|
| DVDs: Emily Mortimer | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Lars und die Frauen Ryan Gosling, Emily Mortimer, Paul Schneider DVD, 7. November 2008 Verkaufsrang: 390 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Lars und die Frauen, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 07.11.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Liebenswert und eigenwillig... 5 von 5 Punkten ...sei der Film, schrieb ein Rezensent nach Erscheinen von Lars und die Frauen. Ich lasse mir ja eigentlich gern selbst Überschriften einfallen, aber keine Beschreibung würde es besser treffen als diese.
Lars Lindström ist ein eigenwilliger Typ. Er lebt in der Garage neben dem Haus seines Bruders Gus und dessen Frau Karin. Lars hat einen Job, bleibt aber der totale Einzelgänger. In der kleinen Gemeinde, im hohen Norden, mögen alle Einwohner Lars, aber keiner kennt ihn so richtig. Seine Eltern sind gestorben und sein Bruder Gus, der zusammen mit Karin versucht Lars in die Familie aufzunehmen, scheitert dabei täglich. Lars möchte nicht, dass ihn jemand anfasst oder umarmt, will einfach nur für sich sein. Auch seine neue Arbeitskollegin Mago lässt Lars nicht an sich heran, obwohl Mago schon Interesse hätte. Als Lars eines Tages seinem Bruder und der Schwägerin erklärt, dass er eine Beziehung hat, können die beiden es kaum glauben. Völlig baff sind sie allerdings, als ihnen Lars eine Sexpuppe, als die im Rollstuhl sitzende brasilianisch-dänische Missionarin und Krankenschwester Bianca vorstellt. Gus will Lars sofort einweisen, hält ihn für total verrückt, doch Karin spielt Lars Spiel mit. Als sie sich dann noch die Hilfe der Ärtzin Dagmar einholt und alle Einwohner des Ortes, aus Freundschaft zu Lars, dessen Spiel mitspielen, hält Bianca als neues, vollwertiges Mitglied der Gemeinde Einzug. Lars ist glücklich mit seiner neuen Frau, mutiert fast schon zu einem Gesellschaftsmenschen, bis...ja bis...das sollten sie sich vielleicht lieber selbst anschauen.
Was für ein seltsamer Film! Regiseur Craig Gillespie bewegt uns tief mit der Geschichte von Lars und seiner Gemeinde. Das man Gefühle wie Einsamkeit, Kontaktarmut, Liebe, Frustration und Angst zwischen zwei liebenden Menschen fantastisch darstellen kann, wissen wir. Aber geht das auch mit einer Puppe? Und wie das geht! In ruhigen Bildern, mit einer Wahnsinnsbesetzung bis in die kleinste Nebenrolle hinein, einer tollen Idee, die zwar nicht neu ist, aber hervorragend umgesetzt wurde. Gillespie bringt uns die leisen Töne auf den Bildschirm. Mit sanften Bildern und wunderbarer Musik schafft er einen stillen, einzigartigen Genuss. Ryan Goslin darf dabei eine Traumrolle spielen, nach der sich jeder ernsthafte Mime die Finger lecken würde. Goslins Mienenspiel als Lars Lindström werden sie nicht so schnell vergessen, der junge Mann wird demnächst noch öfter zu sehen sein(sonst müsste ich mich schon sehr wundern). Lars und die Frauen ist ganz anderes Kino. Für alle Action und Mainestreamfans vermutlich unschaubar, für Zuschauer, die bei Filmen wie Snowcake tief ergriffen waren ein absolutes Muss! |
Match Point (Einzel-DVD) Scarlett Johansson, Emily Mortimer, Jonathan Rhys Meyers DVD, 24. August 2006 Verkaufsrang: 928 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Paramount Match Point, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 24.08.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)
Die Schönen und die Reichen 5 von 5 Punkten Alle Achtung, Woody Allen schafft es nach langer Zeit mich richtig zur überraschen: Der inzwischen 39. Film des Regisseurs fällt auf den ersten Blick derart aus der filmographischen Rolle. Wenn man den Film ohne Wissen über den Stab anschaut, kommt man im Leben nicht drauf, dass es ein Allen ist, so untypisch ist "Match Point". Auch wenn dann im zweiten Eindruck doch auch wieder "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" als Bezugspunkt in den Sinn kommt.
Woody Allen liefert einen über weite Strecken eleganten, am Ende bösen Sex}n}Crime Thriller in der Welt der Reichen und Schönen ab, als Location hat er interessanterweise London gewählt und dies tut der Stimmung äusserst gut. Gelegentlich kommen sogar leichte Assoziationen zu den Hitchcock Classics "Bei Anruf Mord" oder "Der Fremde im Zug" auf, so perfekt gelingt Allens Hommage auf den guten Erzählkrimi mit langsam sich steigerndem Aufbau.
Es ist die Geschichte des mittellosen, aber talentierten Tennisspieler Chris Wilton (Jonathan Rhys Myers), der in London reichen Snobs Unterricht auf dem Tennisplatz gibt und auf diesem Wege den etwa gleichaltrigen, vermögenden Tom Hewett (Matthew Goode) kennenlernt. Die beiden Männer finden sich trotz unterschiedlicher Herkunft auf Anhieb sympathisch, Tom führt dann auch Chris sozusagen in die feine Gesellschaft ein und auf diesem Weg macht er Bekanntschaft mit Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) und mit dessen verführerischen Geliebten Nola Rice (Scarlett Johannson).
Mit Chloe beginnt er eine Beziehung, die geradezu nach Ehe und sozialem Aufstieg schreit...die stinkreichen Hewett Eltern sind angetan vom Schwiegersohn in Spe und verschaffen ihm auch noch eine lukrative Stelle im Büro. Nur dumm, dass Chris auch ein Auge auf die sexy Geliebte seines Freundes geworfen hat und mir ihr eine heimliche Liason beginnt....
Man sollte nicht mehr über den weiteren Verlauf verraten, denn Allen ist es trotz der äusserst angenehmen altmodischen Machart gelungen, eine dichte Kriminalgeschichte aus dieser Ausgangslage zu schaffen, in dem Chris vom netten Emporkömmling zum aggressiven Killerface mutiert und als "Match Point" liefert Allen noch ein geradezu geniales Kabintettstückchen am Schluss, also einen zur Abwechslung mal wieder richtigen guten Kinoplot.
Den sollte sich dann die konkurrenz mal ansehen, wenn man diese vielen unlogischen Drehungen, Konstruktionen und Wendungen anderer neuerer Filme mal vergleicht. Allen in seiner Leichtigkeit braucht eigentlich nur einen einzigen Hitchcock}schen MacGuffin für seinen Schlussakkord....
Weitere Kundenmeinungen |
Inspector Barnaby, Vol. 01 (4 DVDs) (Midsomer Murders) John Nettles, Daniel Casey, Laura Howard, Jane Wymark, Emily Mortimer DVD, 20. Juni 2008 Verkaufsrang: 1160 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
DIE BESTEN "MIDSOMER"-MORDE!!!! 5 von 5 Punkten INSPECTOR BARNABY ist der deutsche Titel der nunmehr seit 11 Jahren höchst erfolgreichen englischen Krimiserie MIDSOMER MURDERS. Die Reihe hat es auf der Insel mittlerweile auf über 60 Folgen gebracht - und jede ist immerhin 100 Minuten lang, also länger als ein "Tatort".
Seit 2005 zeigt das ZDF die Serie in unregelmässigen Abständen auf dem Krimiplatz am Sonntag um 22 Uhr (auf dem seit ein paar Jahren auch andere britische und schwedische Serien-Perlen zu Hause sind)!
Zu Beginn hatten die INSPECTOR BARNABY-Fälle (eben weil die frühen Folgen auf den Romanvorlagen von Caroline Graham basierten) noch einen sehr hohen Reiz, seit ein paar Jahren ist der Hype um die Reihe ein wenig verflogen. Zudem ist Barnabys Assistent mehrfach ausgewechselt worden und ein wenig Zähigkeit hat sich eingestellt.
Doch die Fälle dieser "Volume 1"-Box sind eben jene allerersten grandiosen BARNABYs und uneingeschränkt zu empfehlen, denn hier stimmt einfach alles: Das Highlight kommt zuerst, die unglaublich clevere Pilotfolge "Tod in Badger's Drift" (The Killings at Badger's Drift), die in England mehrfach ausgezeichnet wurde.
Dazu 3 weitere Episoden der ersten Staffel: "Blutige Anfänger" (Written in Blood), "Requiem für einen Mörder" (Death of a Hollow Man) und "Ein böses Ende" (Death in Disguise). Auch diese 3 Folgen gehören mit zu meinen Lieblings-BARNABYs.
Alle 4 Folgen sind in sich abgeschlossen und bieten keine Verbindung zu anderen Episoden. Man kann also ohne Vorkenntnisse einsteigen und (wie es das ZDF ja bedauerlicherweise bei seiner Ausstrahlung ebenfalls tut) auch mal eine Folge auslassen.
Also, wer Lust auf gut konstruierte Kriminalfälle im Stile von Agatha Christie oder Francis Durbridge mit einer gehörigen Portion Ironie von heute hat, ist mit dieser Box bestens bedient. Und spannend wird es in jedem Fall.
Noch ein Wort zu der Qualität des Bildes: Auch die englischen DVDs sehen leider nicht viel besser aus, zudem ist hier wie dort kein Bonusmaterial vorhanden! Aber man kann auch nicht von 'schlechter Bildqualität' reden, die 11 Jahre alten Episoden haben sicher ein wenig Patina angesetzt, aber das Bild ist bei weitem gut genug!
Viel Spaß!
PS.: Ab 4. Januar 2009 setzt das ZDF seine INSPECTOR BARNABY-Reihe mit neuen Folgen fort!
Britischer Humor vom Feinsten 5 von 5 Punkten Ohne die Romanvorlagen von Caroline Graham oder ihren Stil zu kennen, ist es vielleicht etwas gewagt, ein Urteil über die TV-Serie abzugeben. Folgt sie den Intentionen der Erfinderin oder ihren eigenen Regeln? Weiß nicht.
Angeregt von den im ZDF gesendeten Fällen, habe ich inzwischen 40 Episoden auf UK-Import-DVDs gesehen. Als Wert an sich betrachtet, hat diese Serie Potential für eine Fan-Gemeinde der eigenen Art, so ähnlich wie bei einer (gedachten) Gemeinde von Briefmarken- oder Orchideensammlern oder sonstiger Freaks, die - ohne sich zu kennen - dieselbe Liebe oder Hingabe teilen.
Zwar als Kriminalgeschichten angelegt, sind die Midsomer-Murder-Episoden kaum der Plausibilität verpflichtet, vielmehr sind es allesamt Satiren, in denen englische Dorfidyllen zerpflückt und (wohlanständige) Bürger überführt werden, gemächlich und gemütlich, spöttisch, schrullig, skurril, bizarr und manchmal rabenschwarz. Die honorigsten Leute haben Dreck am Stecken, die frömmsten Bürger (manchmal inclusive Pfarrer) sind in Wahrheit Sünder. In jedem Dorf ist mindestens ein Brunnen vergiftet - metaphorisch gesprochen - und wird stets ohne Stress auf Seiten der Polizei trocken gelegt. Und der Fangemeinde, zu welcher ich mich zähle, macht das Ganze Mordsspaß. Den Schauspielern offenbar auch. Sie agieren in Hochform. Darunter sind zuweilen echte Größen wie Nigel Davenport (Episode 'Blue Herrings') oder Anna Massey (die in Hitchcocks 'Frenzy' die Krawattenleiche Babs gespielt hat).
Bedauerlich ist nur, dass die deutschen Titel teilweise recht bescheuert sind und die Vorlage nicht treffen.
very british, indeed ! 5 von 5 Punkten Ich habe die Serie vor Jahren per Zufall im englischen Original auf einem dänischen TV-Sender entdeckt und war sofort begeistert. Ich hatte mich - wie ein kleines Kind auf Weihnachten - gefreut, als ich in der Fernsehzeitung entdeckte, dass das ZDF endlich die Serie auch ins Programm aufgenommen hatte. Ich hoffe, es folgen zügig neue, deutsche DVDs und natürlich als Schmankerl die Fortsetzung im ZDF und bitte beides nicht wieder in den - unverschämt - großen zeitlichen Abständen.
Das dänische Fernsehen zeigt im Übrigen alle Folgen und stets zur besten Sendezeit am Samstagabend. Die "eigenmächtige" Selektierung der Folgen durch das ZDF und die unmögliche Sendezeit finde ich sehr bescheiden und wird der Serie auch nicht gerecht.
Zur Serie - wer England, die englische Architektur, die britische Lebensart, Teatime, Charles Austin, Laura Ashley, "der Doktor und das liebe Vieh", Miss Marple, den britischen Humor und Krimi-Verfilmungen ohne blutrünstiges Blutvergießen liebt, wird auch diese Serie lieben und verschlingen. Detective Chief Inspector Barnaby - der einzig wahre Gentleman auf dem Erdenrund. Very british, indeed !!!
Anzumerken ist nur noch, dass die Originalstimme von John Nettles wesentlich smarter & charismatischer als die deutsche Synchronstimme ("Magnum") ist - das einzige, kleine Manko ! Ansonsten 10 Sterne deluxe für dieses Serien-Highlight.
Solide britische Krimikost 3 von 5 Punkten In der DVD-Box "Volume I" befinden sich nun 4 Silberlinge, von denen jeder eine Folge der Serie enthält. Bei diesen handelt es sich um den Pilotfilm "Tod in Badgers Drift" sowie die drei Folgen der ersten Staffel "Blutige Anfänger" (Written in Blood), "Requiem für einen Mörder" (Death of a Hollow Man) und "Ein böses Ende" (Death in Disguise). Kenner des britischen Originals werden sich jetzt fragen, was mit der vierten Folge "Faithful unto Death" geschehen ist. Da der Rezensent bei seinen Recherchen keinen deutschen Titel für diese Geschichte finden konnte, muss man davon ausgehen, dass sie vom ZDF aus für Außenstehende nicht nachvollziehbaren Gründen nicht synchronisiert und ausgestrahlt wurde. Damit zählt also auch die "Inspector Barnaby"-Reihe unter die Opfer seltsamer Entscheidungen unserer Öffentlich-Rechtlichen, wie zuvor beispielsweise "Waking The Dead", bei dem man immer noch auf die nachträgliche Veröffentlichung der ersten Staffel wartet. Aber zurück zu der vorliegenden DVD-Box.
Die Fälle von Inspector Barnaby zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie in augenscheinlich friedlichen Dörfer und ländlichen Kleinstädten des südöstlichen Englands spielen. In jeder Geschichte offenbart sich aufs Neue, welche Abgründe sich hinter den biederen Fassaden der britischen Landbewohner verbergen. Auch an Exzentrizitäten wird nicht gespart, trifft der Zuschauer in Begleitung des ermittelnden Detektive Chief Inspectors regelmäßig auf Menschen mit gestörter Psyche oder einem Hang zum Absonderlichen. Barnaby begegnet diesen Eigenheiten mit der typisch britischen Gelassenheit, sodass man in ihm teilweise sogar Elemente des deutschen Derrick vergleichen kann.
Im Gegensatz zu dem deutschen Oberinspektor leben diese Geschichten jedoch auch davon, dass man den Zuschauer an Barnabys Familienleben teilhaben lässt. Wird seine Frau - wie in "Requiem für einen Mörder" zu sehen - nicht gerade in einen Mordfall verwickelt, so ist sein Haus für ihn eine Rückzugsmöglichkeit, wo er im Gespräch mit der Gattin und der regelmäßig auf Besuch weilenden Tochter - einer jungen Schauspielerin - den aktuellen Stand seiner Ermittlungen Revue passieren und seine Kräfte regenerieren kann. Die Szenen um Barnabys Privatleben lassen ihn wesentlich menschlicher und dem Zuschauer näher erscheinen als beispielsweise den Workaholic Boyd aus "Waking the Dead". So bringt es Barnaby auch nicht übers Herz, seiner Tochter die Bitte auszuschlagen, für eine Weile auf ihre Katze aufzupassen - selbst wenn er an einer unangenehmen Katzenallergie leidet.
An Besonderheiten und Extras lässt sich auf den vier DVDs leider nicht viel finden. Jede DVD umfasst eine Spielzeit von grob 100 Minuten und enthält neben der deutschen auch die englische Tonspur. Untertitel sucht man indes vergebens. Eine weitere Merkwürdigkeit ist das seltsame Bildformat, muss man doch beim Ansehen der Episoden auf einem herkömmlichen Fernseher nicht zu übersehende schwarze Balken am oberen, unteren sowie am rechten Bildrand in Kauf nehmen. Auch die Bildqualität bewegt sich auf herkömmlichen TV-Niveau, sodass ein Ansehen per Beamer und Leinwand leider Qualitätsverluste aufzeigt.
"Inspector Barnaby" ist solide britische Krimikost. Wem die neueren "Miss Marple"-Verfilmungen oder "Inspector Linley" zusagen, der sollte dem sympathischen Ermittler aus Midsomer eine Chance geben. Die Geschichten sind solide inszeniert und gut erzählt, wenngleich bei Barnaby nicht alles so trübsinnig genommen wird wie bei Linley. Vom technischen Aspekt her kann die DVD-Box nicht ganz überzeugen. Fehlende Untertitel und Extras, gepaart mit einem sehr seltsamen Bildformat, drücken die Gesamtwertung etwas nach unten. Auch das Fehlen einer Folge mutet befremdlich an - und ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Box Volume I und nicht "1. Staffel" heißt. Wären UK-Importe nicht so teuer, würde die Empfehlung eindeutig in Richtung britischer Original-DVD-Veröffentlichung gehen. Wer dagegen einfach nur auf der Suche nach gut gemachten, leicht bekömmlichen britischen Krimis ist und keinen Wert auf vollständige Reihen legt, kann hier bedenkenlos zugreifen.
Endlich auf DVD! 4 von 5 Punkten Inhalt
Im beschaulichen Midsomer County, einem fiktiven Landstrich in England, versieht Detective Chief Inspector Tom Barnaby seinen Dienst bei der örtlichen Polizei. Seine Aufgabe ist die Lösung der nicht selten verzwickten Mordfälle in der Gegend. Unterstützt wird er dabei von im Laufe der Serie wechselnden Assistenten. Auch seine Frau Joyce und Tochter Cully werden nicht selten in die Ereignisse hineingezogen, was sich aufgrund der ländlichen Idylle und der damit einhergehenden sozialen Kontakte der Menschen untereinander nicht vermeiden läßt.
Die hier enthaltenen ersten Episoden basieren auf den erfolgreichen Büchern der britischen Krimiautorin Caroline Graham. Danach entwickelte sich die Serie unabhängig davon weiter und erspielte sich im Laufe der Zeit eine respektable Fangemeinde und erfreut sich noch heute ungebrochener Beliebtheit. Zahlreiche renommierte Film- und Theaterschauspieler Großbritanniens haben in einzelnen Episoden Nebenrollen angenommen.
Die bei mittlerweile über 60 Folgen für ein ländliches County erstaunlich hohe Zahl an Mordfällen wurde übrigens auch bereits innerhalb der Serie mit viel Selbstironie auf die Schippe genommen.
Als Volume 1" bietet Edel den Pilotfilm Tod in Badger's Drift" (The Killings at Badger's Drift) sowie 3 der insgesamt 4 Folgen der ersten Staffel auf 4 DVDs an:
1x01 - Blutige Anfänger (Written in Blood)
1x02 - Requiem für einen Mörder (Death of a Hollow Man)
1x04 - Ein böses Ende (Death in Disguise)
Die Folge 1x03 (Faithful unto Death) fehlt leider, da sie seinerzeit vom ZDF nicht synchronisiert wurde.
Bildbewertung:
Das Bild gibt wenig Grund zu Beanstandungen, lediglich bei Szenen in Zeitlupe schwankt die sonst durchweg saubere Kompression etwas. Farbe, Kontrast und Schärfe sind durchweg kräftig, aber angenehm, wie aber auch bei einer noch relativ neuen Serie zu erwarten sein sollte.
Tonbewertung:
Der Ton ist in deutsch und englisch vorhanden und erklingt in solidem Stereo, Untertitel fehlen leider völlig, so daß der Genuß der Originalfassung solide Englischkenntnisse voraussetzt. Die Aussprache der Darsteller ist allerdings sehr deutlich.
Extras:
Als Extras gibt es Trailer zu Edel Serien Veröffentlichungen sowie eine Gewinnspielteilnahmekarte.
Gesamteindruck:
Edel Motion veröffentlicht mit diesem Release eine für Hardcore-Fans sicher durchwachsene VÖ, da deutsche Bildmaster verwendet wurden, Untertitel fehlen und nur die im deutschen Fernsehen gezeigten Episoden erscheinen werden. Für Einsteiger allerdings sicher eine sehr lohnende Anschaffung, da man Inspector Barnaby" nun unabhängig von eigenwilligen Sendezeiten und in guter Qualität zu jeder Zeit genießen kann. Für Fans englischer Krimis mit Sicherheit ein Muß!
Autor: Andreas M.
Weitere Kundenmeinungen |
Lieber Frankie Emily Mortimer, Jack McElhone, Mary Riggans, Gerard Butler DVD, 18. August 2005 Verkaufsrang: 5882 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Buena Vista Lieber Frankie, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 16.08.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Ein einfacher Film mit großartigen Schauspielern 5 von 5 Punkten Zunächst ist zu sagen, dass "Lieber Frankie" ein einfacher Film ist. Keine besonderen Special-Effects, keine aufwendige Filmmusik, keine großartigen Kulissen, keine 1-A-Super-Stars, dafür aber einer der bewegensten Filme, die ich je gesehen habe. Vor allem die überwältigende schauspielerische Leistung muss betont werden. Jack McElhone verkörpert den kleinen Frankie. Er haucht dieser Rolle Witz und Charme ein, verliert das tragische Schicksal zwar nicht aus den Augen, spielt den Charakter aber so clever und stark, dass er nicht in diese typische Opfer-Rolle verfällt.. Einfach toll! Emily Mortimer verkörpert die Rolle der (über)fürsorglichen und aufopfernden Mutter Lizzy wirklich eindrucksvoll. Unübertrefflich brillant glänzt jedoch einmal mehr Gerard Butler, der schon an der Seite von Angelina Jolie den 2. Teil der Tomb-Raider-Saga bestritt, die Hauptrolle im Sparta-Epos "300" spielte und in der Buchverfilmung "P.S. Ich liebe dich" und "Insel der Abenteuer" als männlicher Hauptdarsteller zu sehen war. Über diesen Mann kann man nur sagen, he has Bette Davis Eyes! Ein Blick reicht, um dem Zuschauer eine ganze Enzyklopädie der Emotionen zu vermitteln und er spielt diesen Trumpf einmal mehr gekonnt aus.
Fazit: Eine herzzerreißende Geschichte, großartig gespielt und absolut sehenswert!!!
Weitere Kundenmeinungen |
The Kid - Image ist alles Bruce Willis, Spencer Breslin, Emily Mortimer DVD, 15. November 2001 Verkaufsrang: 5514 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Russ Duritz (Bruce Willis) ist ein äußerst zynischer, 40-jähriger Imageberater in Los Angeles, der seinen widerlichen Kunden falsche Fassaden verpasst. Er ist sich nicht der Tatsache bewusst, dass er selbst eine kleine Überholung dringend nötig hätte und führt sich im Büro (zum Leidwesen seiner sarkastischen Assistentin, vorzüglich gespielt von Lily Tomlin) wie der reinste Tyrann auf. Auch die einfühlsame Zufallsbegegnung (Emily Mortimer), die an das Gute unter seiner harten Schale glaubt, lässt er emotional nicht an sich heran. Keine Sekunde zu früh taucht dann urplötzlich ein pummeliger Junge (Spencer Breslin) in Russ' Leben auf, der sich als Rusty Duritz zu erkennen gibt - das heißt, Russ' achtjähriges Ich, das durch irgendeinen Zauber im Leben des erwachsenen Russ auftaucht, um es ordentlich zurechtzurücken. In dieser Abwandlung der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens wird Russ von Rusty auf eine Reise durch seine Vergangenheit entführt und erfährt dabei, wie er zum lieblosen, zynischen Loser geworden ist. Das zu erklären bedarf ein wenig einfacher Hausmannspsychologie, aber ansonsten ist The Kid ein reizendes, einnehmendes Märchen, das zu verstehen gibt, dass wir wohl alle von einer Beratung durch unser jüngeres Ich ein wenig profitieren würden. The Kid, von Audrey Wells (die dem Film Lügen haben lange Beine einen ähnlichen Reiz verlieh) mit bewundernswerter Zurückhaltung geschrieben und gedreht unter der Regie von Jon Turteltaub (Cool Runnings), zwingt dem Zuschauer seine übernatürlichen Elemente nicht auf und versucht auch gar nicht, Rustys Existenz zu erklären. Es ist einfach nur ein modernes Märchen für unsere modernen Zeiten und erinnert uns daran, dass wir die gute Seite unseres Wesens annehmen sollten. Diese Botschaft zusammen mit einer leichten Mischung aus Humor und Rührseligkeit macht The Kid zu einem unerwarteten Vergnügen. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Toller Film zum Thema "Inneres Kind"! 5 von 5 Punkten Eindeutige 5 Sterne für diesen Film, der weder kitschig, noch langweilig ist! Die Beschreibung "(modernes) Märchen" ist unzutreffend!!!
Wer hier von Kitsch spricht, hat die Botschaft des Films nicht verstanden!
Wer Verbindung hat zu seinem Inneren Kind, wird diesen Film auch mehrmals sehen wollen! Wer sich mit dem Thema "Inneres Kind" auseinandersetzt, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen!
Absolut empfehlenswert!
Buchempfehlung zum besseren Verständnis des Films: "Das Kind in uns" von John Bradshaw!
Weitere Kundenmeinungen |
The 51st State Samuel L. Jackson, Robert Carlyle, Emily Mortimer DVD, 13. März 2003 Verkaufsrang: 6852 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 51st State ist Unterhaltung pur. Eine Action-Komödie an der sich dennoch die Geister scheiden werden, in ihrer Coolness an Tarantino erinnernd, die Handlung löchrig wie ein Schweizer Käse. Es ist ein derb zusammengeflickter Streifen entstanden, in der Hauptrolle, ein Genuss, Samuel L. Jackson, der mit einem Schottenrock (ohne Witz) wie selbstverständlich in der britischen Gangsterwelt herumstolziert. Als freiberuflich arbeitender Chemiker Elmo McElroy, dessen Schottentracht im Übrigen nie erklärt wird, bildet Jackson mit Robert Carlyle (Ganz oder gar nicht) ein schlagkräftiges Duo, das mit Elmos jüngster chemischer Erfindung in der Rave-Szene mächtig abkassieren will. Es dauert nicht lange, da ist neben einem durchgeknallten Gangsterboss (gespielt vom unglaublichen Rhys Ifans), Elmos rachsüchtigem ehemaligen Chef (Meat Loaf) und einem korrupten Polizisten (Sean Pertwee), auch eine entzückende Attentäterin (Emily Mortimer) mit einer Schwäche für Carlyle hinter ihnen her. Sie alle dürfen sich der ihnen in den Mund gelegten, hemmunglos in ihrer eigenen Ruchlosigkeit schwelgenden Dialoge erfreuen. Auch Regisseur Ronny Yu lässt sich nicht lumpen und oszilliert unbekümmert zwischen ungezügeltem Frohsinn und blutdurchtränkter Brutalität. Wenn Sie damit kein Problem haben, garantiert 51st State einen unterhaltsamen Abend. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Ein unterschätzter Film... 5 von 5 Punkten ...der an den Kinokassen floppte. Warum? War er zu abgefahren? Vermutlich.
Dieser Film ist stilistisch natürlich durchaus irgendwie Tarantino-mäßig. Nur eben ohne Tarantino - vielleicht ist dies ja der Grund für den fehlenden Erfolg. Aber es gibt ja auch außerhalb von Tarantino etwas verrückte Filme.
McElroy(Samuel L. Jackson) verliert Anfang der 70er direkt seine berufliche Zulassung, obwohl er diese gerade erst gemacht hatte, wegen eines Drogenfundes.
Fortan verdient er sein Geld aber genau damit - und steigt zu einem der gefragtesten Chemiker auf. Irgendwann erfindet er eine neue Wunderdroge - herstellbar aus legalen Zutaten und mit nie dagewesener intensiver Wirkung.
Natürlich sind darauf nicht wenige Unterweltbosse scharf. Und so versucht er, die Formel an den Mann zu bringen - was einigen gar nicht paßt und ihm deswegen auf den Fersen sind, von konkurrierenden Bossen bis hin zu korrupten Polizisten. Es beginnt eine wilde Hetzjagd, in die immer mehr Personen verwickelt werden - nicht immer freiwillig.
Und das Ende? Das ist eine Überraschung...
Der Film bietet natürlich zwischenzeitlich so einiges an schwarzem Humor auf. Sei es einer der Drogenbosse, der sich jede Woche den Hintern enthaaren läßt und dem deswegen ein Bediensteter immer ein spezielles Kissen hinterherträgt, oder eine als Droge getarntes Abführmittel für Hooligans - der Film bietet so einiges auf, natürlich sollte man dann auch für solche derben Späße empfänglich sein.
Jedenfalls ist er durchaus sehenswert, und Samuel L. Jackson zeigt mal wieder seine Wandelbarkeit als Schauspieler. Egal ob solche Späße oder ernstere Rollen wie z.B. in "Verhandlungssache", wieder einmal weiß er zu überzeugen. Ich kann den Film nur empfehlen!
Weitere Kundenmeinungen |
Catherine Cookson - The Glass Virgin [UK IMPORT] Emily Mortimer, Christine Kavanagh, Sylvia Syms, Samantha Glenn, Brendan Coyle DVD, 4. Juni 2007 Verkaufsrang: 13167 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Überraschend spannend. 5 von 5 Punkten In dieser Geschichte gibt es alles, was ein gutes Period-Drama braucht:von Liebe und Romantik bis spannenden Geschichte und wunderbaren Schauspieler.Eine der besten Catherine Cookson Verfilmungen. Glanzstück!
vorhersehbarer Kitsch 2 von 5 Punkten Bei dieser Verfilmung haben sich meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllt.
Ich hatte ja nicht Henry James erwartet, aber was ich hier zu sehen bekam konnte mich nicht für Catherine Cookson Romane oder weitere ihrer Romanadaptionen erwärmen.
Was eine Mischung aus Liebesgeschichte, Gesellschaftsbild und Sozialkritik sein sollte, entpuppt sich nur als Sozialkitsch. Angefangen bei der Story. Den Protagonisten passiert alles erdenklich Furchtbare - Mutter der Hauptfigur ist Prostituierte, Vater ein Weiberheld, dieser kommt durch "Unfall" ums Leben, Tochter verarmt, geht mit Stallknecht auf Arbeitstour, verliebt sich, entgeht zweimal knapp einer Vergewaltigung, eine gut situierte Arbeitsposition steht in Aussicht, dem Stallknecht droht Gefängnis - und oh wunder immer wieder fügt sich alles. Mehr möchte ich an dieser Stelle vom arg vorhersehbaren Happy end nicht verraten.
Die Protagonisten bleiben eindimensional, eine wirklich befriedigende Figurenentwicklung lässt sich bis zum Ende nicht erkennen.
Sehr "abwechslungsreich" und nervig sind die andauernden Manuel-Rufe von Annabella-Darstellerin Emily Mortimer. Da habe ich nach zwei Stunden schon sehnsüchtig auf das Ende
gewartet.
Auch ist die Paarkonstellation Emily Mortimer und Brendan Coyle ist eher unglücklich gewählt, die Liebesgeschichte ist spannungsarm und die Darsteller harmonieren nicht.
Bei Kostümen und Ausstattung sind ebenso wenig Lichtblicke zu entdecken. Auch als Annabella noch Tochter aus reichem Hause ist muss sie eine Frisur tragen, die Aussieht wie ein Korb
voll Wolle und beim Kleid hatte wohl keiner wirklich Ambitionen. Denn wenn schon Kitsch, dann bitte gut verpackter.
Einzigste Lichtblicke sind die Darstellerin der jungen Annabella und Brendan Coyle als Manuel. Dafür gibt es auch die zwei Sterne.
Wahrscheinlich wurde diese Romanverfilmung auch nur Aufgrund der allgemeinen Beliebtheit der Period dramas reanimiert.
Viel Tiefe, viel Romantik.... 5 von 5 Punkten Nachdem hier schon zwei wunderbare Rezensionen stehen, die auch den Inhalt und die Hintergründe sehr gut darstellen, will ich nur noch mein (relativ) kurzes Loblied dazutun..:))).
Ich habe den Film gerade fertig gesehen und bin 5-sternig begeistert. Langsam und mit Tiefenwirkung entfaltet sich die zu Herzen gehende Geschichte zwischen Annabella Lagrange und Manuel Mendoza. In Stand und Ansehen klafft eine scheinbar tiefe Kluft zwischen den beiden, die sich im Laufe des Filmes durch viele Ereignisse und Umstände, Erfahrungen und Eröffnungen zu schließen beginnt. Der Altersunterschied wirkt am Anfang zusätzlich noch als Trennung. Aber schon in den Kindertagen Annabells wächst eine zarte Beziehung zwischen diesen beiden Menschen auf eine entzückende Art, ein Prozess der nie mehr aufhört sondern kontinuierlich weiter geht. Diese immer tiefer werdende Liebe ist das Band, das die Handlung schlüssig macht und festigt. Mit Bangen und Freude begleitet man beide auf der Hochschaubahn des Lebens. Auch in der Gefühlswelt der beiden geht es auf und ab und manchmal scheint alles auf dem Kopf zu stehen. Behutsam wird man in die Geschichte mit hineingezogen, die an Dramatik, Sozialkritik, Gefühl und Romantik nicht mehr viele Wünsche offen lässt - ja es fesselt einem 148 Minuten lang.
Sämtliche Schauspieler sind wie handverlesen für die jeweilige Rolle, allen nimmt man den Charakter, den sie darstellen, zur Gänze ab. Allen voran ein sehr anziehender und schnuggeliger Brendan Coyle, der den feschen und geradlinigen Manuel einmalig spielt und Emily Mortimer, die hinreißend die anfängliche Zerbrechlichkeit, sowie allmählich auch sehr glaubhaft die Wandlung zur selbstsicheren Frau darstellt. Auch ich habe Brendan Coyle in ,North and South' als Gewerkschaftsführer Nicolas Higgins bewundert, er gefiel mir neben Richard Armitage ganz hervorragend. Die romantisch-agile Rolle passt ihm ebenfalls wunderbar und man sieht beiden sehr gerne zu. Sie harmonieren in ihrer Darstellung.
Ich muss gestehen, ich persönlich fand keine Längen in dem Film, ging auf all ihren Wegen gerne und ohne Langeweile mit den Protagonisten mit und lies mich von dem überaus schönen Film verzaubern. Kostüme und Ausstattung, Landschaft und Kulissen, Musik und Schnitt waren ebenfalls sehr stimmig und wunderbar. Nicht zu vergleichen mit Jane Austen und Elisabeth Gaskell betritt man mit Catherine Cookson eine wiederum ganz eigene Welt des Period-Dramas.
Vom ganzen Herzen empfehle ich diesen Film.
Quite Delightful - Ein Period Drama nach Cookson 5 von 5 Punkten 1870: Annabella Lagrange (Emily Mortimer) ist die Tochter eines Glashüttenbesitzers. Sie wächst behütet und in Wohlstand auf. Aber im zarten Alter von 17 Jahren erfährt sie die Wahrheit über ihre Herkunft und ist darüber so entsetzt, dass sie von zu Hause wegläuft.
Der Stallbursche ihres Vaters ein Ire, mit dem ausgesprochen spanischen Namen Manuel Mendoza (Brendan Coyle - einst Gewerkschafter Higgins aus North&South) ist ihr einziger Freund und er findet sie schließlich völlig verstört und orientierungslos. Zusammen fliehen sie und schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Annabella leidet unter der Armut, in der sie nun leben muss aber sie ist überzeugt, dass ihre Abstammung kein anderes Leben mehr für sie zulässt. Gleichzeitig aber und ganz allmählich keimt ihre Liebe zu Manuel.
Ein spannendes Auf und Ab im zwiespältigen Leben des jungen Mädchens nimmt seinen Lauf.
Nicht nur von Jane Austen und Elizabeth Gaskell...
...sind inzwischen viele wundervolle Novellen verfilmt worden. Weniger bekannt, aber deshalb keineswegs zu verachten ist auch die große Reihe von schönen und wirklich sehenswerten Cookson-Verfilmungen, die ungefähr im selben Zeitraum wie die berühmteren Austen-Gaskell-Period-Dramas gedreht wurden (nämlich zwischen 1991 und 2000).
Wer also nach neuem Period-Drama-Futter sucht, dem möchte ich diesen Film "The Glass Virgin" vom Privatsender ITV wirklich sehr ans Herz legen. Von ITV wurde auch das neue schwungvolle "Northanger Abbey" und die pfiffige "Emma" mit Kate Beckinsale produziert und "The Glass Virgin" ist ein vergleichbar gelungenes Werk.
Prächtige Kostüme, schöne Herrenhäuser, atemberaubend schöne Landschaften, Hass, Neid, Liebe, Tragik und vorzügliche Darsteller - das alles findet man hier reichlich.
Die beiden Hauptdarsteller Emily Mortimer und Brendan Coyle sind übrigens ein richtiges Traumpaar. Erstere einfach zu süß anzusehen und zu unrecht so unbekannt, denn sie spielt die zarte zerbrechliche "Glass Virgin" absolut glaubhaft und hinreißend. Und Brendan Coyle als Manuel (doppelseufz) ist einfach RIESIG. Schon als Gewerkschafter Higgins in North and South hat Coyle mein Herz erobert (beinahe genauso doll wie Mr. Thornton ;-)), aber hier in dieser verdienten Hauptrolle ist er ein ganz besonders attraktiver und faszinierender Held (ein Leckerli, sozusagen). Ladies, ich garantiere euch, ihr werdet hingerissen sein von diesem schlichten und aufrichtigen und schnuckeligen Manuel Mendoza.
Überhaupt hat mir die Liebesgeschichte in dieser Verfilmung ausgesprochen gut gefallen. Sehr sensibel und bedächtig bahnen sich hier tiefe Gefühle zwischen Annabella und Manuel an. Schon in Annabellas Kindheit wird der zarte Keim dafür gelegt und immer wieder erhält man durch sehr feinfühlige Bilder voller Romantik und Symbolik einen Ausblick auf die Zukunft der beiden.
Obwohl mir der Film besonders im Mittelteil ein wenig zu langatmig war (zu viel Herumziehen mit dem Zigeunerwagen) hat mich doch diese wundervolle Liebesgeschichte komplett für die vorübergehende Langeweile entschädigt.
Catherine Cookson:
Natürlich sollte man vorher wissen, dass Catherine Cookson weder mit Jane Austen noch mit Elizabeth Gaskell vergleichbar ist und somit auch ihre Helden und ihre Geschichten einen ganz eigenen Charakter haben.
Austens Charaktere und Geschichten sind deutlich geistreicher und sprühen geradezu vor Ironie. Ihre süffisanten Spitzen richten sich gegen menschliche Eigenheiten wie man sie in jeder Epoche und Gesellschaft antrifft. Gaskells Geschichten sind tiefer und tragischer und von einer großen Menschenliebe geprägt und immer mit einem sanften Hauch von Sozialkritik. Die Romane der 1906 geborene Catherine Cooksons sprühen nicht vor Zynismus und sind auch keineswegs geprägt vom Glauben an das Gute im Menschen. Ihre Helden und Antihelden sind oft Ausgestoßene, Säufer, Huren oder hinterhältige Bonzen, und der Storyverlauf ist manchmal geradezu erschreckend hoffnungslos und traurig (allerdings nicht bei The Glass Virgin ;-)). Cooksons Werke stecken voller Sozial- und Gesellschaftskritik - ein Teil davon ist autobiographischer Natur - denn Catherine Cookson hatte eine triste Kindheit in Armut und am Rande der Gesellschaft erlebt.
Das sollte man sich einfach bewusst machen, bevor man diese oder andere Cookson-Verfilmungen ansieht. Denn allzu oft liest man bei Filmkritiken von Period Dramas die überaus einfältige Begründung: "Der Film ist ja gar nicht wie Pride and Prejudice!" und mit damit wird eine überragende Serie dann einfach abgewertet, nur weil die Zuschauerin (oder der Zuschauer) einen neuen Aufguss von Pride & Prejudice erwartet hatte und sich stattdessen etwas Langsameres und Tieferes oder gar Traurigeres ansehen musste.
"Period-Drama" heißt nicht naturnotwendig Darcy und Jane Austen und Cookson-Verfilmung heißt übrigens nicht automatisch "Period Drama". Denn von dieser Autorin, die über 100 Bücher geschrieben hat, gibt es auch "Modernes" zu lesen und zu sehen.
DVD:
Laufzeit 148 Minuten, Dolby Digital, Audio: Englisch Mono (äh, und das hört man übrigens leider ziemlich), Untertitel Englisch, 4:3, KEINE Extras!
Tragik, Romantik und Abenteuer in Periodkulisse 4 von 5 Punkten Die Autorin: Catherine Cookson, in Deutschland weniger bekannt, ist eine 1906 in der englischen Kleinstadt Tyne Dock geborene Schriftstellerin. Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und begann bereits als 16jährige mit dem Schreiben. Ihre Romane wurden in mehr als 12 Sprachen übersetzt, eine ganze Reihe von Verfilmungen entstand auf der Basis ihrer Werke. Für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk wurde sie 1993 in den Stand "Dame of the britisch Empire" erhoben. Catherine Cookson starb im Juni 1998.
The Glass Virgin
England 1870. Annabella Lagrange (gespielt von der zu Unrecht kaum bekannten Emily Mortimer) verlässt ihr wohlhabendes Elternhaus, nachdem sie von einem skandalösen Geheimnis erfährt, das ihr das Bleiben unmöglich macht. Gesellschaft und Trost findet sie beim ehemaligen Stallknecht der Familie, Manuel Mendoza. Zusammen reisen sie auf der Suche nach Arbeit durchs ländliche Northumbria.Wo "Upper Class"-Herkunft und Arbeiterklasse aufeinandertreffen, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert.
Die Verfilmung (und auch das Buch) bietet typische Elemente der Cookson-Romane: Abentheuer, Romantik, Tragik und Sozialkritik, die eher in der Anlage der Charaktere liegt als in der Verarbeitung des Themas. Detailgetreu und Periodgemäss ausgestattet, gut besetzt und gespielt ist "The Glass Virgin" gute Unterhaltung für alle Freunde englischer Period-Kostüm-Verfilmungen. Auch hier trifft man viele bekannte Gesichter aus anderen hervorragenden Verfilmungen, zB den verschmitzt-schroffen Brendan Coyle (Higgins aus North & South.
Sicher ist die Grundlage der Verfilmungen (es gibt eine ganze Reihe von Verfilmungen der Romane) ein wenig trivialer als Beispielsweise Jane Austen, aber daran kann man sich kaum stören. Ein bischen Romantik muss einfach auch mal sein.
Keine Extras, deshalb einen Stern Abzug.
|
Sharpe's Battle / Sharpe's Sword [UK IMPORT] Sean Bean, Daragh O'Malley, Allie Byrne, Oliver Cotton, Emily Mortimer DVD, 8. Juli 2002 Verkaufsrang: 31521 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
"Over the hills and far away..." 5 von 5 Punkten Wer von Seans Bean's Darstellung des Boromir in der Herr-der-Ringe Verfilmung "Die Gefährten" begeistert ist und diesen Darsteller in einer weiteren klassischen Heldenrolle erleben will, dem seien alle Episoden der Sharpe - Serie wärmstens empfohlen. Aber auch für nicht eingeschworene Sean Bean - Fans hat die 14-teilige TV - Serie als „Classic British Action" viel zu bieten: die Liebe zum historischen Detail, packende Kampfszenen, Melodramatik und genau dosierten britischen Humor. Dabei wird weder die Unmenschlichkeit des Krieges verschwiegen noch kommt die Gesellschaftskritik zu kurz. Die DVD „Sharpe's Battle & Sharpe's Sword" enthält Teil 7 und 8 der Serie, wobei mir v.a. letzterer inhaltlich besser gefällt, da er mehr als eine spannende Handlung bietet(Es gilt einen feindlichen Meisterspion in den eigenen Reihen zu entlarven). So wird dem Zuschauer nicht nur Sgt. Harper's freundschaftliches Verhältnis zu Sharpe veranschaulicht, sondern auch ein Einblick in seine Beziehung zu Ramona gewährt. Allein schon für diese einzelne Episode hat die DVD fünf Sterne verdient.
Hervorragende Serie 5 von 5 Punkten Einzigartig gute TV-Produktion mit grandiosen Darstellern. Die Wiedergabe der napoleonischen Kriege aus englischer Sicht sind sehr gut gelungen und man zweifelt nicht daran, daß es sich vom Realismus her sich so zugetragen hat. Die ganze Sharpe-Seihe ist ein Meisterwerk, die für TV-Produktionen ein Maßstab sein sollte |
Pink Panther [UK IMPORT] Steve Martin, Beyonce Knowles, Jean Reno, Kevin Kline, Kristin Chenoweth DVD, 17. Juli 2006 Verkaufsrang: 39771 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hab ich gelacht!!! 3 von 5 Punkten Genau betrachtet ist dieser Film eine üble Klamotte. Egal! Ich finde ihn unglaublich lustig und habe ihn sogar zweimal im Kino angeschaut. Es wollte niemand mehr mitgehen, sonst wäre ich ein weiteres Mal hineingegangen. Es sind so viele Gags drin , dass ich sie beim ersten oder zweiten Anschauen gar nicht alle mitbekommen habe. Sie reichen von ziemlich abgenudelt (mit dem Smart in eine Riesenparklücke einparken und dabei immer wieder vorne und hinten anstoßen) über hirnrissig komisch ("Camouflage" im Tapetenmuster) bis zu grauenvoll ("ist diese Kabine wirklich schalldicht?") und genial (Clouseau mit schlimmstmöglichem französischen Akzent reist nach USA und möchte akzentfreies Englisch lernen, damit er in New York nicht auffällt; aus diesem Grund engagiert er eine Muttersprachlerin mit Oxford Akzent (!), die es dann natürlich nicht schafft, einen Satz wie "I would like to buy a Hamburger" fehlerfrei aus ihm herauszubekommen - ich habe Tränen gelacht! Ach ja, und dann noch der erste Biss in einen solchen Hamburger natürlich ...).
Steve Martin als naiver Blödmann Clouseau und ein ernst dreinschauender Jean Reno als Sidekick (übrigens als einziger ganz ohne französischen Akzent!) - die Paarung ist fast so gut wie Richard/Depardieu (aber auch nur fast). Kevin Kline tut ein übriges, und mit Beyoncé als Dekoration auch was fürs mitessende Auge dabei - mir hat's unterm Strich gut gefallen. Ich möchte mir das ganze jetzt im Original ansehen, denn dann kommen die Gags wahrscheinlich noch besser, deshalb lasse ich mir die DVD schenken (der Preis ist mir allerdings zum selber kaufen zu hoch).
|
Rosamunde Pilcher: Heimkehr Emily Mortimer, George Asprey, Peter O'Toole Videokassette, 1. September 1998 Verkaufsrang: 3776
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eines der schoensten und interessantesten Zeitzeugnisse 5 von 5 Punkten "Heimkehr" von Rosamunde Pilcher hat mich in das von mir so geliebte England getragen und mich ueber eine Woche nicht mehr losgelassen. Die Schilderung, wie aus der vierzehnjaehrigen Judith Dunbar nicht nur eine attraktive und anziehende, sondern auch eine starke und autarke junge Frau wird, ist eines der Zeitzeugnisse, die mir am besten gefallen. Es schildert das Leben der britischen Mittel-und Oberschicht mit den Kindern im Internat und den Eltern in Ostindien genauso klar und mit allen seinen Seiten; wie es auch das Leben der unteren soialen Schichten nicht nur streift, sondern liebevoll be- und ausleuchtet. Ein wirklich schönes lesenswertes Buch; nicht nur für einen Nachmittag. |
The Sleeping Dictionary [UK IMPORT] Hugh Dancy, Jessica Alba, Brenda Blethyn, Emily Mortimer, Bob Hoskins DVD, 29. März 2004 Verkaufsrang: 48322 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In Selima und John betört Jessica Alba als verführerische Wilde einen jungen Engländer. Ein romantischer Liebesfilm aus der Kolonialherrenzeit, gedreht an Originalschauplätzen in Malaysia, gesegnet mit wunderschönen Bildern. John Truscott (Hugh Dancey) ist Engländer, kommt frisch von der Uni und soll seine Fähigkeiten zum Wohle des Empires im Ausland schulen. Er wird in Sarawak, Malaysia, unter die Aufsicht des Gouverneurs, eines Imperialisten der alten Schule, gestellt. Doch John hat einen Traum. Wie sein Vater möchte er die Eingeborenen, ein Stamm friedlich gesinnter Kopfjäger, in einem Schulsystem zivilisieren. Der Tradition gehorchend, wird ihm ein junges Mädchen zur Seite gestellt. Selima (Jessica Alba), halb Iban, halb Engländerin, ein Rohdiamant der besonderen Art, soll John nicht nur die Sprache der Einheimischen lehren, sondern auch noch so manch anderes. Natürlich wird sich John in Selima verlieben, und natürlich wird das den britischen Snobs nicht so recht passen. Die Geschichte folgt Altbewährtem, bewegt sich dabei leider nicht immer so flüssig und elegant vorwärts, wie man sich das wünschen möchte. Verantwortlich dafür sind weniger die Schauspieler, weniger das Drehbuch und zuallerletzt die hervorragende Kameraarbeit. Verantwortlich ist der Regisseur, Guy Jenkin, der es nie versteht, dem zwar vorhersehbaren, aber durchaus reizvollen Stoff mehr Tiefe, mehr Emotionalität abzuringen. Das ist umso bedauerlicher, als Jessica Alba, vielen auch in Deutschland noch gut aus James Camerons Dark Angel in Erinnerung, nicht nur mit ihrem Körper zu betören weiß. Die Chemie zwischen ihr und Hugh Dancey stimmt; die Liebesgeschichte, Dreh- und Angelpunkt des Films, funktioniert; selbst von den unüberwindbaren kulturellen Unterschieden kann man sich eine Vorstellung machen. Es bleibt nur allzu wenig davon am Ende übrig. Zu abrupt der Wechsel zwischen langsameren und rasanteren Sequenzen, zu geschwätzig und mit unnötigen Informationen überladen die Szenen, die die Geschichte zu ihrem Höhepunkt voranbringen sollen. Ist es dann endlich so weit, weiß man schließlich, ob sich die beiden kriegen werden, hat man das Interesse bereits verloren. Es bleibt ein Film, der in der ersten Hälfte fesselt, mit wunderschönen Kameraeinstellungen beeindruckt, über die gesamte Distanz aber nicht zu überzeugen weiß. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Für den romantischen Abend 5 von 5 Punkten Ich habe den Film ursprünglich nur wegen Jessica Alba gekauft. Er ist allerdings ganz etwas anderes als "Dark Angel" oder ihre anderen Acton-Rollen vermuten lassen.
Der Film spielt zur Kolonialzeit in einer abgelegenen Britischen Kolonie und ist eine sehr gefühlvolle und hintergründige Inszenierung über der Liebe, die Moral und das Glück.
Mich hat der Film in jeder Beziehung begeistert. Er ist ein gefühlvoller Film, der zum Schluss sogar noch minimal Action-Elemente enthält. Der Films ist teils spannend, teils sexy, teils gefühlvoll teils lustig.
Die schauspielerische Leistung hat mich vollständig überzeugt. - Ein wirklich sehr schöner Film für den romantischn Abend zu Zweit - z.B. am Valentinstag.
Weitere Kundenmeinungen |
Match Point (Special Edition, 2 DVDs) Scarlett Johansson, Emily Mortimer, Jonathan Rhys Meyers DVD, 24. August 2006 Verkaufsrang: 32002 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gerade ist Chris Wilson von einem Londoner Tennisclub als Tennislehrer eingestellt worden, da lernt er Tom Hewett kennen, der ihn in den Kreis seiner schwerreichen Familie einfhrt. Tom bahnt damit ein Verhltnis zwischen Chris und seiner Schwester Chloe an. berraschend schnell wird der angenehme junge Mann von der Familie Hewett als knftiger Schwiegersohn gesehen. Seit Chris jedoch Nola, Toms Verlobte, zum ersten Mal gesehen hat, fhlt er sich unwiderstehlich zu ihr hingezogen. Nola, ein erfolgloses amerikanisches Starlet, wird von Toms Eltern als nicht standesgem abgelehnt.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)
Die Schönen und die Reichen 5 von 5 Punkten Alle Achtung, Woody Allen schafft es nach langer Zeit mich richtig zur überraschen: Der inzwischen 39. Film des Regisseurs fällt auf den ersten Blick derart aus der filmographischen Rolle. Wenn man den Film ohne Wissen über den Stab anschaut, kommt man im Leben nicht drauf, dass es ein Allen ist, so untypisch ist "Match Point". Auch wenn dann im zweiten Eindruck doch auch wieder "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" als Bezugspunkt in den Sinn kommt.
Woody Allen liefert einen über weite Strecken eleganten, am Ende bösen Sex}n}Crime Thriller in der Welt der Reichen und Schönen ab, als Location hat er interessanterweise London gewählt und dies tut der Stimmung äusserst gut. Gelegentlich kommen sogar leichte Assoziationen zu den Hitchcock Classics "Bei Anruf Mord" oder "Der Fremde im Zug" auf, so perfekt gelingt Allens Hommage auf den guten Erzählkrimi mit langsam sich steigerndem Aufbau.
Es ist die Geschichte des mittellosen, aber talentierten Tennisspieler Chris Wilton (Jonathan Rhys Myers), der in London reichen Snobs Unterricht auf dem Tennisplatz gibt und auf diesem Wege den etwa gleichaltrigen, vermögenden Tom Hewett (Matthew Goode) kennenlernt. Die beiden Männer finden sich trotz unterschiedlicher Herkunft auf Anhieb sympathisch, Tom führt dann auch Chris sozusagen in die feine Gesellschaft ein und auf diesem Weg macht er Bekanntschaft mit Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) und mit dessen verführerischen Geliebten Nola Rice (Scarlett Johannson).
Mit Chloe beginnt er eine Beziehung, die geradezu nach Ehe und sozialem Aufstieg schreit...die stinkreichen Hewett Eltern sind angetan vom Schwiegersohn in Spe und verschaffen ihm auch noch eine lukrative Stelle im Büro. Nur dumm, dass Chris auch ein Auge auf die sexy Geliebte seines Freundes geworfen hat und mir ihr eine heimliche Liason beginnt....
Man sollte nicht mehr über den weiteren Verlauf verraten, denn Allen ist es trotz der äusserst angenehmen altmodischen Machart gelungen, eine dichte Kriminalgeschichte aus dieser Ausgangslage zu schaffen, in dem Chris vom netten Emporkömmling zum aggressiven Killerface mutiert und als "Match Point" liefert Allen noch ein geradezu geniales Kabintettstückchen am Schluss, also einen zur Abwechslung mal wieder richtigen guten Kinoplot.
Den sollte sich dann die konkurrenz mal ansehen, wenn man diese vielen unlogischen Drehungen, Konstruktionen und Wendungen anderer neuerer Filme mal vergleicht. Allen in seiner Leichtigkeit braucht eigentlich nur einen einzigen Hitchcock}schen MacGuffin für seinen Schlussakkord....
Weitere Kundenmeinungen |
Heimkehr - Rosamunde Pilcher Peter O'Toole, Joanna Lumley, Emily Mortimer, George Asprey, Paul Bettany DVD, 6. August 2007 Verkaufsrang: 23110 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Der rosarote Panther [Blu-ray] Roger Rees, Steve Martin, Kevin Kline, Jean Reno, Henry Czerny Blu-ray, 19. Februar 2009 Verkaufsrang: 27474 Noch nicht veröffentlicht
|
Lovely And Amazing [UK IMPORT] Catherine Keener, Brenda Blethyn, Emily Mortimer, Raven Goodwin, Aunjanue Ellis DVD, 30. April 2007 Verkaufsrang: 35799
| Bright Young Things [UK IMPORT] Emily Mortimer, Stephen Campbell, Dan Aykroyd, Jim Broadbent, Simon Callow DVD, 21. April 2004 Verkaufsrang: 45134 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
|
Elizabeth/Elizabeth - The Golden Age [UK IMPORT] Cate Blanchett, Eric Cantona, Angus Deayton, Clive Owen, Samantha Morton DVD, 25. Februar 2008 Verkaufsrang: 49867 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Dear Frankie / In America / Girl With A Pearl Earring [UK IMPORT] Gerard Butler, Colin Firth, Tom Wilkinson, Judy Parfitt, Cillian Murphy DVD, 19. September 2005 Verkaufsrang: 50692
|
Lovely And Amazing [UK IMPORT] Catherine Keener, Brenda Blethyn, Emily Mortimer, Raven Goodwin, Aunjanue Ellis DVD, 31. März 2003 Verkaufsrang: 58442
| Paris, Je T'Aime [UK IMPORT] Steve Buscemi, Natalie Portman, Gerard Depardieu, Bob Hoskins, Nick Nolte DVD, 4. Februar 2008 Verkaufsrang: 57286 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
|
|

|