gegen die gefährliche Illusion, Gerechtigkeit sei mit Waffengewalt zu erzwingen. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Beklemmende Doku 5 von 5 Punkten Darstellerisch gibt es sicherlich bessere Umsetzungen der Ereignisse im Herbst 1977. Besonders die Charaktere der weiblichen Terroristinnen sind den Schauspielerinnen durchgehend hölzern geraten. Auch die Darstellergruppe in Stammheim weiß zu keiner Zeit zu überzeugen. Doch während Sebastian Koch als Andreas Baader vollkommen fehlbesetzt ist, spielt Hans Brenner als Hans Martin Schleyer mit einer fulminanten Leistung alle an die Wand.
Dennoch erscheint die Mischung aus Kammerspiel, Orinialaufnahmen und Interviews äußerst reizvoll und hinterlässt beim Betrachter in der Summe ein beklemmendes Gefühl. Bedrücken tun vor allem die eingestreuten Interviews mit Angehörigen, Polizisten und Politikern, die die menschliche Seite und die tiefe Betroffenheit hinter den Ereignissen beleuchten.
Der Film wirkt insgesamt gut recherschiert, detailgenau und bietet so eine sehr gute visuelle Ergänzung zu den literarischen Veröffentlichungen, wie z.B. Austs "Der Baader-Meinhof-Komplex", und ist somit Geschichtsunterricht der angenehmeren Art. Man sollte ihn allerdings eher als Dokumentation und nicht als abendfüllenden Spielfilm sehen.
Alles in Allem also ein Volltreffer! Und der trotz der mageren Darstellerleistungen erhält der Film von mir 5 Sterne!
Man sollte sich übrigens die 30 Minuten Interview mit Helmut Schmidt im Bonusmaterial nicht entgehen lassen. Hier spricht ein Staatsmann, der sich der Tragweite seiner Entscheidungen bewusst ist, der nichts beschönigt und zu allem, was er damals zu verantworten hatte, auch heute noch steht. Rhetorisch messerscharf.
Weitere Kundenmeinungen |
Der letzte Zeuge - Die komplette zweite Staffel Ulrich Mühe, Gesine Cukrowski, Dieter Mann DVD, 13. März 2008 Verkaufsrang: 3465 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DER LETZTE ZEUGE S.2
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Auch wieder wunnebar, aber.... 4 von 5 Punkten Grossartiger Ulrich Mühe und auch die anderen...
Es ist wirklich schade, dass diese Serie erst auf DVD erscheinen muss, nachdem der grandiose Schauspieler Ulrich Mühe verstorben ist - Grenzt schon fast an Zynismus... jahrelang mussten wir Fans warten !!!!
Genau wie diese und auch die erste Staffel selbst - herrliche Dialoge, wunderbare Schauspieler, sehr gute Geschichten.
Für mich persönlich ist nichts auszusetzen, aber.... für Schwerhörige wie mich und viele Millionen Andere absolut grauenvoll, dass es keine Untertitel gibt.... ein normal Hörender kann es vielleicht nicht nachvollziehen, aber wir möchten auch mal was verstehen.... und da sind UT unersetzlich.
Deshalb 1 Punkt Abzug... |
Todesspiel Hans Brenner, Manfred Zapatka, Dieter Mann Videokassette, 1. September 1997 Verkaufsrang: 3669 Am 5. September 1977 wird Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer von der RAF entführt. Im Kugelhagel der Terroristen sterben alle vier Begleiter Schleyers. Der Industrielle soll im Austausch gegen die in Stammheim inhaftierten Genossen freikommen. Die Bundesregierung unter Helmut Schmidt beschließt, nicht auf die Erpressung durch die RAF einzugehen. Der Staat nimmt die Kriegserklärung an. Das Todesspiel beginnt. Das zu Recht viel gelobte zweiteilige Dokudrama von Heinrich Breloer, (Wehner - Die unerzählte Geschichte, Die Staatskanzlei), verwebt Spielszenen, Interviews und Archivmaterialien zu einer einzigartigen Studie über die dunkelsten Wochen der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Das Springen zwischen Inszeniertem und Dokumentarischem wirkt niemals angestrengt oder irritierend, sondern verifiziert und bereichert das Vorgestellte. Breloer erzeugt so eine Spannung und bedrückende Nähe, die mit einem Spielfilm nur schwer zu erreichen wäre. Tatsächlich kommt bei der fast dreistündigen Tragödie niemals Langeweile auf. Während der erste Teil die Entführung Schleyers nachzeichnet, konzentriert sich der zweite Teil auf die Entführung der Lufthansamaschine "Landshut nach Mogadischu. Die Naivität und Brutalität der Terroristen erschrecken ebenso wie die Skrupellosigkeit des staatlichen Krisenstabs. Die unkontrollierbare Gewaltspirale des Krieges überrennt alle Beteiligten. Schnell wird eine Einordnung nach Gut und Böse, richtig und falsch, auch für den Zuschauer unmöglich. Todesspiel stellt sich gegen die gefährliche Illusion, Gerechtigkeit sei mit Waffengewalt zu erzwingen. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Beklemmende Doku 5 von 5 Punkten Darstellerisch gibt es sicherlich bessere Umsetzungen der Ereignisse im Herbst 1977. Besonders die Charaktere der weiblichen Terroristinnen sind den Schauspielerinnen durchgehend hölzern geraten. Auch die Darstellergruppe in Stammheim weiß zu keiner Zeit zu überzeugen. Doch während Sebastian Koch als Andreas Baader vollkommen fehlbesetzt ist, spielt Hans Brenner als Hans Martin Schleyer mit einer fulminanten Leistung alle an die Wand.
Dennoch erscheint die Mischung aus Kammerspiel, Orinialaufnahmen und Interviews äußerst reizvoll und hinterlässt beim Betrachter in der Summe ein beklemmendes Gefühl. Bedrücken tun vor allem die eingestreuten Interviews mit Angehörigen, Polizisten und Politikern, die die menschliche Seite und die tiefe Betroffenheit hinter den Ereignissen beleuchten.
Der Film wirkt insgesamt gut recherschiert, detailgenau und bietet so eine sehr gute visuelle Ergänzung zu den literarischen Veröffentlichungen, wie z.B. Austs "Der Baader-Meinhof-Komplex", und ist somit Geschichtsunterricht der angenehmeren Art. Man sollte ihn allerdings eher als Dokumentation und nicht als abendfüllenden Spielfilm sehen.
Alles in Allem also ein Volltreffer! Und der trotz der mageren Darstellerleistungen erhält der Film von mir 5 Sterne!
Man sollte sich übrigens die 30 Minuten Interview mit Helmut Schmidt im Bonusmaterial nicht entgehen lassen. Hier spricht ein Staatsmann, der sich der Tragweite seiner Entscheidungen bewusst ist, der nichts beschönigt und zu allem, was er damals zu verantworten hatte, auch heute noch steht. Rhetorisch messerscharf.
Weitere Kundenmeinungen |
Moritz in der Litfaßsäule Dirk Müller, Walfriede Schmitt, Dieter Mann Videokassette, 28. August 2001 Verkaufsrang: 34468
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Umwerfend! Hinreißend! 5 von 5 Punkten "Ein Film für alle, die die Welt noch mit drei Augen sehen können."
Also nicht nur für Kinder, sondern auch für alle Kindgebliebenen.
Moritz Zack eckt mit seiner Langsamkeit überall an und verkriecht
sich darum in eine Litfaßsäule.
So unglaublich viel Liebe haben die Macher in diesen DDR-Kinderfilm
reingesteckt, dass es einen umwirft. Herzerfrischend der Charakter
des Protagonisten, köstliche Scherze auf seine Kosten, ulkig auch die
merkwürdige sprechende Katze, die er in der Litfaßsäule trifft.
Unfassbar schöne Filmmusik.Und eingestreute Weisheiten für Kinder
gibt es auch noch("Nirgends kann man sich so gut verstecken, um vor
dem Leben sicher zu sein.")
Moritz denkt nach und wird älter - eine Sternstunde des Ostfernsehens. |
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